Indiana Tribüne, Volume 11, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1888 — Page 1

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NN) VersamQlSLgtZ unter uoerLttn Veom. gn , Pnföauno. Dr. W. Fletclier, (früherer Superintendent des Jndiana) Jrren.Asylö.) Office: Hotel Gnglisb ; ot -v c W an Merrdran Straße. Wohnung : 435 Rord Meridiau Str. Teledtzoa 381. Arbeiter -Hallö (sicher urnha? ) vereine und Logen werden darauf anfmerk. sam gemacht, daß odize Halle sich sehr gut zur lldhaltauz doa Versammlazea, raazu Unterhattu.gen n. s. w. gnet uns für ,olqe ZveZe billig zu miithen i?. Man kesde sich n U Offi d. SßÜl.

Nenss per Telegrapb. T5,ttee.uiiHten. Washingtons 23 Jan. WätOt , schöntZ Wttter. Auch ine Selbstmord Methode. St. L o uiS, 23. Jzn. Dtr zum Tode verultdtilte Brooks alias Maxwell raucht tZgliZz 40 bis60 Cigarren. Dirselben enthalten Morphium und eS ist möglich, dafe in Folge dek fortwährenden GtNnssiS derselben Maxwell plüdlich vor der Zeit

seiner Hinrichtung stirbt. Bedeutungsvoll. London. 23. Jan. Bei der geflrigen Soiree im Wintkrpalast nahm de deutsche Gesandte General von Schweinid v rrc . v O .1. m k vrn vsijicnpiai nioen veui JUlin im unv wurde von diesem in ausfallender Welse ausgezeichnet. DJ Gditorielles. - Ja Folge der Nachlässigkeit der von St. Louis und des unter jhr! herrschenden Parteigeistes, sowie in Folge der Eifersucht, des Partelfanatis uS und der Feigheit eines Theile? der deutschen Presse jetter Stadt, wurde am n . r c l ...n. , . I gezirizen aze oer oeuizq? nnierricyi in den öffentlichen Schulen daselbst ein. gestellt. Ne.i,t4 57..,:.., .,.,..s:.4 tl asayztte ouner" graluittt dem Sentinel" dazu, daß Craig und Stokes nicht bestraft wurden, und bemerkt nl . dam: Dem AnarchtsMU? Und d?M 0 zialismus gegenüber müssen Parteigren zen vergessen werden." Dazu sagt der . VU Hh Uavsait ,,WVtlV uviiujt vup Navvavort weiser ist. als vordem m.r.,, Isp' Der Sentinel" ist im Irrthum. Was wir heute wissen, das haben wir immer gewußt. 'Wir haben nie daran gezweifelt. daß die demokratische Partei den Sozia listen oder 'der Arbeiterbewezunz überHaupt ebenso feindlich ist wie die republi kamsche. Ein halbes Dutzend von der einen Sorte-ist genau so gut, wie sechs von der anderen. Wir haben nie daran gezweifelt, daß den Arbeitern gegenüber Rivublikaner und Demokraten sich in Freundschaft die Hände reichen werden. Darin hat unS der Prozeß nicht klüger gemacht. Nur hat die Eatfcheidung deS republikanischen Friedensrichter? Felbel mann, der nach irgend einem plausiblen 7twttV Ctfl ffyA rt? 9 i 4 0v Viiu tv uu4V; viw wnvuvt vvv wv tinel freisprechen, es aus's Nme beitätigt, daß die beiden alten Parteien jederzeit gewillt sind, die Arbeiter gemein schastllch zu bekämpfen. In einer New Jorker Zeitung lesen w: .(Sin Mann, Namens Schmalz, bat eine kigarrenMaschine erfunden, welche das Deck blatt zusineivet, die Füllung einlegt, unö l ie Cigarren rrickelt und vollendet. A'geblich ge nögt ein zehnjähriges MäochkN zum Betrieb ein r solchen l'iaschiae, n eiche de Arbe't von drei Mäanern verrichte kann. Sine der g?oß;n hi siz.n Cigarren-Fabrikea hat bereits eiuhua dect solcher Maschinen bestellt Die Cizarrenmacherei und die Schrift setzerei waren bislang noch zwei der be ... k am jm M & 1 ücuicnu kii vwcivc, ivtiic uviy uiui 1 durch Maschinen betrieben wurden. Ganz natürlich wirft sich der Ersindungsgeist ganz besonders auf Gewerbe, in denen die Maschine noch nicht zu Hause ist. Bei dem heutigen Stande der Wissenschaf und der Mechanik ist die Einführung von I .WM 99 . m m -vcalcymen ,n irgend einem Beruse zum I Ersad von Landarbeit lediglich eine ??raae I der Zeit. Sollte obige Mittheilung auch nicht auf Wahrheit beruhen, so ist die 3t doch sicherlich nicht fern, in denen die m:tU. aber diese Mänael wer. K s,ft,Thn,nSn .rS hirnn h! in w w ww v W WWW ff? zchn so in sünkch HVMWHIIWII IVk.VWil, fkllll II wenn nicht in All dies ist ledtgUch ine Hraze der. Z?it. Mascht nenarbeit verdrängt die Menschenarbeit, I Wft TC H 4 n X Mff a!T 1mZm L. . I lauc au nun unier vleierr ernstlich vor der Frage steht : WaS soll man mit den vielen überflüssigen Menkcken ansanaen?' Diele 5?raae ist eiaent lich schon da, aber sie txtt einstweilen I noch etwaS schüchtern auf. Ä innen Kur ttm Wird sie in Niesenbuchstaben vor ?.,kann Auae eben. WaS dann ? . . . . Angebot . - ' .... - - - " '"'I " auskommen. Mlt dieser Phrase kann wn ins 1131111 wuict UNS

keine nackten Füße bekleiden. Gl wird die Zeit kommen, wo StvaS geschehen cruj. Es wird die Zeit kommen, in der man auS Vetzweiflunz zu den jetzt verketzerten Sozialisten kommen und sagen wird: Rathet Ihr!" "Die Z:it ist gar nicht ferne, sie rückt näher von Tag zu Tag, und ehe wir's unS versehen, wird sie da sein.

(us dem llvelluv azker") Herr Nippaport, der Ridacteur der .Jndiana Tribüne", hat seit mehreren Wochen einen Prozeß gegen die englische Ze tung Sentinel geführt und densel den auch gewonnen. Der Smtinel", dessen Reporter natürlich kein Deutsch ver stehen, hatte eine sozialistische Rede R rp paports derartig gefärbt und gefälscht. daß Nappapott als bombenwerfender! Anarchist im Sentinel" geschildert wurde.' Nun aber hat R:PPapo:t den Anarchis muS stets in der entschiedensten Weise bekäinpft, und da es ihm natürlich nicht gleichgiltig sein konnte, bei dem englisch lesenden Theile deS Jadianapoliser Publi kumS als Befürworter desjenigen zu gel ten, was er seit I ihren in der deutschen Presse und von der deutschen Redner bühne aus bekämpft hatte, sö verklagte er den Sentinel", welcher noch in der frech sten Weise auf der Wahrheit seines ge fälschten Berichts bestanden hatte. Das Resultat des Prozesses ist eine glänzende Rechtfertigung Rappaport's und die Erklärung, daß der Sentinel" gelogen habe. Da dem Sentinel" keine böswillige Absicht nachgewiesen werden konnte, so wurde R. kein Schadenersatz zugesprochen. Doch war eö demselben auch nicht darum zu thun, sondern nur um eine Gelegenheit zur Rechtfertigung. Rappaport hat mit diesem Prozesse der ganzen freisinnigen deutschen Prisie einen guten Dienst geleistet. Die unwissenden Lügenbolde, welche überall in der eng lischen Presse des Landes im Verhetzen freisinniger Deutscher wetteifern, werden von jetzt an wohl nicht mehr Jedermann als Anarchisten verschreien, der das in Chicago vollstreckte Bluturtheil für unge recht hält. DraywaHttHteu. Wollten auSbrechen. LouiSville, 27. Jan Gestern bat man im Zuatause van Jcffelsonville einen verzVkistltkn AuSbruchkplan von 42 Gefangenen entdeckt. Die Sache kam in idren Einzelheiten dadurch k r, uS. daß ein gewisser JrrdeS. welcher edkr.salls an dem Namplott bttieilikt war. Ängst kiiegte und dem Wärtkr Pa ten ein Gc ständniß machte. Jeden Donnerstag Abend werden die Etrüflinge in einem Flur ro st,t Ein fchwtr bewassnetir Wärter ist dabei. Nun wollten die 42 Tbeilnehmer an der VerschwSlUna in einem bestimmten günstigen Augenblicke diesen Wacht r üderwülliatn. ihm den Hals abschneiden. die Leiche in einer Zille einschließen um tan nach dem Hauvitorridor zu dringen und in' Freie za aelangen suchen. Sie wollten sich mit Messern. Eisenstangen. ttaüppeln u s. w. bewaffnen und Jeden tösten, der ihnen ertgezen.r ten würde. Allerdings tkwirteten sie, daß auch einige ihrer Leute fallea würden ; doch nahmen ste diejeS Risiko m t in l?auf, iil fast Alle ; j ltbenSlünglicher oder doch wenigstenS zu sehr langer Etcase vkrurtheil lind. Da? ttomp'.ctt würde, wenn eS zur Autsührung gelangt wäre, zu einem der schlimmsten GesangenenouSbrüche gesühr haben, welche je vorgekommen stnd. Trauriges Ende. St. Louis. 27. Januar. In Sar coxie. Mo., starb gestern George Pepper a! Landstreicher infolge von Erkältung. Er ist derselbe Pepper, welcher in den ersten Tagen der Petroleumsunde in Pennsyloanien ein große Vermögen er ward und später in der Wollstraße in New Volk Mkhr a!S eine halbe Million Dollar durch Spekukat'on verlor De? Sturm im Osten. New York. 27. Jan. Berichtk an die associirte Presse melden, daß der Sturm im Norden de Stact.'S innerhalb der letzten 43 Stunden sortmährend an Hesligkeit zunahm. Der Wind bläst fürchterlich und die Temperatur stnk stetig. Der Eisenbahnverkehr stockt über all. Zweitausend beladene Frachtwägen stehen da und wartkn aus Beorderung Die Geleise stnd allenthalben einge schneit, so daß sie selbst durch Schnee pflüge nicht frei gemacht erden können PittZburq. 27. Jan. Der heute Morgen um 8 Uhr hier fällige Ekvrebzug der Pennsylvania Bahn kam nicht an Er war in den Alleaheny Bergen im Schnee stecken geblieben. PittSfield. Mast.. 27. Jan. Au der Boston K AlbanyBahn stecken fslnf

Vagaglcyüge ia' chnte Ja bet Mhe von Richmonh Furyacsteckm drei Loko motiven mit" .SchneepflügenNm Schnee. Der Schnellzug, welcher letzte Nacht von

Boston abging blieb bei HinSdale stecken. Die Passagiere ttltm sedr durch die Kälte. Stellenweise find die Schneewehen 40 Fußhoch. " y- C : OitHÄDfi. Dolnisck und Deutick. Berlin. 27.' Jän.' Im preußischen Lanttaze fand eine lebhefte Debatte Übrr die Verbannung drr polnischen Sprache auS dem Relialonsuntltticht in den öffentlichen Schulen stet'. Windbcrst vir angte dle Aufrechterhaltung der Mlt erjprache der Polen als eine in dem Na urrechle, begründett Pflicht. Der Kul Sministkr v. Goßler suchte die Ar.grffe eingebend zurückzuweisen und führte au, daß die Polen in Polen deutsch denken ernen und deutsche Sitt n annehmen müßten. , - ' . Das neu S 0 N a l i st e n a e s e tz. Berlin . 27; Jan. Heute begann m Reichst ig die Debattt über da verchärste Sozialistengtsev. Die sozial dtmokratischtn Mtlieder zilkullrten einen Brief von Hauptmann F scher von der Züricher Polizei." worin d rselbe die Ang ibe bestöt gt. daß'. SchrS'er und Haupt, welche alö Anarchisten velhaltel wurden, erkiä ten. daß fie Agenten der Berliner Polizei seien. : : Minister Putikamrr sagte, er nerde BiSmarck ersuchen, diplomatische Schritte gegen diese unerhörte Beifahren der Schweizer Behörden zu tbun. Die be stehenden Gtsete hätten Deutschland die Unordnungen erspart, welche in anderen Ländern vorgrkommen sind. Die. So iiaii n vtrtucven. die oeyer.oen JNttl t m . mm m k r ff tutionen umzustürzen ur.könnten nicht beanspruchet?, nach dem yemeinen Recht behandelt zu werden. Ausnahmegesetze seien nöthig, um den Staat gegen eine ertf?ffelte Sozialdemokratie zu schützen. Solche Gesktzzebungsei Nicht inhuman. soadern sei im Gegentheil im Interesse der Humanität &dofWDie p olitische Lage. St. Petersburg. 27. Janusr. .Novost-Wttmya- sagt bezüglich einet Vrständiung zwischen Rußland und Oest,rreich, daß Rußlands einziges Ziel dir Btftfe des Schwarzen Meere sei, an wachem Westeuropa keine Jnttr.sstN zu habtn brauche. Wenn 1 diele Ziel erttiche. sthe dem Botrücken Oesterreichs nach Ca'.onichi nicht? entgegen. Berlin. 27. Jannar. Die .Kölni lcde Zie'tana' saat: .Der Besuch de rumänischen Minister Sturdza bei Bi marck in Frledrichruhe ist von hoher Wichtigkeit, zumal der russische Gesandte in Bukarest Clurrado beständig Stoff zu Sireiligketten aufdüuft, und der rumäni sche Ministeiplüsident Bratiano seine garze ttaltdlütigkeit eusbuten muß, um Streit zu vermeiden. Wie au Constan tincpel gemeldit wird, arbeitet Rußland an Bratiano Sturz." LouiseMichel. Paris. 27. Jan. Louije Michel lei dlt an Geistestörung. Eine der Kugeln wurde in ihrem Hute gefunden. Die Aerzte glauben noch immer, daß die an dcre ttugel im Kopfe stecke, wagen ad,r keinen Versuch, dieselbe herauszuziehen. weil ein solcher ledenSgesährlich wäre. 0tdtsssuchrtcvo. Angekommen in: London' .Greece von New Pork. New Vor k: .Pennland- ron Ant werden, .Australia- van Hamburg. Hiesiges, Qin Schwindler. Nach Rakmuffen'S Schnittwaarenge schüft an der Süd East Straße kan gestern Abend in Bursch und kaust ine Mkiaigkeit welche wenige Ern'5 kostete. Er gab ine ZW Not an Zahlung welche von RaSmuffen gewechselt winde und zwar gab derselbe ihm auf Verlangen ein Süns Dollar Goldstück und den üdrigln Betrag in kleiner Münze zurück. Ale der Bursche da Goldstück ha'te. sagte er plötzlich er würde vildergeld vorziehen. und RaSmuffen nicht Schlimme ahnend. gab ihm Silbergeld und bemerkte erst nachdem der Bursche den Laden verlosten ha'te. daß er ihm sür da Goldstück einen vergoldeten Nickel gegeben hatt?. Nun versalzt man den Schwindler ineStrecke Wegcö, diesem gelang e jedoch, sich unstchtbar zu machen. mm 1 ver kletu Stadtdold Frau Julia Pikcator wird morgen von ihrer Wohnung No. 120 Duncan Str au, beerdigt. Mucho'ö Etgarrenladen befindet sich in Nr. IS9 OS Waidwatw Strabe.

Di'.SSgeslndel.

Die Wohnung von Richard O. John son. No. 167 Ost Vermont Straß,, wurde vorgestern Nacht von Einbrechern heimgesucht, welche 535 und mehrere werlhvolle Gegenstände stahlen. Am Donnerstag Nachmi:tag war dos Hau von Wm. Depner. No.,24Z Jlet chir Avenue, von einem Diebe besucht worden, welchlr die Frrchheit batte. einen offer zu erdrecken und $15 daraus zu tehlen. (Äkstern Nackt uroe ein Bursche. der sich Cdrist. Schauer nennt, alZ der Tbaier veihalt.t. George Rose brummt unt'r dr An läge, eine ooldere Udr von Oroille Stringer gestohlen zu haben. Vom SluSlAnde. Man schreibt aus ijarn boret, 20. Dccür. : DaS xrcuszische Hnn delSministerium stellt seit einiger Zeit Ermittelungen über die gewerbliche Haus? industrie an. Die Hausindustrie steht nun namentlich rn Hamburg-Altona in einer qan ungewöhnlichen Blüthe. Die hohen Miethspreise bedingen sehr häufig . ct f t ort.:ari.2i.i. eine ociicyiiiitj vti aiucui(muc in oeil Schooßdcr Familie. Der Unterstühungs? verein deutscher Tabakarbciter (Zahlstelle Hamburg) hat sich die Aufgabe gestellt, dem Vreuttischen , Handelsministerium Stoff an die Hand zu geben, der in sehr sorgsaltlger Weile qcjammelt wurde und. wenn,, auch von einem besonderen Industriezweige ausgehend, dennoch gceig net x)t, dem Urtheil über die gesammte Hausindustrie zur Unterlage zu dienen. Die hiesigen Cigarrenarbeiter, soweit sie im Hauze vcjchastkgt sind, haben rn den skltejten Fallen mehr als ein oder zwei Zimmer zur 'bersugung. In dieiem be schränkten Raume wird qcarbeitet, qekocht und geschlafen, und zwar von einer Famüic, die zuweilen sechs Personen umfaßte. Das Lagern feuchter Tabakvorrathe in diesen beschränkten Räumlich kei? ten müßte unbedingt verboten sein; . genügende Luftvorrichtungen müßten nach dem Bericht der Untcrsuchungscommisn c tw . .. jion von oer aupollzcloeyoroe in oringendster Weise verordnet werden ; wenn man bedenke, daß das Durchschnittsalter der Tabakarbciter sich nur auf 20 Jahre belaufe, so sei eö geradezu ein Hohn auf alle gesundheitspolizeilichen Vorschriften, wenn sich Frauen und gar Kinder von fünf und sechs Jahren am Tabakrollen betheiligten. Wenn die Chemniber Handelskammer sich bewogen gefühlt habe, die Hausindustrie als ein Familienband zu bezeichnen, so sei die Untcrsuchungscommission der deutschen Tabakarbciter einer so vollständig entgegengesetzten Ansicht, daß sie auf Grund der gesammelten Erfahrungen eine sehr eindringliche Vorstellung an das preußische Haudelsministerium ergehen lassen werde. Der inber Gelehrtenroelt seinerzeit sehr geschätzte französische Wundarzt Guillaume Baron von Dupuyten (gest. 1835) war schon öfters von seinen Vatienten um das Honorar gebracht worden. Um dies zu verhüten, griff er zu folgendem Mittel: Er stellte nämlich einen treuen und verständigen Diener vor die äußere Thür des VorsaalS. Dicht übe? dessen Kopfe hingen zwei Klingeln, deren Glockenzüge sich im OrdinatioilSzimmer deS Arztes lcfandcn. So oft Duxuytcn einen Patienten entließ, zog er einen der beiden Glockenzüge, als wollte er den Diener zur Begleitung rufen. H. "e der Patient gezahlt, so zog Dupuyten die tiefere Glocke, worauf der Diener den Besucher ruhig passircn ließ ; hatte Letzterer' aber nicht gezahlt, so erscholl die andere, hellere Glocke, und der Diener wußte, daß nicht Alles in Ordnung war. Alsdann stellte er sich mit vielen Kamplimenten dem fortgehenden Patienten in den Weg und sagte im höflichsten Tone: Jch bitte tausendmal um Entschuld!gung mich däucht, Sie vergaßen da? Honorar deS Herrn Baron." WaS konnte der Ertappte anders thun, als seine Vergeßlichkeit entschuldigen und dem Diener das Honorar übcraeben. - Paris ist bekanntlich mit Trinkwasscr nicht gut versehen; eS ist meist auf den Wasserbezug aus dem Oberlaufe der Seine und ans dem von der Manu abgeleiteten Kanal de l'Ourcque beschränkt. Nun hat der Schweizer Ingenieur Ritter dem pariser Gemeinderath einen Plan vorgelegt, die Stadt Paris in Hülle und Füll? mit Trink- und Nutzwasser auS einer geradezu unerschöpflichen Quelle zu versorgen, nämlich aus dem Ncuenburger See in der Schweiz, mit einem Kostenaufwande von dreihundert Millionen Francs, dem aber nach der Ausführung eine sichere Einnahme zur Verzinsung und Tilgung gegenüberstehen würde. Der Ingenieur Ritter ist nun allerdings ein N!ann, der sich im Bau von Wasserleitungen schon einen Namen erworben hat. Ihm verdankt die Stadt La Ehaux-de-FondS ihre einzig in der Welt dastehende Wasserlcitung. Der Reuenburger See liegt 500 Kilometer von Paris entfernt, über 400 Meter höher als Paris, hat eine Oberstäche von 350 Quadrat-Kilometer und könnte demnach, selbst wenn er ohne feden Zufluß bliebe, zwei Jahre lang Paris mit so viel Wasser versehen, daß auf jeden Kopf täglich 600 Liter kämen, ohne daß der Seezpiegel um mehr als einen Meter sinken würde, und das Wasser, welches mit einer Geschwindigkeit von 30 Metern in der Secunde stießen würde, käme immer noch mit einer Frische von IQ Grad über Rll.irz. Paris an.

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