Indiana Tribüne, Volume 11, Number 113, Indianapolis, Marion County, 11 January 1888 — Page 3
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.jr-ry "-f-a After Forts years. eipenence in tn preparation of nior than Oaa Iluodred Thonand apyications fVr pstents la the United Siate and Forein coantnes. tu pnbiishers of the Scientiü Araericaa continn to act as solicitors for patents, ca.eits. traiie-marks. Copyright, etc.. forthe United Mats. anX Yiäfl to obtam pateots in Canada. Knglana. rrance. Grmany, and all other countne. Theirexpennc is uaeqoaled and their tacihues are uns Dirawinüre and pecificationa prparod and flled in the Patent Office on ehort notice. Ternia vtj re&sonable. Ho chare for eiamination of moae.4 er drawinjt. Advice by mail free. 1 Patent obtaJned brouph Mnnn .tr7o.arnotIce(l tntbe SClEriTIFlC ArEIUCA.,.which ha the largest circulation and i the root nüaentiil nwipaper of il3 Kind publissied in the world. 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StUZiat .... 7.30 3a P U S XtmCsat. .fOS Vanlie 1100 Vftr üail.. . t OJ n cha,I,, 5 43 7s aii n et... !.' a Tag s?rf.... 4 , S;ptft 4 15!, Bchnil,ug 3 33 Xm ltdelaud, Columbsl, Sillktnsatt und Jüdta nsdolis isenbain (See Liae.) fl Tf .. , 3 t 3 5 t akr1e i ..11 ( 3a i 9 w !s.U2 ;oioBt:a:. 75)skHJr.... st.iu ü j . . 7 ?0 J?fl i ;1 6tjj i) 2 0ii Cr o1ii -usa 3 r z - ichigan Gffxtl. 4. i) Vm S B?ton fiar. j.iü.j5 Ctf'jlicocb iclP.cs, C.S.nab 3. .gtag'.ich. 3.&0 Srn I . 4.30 i! . 7 Ca l zu, essen 10.3Ü Cn 11 Su9a tU53 11.3) j I.W t Uiiia. s5 ?: i 3."0 ?(8. 'M -. U4U19. 5.K0Ka tliii.lOJS l.).5 9m - 5 01 a .uttccali, 3sbicnopoiU, St. Louis n. Ehieszo Sistsba. iiarteaaii Didifiö?. Ctti9.? a. 3 einclnnati f'UJ3 Ca Fndtanav Ccc. 10 4 ; S'9iUllsp. ,14, So ö5ni f ... U 15 t. i ttzUck ff 11 10 ' Safatcttc ec.. 4.44 9Pl8 VSt 4 ri ?!? R 5i 4.3 ChilSZs Didiftsu. Caa t)üti O,. 7.106b tiieigo Rüti. 9 . Z,,rn i b.00i 98 ttUch rc 11.3' Lssayeue cc... 5X) 5 Laanott 4t.. 7.' 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tzavttän Hetööld's Tochter. Novelle vott F. Herrmann. (Fortstdung.) (ssr-bedurfte einer langen Zeit, um zu einem Entschluß zu gelangen, die lviderstreitendsten Empfindungen bewerten seine Vrust, denn wenn ihm in dem einen Augenblicke eine Stimme m seinem Her,icn (uiici . uic ci -ijiic (uiiii uumuuuuj i E,sbc.hs whrGe,1..nuna zum Ausdruck :.e . v' r ni:,r t ?i:x f,- . i( s 4' . bringen all die Aeuerunc;en emer tie- . fcn und innigen Liebe, die von ihren ir o: ' ... r.: !. Auaen und ihren Lippen :u lesen waren. können unmöglich nur Luge und Tauf r f " i r (i r i chuna ccwe en sem o brachte chon ,7, .;,;.Swr; rt,tf sa im nach ten ein nuaer Blick aus das ihm aufbauen wollte, wieder zum Wan ken. Und dies letztere Gefühl, daS Ge. fühl deS Zweifels, behielt angesichts jenes ' unwiderleglichen Zeugnisses endlich den Sieg. Mit sinsterer Miene, die sein junges, frisches Gesicht plötzlich um Jahre gealtert scheinen ließ, zerriß Kurt jenen für seinen Vater bestimmt aewesenen Brief, in welchem er die feierliche Erklärung abgegeben hatte, daß er auf seiner Verbindung mit Elsbeth Herbold besteten würde, was auch immer daraus erfolgen möge, und in müder, gebeugte Haltung verließ er dann das Haus, weiz ihm die drückende Enge der Zimmerwände plötzlich unerträglich schien. Er war zufrieden, daß ihm nicht irgend ein unglücklicher Zufall gerade jetzt Herrn Werner Petersen in den Wea führte. denn er würde sich geschämt haben, seinem Vater in die Augen zu sehen. Hajtlg trar er auf die Straße hinaus, aber er hatte erst wenige Schritte gethan, als er sich von hinten her am Arm berührt fühlte. Zerstreut und ungeduldig drehte er sich um, und er war keineswegs angenehm überrascht, sich dem kleinen vermachsenen Schreiber gegenüber zu sehen, dessen Bekanntschaft er in Kapitän Herbolds Hause gemacht. Die Vertraulichkeit, mit welcher Jasmund ihn auf der Straße anzuhalten' waate, -ärgerte ihn .und doch hielt er. die Begegnung'nur für einen Zufall, wahrend der leine in Wirklichkeit schon seit mehr als zweiStunden unausgesetzt vor dem Haufe des Handelsherrn auf- und niedergeschritten war, den Augenblick erwartend, in welchem Kurt heraustreten würde. Ich möchte mit Ihnen sprechen, Herr Lieutnant!" sagte der Schreiber ohne einen weiteren Gruß. Es betrifft eine wichtige Angelegenheit und Sie müssen eine Viertelstunde für mich übrig ha, ben. Das Alles war in einem Ton gesprochen, welcher viel mehr befehlend als bittend klang und welcher im Verein mit dem ganzen, ziemlich auffälligen Venehmen des ärmlich aussehenden Menschen sehr wenig darnach angethan war, die zornige Ungeduld Kurts i eine freund, liche und willfährige Stimmung zu verwandeln. Wenn Sie mir etwas zu fugen haben," erwiderte er kurz und ohne stehen zu bleiben, so suchen Sie mich zu einer angemessenen Zeit in meiner Wohnung aus. Aus der Straße pflege ich lange Unterhaltungen mit Personen, die mir nahezu unbekannt sind, nicht zu füh So werden Sie diesmal eine Ausnähme machen," fuhr Jasmund noch dringender fort, indem er hartnäckig an der Seite deS Offiziers weiter trippelte. Es ist eine Sache, die nicht Sie und mich allein augeht und die keinen Auf schub leidet.' Es war etwas so trotzig Herausforderndes in seinem Gebahren und sogar in dem Klang seiner sonst so schüchternen dünnen Stimme, daß Kurt das unscheinbare Männchen erstaunt vom Kopf bis zu den zußen betrachttte. Unter anderen Umständen würde ihn sicherlich eine mit einer Regung des Mitleids gemischte Neugierde veranlaßt haben, der Aufforderung dieses sonnerbaren KauzeS auf den Grund zu gehen und sich eine nähere Erklärung von ihm zu erbitten. Heute aber war er denn doch nicht in der Stimmung, sich auf derartige Dinge einzulassen, und mit einer Entschiedenheit, welche an Deut lichkeit nichts mehr zu wünschen übrig ließ, wies er das Ansinnen des Schreibers nochmals zurück. Wahrscheinlich würde indessen auch diese energische Aunorderung ohne Erfolg geblieben sein, wenn Jasmund nicht durch ein anderes, stärkeres Hinderniß von weiteren Belästigungen deS Offiziers abgehalten worden wäre. Die Anjtrenauna des raschen LaufeS und der heftigen Rede war eine zu große gewesen sür seine ichwache, schon halb qebrochene Konflltu tion. Als er eben auf'S Neue anfangen wollte, zu sprechen, versagte ihm oer Athem und ein erstickender Hustenanfall zwang ihn, Halt zu machen. Seine kleine, hinfällige Gestalt, die sich unter den Qualen der Krankheit and und krümmte, bot einen wahrhaft bejammernöwerthen Anblick dar, und einige Vorübergehende blieben mitleidig stehen. Diesen Augenblick benutzte Kurt, um sich rasch aus dem Gesichtskreise deS Schreibers zu entfernen. Es war ihm merkwürdiger Weise garnicht in den Sinn aekrmmen, das Anliegen Jasmunds mit Elsbeth in einen Zusammenhang zu bringen, denn in diesem Fall würde er ihm unzweifelhaft Gehör geschenkt haben. Sein Glaube war vielmehr, daß e3 auf eine unverschämte Bettelei abgesehen gewesen sei, oder daß eS mit dem Verstände des kleinen Schreibers nicht ganz seine Rich tigkeit habe. Und so setzte er seinen Wea fort, ohne sich weiter um Johannes Jasmund zu kümmern. Erwar entschlossen. ElsbethS
Brief nicht zu beantworten. Sein Stolz möglich von dem Vorgefallenen unterverbot ihm. um ihre Liebe lu betteln in richret und unter Auswendung aller er-
einem Augenblick, wo er ihr lualeick unumwunden hätte eingestehen müssen, daß f ii ? 1 1
er als iyr ane mcyl meyr uoer uner- ihiuu,iij nm ein iciyuciumiu uuijcicgi meßliche Schätze gebieten, sondern ganz worden war, in das väterliche Haus, auf den Ertrag seiner eigenen Arbeit und ' Schon beim Morgengrauen hatte sich Tüchtigkeit angewiesen sein würde. Sie eine Anzahl der berühmtesten und tüchhatte ihn rund und unzweideutig ver tigsten Aerzte Hamburgs an dem Schmer,
schmäht und darnach blieb ihm seiner ueoerzeugung nach reme andere mvi aia lchwsio.tndtz. Entfasung. ttuM??
-:y 3&Z i Vater glaubte er eine wettere ymärunä 1 nicht mehr schuldig zu sein. Wenn er heute, nachdem er seines dem Vater geaebenen Wortes lcdiq worden war. nicht in der B. .straße erschien, so war ' damit unzweideutig genug dargethan, daß er seine Beziehungen zu Eapitän HcrboldS ' Hause als sür immer gelöst betrachte. Ein Mißverstehen dieses Fernbleibens war unmöglich, und er konnte sich die Pein eines Briefes oder einer mündlichen Auseinandersetzung ersparen. ! Nachdem er lange zwecklos umherge- - ii. sT . ck: ; ' . "J "? J?Ä" ClUC ICUUIUJ UV yrnpuivvitrgen gelegene Weinstube, welche " 8 . u.- ml- c lhm von ruher her bekannt war. In der Gaststube saßen .uirr wenige Persotttv i(ttar ! r il t?lfrtä I i , UilW uuiu luiit uuu vv -vv ' ' . . . . .. ' t,axf ' frledlgung keme ein bekanntes Ge lcht. .A;-?. r.:. s, : !bzufchlleen und ganz ungestört seinen trübseligen Gedanken nachzuhängen. In finstere Grübeleien versunken, achtete er nicht'darauf, wie die Viertelstundeu verstrichen,' und als er sick endlich, da das Zimmer immer voller und daS Stimmengewirr um ihn herum immer lauter' gewordea ivar, von seinem Platze erhob, da lehrte ihn ein Blick auf die Uhr, daß es inzwischen bereits später Abend geworden sei. Auf den Straßen war es ganz finster, ein heftiger Wind hatte sich aufgemacht, der den Passanten die angenehme Feuchtigkeit eines feinen mr ' stt.nf.L !lf.l. pruyregens in oas ii?qia)i pell,mie. ES war ein so unbehagliches Wetter, daß es begreiflich erschien, wenn nur Wenige mit hastigen Schritten längs der Häuser dahineilten, und wenn man in den abge- ' . . w r a legeneren traszen uveryaupr nur in großen Zmischenräumen einem Menschen begegnete. Kurt schlug den kürzesten Weg nach seines Vaters Hause ein. Als er zu diesem Zweck eine der schmalen und stillen Gassen passirte, die für das alte Hambürg so charakteristisch sind, war es ihm,' als vernähme er hinter sich den Stritt eines Mannes, der sich in immer gleicher Entsernuna von ihm hielt, als wenn er es auf eine Beobachtung oder Verfolgung abgesehen hatte. Mehr einem unwillkürlichen Antrieo folgend als aus Besorgn! für seme Sicherheit wendete sich der Offizier einmal nach dem hartnäckiaen Begleiterum, und er gewahrte die hohe, breitschultrige Gestalt eines Mannes, dessen Gesicht er zwar in der Dunkelheit nicht erkennen konnte, dessen Umrisse ihn aber mit solcher Lebhaftigkeit an Capitän Herbolds kraftvolle Figur erinnerten, daß Kurt für einen Augenblick ganz sicher war, Elsbeths Vater in ihm zu sehen, li? blieb stehen, um seine Annäherung zu erwarten, denn wenn ihm auch eine Begegnung mit dem Eapitän in seiner jetzigen Gemüthsstimmung keineswegs erwünscht sein konnte, so hatte er doch auch keine Veranlassung, dieser Begegnung feige auszuweichen. Aber lerne Erwartung, daß ihm zener näher kommen würde, bestätigte sich nicht. Er schien vielmehr urplötzlich auf eine beinahe räthelhafte Weise im Schatten der Häuser verschwunden, und als Kurt endlich, des Harrens müde, seinen Weg fortsetzte, blieb auch der verfolgende schritt verjtummt. Die Gasse mundete rn emen größeren Platz, an dessen Rändern wohl mit trudem Flackern emiae Laternen brannten. dessen mittlerer Theil aber in tiefster Finsternlß dalag. Gleichzeitig tobte der Sturm gerade hie? so heftig, daß selbst ein krastlaer Mann wie Kurt Muhe hatte, sich gegen ihn zu behaupten. Er mochte unaesahr un Mittelpunkt des Platzes angekommen sein, als er plötzlich etwas wie einen heftigen Schlag oder Stoß in der linken Seite des Rückens verspürte. Ein eiaentliches Schmerzaesuhl war Nicht damit verbunden, aber er hatte die Empfindung. als ob von der durch den Schlag getroffenen Stelle aus etwas Warmes über seinen Körper hinabrieselte. Und wie er sick nun heftig umwandte, um nach der Ursache des sonderbaren Zufalls 'zu forschen, da begann plötzlich der Boden unter seinen Füßen zu wanken, eS flimerte ihm blutroth vor den Augen und indem er mit den Händen vor sich hin in die leere Luft faßte, als wollte er dort eine Stütze suchen, stürzte er ohne Besinn nun schwer zu Boden. Der Sturmwind tobte über seinen regungölosen Körper hinweg, er hatte den dumpfen Aufschrei deS Getroffenen verschlunqen, und sein Heulen und Brausen blieb das einzige Geräusch, das in ' der f . r r si' c 5 5 ' nacylilcyen irmianum oes aogeiegenen Platzes vernehmlich war. Ganz Hamburg war am nächsten Morgen erfüllt von dem Gerede über das r r c r n'r 1 viuiige iLretgnlsz oer verwlcyenen cacyi. Gegen zwei Uhr Morgens hatten Vorübergehende auf dem Z. . . .markte einen anscheinend leblosen Körper eines elegant gekleideten iunaen Mannes auf das Straßenpflaster hingestreckt gefunden, und die Blutlache, welche ihn umgab, hatte von vornherein darauf hingedeutet. daß er durch fremde, verbrecherische Hand in diese Lage versetzt worden sei. Die ärztliche Untersuchung, welche auf der glücklicher Welse nicht sehr weit entfern ten Polizeiwache sogleich vorgenommen worden war, hatte das Vorhandensein einer sehr schweren und schon an und für sich durchaus lebensgefährlichen Verletzung ergeben, deren Beschaffenheit im Verein mit dem bereits erfolgten starken Blutverlust nur sehr wenig Hoffnung auf eine Rettung deS schwach athmenden Ver mundeten ließ. Aus Papieren, welche man bei ihm vorgefunden, ergab fich. daß er der Dragonerlieutenant Kurt Petersen sei, die Beamten waren nicht im Zweifel, in ihm den Sohn des allgemein bekannten Handelsherrn vor sich zu haben. Der unglückliche Vater wurde noch im Laufe der Nacht so schonend als denklichen Vorsichtsmaßregeln schaffte man den noch immer Bewußtlosen, dem ...CiiZ. . . u . ! . (n.ltniltlMV M..f.&& enSlager deS Offiziers zusammengefun ven. Aueeroem waren . ucy rrr uer, Nt?Betnmr selbst .und n ernst dnln
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chaüendev Äärin irtjchw I zuae ein höherer Beamter der Crlminal polizci in dem Gemache nmesend. Man entfernte den ersten blutstillenden Verband, um die Wunde noch einmal genau zu untersuchen und sie regelrecht zu verbinden. Das Ergebniß der eingehenden Untersuchung war nicht weniger unerfreulich als das schon in der Nacht abgegebene Gutachten des Polizciarztcs. Mittels eines sehr scharfen und spitzigen Jnstrumcnts, wahrscheinlich eines langen Dolchmessers, war dem jungen Manne ein offenbar sehr kräftig geführter üch rn den Rücken beigebracht worden, der fast die ganze Brusthöhle durchbohrt und auch die Lunge verletzt hatte. Eine eigenthümliche Erscheinung wurde dabei von dem .Gerichtsphysikus konstatirt, indem dieser erfahrene Arzt darauf hinwies, daß die Lage der Verwundung und die Richtung des Stoßes fast mit Sicherheit auf die im Grunde doch recht sonderbare Vermuthung leiten könnten, der heim- - .- r - w t:i r:rv:- tr 1... r uicnjajc uno t;uucuiugc yaier yaoe seine Mordwaffe mit der linken Hand geführt. Die anderen Aerzte mußten die Richtigkeit dieser Behauptung zugeben, so wenig eine derartige Vermuthung auch der äußeren Wahrscheinlichkeit lu entsprechen schien. Ueber das ernste und gramvolle Gesicht Werner Peterscns aber ging bei diesen Erörterungen ein seltsames Aufblitzen, wie wenn ihm das Dunkel dieser traurigen Angelegenheit xlötz'ich gelichtet worden wäre. Er zog den Kriminalbeamten bei Seite und führte mit gedämpfter Stimme eine kurze und angelegentliche Unterhaltung mit ihm. ui schwaches Aufstöhnen vom Krankenbette her bewog sie, ihr-Gespräch plötzlich abzubrechen. Unter den Händen der Aerzte war Kurt endlich zur Vefmnung gekommen und mit mattem, umflorten Blick schaute er im Zimmer umher. Ehe noch einer hatte daran denken können, ihn zurück zu halten, war Werner Petersen an seiner Seite. Mein Sohn! Mein armer Sohn!" sagte er mit halb erstickter Stimme, indem er sich über den Verwundeten herabbeugte, dessen bleiches Gesicht mit seinen erschlafften Zügen wirklich 'schon das eines Sterbenden schien. Sage mir nur ein einziges Wort! Wer hat Dir das aetban?" a 7 Kurt schien sich noch in einem halben raumzustande ju befinden. Es wäre unmöglich gewesen, mit einiger Sicherheit auszusprechen, ob er seinen Vater erkannte und ob er überhaupt irgend welches Verständniß hatte für die Situation, in welcher er sich befand. Als aber Werner Petersen seine Frage abermals und noch eindringlicher wiederholte, da bewegten sich seine Lippen, und leise zwar wie ern Hauch, aber doch so deutlich, daß Jeder der Umstehenden eS ver? nehmen konnte, flüsterte er: Eapltan Herbold!" Ueber die starke Gestalt des Kaufherrn lief ein Zittern. Die Züge seines fast so gleichmäßig ruhigen Gesichts verzerren sich in namenloser Wuth, und eS kostete ihn sichtlich eine übermenschliche Anstrengung, den lauten Ausbruch dieser Wuth mit Rücksicht auf den todtkranken Sohn zu unterdrucken, Kurt aber nahm von dieser Wirkung seines Wortes schon nichts mehr wahr. Schmerz und Schwäche hatten ihn bereits aüf'S Neue übermaltigt und er lag wiederum regungslos mit geschlossenen Augen da. Der Physikus edeutete den Vater, das Zimmer zu verlassen, und Petersen leistete der stummen Aufförderung ohne Weiteres Folge, indem er sich auf den Arm des Criminalvoliuueu ltükte. (Fortsetzung folgt.) PauperiSmuS in Deutschland. Für das Jahr 1835 war vom VundeSrath eine statistische Aufnahme über die öffentliche A r m e n p s l e g e in allen deutschen Staaten angeordnet worden. Durch dieselbe sollte versucht werden, zu einer in bestimmten Zahlen gegebenen Anschauung wenigstens der für die Verwaltung wichtigsten, am meisten missenswerthen Thatsachen auf dem Gebiete der öffentlichen Armenpflege zu gelangen. Die Ausführung der (iryeung geschah natürlich durch Vermittclung der einzelnen Staaten, von denen eine Anzahl, den vom Reich gezogenen Nahmen erweiternd, die Fragen vermehr ten und' insbesondere die persönlichen Verhältnisse der Unterstutzten naher zu erforschen suchten. Diese Ausnahme war eine im Verhaltniß zu anderen, welche sich aus den Zustand der Bevölkerung beziehen, fchmierige und machte den Gemeindebehörden, denen die Aufzeichnungen zunächst oblagen, manckerlel Arbeit. Denn wahrend es sich z. B. bei den Volkszählungen nur darum handelt, den Bestand an einem bestimmten Tage aufzuzeichnen, mußte hier die Beobachtung ein ganzes Jahr lang fortgesetzt werden, und zur richtigen Beantwortung der Fragen bedürfte eS mancherlei Ueberlegung Dazu kamen die Schwierigkeiten, welche durch die Verschiedenheit der Armengesetzgebung r , . - h rv , , V-i . vr. ; oerelltt wuroen5 royoem isi oie uf? nähme als im ganzen gelungen zu be zeichnen, und eS wird wohl Niemand das große öffentliche Interesse verkennen, welches diese Statistik verfolgt, die zum ersten Male die Zahl der Personen, die der öffentlichen Unterstützung bedürfen und die Größe der dafür erforderlichen Mittel zur Kenntniß gebracht hat. Freilich sind es die Zahlen nur eines Jahres; denn diese Untersuchungen von Jahr zu Jahr fortzusetzen, scheut man sich ml Rücksicht auf die dadurch den Gemeindebehörden erwachsende Arbeit. In einigen Jahren wild indessen die Wlederholung der Aufnahme sich empfehlen, um die Wirkungen der neuen Soehlgesetze auf die Armenverhältnisse festzustellen. DaS Jahr .885 war das' erste, in welchem das Gesetz über die Krankenversicherung in Wirksamkeit war. Die von ihm geschaffene Organisation erstreckt sich bereits auf 4$ Millionen Arbeiter, und ca. 49 Millionen Mark wurden zu Zwecken der Krankenfürsorge verausgabt. Es ist klar, daß ein Theil der in diese Organisation einbezogenen Fälle solche sein müssen, die früher daS Eingreifen der Armenpflege veranlaßten, und daß diese mithin schon im Jahre 1885 gegen früher etwas entlastet war. Die in Rede stehende Aufnahme hat nun. ergeben da'im Jahre 1885 iro
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d'cut a?en M5Ä 1-5?. 866 Persotten aus öffentlichen Mitteln Unterstützt worden sind und der Gcsammtauswand der öffentlichcn Armenpflege 92,432,517 Mark betrug. Jene Personcnzahl macht 3.4 pCt. der Bevölkerung und in einzelnen Gebieten steigt dieser Satz noch vlcl höher; uamentlich in den großen Städten ist die Armenziffer bedeutend; so sind von der berliner Bevölkerung ö. pEt. öffentlich Unterstützte, von der Hamburger 9.7 pCt., während in anderen Gebietsteilen sich rt'n c . ti-. Ziffern zeigen, oie noa) unrer 2 pir. bleiben ; so in einigen mitteldeutschen 1 . rf1 fW . . Kraalen (achscn-Altenvurg, chwarz-bura-Schaumburq). Jene auf den ersten Blick wohl erstaunlich hohen Ziffern verlieren aber viel (?) von ihrem bedenklichen Eharaktcr, wenn man erwägt, daß darunter nicht etwa nur dauernd, das ganze Bcobachtungsjahr hindurch, voll? ständig Unterstützte verstanden werden dürfen, sondern auch vorübergehend und einmalig Unterstützte sind ; und daß in ihnen auch die Mituntcrshltztm Familienglieder der Almosencmpfängcr begriffen find. Schon ein Vergleich der Personen mit den Ausgaben zeigt dics ; es kämen nämlich, wie man sieht, nur S3 Mari auf den Kopf der Unterstützten. Vom Auslande. Die neuesten M a ß r e g e l n des Erzbischofs der Posener Erzdiözese zu Gunsten der Deroeutschung des yccli glonS:UnterrlchtS an den dortigen ÄolkS schulen stoßen beim Klerus auf Hinder nisse. Man schreibt aus Posen, 10. Dezember: Erzbischof Dr. Dinder hat an sämmtliche Dekane der Erzdiözese GnesensPosen ein Rundschreiben gerich tet, in welchem dieselben angehalten wer den, die ihnen unterstellten Pfarrgeistlichen zu veranlassen, bei den StaatSbeHorden dahin vorstellig zu werden, daß ihnen auf Grund des ArtlkelS L4 der BersassungSurkunde die Beaufslchtlgung d?s planmäßigen Neligions-Unterrichts in der Volksschule wieder übertragen und ihnen gestattet werde, die Konfirmanden - anstatt wie hier fetzt überall üblich in der Kirche fortan in den (chulhäusern t ' . t i- 1 I . . ' ' . . ' I vorzuverelien. lnige oer öv erane sollen die erforderlichen Schritte zur Aus? suhrung dieser erzblschoflichen Äerordnung bereits gethan haben. Der gro ßere Theil der Dekane soll aber bis jetzt Anstand genommen haben, daS erzbischöfliche Rundschreiben den Pfarrgeistlichcn zur Kenntniß zu geben, weil sie es mit dem Amte eines Geistlichen nicht für vereinbar zu halten glauben, daß dieser mit der Leitung eines Neligionsunterrichtcs betraut werde, welcher den polnischen Kindern nicht in der polnischen, sondern in der deutschen Sprache ertheilt wird. Zur Klärung dieser Angelegen: heit findet in den nächsten Tagen eine Konferenz der Dekane der Erzdiözese statt. An leitender Stelle der DiözesenVerwaltung soll man, wie versichert wird, dem Princip huldigen, von zwei Uebeln das kleinere zu wählen, somit eö für vorteilhafter erachten, wenn die Pfarrgeistlichen den Religionsunterricht und sei er auch nicht in der polnischen Sprache leiten, als wenn fie von der Vcaufsichtigung dieses UntcrrichtSaegenstandeS überhaupt ausgeschlossen wären. Man glaubt, dadurch den Geistlichen wieder den Weg in die Schule u ebnen. Die Afrikanische Gesellschaft in Deutschland soll nach einem in der Sitzung deS Ausschusses am I. December gefaßten Beschlusse aufgelöst werden. Die Gesellschaft erhielt bisher aus dem für wissenschaftliche Forschungs zwecke alljährlich vom Reichstage bewil liaten Fonds von 100.000 Mark eine beträchtliche Summe. Weitere Zuwendüngen aus diesem Fonds find indessen nicht zu erwarten, da das Reich den qan' zen Betrag ausschließlich sür seine eigenen Zwecke in den kolonialen (chutzgebieten zu verwenden geöcnlt. 'le Afrikanische Gesellschaft steht fich dadurch, wie die Rat. Ztg." mittheilt, in ihrer bisherigen Wirksamkeit lahmgelegt, da die Einnahmen aus den Mitgliederbeitrügen, welche jährlich ca. 8000 Mark betragen, bei Weitem nicht hinreichen, die von ihr angestrebten Ziele der wissenschaftlichen Erforschung Afrikas wei ter tu verfolgen. So wird denn die Gesellschaft, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigung des Kaisers, nach etwa zehnjährigem Bestehen fich auflösen. Dieselbe war im Jahre 1373 auS der Gesellschaft zur Erforschung Aequa torial-Afrikas hervorgegangen, als deren Erweiterung sie m betrachten lit. 18.9 hatte fie die Rechte einer juristischen Korporation erhalten. Um ihre Thätigkeit kurz zu charaktensiren, sei nur daran erinnert, daß fiedic ErpeditioncnvonGüß! feldt, Homeycr und Pogge, Dr. Lenz, Pogge und WiLmann, ferner von 'r. Büchner, Flegel, Dr. Böhm, Reichert und Kaiier ausgerüstet, bezw. mit erheblichen Mitteln unterstützt hat. Von einem noch seit 1313 geladenen Franzosengewchre ist in dem Orte Unterlicdcrbach bei Wiesbaden fahrlässiger Weise ein junger Mann erschössen worden. Bei Gelegenheit der Kirchweihe kneipten mehrere Burschen bis zum frühen Morgen und begaben sich dann mit dem Haussohne in dessen Schlafzimmer. Dort fand einer der Burschen hinter einem Kleiderschrank ein altes, verrostetes Gewehr, nahm daS selbe und machte verschiedene Griffe damit; schließlich gab c: es dem ebenfalls l in's Zimmer gefolgten Kellner mit der r e t r V r r '.'iusforoerung, er ioue einmal zeigen, oo auch er als alter Soldat noch die Griffe machen könne. Der Kellner machte die Griffe, da entlud fich plötzlich die Wane und der Schuß ging einem der Burschen so durch den Hals, daß der Verletzt schon nach wenigen Minuten verschied. Dem Kellner wurde fahrlässige Todtung eines Menschen zur Last gelegt, denn als einstiger Soldat habe er wissen müssen, daß man mit einem Gewehre nicht spielen dürfe. Die Wirthssöhne bezeugten, daß das Gewehr in dem vorgefundenen Zu stände schon lange Jchre unangerührt im Zimmer geitanden habe: vtiemand in der Familie habe gewußf, daß das Gewehr, das ein altes ranzosengeweür sei und aus dem Jahre 1813 stamme, geladen gewesen sei. Der Angeklagte wurde zu 3 Monaten Gefänanitt verurtbeilt. 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