Indiana Tribüne, Volume 11, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1888 — Page 3
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GctDUätt Herbold's Tochter. Novelle von F. Herrmann. (Fortstdung.) Als die beiden Männner daS ilabinct des Hausherrn erreicht hatten, brach der Beamte das Sck)!veicen. Diese Antwort Ihres Sohnes ergiebt allerdings eine überaus bedeutsame Uebereinstimmung mit dein Verdacht, welchen Zie selbst mir soeben geäußert. (5he ich bcr einen entscheidenden Schritt gegen )en von Ihnen Angeschuldigten unter--,chmc, mochte ich mir doch über einige unkte volle Klarheit verschaffen. Man yat im Besitz Ihres Sohnes nicht nur feine Börfe und seine mit Kassenscheinen gefüllte Brieftasche, sondern auch seine Uhr und eine Anzahl anderer Schmuckge genstände gefunden, deren Entsendung dem Thäter unzweifelhaft ein Leichtes gewesen roäre. Eine Beraubung liegt also nicht vor und es scheint auch, als ob die Absicht einer solchen bei der Begehung des Verbrechens von vornherein ausge schlössen gewesen wäre. Die Vermuthung, oaß roir es mit einem brutalen und hin? terlistlgen Racheakt zu thun haben, muß darnach sehr bedeutend an Wahrschein' lichkeit gewinnen. Nun glaubten Sie vorhin, den ehemaligen Capitan erbolli geradezu dieses Verbrechens' bezichtigen zu können, und der Verwundete selbst lieferte mit seiner Aeußerung eine schein? bar überzeugende Bestätigung dafür. Eine lange Praris und viele überraschende Erfahrungen aber haben mich gelehrt, .auch so schwerwiegenden Jndicien gegenüber' die vorsichtige Kritik nicht ganz bei Seite zu setzen. Selbst wenn der von Ihrem Sohn genannte Name als eine Antwort aus Ihre Frage anzusehen ist, wäre ja bei der am Thatorte herrschenden Finstern! die Möglichkeit eines Irrthums keineSmegS ausgeschlossen, und ich halte es darum für meine Pflicht, mich zunächst auch über alle weiteren Verdachtsmomente zu orientiren." Werner Petersen hatte der klaren und ruhigen Auseinandersetzung nur mit halbem Ohr zugehört, indem er ungeduldig im Zimmer aus und nieder schritt. Nun siel er dem Sprechenden mit kaum verhehlter Bitterkeit in's Wort. ' Können .Sie die Empfindungen eines verzweifelnden Vaters begreifen, so würden Sie wahrscheinlich weniger ängstlich und rücksichtsvoll gegen einen gemeinen Meuchelmörder verfahren! - Sie begehren nach Gründen für meinen Verdacht, nun, ich bin bereit, Ihnen Hunderte für einen zu geben! Ich kann einen feierlichen Eid darauf leisten, daß mein Sohn keinen anderen Feind hat, dessen Rachegelüste von einer so fürchterlichen Art sein könnten. Dieser Capitän Herbold aber hat st gestern hier in meinem Zimmer Drohungen gegen ihn ausgestoßen, welche zur Genüge bewiesen, daß er sich schon zu jener Stunde mit dem Gedanken an ein solches Verbrechen trug. lind welche Veranlassung hatte er dazu?- unterbrach ihn der Beamte, der sich von Petersens Vorwurf durchaus nicht gekränkt zeigte, mit unerschütterlicher Ruhe. Um der Aufklärung der Wahrheit willen mag es gesagt weroen ! Mein Sohn' war in etwas leichtfertiger Weise ein oberflächliches Verhältniß mit der Tochtcr dieses Herbold eingegangen, und der Alte, der seit zehn Jahren nur noch von meinen Wohlthaten lebt, hatte die beispiellose Unverschämtheit, auch mir gegenübcr auf einer Heirath der Beiden zu bestehen. Als ich ihn mit dürren Worten auf daS Wahnwitzige eines solchen Gedankens aufmerksam machte und ibm zugleich eröffnete, datL.mein Sohn die thörichte Liaison selbstverständlich nicht fortsetzen würde, gerieth er in einen so maßlosen Zorn, daß ich ihn gewaltsam aus meinem Hause entfernen lassen mußte, bei welcher Geleaenheit er sich überdies noch in sehr brutaler Weise an meinem Diener vergriff." Und Sie sagten, daß er Drohungen gegen Ihren Sohn ausgestoßen habe?" Ja ! Ich erinnere mich der einzelnen Worte nicht mehr, denn ich selber war natürlich sehr erregt; aber ich weiß be stimmt, daß seine Aeußerungen einen derartigen Inhalt hatten." Und Sie kennen den Mann seit so langer Zeit! Halten Sie ihn denn wirklich dieses überaus feigen und schändlichen Verbrechens schuldig?" Noch vor wenigen Tagen würde ich Ihnen darauf mit einem entschiedenen Nein!" geantwortet haben, jetzt aber sageich ebenso entsckieden Ja!" Sein Gebühren war mehr dasjenige eines wilden Thieres, als das eines Menschen! Und dann wozu braucht eS schließlich noch meiner eigenen Meinung? Haben Sie nicht aehört, daß die Aerzte überein, stimmend bekundeten, der Stich müsse mit der linken Hand geführt sein? Nun wohl, Herbold hat nur einen Arm, und dieser Arm ist der linke. Sind Ihnen daS nicht Jndicien genug?" Doch, Herr Petersen!" sagte der Beamte ernst. Es sind genug, um die Verhaftung des ManneS zu bewirken. Im Interesse der Sache will ich hoffen, daß er uns durch ein offenes Geständniß in die Lage bringt, auch das letzte Dunkel, das über dieser beklagenswerthen Angelegenheit schwebt, zu zerstreuen. Sie werden von dem Verlaus der Dinge natürlich sofort unterrichtet werden!" Er empfahl sich kurz, und noch in der Thür stieß er aus den alten Hausarzt der Familie Petersen, der soeben aus dem Krankenzimmer kam. Das Gericht des weißhaarigen Herrn war in düstere Falten aeleat und von nickt sebr .fiofrnima erweckendem Ausdruck. Schweigend drückte V -..ff. c f c c , er oein ausyerrn oie q?ano uno zog lyn neben sich aus das Sopha nieder. Saaen Sie mir Alles. Doktor!" bat Petersen, sich mit schwerer Anstrengung zu äußerer Ruhe und Fassung zwingend. Ist noch eine Aussicht da, ihn am Leben zu erhalten, oder muß ich alle meine Hoffnuugen begraben?" Behalten Sie den Kopf oben, Freund!" erwiderte der Jkrzt. Solange noch ein , Hauch von Leben in einem menschlichen Körper ist, sind wir niemals .berechtigt, zu sagett: hier ist jegliche Hofs nung verloren. Auch da, wo die Rettun nu? noch durch ein Wundn möliö
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scheint, wird unsere' Weisheit gar selchr zu Schanden, denn die Zat de: Wunder ist für uns noch nicht vorüber!" Werner Petersen schüttelte mit einem trüben Lächeln den Kopf. Ich verstehe Sie, Doktor," sagte er, aber ich bin kein Kind, das sich an Seifenblascn festzuklammern sucht. Mir zu Liebe wird wahrlich kein Wunder mehr geschehen." Er verbarg das Gesicht in den Händen, denn selbst in diesem Moment noch schämte er sich der Thränen, die ihm heiß in die Augen stiegen. Der Arzt legte ihm, selbst tief erschüttert, die Hand auf die Schulter und sprach ihm mit sanfter Wärme zu. Nein, nein, Petersen; es ist noch nicht Zeit, zu verzweifeln und mit der Vorsehung zu hadern! Ick kann nicht in Abrede stellen, daß Kurts Verletzung eine schr schwere und gefährliche ist ; aber ich kenne ihw j seit seiner frühesten Kindheit und ich weiß, daß fn'ne Eonstitution eine ungewöhnlich ' starke .und ' Widerstandssähige ist. Gelingt es uns,-diesen satalen chwächezustand zu überwinden, so mögen wir ihn mit GotteS Hilfe wohl durchbringen. Also noch einmal! Kopf oben, lieber Freund! und wenn Sie in diesen Tagen einmal an sein Lager treten, dann zeigen Sie ihm ein muthiges und zuversichtliches Antlitz." Und werde ich ihn heut oder morgen r.och sprechen können?" Daran ist unter keinen Umständen zu denken! Er braucht nichts anderes so bringend und so unumgänglich nothwenAiz als die äußerste Schonung und Ruhe. Eine einzige Erregung, wie- sie ja durch ein unvorsichtiges Woit, ja selbst durch eine einfache Erinnerung an daS Gefck;ehene nur zu leicht hervorgerufen werhm kann, würde ihm unfehlvarzum Verdkrben gereichen." un wohl, ich werde mich darnach zu rrchten wissen! Und mnt halbes Vermögen können Sie verlangen, Doktor, wenn Sie mir ihn retten!" Er latte seine männliche Haltung wieder gesunden, unv der Arzt konnte der F-issung und Selbstbeherrschung, welche er an den Tag legte, ivk Stillen seine Bewunderung nicht versagen. Aber als sich der Kaufherr dann allcin wußte, da än? derte sich auch sein Benehmen. Seine Züge verzerrten sich wisder zu jenem Ausdruck namenlosen Schmerzes und roildcster Wuth, wie vorhin am Lager seines Sohnes. Er hob seine Arme empor und indem er beide Fäuste gegen den blauen Morgenhimmel schüttelte, der ihm so freundlich ins Fenster lachte, murmelte er zwischen den ingrimmig zusammengepreßten Zähnen: Ist daS Weisheit? Ist das Gerechtigkeit? O, wenn ich ihn erst in meiner Gewalt habe, den feigen Mörder wenn ich ihn in meiner Gewalt habe, ich will ihn martern, will ihn stückweis zerreitzen!" 10. RuhcloS und aufgeregt wanderte Eapitän Herbold schon seit dem frühen Morgen in dem engen Raum seiner Bücherhöhle auf und nieder. Er hatte wie immer den Morenimbiß in Gesellschaft seiner Tochter eingenommen, aber es war kein Wort zwischen ihnen gesprochen morden. Elsbeth hatte sich zwar nach Kräf, ten bemüht, die Spuren der durchwachten und durchweinten Nacht von ihrem Antlih zu entfernen, aber die Bläffe ihrer Wangen, die plötzlich schmaler und durchsichtiger geworden schienen, zeugte nur zu deutlich für die Größe des Herzeleids, das durch die letzten Ereignisse in ihr jtges Dasein hineingetragen worden war. Wenn Eapitän Herbold je zuvor an die Möglichkeit gedacht hätte, daß ihr stilles, friedliches Glück eine so jähe und furchtbare Störung erfahre könnte, so würde er sicherlich ' zugleich der Uebereugung gewelen sein, daß sich Elsbeth in einem solchen Fall nur bei ihm Trost und Beistand suchen und sich mit ihrer kindliefen Liebe nur um so inniger an ihn anschließen würde. Und nun war es doch so ganz anders geworden! Es war, als ob etwas Fremdes, Geheimnißvolles zwischen ihnen stände, als ob Einer vor dem Anderen etwas verbergen müsset und als ob das nahe Beisammensein, welches ihnen sonst eine unoersiegliche Quelle stiller Freude und Heiterkeit gewesen war, sich plötzlich in eine peinliche Marter verwandelt habe. Eapitän Herbol hatte seiner Tochter über den Verlauf der Unterredung mit Werner Petersen nur halbe Andeutungen gemacht, denn er konnte sich währenddes ganzen verflossenen TageS noch immer nicht entschließen, wirklich an einen so schmählichen Treubruch deS jungen Ossiziers zu glauben. Aber auf diplomatische Künste verstand sich der alte Seemann sehr schlecht, und aus den wenigen Bruchstücken jenes Gesprächs, die er seiner Tochter mitgetheilt, hatte Elsbeth alles Weitere nur zu wohl errathen. Und dennoch hatte sie sich dem Vater gegenüber zu beherrschen gewußt. Sie dnrste ihm nicht zeigen, wie namenlos Unglücklich sie sich fühle, denn sie wußte ja, wie groß seine Liebe für sie sei und sie kannte sein jähzorniges Temperament. Er wäre im Stande gewesen, an dem vermeintlichen Zerstörer ihres Glücks eine furchtbare Rache zu nehmen, und der Möglichkeit eines solchen Unglücks mußte vor allem vorgebeugt werden. So hatte denn Elsbeth bald nach seiner Rückkehr von jenem vcrhängnißoollcn Gange einen Vorwand gesucht, sich in ihrem Stübchen einzuschließen, und dort hatte sie unter heißen Thränen den Abzagebrief an Kurt geschrieben. Was sie ihm da sagte, war die erste große Lüge ihres Lebens ; aber hier stand ihrer Ueberzeugung nach zu viel auf dem Spiele, als daß sie um ihres edlen Zweckes willen vor einer solchen Unwahrheit hätte zurückschrecken dürfen. Sie konnte nicht ugeden, daß Kurt für sie seine Stellung, seine nussicyien, seine ganze urunsr r cf t ' . r..a .-a zum Opfer brachte. Mochte immerhin ihr eigenes Herz darüber brechen, ihre Liebe war von einer zu großen und un eiaennütziaen Art. als daß sie sich durch die Rücksicht auf ihr eigenes Glück hätte daran verhindern lassen, ihre Pflicht zu thun. Als sie den Brief abgeschickt hatte, war eS aanx stlll Morden m ihrem Herzen. Der heiße, harte Kampf war zu Ende ; sie hatte von der Zukunft nichts mehr zu fürchten und nichts mehr zu.soen. mit Icmdsrer auy und
tot Ergebung konnt sie wieder iyren kinsa; chen, häuslichen Verrichtungen nachgchen, und erst nach dem Verlauf von Stunden überkam sie das Bewußtsein von der Größe ihres Verlustes, die Erkenntniß der ganzen Tragweite ihres Opfers mit ihrer vollen, vernichtenden Gewalt. Und nun konnte sie sich nicht an die treue Brust, des Vaters flüchten, um ihren Schmerz auszuweinen. Er durfte ja vorläusig noch nichts von dem Briefe wissen, den sie Kurt geschrieben, denn er würde sicherlich ihre 'Absicht erkannt und die Lüge durchschaut haoen, welche diesem Briefe zu Grunde lag. Sie durfte nicht zweifeln, daß er in einem starren Rechtsgefühl und in seiner maßlosen Liebe für sie dann sogleich wieder alles zerstören würde, was sie nach schweren Kämpfen und unter unsäglichem Weh ihrem eigeneu widerstrebenden Herzen abaerunaen. Darum ging sie ihm feit der Absendung des Briefes aus dem Wege und suchte seinen Blick zu vermeiden, sowie (lapltän Herbold dem ihrigen anszuweichen trachtete. Es stand ein Geheimniß zwischen ihnen und unter dem Druck diezes Geheimnisses fühlten sie ihren Kummer nur um so tiefer und schwerer. Am Abend des verwichenen Tages war Johannes JaSmund für eine kurze Zeit in dem Bucherladen gewesen; aber er hatte sich bald wieder entfernt und Elsbeth wute nicht, was er mit ihrem Vater gesprochen. Dann war das unerhörte Ereigniß eingetreten, daß Capitän Herbold sein Geschästslokal um mehr als eine halb: Stunde vorder gewöhnlichen Zeit geschlossen hatte, und ausgegangen war, ohne seiner Tochter eine weitere Mittheilung zu machen, als, daß sie ihn mit dem Abendessen nicht erwarten möge. Als Elsbeth sich gegen elf Uhr, von einer tödtlichen Ermattung überwältigt, in ihre Kammer zurückzog, war er noch nicht heimgekehrt, und sie hatte später nichts von seinem Kommen bemerkt. Nun war. der neue Morgen für diese beiden, von der herzlichsten Liebe verbundenen Menschen fast noch unerträglicher geworden, als der oerwichene Tag. Sie gingen stumm an einander vorbei und sie schlugen die Auczen nieder, wenn sie sich begegneten, gleich als fühle sich Einer vor dem Andern schuldig oder als habe sich all' ihre Liebe plötzlich in eine tödtliche Feindschaft verwandelt. (Fortsetzung folgt.) vo Ausland. Aus Cavstad t w ird über eine Massenhinrichtung von 150 eingeborenen Kriegern unterm 25. November gemeldet: Fred Seton, der berühmte Jäger, begab sich jüngst mit einigen englischen Freunden nach Malhonalano, um dort der Löwenjagd obzuliegen, be gleitet von einer Leibwache von 150 Ma-tabele-Kriegern unter einem Juduna. Die Pflicht dieser Krieger war, obwohl sie augenzcheinlich als Führer sungirtcn, die weißen Jäger zu überwachen und zu K.f,i,.. V . .i.ts r$ Vrtrt rtw vivvyiiivn ii, vii. niimiiuiii uivviuiivb zu verlassen und nach Gold zu forschen. Gleichwohl machte die ganze Jagdgesellschaft von den Jagdgründen einen Abstccher nach den nördlichen Goldfeldern, wobei untcnvegS nach Gold geforscht wurde. Da der nduna es vernachlässigte, dieS zu verhindern, trat einer feiner Leute, die Folgen fürchtend, den Rückweg an und unterrichtete Lo Benquilo, den König von Matabelaild, von dem Vorgefallenen, 'worauf letzterer ein .Regiment absandte, um an den ungehorsamen Mannschaften die Strafe zu vollstrecken. Ein Abgesandter des Königs holte die Jagdgesellschaft und deren Führer ein und verkündigte letzteren, daß sie alle zum Tode verurthcilt seien. Das Urtheil wurde sofort vollstreckt. Sämmtliche 150 Eingeborene starben ohne Murren. Die Hinrichtungsart war die, daß jeder Verurtheilte gleichzeitig zwei Speerstiche und einen Keulenschlag erhielt. Die Engländer ließ man mit einer Warnung ihres Weges ziehen. Ein interessanter P roceß schwebt der B. B..-Z." zufolge augenblicklich gegen die Direction eines Berliner Theaters, der von einem reichen Banquier angestrengt worden ist. Der Proceß ist ein Seitenstück zu dem bekannten 10 Psennig-Proceß gegen die Verliner Pferdebahn Gesellschaft; hier handelt eS sich nämlich auch um einen geringfügigen Betrag und zwar um nicht mehr als S0 Pf. Der Sachverhalt ist folgender: Der Banquier besuchte eines Abends mit seiner GatZin das Tbeater und nahm zwei Logenplätze. Dieselben lagen so ungünstig, daß er sowohl wie seine Frau von der Vorstellung nichts sehen konnten, wenn sie sich nicht fortwährend weit über die Brüstung der Loge beugen wollten. Der Banquier verließ daher mit seiner Gattin die Plätze um die Villeis anderKasse umzutauschen. Da das Theater indessen ausverkauft war, konnte der Kassirer dem Banquier keine anderen Billets geben, sondern erstattete nach langem Hin- und Herreden dem Banquier das Geld zurück. Der Banquier forderte nunmehr auch die Zurückgabe deS Geldes für die Garderobe und den Theaterzettel, zusammen 60 Pf. was ihm aber rundweg abgeschlagen wurde. Hierauf nun strengte der Banquier die Klage gegen die Direktion an, indem er von der Voraussetzung ausging, daß er den Theaterzettel nur gekauft und die Garderobe nur benutzt habe, um in dem Theater zu bleiben. Wenn ihm dies nun, und zwar nicht durch seine Schuld, unmöglich gemacht wurde, so habe er unter allen Umständeu das Recht, die durch den Besuch des Theaters verursachten Geldausgaben zurückzufordern. Ein erschütterndes Lie besdrama hat sich in Lille abgespielet An einem der letzten Tage traten ein Mann uud ein junges Mädchen in ein Gasthaus ein, ließen sich ein Zimmer öffnen und eine Flasche Wein in dasselbe bringen. Nach einigen Minuten hört, die Wirthin zwei Schüsse fallen, sie eilt in das Zimmer und fand ihre beiden Gaste im Blute liegend. Die Wirthin schlug Lärm, man holte Aerzte, welche constatirten, daß Beide dieselben Wunden hatten durch einen Schuß, der in den Mund abgefeuert worden' war. Der Mann athmete noch, konnte aber nicht um Bewußtsein gebrackt erden. 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regeln bei dem sünzen Mdch'enV ' Es gelang, sie zum Bewußtsein zu bringen, und als sie ihren Geliebten in ihrer Nähe erblickte, sti'lrzte sie auf ilm zu, umarmte ihn und wünschte sich den Tod. Die herbeigerusene Polizei fand auf einem Kasten zwei Briefe der eine war Arsene Aounel, der zweite Angela Lesage ge-. zeichnet. In den Briefen gaben sie Beide an, daß sie unmöglich in dieser Welt glücklich sein könnten, weil Bonnel verheirathet sei, und daß sie es daher vorzögen, eine andere Welt aufzusuchen, wo ihrer Vereinigung nichts im Wege stünde. Das Mädchen erzählte später, daß ihr Geliebter ihr vorgejchlagen habe, mit ihr vereint in den Tod :u gehen. Als sie in dem gemietheten Zimmer allein waren, r t r ' . ri rA reicule er lyr ocn mevoiver uno oar sie, zuerst zu schießen. Da ihr dazu der Muth fehlte, gab sie ihm die Wassc zunick, öffnete den Mund und Bonnel drückte los. Dann erschoß er sich. Der Zustand des Mannes ist hoffnungslos, das Mädchen dürfte gerettet werden. In einer elenden Dachkammcr der franosifchen Hauptstadt starb dieser Tage, entkräftet und-jam-mervoll, ein Greis, Namens Jean Bochet. Kein Wkensch kümmerte sich um ihn, seit Jahren lebte er von erbettelten Almosen. Der Tod erst erinnerte den Einen oder Andern an die Vergangenheit Bochets, in der er dieses Ende gewiß nicht ahnte. Vor 25 Jahren hatte er, ein junger Maler, den großen Preis von Rom" davongetragen, der seinem Gewinner ein Jahr kostenfreien Aufenthalts in der Villa Medici in Rom einbringt, und seine Gemälde ließen eine ruhmvolle Zukunft vermuthen. Aber nach ftincr Rückkehr aus Rom gewöhnte er sich das Trinken an, und seine Freunde, deren Warnungen nichts fruchteten, zogen sich einer nach dem andern von ihm zurück. Seine Staffele! verstaubte, bald rührte er keinen Pinsel mehr an. Der Alkohol wirkte mehr und mehr auf sein Gehirn. Malen konnte er nicht mehr, eine andere Arbeit suchen wollte er nicht, so ging es reißend schnell in den Abgrund, in'ö Elend, in dem er jetzt gestorben ist. Peinliches Aufsehen erregt es allgemein, wie man aus Rom schreibt, daß, nachdem bereits neulich der Präfekt von Palermo, Senator Barde? sono, wegen betrügerischer Handlungen plötzlich seiner Stelle entsetzt wurde, von Neuem ein Präfekt, Senator Pissavini in Novara, von der öffentlichen Meinung angeklagt wird, Vergehen gegen die Sittlichkeit begangen zu haben. Schon lange hatte , man in Novara gemunkelt, daß es mit dem Sittlichkeitsgcfühl deS Präfektcn nicht allzu gut bestellt sei ; erst, als dieser sah. daß man mit Fingern auf ihn weise, suchte er bei der Regierung um Versehung nach einem anderen Orte an. Wie es heißt, hat die Regierung eine Untersuchung eingeleitet und den Präfekten nach Rom citlrt. Man nimmt an, daß eine schwere Strafe über ihn verliängt und er abgesetzt' werden wird. Nachdem bereits im physikalischen Eabinet der Universität Bologna im letzten Jahre große Dicbstähle entdeckt worden, ist nun dortselbst ein neuer ScandalProzeß in Sicht. Es sollen nämlich, wie man von dort meidet, allerlei chinesische Objekte und eine werthvolle mericanische Maske aus dem archäologischen Museum der Universität abhanden gekommen und an's städtische Museum vcrkaust worden sein. AuS Amsterdam w i.rd geschrieben: ES ist in der letzten Zeit mehrfach vorgekommen, daß hier im Lande und selbst ini Haag wohnende Eltern aus den Zeitungen oder, wenn sie sich zufällig in einer Amtssti be des Eolonialministeriums erkundigten, die Nachricht vom Tode ihreS Sohnes erhielten, ohne daß man sich an letzterer Stelle veranlaßt gesehen hätte, den Angehörigen, auch wenn man den Wohnsitz nerselben recht gut wußte, die Nachricht amtlich zukommen zu lassen. Mit Recht ist die öffentliche Meinung darüber auf gebracht und man verlangt die gründliche Abstellung derartiger Mißstände. Man begreift nur schwer, daß man in einer Zeit, wo man für Indien mehr als je der Soldaten bedarf, weshalb man auch daS Handgeld von 200 auf. 300 Gulden erhöht hat, durch solche Nücksichtölosigkeiten die Lust zum Eintritt in den Eolonialdienst wieder gewaltsam unterdrückt. Freilich, wenn man eine solche allgemein menschliche Pflicht erfüllen soll, müßte der Eolonialminister noch über einen weiteren Beamten vcrfü gen können, der sich mit dem häusig wechselnden Aufenthaltsort der Angehörigen jederzeit bekannt machen könnte, aber dazu gehören natürlich verschiedene hundert Gulden, zu deren Ausgabe man sich nicht entschließen zu können scheint. Ein ähnlicher Fall, der selbst in der Zweiten Kammer besprochen wurde, gibt einen annähernden Begriff davon, auf welche Weise die Bureaukratie wirthschaften kann. Ein verdienstvoller indischer Ofsicier war im Militärspital im Haag gestorben, der Sarg war schon geschlössen und alles zur Beerdigung vorbereitet. Aber der Sarg mußte auf Befehl des militärischen Vorstandes des Hospitals noch einmal geöffnet werden, weil die Leiche, welche überdies schon stark in Verwesung übergegangen war, in Leintücher gehüllt war. welche dem Spital gehörten, also Staatseigcnthum waren. Als sich der Sturm der össentlichen Entrüstung in der Presse des ganzen Landes laut äußerte, griff der Ministcr zu dem beliebten Mittel, daS die Bureaukratie stets anwendet, wenn sie keinen Ausweg mehr sieht, er pcnsionirte den Militärarzt wegen vorgerückten Altcis" und betonte dabei ausdrücklich, daß die Pensionirung nicht als Strafe aufzufassen set. Den Militärarzt trifft keine Schuld, da er recht gut wußte, daß seine unmittelbaren Vorgesetzten ihn, wenn er anders gehandelt hätte, derart belästigt hätten, daß er den Dienst doch hätte verlassen müssen ; selbst das Anerbieten der Angehörigen des Ossiciers, für die Leintücher jeden gesorderten Ersatz zu geben, konnte nicht angenommen werden, weil dadurch in den Äugen der Bureaukratie ein Vergehen gegen den starren Buchstden des Gesetzes doch nicht hätte gut gemacht werden können. MtrrsHaurnvseisen, lange deutscht pfeifen, Cigarrensvinen etc. bei Wm. NuSo. No. m 9?. Washington Str.
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C. C. WAITü, VicPrefct. and Cea'l Manager. Sozialistische ? 9 1 i o n l Regelmäßige Geschäft? -Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat in der ArbeitevHalle. Neue Mitglieder werden in den regel mäßigen Versammlungen ausgenommen Monatlicher Veitrag 10 gents. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Qudb an I ZZeuer-Alarm-Oignale. 4 Penniyioania nu Wartet, i EngltZhi Oxernhaul. Oft-Vtrai und New ZZorL 7 Rodel und Vtchigan Stta. t Tlix Jkse.Ctkk5 u, J8fla$t:l 0 Winfton uad ord'Str,. II HaurtquatUer de Jener Deaarte nt. 13 assachnffett Ave. aa 9ltnt Str. 15 tlarsar tr, und Fort Banne c. 14 S!w Jerse? nd Ion 0ain n, 16 Per vtr. dVaffachusett, ft 10 driftta v. und ft Str. IT Patt Set. und Bullet it. tf Sarrow tr. nd Ualott e 19 Srchkk unb Jsya rr. ia Sfft und tbnt, t. 124 iadama und teure Srx. 12 MfrtMffn fd Siebente Str. 1LS ond,4 Skr. und 157 Eoluntdta und Hi2 Ave las Eentral Co. nd SZt ew 129 S4NK, k-.., S,Ue. iA AZab UNd Norrtlon i, litt öibdampton un Sicht tit 154 ?kSL rt. ,r.o Zehnte Ctt. 135 tcr. 31. und Tis?- t i IM 2?!iceie uni LA'.Hizaki tu. 137 Nemman nd 8 Stt 21 45t. Zo Sn., n;e Jlinoik. 88 Vnf.!vloania und St. 24 eridia uad Z Sir. Sd No.ö. nzwe Heuse C;S. n. : 26 K'.sf.stopi ad St. Z'Mt l ST Züinvi und vttöigan tr. 43 Pennszlrania Vtr. und Str 19 R!iff.wi und öttttt Et:. 2U T nnefZe ZSi5i? ?tr. 111 VktnjRiVni, und kttchigG,, 2H ?2insll und Herbert Ctt. . 216 Farbige 2atsenhau4. 21 Tennesse, und 1 C St JadtanE Bas. und UiHigan eu S2 Nindia und f&aUut Str. tt ffaüfsntia und Lkt,:.t S:r. K eialt und 929 Vsrk tr. 18 Jvdte Co. und lot, v. L7 Ltüdt.Hssxttkl. LS la!, und 5!o,d Str. tt i.zn nd gv,It Ii, und Balnut tr. 311 C3a und Dritt, Cii. S14 iSt d Horard tr. - 41 vassingts, ah, kSeft et,. O ,iS,drf ad Skingto ii Vigouri und Sie Zork Stt. lt eridiaa ad t9afitntcn tu tt Jklinoi t.nd Ojio tt. 17 XtunifTM uud Oair.t0B Stt. 48 ftiagan'f ysrk HsuZ,. i 2diaavl. 413 Missouri ad Uar,!and St,. alt isftjftxxt und adasb tr. 41K Lksrril un Ehurch 421 I. . . aand Has. 42 Us,lu. 424 SSUta c und Katton al 61 J"ta un wtktia eu. 62 JSinat ad kuiftan tt U lässt und Hciatt Str. 54 Bft and COttid et. to Tinaeffe und leorpta eti 57 rtdian und a Stt. Uidil Ar, und Stri ti 49 adilo v. u isx St, 117 öi und fcocteaor Stt. 614 intu, v. und SRirrU 314 Cnisa ad orri tr 5! JLWi und ansät v irril und Doeotad Stt. 618 MisftsstVVi uad Henr, 619 lennessee und MkSari, 621 Meridian und Palmer. 623 orriSft, ad ttrtddabn Cl South naht Xtlanatt Stt. to V4slaia ud louifiana t. N Dlaa und Vkkarra St,. Oft ad karta tt, 6Z laka ,d Litgi v. tr irginia na. ad radsha t, tt Ost nd oburn Str. e Vsylvaaia Str. und adiwa e. i9 eraa nd sagheita St,. 13 E und Linkvln Lane 614 Meridian und South 616 Nodl und Soutd ei? Nw Jerle, und rriA 7t Btrptma tot. (atos Str. n on und orgle, Stt. I ashingto nd enton Str. 74 ,to nd vtorgia Str. 751? ve. nd Pin. 14 Dio nd Säte Str. 78 Nirgini Roi.und Dikon. 79 letcher . und ikon. 71 Svrue und Vrasxitt Stk 719 litt , nd Sautil St,. 714 ffitsoo ttOUl SN. 16 Deutsche Watienha4. 7 19 Laurel und Orang 716 Shtzlby Ud 8410)11 Str. 81 Uaila, Jtl4, Str. 89 kZashingt ad?)! St,. 81 Oft nd a4atl tt. 84 Kl iicitiinb Dastds,n tt 66 9!kliuaVait. 4 er. Staate tsaal. S7 Dttiatal und vashwgt tt. ?9 Kranea SzsineniZ. 41? s.8 Hla.Ha4. Oft ashiaAtO.uraH 8,2 artet und Ks&l tt. C14 Ptin d 5?? Stt. 8?I Pan H-ndl Shav 6ZZ Wa ett uud arter . 821 Tncke: uad Dorfe, State vtt 91 argiand ad ridia t. 9 Meridian nn, orgia Straß. l.Z-1 KtUtiauk. 1.9-1 Und So wiederholt, iitt 9Uar 8-8 Stazalsiiret9)rck. ?,ei Sl'o. Txv& ad. ß5is Cdjlla IS Uhr CUUfii.
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