Indiana Tribüne, Volume 11, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1888 — Page 2
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Sein unruhiger 05 c i st trieb ihn unter die Indianer der fünf großen. Stämme, und als im Jahre 1ö7c der französische Edelmann Nob'nt de La Salle in Quebec eintraf, um im Auftrage des Königs Ludwig XI V. in der neuen Welt Entoeckunasreisen vorzunehmen und womöglich die nordwestliche Durchfahrt durch die großcn Seen" zu finden, da schlost sich ihm der Mönch Hennepin sofort willig an. Die unter ,ührung La Salles stehende Erpedition verließ im November 1G78 das Fort Frontenac und brachte ungefähr 16 Monate damit zu, die nördlichen Seen und Flüsse und dieJndianerstämme zu besuchen, welche damals in dem jetzigen Michigan, Wisconsin und Illinois wohnten. Am unteren Ende des Erie - Sees wurde von der Vcgleitungsmannschaft der Expedition ein kleines Schiff gebaut, welches den Namen Griffin" erhielt, ferner an der Stelle, wo jetzt die Stadt Pcoria in Illinois steht, ein kleines Fort Namens 'Oeve Coeur". Der Name meint auf Deutsch gebrochenes Herz", und wurde dem Fort deshalb beigelegt, weil die Reifenden auf ihren Fahrten manche trübe Erfahrungen gemacht hatten. Hon diesem Foit aus sollte die eigentliche Erforschung der großen Wasscrläufe beginnen, auf welche die Entdecker gestoßen waren. La Salle wollte sich sudwarts wenden, aler Hennepin sollte sich in nördlicher Nichumg begeben, um daS Quellengebicl'ces Messijipr, wie er damals genannt wurde, zu erforschen, und der Eheoalicr Tontn sollte in Ereve Eoeur bleiben, um die OperationSbasiS für beide Erpeditionen aufrecht zu erholten. Pater Hennepin hatte zwei Franzosen Namens Michael d'Acau und Anton Anquelle zu seinen Begleitern. Er schiffte sich mit ihnen in einem großen Voste ein, um die Quellen des Messi-sipi auszufuchen. An Vord desselben hatte er Waaren im Werthe von 10,000 Francs, darunter Tabak. Messer. Perlen, Nadeln n. f.' w. Außerdem hatte sich Pater Hennepin ein Ealumet oder eine Fricoenöpfcise mitgenommen, um dieselbe nöthigenfalls mit den Indianern rauchen zu können. Die Fahrt war mit großen Mühseligfeiten verknüpft, und die Reisenden hatten hart gegen den Strom anzukämpfen, um überhaupt vorwärts gelangen zu können, uud nur der MiUh und die Ausdauer HenncpinS hinderten feine Gcfäkzrten daran, die Rückreise anzutreten. Sie waren bereits einen Monat unterwegs, alö ihnen eine zahlreiche Flotte von Indianerbooten entgegen kam. Eine Vande NadowcssiS befand sich auf dem Kriegspfade gegen die Miamis, um dieselben wegen einer alten Blutfehde zur Rechenschasl zu ziehen. Kaum hatten die Indianer die einsamen drei weißen Reisenden erblickt, als sie mit einem wilden Jubclgeschrci sich auf dieselben losstürzten. Hennepin winkte ihnen freundlich zu und schwenkte seine Friedenspfeife, die Wilden achteten jedoch nicht daiauf und zwangen ihn, an's Land zu fahren. Bald befand sich die ganze Jndianerbande am Ufer und umringte ihre Gefangenen. Sie führten offenbar nichts Gutes im Schilde und Pater Hennepin wußte ball), daß sie mit der Idee umgingen, ihn und seine Genosien auf der Stelle zu tödtcn. Seine Eieisiesgegenniart verließ ihn jedoch keinen Augenblick. Er raffte aus seinem Kahne Tabak und Perlen auf, so viel er in den Händen tragen konnte, roarf das Geschenk den Rothhäutcn zu Füßen und beugte dann ern Haupt, als ob er Willens sel, nahmen die Geschenke vom Boden auf uno hielten dann eine lange Berathung, in elcher sie den Beschluß faßten, die drei Bleichgesichter als Sclaven mit nach Hause zu nehmen. Den Kriegszug gegen die Miamis gaben sie auf, weil Hennepin ihnen durch Zeichen begreiflich zu machen verstand, daß die Miamis auf einen Ueberfall sehr wohl gerüstet seien. Eigenthümlicher Weise brachen die Jndianer in Thränen aus und schluchzten laut, als sie hörten, daß ihr Rachckrieg gegen die Miamis vergeblich sein wurde. Erst spater wurde Hennepin gewahr, daß es bei diesen Indianern der Anstand" erheischte, bei allen wichtigen Angelegenheiten roie alte Weiber ;u flennen. Qennevin und seine Begleiter mußten mit den Indianern 200 Meilen weit bis in die Gegend der Mille Lacs, welche damals ihre Heimath bildete, weiter zieden. Anfänglich hatten die Gefangenen . r i " i C 1. X. eine sehr i.a)wcrc ti ourcuzumallzen, doch aelana es ihnen später, sich die Achtunq und Zuneigung ihrer Herrcn zu erwerben. Die Letzteren stellten sogar an Vater Hennepin die ernstliche Zumuthun, er möge eine Squaw heirathcn und iiä als Mitglied des Stammes auf-
zu jeder Zelt den 'odeSttreich zu empfangen. Dieses unerwartete Vorgehen verbluffte die Indianer vollständig. Sie
Nehmen lassen. Er lehnte däS Anerbieten dankend ab und meinte nur, seine beiden Genossen könnten an seiner Stelle Indianerinnen zu Frauen nehmen. Hennepin pflegte sich stets sorgfältigzu rasiren, während feine Gefährten Vollbärte ini gen. Die Indianer lachten ihm in's Gesicht, als er ihnen seinen Vorschlag machte. Sie sagten, eö würde keiner Squaw einfallen, einen Mann zu heirathen, dessen Gesicht voller Haare sei. Die drei Weißen hatten einige Sämercicn mitgebracht uno mußten nundicsclhm vflan;en und einen Gcmüseaarten
in Ordnung halten. Sogar von den Souaws wurden sie als Sklaven bctrachttt, für die keine Arbeit zn gemein unv r t , r z:: ?lymm.'lg ict. Im Juli desselben Jahres begaben sich die NadowcssiS auf die Büffeljaczd in das Gebiet unterhalb deS Flusses Ouiscon)ni. 'ie 'Partie velano aus 100 milien und 4J50 Kriegern uns ttand unter der Führerschaft des Häuptlings Pierced Pine". An der Mündung des St. Franeis-FlusseS, etwa 25 Meilen oberhalb der Stelle, wo jetzt die Stadt Minncapolis steht, erhielt Pater Hennepin von dem Häuptling die Erlaubniß, in einem Eanoe den uisconjin auszujucken. Die drei Weißen hofften, unterwezS auf Indolente zu stoßen, doch waC I. f. V ..ltl.(.-... ... ren IC ourcy junger uno viiuucyuuiijcii aller Art gezwungen, wieder zu den Indianern zurückzukehren. Erst später xrafen sie in der Gegend, wo jetzt Prairie du Ehien steht, auf fünf Franzosen, die sich bereit erklärten, )ie wieder nacy Kanada zu bringen. Ihr Jubel war groß, und es gelang ihnen auch wirklich, wieder nach Fort Frontenac zu gelangen, von wo ans ne ihre celje begonnen yal.w ( CI'T. CI. - si. ten. Ä'ts oieje -'velje enoeie oiz crjic Entdeckungsreise des PaterS Hennepin ' Z mm . . VIAUrtlt im yiciucu ,'iuiuivt(itu. Liebesdraln unter Tesperado Noch vor zehn Jahren war die Stadt Tombstone i:n südöstlichen Arizona der Sainmclpla!; snr anrüchiges Gelichter aller Art, welches nicht allein mit den friedlichen Bürgern der Stadt, sondern auch unter einander in steter Fehde lebte. Hauptsächlich standen sich zwei Parteien qeaenüber, die P o n r ä u b e r mit den vier Gebrüdern Earp, Dock Hallidau u. i. ro. an der spitze, und die Viehdicbe oder Rustlerö", deren anerkannte? Führer Jke Elanton war. Beide Parteien hatten einen zahlreichen Anhang, und blutige Kämpfe zwischen ihnen waren durchaus keine Seltenheit. Eines Tages sahen sich die Earps und ihre Freunde gezwungen, sich in einer Lehmhütte in der Nähe der Stadt zu verbarricadiren, weil die Ucbermacht der RiMU?n" gegen ic zu groß war. Schließlich waren die Belazerten genöthigt, einen Ausfall zu machen, um in ihrer Festung" nicht zu verhungern, und es kam dabei zn einem Kampfe, welcher einen Verlust von drei Todten und zwei Verwundeten zur Folge hatte. Der bcrüchtigste Führer der Rustlerö Jke Elanton, war ein hübscher strammer Bursche von etwa 0 Fuß Länge. Er lattc blaue Augen und blondgelocktes Haar und seine Gesichtsfarbe war so weiß, daß ihn ein Modedämchen um dieselbe hätte beneiden können. Er sah unschuldig aus, wie ein Kind, und doch batte er schon mehr als 100 Male den: Tode getrotzt und war einer der besten Schützen im ganzen Territorium. Eines Tages traf er in Tombstone mit der 19jälirigcn Jclsic Earp, einer Schwcster der Posträuber,währcnd eines TanzVergnügens zusammen. Trotzdem er wuszte, daß sie zu der Partie seiner Todfeinde gehörte, verliebte er sich dennoch in sie nnd machte aus feinen Gefühlen ihr gegenüber kein Hehl. Auch Jcffic hatte sich in den hübschen Jke beim ersten Anblick vernarrt mid sagte willig Ja, als er er sie um ilirc Hand bat. Die Brüder der Jessie erfuhren bald, daß ihre Schwester ihren Todfeind heirathen wolle, und es kam in Folge dessen im Hause der Earps zu stürmischen Auftritten. Virgil Earp, der älteste der Brüder, meillte, eS würde am besten fein, die ungcrathcne Schwester aus dem Hause zu jagen, doch erklärte Wyatt, der zweite Bruder, dicS ginge durchaus nicht an. Elanton würde die Gelegenheit sofort benutzen, nn: das Mädchen zu heirathcn, und man könnte ihm keinen größeren Gefallen erweisen, als wenn man sie ihm auf diese Weise abliefere. Das einzig Richtige sei. Jessie in strengern Gewahrsam zu halten und ihr jeden Verkehr mit dem Geliebten unmöglich zu machen. Die anderen Brüder gingen auf diesen Vorschlag ein, und bald darauf zog die Familie nach Gunnison in Eolorado, wo die Earps in kurzer eit wieder eine hervorragende Rolle spielten. Sie ahnten nicht, daß Elanton ihnen gefolgt war und mit ilzrcr Schwester in Verbindung stand. Eines schönen Morgens nahmen sie zu ihrem Schrecken gewahr, daß Jessie sich ans dem Hause geflüchtet hatte. Sie war mit ihrem Liebhaber bei Nacht und Nebel durchgebrannt! Die Brüder sammelten sofort ihren ganzen Anhang und machten sich an die Verfolgung der Flüchtlinge, die nur vier Stunden Vorsprung hatten. Ihre Spur wurde leicht gefunden, und die Verfolger eilten derselben möglichst schnell nach, in der Züchtung auf Arizona zu. Jke und seine Geliebte kannten indessen sehr wohl die Gefahr, welche ihnen drohte. Beide waren beritten und strengten ihre Roffe auf's Aeußcrstc an, um die 80 Meilen von Gunnison entfernte Stadt Lake Eity zu erreichen. Sie legten diese Streckein 1 Stunden zurück und ritten dann weiter, dem 100 Meilen fernen Ouray entgegen. Unterwegs überkam sie jedoch der Gedanke, daß sie von ihren Verfolgern eingeholt werden könnten, sie verließen den Fahrweg und ritten den nahen, 13,000 Fuß hohen Berg hinauf, um jenseits desselben die Stadt San Miguel zu erreichen. In San A!iguel ruhten sie zwei Tage aus und gaben sich schon der Hofsnung hin, daß es ihnen gelangen sei, ihren Verfolgern zu entrinnen. Ein Prediger der bischöflichen Kirche, Dr. Hoge, wurde gerufen und traute das Paar. Kaum hatten sich die jungen Ehelcute, ihres Glückes froh, in ihr Hotel zurückgezogen, als in der Ferne auf dem trockenen Felscnpfadc dröhnende PferdeHufe ertönten. Die Brüder der Jessie W3it ibre Vealeitec batten bald entdeckt.
dass die Flüchtlinge den Weg über daS ! Gebirge nach San Miguel eingeschlagen ' hatten, und waren ihnen dorthin gefolgt, j
Elanton war kein elgllng, er sah , aber doch ein, daß es ein Wahnsinn sem würde, den Kampf mit einer ganzen Bande aufzunehmen. Er nahm daher seine junge Frau in die Arme und flüchtctc mit ihr in einen nahen Minenfchacht, in welchem mehrere Jrländer bei der Arbeit waren. Mit wenigen Worten theilte er ihnen den Sachvcrhalt mit und bat sie um ihren Schutz. ic Jrländer sagten willig zu und nahmen Jke und seine Frau in den Schacht auf. Bald : darauf kamen die Verfolger an Ort und Stelle und verlangen von den Minenarbeitern ungestüm die Auslieferung der Flüchtlinge. Die Jrländer lachte nur und ließen sich durch keine Drohungen einschüchtern. Als die Verfolger erklärten, sie würden die Mine stürmen, griffen sie zn ihren eigenen Waffen und hielten ihnen diefel? ben kampfbereit entgegen. Dann ver sirttv sied Sii sv.trrtÄ nit? pyi nnVir lllll tl' VIW UH tlV HtIVVtk j '?"rtffif vti WcUr.en (aritYi Im ein Memme, der sich wie ein Maulwurf vor Männern in der Erde verkrieche. Jke lzörte diese Worte, und helle Wuth kochte in ihm auf. Er ließ feinen Angreifern sagen, er sei zu jeder Zeit bereit, es einzeln mit Jedem von ihnen anzunehmen, sie sollten ihm nur einen Mann stellen. Seinem Wunsche wurde Folge gclcistet, und Julian Earp, der dritte Bruder Jessies, stellte sich in angemessener Entfernung auf, um sich mit seinem Schwager zu duellircil, während alle Andern sich in eine respectoolle Entfernung zurückgezogen. Der Kampf war von kurzer Dauer. Julian Earp siel, von einer Reoolvcrkugel durchbohrt, todt zu Boden ; Jk? kam unverletzt da?ou. Die Earps begruben ihren Todten und zogen sich anscheinend zurück. Jke setzte sich mit seiner Frau wieder auf's Pferd und fort gings, nach "cico zn. Dort setzte sich das Paar im Hotel zum Abendesfen nieder, als plötzlich durch die Fenster des Speisezimmers mehrere Revolocrschüsse abgefeuert wurden. Die Earps waren auf einem Umwege denFlüchtlingen gefolgt und hatten dieselben wirklich wieder eingeholt. Jke war nicht verletzt, aber seine Frau hatte eine Kugel in die Brust erhalten und sank in ihrem Stuhl zusammen. Ihr Gatte riß sie in seine Arme, stürzte zur Hinterthür aus dem Hause, bestieg das erste beste Pferd und jagte in wildem Galopp in die dunkle Nacht hinaus. Die Verfolger ließen ihn in Ruhe, als er jedoch am nächsten Morgen er war die ganze öcacht hindurch geritten ferne theure Last näher in Augenschein nahm, stellte es sich heraus, daß Jessie in'seinev Armen gestorben war! Von der Zeit an führte Elanton einer, erbitterten Kampf gegen die Earps, bis er selber unter den Kugeln derselben endcctc. Bom Jttlande. In P i t t S b u rg i n P c n n s y U Linien hat eine Versammlung von Farbigen beschlossen, einen Nationalconvcnt nach Wasliiugton einzuberufen, welcher sich mit der Frage der Festsctzuug eines National-Fciertages zur Erinnerung an die Befreiung der Neger von der Sclaocrei beschäftigen soll. Dem Freibrief vonBuffalo, N. ?)., soll cine Elaufcl beigefügt werden, wonach Eandidaten um Anstellung als Lehrer resp. Lebrerinncn in den öf fentlichcn Schulen sich einer EoncnrrcnzPrüfung unterziehen müssen. Derjenige, welcher das Eramcn am besten besteht, sott die erste Anwartschaft auf Anstellung haben. In Chicago soll d e m n ä ch st ein ausschließlich der Pflege der amcrikanischen Ideen gewidmetes und gegen alles Fremde gerichtetes Wochenblatt erschciucn. Die gleichzeitige Ankündigung, daß cs sich den Argonaut" in San Francisco zum Muster nehmen wird, ist kaum nöthig, um erkennen zu lassen, weß Geistes Kind es sein wird. Der Argonaut" verlangte neulich ein Gesc', wonach Jeder, welcher in einer öffentlichcn Versammlung sich einer nichtenglischen Sprache bedient, ausgepeitscht und in'S Zuchthaus gesteckt werden soll. Das genügt. Der Verlust, den die strenge Kälte den Schafzüchtern in TeraS verursacht hat, ist sehr groß. In den Eounties Lampafas. Brown, Hamilton, Eoryell und San Seba, wo viele Schafe gehalten werden, sollen 20,000 Stück umgekommen sein. Eharlcs Eooington in Eorycll Eount) bat eine ganze Heerde von 800 (tnck verloren. Es wird berichtet, daß die anderen Hecrden, die ihm gehören, Schutz in Wäldern fanden; die eine Hecrde aber kam vor das Haus, und die Thiere legten sich in dem kalten Regen nieder. Als Eooington ihnen am nächsten Morgen Salz streuen wollte, rührten sie sich nicht. Sie waren alle erfro- ; ren. xa5 tch am Äooen vllöenoe uto rf- t t t S hatte ihre Wolle erfaßt und sie verhindert. sich zu erheben, sodaß sie bei der plötzlich eintretenden strengen Kalte um kamen. Yi f r (itnniRcifiehnfhunn von Kcntucky liegt jetzt eine Gesetzvorläge vor, durch welche Eben mit Blöd- , . . . m- i-v UllNlgen. Jrrnnnlgcn. Schlaglahmen, Armenhäuslern, Vagabunden, Trunkenboldcn, Spielern. Verbrechern, Schwachsinnigen oder Solchen, die körperlich hilflos und für die Ausübung der ehelichcn Pflichten durch Mißbildung, Unfall, Alter. Krankheit oder aus anderer Ursache nicht geschickt sind, oder mit Sol: chen, die lieftigen Temperaments sind, oder die sich ein Jahr vorher in einem übel beleumundeten Hause haben sehen lassen, oder die aus solchen Ursachen geschieden wurden, verboten werden, oder wenn bereits eingegangen, für ungiltig erklärt werden sollen. Das gesetzliche Alter, das zum Eingehen einer Ehe berechtigt. wird für Männer auf 18 Jahre, für Mädchen auf 16 Jahre bestimmt. Die Vorlage ist demJustizcomltezur Vegutachtung überwiesen worden. Aus P ittsburg kommt die Nachricht daß dort im Fache der Lithographie eine Erfindung gemacht wurde, die geeignet sei, eine Umwälzung in dixser Kunst herooriurufen. Der bekannte Li-
tyograph Otto KrcbS in gcnamltertavt war schon lange überzeugt, daß es möglich sei, den Eindruck voiil Negativ cincr PhotogrBphic in solcher Wcisc' onf einen Lithographir-Stcin zu bringen, daß Abdrücke davon in unbeschränkter Zahl mit: telst der Presse voin Stein genommen werden können, welche so gnt wie eine Photographie und dabei äußerst billig sein würden. Er und sein Sohn, Qtlo M. KrcbS, welcher es im Lichtdruck sehr weit gebracht hat, schenkten der Angelegenhcit große Anncrksamkcit und entdeckten nach langer und harter Arbeit ein
Verfahren, durch welches der Gedanke sich praktisch durchführen läßt. Vor einigen Monaten suchte Otto Krebs um ein Patent nach und dieser Tage wurde er benachrichtigt, daß eS ihm bewilligt worden ist. Die deutschen Lehrer in Teras haben vor Kurzem einen Verband in's Leen gerufen. In dem eben oeröffentlichten Aufrufe zum Beitritt? heißt es unter Anderem: ..Die dcutschamerikanische Schule ist eine nationale, eine patriotische Anstalt. Nur blmdt. natlvlNische Fanatiker können das bestreiten. und die Bestrebungen dieser Schulen so deuten, als wurde durch ne eine Sonderstellung eines BeoölkerungStheiles angestrebt. Die deutsche Schule'hat ein gut Theil Eulturarbeit in den Ver. Staaten gethan und sollte überall eine Achtung gebietende Stellung einnehmen. Sie hat ihren Theil beigetragen zu der Ent: wicklung dieses Landes und verdient cs nicht, in irgend einer Wci'e mit eindseligkeit behandelt zu werden, nur weil sie neben der Landessprache auch die deutsche pflegt, eine Sprache, welche von über 10 Millionen unserer Mitbürger gesprochen wird, welcher an Macht, Aus bildung und Schönheit wenige gleiche kommen, in der die größten Dichter und Denker geschrieben haben. Im 'Norden ist diese ihre Stellung fest begründet, das deutsch-amerikanische Schulwesen ist dort organisirt." Ein Teufel in M e n s ch e n g estalt Namens Pinkleton sitzt jetzt zu Jasper in Florida wegen Mißhandlung seiner Frau gefangen. Die Mittheilungen über ihn grenzen an's Unglaubliche, sind aber leider erwiesen. Vor mehreren Monaten verheirathete er sich mit Elara Lee im Eounty Hamilton in Florida, unweit der Staatsgrenze, und kaum war sie seine Fran geworden, als sich seine teustische Natur gegen sie herauskehrte. Am dritten Tage nach der Hochzeit schlug er sie mit einem eichenen Rührholz dcrmatzen, daß sie Wochen lang das Bett hüten mußte. - Die arme Fran versuchte, ihn zu verlassen nnd sich an die Ihrigen um Schutz zu wenden; er drohte jedoch, sie und ihren Vater zu tödtcn, wenn sie das Geringste verlauten lasse, und gab seinen Drohungen dadurch Nachdruck, daß erste wiederholt mit derFaust, mit einem Stock oder irgend etwas, was ihm zur Hand lag. . zu Boden schlug. Er lnclt ihr häusig einen Revolver vor's Gesicht und wiederholte unter schrecklichen Flüchen und teuflischem Gelächter seine Dröhnngen. Oft würgte er sie, bis das Leben fast erloschen war. und ließ erst nach, wenn er glaubte, sie sei todt. Um cs ihr unmöglich zu machen, zu entfliehen, kcttctc er sie mit einer Wagcnkctte des Nachts an's Bett fest ; wachte er auf und fand, daß sie ihre age verändert hatte, so regnete es Faustschlägc auf das arme Opfer. Vor zwei Wochcil forderte er sie auf, das Eounty mit ihm zu verlassen, und sie war dazu bereit, nur crbat sie sich die Erlaubniß, ihren Angehörigen Lebewohl zu sagen. Auffallender Weise gab er ihr die Erlanbniß. und sie flüchtete zu ihrem Vater und klagte diesem ihr Leid. Der alte Lcc griff zu seinem Gewehr und snchte Pinkleton auf, aber der feige Hund krümmt? sich wie ein Wurm und flehte jämmerlich um sein Leben. Er ersah dann einen günstigen Augenblick, uin nach Vindoska in Gcoraia zu entfliehen, wo er verhaftet und nach JaSper in Florida abgeführt wurde. In JaSper herrscht gegen ihn eine so furchtbar aufgeregte Stimmung, daß er wahrscheinlich gelyncht werden wird. Qo Auslande. U euer d i e B e h a ,l d l u n g russischer Studenten sciienS der Vorgesetzten derselben theilt man der ,.K. Z." folgende Einzelheiten mit: ö!achdcn: in Moskau die Unruhen mit Kosarenhieben und Blutvergießen vor sich gegangen, versammelten sich in der Universität unbetheiligt gewesene Studenten, zn denen oune oer anacseycnstcn Familien zwei Dolgornki, ein Scheremetjew u. f. w. gehörten, uud ließen den Rektor um eine Unterredung zu sich bitten. Der Rektor läßt ihnen lagen, sie mögen ihre Karten beim Thorwart abgeben und dann zu ihm kommen; Antwort: das würden sie nicht thun, da sie fürchteten, daß er mit ihren Karten in der Hand gegen sie vorgehen könnte. Der 3!ektor gibt ihnen darauf sein Ehrenwort, daß sie nicht verhaftet werden, sondern srci seine Wohnung verlassen würden. Sie erscheinen und er? klären, daß sie mit den Unruhen nichts zu schaffen hätten und nichts zu schaffen haben wollten, daß aber der Juspcktor ein roher Mensch sei, von dem sie befreit zu werden bäten. Während da nun verhandelt wird, tritt der Kurator Grai Kapnist in's Zimmer, wie es scheint, von einem reichlichen Mahle kommend. Sofort schreit er die Versammlung an: Was ist daS für eine Versammlung? Ich werde Euch lehren!" u. f. f.. und ruft nach der P olizci. DcrRektor beschwört ihn: er habe sein Ehrenwort für freies Geleit gegeben, man bespreche sich ganz friedlich. Sie können Ihr Ehrenwort geben," ist die Antwort, aber ich thue, was ich will!" Der Rektor bittet dann, ihm seinen Abschied zu geben, woraus eine ähnliche Antwort erfolgt, und die Studenten werden verhaftet. Ein auderes Beispiel: Ein Gntsbcsitzcr Bartenzcw hat einen Sohn auf der Petersburger Universität. Er wird eines Taqcö von dem Sohne benachrichtigt, daß er rclegirt worden sei, eilt nach Petersbnrg und hört von demSohne, daß er den Grund nicht ' kenne. Er bcgicbt sich zu einem Beamten . der Anstalt. Warum ist mein Sohn ! relegirt? Was hat er verbrochen?" Er hat sich hier allerdings nichts zu Schulden kommen lassen, aber er ist früher als Schüler im Gymnasium zu Kasan ein unruhiaer Bursche gewesen, hat sicü dort
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r'. vmrgrBn arsaj: an geheimen cseusaiastcu oetycliigr." Wie? Mein Sohn ist nie in Kasan gewesen." Ah, dann war es vielleicht ein Anderer." Es'erwcist sich, daß ein Bartenjcw in Kasan Gymnasiast war, daß vier Bartcnjews in Petersburg studirten, daß man wegen jenes unruhigen Bnrschcn gleich alle vier rclegirte! Da erklärt sich wohl die Erbitterung der Studenten, der Professoren, die überall erhobene Forderung, daß die alte Ordnung wieder hergestellt, der heutige unwurolgcwang avgesa)asst werde. ja erklärt sich auch die Thatsache, daß die Meinung des gebildeten Publikums über: all auf Sciteu der Studenten steht. Gegenüber dem D e m e n-tirungs-Versuch der 9i'orddcutschen Allgemeinen Zeitung, als habe man sich niemals ernsthaft' mit dem Gedanken beschäftigt, den Kronprinzen in irgend einer Form von der Thronfolge auszuschließen, bemerkt die Nation: Es hieße leichtgläubig sein, wollte man auf die Worte der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung schwören ; man kann auch nach dem energischen Dementi, das das ofnciöse Blatt veröffentlicht hat, sehr wohl an der Ueberzeugung festhalten, daß Bestrebungcn am Werke gewesen sind, wie sie allgemein vermuthet und auch mehr als nur vermuthet werden. Die Nachrichten der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung sind keine historischen Documente , über das, was geschehen ist; wohl aber Documente über das, was im Augenblick als geschehen oder unterlassen erscheinen soll ; und in dieser ihrer Eigenschaft sind sie werthvoll und im vorliegenden Falle auch erfreulich. Man darf mit Vesricdigung davon Vermerk nehmen, daß es im Augenblick für zweckmäßig erachtet wird, rücksichtslos jede Gemeinschaft mit Bestrebungen abzuweisen, die auf eine Schmälerung zukünftiger Rechte des Kronprinzen hinausgelaufen wären." Mit Bezugnahme auf die Mittheilung, daß die österreichischen Ofsiciere den Befehl erhalten haben, zum Feldgebrauch russisch zu lernen, erhält der Hann. Eonr." von einem ehemaligen österreichischen Ofsicier, der 10 Jahre in Galizicn gestanden hat, mit den dortigen Verhältnissen also genau vertrau ist, eine Zuschrift, wonach es für die Oestevreicher aus dem Grunde gar nicht nöthig ist, vollkommen rusfifch zu verstehen, weil auf dem vcrauSsichtlichen Kriegsschauplätze diesseits des Dnicpre überhaupt nur von den Beamten rufsisch gesprochen wird, die Bevölkerung aber aus Polen, Jcuthenen, Kleinrussen, Weißrussen. Rumänen, l'cttcii n. s. iv. besteht. . Mit diesen Völkerschaften fei aber eine Verständigung leicht, weil erstens großenthcilö Stammesbrüder von ihnen österreichische Unterthanen und demzufolge auch im österreichischen Heer? vertreten sind, uud weil zweitens dieJu'cn, die iu der ganzcn in Betracht koÄiM'.nocn Gegend in großer Menge ansässig sind, vortreffliche Dolmetscher abgeben . indem sie sowohl dcntsch, als die Sprache der Völkerschaft, unter welcher sie !eb: verstehen. I ii I a v a u hatte bisher die kleine Skandalpreffc. die sehr ausgcbildet ist, ein recht einfaches Mittel, Geld aus ihre Opfern zu pressen" und erzielte damit !1cänbcrsummen. Wo sich der Stoff bot, brachten dieWiukelblättcr ein Spottgedicht oder eine pikante Erzählung über einen etwas zweifelhaften Vorfall im Hause eines angesehenen Japaners; vor dessen Hause mußte der Ausrufer zur Schadenfreude des PublikurnZ den betreffenden Theil der Zeitung immer und immer wieder vorlesen, bis der Betroffene eine hohe Summe als Absindung bezahlt hatte. Dieser lwfug ist erst neuerdings erloschen, da die Regierung sehr scharf dagegen auftrat. Nach der A u f f ü h r u n g d e S Schauspiels Urvasi" im MünchcnerHoftheatcr wurde dem Schuhfabrikanten Herrn M. Bechthalcr im Auftrage der Intendanz eine wcrthvolle. goldene 3cemontoiruhr mit eingravirter Widmung überreicht. Der Genannte versteht den. Nachtigallenschlag auf's Täuschendste nachzuahmen und hatte die Gefälligkeit, im vierten Akte von Urvasi", in welchem eine Nachtigall ihren Gesang erschallen läßt, seine Fertigkeit zu zeigen. Herr Bechthalcr soll demnächst auch zur HofNachtigall ernannt werden. Ueber eine v erhängn i ßvolle Ausführung in Zürich schreibt der Kritiker der N. Züricher Ztg." : Die Aufführung von Schiller's Jungfrau von Orleans" am Neujahrstage gehörte in manchen Beziehungen nicht zu den schlechtesten, aber es waltete ein eigener Unstern über dem Abend. Im Hause war eine sonderbar zerfahrene Stimmung, in den unteren Rängen gähnte I t . 4' t r c enlseyilcye xecre, aus oen vouen öderen Gallerien kämpfte die Neigung zu unzeiI tigern lärmenden Beifall mit der Lust zu ebenso unzemgem Aachen, und als gar bei den Worten der Jungfrau im fünften Akt: Kein Gott erscheint, kein Engel zeigt sich mehr" die Thcatcrkatze aus der Buhne erschien, gewann die Stimmung vollends eine ganz bedenkliche Richtung." Der größte Freund des Ballets war unstreitig Friedrich Wilbelrn. III., und diese Neigung gab zu manchen komischen Anekdoten Veranlassung. Eines Tages, als die damalige Kronprinzessin I XftYtft Otf turn uliiMri. l ! M -u Ct..A jut o111!11 uw micii 4uiui ihre Aufmerksamkeit richtete, fragte sie der Kronprinz nach dem Gegenstande derselken. Jh beobachte," entgegncte sie, dort ans dem Baume eine Elster, welche schon seit zehn Minuten auf einem Beine steht." Um des HimmelSwillen!" rief der witzicze Prinz, sage nichts dem Papa davon, sonst cngagilt er sie auf der Stelle mit 000 Thalern als erste Solotännrin." '43 1 c 7t er z r t n n e n s l n 0 t schließlich doch irgendwo die gebührende Anerkennung, und sei eS in Turkestan. Die englische Zeitschrift The Naturc" nämlich spendet den russischen weiblichen Aerzten in Turkestan und narnentlich in Taschkent viel Lob. In letzUxcx Stadt allein haben sie den Muha.? medanerinnen, die des Korans wegen männliche Aerzte nicht eonsultiren dürfen, bereits gegen 15,000 Eonsultationen ertheilt. DaS wäre ein Fingerzeig für Lady pliysicians, die in Berlin oder sonstwo keine Praxis sinken, wo sie da? Glück zu suchen haben. '
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Aq.AuguLbUsen!S's ' ßWes TRADE MARK. . W rvsi v" rr':; TRDEM gegen Unverdaulichkeit. Wichtige Zeugniß. Mehrere Monate litt ich an Unverdau liä'keit, die mir viele Beschwerden machte und rollftandiqe ArrttiUoügkcit berbei führte. Auf Änralben einiger Freunde machte ick einen Versuch mitDr. Augu' König's Hamburger Troxfen und nachdem ich dieselben regelmäßig eine Zeitlang eingenommen hatte, war ich wieder gesund. 6. Meyer, Herausgeber deS Journals", Aloomington, JllS. Seine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an NnverdauIichkeit, die keinem der Vielen angewandten Mittel weichen wollte, bis ich meine Zuf.ucht zu Tr. August König's Hamburger Troxfen nahm. T)iese ausgezeichnete Medijtm stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Lezhe. 20lö OrleanS.Ttr., Bal timore, Md. Gebraucht sie stet. Schon seit vielen Jahren sind Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen bei mir stets im Hause zu sinden. Sie erweisen sich als ein ganz vorzügliches Mittel gegen Unverdaulickkeit. Ich gebrauche nie etwas andederes, sie sind auf'S Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Neading, Va. Empfehlen sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich bestätige, daß Dr. August König'S Hamburger Tropfen meine Frau von einem Magenleiden befreit haben, welches ihr seit längerer Zeit viel zu schassen machte. Peter Gortner, Oakland. Md. In allen Apotheken zu haben. 50 Cents die Flasche. THE CH1RLES A. YCGELEE CO., MiMe, Ei 000000 Eine kinderlose ist selten ein; glückliche, öe uno irodurch diesem Uebel inkurzerZeit abgeholfen werden kann, zeigt in Rettungs, Anker", 'so Seuen, mit natur getreuen Bildern, welcher von dem alten deuisä'ea HeU-Jnstitut ta ieu Fort berauszrgeben wird, auf die klarste Weise. Junge reute, die in den Stand ter Ebe tiercn wollen, sslllcn den Txruch Schillers: 3'tum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzigen, uuo taZ rortrefflicke Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt des Ubtni thun l Wird für 25 en:ö in Postmarken, iu deutsser Sprache, sorgsam v e rv ackt. frei verwandt. Adresse : Deutsche il-Institut,11 ClintonPlace, New York. N.Y. 3n Jndisnar-ol's, Ind., beim Buchhändler G. Key lr. 29 Süd Delaware St, 000000 Ml 1t I S 1t Cures Rernoves Tan9 Sunburn, Eeo StlnsSf Moa ' 'quito and All InSATt CitA. frlUIPLES, BL0TC1IES, Humors, Birth-marks, and every form osskia emish.es, positively cured on tho noet dencate eitin witbout leavlaj: a Bear, by 33X3J 01 Tl tXCLOXLt. Prlco 25cts., COcts. ond $1. At drurrffiEta er by mail. Tne Hopyiil MinT? co.,iew ijonaon. Lonn. I.lttle Hop PllU sor sick-kcadaclie, dyspepeia, büionflnese and eonstipation fcavt no equaL 25c I allen Hpothtlen zu haben. i für die Saison 1887. A. Eayöor, Offtci : 460 NordWost 8tr. Televdon S49. Indianapolis WER COMPANY 23 Süd Bevnsvwaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische. Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten autzeror deutlich mäßig. ThornaH A. Morris, VrSftdeut. oknston, SS Oft Washington Str. Empfiehlt seine große uiwahl in EL&D.St! Banges für Hotels und Privete. iew Lyman Gasolin-Oefen die besten der VeU. Die dorzüglicheu Eis ' Behälter ant hartem Holz. Argaud NangeS u. Kochöfen und fCTTJECR- HKEBD JC 721t sy5V, s?k öeuützt di. VAPÄHAMEI W a r n nr? Weil fle di, kü?zesi5 und iste Linie üde, $t. 3UoTiln ÄOorfjri, Xüctxsiaa, Iowo, Nebraska, 2?exfum9 ArltairnaB, Oolo rado, New Mexico, Xe cota und Gttkltforalfi ifU Das Vahudett ist bo a vtein uud die Schu3(0 find ftsl Stahl. Die Oge haben die -nmeSeu vndessnnuzn. . Jeder Luq hct Schlafdaaen. yaffagi. ?e, ob fit un Wete rftN'Mage odn vmtgr. lUS.Viue!e ?u?e vndm durch unse Vaffa zinzöge n&t Älaf i fcef5rfcftt. Ob eil nun tia Clüct z t tätigten Vi. ta, ein CpcnranJDUlct obei ttgesA eme one Qisenbahübilleit voll, u OH, 05t schreibe OU a R. Ierinu, sfiftint OtwcxaT UrJTa0iK2(nt o dft BafttngtAtr Kk 35fc r II etr Ind'xis O. C " h Ora'L upt. 0 t. toll, XXo. O. . d A,d. on'las.', OU toll
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