Indiana Tribüne, Volume 11, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1888 — Page 2

Jndiana Tribune.

Srfchewt Kög lich nd SOtgs. Ztnim" ksfiet 5tti$ den Irlttnl entt xr vsc?,, Mi on-tag x, B4t. ttU ,usin 11 9ictS. Ct V io?ti2i5t .utisiuy.tij 5 pst ?3t Offle, Iv O. MarvlavdÄr. JndZanspoliS, Ind., 27. Januar 1868. Die Pferdeköttigin ron Jdayo. Eine Berühmtheit in ihrer Art ist Kittie C. Wilkins, welche sich im fernen Welten und an der Pacisicküste des Bei namens die Pferdekönigin vonJdaho" erfreut. Die Tame hat kaum ihr drei Uttd;roanzigftes Lebensjahr zurückgelegt, sie ist her feü und sicher in ihrem Auftreten, n?ie es einer Königin" geziemt, und eine nicht unbedeutende Schönheit von hellblondem Tnvus. Als sie neulich in Gefellfchafk ihres Bruders nach San Francisco kam, siel sie dort einem Neporker in die Hände, welcher es sich natürlich zur ityrt rechnete, die Königin" nach allen Regeln der Kunst intermelven zu dürfen. Man hat," so erklärte gräulein ; Wilkins, von mir gesagt, daft ich eine .Ninderköniain" bin. Diese Angabe ist jedoch nicht richtig. Xie Wilkins (5omxanu in Jdaho besitzt sowohl Pferde als auch Rinder, und daher mag der Irrthum entstanden fein, aber meine besonn dere Specialität sind die Pferde. Ich beute ihrer aeaenviärtia 700 bis 00

Stück, darunter vbie Percherons, Mor- Geisteskräfte vollständig von dem gewalgans, Normanne. dambl'ctonians und tiacii Werke des Altmeisters Goethe be-

andere Vferde nn edler Nasse. Viele Pserde habe ich bereits verkauft. Vor 20 Jahren wollten meine Eltern nach Oregon ziehen, und unsere Freunde in San Francisco versammelten sich, um von uns Abschied ;n nehmen. Ich war oamats rannt orei ayre all, uno unsere . 'Neuude beschenkten uncy zum 7lndenken" mir zwei H20-Goldstücken. Wir zogen nach Orcgon, es gcsicl uns dort aber nicht und wir kehrten nach an Francisco zurück, um uns von hier aus r( a ii t ä At nid t f Y" I ""tvw. 3 14 viyivui, iv mim vuui sli oer iMernurni wlomen roouic. orher jedoch begab er sich nach Creqoit, um dort Pferde zn kaufen. Als er seinen - Ankauf geschlossen hatte, siel ihm noch ein hübsches Füllen auf, welches er gern erwerben wollte, er hatte -aber für den $ivd nur noch die zwei H0:Goldstücke H I f st 4 Xii 'T. (Vl,dtt " ; " ,)V thümcr wollte das Füllen anfänglich . nid;: unter $30 ablassen, doch drückte er ein Auge zu und nahm dafür meine $40. Von dem Füllen ist mein ganzer Reichthum hei gekommen. Natürlich ging es nicht immer glatt ab, und ich habe manche Enttänschungen und Verluste erlebt, aber es ging doch stetig, wenn auch 1 J t I . d 1 j 1 .X 1 W A - ij' ' vvvv VV V tfc I VKJ w W " sitz einer bedeutenden Heerde befand. Ich kam nach San Joe in die Schule und brachte dort vier Jahre zu, dann machte ich ausgedehnte Reisen durch die ganzen Ver. Staaten umd kehrte endlich wieder in meine Heimath in Jdaho znrück. Anfänglich fühlte ich mich dort lebr einsam, doch gewöhnte ich mich bald an die mir frcmdgcwordene Umgebung wieder, und jetzt lochte ich mein Leben auf der Ranch mit keinem anderen vertauschen. Mein Geschäft ist viel lohnender, als cic nlnocrzuait. in ö ois 4 ayre --.. ' t -: rvt I r'.i fi , . . , citcr ticr z. ist cci uns t oayo höchstens ?20 werth, wahrend em 'Hferd von demselben Rlter mindestens 95 bis $100 einbringt. Dann ist es auch viel i x.1 cir...- ' , , . . .

inajicr, Vscroe zienen, ais !Nlnoer. eine niigeboreue Tendenz znm WahnEin Pferd kratzt mit seinen Hufen den fjnn welche ihr Leiden um Ausbruch

oernx vom Erdboden weg und kann aus f . ? ' t ' 1 c . -. I oifjc else vtci letzter an das Vras gelangen, als ein Rind. Im vorigen Jahre betrug der Durchschnittsverlust an Rindern in Jdaho 0 Procent, manche Heerdenbesitzcr büßten sogar ihre ganzen Heerden ein. Selbstverständlich haben auch die Besitzer von Pferden bei sehr strenger Kälte und tiefem Schnee Verluste zu erleiden, doch sind dieselben im Verhältniß zn den Verlusten der Viehzüchter nur unbedeutend. Meine Eorrals und meine Wohnung sowie die da;n gehörenden Gebäude befinden sich am Bruncau River, 50 Meilen südöstlich von Boise Eity und 22 Meilen südöstlich vom Mountain House, i i. V s. r . r einer Station oer regon yort .'lne. -t x.u- ..... i.:.: IIVC IUI um UlClllUl VIUUCUUIUICU III I Ruke und bilden ü ,n nisA tprdpfstn rtin nrnnt hrFrnmtiprt in rf -7 " . w l V V l(tM rächt." vom Theater in'S Irrenhaus Vor sechs Nocken wurde im Stan Theater ;u New York Göthe's Faust" in enalischer earbeituna aeaeben. ?At Rolle Gretchens wurde von der Schauj. ' - ooo. . spielerin (llen ?er) gespielt, und die Vorstellung nahm ihren üblichen Verlauf, ohne da sich während derselben iranid etwas Auüallendes ereianet kalte, 9hir üti ehunen Thrntrrhehn, nur da eine anscheinend über 40 .akre alte Dame, die im Parterre saß. häusig in canoulsioisches Weinen ausbrach. Man w . . schrieb edoch die Rühruna" der Tame der Einwirkunl, des Trauerspiels ;u und . O 'i. J kümmerte sich weiter nicht um sie. Tie weincnoe Tame war Margncritk ' ' i'udo. welche in Na. 22 dritte Ave., zwischen der I. und 20. Straüe. mobnte. Als sie nach beendeter Vorstellung wieder

nach 5au,e gefahren war und in das ge- gere pracuicn zu vesoroern, sonmeinsckaftliä:e olniiimmer trat, siel ti dern auch beträchtlich an Zelt i sparen.

ihren Anaeböriaen aus. das? sie unae-. 1 ' ' J . ' ' jolmlidi verstört aussall. S e sehte sich j j ' j auf einen Stuhl und vcrsiel in dumpfes I Brüten und Sinnen. Ihr Bruder sucht! sie etwas auf:ukcitern. Komm' Margnerike," sagte er, erzähle uns etwas vom Theater." Zu seinem Schrecken sprang jetzt sein Schwester auf und überhäufte ihn und die anderen mitanwesenden Fammennut glieder mit den bittersten Schmähungen. Ur srt iAnV ue auüer i ck J J . HUT i p.- j"7 seid Spießgesellen Mephistos ; Ihr habt mich ruinirt, Ihr Elenden! 'ann brach nc in trainvastcs J mm m rf . chlumzen aus und wimmerte, sie, das are (Lretcüen. babe keinen Freund mebr

auf Ui hielt, sie sei mit Schunds inb Schmach beladen, und von ihren Leiden könne sie nichts erlösen, als der Tod. Man versuchte sie zu trösten und brachte sie endlich zu Bette in der Hoffnung, daß ihre Aufregung nach einigen Stunden Schlafes sich gelegt haben werde. Aber sie dachle nicht an Schlaf. Man mußte die ganze Nacht an ihrem Bette zvachen, und als der Morgen anbrach, gebcrdete sie sich so seltsam, wie am Abend vorher. In ihrer Phantasie war sie vollständig das arme, unglückliche Gretchen Haust'S geworden. rYl ' , 5 F i mm AA

.'.'lir Diiiijt reine oiinung meyr, jammerte sie in herzzerreißenden Tönen, und dann f niete sie vor einem Stuhl nieder, den sie in ihrer Einbildung für einen Altar hielt, und begann' laut zu beten. Tas war ein fürchterliches Gebet, voller Jammer nb. Selbstankl'age, in denen sich das tiefste Weh eines gequälten Menfchenherzens offenbarte. Ihre Freunde und Anhörigen bekamen nun wirklich Angst. Sie ließen den Familicnarzt, Dr. MarcuS Tully, rufen. Als derselbe ankam, meinte er im ersten Augenblick, Ellen sei von einem heftigen hvsterischen Anfall heimgesucht worden, isv dachte nicht daran, daß die Arme vollständig dem Wahnsinn verfallen war. Die Tage und Wochen vergingen, und in dem Zustande der Kranken trat durchaus keine Besserung ern. Jetzt erklärte der Ant selber, daü er nickt im Stande sei, mit seiner Knnst der Leidenden zu helfen. Er rieth der Familie, die Kranke in einer Irrenanstalt unterzubringen, doch wollte man davon nichts wissen. Ellen schien allerdings unrettbardem Wahnsinn verfallen zu sein, war aber übrigens vollständia barmlos. Qnenbar .waren ihre herrscht. Für Jeden, den sie sah, wußte sie eine Rolle aus Faust" anzupassen. er Doctor war der Faust, ihr Bruder der Valentin, und ihr Neffen und Richten mußten eS sich gefallen lauen, von ihr als Gnomen oder Kobolde bezeichnet ,u roerbcn. wirren Getümmel der Ver f011cn Dramaö, von denen sie sich leibhaftig umgeben wähnte, behielt sie ;cbodl das Bewufttsein ilircr ciaenen Individualität als Gretchen und wurde r 4 ja f - cr lyrer viour nie ancg nur aus einengngenblick untren. Fast fortwährend lag sie aus ihren Knieen und betete zu Gott um Vergebung ihrer Sünden. Wenn man sie nicht fest hielt, dann kniete sie vor einem eingebildeten Altar nieder und zerstoß beinahe in Thränen. Wenn sie laut betete, dann blieb in ihrer Umgebung kein Auge trocken. Nicht besser erging es den zahlreichen Besuchern, welche in das Haus kamdn, um die seltsame Kranke zu sehen u der letzten Woche trat jedoch nn Befinden EllcnS eine Wendung zum Schlimmern ein. Das sanfte, nachgicbige Gretchen des Dramas wurde ein rachsüchtiger Dämon, der wüthend Sühne sur das an ,hm begangene Verbrechen forderte. Nkarquerite schrie uach Blut und würde unzweifelhaft Jemand ermordct haben, wenn man die Anzahl ihrer .- f i c. r, rw sachter nicht vermeyrr uno sie nichl ag und Nacht streng bewacht hätte. Am letzten Freitag :n der Nacht wurde i i j " rf" ä 4 co endlla) lyuen vssenvar. van ao oirn keine Hoffnung auf Genesuug der Kranken vorhanden sei. Die Familie sah ein, daß es eine Thorheit sein würde, sich noch länger den Rathschlägen der Aerzte c. , c. r i r - , zu wlverseven. uno so tten man es gkscye ken. daü 'llen in die Irrenanstalt :n ' . . ' . . . ' . J Bloomingdale gebracht wurde, wo sie ge '. ' ' i.l qenwärtiq verweilt. Warum . Ellen wahnsinnig wurde? War es das ergreifende Drama, ein Ereigniß ans ihreul eigenen Leben oder ' ' . - brachtet Ta Räthsel ist bisher nicht ' ' gelöst, analvcrbesserungen. Im Staatsfenat von 9!cw '.')ork hat Senator Eantor den Antrag gestellt, für Verbesserung und Erweiterung der un Staate beslndllchcn Eanalcvorläusig eine Atillion Dollars zu bewilligen In erster Reihe handelt es sich darum, den Erlc-(anal um einen iiß zu vertle fen und den janirn desselben um einen Fuß ;u erhöhen, sodaß die Gcsammttiefe deS EanalS, welche gegenwärtig 7 Fuß betragt, auf 9 ,vun gebracht werden würde. Ferner fallen die Schleusen des Eanals 20 Fuß lang und mindestens - , . . f A. e t iö ,xu oicii neinamr werocn. ?vur oic y. t -r - rr -.- Vertiefung des Eanals sollen $2o0,000 .... 5.-. i.:. C-OKn nnn uivnüumiiuuuim?wu,uwuuv. t t .v , gegeben werden, und zwar im Wege des V2ouiiaciv. Auch die andere Eanäle, wie z. B. der Osweao- und der Ehamplam-Eoual, sollen vertieft und verbessert werden, für welchen Zweck die Bill Eantorsvorläusig 400,000 ,n Aussicht nimmt. i cr r i.l r. x. ... t ...i ... man vnV"W 1"9. von oen gemanten analveroes,erungen ,eyr vlei. n erster ne möglich sein, oote thu groercin irsgang aus ven nannten verwenden. Jetzt können auch die größtkN Boot? höchstens 275 ToNNktt oder 600 Bushel Weizen an Bord nehmen, I r?. s...r- ... "... o? ii llc ln!i Mi großen Tiefgang naven und aus dem Eanalgrunde stecken bleiben wuroen; m uiunsl sou ein zeoes groe 20001 m,t veichtigrcit iooo v:s 2000 l n..Tf nr t usy?ls m)x ausrcymen lonnen. 7lucy 1 1 1 f. 1 1 1 1 . -1 im oeavsicyligr man, an rcue oer 'caulesel, welche letzt die zootc ziehen müssen, kleine Dampfer zn setzen. Auf diese Weise wird man im Stande sem, nicht I r,,.? .? n j. ? . rv i ielcyzeitig wurocn siu) oic Transportrt r . "t 1 r m ' roslcn von eneioe nach ew yoxi nun I C.sl... a ! a..Z1.. t or,len um einen cni per u,yel uno W an0ClC 6raa)ien. wie omen u. s. w enisprecneno omizv neue. ' Vom Anlande. In der Nähe von Pinc Nidqe in Wnoming ist eine Seifenmine entdeckt worden. Wenn der gefundene Stoff auch wlrkltch keine Seife ist, so steht er lhrdoch I r Y . mevr ayntlcn. nal eme actve jcaroe. erc" 1 . V . . zcuglguien cyaurn uno enisernr cymuy uiiv von aiiocn uno jtieiocrii. ci I Tl rtlrif M KBAtrfl I J Jm A 1 if m f T T p?V4'.l"v u. l luu,Mllil 1 t r tp r unerschöpflich zu sein. ü n !T a n I r. iSj e o r c i (t. wollte

Frank Hartlen fein Reitpferd in den Stall bringen. Als er es ander Krippe fetbinden wollte, siel ihm sein Taschenbuch aus dem Ueberzieher. Er hob das Buch auf. legte es in die Krippe und fuhr mit seiner Arbeit fort. Als er mit derselben fertig war, bemerkte er zu seiuem Strecken, daß das Pferd das Taschenbuch. in dem sich über 400 in Eireenbacks befanden, verschlungen hatte. I n P i t t s b'u r g wurde dieser Tage die in San Francisco wohnhafte Frau Iennie Brickcl, als sie Abends über die Strafe ging, von einem Straßen-

rauber überfallen. Tcr Kerl schlug sie zu Boden und beraubte sie um ihre ganze Baarschaft, einige Schmllckfachen sowie ein Bahnbillet von St. ouis nach San : Francisco, sodaß sie sich das Geld leihen mußte, um ihre Heimfahrt antreten zu können. Die Agitationen der Te m-. perenzler in Leeds Eounty in Ontario machen dort viel böses Blut. Das Niederbrennen von Kirchen und anderen Ge- ' bäuden ist an der Tagesordnung ; tcmperenzlerisch angehauchte Geistliche und andere Personen werden mißhandelt ii. s. w. it Temperenzler lassen sich jedoch durch solche Vorkommnisse nicht beirren, sondern setzen ihren Kreuzzug gegen die pirltuosenhandler fort. Im U m p q n a -T h a l e in Oregon findet man wilde Rinder in großer Menge. Sie entstanden aus der zahmen Heerde eines Pioniers, welche im Jahre 1853 herrenlos wurde und sich seitdem ln unbehinderter Freiheit in dem Thale lierumgetneben hat. ElNlge dieser wllden Rinder sind bereits 23 Jahre alt und zeichnen sich durch große Schnelligkeit und cheu vor den Menschen aus. (sie sind im Stande, schon auf weite Entfernungcn hin einen Jäger zu wittern und suchen ihm schleunigst zu entkommen, gelinqt ihnen d'cs jedoch nicht und werden sie verwundet, dann setzen sie ihren Ver folgern muthlgen Widerstand entgegen. Ein italienischer Bandit, Namens Michael? Prudente, der in den Abruzzen das Räuberhandwerk getrieben hatte, ist kürzlich ln der pennsylvanlschen Kohlengegend verhaftet worden. Er mischte sich mit zwei Helfershelfern unter die italienischen Kohlengräber in Alm-wik-Park. Fünf Tage lang arbeitete er mit ihnen, und am sechsten Tage, ?!achmittags, verließ er in Begleitung von seinen beiden Helfershelfern die Ar beit, erbrach die Hütten seiner Landsleute und raubte ihnen ?500 in Baargeld, zwei Gewehre, Ringe, Taschenuhren und sonstige Werthsacheii und wählte sich drei neue Anzüge aus. Ein Knabe entdeckte die Verbrecher bei ihrem Werke und schlug Lärm. Sie suchten ihr Heil in der Flucht, wurden jedoch verfolgt und wären jedenfalls dingfest gemacht worden, wenn sie ihre Verfolger nicht mit ihren Feuerwaffen in' Schach gehalten hätten. Das Kleeblatt entkam nach Philadelphia, wo eS den Geheimpolizisten Donagby und Bond gelang, einen der Räuber, Angelo Eadiosa, zu fangen. Die anderen Beiden bekamen Wind von der Verhaftung ihres Genossen und flohcn nach 3!ew tyoxt, wohin ihnen der Geheimpolizist Donaghn folgte, der seither dort denPrndcnte verhaftet hat. Eine Frau von v e r z w e i f e lter Entschlossenheit, wenn auch keine Hulditt, ist Hulda Moore im Eounty Dickson im mittlere Tenncssce. Zwischen Hulda und den GholstonS, einer hervorragenden Familie, deren Ländereien an die ihrigen stoßen, besteht seit Jahren eine bittere Fehde, die vor zwei Jahren zu offenen Thätlichkeiten zwischen Hulda unter dem Beistand ihres Mannes und den Gholstons führte. Die Folge war ein langwieriger Proceß, in welchem Hulda und ihr Mann durch den Advokaten Strickland vertreten wurde. Hulda weigerte sich dann, dessen Gebührenrechnung, die sie sür zu hoch erklärte, zu bezahlen. Strickland klagte und erwirkte ein Zahlungscrkcnntniß. Darauf begab sich Hulda nach seiner Anitsstube, ließ sich die Papiere zeigen, steckte diese kaltblütig in die Tasche und entfcrnte sich. Ein Polizist wurde nach ihrer Wohnung geschickt, um sie zu verhaften, sie weigerte sich jedoch, ihn zu begleiten. ?cun erschien eine Polizciabtheilung von sechs Mann und bemächtigte sich Hulda's, uvchdcm diese in tapferer Gegenwehr einen Mann verwundet hatte. Sie ward nach der Ortschaft Danielsville gebracht, brach jedoch auS dem Gewahrj'am und kehrte wieder heim. Bald darauf kam eine Polizciabtheilung von vier Mann nach ihrer Wohnung, Hulda hatte sich jedoch verschanzt, stellte sich in die Thür und eines ihrer Kinder an ein Fenster im oberen Stock, und eröffnete ein so lebhaftes Feuer, daß die vier Mann eiligst den Rückzug antraten. Advocat Strickland hat setzt seine Klage zuruckgcnommen und die Polizcibeamtcn haben Hulda benachrichtigt, daß sie in Zukunft nicht weiter belästigt werden wurde. So hat diese tapfere nm einen (zchrensold gierigen Advokaten und sogar das Ge richt und die Polizei in's Bockshorn ge jaat. I Vor einigen Tage n ritten vier maSnrte, schwer bewasfnete Mann er vor die Eiticns Bank in Limestone im Indianer - Territorium und stiegen ab Der Ansührcr hielt dem Kassircr W. T Reynolds eine Pistole vor den Kopf und verlangte, daß er das m der Bank be findliche Baarqcld herausgeben solle. Rennolds schlug jedoch die Thür de Geldschranks zu und drehte den Schlüssel um. Im nächsten Augenblick wurde er von einem der Desperados durch das Herz geschossen. Die Bank wurde dann ausgeplündert und alles Papiergeld, im Ganzen H2300, wurde genommen. Ein Versuch, den Gcldschrank aufzusprengen, mißlang, und eS kamen jetzt Leute herbei. Die Räuber empfingen die Eindrinalinge" mit einem Kugelregen, und die Leute sprangen zurück, um ihre Waffen zn holen. In einigen Augenblicken strömten zwanzig bis dreißig Mann nach der Bank. Die Räuber sprangen auf ihre Pserde, und sofort entspann sich ein hitziges Feuer. Einer der Räuber, Thomas Evan, wurde gctodtct. Er wurde als einer der Farmer erkannt, die in der Nahe des Towns wohnen ; zwei andere bekamen Schüsse durch die Anne, und zwei andere wurden leicht am untern Körper verwundet. Die drei überlebenden Räuber jagten aus dem Orte heraus, und auf der

S3QBS0KaA33M3Eg5ggS

Etr'aße nach Avoka hin. Es folgte ihnen sofort ein Haüfe Bewaffneter, und uach einer Stuude waren die 3iäuder eingeholt, gefangen und nach Limestone zurückgebracht, wo sie Richter Lynch in Empfang nahm. Die drei Leute wurden am nächsten Abend processirt. Der Anführer wurde Reynolds Ermordung schuldig gefunden und aufgehängt. Die beiden anderen wurden ntttcn starker Bedeckung nach Fort 'ashita geschickt und den V. St. Behörden übergeben. Das gestohlene Geld wurde wieder erlangt. Die Raube? waren i viele andere Verbrechen verwickelt. Vom Auslande. Großes Aufsehen erregt in Zürich in den Kreisen der russischen ttolonie der Selbstmord einer jungen Russin Ramens Elisabeth Szelkowzewa in Fluntern, in der ersten Stunde des neuen Jahres. In dem Hause, in welcbem sie wchnre, war eine größere Anr .-' i.c x "" i ! schützte arrße Ermüdung vor und wollte t , ,rul, ;ur Rune aenen. :e war in Wirklichkeit tief verstimmt, und liegt die Ursache davon anscheinend im Zusammenbruch einer Lebenshofsnung. Sie wollte sich in Bern mit einem russischen Studenten verheirathen. Zu diesem Zwecke war sie in Bern gewesen, jedoch wieder unverrichteter Sache zuruckgekommen, weil die russischen Behörden- die erforderlichen Papiere nicht eingesandt hatten. 0 erzählte sie. Nachdem sie kurze Zeit unter den Festgenossen geweilt und sich in zärtlicher Weise von ihrer Wirthin verabschiedet, zog sie sich in ihr Zimmer zurück; sie riegelte sich nn. Während man nun fröhlich das neue fahr begrultte, erfolgte em Schun und ein Fall. Das Zimmer mußte erbrochen werden und fand man sie darin in ihrem Blute liegen. Sre hatte sich mit einem sechsläusigen Revolver gerade in's Her; geschossen, wobei sie, um ganz sicher zu treffen, noch einen Spiegel zu Hilfe nahm. Es nlnß der Tod sofort erfolgt sein. In einem kurzen Schreiben, das sie hinterlassen, bittet sie, 9!iemandcm ihren Tod znr Last zu legen ; sie handle aus freiern Willen. Ihre sämmtlichen Papiere hatte sie vor der Ausführung deö Selbstmordes verbrannt, so daß jeder bestimmte Anhalt für den Selbst mord teblt. E i n seltenes Fest w n r d e am elynamtsavend tu den jciiuiiiii des Mailänder Seeolo" aefeiert. Der Besitzer des genannten in 1. "50,000 Eiemplaren in ganz Italien verbreiteten vntikalcn Soldo-Blattes hatte die sarnrnlll: chen armen Kinder der Stadt Mailand zur Beschccrnng in sein HanS geladen. Richt weniger als 14,500 a.rme Kinder wurden der Reihe nach mit .'50,000 Gaben, Spielwaarcn :c. nnd mit Eonfckk und Orangen im Gesammtgewicht von 15 Eentnern beschenkt. Während der Bescherung brach in Folge des Gedränges eine Panik aus, einige Kinder wurden zu Boden geworfen, Alles flüchtete schreiend den Thüren der Säle zn; dem radikalen Abgeordneten. (nlalotte, der mit dem Besitzer des 5.ecolo" die Honneurs machte, gelang es aber, die Ruhe wieder herznstelleii. Der Besitzer d?s eeolo", Sozoguo, ist durch seine Wohlthätigkeit allentbalbeil weit bekannt : derselbe hat auch erst vor kurzer Zeit aus seinen Privatmitteln in Rom eine großartige ')!achtherberge für Obdachlose nach englischt', Muster gegründet. A n s R i ; ; a wird der f,-M A. Z." geschrieben : Aus der Spielhölle von Mwue Earlo lauten die neuesten 'Nachrichten immer tödtl icher. Heute, den 27. Dec., habe wir den 8. Selbstmord in diesem Monat zn verzeichnen. Diesmal ist es eine Dame der Halbwelt, die uiltcr ihrem norne ile uerre, Alice", bisher viel Glück gehabt hat, das sie jedoch jetzt treulos verlassen; sie verlor all' ihr Geld und ihren Schmuck. Ihre diversen Liebhaber hatten auch ihr Geld bereits verloren, und so seifte sie sich eine Rouletteschnur ein und hing sich am Fenster kreuz auf. Ueber den nächsten Selbstmord werde ich Ihnen ehebaldigst berich ten." Die Neigung, den Doktorgrad, der an verschiedenen deutschen Universitäten mit verschiedenen Kosten verbunden ist, zu erlangen, ist bei den Aerzten im Abnehmen. Im Prüfungsjähr 188 87 bestanden in Preußen 505 Mediciner die Prüfung; nur 150 sind darunter academische Doktoren; Bayern weist 465 neue Aerzte auf mit nur 22 Doktoren; Sachsen 97 neue Aerzte ohne Doktor; Württemberg 24 Aerzte mit 1 Doktor; Baden 97 Aerzte ohne Doktor; Hessen 11 Aerzte mit 2 Doktoren; Mecklenburg - Schwerin 19 Aerzte; die sächsischen Herzogthümer 37 Aerzte; Elsaß-Lothringcn deren 33 ohne Doktorgrad. Die.Post"veraleichtnach verössentlickten amtlichen Daten den Truppenstand der drei Mächte in den Grenzgebieten. Oesterreich hat danach in Galizien 2 Armeekorps, 4 Jnfante-ne-Divisionen, 2 Kavallerie Divisionen, 54 Eskadronen. 22 Feldbatti ri: n. 4 rei tende Batterien. Das de?''hc Reich besitzt in den Provinzen Prexen, Posen und Schlesien 3 Armeekorps, 7 Znsan lerie-Divisionen. l Kavallerie-Division, 5 einzelne Knvallcrie-Brigadcn, 100 Bataillone, 95 Eskadronen," 00 Feldbnltcrien, 9 rettende Batterien. Beide ver einiat würden 5.V Armeekorps, 11 In fanterie-Divisioncn, :i Kavallerie-Divisionen. 5 einzelne Kavallcrie-Vrigadcn, 165 Bataillone, 149 Eskadronen, 82 5veldbattericn und l3 reite.lde Batterien ergeben. Rußland besitzt dagegen in den Militi bezirken Wilna, Warschau, Kiew, 8 Armcckorvs. 20 Infanterie Divisionen, 10 Kavallerie: )lb:sionen, eine elnielne Kavaucrkc:riaaoe. ööh 4 ni l . Bataillone. 249 Eskadronen, 120 Feld battcricn, 20 reitende Batterien. Der Neberschust auf russ'ischcr Seite beträgt demnach 3 Armeekorps, 9 JnsanterlcDivisioncn, 5 Kavalleric-Divisionen, 171 Bataillone, 100 Eskadronen, 'SS Feld. batterien, 7 reitende Batterien. Aus Pest wird der R. fr Ar. berichtet: Adele androcr. eink begabte nnd schöne Schauspielerin ant hiesigen deutschen Theater und Schwester der !?'4namk'aen Schauspielerin am

zayt russischer luoenien zu .)kk- - rückgezogen. ie ocunsllerm aver ronntt feier vereinigt. Vergeblich versuchte man ' ohne die Triumphe der Bühne nicht leben ', es. sie ,:u'r Feier heranzuziehen ; sie , und beschloß, ihrem Dasein ein Ende vx '

BMtlwMg?w'äs

Wiener Vncgtheater, trank tu jelbslmöi'i der! scher Absicht eine Phosphorlösung. Das Personal des Hotels, in welchem Fräulein Sand rock wohnt, schasste rasch ärztliche Hilfe, so daß das Schlimmste noch rechtzeitig abgewendet werden konnte. Das Motiv dieses Versuches ist nicht be: kannt. Fräulein Saildrock galt allge. mein als Dame von häusig überschäumen: der Lebenslust. Die Direktion ließ du Vorstellung , in der Fräulein Sandrock auftreten sollte, wegen Unwohlseins" des Fräulein absagen. Frl. Sandrock ist auch in Berlin bekannt, wo sie im Kroll'schen Theater in einer Wcihixrchtsfcerie spielte, während ihre Schwester im Deutschen Theater auf kurze Zeit al Salondamc wirkte. I n P a v i a lebte s e l t e l n l' acn sauren in einem einsamen ojaiisc i die Sä'naerin Maria Bastia. welche einst eine berühmte Darstellerin der Aid , gewesen. Siznora Bastia hatte dii Stimme verloren und sich mit einem be deutenden Vermögen von der Bühne zu- - "s. machen. Sie verabschiedete ihre Diener fchaft, indem sie erklärte, daß sie ein Reise unternehmen werde, legte ihr Ko: stüm aus dem letzten Akte der Aida" an und begab sich in den Keller ihres Hau: ses, um dort Hungers zu sterben. Am 30. v. M. kam, wie man der W. A. Z." schreibt, eine Verwandte der Künst: lerrn zu Besuch, beunruhiat, lien sie das Haus durchsuchen und im Keller fand man Aida -Bastia todt heaen. Neber den in Kalau ersolg: ten Selbstmord des Theaterdirectors Thieme berichtet die Franks. Oder-Ztg." folgende Einzelheiten: Kärglich schleppt Thieme sich und seine kleine Truppe von Ort zu Ort, von Herzen froh, wenn er das tägliche Brot zu finden vermochte. Aber auch das fand er nicht. Am Abend des 14. v. Mts. gingen zu einer BenefizVorstellung 13 Mk. ein! DaS reichte noch nicht einmal, um die Beleuchtungs: kosten zu decken. Und so aina s schon Wochen lang. Nachdem die traurige Komödie am Abend des 14. d. in dem unheimlich dunklen Saale zu Ende gegangen war, auch der IctzteZuschauer daS Haus vielleicht mit einem schlechten Witze aus den Kippen für die armliche Truppe verlassen hatte, erdröhnte auf der Bühne ein donnerähnlicher Knall. Bestürzt eilten die halbentkleideten Mimen ans die Bühne, welche nur durch eine sparllch flackernde Petroleumlampe erhellt m, s v vT stm-, war. ier laa ein )reis in lloerhaaren mit zerschmettertem Kopfe in seinem Blute. Es war Director Thieme, der sich mittels einer alten Requisitenplstolc, mit Wasser und Schrot geladen, erschossen hatte. Bei der Leichenschau fand man einen Band der Shakespeare'schen Werke und 3 Pfennige in den Rocktaschen des Todten ! M a n s ch r e i b t a u s L e i p z i g, 5. Jan.: Die muthmaßliche Mörderm des in Lindenthal erirdetcu Ehepaares ist die Dtcnstmagd Agnes Bcier. Dieselbe wurde verhaftet, lieber die Mord that verlautet Folgendes: In einem Miethshause in Lindenthal wohnte neben etwa zehn anderen Miethsporteinl die Messinger'schcn Eheleute ; der Mann war 74, die Frau 56 Jahre alt. Seinem Berufe nach war der Mann (Glaser, während die Frau eine Handel mit allerhand Vebrauchsgegenständclr betrieb und gelegentlich Gesinde verviiethele. Mit diesen Personen theilte ein. erst einjähriges Pflegekind die Wohnung der Messingcr'schen Ehcleute. Am Montag, den 2. Januar, früh zwischen 9 und 10 Uhr, hatten die Messingcr'schen Eheleute die Thür ihrer Wohnung noch nicht erösfnet, man hörte aber Kindergeschrei und bemerkte gleichzeitig Rauch, worauf der Schmied des Ortes geholt wurde, wacher die Thür zu der Wohnung gewaltsam öffnete. Der 3! auch kam aus der Schlafkammer ; das Pflegekind lag im Wagen und schrie. Als sich der Rauch verzogen hatte, fand mair Frau Messinger entseelt neben dem Sosa auf dem Fußboden liegend, und eS erwies sich bei näherer Besichtigung, daß ihre linke Schlase eiligeschlagen war. Ten Mann fand man unter einem zerrissenen Fcdersack, mit dem Gesicht auf dem Boden liegend und mit eingeschlagenem Hinterkopf ebenfalls todt vor. Die Dienstmagd Agnes Beier war nicht anwesend nnd Anfangs auch trotz der eingehendsten Nachforschungen nicht zu finden. Die Veranlassung zu dem Morde mag die gewesen sein, daß die Thäterin sich in den Besitz des Geldes der Ehesrau Messinger setzen wollte. Das in L y ck erscheinende Lokalblatt Masovia" erzählt folgenden Scherz: Kürzlich geriethen zwei deutscht Händler in einem polnischen Gasthaus, mit einer Anzahl russischer Konkurrenten in einen sehr bedrohlichen Streit. Schließlich zwang der eme Deutsche dii Widersacher dadurch zum Rückzüge, daß er einen Gegenstand aus der Tasche zog und ihn den Andringenden mit den Worten entgegenhielt: Wer mir naht, ist eine Leiche!" Run ist es aber in Polen streng verboten, Revolver und dergleichen Schießzeug bei sich zu führen ; die Geflohenen vermeinten daher, dem Deut schen recht zu schaden, wenn sie die Po: lizei verständigten. Bald tauchte ein Beamter derselben auf und forderte dem deutschen Händler den Revolver ab. Dieser arm in die Tasche und brachte eine Wurst heraus. Allgemeines Gelachter, Uebersiedelung nach einem anderen Gasthause und Vertilgung x gefährlichen Waffe" seitens der Häßler und dei Polizisten. Im s o z i e m l i ch v k r b ü r ten Alter von hundertundsechsundzwanzig Jahren ist kürzlich zu Dalton im Eoirntu, Ehariton im nördlichen Theile des mittleren Missouri der Reger Martin Ewing gestorben. Genau kann man sein Alter zwar nicht angeben, doch ist die Berech nung desselben ziemlich sicher. Er stamntte aus Lynchburg in Virainien, und als dort im Jahre 1776 sein Rcsfe John Ewing geboren wurde, war er Nachweislich mindestens vierzehn Jahre alt. Der Gestorbene qcb an, er sei elf Mal ver heiratbet ge,vcscn, wisse aber nicht, wie viele Nachkommen er habe. Er war immer gesund : da kam cine Lunaenentzüztdu Lnd tukrt seinen od licrbei mXU !lL!leiL-00JlU Verlangt Mucho'S Lest Lvauuk

i DhAuMsbBoetttstz gegen Erkältttttgen. Seit Jahren gebraucht. Scbon seit einigen Jahren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und möchte nicht ohne denselben sein, da dieser ausqe;cichnete Thee mich ?n einer dcftigkn Erkältung befreit hat. Ich emxfehle den Gebrauch tiefe Thee'S auf'S angelegentlichste. Regina Thomas, Monroe, WiSc.... Äute Erfahrungen. Durch den Gebrauch on sechs Packeten Dr. August König'S Hamburaer Brustthee vurde ich ron einem Husten befreit, der mir Jabre lang zu schaffen machte. Der Gebrauch dieses ausgezeichneten HustenHeilmittels kann nicht genug empfohlen erde. John Niller, Last Kcndall, 51.21. Ganz vorzüglich. Häufig hat mir der Gebrauch on Dr. Äg. König'S Hamburger Brustthee schon bewiesen, daß derselbe ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen alle Arten on Erkaltungen ist, denen Anwendung nicht genug empfohlen werden kann. Lorenz Blanke, Sac Cirs, Iowa. 25 Cts. das jPacFcr. In Apotheken zu habe. m CHILES A. yo&eles CO., Baltimore. HL Dr. August König'S Hamburger Kraeuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen Geschwüre, Schnitwunden,Brand und Brühwunden, Frostbeulen, Hühneraugen, ete. 25 CentS das Packet. In Apotheken zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baitimor, U. ra8QJ q z-j - Den elnzlgen Meg Mtnmesrraft Vollständig hertnstkllea. uud setbtt die scheinbar unheilbare jlle von ' I Nisse derselbe und Peilung, zeigt da au dieaene Buck Ter ettunns.Nukrr;" 25. usl.. 250 Seiten mtt ai lretcn levens treuen Bildern. Wird in dxutschkr Crrache gegen Einsendung von 25 Gent in Post-y SlamLs. sorasam vervaat. srtt vmanrr.. O, ton Tiare, nahe Broadway, 'ew Torkt I .,vrkn: uiii,tii.iniltri,r.iiiln, 3 N.I. ndianavolis. 3nd.. tarn Au, Händler 6. Keyler. 29SüclleIawafe&t. ayTv o vTöv a, 17" M mim l Ul c yT Cures Removea mmmU M, n M CllKlll I an euiiuui ,,, U6O oiingst muaVqultoand All incaot P.ltoe. i JPIJPLES. BL0TCUE3. t TTn.n TsVmnVn vfc 1 1 t r. and every form osskla blemis&ea, positively extred on tha mofit delicato eMu without leavin a bc&t, by ISoi Oi.Ti txn.oxLt. Price 25cts.. 60cts. and $1. At drurrcists or by mall.' The Hop Pill ManTg Co., How London, Conn. uttie iiop Anus lor sicK-neaaacne, oyspepeis, blliousnessandconstipationhavenoequ&L 25a. I allen Apotheken ,u haben. co i für die Saison 1887. A. Eaylor, Offiee: 40 JSora West 8tr. Televbon 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pennfylvaniastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, sür hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. A.. Morrli, veäftdeut. oKnStoN, WOstWaMgtonStt. Empfiehtt seine große Auswahl in A.ckv.Ktss! Hangen für Hotels nnd Private. hi Lyman Gasolin-Oefen die besten d er Wett, Die vorzüglichen Eis Vehälter , ans hartem Holz. Argand NangeS . Kochöfen und FISUEI-IXKEUOK, VkstSlM, Fpr ötnütztöik VLLwI UNS ; c Qacn W t "3 Gel! fte du kürzeste und beste Linie tltz Bt. JL1OH.I0, tXlHSOTxrl, Haucae Iowßj Nebraska, Texas, jLxla.TUa89 Colorado, rjovr S4!exioo, Xeoota nu CallfoL-nlsi fiel vahnbett ist ton Gfeta und die Sehkneu find an Siahl.' : Die Oge haben de mefteu verbessnnnzen. - Jede? Zng fyt Schlafwagen. Passagiere, ob fte nn ti'lt'.t nßn Klasse ode? vmgra:tten.Villete hadea. werden durch unsere yaffagierzuge erst Stlü' t befördert.. ; Ob 61 un ein VUlet ößigteu CnU ' sen, ein ezenrsisnSbillet oder irgend eine Sorte oisenbahndillete woll, kosunn Vie. odl, , töxtUn u . : ' -cC-'-Ußy 1 . . Met Yafsagier.g,st i .rdfi.. a,itgt. un Jllwot 6tr Jd'?k, . HNl, 0'l E upt. vt. LouiL, No. 0. fl.itl, 0a'l?r jyigt,

sfeKSstfeSfi?

0PG

2 p? A V

b

.Xß&. i

jf Znzts

rr my&s

n

S. A.

,,Mil!Hi7

3u?u Die Gce Sine Noute (l & 8T l unb C C C & I bahn). ti TieZe auSkick"?,? ab.n befördert Paffa5lrk rch 31ni,inttti, ClovrniI, Uiill'nlo, und allen Neu England Städten S & l rt f XV il jt f ätDlktjcr: Jndkanapo iö ur.b W-ip Aork, Otjnc '2l5 Oster ?fcftl. Direkte Verdiridung na Missouri, Arkansas, Texas, Kaunas, Nebraska, Colorado, Califor nieu und Mexiko. Mtd,izstk aten. tST Man wende sich weaeu näherer Zuoi raotton an D B. Martin, en'l qH Agent. Slcocltnk. W. J. Nichols, enM West. Agent, St. Eotfil. j R SU friH ieSe vaj, t4 LouisTille, Naahville, MernphiaChat tALOOga, Atlanta, Savannah, T&ckEonvillo, Mobile and Ncv? Orleans. 01 !ft dortjeilhsft zz Vz"azl.t nad e Söden, ilte direkte Rc.nte z ivnes Pklsö, Schlaf asb Psrirr.Vag,r ji'A.n Khiesgs cab Lomsd'l ane Lsi cab Louisdill ohu. B?g?isel omsert, Lchoell'LZiU lli eilcV ttttc die ff U alle mtetlRae 3. Ml. & M. M Dr1iiL, fftftt ?eral PagaLtrAgut. o:doft.Zt afhington M ZKlnot tt.. Inb,ls W. F. Black, Snr.printrn1.-r Eisenbahn -Zeit -Ta. Nnkunst und Abgang der ElsendahnzSge in Indianapolis, an und nach Sonntag. den 2. Januar 18iU Zefferssndllle, Aattfsn nnd Jsdlk'vavoll Liseubadn. Abgang: Ankunft: Kd r tllg... T.tö Sa IdKadce.. 10 20 Pn ad ee... 8-t& ' 5id5htcrtagi0 ? Snd KNb all 4 tt Xn I ?lr. 6 15 tf x p tag. 7 .oc sb i et a Lt, 10 Bandalla Lwe. Rill Xi atm Eaa Qn, S .. 7.30? I r SD m chSz, 3 45 RatI ndkk...l,U Zag ffkI . .. 4 43 9ha 9zvtt 4 13 Oa Schnellzug 3 35 Zmi fiasti 1. .00 ., . 14 iJ 7M yattfic tt Wkstirn VaU... 8 00ftm CItoelcad, Colnadsl, Cincisnati und Jndta. napsli Eisenbahn (Lee Line.) Sotr.. Jwb nderlo 2;...lt.(5 Cm Ciotcn Cl i. 7.3) Rlj B 9t.... 7.20 8 Ct 2 Mg C.fc5 8 0 i.ll.Qa S5J?r.... 5 1,3 MB I tl 3 0) k U tatt , z Sobi zi.VV Am Kichigan xxreß. 4. m JBenton Har. t.tO.15 N Vriktztwood Dlditton, C. E.5.vnd I. g ttklitz. 2.bm 30 7.8 Lm U.I 5 11.3 1 Tra . . 1.10 fm ttiÜQ. 3.65 5 01? ttgttch. 7. tSsiiq. Da 10.3J 11 Oa 3.00 am 3 4 tij.it 6. VI tag ich. 10 is l'J.45Ria Twkinnati, Jndianttelis, St. Lonit n. Ehieago Visen d ah s. Twelnnati Dldlfion. f Souile.ff B. 30 8 ititrtnnatt tu 11 33 im poft,g 1R S.Sd V" 5t 2 rxreß ... 4" L Jäten See. 10 4) eM'oiacxi. '1 42 c fSigir 4?j.... U 45 il i -t V . Haiti I ec 11 10 Lasaktt .. 4.45 Kb Ehieags Dtblftoa. (0 9utl i. 7.10 Xiu 2ou ? L. 12 glich iui.. l.U afcocUt kt ..1) l'B 6 s '! tt.. i 3 Ka ?!ona Stpreft.. 5 4).idtcag tta ;.:3.o na 3.1 a 6.0091 Siftint 9t. isgttch (C ....ll-3a La?tte Lee... B-'W -iB eoaanluort t.. 7.10 M Zndiana, Bloorftington ndkKern kifenbah. etc ti ii.. 7.sö e aer? A 6 ti. 12! M M 3 U tlfllUU tt nA ZCX Cmc Zftt 10.40 fßa &llSRt.Cjn. J 811 rxretz t.sj tagitg s j f Oekliche Divists. ..4.1ZV I yaeifte 7 . 0J6 I 3 z 10 30 . 3 5s iLefter ? .... 3 &jn 0ftl.kaU lifll. pß lUanttc rsabüsh, St. Louis & Vaetfic. Ct 66U atl 7.15 Bffl l I tj 2.15 li Alch tl t cl 7.00 915 C(U9 itfla 1.15 Cm Xol Kl I..10 45 tlt B h UaU. 6.45 Ad Zndianap-lik nd ?irenneS lfenbain. Til K ate , 7.15 BttictnRil ..10 85 tsciBnci tc . 4.15 I atl Alk 4 53 im Slntitiaati, arailb b!j3 ianapolii If c lbah a Jdx Ctfl R g 4X Cm ianaeticta ac B.SO ftahsllnet, 2.10 Cm Tn,rIvUlk k fhm all. 1145 3Hif tt CtflU10 5 Itncinnatt cc 4 55 n Tln.. D...d.V 3.50 JudtanapvU, Decatur & Springsield. Dee K Pe all. S 3LL steuma ce tgt aulg Sonnt. 6 8C25 Schnellzug reg. ..10 dvSb Schnellzug r e l.. 3 509a 8KontCuata Le aulg Sonnl...l01r all I l&km KHicazo, St. Loui & PitUburg. VYP I ich ke tu I tigUch 4 30 s e.tnom Connt . 9.10 Cm t i stuifl- c mBuneonnt.ll.0OCw , Cj tftglt 1 4 ADXccaalg. Jndiana?. ce. 3.! SomatagD 4.00 N i köZr aSail.. io.3J sin YPUBV ktkgttch l h.. l.rsttl khieaze Route tla ffotciao. CiC4S SchNlI' img tttg 11.15 Chicago 0x9) .105 zd'g o. SchL,ua... Jndxl's So. 4.U0CB trttil 30 Sin SailanaioIU ncl St. Lvnis kisenbah? agVnn, t. . V v Vz lag täglich 7.2b B c c 3.JÖ rn Eecftl Qafltn flti.lOJJOC Da, ze lägt. eL Jn5ta,ex,ttA 9x 3.40 Boftm etB , 5.20 P fi u et fi Cr tlalitfi I u c 1.10.60 R Lit n tal... 11.55 Cm LokisviLe,?!eÄ Albanh & Chieago. Zltr.Line. C&tcago x tgl.. 11.10 I hieag, j. tgl.. U58ai Eonon ee..... I Von e ?5L t tt, hteag ich. tt hie.' 91 JRaU......liaon I 1 all. 3.4, Sagt tt x Lis,gtlT ' ! vchlafagt p,

&

l&I

mmiekzf2i