Indiana Tribüne, Volume 11, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1888 — Page 3

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Af tr Forty years", experience in thf prepar&tion of mor hn Ona H andre (1 ThoTiimnd pplications for patents ia the United States and Foreitrn countnes, tha pnblishers of the bcicntifi American continue to act aa aolicitora for patents, caet, trdo-marks. Copyright. fsr th ITnited States, and to obtam pateots in Canada. England. France. Germany, and all othr countries. Their experience ia unequaJed and their faciiities ar unaurpaseed. . ' Drawings and pecifications prepared and rued Ia the Patent Office on hört notice. Terms rery reasonable. Sio charge for examination of modöla r drawinjrs. Advice by mailfree. . Patent obtained throurh Mnnn.tCo.arenotieed Inthe SCIK.NTIFIC AMEIIICA.V, which has the largebt circulation and is the raost intluential rewspaper of its kind published in the world. The advantagea of auch a notice every patente Widerstands. This large and rpUndidlr illtutrated oewspaper la published WEEKLY at f 3.00 a year. and is dmitted to be the best paper devoted to acience, meenanics. inrentions, engineering worka, and other departmenta of industrial progresa, published in any country. It eontains the namea of 11 patenteee and title of erery inrention patented ach week. Try it foor montha for on dollar. Bold by all newadealers. If yon ha? an inrention to patent writ to Mann ä Co.. publishera of Scientino Amarican, 61 Broadway. New York. . . Hadbook about paUaU mailad tnj WABASB ! Kall Sie die Ttadt ach irgend tince Vt tang fcüt vx derlassea bestbfidiitstrtv gehen St? zur Waash ZiZet.sfike, Vo. 5K IBiföl gts Indianapolis, nab erfrag? die Fahrpreise und nZb?ren ?Vt!theilunzeu. besondere nflnerkiartkett w:rk Lnd-Kaufern nd Smigrantett zugewandt. RundfahN'DckerS nach allen Plätzen im Westen und Nordwcsten ! Die dir Linie NÄ - FORT WAYNE, TOLFDO, ÜETKOI'J 2id üHtxL öü!tH:n Städten StsZlöagZZ?;. PslüS'LlüfäaggZLS zn?!äsfikr Sstölufc uub vollständige Sicher hei: machen die große Wttdod Vah die beliebteste PssiaZ'-Vabn m Amerika! IF. I?. Wa4, DiZritt.Paffagie?- and LandAgen 3nbtataroltS d I o t. a l i d, Senera! Ticket.Maaazer. T. C h a Z l, l e r. kn -Paff.- nud Ticket.Agt. St. LoniZ. Mo. ÖiliOaJO, i3& IPlt iwns-; Rallroßd. 3Z'Tei,Ze ft rri?chzch,sd, end Srfil-Füj. Vs 1 . Slärj, 1SS7 an: 4S4;u Bir'.ats daZLr.tsn.Txct,Jndp!t.. i tau Ctatwa.

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Ein WcihnaHts . Jdh.

Von Richard Wnlckow. (Fortsetzung.) Der Abendzug von Berlin kann ja noch nicht Xyix sein, liebes Tantchen; beunruhige Dich doch nicht, er kommt ja gewiß heut", sagte Emmi in aller See lenruhe mit ihrer glockenhellen Stimme, die der ernst sinnenden Frau da am Fenster noch nie so köstlich geklungen hatte, als an dem heutigen Abend. Gott mag es fügen, mein Herzenskind. Und nun bin ich sogleich mit meincr Erzählung zu Ende." Das glaube ich auch, denn alles Uebrige weiß ich ja und was ich gern wissen wollte, hast Du mir doch nicht mitgetheilt. Denn ob das Fräulein Hennings Deinen Hermann geliebt hat, ist dabei die Hauptsache und ich, ich glaube es nicht, sonst hätte sie nicht so bald nach jener Zeit einen Anderen geheirathet." Dazu machte sie ein ernstes, strafendes , Gesicht, das sich aber trotzdem unendlich lieblich ausnahm. Frau Leonhardt lächelte. Das können wir beide nichts sicher bcuriheilen", sagte sie dann; welsche Einflüsse bei der Verheirathunq mit. dem Herrn Lieutenant v. Nohr sich damalö geltend gemacht haben, weiß weder ' ich. noch mein altkluges, liebeS Kind. Uebrigens fand die Vermählung von Fräulein Lina .nicht so bald nach jenem traurigen Weihnachten, sondern erst vier Jzhre jpater Mtt, alS Hermann langst festen Fuß in Lima gefaßt hatte. Um die Osterzeit ging er damals, wie Du weißt, von hier nach England und zwar one die Empfehlungen deS Herrn HenningZ " Verzeihung, mein liebes Tantchen, ich selbst weiß es doch nicht", warf Emmi hier ganz ernst dazwischen, ich habe eS nur von Dir gehört. Dort blieb er ein Jahr und ging dann nach Marseille, wo er fast wei Jahre thätig war und, wie ich gesagt, als er bereits indem Limaer Hause Theilnehmer und Herrn HoldeggS rechte Hand geworden war, hat hier in Danzig. die Vermählung . des Fräulein Hennings stattgefunden. Sie war ein sehr schönes und liebenswürdiges Mädchen und verdiutt alles denkbare Glück. Ob sie es gefunden, weiß ich nicht, da ihr Gemahl sehr bald nach der Verheiratung versetzt wurde, ich hörte aber vor einigen Iahren " Horch, ein Wagen!" rief Emmi und sprang zum Fenster. Er hält vor unserem Hause. Nun Fassung, Tantchen, er muß es sein." Und während Frau Leonhardt auf den Flur eilte, um ihren geliebten Sohn zu erwarten, steckte sie mit zitternden Händen und blassen Wangen die Kerzen des Christbaumes an. Sie hörte mit hoch? klopfendem Herzen einen raschen Männertritt die Treppe hinaufsteigen, sie horte den jubelden Aufschrei der glücklichen Mutter, die tief und herzlich klingenden Worte' eines Mannes und noch immer war sie mit dem Anzünden der Lichter beschäftig. Erst als die Thüre sich öffnete und die glückstrahlende Mutter am Arme ihres Sohnes eintrat, wischte sie rasch eine Thräne von dem Wimper, ließ von ihrem Werk ab und trat hinter den Christbaum. Als Mutter und Sohn über die Schwelle getreten, hielte:: sich die beiden Glücklichen noch einmal in herzlicher Umarmung umschlungen, dann trat Frau Leonhardt hinzu, um Emmi aus dem Schatten des Tannenbaums heroorzuziehen und sie in aller Form ihrem Sohne vorzustellen. Noch ehe dieser Akt sich aber vollziehen konnte, hatte sie bereits durch ein mit kindlichster Unbefangenheit gesprochenes und von artigem Knir bealeiteteS: Ich bin dag Mätzchen, Herr Leonhardt" der Scene jede Feierlichkeit genommen und alle brachen in ein herzliches Lachen aus. . - r elen sie mir yerzlicy gegrunr aus heimathlichem Boden," sagte Hermann Leonhardt und schüttelte dem jungen Mädchen kräftig beide Hände. Durch meine liebe Mutter weiß ich von Ihnen schon viel - Gutes und S.chönes, daß ich es als eine gute Vorbedeutung amehe. Sie sogleich beim ersten Eintritt in mein elterliches Haus zu sehen. Und diese freundliche Ueberraschuna mit dem Christ bäum danke ich Ihnen auch, meiner eren lieben Jugendgespielin." Während dieser Worte hatte er die Hände Emmis nicht aus den seinen gelassen und sah wie verwundert und erstaunt auf die holde r - r ' r ' micyemung vor lym. Sie müssen mir schon erlauben," fuhr er fort, Sie recht genau zu betrachten; es ist mir wie ein Traum, daß Sie, wie Sie jetzt vor mir stehen, das kleine Püppchen sind, das ich vor fast vierzehn Jahren verlassen." Und wieder senkten sich seine treuen Augen in die des jungen Mädchens, wieder schüttelte er in ernstem Sinnen die Hände Emmi's, die in ihrer jungfräulichen Holdseligkeit wie ein süßes Wunderbild aussah und in ihrer keuschen Verwirrung nicht mußte, was sie dem fremden Manne wohl sagen konnte. Aber wag stehe ich denn hier,"! rief frnrn Leonhardt ganz erschrocken dazw' schen, ich veraesse ja das Allernothwen digste. Wie ist es mit Deinen Sachen?" Alles besorgt, liebe Mutter. Ich fuhr mit meinem Diener direct nach dem Englischen Hos, wo ich ernitmeuen woh

nen werde. Mein stolzer Spanier Estebano, der übrigens ein heriensguter Junge ist und schon leidlich deutsch spricht, wird inzwischen auf das beste für mich sorgen und mir meine Stätte bereiten." Nicht bei mir willst Du wohnen?" Bitte, laß es so gut sein, liebe Mutter; ich will von Morgens bis Abends gern bei Dir sein, aber Nachts laß mich lieber allein ; ich bin ein gar unruhiger Mensch und möchte Dich nicht in Deiner gewohnten Nuhe stören. Und nun wollen wir uns an den Tisch setzen, in die lieben Weihnachtslichter schauen und den langcntbehrten Tannenduft athmen." Zunächst blickte er aber wieder das liebe Mädchen an, das inzwischen seine Fassung wieder gewonnen hatte. Haben Sie denn in Lima niemals das Weihnachtsfest gefeiert?" fragte sie mit tbeilnebmendenr Staunen.

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Gewiß', mein Frcsitlein, ftbö? jn unse, rer Art. Wir. sind in heiterer Gesellschaft hinausgcritten oder hinausgefahren in die licht- und farbendurchglühte Tropennatur, in das nie endende Grünen und Blühen des unerschöpflichen Lebens, zu unseren Füßen die im Sommerglanz strahlende und duftende Vegetation in ihrer tausendfachen Gestaltung, über uns in ihren schillernden Farben die gesiederten Segler der Lüfte und das Rauschen der Palmwipfel. Und dann haben wir uns in unserer leichtesten Sommergewandung, bestehend aus Seide oder Müsselin, an irgend einem schönen Waldplatz niedergelassen, haben unsere Vorräthe ausgepackt, gegessen, getrunken und nach deutscher Sitte gesungen. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit" haben sogar unsere spanischen Commis und Diener singen können, weil sie es so ost von uns hörten." Ein Weihnachtslied im duftigen Wald, wie sonderbar," sagte Emmi nachsinnend. Sie haben Recht. Es paßt aua) nicht zu einander. Aber wenn nun die Schatten herunterstiegen und die unHeimlichen Waldesstimmen zu erklingen begannen, dann zogen wir bei dem funkelnden Sternenglanz des Tropenhimmels heim, zündeten uns unseren Weihnachtsbäum an und gedachten der Heimath. Aber der Weihnachtsbaum war ein künstlicher und keine duftige deutsche Tanne, und ließ bei uns das rechte Weihnachtsgefübl nicht aufkommen. Das empfand ich ebenso deutlich, wie die Familie meines lieben Socius Holdegg, des wackeren Mecklenburgers. Aber es war immerhin ein Ersatz, und über die kleinen Geschenke und Ueberraschunaen, die wir unö zugedacht, haben wir uns doch gefreut wie die Kinder. Und uun, mein Fräulein, nachdem Sie mich geduldig angehört haben, saaen Sie mir, womit Sie mich zu diesem ersten Christfest, daö ich wieder auf deutscher Erde und im Elternhause verleben weroe, denn elgentlicy überraschen und erfreuen werden." Es war, als ob er mit der Frage eine innere Rührung verhüllen wollte. Diese Zrage berührt einen schlimmen Punkt. Sie haben Ihre Ankunft nicht sicher anaekundlgt und der Mama dadurch schwere V.'sorgniß eingeflößt, mich r , i . . aoer auer srano geseyr, .ynen eme kleine Ueberraschuna vorzubereiten, was ich sehr bedauere." Die Kleine machte ein sehr ernstes Gesicht dazu. Wie denn, mein rauleln?" Nasch grisf Hermann in die Tasche, zog ein Notizbuch heraus und begann zu blättern. Nach kurzer Zeit rief er: Halt, hier steht es schwarz auf weiß ; 2. November Abreise von Lima und Besuch in Danzig zu Weihnachten angekündigt.." Ist mein Brief nicht angekommen; er muß doch wohl, sonst hätte mich die Mutter ja doch nicht erwartet." Freilich habe ich Dich erwartet, mem Sohn, mit heißer Sehnsucht erwartet. Aber Emmi hat doch Recht; Du hast uns Sorge gemacht, well Du Deine An-, kunft aus europäischem oder deutschem Boden nicht anzeigtest. Wir konnten am allerwenigsten den Tag Deiner Ankunft wissen und wir hätten ihn doch so gern, ach so gern gewußt." Aber ich habe doch auch den Tag genannt, Weihnacht, das ist doch heute. Wäre irgend eine Aenderung in meinem Plane nothwendig geworden, so hatte lch ja geschrieben oder telegraphirt. Man muß sich nicht mit unnöthigcn Besorgnissen quälen und meine liebe Mutter, sei mir nicht böse zu überflüssigen Auseinandersetzungen hat ein Geschäftsmann auch keine Zeit. Habe ich Ihnen denn auch Sorge gemacht, liebes Fräulein?" . Nein, ich habe die Mama darüber beruhigt, aber es gelang mir nicht gan." Ein verdächtiges Augenzwinkern schien die Worte nicht ganz zu bestätigen. Werden Sie mir die Freude machen, een kleines Geschenk von mir anzunehmen, das ich Ihnen aus dem fernen We: sten mitgebracht?" Emmi erröthete und wandte sich verlegen zur Mutter Hermann's. Ei ge wlß, mein Kind, Du darfst es," sagte sie. Ich gebe es Ihnen gern," sagte Hermann, wie bittend ihr in die Augen blickend; seitdem ich Sie aber gesehen, komnlt mir mein Geschenk so gar klein, so unbedeutend vor. Mir war es immer zu Sinn, als seien Sie noch ein Kind, aber...." Er vollendete nicht, sah ernst vor sich nieder und schwieg. Die Dienerin erschien und begann den Tisch zum Nachtessen herzurichten. Emmi stand aus und wollte sich verabschieden. Hermann warf einen raschen bittenden Blick auf die Mutter und als diese Emmi ersuchte, doch nock zu verweilen, trat er auch hinzu,' um diese Bitte zu wiederholen. Schlagen Sie mir meine erste Bitte in der Heimath nicht ab, es wäre kein gutes Vorzeichen für mich. Gelt, Sie lächeln schon und schlagen ein?" Ich bleibe gern bei Ihnen, wenn ich nicht störe, doch bitte ich, meinen Onkel benachrichtigen zu lassen." Der Tisch war gedeckt, das Hausmädchen wurde um Pfarrer Trautmann gesandt. frrcm Leonhardt war ganz Glück und Freudiqkeit: ihtt Äüae hatten jeden ernsten Schatten verloren und ihre noch immer schönen dunkeln Augen ruhten bald aus dem breitschultrigen, gestählten Manne da drüben mit dem edeln, grundguten Gesicht, bald aus dem lieben Blondköpfchen, das sich alle Mühe gab, die Honneurs bei Tische zu machen und. dabei unendlich lieblich und herzig aussah. ' Siehe da, Du mein langentbehrtcs Weihnachtsgericht, Karpfen in Vier gekocht, wie lange habe ich Dich entbehrt", sagte Hermann mit komischem Pathos. Um mich nun aber ganz glücklich zu machen, bitte, legen Sie mir mit Ihrer eigenen Hand ein Stück Fisch vor." Bittend"sah er in das erröthende Gesicht Urnrni s. Vlese stand sogleich aus, crfüllte mit aller Zierlichkeit und Bebendigkeit den Wunsch und setzte den gefüllten Teller Herrn Leonhardt vor. Dieser aber ergrisf rasch die Hand des jungen Mädchens und hell auflachend rief er aus: Sieh nur, Mama, diese Hand, die ist ja im frühen Kindesalter im Wachsthum stehen geblieben. Und er zeigte der Mutter die zarte Kinderhand des jungen Mädchens, legte seine breite, kräftige Hand daneben und lachte wieder 'Lehaallch vor sich hm. Emml versuchte. ibm ihre Hqnd. zu entziehe., er drückte

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Kber ersf schn-ff einen tfuU MpMos und dankte für die freundliche Bedienung mit beredten Worten. Beim Fischessen muß man aber schweigen," sagte Emmi neckisch. Gut, ich schweige, aber ich werde mich dafür entschädigen." Und dann schaute er mit frohem Behagen dem Mätzchen" in die lieben Kmderaugen. Wieder klang zum zweiten Male die ' feierliche Weihnachtsweise vom Thurm herüber in das stille Gemach und in die Herzen der drei guten Menschen. Her- ! mann iauscyre snu uno oegann er,r wiec .T -C' , ver zu essen, ais oie lange verfallt waren. Er war -nachdenklich und ernst geworden. Wie doch die Klänge, denen man als Kind am heiligen Abend mit Andacht gelauscht hat, so plötzlich die breite Kluft

von vlcrzeynayren uoerorucren rönnen, die Staatssprache aber ist eben eine Mir ist jetzt, als hätt' ich sie am Weih- Staatsfrage. Zuerst muß man selbst nachtsabend immer gehört. Es ist ein festen 55un fassen können, bevor man

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wunderbares Ding um seine Jugend-! an allgemeine. große Aufgaben herantritt, erinnerungen ; man trägt sie mit sich Eine völlig ' vertrauenerweckende Halumher wie einen unveräußerlichen Besitz 'tnna nehmen übrigens die Czechen geoendurch gute und durch schlimme Tage." bärtig noch keineswegs ein, und man Sie haben vorhin so schön von der kann sich des Gedankens noch immer nicht rvi T r r ' ' ' '

suDiicslcit ycamx gejprocn- macyen tc aucy verse 5" fragte ummi ganz unver- ? . rr -y c ! mlttelt. ermann offen an eueno. Dieser lachte hell auf. Nein, mein Fräulein, darüber können Sie ganz beruhigt sein. Als Knabe habe ich, wie so viele Andere, metrischen Unfug verübt, aber mein letzter derartiger Versuch ist mir sehr übel bekommen und da habe ich Apollo und allen neun Musen abgeschmoren." Wann war das denn?" fragte die Mutter gespannt. Ach, das mußt Du ja wissen. Nicht? Nun denn, ich will es gern erzählen, heute lieber als je. Aber vorher eingeschenkt, angestoßen und ausgetrunken: Auf ein frohes, schönes Christfest!" - (Fortsetzung folgt.) sin deutschezch!scher AnSs gleich"? Wien, 9. Januar. Die vor Weihnachten eingeleiteten Ve suche einer Verständigung zwischen best Deutschen und Czechen in Böhmen werden jetzt in einer LZeise fortgesetzt, die als ernst angesehen werden muß und deshalb eingehendere Beachtung verdient. Der Oberstlandmarschall von Böhmen, Fürst Georg Lobkowltz, der zuerst wegen einer gemeinsamen Besprechung über die Mittel und Wege zur Beendigung des nationalen Streites an die Vertrauensmänner der Deutschen in Böhmen herangetreten war, hat an diese Letzteren abermals auf schriftlichem Wege das Ersuchen gerichtet, die Deutschen mögen ein Comite wählen, welches mlt nem von den Czechen bereits erwählten Comite die Verathungen über den nationalen Ausgleich" zu eröffnen hätte. Was diesem Schritte des Oberstlandmarschalls eine besondere Bedeutung verleiht, ist die Thatsache, daß derselbe nicht allein mit Vorwissen, sondern direct unter ausdrücklicher G enehmigung des Grafen Taaffe unternommen worden ist. Fürst Lobkowitz hatte, bevor er sich an die Deutschen wandte, sowohl von dieser seiner Absicht als auch von den Grundzügen der Vorschlüge, welche die Czechen den Deutschen zu machen im Begriffe seien, den Ministerpräsidenten unterrichtet. Graf Taaffe berieth sich mit seinen Ministercollcgen über die Mittheilungen des böhmischen Oberstlandmarschalls, und das Ergebniß davon war der Beschluß, daß die Regierung sich mit den von den Czechen aufzustellenden Ausglcichsbedingungen einverstanden und außerdem noch bereit erklärte, das Verhandlung?resultat zwischen Deutschen und Czechen, wenn es ein positiieS ist und gegen die staatlichen Anforderungen nicht verstößt, auf leaislatlvem und administrativem Wege durchzuführen. Allerdings aber fügte iue öiegierung auch hinzu, daß sie ihrerseits vorläusig nicht in der Lage sei, die Ausgleichs-Verhandlungen selbst zu beeinflussen oder gar sich an die Spiye derselben zu stellen ; sie wünschte, daß die beiden Stämme in Böhmen unter einander das Nothwendige vereinbaren sollen. um den sprachlichen und nationalen Hader abzuschließen und den Frieden herzustellen, und sie will nur zur Vollstreckung des Paktes die Hand bieten. Immerhin aber haben mir einen deutsch-czechischen Ausgleichsversuch unter der Patronage der Regierung vor uns. Die Hauptfrage, die sich nun vor Allem ausdrängt, ist die, worin eigentlich die Ausgleichs - Bedingungen bestehen, was die Czechen den Deutschen anbieten? Darüber jedoch ist bisher absolut nichts bekannt. Deutsche wie Czechen bewahren diesmal das strengste Stillschweigen, und wenn es wahr wäre, daß das Gebeimniß die Bürgschaft des Erfolgs sei, so müßte man daö Zustandekommen des Ausgleichs als wahrscheinlich ansehen. Es ist wohl die Meinung vielfach verbreitet, die Teutschen würden sich wahrend des Taffeeschen Regimes überhaupt auf keinen Ausgleich einlassen und eszust dem Grafen Taaffe nicht gönnen, daß er den Triumph feiere, schließlich doch sein Verstandlgunasprogramm" zu realm ren. Allein diese Annahme ist nicht richtig. Die Deutschen stellen jedenfalls alle Pcrsonenfragen erst in die zweite Reihe. Hauptsache war und ist ihnen das 'taatsintcresfe und die Sicherung der nationalen Eristenz ihrer Stammes- ' genossen. Das ist der maßgebende und ! bleibende Gesichtspunkt, der sie leitet. ! Außerdem wissen sie. daß gerade das Zu- : standckommen des Ausgleichs in Böhmen am ehesten noch da? Ende der Herrschaft . des Grasen Taasse herbeizusuhren ver möchte. Er hätte dann seine Ausgabe erfüllt" und würde wahrscheinlich einem Uebergangs- oder Vcamten-Ministerium Platz machen, bis eine Regierung gebildct werden könnte, welche der neuen Sachlage entspräche. Indessen braucht man sich mit derartigen Eventualitäten heute noch nicht zu beschäftigen; sicher ist nur, daß der Bestand des Kabinets Taaffe an sich weder die Deutschen von Verhandlungen abhalten, noch einen deutsch - czechischen Ausgleich verhindern muß. Die Schwierigkeiten, die einem wirklichen Ausgleich entgegenstehen, sind an-" derer Art. Sie beruhen in erster Reihe darauf, ob die Czechen endlich den Deut1 rzj .i'.i.ii : . : . , I? ' rT ITIK T' sich selber bescheiden und den Deutschen die unerlatzllche nationale Beweauna.S-

freiheil einräumen wsll'en, Eineis Ieweis dafür, daß sie es ehrlich meinen, können sie zunächst liefern, wenn sie grundsätzlich die . T h e i l u n g d e r Verwaltungsgebiete nach nationalcn Motiven zugestehen. Das Maß des Entgegenkommens, :velchcs die Czechen in dieser Capital frage an den Tag

! legen werden, wird glelchzettig den sichersten äHafestab dafür liefen.. n5 man auf einen Erfolg der jetzigen Verhandlunqen rechnen darf. Die anderen deutich-n Postulate, unter welchen die gk-sctzliche Feststellunq dev beurteil Sprache als - ! Staats, vrache obenan u ht, nen erst nach der vviw. : t: i ' dr l '.li'-' " - köll'mn V Vitkt t-l t Vti J , V ttfcv l tVl t Frage betrifft schlechtweg die nationale Existenz der Deutschen in Böhmen, erwehren, daß sie blos Scheinmanöver aufführen, daß sie nac . v 1 . " . ch oben hin" ihre Friedfertigkeit und ihre Loyalität ins hellste Licht setzen, aber nicht auch wahrhaft und ehrlich die Hand zum Frieden bieten wollen. Oom Vuöland, Unter den Experimenten. welche die französischen Hvpnotiker dem Publikum vorgeführt haben, hat sich auch der Versuch befunden, einem lcidenschaft: lichen Raucher durch Suggestion da! Rauchen abzugewöhnen. Dr. Ä. Voisin in Paris hat einen Mann, welcher täg, lich 40 bis 00 Cigaretten ranHt, hypno-. tisirt und ihm befohlen, künftighin nicht mehr als 3 Cigaretten täglich zu rauchen. Als der Betreffende diesen Bcfehl einigt Tage lang befolgte, wurde er von Neuen" hypnotisirt und ihm nun befohlen, gai nicht mehr zu rauchen, was auch gescheher sein soll. Wie lange die Enthaltsamkeit des früheren Rauchers angehalten hat, darüber verlautet nichts; die Thatsacht allein aber hat den Vorsitzenden dcr fran, zvsifchcn Gesellschaft, Herrn Dccroir. gegen den Mißbrauch des Tabaks so be: geistert, daß cr in seinem Verein einer Vortrag über den Hvpnotismns gehalten hat, welchen er mit der Aussetzung eines Preises von 300 Fr. für denjenigen Arzi" beschloß, welcher bis zum Ende deS Iah: res 1883 die meisten Menschen minbestens aber vier durch das hypnotische Heilverfahren von dem Laster des Rau: chens geheilt hat. Zu der Bewerbung um diesen Preis sind alle Aerzte, alsc auch die deutschen, zngelassen, wir rathen aber denen, welche sich die 300 Fr. qe winnen wollen, ihre Heilversuche erst gegen den Schluß des Jahres 1883 an zustellen, damit den Geheilten möglichst wenig Kttt ui einem Ruck tau Mcipi. lieber ötc jetzt sur kurze Zeit in den Ruhestand versetzte Sturmglocke zu St. Quintin in Mainz schreibt das Mainzer Journ.": Jetzt sind es ge rade 500 Jahre, daß diese Glocke tagtäa lich die Stunden verkündete. Gestern, am 3. Jan., Abends 5 Uhr, ließ zum letzten Male ihre Stimme ertönen. Ueber 509 Jahre erinnerte sie ihre Nachbarn an die Vergänglichkeit der Zeit. Wie so manche Generation horte aus ihre Stimme, aber jetzt ist sie für immer verstummt, wenigstens in ihrer jetzigen Verfasfung. Als im Jahre 1343 die Jude beschuldigt wurden, die Brunnen vergiftet, Christkinder ermordet, mit Krantueit die Stadt behaftet und andere schwere Verbrechen begangen zn haben, ergriff das Feuer der in der Nähe gestandenen und angezündeten Judenhäuser anch die Kirche, wodurch im Thurme die große Stadtglocke zerschmolz und die gemalten Kirchensenster zn Grunde gingen. Im Jahre 1370 wurde eine neue Ulzrglocke auf dem Thurme angebracht, welche dazu diente, durch ein Uhrwerk die Standen u verkünden. Unter Kurfürst Konrad III. wurde die Kirche in den Jahren 1425 bis 1430 neu hergestellt und um Vieles erwei: tert. Auf dem viereckigen, nach den vier Winden gerichteten Thurm hat der Kurfürst Verthold von Henneberg im Jahre 1489 eine Wohnung für einen StadtWächter einrichten lassen, welcher bei ent: stehendem Brande auf die Glocke schlagen und zugleich, um seiner steten Wachsam; seit versichert zn sein, jede Stunde durch Glockenschlag anzeigen muzzte. Durch Sprünge, welche die Glocke in 609 Iahren erhielt, ist sie jetzt unbrauchbar geworden, aber deshalb findet sie doch nach dieser langen Zeit keine Ruhe, sie mutf noch einmal die Feuerprobe bestehen, um, wieder .ganz und brauchbar, noch vielleicht ebensoviel hundert Jahre weiter zn dienen. Während dieser Zeit dcö Umgusscs wird sie von ihrer Schwester, der großen Kirchenglocke zu St. Quintin, ersetzt, welche in demselben Jahre gegossen wurde. Die obere Jnschrist der Sturmglocke ist folgende: Ur Glocke heißen ich. Der Stad von Mcnzze bin ich, Meister Peter von Mcnzze goß mich 1379. Ueber das T e st a in e n t des Papstes werden jetzt einige Einzelheiten bekannt. Die Geschenke der fremden Fürsten sind für ein Museum bestimmt, das einen Theil deZ Ct. Peter - Schatzes bilden soll. Die kostbaren Cultusgegenstände die zum Jubiläum eingelaufen find, werden den ersten Kathedralen der Welt übergeben werden, der Rest der Gaben den ärmeren Kirchen. Seine eigenen verwandten soll der Papst in seinem Testament vollständig übergangen haben. Fürst Coluna übcrschickte dem Papst durch seinen Haushofmeister Eurica Donati einen kostbaren Edelstein als Jubiläumsgeschenk. In dem Augenblicke, als sich Donati seiner Mission entledigen wollte, stürzte cr vordem päpstlichen Tlzrone, vom Schlage getroffen, todt zusammen. Dcr Papst war Über dieses Ereignis tief ergriffen. Der Herzog von Torlonia hat, wie man weiß, feine Eigenmächtigkeit, ohne Auftrag im Namen Roms" den Papst beglückwünfizt zn haben, mit dem Verluste seiner Bürgermeisterstelle gebüßt. Ein süßer Trost ist ihm doch geblieben, denn wenige Stunden, bevor er aufhörte, Maire der Stadt zu sein, hatte ihn die ihm i ei t rvei fahren ange traute Gattin. Fürstin Eleonore zum maitT tint, öckterlein ntmaAt. 6 -?

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