Indiana Tribüne, Volume 11, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1888 — Page 1
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't 4 M?, .:J!r -JtT' BZlN vA ftftAM tfVA i M W Sshrgang 11. Office : Ao. 140 Ost Marhland Straße. Nummer 135. ZuölaNSpollo, Zudiaaa, Donnerstag, des 2. Februar 1888.
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. Patt. Zahlreiches Erscheinen wird ge wünscht. Lrau O. Rsppaport, Pras. Frl. I. Schau. Sekk.
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k?7" Telephon 048.
Kenes per TelegmpZi. XSilttt ud1l4lcn Washington. 2. Feir W2rNe reö. hübseS Welter. Arb e i t er r i f i f 0. L 0 n g v i k w. Tez.. 2. Febr. Durch Entgleisen deS PasZagierzugeS der TexaS k Pacific Eisenbahn 6 Meilen von hier wurden zwei Eisenbahnbedienstete getödtet und drei schwer verletzt. Ein bedeutender Kanal. San Francisco. 2. Febr. Der Merced Kanal, dessen Bau 5 Jahre in Anspruch nahm und welcher 27 Meilen lang ist, wurde gestern eröffnet. Vditorielles.
, Die politischen Freunde des Herrn Simeon Coy haben fich dahin ausgesprochen, daß ein Bundesrichter in Folge seimr lebenslänglichen Anstellung zu unabhängig sei und daß es besser wäre, wenn die Bundesrichter auch wie andere Nichter gewählt würden. Selbstverständlich ! Während die Un abhängigkeit des Richterstandes allen ehr lich und rechtlich denkenden Leuten höchst erwünscht ist, liegt es im Interesse der Parteipolitiker, die politische Corruption auch dem Richterstande einzuimpfen und die Richter zu Werkzeugen der politischen Parteien zu machen. Diese Idee kennzeichnet Simeon Coy und College zur Genüge. Im zwölften Congreßdistrikt von Jndiana wurde bei der letzten Wahl wider alles Erwarten ein Republikaner, nämlich White von Fort Wayne gewählt. Sein Gegner Lowry bestritt die Giltigkeit der Wahl auf den Grund hin, daß White kein Bürger sei. Nun fand fich von der Naturalifirung Whites kein gerichtliches Dokument vor, aber er bewies durch mündliche Aussagen von Zeugen, da er seine Bürgerpapiere erworben. Die Demokraten im Wahlcom'te des Congres scs entschieden jedoch, daß mündlicher Beweis nicht zulässig sei und werden empfehlen, den Sifc Whites für vakant zu erklären. So bringt man den Willen des Volkes zur Geltung. Daß die Theorien deS deutschen So zialismuS nach und nach auch bei gebildeten Amerikanern Eingang finden, zeigt ein Artikel im Christian Standard", ge schrieben von Lyman Abbott, dem Nach folger von Henry Ward Beecher an der Plymouth Kirche in Brooklyn. Darin heißt es : Wir glauben auch nicht einen Augenblick, daß die soz'ale Frage durch individuelle Wohlthätigkeit, oder durch Erhöh ung der Löhne, oder selbst durch Theil nähme an dem Gewinn in einzelnen Etablissements gelöst werden kann. Die Grundlage des heutigen Lohn systems ist die, daß eine kleine Anzahl von Menschen, genannt Kapitalisten, alle Maschinen, Werkzeuge, das Land, kurz alle Arbeitsmittel besitzen, während die große Zahl von Menschen, genannt Arbeiter, von den Wenigen dazu verwendet werden. die Arbeitsmittc! zu benutzen, wofür ihnen ein Lohn bezahlt wird, dessen Höhe meist durch die Konkurrenz unter den Arbeitern bestimmt wird. Wie früher alle politische Macht in den Händen Weniger war und die große Menge nur that, wie ihr geheißen wurde, so ist jetzt alle Geldmacht in den Händen verhältnißmäßig Weniger und die große Masse muß auf industriellem Gebiete thun, was ihr geboten wird. Auf politischem Gebiete haben wir Demokratie. Die politische Macht ist in den Händen der Vielen. (Leider nur auf dem Papier.) Wir find der Ansicht, daß wir uns in einer industriellen Ueber gangsperiode befinden, ähnlich der politi schen Uebergangsperiode in England im 17. Jahrhundert. Die politische Gewalt ist aus den Händen det Wenigen in die Hände der Vielen übergegangen. In gleicher Weise muß die ökonomische Macht aus den Händen der Wenigen in die Hände der Vielen übergehen. Das Wort Boß" muß aus den Werkstätten ebenso verschwinden, wie bei uns das Wort Königs aus dem Staate verschwunden ist. Die Arbeitsmittel müssen das Ei genthum der Vielen anstatt der Wenigen werden und es muß eine gerechte Eintheüung der Arbeitsprodukte stattfinden. Dies bedeutet natürlich nichts weniger. als eine radikale Revolution, aber wir glauben, daß sie friedlich und ohne Blut vergießen vor fich gehen wird." So' weit der berühmte amerikanische
Theologe Lyman Abbott. Wenn er jetzt nur noch an Stelle des Wortes glauben" im lebten Satze obigen Artikels das Wort wünschen" setzen wollte, so wäre er vollständig reif zur Aufnahme in eine Sektion der sozialistischen Arbeiterpartei, welche die Grundursache aller sozialen Uebel in der Trennung der Arbeitskrast von den Arbeitsmitteln sieht.
Drahtnachrichten. Die Bundesschuld. Washington, 1. Februar. Die Bundesschuld hat wäbrend deS MonatS Januar um $15.387,320 abgenommen. Die Gelammlschuld beträgt 51,700.191.. 451. abzüglich deS BaarvorrathS im Schatzamts und des Reservefonds beträgt sie $1.210.211.081. Der Baarvorrath im Schatzamte, einschließlich deS Reservefonds beträgt $550,992,686. Die Fra u e n sti m m r e ch t S Frage. M a d i s o n. WiS.. 1. Februar. DaS Stoalö-Obergericit gab beute sein Ent scheidung in der berühmten Klage der Olympia Brown Willi gegen vnschie dene Wahlinspectoren in Racine. WiS.. ab, welche sich bei den Municipalvahlen im letzt: Frühjahr weigerten, Frau Wil lis odl? irgend welche andere Flauen mit stimmen zu lassen. Die Klage wurde als Ttstfall- eingebracht, und Frau Willis virlangt $5000 Schadenersatz. Im Kkeiögericht von Racine County gewann sie den Peocek; darauf appellieten die Inspektoren an das StcatS'Obirgericht und diese? ha! nun gegen die Frau ent schikden und die Meinung abgegeben, daß die WiSconsiner SwatSlegiS!a:ur von 1835 durchaus nicht den Fmuen daS Stimmrecht in anderen ff?azen, als in Schulangelegeneiten. dade verleihen wollen. Vom Felde der Arbeit. Shenandonh, Pa.. 1. Februar. Die Reading Co. versuchte heute eine Mine in Betrieb zu setzen, aber die Leute veizerten sich zn arde;t:n. C incinn ati. 1. Februar. Gegen 3L00 Mättver, Frauen uri.d 'Mädchzn wurden heute von den Schuhfadrikanten aukgeschlossin. In einer Fabrik wurde ein Thttl des Lodnes von zölf Müd chen zurückgkhüen. ur.t?r der Ängabe. eS sei ein Irrthum vorgefallen. Ein ad gesandte? Comite erhielt von der Firma kein GedSr. Daraus stellten die übrigen Arbeiter der Firma die Arbeit ein. Die Antwort da, auf war ein Austchluß sämmtlicher Ardeitrr in den Schuhfabriken. Charleston. W Va . 1. Februar Die Kohlenbergwerkbesitzer beabsichtigen ihre Minen eine Zeit lang zu schließen. um eine Reduktion der Löne zu erzmin gen. I o h n st o m n, P.F.. 1. Febr. In dm Cambria EiZenwerkin wurde eine Lohnreduktion von 10 Prozent eingesüw. Große S Feuer. Buffalo. 1. Febr. Heute Mitag brach in dem großen Schnittwarrnge geschält von BarneS. Hengerer & Co. F uer aus. DaS Feuer gewann bald eine riesige Ausdehnung und eine Z it lang war die Gefahr eine g?oß'. Der Schaden belauft sich auf eins Million. Eine Skandalgeschichtl. Chicago. 1 Fed?. Ra. I. P. Brusbingham, ein prominenter Vastor wurde heute aus eine von Ada Parker an hängig gemachte VterschaflSklage hm. verhaftet und stellte Bürgschaft. DaS Mädchen giedt an. daß der Pastor sie ver fürt, und dann a!S sie für ihre bcvorste stehende Niederkunft Eeldunterstützung von ihm verlangte, noch behandelt und verstoßen habe. Der Pastor ste.1t na'.ür lich Alles in Abrede und sagt. eS sei ein ErpressungSversuch. Einstaieilen schenkt die Gemeinde ihrem Pastor Glauben und hat auch in diesem Sinne Resolutionen angenommen. Eoapreg. Washingto'n, 1. Febr. Senat. Unter den von den einschl. Eomit-S zur Annahme empfohlenen Bills befinden sich die zur Anordnung erner Jn?peltion des für den Ervolt bestimmten Fleisches und zum Verbote der Einführung gefälschter NaranaSmittel. Blan'S Erziehungsbill wurde eine Weile besprochen, woraus der Senat in Executivsitzung überging. HauL. Eine interessante Debatte sand heute in Beua auf die Resolution zur Unter suchung deS Reading Streiks statt. Das HandelS-Comite hatte gegen die An nähme der Resolution berichtet, weil durch den Streik der Zwischenstaatliche Verkehr nicht geflölt worden sei, die Sache dem
nach den Congreh nichts angehe. Raynor von Maryland hielt jedoch eine enthusia stischeRede gegen die Monopole und die Trusts. Er sagte, er sei kein Demagoge und kein Freund' von Gevaltmaßregtln, aber die Arbeit habe ihre Rechte und eS sei hohe Zeit, dem gemeingefährlichen Treiben dieser kapitalistischen Combina tionen ein Ende zu machen. ES liege hier keine Arbeiterverschwörung, sondern
eine rapltallstlscht Aerschwörung vor, gegen welche die heroischsten Mittel der Gesetzgebung in Anwendung gebracht werden sollten. Diese Monopole zer stören die Wohlfahrt deS Volke? und ein solches System müsse ntedergebrochen werden. Schließlich wurde eine Resolution Passirt, eine Spezial-Comite von Fünfen mit der Untersuchung zu beauftragen. Vsr Qade:. Der Spitzel Haupt. Berlin. 1. Febr.-Haupt ist heute hier angekommen und hat dem Polizeichef Krüger Bericht über die Verhaftungen in Zürich erstattet. Der Minister deS Innern. Hr. v. Pütt kammer, hat bei der Regierung in Bern angefragt, ob der Polizeichef Fischer in Zürich im Einklang mit dem Gesetz gehandelt habe, indem er Sozialisten, welche der deutschen Regierung feindlich gesinnt seien. Informationen betreffs des Berliner DetectivbureauS geliefert. D e r Kronprinz. Berlin, 1. Febr. In den Berliner HrttlS laufen bereits massenhafte Beste! lungcn auf Fensterplätze zum Einzüge deS Kronprinzen nach seiner Rückkehr von San Remo ein. Die Häuser .Unter den Linden- werden festlich geschmückt werden. Auö San Remo wird gemeldet, daß in dtr Riviera gegenwärtig eine riesige Kälte herrscht. Die zweite Sendung von Spatenbräu für den Kronprinzen ist aus München in der Villa Zirio eingktroffen. . S a n R e m o . 1. Febr. Dr. Mackenzie entfernte heute wieder todte Zellengewebe aus dem Halse deS Kronprinzen. Das anhaltend kalte Wetter dahier hat die Aerzte auf die Idee gebracht, der Kronprinz sollte baldmöglichst nach einer wörmcren Gegend übersiedeln. SchiffSnchrtten. Angekommen in: New York: Nevada" von Liver Pool, .Bohemia- von Hamburg, .Hol land" von London. H i e si ge s. Ein Hansieer, dem cS zu warm bier wurde Seit längerer Zeit hat fich hier ein Mann Namens A. Friedländer von New ?)ork ausgehalten, welcher das Hausiren in großartiger Weise betrieb. Er sührte mehrere Koffer mit Weißzeug und Spitzen mit sich, welche einen Werth von $Z0.000 repräsentirten. Er fuhr in einem Wagen vor den Häusern vor, und da seine Artikel viel Geld kosteten, sprach er auch meisten? nur bei den reichen Leuten vor. In einem Hause allein verlauste er dieser Tage für $750 Waaren. Die Geschäftsleute erhielten Kenntniß davon und der Geschäftsbetrieb dieses Mannes konnte ihnen natürlich nicht gleichgiltig sein, da ihnen dadurch die btsten Kunden abtrännig gemacht wur den. Die betreffenden Geschäftsleute erkundigten sich, ob der Mann wie sie Steuern und Abgaben bezahle und dabei stellte es sich heraus daß er nur $19 für eine Lizens bezahlt habe,' im Uebrigen aber seiner Steuerverpflichwng, welche bei dem Werth seines Eigenthums, da auf $t0.000 geschätzt, $190.05 betragen würde, sich zu entziehen wußte. Zugleich stellte es sich heraus, daß Fnedländer seit den letzten 10 Jahren mit einem gleich großen Lager hierhergekommen war und seit 1831 Taxen im Betrage von $1334.55 schulde. Couniy'Schatzmeister Lostin wurde von den Geschäftsleuten angegangen, die Steuern einzuziehen, aber Friedländer hatte Wind von der Sache bekommen und hat letzte Nacht in aller Stille das Bäte SauS, woselbst er logiite, v,rlossen. W. T. Brown. Advokat, Vance lock. Zimmer 23. Nächsten Sonntag Abend findet eine gesellige Unterhaltung der sozialisti schen Sektion in der Arbeiterhalle statt. T Ein Reisender, dessen Name nicht bekannt ist. wurde gestern Nachmittag um 4 Uhr an der West Washington, nahe der West Straße von zwei Straßenräubern überfallen und feiner Uhr beraubt. Die Schurken wurden nicht verhaftet.
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Friedrich. Kroentler, Wrn. Raser t,
Die arme Frau HevvrickS. Frau HendrickS, die Göttin des verstorbenen Viceprästdenten ist von ihrer Erholungsreise auS Ca!:fo?nien hierher zurückgekehrt und nahm sofort die Gelegenheit wahr, sich von einem Berichter. statter interviewen zu lassen. Sie erkläite dabei in sehr unzweideutiger Weise, daß sie von Seiten der demo kratiscken Partei schwer gekränkt worden sei, weil man ihr bis jetzt noch keine Pen sion bewilligt habe, während Frau Blair und Frau Logan eben in dieser Richtung erfolgreich gewesen seien. Glücklicherweise- erklält: Frau Hen. drickS, befinde ich mich in Verhältnissen, unter welchen ich den Beistand der Nation nicht nöthig habe, aber eS wäre absurd, wollte ich behaupten. dü mir eine Penston nicht willkommen wäre, wenn sie mir angeboten würde. Mkin Mann hat sich dem Lande geopfert, hat die demokratische Partei vor einer Niederlage gerettet und der Lohn V In dieser Weise sprach sich Frau Hen dricks au?, und dieser Fall ist ein Beweis, daß ganz einerlei wie reich die Leute sind, (denn Frau HendrickZ ist so reich, daß sie auf großem Fuße leben kann und ihr Vermögen doch nicht aufdrouchzn wird) sie doch stU bereit sind, aus dem öffentlichen großen Geldbeutel zu schöpfen. UetriqenS sollte Frau HendrZckS nicht vergessen.daß Logan und Blair den Krieg mitgemacht und süe daS Wohl deS Landes menigstenL zu jener Zeit Leben und Ge sunddei! in die Schanze geschlagen haben. Hcrc HendrickS hingegen war nur Voli tiker. halte die Volitik zu seinem Berufe gemacht, und wir können eine besondere Opsersabigkeit darin nicht erblicken, daß er ein xroßeS Amt gnädigst angetreten hat. Jnwikf'r?: da Land für solche Opfer sähigkeii" verpflichtet sein soll, ist unS bis jetzt noch nicht klar. t Gestern Abend um 9 Uhr kam ein Fremder, der gut gekleidet war. nach dem Hause von Henry O. StcvenS No. 516 Nord Missttüppi Strafe woselbst nur die Dienstmädchen zu Hause waren und zwang die beiden Mädchen unter aller Hand Drohungen, dastihm jedes derselben einen Dollar gab. Man gab der Polizei eine Beschreibung deS Manne?. Vem VnSlaudi. In Kü nacht, dem fleundlichen Flecken am Vierwald stätter Cce, in dessen gastlichem Scehof neben der Dampferlände wohl Jeder, der auf seiner Schweizerreise von der hohlen Gasse kam, gefrühstückt hat. ist gegenwärtig die sogenannte Gejzlersburg zerstört worden. Der Bund" schreibt darüber: Jahrlich der Anziehungspunkt zahlrcicher Schweizer und Ausländer, waren die zwar nur spärlichen Ruinen, von denen eine hohe Mittelwand den Hauptbestandtheil bildete, dem bäuerischen Eigenthümer, der für geschichtliche Denkmale kein Verständniß hat, schon längst ein Dorn im Auge, weil er nicht leiden mochte, daß von den Besuchern am steilen Schloßhügel dann und wann Gras zertreten wurde. Nun hat er den fernercn Besuch der Ruinen 'sich dadurch vom Halse zu schassen geglaubt, daß er das alte Gemäuer um ettiche Franken einem Nachbar zur Erstellung cincö Viehstalles auf Abbruch verkaufte!" Einen Widerruf, wie ein Beleidigter ihn kräftiger nicht wünschen kann, veröffentlicht in seiner letzten Rummer der Afrikaanse Patriotc", eine Zeitung im Transvaal. Ich Untcrzcichneter A. E. du Plessis", heißt es da, nehme hierdurch alles das zurück, was ich gegen den unfehlbaren Herrn Vezuidenhout ausgesprochen habe. Ich be kenne, ein nichtswürdiger Lügner zu fein, und mich auf den Mund schlagend ntfe ich: Giftiger Mund, warum entstellst du also die Wahrheit?" Außerdem bekenne ich, nichts für den Ruf des Herrn Bezuidenhout Nachteiliges zu wissen. Und ich gestehe nochmals, daß ich ein Lügner höchsten Grades bin! gez. A. C. du Plessis. Zeugen: I. du Plessis. 5. (L
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