Indiana Tribüne, Volume 11, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1888 — Page 1
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AeneS per. Telegraph. CB c 1 1 c ( nftftätcn. Washington. 19 Jan.' Heftiger Süvwind. räch Norden umschlagend, schönes Weltkr. ' Frauensttmrnrecht. Olympia. 19. 2h. Gouvkrnör Semplt hat die neue Blll zur Einsühlung des FrauenstimmrechtZ im Territarium Wyoming untkrzeichnet. Angekommen. New York. 19. Jan. Der Dampfe? .Britannia" mit 800 I attenern.den man schon für verloren hielt, ist ang, kommen. Ueblr die Ursachen der langen Fahrt der lautet nicht?. Da Schiff war 27 Tage untelwegS. Ebitorielles.
Kaiser Wilhelm hat sein Gedächtniß für Zahlen und Daten ganz eingebüßt. Er bisiadet sich im zehnten Jahrzehnt sei nes LbenS und leidet natürlich an hoch gradiger Altersschwäche. Es muß doch eigentlich wenig Verstand dazu gehören, Kaiser zu sein. Der Mlr'lkänische Congreß hat ein Schulzwanzgesetz angenommen, welches unentgeltlichen Unterricht verfügt. Es scheint uns, daß wir gerade keine besondere Veranlassung haben, hochmüthig auf unsere sübllchen Nachbaren herabzu blicken. Ein Richter in Rom hat eine Haus suchung im französischen Consulat nach gewissen Dokumenten angeordnet. Da rauf telegraphirte der französische Premier an den italienischen, daß er wenn die Haussuchung ?atlfiade, darin eine Verleöung der Consularrechte seben und den französischen Gesandten abberufen werde. Hoss.ntllch wird die Sache friedlich ver laufen. Unsere zivilifirte, kultivirte, gebildete Prominenz machte sich gestern das Vergnügen einen Hahnenkampf zu arran giren. Gewöhnliche V-rgnüzungen sind nicht aneregend genug. Es muß Vlut dabei sein, wenn es auch nur Thierblut i''t. Es sind das noble Passionen, so man Sport nennt. flJta bezahlt ein hohes Emtrittsgeld, wettet um bedeutende Summen, und hat dabei das erhebende Schauspiel emes blutigen Kampfes zwi schen zwei Thieren. Der arme Teufel kann sich disS anregende Vergnügen nicht erlauben. ES gehölt zur kulturellen Mission der Prominenz, welche die Old nung im Staate vertritt. Ji New Jork gab dieser Tage eine reiche Dame ein Souper bei Delmomco, wobei das Gedeck $175 kostete. Die Speisen wurden von goldenen Tellern ge oft w, Tausende von Dollars wurden für die Dekoration des SaaleS ausgegeben, die Speisekarten allein kosteten $10 per Stück. An demselben Tage kam eine Frau mit einem halb erfrorenen Kmde zur Pol'ze! station und bat um Unterkunst, weil sie vom Landlord auf die Straße gesetzt worden war. Sie war einen Tag und eine Nacht aus der Straße herumzeirrt und ihr Mann hatte unterdeß vergebens nach Arbeit gesucht. Ein Comment würde, den Eindruck dieses grellen Gegensatzes, nur ab schwächen. Es giebt Menschen, welche Sklaven einer Idee in solchem Maße werden, daß sie der Lächerlichkeit anheimfallen. E n solcher Mann ist Hemy George. Derselbe will die soziale Frage dadurch lösen, daß man die Steuer auf bewegliches Eigenthum und Landameliorationen abschaffe. dagegen das Land so hoch besteuere, daß eS keine Rente mehr abwirft. Nun empsiehlt Mayor Hewitt von New Jork in seiner Jahresbotschast ebenfalls die Abschaffung der Besteuerung beweglichen Eigenthums. Als Grund giebt er an, daß cs fraglich sei, ob auch nur ein Fünftel deS wirklichen Eigenthums Steuer bezahle. ES werde in dieser Hinsicht zu viel betrogen und zwar meist von den Vermögenderen. Dagegen würde der Wegfall dieser Steuer der Stadt zum Vortheil gereichen, indem dadurch das Kapital angezogen werde. Und nun erhebt George in seinem Standard" ein wahres Jubelzefchrei da rüber. Das zeige, wie seine Ideen Ein gang und Verbreitung finden, das zeige die Wirkung seiner Agitation. Für so eitel und so kindisch hätten wir Hurn George nicht gehalten. ES scheint
beinahe, als sei er an dem großen Erfolge mit seioem Buche übergeschnappt.
Er glaubt durch diese Steuer daS Pri : vateinthum an Grund und.Boden ab schaff .'N zu können, er glaubt dadurch dem Arbeiter den vollen Ertrag semer Atb.'it sichern zu können, er glaubt dadurch die Ansammlung großer Reichthümer vorhin dein zu können. WiH vielleicht Mavor Hewitt das auch? Gehöct' Mayor Hewitt nicht zu Jnen, welche das gerade Gegentheil wollen? Hat nicht dieser selbe Hewitt sich in derselben Botschaft heftig gegen all: Arbeiterorganisationen ausge sprechen ? Ein Änderer als Henry George, ein nicht so eitler, nicht so selbstgefälliger Mensch, würde stutzig werden. Er würde sich sagen: Wie? Dieser Hewitt, die ser Freund.deS Kapitalismus, dieser Geg ner, dieser D!ann, der mit allen Fasern in der bestehenden Gesellschaftsordnung wurzelt, dieser Mann, der das gerade Gegentheil von dem will was ich will, dieser Mann schlägt für seine Zwecke ein ähnliches Mittel vor wie ich für die mei nen. Er glaubt also, daß mein Mittel das gerade Gegentheil von dem bezweckt, was es nach meiner Ansicht bezwecken soll. Wie ist denn daS möglich?" Und ein Mann weniger eitel und selbst gefallig wie Hemy George würde sich ver anlaßtfühlen seine Vorschläge doch noch einmal zu prüfen. Er würde nicht in Jubel ousbrechen, sondern würde nicht in solchen Vorschlägen eines Mayors Hewitt ein Entgegenkommen erblicken, sondern er würde cs als eine Verachtung seiner Ideen halten und würde so etwas wie Schzm über sich kommen fühlen. Denn wenn Mayor Hewitt ein Mittel zu Gunsten des Kapitalismus vorschlagt, daS Hemy George zu Gunsten der Arbei' t;r vorschlägt, dann entsteht die Frage : Wer hat Recht, Gcorge oder Hewitt?" Die Antwort könnte -leicht zu Gunsten Hewitt's ausfallen, denn auöer Hemy George hat bis jetzt noch kein wiffenschaft lich gcbilveter Mann einsehen können. welchen Vortheil der Arbeiter davon ha den soll, wenn Gebäude, Maschinen, Waarenlager, Eisenbahnen und Tele graphen steuerfrei sind. Den von Hemy George ausgeschloffe nen ozlatljten t?l ois letzt noa) nicyr v Ehre widerfahren, daß ihre Ideen von einem MillionärMayor zum Vortheil dir Großkapitalisten in Vorschlag gebracht wurden. Wahrlich, statt zu jubeln, hätte Henry George alle Ursache, sich vor Scham das Gesicht zu verhüllen. DrahtnaHriHten. Unterschleif. Detroit, 13. Jai. Großes AuUeden murke deute Nlchm'ttlg in Gk schäftSlreisen dur h die Kanve verursacht da CarleS E P iung. welch,? zur ari gesehensten" G stlljchaft gedökt und viele Jihre lana VkitrauenS Bachhal.'er der Mihizan Cl'bon WotkS" ron und kärzlih Sekretär und SchidAkiiler diese? G-shüstkZ roiu&r, wegen Untctfchlapnu verhaftet morden sei. Vun lebte ge radejll mi: ein Fälst; da adtk seil Vanr ser wohlhabend ist, so siel die? nicht mei ter auf. Die Ad.iahme in den Diviven den der Compagnie jedoch führte neuer bin 3 zu einer Unterfuchung, und da will man gefunden laben, daß Poung seit 'Snger alZ 3 Zihren Ut:rsch'e,f getne den hat!e. Die Unt.rschlaaunaen sollen sich uui etoi $76.000 belaufen. Man verfolgt die Sache möglichst geheim, da mit tS nicht u vielen Skandal" giebt, und in der Hoff.iunz. daß Vung selbst oder seine A.iiZtkö:iaen-din Verlust bald gulmachen wire. Pouitg sitzt nicht. wie ein .qemeiner" Dieb, der etioa $1 gestoblen. im Mefängn'b sondern Hot ein btdazlihtS Zimmer in der Wohnung dkS Sheriffs. Er lies.r: also wieder eine Illustration zu unserer .Gleichheit vor eern Gesid-. Der Ä ea ding Streik. Pottöville, Pa.. 18. Jznuar GrokeS Ausfehen erregt eS hier, daß die kalholifchen Geistlichen Skellung gegen die Streiker nehmen Lktztere behaupten zwar, die Sache fei ihnen gleichziNig und unschädlich. Die Opfer derttülte. Milwaukee. lö.Jan. Noch immer treffen Nachrichten über, die furchtbare Kälte ein. Der niedrigste Punkt wurde in tZhipvewa Falls erreicht; rärnlich 62 Grad urter Null. St. Paul. 18 Jan. DieZahlDerjenizkn. w:lche durch den jüngsten Sturm im Nordwesten umgekommen sind, ist noch gröker, als srüher ..emelktt. Die Liste deS .Eoenin Journal weist 153. der .Cvtning Dispatch" 1ö9 Namen aus.
Loagreg.
- W.attington, 13. Jan. Senat.Ein, Bill wurde passtit, welche die Kosten für. einen Aeifepaß von tz5 aus $L reduzirt. s: Die Bill zur .Zuröckjahlung der in 186L von den Et'iaten erhobenen dittkten KeiegSsteuer wurde passt, t, nachdem meh rere AmendementS dazu verwolsen wöl ben waren. Alil'Z Ekziehungttil! wure wieder eine Weil diökut rt. dann trat Verta gungein. Haue. Die Bill zur Bevilliaung von 5585.000 zur Etablirung landwirtblchasllichtr Äer suchöstationen wurde passtrt. Eine R folulion . würd', eingereicht. $50 000 für die Beschickung der WeliauS. steUung in Australien zu bewilligen. Durch parlamentarische Taktik der Greenvackee wurde die Vornahme der Bankblll wieder verhindlrk, 0t ÜabtX Die Sozialistensrage. Berlin, 13 Januar.. In der dem neuen Gesktzentwurse gegen den Sozia liSmuS beigegebtnen Begründung werden die gesordelte fünfjährige Dauer des Ge sktzeS und die Bestimmungen über die Ausweisungen damit gerechtfertigt, daß die Sozialisier! trotz deS gegenwärtig in Kraft b findlichen GtskhkS gegen . den SozialiSmuS eine geschlossene Partei Ml den, welche auS dem Auslande und Usonders aus Amerika reichliche Mittel eihilte und im engsten Geiseln mit den Umsturzparteien aller Länder stehen. Der .Sozialdemokrat- zähl! über 10.000 Abonnenten, deswegen müßten die Ver breiter auch zur Straft ausgewiesen werden ; andererseits werde die sozialistisch Lehre namentlich auf dem Lande sehr vkr breitet; deshalb sei eZ notdmendig. die Hauptlräger dieser Lehre ganz und gar cui dem Lande zu jagen. Dos künftige Schicksal der Vorlage ist heute noch ganz und gar ungewiß. Die deutsche Flotte. Berlin. 13 Jan. Im Reichstage wurde heute über die Veranschlagungen sür die Flotte debatti't. Der Deutsch, sreistnnige Rickert erwähnte die kürzliche Angabe in der .Kölnischen Zeitung-, daß die Hauplmichtigkeit der deutschen'Flctie in ihrer Stärke für den Küstenschutz liepe. und mehr ein VertheidigungL a!S ein AngriffSmiltel sei. .Wenn daS ri&tig ist", fragte er, .wozu dann noch sottge fetzt G'lder für die Flotte hinauswerfen, Da dieselbe doch für a?e VertheidigungS zwecke genügend ist? D,r Marinemin,ster, Gen. v. Capriri ermiedlrte, die deutsche Flotte "entspreche auch anderen Zwecken, als dem Küsten schütz, und die' Admiralität werde an itr n Plänen zur Ctä'kung der Flotte festhalten. In ihrem jetzigen Zustande bade die Flct e indkß keinen Grund. daS Z isammer.t:iffen mitrgend einem Feinte zu tristen. Rußland Deutschenhaß. Berlin. 13. Jan. Die russtfche Rc. gierung hat die dertlchftindltchen Maß regeln in den Oftfeeprovinzen wieder erneuert. Vierzig lutherilche Geistliche stnd ohne Weiteres ihrer BkNlfizien be raubt worden, weil sie sich dir deutschen Sprache bedierten. Der Zar hat einen Gouverneur für die Provinzen eingesetzt und wird diesen für die Russistzirung derselben veka-twortlich halten. Komische Geschichte. London. 13 Jan. Dir Bete deö P.üstderten Eleveland. der da? Geschenk desselben an den Papst überbringen sollte, scheint aus persönlichen Gründen von dir amerikanischem Gesandtschaft m Rom förmlich geboycott t zu werden. Da er selber da Geschenk nicht flbcirci chen will, und die Mitglieder der Ge saidtschaft absolut nicht? mit ihm zu tzun haben wollen, so ist (8 möglich. daß raZ Geschenk niemals in die Hände deS PapsteS gelangen wird. Noch immer da Kriegs Gespenst. London, 18. Jan. Die Time veröffentlicht heute lange Berichte über die immer noch andauirnden rufstschen Rüstungen in Polen. Raßland tat be, einer Londoner Fi'ma eine große Anzahl von Luftballons bestellt, die mit heißer Lust gefüllt werden und je 500 Pfd. St. kosten. B e r lrn.I3.Jan. Aul guter Quelle wird behaupt!!, buk die friedlichen et m mtn in dkr russischen Pr.sie den Zwick haben, Rußland zum Abschluß etner neuen Anleihe behilflich zu sein. 2eÄiffsnchrieden. N,knin,n n Sou thampton: .WaeUand von M,Nn,k nakd AntmerNen. New V or k: .La GaScoane" from Harre; .Wtftunlanv- von Anwupe.i.
vr. A. BIITZ, Deutscher Arzt,
behindklt ausschließt. Angen, Ohren, Nasen u. HalsKrankheiten 0fIi:'sS.W,WasbkngtonSr., üb,r Sl.,n c t v.lh tt. oift Etuctcn: Soli 9 a!t tt! i nii Rchu iSfi. a&toe9 Office: Zimmer Clo. 9 Flctcher&Sharpr's Block W o h u n g : Csfe? College & Home Ave. IST Televbon 848. Hochzcitögcschenke. Die feinste im kiltg'le Eulira5l von TarierPianv', Studi?, Hä-g u"d Eled Lamv'N im Staat. Beste Qualität tot filbkkvlatlirtkn Vess. rn, Tadeln rnd Löfftn. Hauviqa tl,r siir Lampen und ffackeln. Benkö Oel unv Sus in. Jet e WashSei Thee und Tinner S.rvicel. Neuests Akten. No, 30 und 3 Nord Illinois Straße. fXT' Ttlevdon??. -131 TT. r. Si OOMP. Christian Wiese, Akichesöeflat er. 85-3991. Eaft Str. Telephon tti.. Vom Auslande. i lstf Äs rnivV
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. V (, -J V V V l. 4 lj. IV U l über einen interessanten NcchtLfnll aus Grünbcrg s. Schl. 'gemeldet: Eine süd? deutsche Hutmachersirma hatte gegen die Nedaklion der in Grunberg erscheinenden Zeitschrift DaS Deutsche Wollen:Ge werbe" geklagt, weil sie sich durch eine Notiz in dieser Zeitschrift beleidigt gefühlt glaubte. In dieser Notiz war nämlich d$ Verfahren jener Hutmacher scharf gerügt, ihre deutschen Hüte mit französischen, speciell Pariser Fabrikmarken zu versehen und dieselben über einen französischen Ausgangshasen nach SüdAmerika zu verschiffen, um den dortigen Käufern die Hüte um so sicherer als französisches Fabrikat verkaufen zu können. Der Nichter erster Instanz erkannte auf Freisprechung der bezeichneten Redaktion und motivirte dieses Urtheil in einem die GeschaftSprariS der Kläger scharf verurtheilenden Erkenntnis. Die zweite Instanz schlo,) fich denAusführungen deö ersten Richters in den wesentlich: sterr Punkten an, erachtete aber die Scharfe, mit welche? DaS Deutsche Wo.llen:Gewerbe" jene GeschaftSmani pulation gerügt,- für beleilieild und ver: urtheilte die Redaktion u einer Geldstrai, fol'iie zur Veröffentlichung dc Urtheils in ihrer Zeitschrift. Diese Publikation ist erfolgt und gleichzeitig wurde mit derselben das in öffentlicher Gerichtssitzung acfällte Urtheil erster Instanz mit veröfsentllcht, ohne Kam: mentar, und zwar nachdem vorstchtigkr' weise zuvor NechtSanwälte lli:d ander? Juristen befragt, welche die'e Verosfentlichung alS erlaubt und somit völlig legal erachtet hatten! Hierauf erlzob die Hutmachersirma abermalige Beleibtgungsklage gegen die Nedakti'on und derlelbe Schöffengerichtshof, welcher jeneZ Urtheil gefallt, vcrurthcilte wegen Veröffentlichung dieses seines eigenen in öffentlicher Silzung gefällten Urtheils die beklagte Redaktion zu 300 Mark Geld: strafe. Es ist dagegen sofort Berufung eingelegt worden. Auf den weiteren Ver? lauf dieses eigenartigen Falles darf man jedenfalls gespannt sei::. Behufs Unterrichts l n der polnischen Sprache sind, nachdem dieser Unterricht in den Volksschlilcn nicht mehr ertheilt wird, gemäß den in den polnischen Volksversammllluzcn und in der polnischen Presse gegcbeneli Rathschlagen an verschiedenen Orten der Provinz Posen nenerdingö kleine Schulen errichtet worden, so z. B. auch in Zirke. Die Gründer der dortigen Privatschule waren nun unter dem 20. Dec. von der PolizeirVcrwaltung zu Zirke zu einem Termine am 22. Dec. behufs verantwortlicher Vernehmung wegen unbefugter Errichtung einer Winkelschule (!!) mit ve? Androhung vorgeladen werden, daß im Falle ihres Nichterscheinens eine Ereeutivstrafe bis zu IG Mark gegen sie festgesetzt werden würde. Die Vorgeladenen rourden am 22. Vormittags darüber vernommen, ob sie polnische Kinder prioa Är polnisch lesen und schreiben gelehrt haben? Nachmittags erschien alsdann der Bürgermeister in der Schule, nahm Protokoll auf und verbot den Kintat, fernerhin diese Schule zu besuchen. D Kuryer Pozn." ist der Ucverzeuaung, daß die Interessenten durch alle Instanzen die Angelegenheit weiter vcr, folgen weiden.
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