Indiana Tribüne, Volume 11, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1888 — Page 2
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ZnNiana Trldnne. Srsckeint g li S A d SstZS. V' t,l,q, ,rnS2- tet rnfi de ?scJl per lt E-crFtaj? H5fii.i' Itu f Seid iv!cw;n ( siS. Si Irt imjt?t 5;?'sVvs k ? 8:V JUff s agianuc Mm.m m Mi rrv Jnd anttpoliS. Ind.. 19. Januar 1888 Die Reisen vonJaeques de Vraz:a. Jacques de Vraz;a, ein jüngerer 33ru der des fceruljmieir Afrikarcisclldcn Pierre d'e Vrazza. war noch im Jahre 1873 ein Srudenr in Italien. Tie Lorbeeren seiues VrueerS . !ieß?n ihn jedoch nicht schlafen, nnd bereits i:n ahre. 1883 schloß er sich der dritten Erpcoirion seines Bruders an,, roclche der französischen Regierung $450,000 kostete, aber auch damit endete, das; Frankreich in Afrika 20 neue Stärionen gewann und sich ruhuien konnte, durch feine" Reisenden das groye Ogome-Vecken der cioilisirten Welt eröffnet zu haben. Im Juli 1835 bkgab sich JacquiS de Vrajza von MadiviUe am mittleren Ogowe auf seine erste selb st ständige ErforschungSrcise im weiten Gebiet des biSher unbekannten NordostenS von Afrika. Die Reife war mit zahlreichen Gefahren verbunden, endete aber schließlich damit, bat) de Vrazza mit einer überaus reichen Ausbeute an Merkwürdigkeiten aller Art in seine Heimath zurückkehren konnte. Die Schade", die er mit sich brachte, waren schließlich so groh geworden, daß er sich gezwungen sah, dieselben auf 15 großen öanoes oder Pirozues" verpackt, nach der Küste zu beföroern. von wo aus sie an Vor) eines nach Frankreich bestimmten Dampfers verladen werden konnten. JaqueZ de Vraz'a theilt mit. daZ die Waaren, welche er zum Tauschhandel mit den Eingeborenen mitge kommen hatte, einen um so größeren Werth erlangten, je w.'iter er in daS Innere dcS Lanoes drang. Die Rezer a.i der Küste sind allerdings v.'rö'nt und verlangen für die von ilzren geliefcrtcn Waaren möglich .'r hohe Preise, je tiefer jedoch der Reifende iir's Land kam, desto werth: voller werden für die Eingeborenen seine Tauschwaarcn, inb um so willkommener wurden sie begrüßt. Jacques d: Brazza lzat die Erfahrung gemacht, daß die afrikanlfchen RegerStämme sehr scheu sin) und vor allen unoorhergeschenen" Besuchen eine tiefe Scheu empfinden. Haben sie in Erfah; ruuz gebracht.daZz eine ih ren wilofrem'Ze Truppe sich ihrer Heimath nähere, dann leisten sie derselben entweder bewaffneten Widerstand o)cr flüchten sich in die Wälder. Gelungen war die Aufnahme, welche Jacques de Brazzz im Gebiet der Djimbis fand, welche in dem Rufe ste? hen, Menschenfresser zu sein. Der König" dieser Eannibalcn hatte auf die Kunde von derAnkunft des weißen Mannes demselben seinen eigenen Sohn cntegen gescklickt und dnrch denselben Nachsorschnttgen anstellen lassen, ob dem sonderbaren Wesen" mit einer fast ganz weißen Hautfarbe ja trauen sei. Das Nefultat siel für de Vra:;a günstig aus. Als er in der Hauptstadt" des Königs der Djiambis angelangt war, hielt derselbe an ihn folgende Ansprache: Man hat mir gesagt, daß Du kein Mensch bist, sondern ein Sohn des Waldes und n wildes Thier. Wir haben jedoch gesehen, daß Du essen kannst, wie wir, und darum bist Du kein Geist. Wir haben gesehendaß Du Fleisch und Bananen für Deine Mahlzeiten gekocht hast, darum kannst Dn kein Thier fern. Ich verstehe Deine Worte, und ich glaube, sie sind diejenigen eines guten Man: neZ. Du hast Sichelt zu verkaufen, deren Anblick mir sehr gefällt. Du bist hergekommen, ohne mit uns einen Krieg anzufangen. Du willst mein Land sehen: ich gebe Dir daju meine Einwilligung." Trotz dieser königlichen Versicherung" fand es der Reisende seyr schwer, tiefer in das Innere deö Landes vorzudringen. Die Eingeborenen stellten ihm so große Hindernisse entgegen, daß er notbgedrungen wieder an die Küste zurückkehren mußte. NaturgaS für Locomotiven. Eine Neuerung im Eisenbahn - Wesen in den Ver. Staaten ist kürzlich eingeführt morden. Die Fort Wanne, Eincinnati und Loniöoille - Eisenbahn, deren Geleise sich eigentlich nur von sovt Wayne nach Rnsh?ille sowie nach EounerSoille in Jndiana erstrecken, an welchem letzteren Orte sie sich anderen, nach Lonisville und Cincinnati führenden Eisenbahnen anschließen, hat den Versuch gemacht, ihre Locomotiven mit 'Raturgas zu beheizen, und dieses Erperirnent ist ihr allen Berichten zufolge ganz glänzend gelungen. Die F. W., E. & L." Eisenbahn hat allerdings eine gnte Gelegenheit gehabr, sich die Dienste dcS RatnrgaseS nutzbar zu machen. Fast überall ihre Geleise entlang erstrecken sich Landereien, in denen Naturgas mit großer Lcichtigkeit erbohrt werben kann. Einzelne der in der dortigen Gegend neu angebohrten Gasquellen sind so mächtig, daß sie in 24 Stunden 3 bis 12 Millionen Eubikfuß Gas liefern, welches einen Druck vo:i 220 bis 050 Pfund an f den Qnadratzoll ausübt. Das Geräusch deZ aus den Gasquellen entweichenden Gases ist manchesmal so laut und brüllend, daß es das Getöse von mehr als 20 EisenbahnLocomotiven und das' schrille Pfeifen derselben übertonen könnte. Ueberall in der Nähe der Eisenbahn wcrden neue Gasbrunnen gebobrt. und überall liesern sie ein sehr gutes Resultat. Die Erpcrimente, ob man Natnrgas zur Beheizung von Locomotiven verwenden könne, wurden anfänglich von der Eilnöabtt:Gesellschaft geheim gehalten. Erst als sie sich in Washington die nothwendigen Patente für ihre Ersindung gefiebert und. in ihren Werkstätten Bc.bäl-
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ter $uii Transport öcS viaturgajes yec-. gestellt hatte, welche die ersten Proben ganz ausgezeichnet bestanden, verstand sie sich dazu, mit ihrer Erfindung vor das , Publicum zn treten. Anfänglich wnrdc in Montpelicr in Jndiana, wo sich zwei überaus mächkize Gasquellen befinden, ein iS Fntz langer und 2 Fus; im Durch- j mejsrr haltender, ans chmiedeelsen angefertigter Behälter an eine der GaSquellen, welche einen Druck von 450 Pfund auf den Quadratzoll ausübt, gebracht und dort mit Raturgas gefüllt. Der eiserne Cylinder war mit den nöthigen Vorrichtungen versehen, um anzuzeigen, wenn er mit Gas vollständig gefüllt sein würde, um sein Zerplatzen zn verhindern. In einer Minute war der Cylinder vollständig mit Gas gefüllt und mußte verschlossen werden. 'Dann brachte man ihn in einem Frachtwaggon nach Fort Wayne,legte ihn in einen Tender", welcher foitjt zur Aufnahme von Wasser und Kohlen dient, und brachte ihn durch Röhren mit dem Fcuerungsplatz in der Loeomotioe in Verbindang. Natürlich w.rr für die Negulirung deZ RaturgajcS Vorsorge getroffen, damit es sich nicht zu schnell m die Locomotivecntleere. Das Experiment gelang ganz ausgezeichuct. Das Gas strömte in einem regelmäjzigcn, nicht zu hestigen Strom unter den Dampfkessel und lie: ferte so viel Hitze, da') der Zng auf der ganzen Bahnstrecke bis nach Rushoill, damit gefeuert werden konnte. Neuerdings hat die Vahngcsellfchaf! größere Behälter zr Ansnahmc von RatNtgaS herstellen lassen, und außerdem will sie auch das Naturgas in großen Tanks" auffangen, deren Benutzung sie Fabriken u. f. w. überlassen will.' DaS ,.transportir5are Naturgas" wird sich durch eine lächerliche Billigkeit aus, zeichnen. (Hu fra'.nSs'.Äer Politiker. sÄäZ ter .Franks. Seif) DaZ Pariser Blatt La parti natioosil" hat kürzlich einen Leitartikel gebracht, der von einem der ersten Namen der republikanifchenPartei, eincmManne, der schon einmal Ministerpräsident war, unterzeichnet ist. Der Artikel ist überschrieben: Ls rulc dc l'Autriche" (Die Rolle Oesterreichs) und stellt die Lage Europas als eine solche dar, daß das Schieosrichkeramt dem Kaiser von Oesterreich zufalle, und er giebt zugleich die Richnuig an, nach welcher dieses Sch'edsrichteramk auszuüben ist. Der Artikel beginnt mit dem Versuch des Nachweises, daß an allen Schwierigleiten der gegenwärtigen Lage die Politik Napoleons III. die Hauptschuld trage. Er habe d:e ltaUemiche Einheit geschaffen, die deutsche Einigung begünstigt und dadurch das alte curopällche Glcichge? wicht zum Nachtheil Frankreichs zerstört. Ev habe in der Mitte Europas zwei Militärmächte entstehen lassen, welche durch ihre Verbindung die anderen im Schach halten und so den bewaffneten Frieden, der auf ganz Enropa lastet, verewige. Frankreich ja das hat ein Recht darauf, eine einige, starke, große Nation zn sein; Deutschland niemals ! Das muß ewig ein geographischer Begriff bleiben, zum Schutz der Franzosen gegen die Eingriffe mächtiger Nachbarn! Keine Ahnung hat der Franzose von der deutschen Einheitsbewegung, die rnit Wucht ihren Weg ging 'und unter allen Umstanden, so oder so, zum Ziele gekomr.ini wäre, grade wie auch die italienische Einheit schließlich geworden wäre, auch wenil Napoleon keinen Krieg mit Oesterreich geführt hätte. Das germanische Reich, das die bestand ie ' Politik Nichelieus, Lndw'gs XIV. und Napoleons I. zn zerstören bemüht war," sitzt also jetzt im Herzen Europas wie eine riesige Spinne, deren Anne zngleich Norden und Süden, Osten und Westen bedroht. So lange dieses Reich aufrecht steht, gibt eS für die Nachbarn weder Waffenstillstand noch Ruhe. Die Sicherheit Europas hängt von einem Stirnrunzeln ab, das aus Berlin kommt. Die Völker sind zu einem ewigen Kriegszustand verurtheilt. Die Arbeiten deö Friedens sind unterbrochen, die Ersparnisse der Rationen gehen in furchtbaren Rüstungen Nttf." Dieser Zustand ist natürlich ein Hohu aus dle Elvllljatlon," und Alles was srei, unabhängig und civilisirt ist, muß sich ohne Verzug zusammcnthun, unr einer Lage ein Ende zu machen, die eine Rückkehr znr Barbarei vergangener Zeiten ist." Aber wie ein Ende machen? Der staatsmannische Schreiber des Artikels fährt fort: Indem Kampfe, der sich vorbereitet, ist Frankreichs Rolle genau vorgezeichnet. Es wird sein Duell auf Tod und Leben mit Deutschland bis nn'S Ende auSsechten. So lange es einen Athem in der Brust und einen Tropfen Vlut im Herzen hat. wird cS das rächende Schwert des RechlS gegen die Gewalt fest und hoch halten. ' Es wird nicht allein stehen. denn scheu ist aus dem Orient seinem Rufe eine brüderliche Antwort zu Theil geworden. Aber wir hoffen noch Vessereö. ES scheint unS unmöglich, daß Oesterreich, welches daS erste Opfer dcS deutschen Ehrgeizes war, noch länger in einer Allianz bleibt, die fein Verderben in der Gegenwart und feine sichere Schande in der Geschichte ist. Oesterreich ist in der That nach Frankreich diejcnige Macht, welche am meisten durch die Einigung Deutschlands und Italiens verloren hat; es hat seine zwei schönsten Provinzen verloren und ist äuS dem deutscheu Vnnde gestoßen worden, dessen Protektorat eS seit fast einem Jahrhnndert hatte. ES hat mit uns daS nämliche Unrecht zn rächen. ES muß, mit einem Worte, an der Seite Frankreichs kämpfen, um den italienischen Staatenbnnd wieder herzustellen, der unsere beiderzeitige Stellung an den Alpen sichert, und um den deutschen Bund wieder herznstellen, der den preußischen Ehrgeiz in leinen natürlichen Grenzen halten und den Frieden Europas auf lauge Jahre sichern wird." Die Sache ist ganz klar. Ob das aber so leicht geht, wie tz klar ist? Der Schreiber des Artikels stellt eS sich jedenfalls leicht vor. Der Zufall ! der Ereignisse oder vielmehr die prooidentielle Logik der Geschichte hat den Kaiser Franz Josef zum Schiedsrichter deö euroi pätfchen Friedens gemacht. Er hat eine ' aroßartiae Auiaabe ;u lösen, und eine
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solche Aufgabe stellt sich einem Manne nicht zweimal. Wenn man die Stunde vorbeigehen läßt, ist sie für immer vorbei. Er kann mit einenl Schlage Sadowa rächen, wieder eine deutsche Großmacht werden und seine zwei schönen italienischen Provinzen wiederbekommen. Er braucht nur ein Wort zn sagen und einen Schritt zu thun. Er hat sich nnr an die Seite Frankreichs und RußlaudS zn Zellen, und mit ihnen eine Trixelallianz zu bilden, die ruhmreicher und fruchtbarer wäre, als diejenige ist, in der Oesterreich sich gegenwärtig abmüht." Von drei Seilen gefaßt, müßte Deutschland sich Alles gefallen lassen oder einem sicheren Untergang entgegengehen ; der Franzose weiß sogar, daß die deutschen Südstaaten, die nur durch die Furcht an Preußen gekettet sind, nicht den letzten Augenblick abwarten; um ihre Sache von derjenigen der Hohenzollern zu trennen.- Italien müßte gleichfalls zu' Grunde gehen und hätte keinen andern Trost wie den, über die Resultate der Undankbarkeit nachdenken zu können. Der Mann, der dieö Alles geschrieben hat. ist Jules V ri s s o n, mehrjähriger Kammerpräsident und dreivierteljähriger Ministerpräsident. Es verlohnt sich nicht der Mühe, die Politik Vriffons ernstlich zu bekämpfen; aber als Symptome für die Anschauung gewisser Kreise ist der Artikel bedeutsam genug. Glücklicher Weise ist daS Friedeusbedürfniß der Masse deS franzosischeu Volkes immer noch von größerem Gewichte, als die Meinung einzelner Politiker, und sollten sie auch einmal Minister gewesen sein, sowie auch anderer seitS keine Aussicht dazu vorhanden ist, daß Oesterreich der Einladung, der franzosischen !)!evanche auf eigene Rechnung und Gefahr Vorspann zu leisten, nachkommen werde. Oerzi::l,en eiserner Gefäße. - Die Kunst, Gefäße aus Eisenblech zu '.erzürnen, wurde zuerst in Böhmen erfunden, obgleich schon die Römer es verstanden, Kupser mit einer dünnen Schicht Zinn zu überziehen. Von Vöhmen.ans wurde das Verfahren in Sachsen und in anderen Theilen Deutschlu.ldS bekannt, von wo aus ganz Europa bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts Zinnmaaren bezog. In England wurde das Verfahren erst im Jahre 1675 eingeführt. Man kann daS Eisen zuerst mit Zink über; ehen und dann sehr leicht dadurch verzinnen, daß man es in geschmolzenes Zinn taucht. Zinn und Zink haben bekanntlich eine große Affinität zu einander. Der Proceß, welcher aeaenwärtkq zum Verzinnen von kleinen Artikeln aus Eisen und anderen Metallen angewendet wird, ist sehr einfach. Die Gefäße werden auf einige Minuten in einen Bottich mit verdünnter Säure getaucht und dann in einem Drahtkorbc in einen Kessel gebracht, in welchem sich das Zinn in glülzend flüssigem Zustande bcsindct. Der Korb mit dem Gefäß wird einige Male tüchtig in dem geschmolzenen Metall umgeschüttelt, dann herausgehoben, umgestülpt und auf den Flur oder in einen dazu bestimmten Behälter gethan. Mehr complicirt ist das Verfahren des Ueberzinncns. Vei der Hcrstellnng gestempelter Zinnwaaren wird daS bereits einmal verzinnt gewesene Eisenblech einem mächtigen Drück in einer Presse auögeseht und vermittelst Stempeln in die gewünschte Form gepreßt. Ter enorme Druck auf das Metall zerstört die Zinnlcgirung und bricht die Fibern deö Metalls, sodaß seine Oberfläche rauh und uneben wird. Um diesem Nebclstande abzuhelfen, müssen die Sachen noch einmal verzinnt werden. Man taucht sie in einen Kessel mit kochendem Talg, wodurch die ursprüngliche Zinnlegirung erweicht und geschmolzen wird. Dann bringt man das Gefäß in einen Vehälter mit geschmolzenem Zinn, wo eö einen neuen ..Ueberzug" erhält. Zum zweiten Male wird c5 dann wieder n den Talgkejsel gethan, waS zur Folge hat, daß sich die neue Lcgirun'g gleichmäßig vertheilt und alle überflüssig! Zinntropfen entfernt werden. DaS überzinnte Geschirr wird schließlich in eine Ki'te mit Kleie gethan, um das Fett von der Oberfläche zu entfernen. Auf diese Weise erhält die Verzinnung ein glattes unv glänzendes Aussehen. i . Vom Jnlande. Eine prächtige EiSbrücke hat sich im ?!iagara gebildet. 'Räch der Schnelligkeit zn schließen, mit welcher das Eis sich ansetzt, wird die Brücke mehrere Monate Stand halten, was man indessen bei der Veränderlichkeit dcS nmevikanischcn KlimaS nicht mit Bestimmt: hcit voraussagen kann. Der erste Mann, welcher den Muth hatte, über die neue Brücke zu gehen, hieß Eonroy. Er kam glücklich an daS andere Ufer hinüber. Eine eigen thu in liche VergiftungSzcfchichte wird auSEHattanooga, Tenn., gemeldet. Ein gewisser Henry Vauzhn ging dort bei Frau Hattie Lightfoot in Kost. Der Gatte der Frau. Frank Ligbtfoot, wird beschuldigt, Gift lu daS Katleewalier und in daS Meyl ge warfen zu haben, welches zum Vrotbackcn verwendet wurde. Man muthmaßt, daß er. vlcllenht durch Elseriucht getrieben. es allein auf Henry Vaughn abgesehen hatte. Sem Plan gelang, denn Vaughn mußte sterben, mit iym zugleich wurden ledoch noch fünf andere Personen vergiftet, die man lndeszen am Leben zu erhal ten hofft. ' Im Jahre ISdO laufen die l rndert Jahre ab, wahrend welcher die Städte Philadelphia und Bosten die Scutznieunna eines EapltalS von ur sprünglich je $5000 gehabt haben, die Benjamin Franklin ausgesetzt hatte, damit jungen verhciratheten Handwerkern Darlehen gemacht werden konnten. In Dosten ist oaS Capital auf $328,000, in Philadelphia nur auf 70.000 ange? fchwolleu. Franklin hatte auf noch höhere Summen gerechnet, aber wohl nicht vorausgesehen, daß daS Geld nicht im'mer von so guten Geschäftsmännern, wie er selber einer war,vcrwaltet werden würde. In Salt Lake City haben die Häuser der Mormonen sämmtlich mindestens zwei Thüren, auch wenn die Gebäude noch so klein sind. Einige dieser Häuser haben soaar auf dem Hofe
WTiSS I-iuWjrfT ju.V zwei abgesonderte .Holzschuppen und zwei Brunnen. - ES geschieht sehr hausig, daß an ein Hans, welches nrsprünglich nur aus einem Wohnzimmer b?stan), jedesmal ein neues Zimmer angebaut wir), sowie der Eigenthümer sich wieder eine neue Gattin hat ansiegcln" lassen. Es" ist eine bekannte Thatsache, daß die verschiedenen Gattinnen der Mormonen stctS für sich eine eigene Wohnung beansprachen. ' Die dieser Tage gebrachte Nachricht, daß französische Agenten den ganzen Ertrag der nmcrlkanljchen Zinkgruben auf Jahre hinaus aufgekauft hatten, erhält eine scheinbare Äestätignng durch die andere Nachricht, daß bei einem , erheblichen Fallen der Kupserpreiie an der Londoner Metallbörse von S5 12 s. 6 d. auf 33 10 s. daS r r a n z 5 1 1fche Syndicat V00 bis 1000 Ton nen Kupfer aufgekauft und daß - dasselbe Syndicat aus drei Jahre im Voraus den ganzen Ertrag der , bedeutenden Kupfergrübe Rio Tinto in Frankreich übernommen hat. Die Franzosen scheinen also noch immer nicht genug Kanonen zu haben. Die Verüber der neulichen Zuaberaubungen auf der Tcras und Terarkana;Bahn sind jetzt sämmtlich hinter Schloß und Riegel. Zuerst wurde bei Terarkana ein gewisser Jones Slater verhaftet, welcher ein volles Bekenntniß über die Räubereien bei Deming in New Merico, Houston in TeraS und Gcnoa :n ArkanjaS ablegte. Der Anführer d'r Bande war Rübe Vurrows, der sich bei einem Bruder in Alabama aufhielt. Zwei der Bande waren in TeraS, vier in Missouri und zwei in Tennessee wohn? haft. Sie wurden im Stillen aufgcspürt und sämmtlich verhaftet. Slater gab auch Fingerzeige, mit deren Hilfe cS möglich wurde, einen Theil dcS Raubes zurückzuerlängen. In Middlctown, Pa., wurde vor einigen Tagen der vier Monate al!e Säugling deö Herrn Albert Pickle. als derselbe Nachts zwischen Vater und Mutter schlief, von einer großen Ratte überfallen, welche ihm dnrch einen Biß eine Ader an der Schläfe öffnete Auf das Geschrei des Kindes erwachten die Eltern und jagten die Zcatte fort, worauf sie sich sofort an die Arbeit machten, die heftig blutende Wunde zu verbinden. Die Blutung war jedoch so stark, daß die Elteru gezwungen waren, einen Arzt zu Hilfe zu rufen. Schon früher einmal war dasselbe Kind von einer Ratte aebissen worden wenn auch nicht an einer j so gefährlichen Stelle, und auch Frau Pickle wurde von einer Ratte in den Fuß gebissen. Die Leutchen scheinen eine prachtige Wohnung zu haben! Zwei junge Damen aus Oroville in Ealisornicn, Emma PctcrS und Minnie Thompson, fuhren in einem Einspänner in den Wald hinaus, um nach wildem Wein zu suchen. Sie bauden das Pserd an einen Baum, dasselbe wurde jedoch sehr unruhig, als es in nahen Gebüsch eine Kuhglocke horte. Emmawollte es beruhigen und klopfte ihm mit der Hand auf den Hals, als sie plövlich eine heftigen Stoß gegen ihren Bustle erhielt. Sie fchrie laut aus unv ihre Freundin Minnie eilte herbei. Ein sonderbares Schauspiel bot sich ihren Augen dar. Ein junger Hirschbock hatte Emma von hinten angefallen und sie mit seinem kurzen Geweih so fest an das Pferd gepreßt, daß sie sich nicht bewegen konnte. Ihre. Freundin eilte ihr sofort zu Hilfe und es gelang den Mädchen nach hartem Ringen, den Bock an den Hörnern zu fassen und ihm eine Halster um den Hals zu binden, worauf sie ihn an einem nahen Baum befestigten. Dort tobte er so lange, bis er erschöpft zu Boden siel. Um seinen HalS trug er eine Glocke, ein Zeichen, daß er gezähmt" war und einen EigeiUhümer hatte, doch war es nicht möglich, den Letzteren aususinden. Der Neger Andrew Graüarn war mit seiner Fran in seinem Hause, in Smiths Grooe, N. ?)., in Streit gerathen und arbeitete sich in eine solche Wuth hinein, daß er ihr ein Messet tief in die Brust stieß. Die Frau stürbe anscheinend todt zn Boden, und den jähzornigen Mann überkam jetzt eine fürchterliche ?l;igst. Er stürzte trotz der grimmigen Kälte barfuß uud in Hemdsärmcln zum Hause hinaus und suchte sich im naben Walde zu ertranken, doch konnte er sich, wie er später erzählte, nicht' unter dem Wasser halten, obgleich er es dreimal versuchte. Dann eilte er 3 Meilen weiter bis in dcn Wald. Seine Füße bluteten und sprangen auf, und er versteckte sich unter einem Hausen Laub, wo er 8 Tage lang blieb, bis ihn der Hunger Zwang, sein Versteck zu verlassen. Leider versagten ihm jetzt seine Füße gänzlich dtii Dienst und er schleppte sich auf dem Bauche bis zu einem Baume, a: welchem er sich mühsam aufrichtete. Dann stolperte er unter fürchterlichen Schmerzeii nderthalb Meilen weit, bis er zu einer Farm kam. wo er freundliche Aufnahme und Pflege fand Ein Arzt wurde gerufen, -fand aber seine Beine so erfroren, daß beide amputirt werden mußten. Seine Fran wird von ihrer Stichwunde genesen, da das Messer keine edlen Organe gctrossen hatte. Äum ..llinse. Die W. A. Z." läßt sick Si'.s London folgendes Gcfchichtchen schreiben: Der Postmeister Nepton Mor? daunt war der Jugendfreund dcS Kauf, mannes Elliot gewesen, und als der Letz: tcre starb, setzte Mordaunt sci.'.e Besuche im Hause der Wittwe desselben fort. MrS. Elliot, die bereits daS vierzigstt Jahr überschritten, trug sich keineswegs mit der Absicht, eine zweite Ehe zu schlie: ßen ; der Hausfreund war ihr bei ihrer. Geldgeschäften behilflich, er geleitete sit zur Kirche, in's Theater, und zum Dankk für diese ritterlichen Dienste lag täglich ein Eouvert an der Tafel der Wittwe sin Mordaunt bereit. Im Herbste verbracht MrS. Elliot einige Wochen in Arighton. Dort lehnte sie einen pensionirtcn Kapi: tän Namens Lcstcr kennen und diese, versprach ihr, sie wenn er nach London komme, zu besuchen. Lestcr hielt sein Wort in ausgiebiaerWeise.denu fast täa: lich, wenn Mordamü im Hause der Witt: we erschien, fand er nun einen lästiger Dritte, der ihm in seinen altangcstamm: ten Rechten höchstuwider wurde.Wenv
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Vwi ii ij' Nfc'tutp.Vt.M rit "jr ft Mordaunt es oerjuchte, der Witiwt 'freundschaftliche Vorstellungen zu machen. lachte ihm diese in's Gesicht, zuwe!: lcn aber wurde sie sogar böse und sigt, ihm kategorisch, sie sei vollkommen frei, wolle auch frei bleiben und könne Jeden empfangen, der ihr erwünscht wäre. Mordaunt sli.ilie, drj imi da in ein Staatsstreich retten könne, und. schnell entschlossen, licjj er in einigt Blätter ein Inserat einrücken, das dik Vermahlung der Wittwe Elliot mit dem pensionirtcn Krieger ;nr össcutlicheu Kenntniß brachte. Mordaunt kannte, den Widerwillen der Wittwe geacn einl zweite Verbindung und fühlte sich nun überzeugt, daß der Zra, um die Sache am kräftigsten zu dementircn, nichts übrig bleibe, als die vorige Ordnung wieder licrzustcllcn und den Fremden aus ihrer Nähe zu verbannen. Einstw?ilen aber ereignete sich UnrermutbeteS. MrS. Elliot ging n Gericht und Mordaunt wurde wegen der unbefugten linschaltnng zu fünf Pfund Sterling G.'ldstrafe vernrtheilt. Die Wittwe war in Begleitung Lcsters zur Verhandlung erfchiencn. nach-, dem Mordaunt seufzend das Geld erlegt, trat de Verhaßte auf ilm zu. überreichte ihm ein kleines Väckchen und sagte: Hin: meine Beisteuer zur gezahlten Summe." Mordaunt blickte befremdet auf, da fugte Lestcr in harmlosem Tone bei: Sie haben uns eigentlich auf den Gedanken gebracht, wir heirathen uns nun wirklich und so vergüten w'r Ihnen die Kosten der Annonce." Mordannl blickte vcrweiflnngsvoll nach der Wittwe, mit zitternder Stimine sagte er: ..Hof; fcntlich wird mich dieses Unglück doch nicht ans Ihrem Hause verbannen." Das keineswegs," erwiderte lächelnd MrS. Elliot, nur etwas seltener müssen Sie kommen. Sie baben sich ia selbst überzeugt, daß bei einer Gesellschaft zu Dreien die Hwistigkeiten schwer zu ver: meiden sind." Am ersten Weihnacht?' feicrtage war daS Josefstädtcr Theater iu Wien der Schauplatz einer großen Ver wirrung. Während de5 zweiten AkteZ von Mannstädt'S ..Spottvogcl" crbobe? sich im Parkett einige Personen. Nufk Wasser!" ertönten, da einem Omzitt unwohl wurde. Alles war bestürzt. Auf den Galerien, die dicht gefüllt wa; rcn, entstand eine kcbbafte Permirrnnq. Man rief Feuer!" Zwe'Schauspiele: rinnen, die eben auf der Bühne waren, flüchteten. DaS HauS leerte sich fast vollständig, wiewohl Direktor Vla'el, der Regisseur und der Polizeikommissäi ve: ckerten, da keine Feuersgerahr herrsche; auch die Bühnenmitgliedei waren von dem Schrecken ergriffen. Dii Elzoristinnen flüchteten halb entkleidet auf die Straße und in den Hofraum. Es währte lange, bis Beruhigung einkehrte, dann wurde vor halbleerem Haufe web tergefpielt. I n der m e d i c i n i s ch c n. F a: kultat der Züricher Universität ist eir Zwist auszebrochcn zwischen der wcibli: chen und einem Theil der männlichen Studentenschaft, während der andere sich chevalcrcsker Weife bei der in einiger Znrich?r Blättern sich fortspinnender Fehde dcS zarten Geschlechts angcnommen hat. Der Fall ist folgender: Ein Professor, der über innere Medicin docirt, soll in seinen Vorlesungen in einer füi ein gemischtes Zuhörerpublikum etwa heiklen Frage sich etwas frei bewegt und so das Zartgefühl der anwesenden . Studcntiiuien verlebt haben. In Folge desser blieben die Studentinnen den Vorlesungen des Professors demonstrativ fern. Du Studenten dagegen nahmen den Profeffol energisch in Schutz und haben ihre Ueber? einstimmung mit seiner Vehandlungs,oeisc medicinischcr Materien sogar in eine Sympathie:Aoresse kundgegeben. Im All: gemeinen ist man der Meinung, daß hier einfach die Vorschrift des Gesetzes, dei jeder Docent der Züricher U'iircnua: nachzukommen H it. entscheidend sein müsse. DaS Frauenstudium aber steht in Zürich gesetzlich auf dem gleichen Boden, wie da Studium der junge r Männer, die per: söuliche Anschauung dcS Professors. könn, d'lher hier nicht in Frage kommen. Ei hübe si'l) der GcsctzcSvorschrift zu fügen. Ä or et w a einem noiiai, so erzählt der Figaro", kam ein junger russischer Ofsizier, Theodor Popel, nack Paris, mit einem Urlaub von 6 Mona? ten. Er zögerte nicht, ' sich Hals üb Kopf in den Strudel des Pariser Leben zu stürzen. Die erste Bekanntschaft, di, er machte, war die eines jungen Mädchens von zweiundzwanzig Jahren, Jeannk Perron, einer jener Künstlerinnen". deren Buhne der Äoulevard ist uirt dik nur einzige Kunst aus. dem Fundament verstehen, junge und unerfahrene LeuN an sich zu locken und auszuplündern. Der junge Mann, wahnsinnig verliebt , k! rntrilirrf &rstn 1ltrtsff iUr nssr III. VII. . I V . . MIUUIV V Ernstes den Antrag, sie als feine rechtmäßige Gattin in feine Heimath zurückzw I f. ( ! 4 W A. los (At A Js juyiiii. wie viiv vciiiifcii jcvi'u muuu zurück, da sie keine Lust hatte, ihr Paris mit dem kalten langweiligen Nujzlaud zv vertauschen. Der junge Mann, unfähig sich von ihr zu trennen, - begann nun an ihrer Seite, daS tolle nächtliche Leben der Boulevards bis auf die Hefe aus;ukosten, uud warf sein Geld mit vollen Händen zum Fenster hinaus. Eine TageS nun, nach einer durchschwärmten Namt, führte der Ofsizier seine Geliebt sammt einer Freundin in ein Hotel mdei Nue Gossroy - Marie. Auf dem Weg kauften sie sich noch eine Flafche Eognac sine Champagne" die sie zum würdi: gen Abschluß ihres Festes" leeren wollten. In dem Zimmer des Hotels enrwickelte sich dald danach eine wüste Scene. Der junge Russe, vollständig berauscht, wiederbolte seinen Hcirathsantrag, und als Jcanne Perron scheinbar darauf ein: ging, führte er mit ihr all' die bei einer Trauung nach griechischen Ritus üblicher Ceremonien aus und rief die Freundin, seiner Geliebten Zeugin für die mit die? ser nunmehr rechtmäßig geschlossenen Ebe an. Darauf entfernte sich die Freun, bin, um die Beiden allein zu lassen. ' Nach kurzer Zeit fielen in dem Zimmer ' hintereinander vier Schüsse. Man erl brach die Thüre, und fand den Russe ' mit zerschmetterter Stirn auf dem Fuß: 1 boden hingestreckt. Vor dem Bette lao Jeanne Perron in ihrem Blute, von zwei ' Kugeln im Gesichte und in der Brust gr troffen. Sie würbe in das Krankenhaus j Lart Voisiere gebracht, wo sie hoffnungS loS darniederiregt.
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D.AMuLMatu!K's y 1J31 ll MtvPW m -ir- . . A f I f mm TRÖFFEN gegen Vlutkrattkheitett. Wirken ausgrjkkchnet. MS ein flanz au?aczkZchnkteS BlutrrinlANnqSmiktcl kann ich Tr. August König'S Hamburger Trcrfcn besonders emrfedlen. Ich habe schon bäusig Gclegcndeit gehabt mich rcn deren Wirksamkeit zu übcrcuaen. Jakob Jhlcn.'h Hoxeman Pleck,5!ocheS-tcr.N-S., l Dürfen (n seiner Famllle fehlen. In keiner Famitte-follre Dr. Ässu König'S Hamburger Trorfcn fedlen. Sie sind das beste BlutreiilkgunSmincl, ml . edeö eS eben kann. Sie bclfen immer. ?!.' Srnnbach, 1613 Second Trenne. 5!em Sott, N. S. 7 . , 2ai)n lange Leiten. . Schon feit Jahren la'.tc lH an Unreln hcit deö BlureS elitte und alle ange wandten Mine! lzalfen ntchlS, bis ich schließlich auf Anrathen eines Freundes einen -Versuch mit Dr. Auanst Äönlg'S Hamburger Troxfen machte. Nachdem zwei ßlaschcn daron aufgebraucht roaren, fühlte ich wie neugeboren und kann, ick'mit giuent Gewissen den Gebrauch dieses HauSminelS , empfehlen. Auaust Äeikemeoer, 1S09 Mil liman-Skraße, Baltimore, Md. TEE CHARLES L imE ZI, EaltlEOsB, EL Ir. Slujujl jlcnlä' Hamburger Krsuterpflastßr ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen ?e schmüre, Schnittwunden, Brand und Brüh nunden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. 25 ktß. daß Packet. In Apotheken zu haben. TEZ CHARLES L YWELSl'ca, VWttm, JLl 000000 Gine kinderlos, h ist selten tni iaalis,e. uns wodurch diesem Uebel in t u r j e r At l i ''geholfen erden kazn. etgr der NettungSiAnkeV, 'JM Seiten, w nctut streuen untctni, welcher ron dem a'.ten deutsche Heil,Ivstitut in S.e.o Jork herausz'g:!kll ird, aufd.e klarste TZetse. Junze Leute die in den Etad der Ehe Ncten u,'e2eu sollten de Cpt ulj Echers : U'tun p rufe, er sich tg bindet-, vM beherziz?. u:.d. das rortrcff!lche Buh lesen, ehe sie de lvichtigsten Schritt Ui MtnS töirn l Wirö für 2i 6eu: tit P."'t:nken, t deutscher Sxracke. ssrasam verpackt, fretrerianrt. Vdresie : veutcl,ssljM.lvUtut,1 r.cilQnri. Hott York. N Y. iu Iriana?oiiS. Jd., deuu Buchhkadier G. Käjlor, 2J 8 ad DeUware St. O'i'OO'l'O-l-O'J'O Cures Removes Tan Sunburn, Oee Stlngs Moo qulto and AU Inscct Citoc, nr?LE3 ELOTCET.T, Untiers, drüi-nnr'-n, a-ad ovcr7 1 na ofr.-1n iÄes. tXÄlävclT cerod on noc czLcziO r wiüou loavlaj scar, bj TTo Ol TVtaozxt. rrico 3ct3.. COcts. ced Cl. At dru-rijta er trr moO. The HopPiU TTinTff Co., 1.0X7 Loaflon, Conn. Llttl Ilop Pl". 1, fsr elc-iiecwlaco, dyräepsi. büiovL3TiKa ani constipation have no oquaX. 71 In 0n flpotbeten iu bade. W 2 ffit die Eoilcn 1SS7. A. Caylor, Office; 4CO Nord Wet txTeledbon 949. Indianapolis WATER COiPANT 23 Süd Pe, nsy vniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin. fen, Kochen, Wafchen, B2den, für byvrau, tische Elevators, Maschinen und Motore. sowie zum faufchti. Kosten aufeerordentttch rna&tg. ITlionrtas A.. Morri, Uröhrcnl. S. A. lohnston, 62 OB Washington Str. Empfiehlt seine große Auswahl in 3I. & . Steel Banges für Hotkll und Private. Hew Lyraan Gasolin-Oefen die besten der Welt Die dorzüglichen E is . ez e h ä lt e r arxi 1; sittern Holz. Argand NargeS u. Qocböfev und . ETCl?IER.HE2ItD:E2. Sit Utn, 33r 0Stzt iU VAKBAIIA LIFTE! Dor nrnt "Ca C3itl sie Mi Isirstttc und beste Linie üd JLoats, Missouri, KanBas, Iowp.. NtrÄeila, Tesaa, Arlcfl.nsasi Colorado, New Mexico, Dooota'cttl California isi. Daß Vahnbatt ift von Ztein nnd die Schu. &n fisb an4 Stahl. CU Gagen haben d e neuer Verbesiernasen. Jeder Zug h i FchlLfwaaen. Passagiere, ob sie nr n Dillele erSn Klasse oder kMiaranten.villete ha den erd dnrch ufere Passagierzig tftst läse dtfärderi. Ob Sie umi w Villet zn ätzten Vret. tv, ein Sx,.nrf.sbillt oder irgend ine Sorte Klseubahnbillet vollen, tommn Cic, oder fchrtveu Sie n II. Deaintx, Sffinint 0ral Qsff3fktgtnt km Oafhmgto u Zltnei Ct 3 . H ttl, 0 ! vkpt. Ct. Ls-U, Go. ? U)io,b. Stt'l YsS.'Us, GLZizU
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