Indiana Tribüne, Volume 11, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1888 — Page 1

Jahrgang 11.

Office : No. 140 Ost Marhland Straße. Nummer 114. JovtanapoliS, Zudiaoa, Donnerstag, den 12. Januar isS8

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WAzeLESS

Neues ve? Telegraph.

t8citciufli$icft Washington. 12.' Jan. mereö Wttter. Schnee. Wär Schver krank. New Bork. 12. Jan. John Sroin ton liegt jchm:r krank darnieder. Er leibet an der Rose. G r o K e ö Feuer. A g e m a. WiS.. 12. Januar. Heute Morgen um 1 Uhr brach hier ffeuer auS. das sich rasch ausbreitet und das ganze Dorf zu zerstören probt. Gditorielles. Wie kommt eS, daß ein alter, fähi ger und verdienstvoller Mann wie Joseph C. McDonald von seiner Partei fort während in den Hintergrund geschoben wird, während ein Streber und Politiker gewöhnlichen Schlages, wie Gouverneur Gray, die Ehren einheimst ? Geschieht? dies trotz oder wegen der Fähigkeit und Ehrlichkei: McDonalds ? In St. Louis haben sie wirklich den Unterricht in den öffentlichen Spulen baesck'asst. Dies ulturkort 1 U"l II " "-"I" " I " - schritt ist dem Benehmen der dortigen deutschen demokratischen und republikanl schen Presse zu verdanken : dem Anzeiger deö Westens" und der Westlichen Post". die St. 9au& r'ihünt" si eifrig bemühte, d?N deutschen Unterricht " ' ui (. -r..v.J v:. a--:. zu iiuarnii v uuic uuiuttuy vic 4?uici presse nicht mitthun. . Wir erinnern unS eineS ähnlichen Fal les hier. Als vor einem Jahre die Poli zei den Brauch eingeführt hatte, die Fest lichke'ten deutscher Vereine zu stören, und die Tribüne" eine Bewegung dagegen in Ganz brachte, da. tbat die hiesige deut sche Parteipresse ebenfalls nicht mit. ES geht doch nichts über die Art und Weise, wie die deutsche Parteiprefse die Jntenssm des DeutschthumS vertritt. Wie die Republikaner kürzlich, so haben die Demokraten gestern eine Confe renz gehabt. Wie die Republikaner, so haben auch die Demokraten Beschlüsse ge faßt, und wie die republikanischen Be schlüsse, so müssen wir auch die demokratischen als eine Anzahl nichtssagender Nbrsen hfinAnm. ' ? '4arieioq9iUC ,oulen igcrnii verdeutliche Ausdruck der GeslNNUNg ei cm -t c ner Parier ,em, wunoeroarer )ct,c vr streben sich aber unsere alten Parteien f..,, ..v-...i:x i.iix. ... r: 1 unceuuv, ww muf Äu und mit vielen Worten so wenig, wle möglich zu sagen. So heben wir auS den Beschlüssen so! genden heraus : Die demokratische Partei kennt wohl den Segen, welcher dem Lande durch die Einwanderung intelligenter Köpfe und starker Arme erwachsen ist. Sie hat stets die Einwanderung ehrlicher, achtungS werther und fleißiger Ausländer freudig bearüßt, und betrachtet dieselben als ein . .... . .st nur unsten der AuS Kundig unehrlicher, in . cn..c. nt..v.- ..-v ..:;t..r:x.. 1 bHV" oarallrre. Warum denn nur so hmterm Berge halten, Ihr Herren ? Warum denn erst den Einaewanderten eine ganze Schüssel ww... n 1tm anrj. C4,m;.r. nb dann wir im -V. ..V .MM. . " . ... m , P . . v m k. M.4 1.H1M MmmiM nur tMn 1(T mit vuitui yuwyuy wmmtti, vvn um pwy öcöcm.iu jusviv-wtyu unu, tvn wti will Schließlich soll e! ja doch gegen n - ? IX. - A.f t..Mif!X & . IW.f. k. S mm m.n alle Diejenigen gemünzt sein, welche glau ben, daß der Einwanderer etwaS B.siereS sein kann, als daS Augbeutungsobjekt der Politiker, der Monopolisten und der Smarten. Gewiß, der Einwanderer, der sich ausbeuten läßt und stets ruhig das Maul hält, ist Euch willkommen, aber oas U)!aul halt, ,!l Cucy willkommen, aoer Derjenige, welcher Euch die Wahrheit ins m r 1 1 ? . 1. . .n t i .A ft- sd.. X. KDtqi gejagr, oen moqrer zyr gerne vom Halse schassen. Wir kennen die Sorte. Gefährlich und unehrlich ist für diese lumpigen Politiker, welche sich Jahraus, Jahrein vom Schweiße Anderer mästen. fcPr k Nnlk 11s h Gortiibtton - wv -w 9W www 1 WV WWWW -w aufmerksam macht. Jeder, der die Rechte der Arbeit vertritt, Jeder, der diesen Po litikern den Anhang abspenstig zu machen sucht und bestrebt ist, den Augiasstall zu säubern. Von größerem Interesse jedoch als das. waS in diesen Resolutionen steht, ist für unS daS, WaS nicht darin steht. Seit fünf Jahren hat die Mehrheit des deut scben freisinnigen Elements die demokrati. ' . A . . ftÄ.. . ... U)Z paiici un.ctwuyi. wie vu 10 gr than in der Ervtttung, daß die Partei

sich stets als eine liberale erweisen werde. Und nun kommen die Parteiführer auS dem ganzen Staate zusammen, fassen Be schlösse und thun, als ob die Temperenz frage gar nicht in der Welt Ware. Kein Wort darüber in den Beschlüssen. Und doch meinen wir, daß eS gerade jetzt geboten gewesen wäre, laut zu spre chen. Vor vrei Wochen erst kamen die

Republikaner zusammen, erklärten sich! tu? oäimens und Local vtmn. lrnrnivf ' v u r ' 1 t r ten aus Leibeskräften über daS Liquor Element und erklärten eS als ihre Auf gäbe, dessen politischen Einfluß zu ver Nichten. Darauf hätten die Demokraten deutlich antworten müssen, daraufhin hätten die Demokraten sich offen gegen HochlizenS und Local Option aussprechen sollen. Dazu aber haben sie den Muth nicht gehabt. Warum? Die Politiker waren beisammen und jeder Politiker ist ein moralischer Feig ling, dem eS nicht um ein Prinzip, sondern um ein Amt zu thun ist und der jederzeit in der Angst schwebt, seine Chancen durch ein frisch, froh, freies Wort 'zu ver derben. Drahtna6)riÄtkn. Der große Streik. Philadelphia. 11. Jan. DaS Comite der GeslüstZleute von PotlSville. Shetiandoad und anderen Plöden Latte beute eine Urterredug ir.' (lotbin, welche drei Viertelstunden dau.ne. Cer ein sowohl, wie die Herren vom Comite weigern sich, auch nur ein Wort über den Verlauf der Ur.tetrtdung zu sa.un. Im Shinandoah Distrikt ist zur Zeit bloß eine einzige Mine im Betrieb. Subdivisson 12 der MinlrZ' National District Asskmdly No. 135 in Pottövillt bestzlok beute mit den Eisenbahnleuten gemeinschaftliche Sache zu machen. ES wurde beschlossen keine Hand in den Vergwr!en zu rühren. so lange die Com pzgnie Leute anstellt, welche nicht zur Union getören. Pi ttSdurg. 11. Jzn. 'ie Age. stell'en der Pennsylvania Bahn verlas gen ebenfalls ine LohneehSdung und drohen, im Falle dieselbe richt bewilligt wird, mit einem allgem inen Streik an der ganzen Bahn. Die Compagnie zieht die Forderung ch immer in Erwägung und Hot noch keine Antwott ertheilt. Turnerisches. Newark. N I, 11. Januar. Die Vierteljahrs Versammlung - dS New Jrrsey TurnbeztrkS wurde gestern hier abgehalten. AlS Delegaten zu der Ban deS'Tagsatzung in Chicago wurden W. Schlaciter, M. Sloethner und A. Spiller gewählt. ES wurde beschlossen, Petitionen gegen die RasterAdamS Bill in Uvllauf zu setzen und für die Wahrung der per tönlilyen retyeit tm Allgemetnen zu agiliren. Eine neue Schristsetzmaschine. New York. 11 Ja. ES ist hier gegenwärtig eine neue Schristsetzmaschine auSaestellt. welche eine Erkinduna deS .schwedischen Mechanikers Alexander La germann ist und nach Ansicht Sachver ständiger das Vollkommenste auf diesem Gebiete, wo sich schon so viele vergeblich versucht haben, leistet. Lagerman, wel chtr auch der Erfinder jener Maschine ist. mit welcher die weltberühmten schwedischen Zä' dhölzer hrrgestellt werden, war bereits seit langer Zeit dam t beschäftigt, eine Maschine mit alphabetischem Griffbrett (ke-boarü 8-8tern) für die Setzer her zustelle!', und eS gelang ihm auch, inen dkra-.tigen Apparat, welcher heute noch bei CloweS & Co. in London, einer der erößten Drucker Osfizinen der Welt, in Geb, auch ist, anzufertigen. Nicht zusrle den mit diesem Erfolg, der insofern kein vollkommener war, als sich die Kosten sehr hoch stellten, machte sich Lagerman mit Elfer an'S W.rk. eine Maschine zu ersinden. welche ollen Anforderungen ge nage, und die jetzt ausgestellte ist daS Nesultat dieser Bemühung. )lt yauplerrungenjazast ver neuen tzpotheter" besteht darin, daß der alt modische Winkelhaken deS SekerS gänz lich wegsSllt; die linke Hand wird frei und ist demnach im Stande, ebenso gut und schnell zu setzen wie die rechte. Die Buchstaben werden in einen Trichter, der vor dem für die .AuSschließungSstücke bestimmten Kasten angebracht ist, gewor fen, und eS kommt dabei nicht daraus an. wie die Lettern hineinfallen., ob "daS Oberste nach unten oder umgekehrt. Eine sinnreich angebrachte Vorkehrung' sorgt dafür, daß die Buchstaben in die rechte Stellung kommen. In Anbeträcht dieser Thatsachen leuchtet eS ein. daß durch die Maschine eine dreifache Zeitersparnis er. zielt wird. Da beide Hände beschäftig erden können, so kann der Setzer dop pelt so viel Satz herstellen, al frühcr, und da er außerdem nicht nöthig hat,

nach der Signatur u sehen, so gewinnt er hier ebenfalls bedeutend an Zeit. Auch im Uedrigen liefert die Maschine man chrrlei Vortheile! und kann daher nicht verfehlen, in den betreffenden Kreisen Aussehen zu erregen. ovgreß

Washingtor?, 11. Jan. : 6 1 n at. Senator Hale hielt eine längere Rede in Bezug auf seine vor vier Wochen ein gereichte Resolution zur Aufstellung eine? Comites, um den gegenwärtigen Zustand des CivildienftgefetzeS zu unter suchen. Er beschuldigte die Demokraten das Civildienstgesitz vollständig unbeacht t gelassen zu haben.?gan, im Gegensatze zu diesem Gesetze Beamte bloß wegen ihrrr politischen Gesinnung ab und einzusetzen, und auch in Verletzung deS Gesetzes, wie früher die Beamten zu zwingen. Geldbei t.-Sze für Pa'teizizecki zu leisten. Er tadelte die Beeinflussang der Wahl in New Pork von Seiten des Präsidenten zu Gunsten FelloaS einrS der berüchtigt sten Politikers auS der Tweed'schen Schule, sazte eS werde kein öffentliches Gebäude errichtet, kein Schiff gebaut, wo bei die Anstellung von Arbeitern nicht von deren politischen Gesinnung abhängig ge macht werde. Nach Beendigung der Rede wurde noch eine Weile über Blair'S ErziehungSdiU diskutirt, woraus Vertagung eintrat. Im Hause kam gar nicht von Bedeu ung vor. t&t Qatft. Grober Nothstand. Wien. 11. Jin. Die furchtbaren Schneestürme, welche in Oesterreich und Ungarn herrschten, dauern in einzelnen Gegenden noch fort. Viele Menschen. welche nicht rechtzeitig mehr Schutz finden onnten, sind umgekommen. Bei Jiume grub man eine Hüt'e auS dem Schnee, in die stch 14 Frauen flüchtet hatten. ES gelang, sie zu re'ter. Kaiser Wilde lm. London, 11. ! Jan. ES verlautet auS zuvtrlässtg'r Quelle, dak daS Besin den des Kaiser sehrlchltchj iund .dab man brr:itS ernstliche Befürchtungen hept. . Soll abdanken. Londor, 11 Ja,'. Der Berliner Eorrespondent der .Time," telegrophirt dak die Mächte sich dahin geeinigt haben. Fürst Ferdinand van Bulgarien zur Ab dankung aufzufordern. AuS dem Sudan. Rom. 11. Jan. NachrtTten von Massauah melden, daß 55.000 Abesstnier bei Gura stehen, und daß die Straßkn durch Baumstämme blockirk sind. Belgisch-deutsche Allianz. London, 11. Januar. Aus Paris wird gemeldet, dab dort nicht wenig Aus regung herrscht, seitdem man in Ersah rung gebracht haben will, dak zwischen Belgien und Deutschland ein geheime? Einverständnik. ja vielleicht sogar schon eine wirkliche Allianz rristirt. WaL an diesem schon früher ausgerauchten röcht Wahre ist. läßt sich im Augenblicke noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Ttat sacht ist eS übrigens, dab sich zur Zeit eine große Anzahl von deutschen Olsizitren in Begleitung von tüchtigen Thierärzten in Belgien aufhält und alle guten Pferde aufkauft, deren man habhaft werden kann. Auch die Thatsache, dak der bel gische .Kriegsminister darauf bestanden hat, die zu beschaffenden neuen Geschütze sollten bei Krupp in Essen und nicht in der Lütticher Kanonengiekerei angefertigt werden, mag zu diesem Gerücht Viran lassung gegeben haben. Schließlich hat sich da? Kriegsministerium in Brüssel auch noch nicht entschliepen können. daS in Lüttich angefertigte WannlicherMaga zingevebr einzuführen, fondern will auch erst Proben mit andern Gewehren an stellen, so auch namentlich mit dem deut schen MauserGewehr. Ausstand gegen die Christen Sbanghai. 11. Januar. In der Provinz Julien setzten Fanatiker einen Ausstand gegen die Christen in'S Werk. 2g christliche Kirchen wurden nieder gebrannt und eine Anzahl Convertiten getödtet TchiffsuchrtSeu. Angekommen in : Moville: .Furnejsta" von New York nach Glasgow. New V ork: Wyoming", .Boihnia von Liverpool; Suevis" von Hamburg Liverpool: .Roman- von Boston Heute Nachmittag werden von der betreffenden Commission die Entwürfe für daS Soldatenmonument geprüft er den. ES sind bis jetzt 50 Zeichnungen eingtlaufen.

Vom Auslande

D s 6 u S w ü r f c l n oder Ausknobcln von Bier ist von dcn prcußischen Gerichten als Glücksspiel im Sinne des Straf-GesetzblicheS erkannt worden! So meldet die Schlesische Zeitung in einer Corresponden; aus Ncurode, iv deffcn Nachbarschaft sich der Fall zugci tragen, tvelchcr zu der neuesten Entschei dung Veranlassung gegeben hat. - In ST f seinem Gasthause in Schlegel bei Neurose hatten fünf Gäste fünf (las Bier gc-f trunken und in der üblichen Weise unter Zuhilfenahme von Schwcfelhölzern ausgewürfelt. Ein sittenstrenger Polizei? beamter scheint an dieser harmlosen Un terhaltung Anstoß genommen zu haben, rrHlftfiiti rnitrSi Sr Yitsirtfi her srtff v vii 1 1 v .t v vtttvt vn ,yjii.yiwv vw viut wirthschaft wegen Dutdens von Glucks? spielen rn einem öffentlichen Äerjamm lungöort auf Grund des I 233 deö Str. G.'-B. unter Anklage gestellt. DaZ Schöffengericht zu ökurode sprach der Wirth frei, weil es mit Necht in dem Spiele kein Hazard-, sondern crn unter Haltungsspiel erblickte. Auf Berufung der Staatsanwaltschaft vcrurtheilte aber die zuständige Strafkammer den Angeklagten zu einer tÄeldbujze, und die vte: visicnv:Instan; schloß sich diesem Urtheil an. Die Entschcivuna der letzten In'ran; erklärt den ,Bear!ff Glücksspiel" dahin, daß der Ausgang deö Spieles für alle oder f5:r einzelne Betheiligte allein oder doch hauptsächlich und wlientl'ch vom Zufall abhänge und das Sptelobjei't einen Vermoaenswerth habe, dergeztalt. daß seine Ertanauna voll den Spielenden als (gewinn, seine Hingabe als erlust betrachtet werde und in der Aussicht auf den Gewinn der VesiiminungSgrund zum Spiele gefunden werden könne; dabei sei gleichgiltig sowohl die Vermögens: läge der Spieler, als anch der Umstand, ob das Spiel aus Gewinnsucht untert cr . -" r nommen weroe. viucs oiev ou nacy Ansicht des Gerichts auf das Auswürfeln von Bier zutreffen. Das Spiel ist na mentlich in studentischen Kreisen so allgemein verbreitet, daß wir kaunr annehmen können, es werde irgendwo rn Deutschland ein Nichter-Collcgium geben, dessen Mitglieder in ihrer Mehrheit in jüngeren Jahren nicht nur dieses Glücksspiel" gepflegt und dadurch ihren Kneipwirth in die Gefahr gebracht hatten, auf die An? klagebank wandern zu müssen. uevev einen angeblichen Dl'amantcnfund wird aus Ostpreußen folgendes berichtet: In Widairren bei SruiZgirrrn' fant:;.gst- ein Veuher beim lÄrabeil eines Brnnncns rn bcocutendcr Tiefe einen kleinen Gmcnstaud, den er, da er ihn anfangs für eine Glasperle hielt, achtlos bei Seite werfen wollte. Er besann sich aber eines An' dern und steckte ihn in die Tasch?. Bald darauf wurden ihm von einem Händler 300 Mark für die vermeintliche Glasperle geboten ; dadurch stutzig gemacht, wandte sich der glückliche Finder an einen Königsbcrgcr Sachkundigen, der den Werth deS alsDiamant erkannten Steinchens auf O000 Mark schätzte. So ganz unwahrscheinlich ist die Sache nicht, da schon mehrfach in Ostpreußen Edelsteine gesunden wurden, welche vermuthlich im Besitze irgend eines der vielen Franzosen gewesen waren, der wahrend des Rückzuges im Winter von 1812 13 dort seinen Tod fand. Immerhin bleibt eine Bestätigung der obigen Nachricht noch abzuwarten. ' In Pest hat dieser Tage die dortige Behörde drei Fabriken ausgeforscht, in welchen die NahrungsmittelVerfälschung im Großen bctrieben wurde. Der Eigenthümer der einen dieser Fabriken heißt Ignatz Baum, der des zweiten führt den Namen Jacob Salomon. Das saubere Gelichier fertigte aus Klei, Stärke und Gummi alle möglichen - Fälschungsmittel an, bei gewissen Waaren, wie bei falschen Zininu und falschem Paprika, wurden noch alte Zigarrcnkistchen und Ziegel vermahlen. Die drei Fabriken beschäftigten zahlreiche Agenten", die sich ausschließlich mit dem Vertrieb der gefälschten Artikel befaßten. Ihr Geschäftskreis erstreckte sich nicht bloß auf Pest und Ungarn, sondern sie hatten auch in Serbien, Rumänien, Bulgarien, Nußland und sogar in Italien zahlreiche Abnehmer. Die Fabrikanten arbeiteten mit 500 Prozent Gewinn, während die Kaufleute, welche die gefälschte Waare mit echter vermengten, daraus 100 '160 Prozent Nutzen zogen. Die Fabriken wurden behördlich gesperrt. In Lübeck erregt die Aufdeckung alter Wan'cmilercien - großes Interesse. An der Außenseite der zum Bischofshof" gehörigen Gebäude sind Wandmalereien freigelegt, die auf die Geschichte der ältejten Bischöfe Lübecks Bezug haben. Die Gesjalten der Pralaten sind mit Unterschriften, welche auf ihre Thaten hindeuten, dargestellt. Naheres konnte noch nicht ermittelt werden, doch ist anzunehmen, daß die Malereien aus dem 15. Jahrhundert stammen. In die Wände sind außerdem Wappcnsteine spaterer Bischöfe eingemauert. Im Vatikan ist eine Kiste mit einem kostbaren Kunstwerk ange langt. ES ist nichts weniger als ein Gemälde Murillos. Dasselbe wird von der Stadt Scvilla der Vaterstadt des aroßen Malers, Papst Leo XIII. ans Anlaß scinesPriestcr-Jnbilaums geschickt Man glaubt, daß das Bild dem vatlkaNischen Museum einverleibt werden wird. das schon zwei Gemälde des berühmten Malers besitzt. Der Papst erhielt bis jetzt aus Frankreich überö0,000 Ftaschen

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