Indiana Tribüne, Volume 11, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint Ziglit? und S KStgS. OVitljÜH .Srio- tafter Ur rijaul ,t bU ototagl StiS."x sq. ZtiU iui-ntn m 0m. o Pji15tli la ?:zldg ö". tti St Cfr WrvlnudSr. JÄiünapoliS, SrX 2. Februar 1888. Die Lage in 5ub. .. Die Zustände in (5uba gestalten sich ufimer heilloser, und in nicht ferner Zeit mag die schöne Insel in vollständige Anarchie in der schlimmsten Bedeutung des Wortes verfallen. Mit dem Einfluß der Madrider Regierung auf die Verwaltung Cubas sing es bereits dann an, ganz bedenklich zu hapern, als vor etwa 18 Jahren der damutige General-Cavitain von Cuba, Dolce, von den Freiwilligen" in Havana an Bord eines Schiffes gebracht und qezwungen wurde, die Rückfahrt nach Spanien anzutreten. Währenddes Bürgerkrieges um die Unabhängigkeit Cubas derselbe hat bekanntlich nahezu 10 Jahre gedauert waren die reichen Spanier in Haoana und Matanzas zu allen Zeiten die wirklichen Herren der Lage, denn ohne ihr Geld wäre das Mutterland kaum im Stande gewesen, den Kampf gegen die Aufständischen durchzuführen, auch würde Gen. Martine; Campos nie die Gelegenheit oder die Mittel gehabt haben, um sich den'Frieden, welchen alle seine Vorgänger mit Waffengewalt vergeblich zu erringen versucht hatten, einfach mit Geld erkaufen zu können. Nach Beendigung des Krieges erfolgte die Freilassung der Sklaven. Dieselbe fand allerdings erst allmählig statt, aber jetzt ist sie doch schon zu einer vollendeten Thatsache geworden. Eine allgemeine Cntsittltchung der sich selbst überlassenen Neger war die Folge, und das Elend wurde noch dadurch vermehrt, daß mchreren Regimentern spanischer Soldaten, die nach Cuba gesandt worden waren, die Erlaubniß ertheilt wurde, dort zu bleiben, trotzdem der Krieg zu Ende und die Anflöjung dieser Regimenter erfolgt war. Die früheren Sklaven waren ihrer neugewonnenen Freiheit so froh, daß sie unter keinen Umständen veranlagt werden konnten, für ihre früheren Eigenthümer zu arbeiten, und Hunderte von Plantagen mußten iu Folge dessen eingehen. " Unter den Hauptstapclartikcln der Insel nahm von jeher der Zucker die hervorragendste Stellung ein. Unter den veränderten Verhältnissen war es den meisten Plantagenbesitzern nicht möglich, den Zucker so billig herzustellen, als er aus dem Weltmarkt unterzubringen war, und vielfach konnten die Zuckerplantagen nur mit offenbarem Verlust bewirthschaftet werden. Die ganze Negierungs - Maschinerie aus der Insel war von Korruption durch: fressen, und es kostete ein Heidengeld, sie überhaupt aufrecht zu erhalten. Der Staat" griff zu der in solchen Fällen üblichen Zuflucht: er erhöhte aus eine ganz enorme Welje dle steuern und nichte lich durch Verausgabung von Papicrgcld zu helfen. Der Goldwerth stieg immer mehr in die Höhe, und jetzt kann das Papiergeld nur noch mit einem erlust von GO Procent an seinem Nominal? werth im Umlauf gehalten werden. Dabei ist von einer wirklichen Negierung gar keine Rede. Niemand ist seines Lebens und seines Eigenthums sicher; Raub, Mord und Todtschlag sind an der Tagesordnung, und überall herrscht das Faustrecht, wie in einem in vollständiger Barbarei versunkenen Lande. Man sagt dem jetzigen General-Eapltaln, Sabas Marin, nach, er sei ern fähiger und eneraischer Mann, der es nicht an Vemühungen fehlen lasse, um auf der unglücklichen Insel wieder Ruhe und Ordnung zu schaffen, doch sei nicht einmal er dieser Riesenarbeit gewachsen. Man wird e5 vielleicht von Spanien aus mit einem neuen General-Eapltaln versuchen, doch würde auch die beste Kraft in dem Kampfe mit den widrigen Elementen" unterlleqen müssen. Es scheint, daß die Weißen aus Cuba werden weichen müssen, und daß die ichone Insel ebenso vollständig verasrlkanern wird, wie das benachbarte Haijti. Wassernoth in Chicago. Vor einiaen Taaen liefen die Bemobner Chicagos Gefahr, sich ohne Wasser ...o c Mv::! cr.rr t-t.r aus ocr nuuujcyni xouericuuug ocyetsen i müssen. SX der arimmen Kälte. welche damals herrschte, hatte sich über der Stelle, wo das Wasser in die unterirdische Leitung'fließt, eine Eisschicht gebildet, welche den Zufluß vollständig zu verhindern drohte. In der ,,Crib", dem Häuschen, wo v.apt. ccce, der Ausseyer uoer das r c .4 t ,-v - äußerste nnoe" der Wasserwerke, wobnt. wurde natürlicher Weise die Gefahr zuerst bemerkt. McKee telephonirte sofort in die Stadt und bat um Öilre. Er habe auf seinem Posten nicht nur r r -,, r c , nahezu vom Eise verstopft, und der dritte Canal drohe demselben Schicksal anheim iu fallen. Auf diese Kunde hin wurde das Schleppboot ,, Hackley beordert, Prooisionen nach der Etto" zu bringen ui die Canäle der Wasserleitung wieder vo Eise srei zu machen. Das kleine Boot nahm ein Faß Mehl, einen Schinken, einen Tovf mit Butter und einen anderen Topf mit Molasses an Bord und begab sich an die Arbeit, um an die ,,Crib" zu gelangen, es war ledoch kaum eme halbe Meile weit aus dem Hafen gekommen, als es von den Eisschollen erfaßt und so übel zugerichtet wurde, daß es einen schweren Leck bekam. Die Mannschaft muüte Alles, was vd) an Bord befand. auf das nahe feste Eiö bringen und zog dann das Boot selber auf das Eis, um sein Bersinken im Uvasser zu verhüten. Unterdessen wartete McKee mit Schmerzen auf Hilfe. Er telephonirte wieder 1,N, hef am 5ie icaSritdt. van der ..sviat -
reine iscoenomuici ineyr, lonoein aucy zwei der Canäle, welche das Wasser für die unterirdische Leitung liefern, seien
lieitrattdct sei. Niaii werde jedoch unveriüalick für anderwcitiae Hilfe Sorge uy tragen. Der Chef-Jngenieur Swcnie von der Feuerwehr erhielt den Auftrag, mit dem mächtigen Feuerboot Genfer den Versuch zu machen, zu derCrib" zu gelangen. Der Geyser" zeigte sich der Situation vollkommen gewachsen. Mit seinen mächtigen Rädern durchbrach er das dicke Eis, als ob cs aus dünnen Glasscheiben bestände, und bald war er draußen angclangt, wo der Hackley" aus dem Eise laa. Die für die ..Erib" bestimmten Lebensmittel wurden jetzt vom Geyser" an Bord aenommen und fort aina cs. dem gefährlichen Ziele entgegen. Das Boot stteß bald aus elne maa)tlge Eisschicht, welche aus zerbrochenen Eisstücken bestand, die wieder zusammengefroren waren und fünf bis sechs Fuß Durchmesser erlangt hatten. Es erforderte eine riesige Kraftanstrengung, um diese Eismauer zu .durchbrechen, doch zeigte sich das tapfere Boot der schwierigen Ausgabe vollkommen gewacysen. Sftnfo einem harten Kamvte Mit den felNd- " " " liehen Elementen gelangte es endlich in die Nähe der Crib", wo es von dem Wächter derselben mit lauten FreudenbeZeugungen empfangen wurde. Nachdem die Provisionen abgeladen und in dem r- " T" 1 - . f. i. L jpflUöqjen ia;er umergeuiaaji xuurni, machte sich der Geyser" an die Arbeit, um die von dem Eise bedrohten Canäle wieder zu befreien. Die Aufgabe war ungeheuer schwierig, wurde aber gleichfalls glücklich gelöst, und nach einem schweren Tagewerk begab sich das Voot au? die Nückiabrt in die Stadt. Unterdessen hatte sich auf dem Wasser wieder eme neue Eisschicht gebildet, und es dauerte lange Zeit, ehe es dem Genfer" gelang, durch dieselbe bis an seinen ge: wohnten Ankerplatz zu dringen. Mastodons tn Llmerika. Unter den vorsintfluthlichen Thieren, von denen man jetzt nur noch spärliche Ueberrcste unter dem Erdboden sindet, spielt das Mastodon eine große Rolle. Es cri eichte nicht immer die Hohe eines oollausgcwachscnen Elephanten, sein Körpcrbau war aber bedeutend länger, und seine Zähne waren brustwarzenförmig und augenscheinlich dazu bestimmt, ?bflanzstosse zu zermalmen, ehe sie dem Magen des Thieres zugeführt wurden. In beinahe jedem Staate westlich von den Neu-England-Staatcn sind in Amerika Ueberrcste des Mastodons gefunden worden. Bis auf den heutigen'sag sindct man alljährlich mehrere mehr oder minder gnterhaltcne Skelette derselben. Interessant ist dabei die Thatsache, daß zu Zeiten der Mastodons bereits Menschcn auf der Erde gelebt haben müssen. Man hat in den Skeletten Pfeilspitzen aus Stein gefunden, die angenscheinlich von Menschenhand hergestellt und von denen die Thiere erlegt worden waren ; serner hat man m der unmlttclbaren Nähe der Ucbcrrcste der Mastodons Holzkohlen entdeckt, die ledeinalls von Men schen gemacht nurdcn, da kein Thier im Stande ist. euer zu eräugen. Welcher Art Menschen gleichzeitig mit dem Mastooon gelebt haben, ist indessen Nicht festzustellen, vielleicht wird es auch niemals gelingen, dieses Räthsel zu t-r . losen. Das beste Ercmplnr eines Mastodons, soweit sein Knochengerüst in Betracht kmmt, ist jetzt !n der geologischen Halle des Amerikanischen Museums für Naturgeschlchte im lentral-Park xn New Z)ork aufgestellt. Man fand' cs in einem Moorgrunde in der Nähe von Salisbury Mills, einer Ortschaft, die nicht weit von Rcwburg im Staate New vjoxt liegt. Das Land, unter welchem das Skelett gesunden wurde, war in früheren Iahren ein Teich gewesen und wuide später, als man den Teich abgelassen hatte, als Kartoffelfeld benutzt. Der Eigenthümer dcö Platzes sah sich indessen veranlaßt, den Teich noch besser austrocknen zu lassen, und lies,' zu diesem Zwecke einen neuen Abzugscanal von ungefähr 2 Zoll Tiefe graben. Die Arbeiter, denen er diese Arbeit anvertraut hatte, stieszen auf einer gewissen Stelle auf einen hara T? . . C C rP . ien egensiano, ocr sicy avsolttl mcyl ohne Weiteres aus der Erde entfernen ließ. Bald stellte es sich heraus, daß man auf riesige Knochen gestoßen war, und von der Zeit an gab man sich alle Mühe, das unterirdische Knochengerüst möglichst unbeschädigt aus der Tiefe der roe auszugraoen. Die aus die Ausgrabung des Skeletts verwandte Mühe war nicht vergebens gewesen. Man erlangte das beste Eremplar eines Mastodons, das bisher noch gefunden worden war. Die lanaen Borderzahne waren allerdings so verZ -l s i tjr r laull, saß es nicyr mogilcg war, sie zur Aufstellung in einem Museum zu benutzen, doch fand man bald Zwei andere Zähne eines Mastodons, die sich recht gut zur Verwendung sur das sonst sehr wohl erhaltene Skelett eigneten, und jetzt hat Jedermann, der ein vorsintfluthlicheS Mastodon in seinem Knochengerüst voll und ganz zu sehen wünscht, dazu -1- - ' 1 T t eine gaiu uusqc;elll)nere )eieaenyelr. wenn er den Ccntral-Park von New Dork besucht. Ueberhaupt hat bisher Amerika die besten Mastodon-Uebeneste geliefert, die .3 -. . r v ' . n - t . . ci, aus ozi Kiioz gioi. iiiKcr oem ieyt I . .-w - im ucnirai-arr zu vieto syoxz ausgestellten Skelett Ist' dasjenige das beste, welches von Dr. Warren im Jabre 1845 in der Nähe von Newburg, N.'2)., ge sunoen wurde. Nustrallens lkentenialfeier. Auf dem australischenestlande. besonders aber in den größeren Städten derselben, wie z. B. in Sydney, wurde kürzlich die Gedächtnißfeier an die einhundertjährige Gründung des australisa)en racttsmcsens unter entsprechenden Ceremonien und Freudcnbczeugungen begangen. Das australische Festland war allerdings bereits im 16. Jahrhundert von spanischen und portugiesischen Seefahrern entdeckt worden, und später wurde es von den Holländern in Besitz genommen, welche ihm den Namen NeuHolland gaben. Die Kräfte des kleinen Mutterländchens reichten jedoch nicht aus, die Colonie zu bevölkern, und im Laufe der Zeit verschwand sogar der Name Neu-Holland, ebenso wie auch auf emmrikanMen Cotinent die bollän-
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Äsa JL.V.3.' ;f -T " dische Stadt Rcü-Amstttdäni sicsspater' in die Weltstadt New York verwandelte, l et- ri . r . . e : rvt 1 hh c cy-f.'t vrrji aiö im Zllyre mu oen yell, der Ostküste Australiens entdeckte, den er Ncu-Süd-Walcs nannte, wurde überHaupt von England aus ein Versuch gemacht, das neue Festland zu bevölkern, doch auch dieser Versuch siel sehr schwach aus. Erst im Jahre 1788 kam etwas Leben in die Bude". Die Engländer sandten 650 Sträflinge in die neu angelegte Strafkolonie an der Votany-Bai, und von der Zeit an datirt der cigentliche Aufschwung Australiens. Der Gouverneur der Strafcolorne entdeckte bald, daß sich einige Meilen nördlich von der Botany Bay ein viel besserer Hafen befinde, und er zog es vor, seine Colonie in die Nähe dieses Hafens zu verlegen. Auf diese Weise entstand die Stadt Sydney, welche gegenwärtig eine der schönsten Städte der Welt ist und über eine Viertelmillion Einwohner zählt. Der Fluch, eine Sträflingscolonie zu sein, lastete auf Sydney über ein halbes Jahrhundert. Im Jahre 1320 betrug die europäische Bevölkerung der Stadt, obgleich sie bereits 30 Jahre alt war, nur etwa 30,000 Seelen, von denen die Mehrzahl aus entlassenen oder noch in der Gefangenschaft befindlichen Sträflingen bestand. Die Gewalt, welche der Gouverneur der Strafkolonie auch über die freien und unbescholtenen Ansiedler ausübte, war so groß, daß eine Reaction nothgedrungen stattfinden mußte. Die Ausfuhr von neuen Strafgefangenen nach Sydney wurde verboten, doch ging es trotzdem mit der Colonie zunächst nur sehr langsam vorwärts. Da kam im Jahre 1351 nach Europa die Kunde, daß man auf dem australischen Festlande reiche Goldlager entdeckt habe. Wie mit einem Zauberschlag war Alles umgewandelt. Aus allen Theilen der Welt strömten Abenteurer und Glücksritter nach Australien hin, und bald entwickelte sich dort ein überaus reges Leben. Ehe noch ein Jahr zu Ende gegangen, war die Anzahl der Europäer in Australien .auf eine Viertelmillion gestiegen, und der ganze Charakter des Landes nahm eine andere Gestalt an. Noch in demselben Jahre wurde die Provinz Vicgria mit der Hauptstadt Melbourne aegründet, Quecnsland folgte im Jahre 1859. Im Jahre 1871 betrug die Einwohncrzahl Australiens und Tasmaniens bereits über 2 Millionen, zehn Jahre später war sie sogar schon auf 3 Millionen gestiegen, von Neu - Seeland ganz abgesehen, welches mittlerweile von nahezu einer halben Million Europäer bestedelt worden war. Der Handel, die Landwirthschaft und die Industrie Australiens befinden fich jetzt in einem blühenden Zustande, und jedes neue Jahr vermehrt den Wohlstand der Colonie. ' Noch im Laufe dieses Jahres soll in Melbourne, welche Stadt mit ihren Vorstädten ungefähr t00,000 Einwohner zählt, zur Feier des Ccntcnnials eine Weltausstellung stattfinden. Vom Jnlande. Daß das Schnarchen manchesmal auch zu etwas gut ist, hat dieser Tage eine Frau Swift, welche in No. 315 0. Noenue in Ncwark, N. I., wohnt, erfahren. Als sie in ihrem Bette liegend Nachts nach einem gesunden Schlafe erwachte, sah sie einen Mann bei der Commode im Zimmer stehen. Im ersten Augenblick glaubte sie, daß es ihr Gatte sei, dann aber horte sie diesen laut an ihrer Seite schnarchen und wußte nun, daß der Andere ein Einbrecher war. Sie schrie laut auf, der Ehemann erwachte und der Einbrcchcr wäre vor Schreck bald umgefallen. Ehe jedoch Swift noch die Lage vollständig begriffen, hatte der Dieb durch einen Sprung ans dem Fenster Abschied genommen. Auf Beute verzichtete cr. Von einem furchtbaren Unglück wurde in Ncading in Pennsylvanien der neunzehnjährige Jacob Hollcnberger befallen. Als er sich vor etwa zwei Monaten in einer Ofengießerei bei der Arbeit befand, erplodirte in seiner Nähe eine Kufe mit geschmolzenem Eisen, und ein Paar Tropfen der glühenden Masse spritzten ihm in den Hals und glitten ihm den Schlund hinab. Seitdem vermag er nur vermittelst Einspritzungen flüssige Nahnmg zu sich zu nehmen, und sein allgemeiner Zustand ist derart, daß er beinahe mit Gewißheit dem Hungertode entgegengeht. Wenn er aus der künstlichen Betäubung erwacht, in der man ihn hält, weil er es sonst nicht vor Schmerzen aushalten könnte, bittet er flehentlich. seinen Hunger zu stillen. Sein Körpergewicht hat sich von 140 Psund auf 65 Pfund vermindert. Der arme Bursche hatte erst wenige Tage vor dem Unglücksfall ein junges Mädchen Namens Eatharine Dich geheirathet. Ueber die Obstausfuhr des Vereins kalifornischer Obstzüchter gibt der Bericht des Vcreinssecretärs folgende Aufschlüsse: Vom Mai bis zum November vorigen Jahres wurden 1700 Wag gonladungen Obst nach dem Osten, und zwar nach New L)ork, Chicago, St. Louis, Denver, Minncapolis, Boston, Philadelphia und anderen Plätzen gesandt. Chicago erhielt die meisten Sendungen, und New Jork dte viertmeisten. Die größte Anzahl wurde von Sacramento abgesandt, 241 Cars; von Vacaoille l66Ears; von SanJose 126; von 'Ratoma 41 nnd von San Lorenzo, Woodland. Berkeley und Napa je eine. Die Ausfuhr sischen Obstes betrug im letzten Jahre 11,363,020 Pfund; die Gcsammtkosten des Erports'für Fracht betrugen 5356,289.59 ; das so verkauste Obst u. s. w. brachte im Ganzen $665,864 ein, für den Verein ein Nettogewinn von $319,974.85. In Bezug auf die l i-V- f i Art uno Weise, wie das im Vtcn verwerthet wird, wurde berichtet, daß der Auctlonsplan ,m letzten Jahre sehr gut qcarbcitet habe. Der Netto:Gewmn an Pflaumen war 8.44 Cents das Pfund in Philadelphia. 4 Cents in Chicago, 5 Cents in New York, 4 Cents in St. Louis, ?i Cents in Boston, 2 7)10 in New Orleans. Birnen erzielten den höchsten Preis in St. Louis. Chicago war besonders auch für Trauben der beste Markt. Im Vundessenat hat Sena:or Spooner eine Bill behufs Negelung deö Telearaphenwesens im Percicb der
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Vcr. Staaten eingereicht. Die dcsinlrt in ihrem Paragraphen den Begriff Telegraphen - Gesellschaft dahin, daß darunter Personen oder Corporationen zu verstehen sind, welche sich mit der Verwaltung von Tclegraphenlinicn, die nach verschiedenen Staaten oder dem Auslande führen, befassen. Alle Tclegraphengebühren müssen angemessen und mäßig sein, und keinem Individuum, keiner Compagnie, Corporation, Lokalität oder Geschäftsbräuche dürfen besondere Vortheile gewahrt, noch dürfen unange messene Unterscheidungen gemacht werden. Die Telegraphen - Gesellschaften müssen sur gehörige Verbindung mit anderen Linien Sorge tragen. Paragraph 4 besagt, dasz elcgraphengesellschasten mit einander keinerlei Abkommen treffen dürfen in Betreff der Theilung ihrer Prosite, und verbietet ferner die Beoorzu(jung, resp. Venachtheiligung von Personen oder Corporationen in Form von Spezlalraten, Disconti :c. Die Compagnien müssen ihre Gebührenraten der zwischenstaatlichen Verkehrscommisston unterbreiten und derselben, 'im Falle einer beabsichtigten Aenderung dieser Raten, zehn Tage vor dem Inkrafttreten der bezüglichen neuen Verordnung Mittheilung machen. Processe wegen Verletzung dieser Bestimmnngcn können entweder vor den Gerichten oder der zwischenstaatlichen Verkehrscommission anhängig gemacht werden, und im Falle der Einleitung solcher Processe haben die betreffenden Compagnien ihre Bücher vorzulegen, und die Beamten alle an sie gerichtete Fra gen zu beantworten, doch darf das so zu .aqe geforderte Bewelsmatenal im .valle einer Eriminalklage gegen die Compagnie nicht benutzt werden. Die zwischenstaatliche Verkehrscommlsslon soll überHaupt Controlle über die Telegraphengesellschasten haben, und alle gegen solche anhängig gemachte Beschwerden untersuchen. Vor einigen Tagen fuhren David Werner, Johannes Sonnenfeldi und dessen Gattin und 11jährige Tochter in einem Schlitten von Vankton in Dakota aus nach ihrer etwa zwei Meilen von Jamesville entfernten Heimath. Das Fuhrwerk hatte bereits den Biber-Creek passirt. als ein heftiger Schncesturm zu toben begann. Die Reisenden sahen sich genöthigt, umzukehren und Schutz zu suchen. Werner, ein starker Mann, ergriff die Zäume seiner unruhig gewordenen Pferde, Sonnenfeldt hielt die Leine und ging hinter dem Wagen her, während die Fran und das Mädchen im Schlitten verblieben. Bald hatte sich die Gesellschaft, der sich noch ein Amerikaner, seine Pserde, die nicht mehr weiter konnten, im Stiche lassend, angeschlossen hatte, verirrt und gelangte endlich nach anderthalbständiger Wanderung im tobenden Unwetter, fast keinen Schritt vor sich sehend, an eine alte Scheuer, deren Thüre sie einstießen, die größten Löcher derselben vcrstopsten und mitsammt den Pferden von zwei Uhr Nachmittag? bis 9 Uhr Freitag Morgens in dem nur 5 bei 9 Fuß großen Raume verblieben. Die ganze Zeit über hielten sich die Leutchen wacker daran, den noch immer etwas eindringenden Schnee mit ihren Füßen zu stampfen eine Beschäftigung, der sie ihr Leben verdanken. Halb todt vor Hunger und Kälte brach die Gesellschaft wieder auf und erreichte schließlich ein Farmhaus, wo sie liebevolle Aufnahme und Pflege fanden. Am Sonntag Mittag traf Werner mit seinen Passagieren wieder in Plankton ein. Der erst seit drei Atonalen aus Südrußland hier angelangte Sonnenfeldt hatte sich an beiden Füßen mehrere Zehen und den Fersen des rechten Fußes erfroren, während seine Tochter Frostwunden an ihren Füßen erlitt, doch glaubt man, beide Patienten ohne irgendwelche Amputation wieder herstellen zu können. Werner und Frau Sonnenfeldt kamen ohne Schaden davon. Alle aber sind sich bewußt, daß ihr Leben an einem Fädchen hing und sie leicht eine Beute des Todes hätten werden können. x-om 'luslsttdc. D ie M e g ä r e von P o l t etwa", so bezeichnen mit vollc.-n Nech! russische Blätter die zweilc Frau des Edelmanns Kuschtsc!z!';,ski, eine Schulerin des Nikolai-Jnstit'.tts und erst 23 Jahre alt, welche jetzt endlich gerichtlich belangt wurde, nachdem sie drei volle Jahre'hindurch ihr kleines Sticftöchterchen Martha systematisch zu Tode gequält, ohne daß ihr Mann, der Vater des Kindes, oder die Nachbarn, welche von alle den Nohheiten wußten, dagegen eingeschritten! Die kleine B!artha schwoll vor Hunger an, und man gab ihr nichts zu essen, sie hörte auf, den Hunger zu fühlen, U7.d man schlug sie inö Gesicht und trat ihren Körper mit den Absätzen. Es peinigten sie Jnsccten, die sich in den Ohren und Augen deS Kindes ihre Nester gemacht, cs weinten und härmten sich um sie drei benachbane jüdische Frauen, die Eltern hielten sie jedoch unter dem Ofen, wobei sie sie zwangen, sich auf einer schmutzigen Bastmatte ohne Kissen und Decke zu wälzen. AlS endlich die scharfen Säfte des hungrigen MagenS von selbst anszufließen und die Haut und die Gewebe der Dulderin bis zu offenen, eiternden Wunden durchzufressen. und das Kind, daS bei lebendigem Leibe der Auflösung nahe, zn riechen begann, warf die Stiefmutter dasselbe einfach für die Nacht auf den Hof. Am 14. April vorigen Jahres endete die furchtbare, drei Jahre lang dauernde Eristcnz, nachdem das Kind die Nacht vom 12. auf den 13. April vor der Thür zubrachte und wimmernd und mit Thränen in den Augen gebeten hatte, ihm, wenn auch nur unter dem Ofen, ein Obdach zu gewähren! ES ist unmöglich, das Obduktionsprotokoll dieses unglücklichen Geschöpfes zu lesen, ohne vor Schrecken starr zu werden. An dem ganzen Körper desselben wurde nicht ein Stückchen Fett gefunden. Das Herz htte die Farbe von gekochtem fleische, im Kopfe erwies sich anstatt des Gehirns Wasser, die Wände des MagenS und der Gedärme waren durchsichtig, und in diesem Magen fand man anstatt der Nahrung ein Klümpchen von Lehm und Kohle! Nicht ein oder zwei Tage, nicht einen Monat, nein, 2 ganze Iahre dauerte diese maßlose Quälerei fort! Und wer quälte dies arme Wesen? Eine gebildete junge Frau, die Schülerin eines Institutes. Ihr 40jähriger Mann
iv.-?!i.- . , - . . . '
lfrgN-'Ai - AV jeoi'ch schaute dem zu iinö sän ünö wure von alledem nichts. Einmal hat dieser mitleidige Vater, an einem Weihnachtstage, als das Kind vor Hunger schon ausgeschwollen war , ihm ein Stück Kuchen gegeben, ein zweites Mal ihm den Kopf mit Quecksilbersalbe eingeschmiert. Hierauf beschränkten sich seine vätcrlichcnSorgen undVerdienste. Lange, fürchterlich lange hat sich das kleine Mädchen gequält ; endlich erbarmte sich Gott desselben nnd sprach sein Genug" aus. Und jetzt, erst jetzt, nachdem das Kind so fürchterlich ausgelitten hat, tritt auch die menschliche Gerechtigkeit in den Vordergrund mit all ihren zarten For- j men und allen möglichen Garantien, j Konnte man nicht denn schon damals den ; Oualcn des Mädchens ein Ende setzen, als die jüdischen Frauen Surah, Jtta und Twira Roscnberg, ungeachtet der Scheltwort? der Sticsmutter, der Martha Kuschtschinski hin und wieder ein wenic Speise gaben?. . . . Ein neuer Robinson ist von der N. Stett. Ztg." in Pommern entdeckt worden. Dem genannten Blatte zufolge ging eines Tages ein Jäger mit seinem Hnnde bei Köslin an einer sonst wenig besuchten Stelle des Strandes über die Dünen. Plötzlich verschwand der Hund spurlos, kam erst nach einiger Zeit hinter einem kleinen Straucke wieder zum Vorschein und nunmehr entdeckte der Jäger hier in der Düne ein Loch. Er kroch durch die kleine Oeffnung, kam bald in einen geräumigen Gang und schließlich in eine 6 Fuß im Geviert große Höhle. In derselben fand er eine Blechkanne mit Wasser, eine Bratpfanne, ein Beil, zwei Stücke von einem Sacke, ein Packet Kien, eine kleine Petroleumlampe und vier Petroleumflaschen, sowie endlich eine Rocklabe aus englischem Leder, wie sie Strafgefangene tragen. Der unbekannte Höhlenbewohner ist angeblich schon längere Zeit vorher von den Fischern am Strande bemerkt worden, und soll sich in der Ortschaft Kleist Petroleum und Lebensmittel gekauft haben. Die nach ihm angestellten Ermittelnngen verliefen erfolglos. Ob es sich hier um eine hübsche Fabel oder den Versteck eines entflohenen Gesangenen handelt, erscheint vorläufig noch zweifelhaft. Deutsche Männer von hervorragendem Unabhängigkeitsgesühl haben stets den Frack verschmäht", bchauptetderSonntagsplaudererderVerl. Mtgsztg.". Ich nenne als ein Beispiel Friedrich Rückert. Derselbe hat bekanntlich einige Jahre hier gelebt, dein Namen noch als Professor der orientalischen Sprachen. Er hat aber nie ein Kollegium gelesen. Der König machte endlich dieser unfruchtbaren Enstenz ein Ende. Er gab Nückert die Erlaubniß, seine Kollegien einzustellen und seinen Wohnsitz nach Belieben zu wählen, beließ ihm aber Titel und "Gehalt. Nükkert kehrte ;u seinem geliebten Landaufenthalt 3!cuseß bei Koburg zurück. Zuvor aber gab ihm die Elte der hiesigen. Gesellschaft ein Abschiedsfest. Als daS Eonrne, an dessen Spitze Professor Grupp:: stand, ihn abholte, harrte Nükkcrt der Kommenden, mit einemFlauschrock bekleidet, der sich weder durch öeuheit noch durch Eleganz auszeichnete. Die Eomite-Nlitgliedcr, sämmtlich in feinster Balltoilettc. ließen ihre Blicke sprachlos auf ihm haften. Nückert verstand endlich ihre stummen Wcienen und fragte mit dem unschuldigsten Tone: Meine Herren, ich sehe Sie alle im Frack; es wäre wohl passend, daß ich mir auch einen anziehe?" ..Nicht um der Gesellschaft willen, aber um Ihretwillen möchten wir Sie darum bitten." Nückert verschwand, um sich umzukleiden, und kehrte nach einigen Minuten in seinem Einsegnungsfrack zurück, der ihm nicht mehr vollständig paßte. Das Eomite war noch versteinerter, als zuvor, bis endlich Gruppe den Muth zu den Worten gewann.: Herr Geheimrath, jetzt habe ich doch die Bitte, daß Sie Jhren.schönen kleidsamen Flauschrock wieder anlegen möchten." So geschah es, und das Fest verlies dann sehr geistreich und' anregend. Auch das Leben meines vielverkannten Freundes Julian Schmidt kann ich durch wenigstens zehn Jahre verfolgen, während deren er keinen Frack besaß. In seinen letzten Lebensjahren ist er dann wohl in Versuchung und Stricke' gefallen." Man schreibt aus Köln: Die. CarnevalSsaison hat begonnen. Nicht weniger als 50 Vereine und Ver-. einchen zählt die rheinische Domstadt wo Prinz Earneval jetzt sechs Wochen lang das Szepter schwingen wird. Wie die öffentliche Feier sich gestalten wird, das werden uns die nächsten Tage lehren. Die beiden größten Vereine, welche zusammrn ern glänzendes Fest zu äiege bringan könnten, sind seit Jahren in heftigem Eonflict, weil jeder die leitende Gesellschaft sein will. Man befürchtet somit, daß der Maskenzug etwas dürftig ausfallen wird, und dieser Befürchtung gaben auch die Stadtverordneten Ausdruck, indem sie die Subvention nur für den Fall in Aussicht stellten, daß beide Vereine sich einigten. Leider scheint daS Versöhnungsfesi" noch in sehr weiter Ferne zu liegen. Die Erhebung der spanischeu Gesandtschaften bei den Großmächten zum Range'oon Botschaften wird nun seitens der Großmächte mit einer gleichen Rangeserhöhung ihrer Vertreter in Madrid erwidert. Personaloeränderungen werden nicht stattfinden, sondern werden die bisherigen Vertreter mit neuen, ibrcm erhöheten Range entsprechenden Beglaubigungsschreiben versehen werden. Die Ucbcrreichung der neuen Accreditive wird in feierlichen Audienzen erfolgen. Damit wird auch die eingetretene Veränderung äußerlich vollzogen sein. t Das sechsjährige Söhnchen eines angesehenen Gcschästsmannes in Paris versteckte sich an einem der jüngsten Abende, um nach sich suchen zu lassen, in den zufällig offenen Geldschrank seines Vaters. Letzterer wurde schnell zn einem Geschäft abgerufen und schloß den Schrank zu, ohne zu bemerken, daß er das Kind einschloß, welches übrigens kein Zeichen gab. Als die Nacht hereinbrach, suchten die Eltern den Kleinen überall vergeblich. Erst am andern Tage beim Oesfncn dcö Geldfchrauks fand der un- j Llücklichc Vater sein Kind erstickt. '
" v.'i s.-x, riVrv.,-; a-Ea i I, Glv rsr 5. zk - 2 JJT MARK TRADE JÄ -: M T MARK rfi m ' -D AS GROSSER Schmerzcnlicilmittcl zi egen Nheumatikmu, vkeuralgla, Froft beulen, Hexenschuß, Kreuzweh, Rücken schmerzen, Verstauchungen, ver brühungen, Schnittwunden. WaS es ist. 1 ft!tt8 C3 ist mit einem Worte eine Heilj.ittiu. ung. ES ist ein Product vissentschaftlicher Forschung und Vieler Erperimente. 9s Itt8 ES ist ein Mittel, welches Sckmn uiiHV zm mildert, bezwingt und heM; daZer ist es wirklich ein Schmerzenstiller. ES tödttt w Augenblick Schmerzen, . OIC-IIH seine Wirkungen sind heilend und kauernd. As Pttft ES ist nicht ein Mittel welches mir lvliy auf die Haut einwirkt, sondern eS dringt ein und bewirkt eine Vollständige und dauernde Heilung. 5tCtt$ C3 wirkt sicher und schnell. fittrnä ES mildert augenblicklich und heilt Ultlltf. dauernd. Zeder Bestandtheil iu diesem ausgezeichneten Mittel hat einen anerkannten Wctth und die ganze Zusammenset)unz ist ein sicheres Mittel alle Schmerzen zu heilen. Jede Anwendung bringt Besserung; jede fflasche enthält eine Heilung jede Flasche ist i Bezug auf Qualität geprüft; jede ächte Flasche trägt die Facsimile-Unterschrift der Firma ; jede'Haushalt in Amerika kennt dessen Werth ; jede gesprochene Sprache kennt seinen Namen: jede Zeitung lobt S; jeder Verkäufer kennt seinen Werth ; jeder Chemiker bält eS für rollkommen. Sei alien Apotheken zu haben. Preis der Flasche, S0 Cent. m mim i. yogeixr co.. mmok. il 000000 Eine kinderlose et,e ist selten eine glückliche. und wodurch tiefem Uebel tn k u r j er X t i t abgeholfen werke sann, zeigt der .,lettungS,nker", 250 Seite, mit uakur getreuen Biieern, weicher von dem alten deuisbea HeU-Jnstitut iu New Fork herauszezeien wird, auf die klarste 2Heise. Juvqe Leute, die in den Etand der Ebe Neten wollen, sollten den Sxru Echillers: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet, wcbl beherzig?, und das rcrirefflic!' Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt ttS Lebens tbun l SStrt für 25 Cent in Pcmnarken, in deutscher Sprache, sorgsam verr ackt. srelreriandt. Adresse : Veut:keljei1-I?titut,1! OintonPlace. New York, 2s.Y. n ?nttanarelie, Ind., dklm Buchhändler G. Kejlar, 29 Süd Dolaware St, 000000 Cures Rernoves Tanv Sunburn, Bee StlngSf Mos- ' qulto and All . intcvi . nsrixs, blotciics, Humors, Birth-raarfrs, and every form ofeia bl3mislies, posltively enrod on tho moat aclicato tkm withont leavln? a Bear, by Hop Olutm o Trice 25cta., COcts. end 51. i At drusrita cr bv maiL' Th Hi Llttl Llttle Ilop Plku for ici-hoatlaclie, dyspepeia, Iot lau MinTir Co.. bow Xjonaon, uma. büiouaaess and oanstipatloa have no eqnal. 23c. 3E In allen L, otheken u haben. CO 3 für die Saison 1887. m. Gaylor, Office : O Nora Wet Str. ET Televdon 949. Indianapolis WATBB COMPANY sssüd Pennfvlvaniastr. liefert 'ausgezeichnetes Wasser zum Trmlen, K,)chen, Waschm, Baden, für hydraulische 'Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordent.ich mäßig. Thomas Morris, VräfUent. oKnötoNy 62 OS Wlshwgwn Str. Empfiehlt seine große Auswahl iu 1. & D. Steel Banges für Hotel und Priiiate. ließ Lyrnan Gasolin-Oefen die heften Dct 52c it. Die vorzügliche Eiö Schalter aus Hartem Holz. A7 gand V!angeS n. Qocböfen z und JP KIXJJfDItl-iUB 1EÄDE . J3lt lek, 35? lkesüht IU VÄWDAJJA LINE i ezr C3 a tnot C3 52k!l fie die kürzeß e und beste Linie ü nt tdt, lajxla, ISmootutI, mtxa9 Xowi 3felxasl2:. Tesos, Ajc xoxi0a0, Oolcrado, New Mexico, Xc oota nnv Oa Llforaia iü Dk Vahnbett ift : ton CUn rmd die Neu sind Qttl Stahl. Die Ogt haben d.e neneften vnbeernr . Zeder Zug dct Schlasdagm. Pas .giere, eb sik uu Bu'e rftn Klasse oder S ni?rante s-Villete hsb:i werden durch nser ' paZsagw zöge erjler ff befördert. Ob U un ein I jillet zu Lßigten Vn s, ew tZzearsionkbi let rdcr end eme Cot e Cifcabahnblet we ll, teaua Die, cit schreiben Sie fta li. üeirluß-, Kfftftt: li CitiMtaf Hai al.ant. iMk.. n.iktit4 m .Mv kirMoii w aviii 0. 0 UI, Oea 1 Gst CtVoiiU, SU. . 0 , ' l.yskVgt Zt. SfsU -- w..4J
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