Indiana Tribüne, Volume 11, Number 118, Indianapolis, Marion County, 16 January 1888 — Page 3

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After Fortr yeara, experience in tba preparation of moM thn Ono Hundred Thonaand application for patenta ia tbe United Siaies and Forein conntnes. the publishers of th Scientifi American continue toact aa solicitors for ptenls,eeata. trade mark, Copyrights, etc.. for the L'nited States, and to obtaia patenn in Canada. England. Franc, Garmaoy. and all oiher countries. Theirexperinc t9 unequaled cad their f acilitiea are unaurfzassad. Dra rings and apecificationi prepared and nled la the- Patent Office on bort cot ice. Turins very reuonable. No Charge for xamination of modaia er dratrinjr. AdTics ly ra'l Ire. Patents obtained fhroueh Mnnn.tCo.awnoticed intha SCIEYTIFIC AMERICA.,which ha tb I artest circulation and i th roost inlluential rawtpaper of it kind publHned in tha world. The advantages of auch cotico every patente cdentands. Thi large ai1 pp'endidlr illostrated nawapapar Upabliahed WEEKLY at $3.00 a year. and U aulmitted t. b tha deai paper dtroted to eciance. Bscttaica. lnrtotion toRinterloiC worka, an! eüur dapartmenta of IndaatrtaJ progreaa. publiauad ia any coactry. It contaioa the aamea of aül pa tonte and title oforery Intention patented, ach week. Try it f our taoatkl lt cn ddU. So'd bj all newadealers. . . . If roa oaro ia innUon to pateat wrtto t Modo aT Co pablishrrs of aWienOAe inrriffTaj a BroAdtray. Htw orx. V. ttAauook6ftS(auat i pauaU z&ailtd ttmJ mm mmi v v -','" Q lOUiSYlltC.HtwAtgAWTa CHICA60 Rt((9v Dle fütiifte und bitefreSe Linie va, i!VniAWAVOLIM naa) granlr'ort, D?lpöi. SJlonitcsUo, Michiga, Civ, Chicago, end alleu Orte ?x nördlichen Jndiana, vttch,oaxL, nördliches Illinois, Wiiconftn, Jse, MiunesoiZ. Nedrat'a, Kansat, New Mezic? Dakota, ?!evad2, ?'lirads, Kalifornien nn Orezon. s direkte Züqe täglich L von Indianapolis nach ttirago; ebenso nal Mcchigan City. Elegante Pullmann Schlaf Waggons auf den Nachtzüg.'. edäckmarkev biö an' Re.sezic! ertheilt. A,in Bahn hat größer umli4kitn d di2tg,re Rat alS toi:. 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Haut, 3. t. l kag üi n:i: t lHO w Srt"ß 5 fter ail... bWSml SchntSjug 335 5lkve!and, kolumdnt, kineinnati und Judia. navoli isenbai? Vee Line.) H9i Inders 0 Sri I. 2 S' C 3 öl 8 k tt; ö.u 'c kso e ..II , Kz.,,, fiit3ia Kl i. 7.3) C3 I li 5 ,... 7 20 345jHj 2 S) g h H r. w i I " 0 8 - " t ichigan rprei 4. Vu I Venton Har. r.tg.:S m Lri,;Lvsod Divistou, E. S..und 5. nglällich. 150 So 30 t ' 10J Vm llavQa 3.00 m 34 a.ü4. 4.5 tlg :ch.lü.Jn i'.i5Btt . 7.3 Sn .11.( 6 tJst .11.31 l.iu a taiit$. S.S8 , I 5 tlatt$. 7.4!) B Ttnewnatt, Jndianaooli, St. LouiZ n. Ehiear Viseubahn. kineisaati Vivistoa. Kt,.fi . 3 i0 e ,etaaN er tl 33 Qvx PsftjUg 4. . .. 6 V" ?t8 rxreZ. .. 4-3- 15 JndiZnan lcc 10 41 H'vtU x x. 11.4 Ct Oijtw Gz ... lJ 45 -t t . tagltt a e n io -Eatacitte 2Uc. 4.45 Chicago Division. eo , 7.10 Ttzf a, 80U , . ttgttch.. lA'Ctr ifavU ..U i8 L ! pc. 13 o: Peorta Erpreß.. , t)uago aU ?. Z' ö Dtjltra t 6.00 g i tag . , . tt 11.3 a fiafanett ce... 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Capitän Herböld's Tochter.

Novelle von F. Herrmann. (Fortsedung.) is Capitäli Heibold hatte im Verlaus des Tages schon mehrere Verhöre zu bestehen gehabt, und der Untersuchungsrichter, in Dessen Händen sich die Angelegenheit bereies befand, gaubte ihn darauf aufmerksam machen zu müssen, datz sein hartnacklgeS leugnen ein zehr thörichtes Aeginnen sei. Seine bisherige Unbescholtenheit und seine selbstbewußte Berusung daraus, daü er, der dem Tode so oft ins Aue gesehen, niemals eine That hinterllstiger Feigheit begehen roürde, konnten vem alten Seemann hier rornia nützen. Die Verdachtsmomente, welche gegen ihn sprachen, roaren von einer schwerrolegenden.Art und sie häuften nch durch seine Aussagen nur immer mehr. Dem mit größter Bestimmtheit abgegebenen Zeug niß Werner Petersens gegenüber ver mochte er nicht in Abrede zu stellen, daß er bei jener bedeutsamen Unterredung Drohungen ausgestoßen habe, und der wahrheitsliebende Capitän fügte noch hinzu, daß es ihm um diese Drohungen völlig ernst gewesen sei, wenn er auch nicht einen Augenblick an heimtückischen Mord und Todtschlag gedacht habe. Auf die Frage des Richters, wo er sich denn am gestrigen Abend aufgehalten habe, erklärte er, einen langen (spazier gang gemacht zu haben, und er mußte auf weitere VerHaltungen wiederum ju geben, daß solche Spaziergänae um dlest 5lbendzcit sonst durchaus nicht in seiner Gewohnheit lägen, und daß er sich in einem Zustande hochgradiger Gemüths: bewegung befunden habe. Ueber die (&csenden, die er auf der ungewöhnlichen Promenade berührt und über die Stra ßen, die er passirt, wollte er gar keine Auskunft mehr geben können und eö war dem Untersuchungsrichter vielleicht nicht gar zu sehr zu verargen, wenn ihm so belastenden Thatsachen gegenüd die UnschuldsbetheuerungendesCapitänS nur wenig oder gar keinen Eindruck machen wollten. Wiederholte doch Herr Werner Peterfen, der amNachmittag ebenfalls imBureau des Untersuchungsrichters erschien, in Gegenwart Herbolds immer wieder und mit vollstem Nachdruck, daß sein unglücklicher Sohn sonst keinen Feind gehabt, und' daß er keinen Anderen der That sür fähig halte, als den jähzornigen und haßerfüllten Capitän. Eben hatte der Untersuchungsrichter den Befehl gegeben, den hartnäckigen Arrestanten in seine Zelle zurückzuführen, da er sür diesen Tag seine vergebliche Arbeit einzustellen gedachte, als ihm gemel dct wurde, daß ein junges Mädchen da sei, welches ihn in der nämlichen Angele? genheit sehr dringend zu sprechen wünsche. Seiner Pfticht gemäß ließ er sie hereinführen, und er war überrascht von der Anmuth und Lieblichkeit ihrer Erscheinung. Aber sein Gesicht wurde doch sehr ernst, als er ersuhr, daß es die Tochter des Angeschuldigten Herbold sei, die vor ihm stehe. Er zweifelte nicht, daß sie irgend einen Versuch machen roürde, ihren Vater zu entlasten, und er war darum von vornherein entschlossen, ihr mit der mißtrauischsten Vorsicht zu begegnen. Die strenge Miene des Beamten und der düstere Charakter des ganzen GebaudeS, in welchem seine Amtsstube lag, machten ElSbeth anfänglich sehr schüchtern und besangen, aber die bloße Erinnerung daran, daß sie hier nicht für sich selbst, sonderu für ihren geliebten Vater zu sprechen habe, genügte, ihr Muth und Vesonnenheit zurück zu geben. Ohne Stocken und ohne Verlegenbeit erzählte sie bis in die kleinste Einzelyeit Alles, was sich vorhin in Johannes Jasmunds Mansardenstübchen zugetragen, und weder die sonderbar forschenden Blicke des Untersuchungsrichters noch das unglaubiae Kopsjchutteln, dessen er sich hier und da nicht erwehren konnte, vermochten sie in Verwirrung zu setzen. Nicht ohne ejne gewisse Spannung griff der Richter endlich' nach dem Blatt, daö ihm Elsbeth zuletzt als einen unzwcideutlgen Beweis für die Nichtigkeit ihrer Erzählung und für die Glaubwürdigkeit von JaSmunds Selbstbejchuldigung überreichte. Der kleine Schreiber mußte diese Zeilen noch mitten in der Nacht und gleich nach seiner Heimkehr auf daö Papier aeworfen haben, denn sie zeigten nicht oie gewöhnliche Schönheit und Regelmäßigseit seiner Handschrift, sondern liefen kraus und wirr durcheinander. Trotz, dem war jedes Wort deutlich zu lesen und mit wachsendem Erstaunen nahm der Nichter von dem Inhalt deS merkwürdigen Schriftstücks Kenntniß. Es lautete:. .Ich bin eiu Mörder! Dieselbe Hand, welche diese Worte niederschreibt, hat das Blut eines Menschen, vergossen! Ich bin wie in einem Traume, und wenn ich nicht da3 blutige Messer vor mir sähe, würde ich noch immer nicht glauben können, daß dieS alles Wahrheit sei! Aber es giebt keinen Zweifel mehr! Ich bin ein Mörder! Wer mir daS noch vor wenig Tagen vorhergesagt hätte, mir, dessen Blut sich empörte, wenn ich ein lebendiges Geschöpf leiden sah ! Und ich liabe eö nicht einmal im Jähzorn gethan oder in der Trunkenheit oder bei gestörtem Geiste! Nein, ich habe kaltblütig und mit Ueberlegung gehandelt. Während des aanzenTaacs habe ich mich mit dem Plan getragen und habe alle u.'cogilcyrcllen erwogen, wie er am besten und am sichersten auszuführen sei. Meine letzten Pfennige habe ich ausgegeben, um mir das Dolchmesser zu kaufen. Der Waffenhändler auf dem Burstah wird eS mir bezeugen, denn er mußte mir noch eine Kleinigkeit von dem Kaufpreise ablassen, weil meine Baarschast nicht reichte. vJlit wie lzroßenZlugen rntcb der Mann ansah, als ich ihn sragte, ob das Messer auch wohl scharfund stark genug sei, um einen Menschen aus den ersten Stoß zu tödten. Er hielt mich sicherlich für wahnsinnig, und doch bin ich niemals bei kälterem Blute und bei ruhigerer Ueberlegung aewesen, als iu dieser Zeit. Es wollte mir erst nicht in den Sinn, daß ick ihn von hinten her feige niederstechen sollte, wie ein gemeiner Mörder! Er sollte nicht un.?orbcitet soLsy. iLndern t?

. . ., . -, " ", sollte wissen, wofür er se5ne Strafe erhielt. Eine lange Zeit hindurch ich glaube, es sind mehrere Stunden gewesen, wartete ich vor seinem Hause. Als er endlich herauskam, heftete ich mich an seine Fersen und versuchte, ihn zur Rede zu stellen ! Aber er gab mir trotzige und hochmüthige Antworten, und als mich dann dieser schreckliche Husten übersiel, so daß ich nicht mehr von der Stelle konnte, da kam er mir aus den Augen ! W!e lange ich dann in den Straßen herum geirrt bin, die Hand immer an dem Grisf meines Dolchmessers, weiß ich nicht mehr. Mit einem Mal sah ich ihn wieder vor mir gehen, und ich hätte laut aufjubeln können, so sehr erfreute mich diese Entdeckung. Aber ich machte keinen Versuch mehr, ihn anzureden ! Ich habe ja keine Gewandtheit im Angreisen und meine Kräfke sind so gering. Wenn er meine Absicht erkannt hätte, würde er mich sicherlich zu Boden geschlagen haben, noch ele ich meinen Arm erhoben! Darum mute ich ihm hinterrücks beizukommen suchen es blieb mir keine Wahl. Er. ging in eine Weinstube und ich kauerte mich draußen hinter einen Mauer oorsprung, um ihn zu erwarten. Ich war der ganzen Heftigkeit des Sturmes ausgesetzt und der Regen drang mir durch meine dünnen Kleider bis auf die Haut. Ich mußte fortwährend husten, und eö war mir, als ob meine Brust von scharfen Krallen zerrissen würde. Manchmal fürchtete ich, zu ersticken, und es erfüllte mich mit schrecklicher Angst, daß ich sterben konnte, ehe ich mein Rachewerk vollführt. Aber als er dann endlich herauskam in seiner ganzen hochmütigen Schönheit, dieser Herr Kurt Petersen, der verbrechertsch genug war, daS edelste und Herrlichste Wesen zu hintergehen, da war eö mit einem Mal, als ob meine Krankheit und meine Schwache mich ganz und gar verlassen hätten. Immer an die Mauern der Häuser gedrückt, schlich ich hinter ihm her, denn trotz der herrschenden Finsterniß wollte ich warten, bis wir an eine ganz menschenleere Stelle gekommen waren, um es zu vollbringen. Einmal fürchtete ich schon, daß er nuch entdeckt -habe, denn er blieb stehen und sah sich um. Aber ich erkannte wohl, daß es nicht meinetwegen geschah, sondern weil er sich wahrscheinlich von einem Anderen verfolgt glaubte, der desselben Weges kam. Wie es denn eigentlich geschehen ist, weiß ich nicht mehr! Es kam mir mit einem Mal eine so fürchterliche Angst, daß er mir abermals entrinnen könnte, da ließ ich alle Vorsicht aus den Augen und rannte hinter ihm drein. Wenn das Heulen des Sturmes nicht gewesen wäre, hätte er mich gewiß gehört. Dann führte ich mit meiner linken Hand, die ich ja viel besser gebrauchen kann, als die rechte, auf's Gerathewohl den entscheidenden Stoß. Ich sah ihn fallen und regungslos liege bleiben. Dann bin ich eigentlich erst hier oben in meinem Stübchen wieder so recht zur Besinnung gekommen. Ich wollte mich niederlegen, um ;u schlafen ! Aber ich habe so fürchterliche Beklemmungen und ich fühlte mich so sterbenselend, daß ich dies Bft'enlltniß niederschreiben mußte für den Fall, daß ich nun doch endlich dem Tode nahe sein sollte. Es soll kein Unschuldiger leiden um meinetwillen, ich allein trage die Verantwortung für meine That, die ich nicht bereuen kann ! Verzeihen Sie mir, mein braver, ehrlicher Capitän Herbol und Sie ! An dieser Stelle brach das Schriststück ab ! Es waren nur noch einige ganz unleserliche Federzüge vorhanden. DaS Antlitz des Untersuchungsrichters war noch immer sehr ernst, aber seine Stimme klang doch ungleich freundlicher als vorhin, als er sich gegen die in höchster Spannung harrende Elsbeth wandte: .Ich vermag mir über alle diese schein, baren Widersprüche vorläufig noch keine abschließende Meinung zu bilden, aber Sie dürfen sicher sein, mein Fräulein, daß nicht? versäumt werden wird, um die Wahrheit schnell zu ergründen, und daß uns dieses Schriftstück dabei gewiß gute Dienste leisten wird. Ich ersuche Sie, sich nach Verlauf einer Stunde wieder hier einzusinken, da wahrscheinlich eine Besichtigung der Wohnung dieses JaSmund nothwendig werden wird und da wir Ihrer Gegenwart dabei schwerlich werden entrathen können. Vielleicht wird es auch inzwischen möglich geworden sein, einige Fragen an den Verwundeten zu richten'" Elsbeth glaubte, ihren Ohren nicht trauen zu dürfen. .An den Verwundeten!" wiederholte sie. So ist Kurt so ist Herr Petersen nicht todt?" .Nein, mein Fräulein! Er ist :war schwer verletzt; aber es ist noch nicht jede Hoffnung ausgeschlossen, ihn am Leben zu erhalten. Er selber war es, der auf eine an ihn gerichtete Frage Ihren Vater luertt als den bater ve.eisnet hat." (Schluß folgt.) Verwandte Herze. Novelle von I. Schmidt. Mit soldatischer Pünktlichkeit erschien der Landbriefträger jeden Morgen um neun Uhr in der Kastanien-Allee, die von der Chaussee nach dem Rittergut Schönfclden abzweigt. An einem schönen, sonnigen Septembermorgen ließ er sich länger als gewöhnlich erwarten; die junge Dame im hellen Morgcnklcide, welche im Garten Blumen abschnitt und sie in Vasen und Schalen ordnete, hatte schon mit Ungeduld auf seinen wohlbekannten Schritt gehorcht. Eben war sie an das Gitterthor getreten, das nach dem Hose führte, um nach ihm auszuschauen, da kam er eiligen Schrittes daher. .Haben Sie auch etwas für mich?" fragte sie den Alten, nachdem sie seinen Gruß und die gewohnte Bemerkung über das Wetter freundlich erwidert hatte. .Das Beste kommt zuletzt!" nickteer, indem er bedächtig die Zeitungen und einige Geschäftsbriefe hervorholte. Dann kam ein ganzes Packchen zlerltcher-Briese. .DaS ist alles für das qnädiqe Fräulein!" schmunzelte er, .das hat doch gewiß etwas zu bedeuten." Die junge Dame beachtete die letzte Bemerkung nfct. .A5er rmn.ae.h! c$u

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?;xfcasvi ..- -",. in die Küche- Eberhards heute giebt eZ ein Stück Geburtstagskuchen zum Früh: stück." Sie nickte ihm fröhlich zu; ehe der Alte jedoch den Anlauf zu einer Gratulation nehmen konnte, war sie leichtfüßig über den Hos geschritten und eilte schon die breite Treppe zum Wohnhause hinan. Es blieb ihm nichts übrig, als dem Befehle seiner Gönnerin zu folgen; er schritt, auf die Küche zu, wo Betti, die Köchin, ihm den Kuchen und ein gutes Glas Wein scrvirte und dann, die runden Arme auf den Küchentisch gestemmt. mit ihm plauderte, bis der schritt der .Gnädigen" sich m der Küche hören ließ. Fräulein Hildegard Eckart feierte heute ihren zwanzigsten Geburtstag, das war ein Festtag für das ganze Haus, wo man der allezeit freundlichen jungen Dame ausnahmslos zugethan war. Sie war vor sechs Jahren, gleich nach dem Tode ihres aterö, nach Schönfelden gekommen. als Mündel des Gutsherrn, der ihres VaterS treuester Freund gewesen war. ir narre es oem,reroenoen ae? lobt, sie wie sein eigenes Kind zu halten und mit der Zeit würde sie wohl ganz die Tochter vom Hause werden, meinte Wettk, sich zu dem Alten beugend, denn aus ihr und dem jungen Herrn, der beim Militär stand, sollte ein Paar werden. Hildegard war in das Eßzimmer getreten, wo trotz des einladend gedeckten Früh stückst! sches Niemand zu sindenwar. Sie hatte also Muße, die empfangenen Briefe zu öffnen, welche Gratulationen enthielten, deren Absender sich in ein mehr oder weniger dichtes Dunkel gehüllt hatten. Nur einen steckte sie ungelcsen in die Tasche, die feinen Brauen rückten ein wenig näher an einander, als sie die Züge der Aufschrift betrachtete und eS flog wie ein Schatten über das liebliche Gesicht. Jetzt öffnete sich die Thür und eine stattliche Dame trat rasch ein, im Vorbeigehen das Morgenhäubchen vor dem Spiegel zurechtrückend. Frau von Schonfelden nickte dem jungen Mädchen liebensmürdig zu: .Die vielen Glückwünsche ! Wirklich sehr nett von Deinen Freundinnen. Diese reizenden Bildchen kann nur Elfe von Thilo gezeichnet haben. Ist nicht auch ein Ariefchen von Rudolf darunter?" .Nein, liebe Tante," antwortete Hildegard. .Nicht? Das ist unerhört! Das ver: dient Strafe." .Schilt ihn nicht. Tantchen," lachte das junge Mädchen. .Den Geburtstag seiner Pflegeschwester zu vergessen, ist doch kein Verbrechen, zumal für einen jungen Cavallerieofsizier, der viel Interessantcres und Wichtigeres zu bedenken hat." .Glaube das nicht," erwiderte die Dame isrig. .Er wäre untröstlich, wenn Du an seinem treuen Gedenken je zweifeln könntest. Wer weiß, welches Mißgeschick das Bouquet betroffen hat, das er Dir wie jedes Jahr, auch dieses Jahr sendet? Vielleicht auch denkt er selbst noch heute zu kommen, er hat längst fein Urlaubsgesuch eingereicht; würde Dir das nicht lieb sein?" Die dunklen Augen ruhten forschend auf dem Gesichte des Mädchens. .Das wäre sehrhübsch von ihm," war die lebhafte Antwort. Frau von Schönfelden ließ sich in einen Sessel sinken. - .Ich bin etwas echauf, sirt," meinte sie, .es war in der Küche allerlei anzuordnen und selbst zu thun. Die Veti ist mir nicht sorgfältig genug, deshalb habe ich die Creme, die Du so gern issest, selbst zubereitet. Außerdem mußte allerlei gebacken werden, da Deine Kränzchenschwestern den Nachmittag hier sein werden." .Du gute Tante! Du hast Dich meinetwea.en so gequält! Hättest Du mich wenigsiüis helfen lassen. Du weißt, wie gern ich eS thue." .Und Du weißt, wie gern ich Dich mit solchen prosaischen Arbeiten verschone," sagte Frau von Schönfelden in einschmeichelndem Tone. .Dein junges Leben soll wie ein schöner Frühlingstag dahinfließen, so viel an mir liegt. Mir ist es nicht so gut geworden, darum gönne ich eS Anderen aber von Herzen." .Du beschämst mich durch Deine Güte, beste Tante; aber ich leide es nicht länger, daß Du Dich allein plagst. Ich fordere meinen Antheil an den häuslichen Geschäften, sonst komme ich mir vor wie ein Besuch, wie ein gänzlich überflüssiger Lurusgegenstand." Sie küßte die Hand der Tante und sah innig bittend auf sie nieder. .Du bist ja unser Herzblatt und mußt Dir's gefallen lassen, aus Liebe ein wenig verhätschelt zu werden, meine Hildegard. Später kannst Du eS mit unS alten Leuten ebenso machen," lächelte diese bedeutsam. DaS Zwiegespräck wurde durch den Eintritt des Hausherrn unterbrochen; er kam vom Felde, wo die Erntearbeiten im vollen Gange waren, und da er seinen Braunen und sich selbst tüchtig angestrengt hatte, brachte er guten Appetit und gute Laune zum Frühstück mit. Herr von Schönfelden erschien auf den ersten Blick älter als seine Frau, die sich viel Jugendlichkeit bewahrt hatte. Hildegard kannte ibn aar nickt anders, als mit grauem Haar; aber auf dem offenen, gebräunten Gesichte lag so viel Güte und aus den hellen Augen winkte ein solch glücklicher Humor, daß man ihm gut sein mußte. - Kein Wunder, daß Hildegard mit so inniger Liebe an ihm bin. (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal - Nachrichten. K ü 7! i g r e i ch S a ch s e n. t Der Redakteur Töpfer vom .DreS ener Anzeiger". f In Obcrhainödorf der Gutsbefitzer Heinrich Miller alS 23. Opfer der dort grasfirenden Trichlnosis. Kürzlich ist eine neue Wasserleitung '.n Schelbenberg in Vetried gesetzt worden und somit dem chronischen Wassermangel, der sich in trockenen Sommern geradezu Ziur Kalamität qestaitet, abgeholfen. Die Leitung wird durch die äußerst reinen und klaren Quellen des chelbenoerges gespeist. Der Meuchelmörder Antoie Seidl, Gerbergeselle aus Lukavitz in Böhmen, der bekanntlich im Juni v. I. seine Geliebte, die Fabrikarbeiterin Marie Hertel in Würzen ermordet hat und dnn,lan.Leit ffc&ij. w.ttr4...tst vm

- - . ... . v,-v--r; vtw. "-j I trrrni0nT(letTa)T in Innsbruck iii lebens länglichem schwerem Kerker vcrurtheilt worden. Seidl war nach längerem Herumtreibcn in Jmst in Tirol verhaftet und wegen Landstreichens zu 7tägigem Arrest verurtheilt worden und diese Vorstrafe allein läßt nach österreichischem Gesetz eine Vcrhanguug der Todesstrafe nicht zu, indem diese durch den Arrest verschärft würde. Eine Verschärfung der Todesstrafe darf aber nach 50 des österr. Strafgesehbuches nicht stattfinden. Kürzlich starb die Frau des Vahnhofinspectors Herrfurth in Zwickau und einige Tage spater folgte ihr letzterer im ooe. Das Paar hmterlaftt 7 unmündige Kmder. Herrfurths Name ist weit über Sachsens Grenzen hinaus bekannt. Im Jahre 1867 in den Bahndienst ringetten, leitete er im Jahre 1870 bei dem deutsch-französischen Kriege in Straßburg die gewaltigen Truppentransporte, und zwar mit solch großer Umsicht, daß ihm Kaiser Wilhelm das eiserne Kreuz zweiter Klasse am weißen Bande verlieh. Seit 1371 stand derselbe als Inspektor der Leitung deS Bahnhofes in Zwickau mit seinem immensen Güterverkehr vor. In Dresden erschoß sich derDirector des Hotel de Sare, G. F. Schoit; erhängt haben sich der Kmderqcwehrsabrikant A. Kempe in Olbernhau und der Gutsbesitze? Michael in Raußlltz. DaS Genick brachen der Klempnermeister FunkanowLki in Leipzig und die Wittwe Schnabel in Löbau; erfroren sind die Frau Kaioline Auguste Neumann in Mittelndorf bei Schandau -und der Schmied Barthl in Vteugrumbach ; der! Oberschaffiler v. Minkwitz m Pemg, früher in Dresden, erlag einem Schlaganfalle, als er eben den Zug besteigen wollte; der Mühlknecht Ernst Bernhard Bauer von der Langenchursdorser Mühle bei Wuldenburg wurde todtgefahren und der Gcschirrführer Jaeobi in Zwickau zwischen zwei Wagen erdrückt. Niedergebrannt sind: das HauS des Krämers. Kühnel in Hellendorf, dasjenige der Wittwe des Steigers Krauß in Johannaeorgenstadt und die Hanfspinnerei in Schöna. Thüringische Staaten. Der Gerichtsvollzieher Ernst Aug. Stiebritz in Neustadt a. O. war nach Begehung verschiedener Wechselfälschungen und Unterschlagungen in amtlicher Eigenschast ?:ach Chieago geflüchtet, jedoch auf Ersuchen der deutschen Regierung wieder ausgeliefert worden. Derselbe sollte Ende Dezember vor dem Schwurgerichte prozessirt werden, aber er hat sich der Gerechtigkeit durch den Hungertod entzogen. Während den letz, ten l! Wochen nahm er keine Nahrung zu sich, und man versuchte vergebens, ihm flüssige Nahrungsstofse gewaltsam einzuflößen. Nach seinem Tode wog er nicht mehr als L0 Pfund. Der Schreiner Chr. Kaiser in Stadklengsseld wurde zu drei Wochen Gefängniß vcrurtheilt, weil er in einer Eingabe an die Bezirksdirektion den stellvertretenden Bürgermeister Handschuhmacher in verleumderische? öSeise beleidigt hatte. Der Sockenmacher Steiner aus Rückerswind ist iliiter dem Verdacht verhastct worden, den Muhlenbesitzer Ernst Eckstein von der Anmahle bei Esf'elder jenseits der bazerischen Grenze, dessen Leiche man vor etlichen Iahren im Mühlcnteiche ausfand, ermordet zu haben. s In Go:ha der hcrzogl. Landstallmeister Bernhard Salzmann. In Folge der Entzündung von VsnzindZmpfen ist die ausgedehnte Reich'sche Färberei in Gotha in Asche gelegt worden. Die Svielwaarensirina P. Stange Wittwe in Waltershausen ist in 5konkurs gerathen, jedoch werden die Gläubiger nicht allzusehr zu Schaden kommen, da sie sich dahin geeinigt haben, das vorhandene Rohmaterial für die Masse aufarbeiten zu lassen. Der Gewerbeverein ist für 9000 M. engagirt. Der Rentier Bernhard Bechstein in Altenburg feierte mit seiner Ehefrau die goldene Hochzeit, aus welchem Anlaß ihm die goldene Verdienstmedaille des Ernestinischen Hausordens verliehen wurde. Der 40 Jahre alte Gottfried Malz aus Großstöbnitz starb in Folge eines Schädelbruches und der Handarbeiter Weber aus Walt'ershausen ist ertrunken. Es wurden verurtheilt: Wegen Unterfchlagung der Kämmerei-Kassengehilse Mentz aus Sonncberg zn 27 Monaten und der frühere Postbote Robert Anton Lovenz aus Wolfsgefährt zu 1? Monaten Gefängniß; wegen Brandstiftung der Arbeiter Louis öteichbott aus Dittersdors zu 0 Jahren Zuchthaus. KönigreichWürttemberg. f in Stuttgart: der Oberkriegsrath Karl Schradin. f Kameralverwalter Hartmann in Gaildorf. In Horrheim sind die Anwesen des Weingärtners Gott lieb Hellmann, des Lammwirths Jakob Gruele, des Gemeinderaths Christian Merker und der Wittme Haberstroh abgebrannt. Von der Gemeinde sind 300 M., von einzelnen Personen 150 M. als Belohnung auf die Entdeckung des Brandstifters ausgesetzt worden. Der Kaufmann Völlm in Stuttgart hat sich erschossen. In Folge eines Falles kamen um's Leben: der Metzger Stückle aus Biberach, der Hafner Haigis aus Vonnigheim und der Ackerer Lenz aus Oberkcssach; der Gutsbesitzer Karl Combe von Rodbachhof bei Vrackenheim und'dcr Nachtwächter Jakob Müller a,.S Jlsfeld sind ertrunken; die Bürger Leopold D. Einstein und Joseph Maier aus Laupheim erlagen Schlaganfällcn und die le. dige M. Theresia Reichert aus Oelkofen wurde von einem scheu gewordenen Pferd erschlagen. Großherzogthum Baden. Folgende Ehepaare begingen das 50jährige Ehejubiläum: der fürstl. Leininaen'sche Forstaufseher Mechler in Hof Ahorn, Schmiedemeister Franz Valentin Neuschlin in Distelhausen und Gemein derath und Kirchenfondrechner Michael Lotsch in Gondelshcim. Der verheirathete KarlStein ausWittlingen, der in der Pfleaeanstalt Wiechs untergebracht war. stürzte sich aus dem Fenster und wurde todt aufgehoben. In Folge eines Sturzeö starb die Ehefrau von Jakob Uri aus Auenheim; der chlllmgerbauer Georg Fälst auS Klrnbach ist erfroren. Nieder gebrannt slnd: die Anwesen von Otto Amann, Franz Wegmann unb Rosa Kordeuter in Hoppetenzell, Amt Stockach, sowie dasjenige des LandwirthS Wilhelm .Klemm in KitterSburs.

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