Indiana Tribüne, Volume 11, Number 111, Indianapolis, Marion County, 9 January 1888 — Page 1

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NeneS der Telegrllpd. lS , I t e e a 1 1 i C I t n Washington. 9 Jan. Schönt Wetter, darauf Regen oder Schnee. Ein Meteo rstein. Jacksonville. Fla., 9. Jan. Ein grober Meteorstein, und eine Anzahl kleintrer wurden in der Nähe von Middle bürg vor einigen Tagen gesunden. Die Steine waren noch heiß, 51.2V0.000. New York. 9. Jan. Die läge dkS Atlantic Eable Pools gegen die sranzö siche Kabel Co. wurde in Paris zu Gun sten des Klägers entschieden. DaS Ur theil lautete aus 51,200.000. Gbttorielles.

Dem Ausgange des Prozesses zwi schen Henn Nappaport und den Herren Craig und Stokes sieht man in deutschen Kreisen, speziell in deutschen Arbeiterkreisen mit großer Spannung entgegen. Von welch' großem Vortheil für die Arbeiter die Entdeckung des Naturgases ist, sängt bereits an sich zu zeigen. Die auswärts wohnenden Besitzer von Grund eigenthum in Indianapolis haben beschlössen, die Miethe um 10 Prozent in die Höhe zu schrauben. Es giebt Leute, welche sich darüber ärgern, wenn nun geringschätzig über die amerikanische Jnstiz schreibt, und I den ür einen Anarchisten halten, der nicht unsere Rechtspflege in vollem Maße bevundert. Hier aber ist ein Bischen Statistik: Im Jahre 1836 kamen auf 1499 Morde 83 gerichtliche Verurtheilunzen und 133 Lynchungen. im Jahre 1335 aus 1893 Morde 103 gerichtliche Verurtheilunzen und 181 Lynchungen, und im Jahre 1831 auf 1465 Morde 123 gerichtliche Ver. urtheilungen und 195 Lynchungen." Wirersehen aus obigem, daß die Zahl der Lynchungen weit größer war, als die Zahl der Verurtheilunzen in ordentlichem Prozeßverfahrens Und davor soll man Respekt haben! Da soll man noch glauben, daß das Volk Vertrauen zu den Gerichten hat. Criminalrichter Jrvin hat ebenfalls. gewissen Einflüssen nachgebend, einen Wirth wegen Uebertretung des Sonn tagsgesetzeS zu Arbeitshausstrafe verurtheilt. Wir halten eine solche Strenge 'für fa natisch, und es giebt einen großen Theil unserer Bevölkerung, der wohl für Recht und Ordnung, aber nicht für puritanische Strenge und temperenzlerischen FanatiS muS sich begeistern kann. Wenn Richter Jrvin im Courthause bei seinen Collegen herumfragt, dann kann er die Entdeckung machen, daß mehrere der selben es offen bekennen, daß sie ihre Er wählung dem Einfluß der Tribüne" verdanken. Es könnte sich vielleicht einmal creig nen, daß die Arbeiterpartei kein Passen deS Material für richterliche Stellungen sindet, und daß dann die Tribüne" frei sein wird, ihren Einfluß 'gegen Kandi daten für solche Stellungen zu gebrau chen, die ihr nicht gefallen. Wir verlan gen von einem Richter Gerechtigkeit, aber keine übermäßige Strenge, emer Partei clique zu Gefallen. Die ..Cmcmnatier Zeitung" vom 5. ds. enthält folgende Stelle : Der NeujahrsWunsch eines unserer Wechselblätter enthält folgende Zeile: Auf freiem Felde wächst daS Brod Was wohl die Bäcker in der Gegend zu thun haben mögen ; ob die den Sauerteig pflanzen und das Mehl säen, oder nur daS Brod abzupflücken und umherzutra gen haben." Soll das geistreich sein, oder witzig, oder ist es dumm? Wir fragen dies, weil diese Zeile in unserem Neujahrs Wunsch vorkam. Wollten wir gleich geistreich, witzig oder dumm sein, so könnten wir zum Exempel auf folgende Zeile in derselben Nummer der Cincinnatier Zeitung" hin weisen, in welcher obige Bemerkung ent halten ist. Da heißt es : In Columbus grünt und blüht die politische Thätigkeit." Wir könnten fragen : Hat schon Jemand eine grüne Thätigkeit gesehen, oder eine Thätigkeit, welche Blüthen trug? Weiß der Herr College nicht, was eine Metapher ist? .. Wenn z. B. ein Schiller'scher Verö heißt: Und di, Angst beflügelt den

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VmitWt (JkB V4MI ül 0' P Angst" mit veritablen Händen einen veri tablen Flügel an den Fuß befestigt ? Der geehrte Herr College in Cincinnati dürste gut thun, seinen Witz an seinen eigenen Produkten zu üben. Soweit hat die Untersuchung vor demWahlcomite des Repräsentantenhauses in dem Contestfalle zwischen Carlisle und Thoebe Folgendes ergeben : Carlisle, der seit vielen Jahren Mitglied des Reprä sentantenhauseö und zur Zeit Sprecher des Hauses war, schien sich seiner Sache so sicher gesühlt zu haben, daß er sich um die Wahl nicht viel kümmerte. Er ist Demokrat und wohnt in Kentuckv.. Seine Stimmung ist somit erklärlich. Er hatte aber vergessen, daß die be deutendsten Orte seines Distrikts, Coving on und Newport, nahe bei einer Großtadt, bei Cincinnati liegen. Die Folge war, daß die einlaufende Berichte die Niederlage Carlisle's erken nen ließen. Sosort traten leitende Poliiker. Freunde Carlisle's zusammen, und beriethen, was zu thun sei. Noch warm nicht die Berichte aus allen Counties da. und es dauerte nun lange, bis sie einliein. Es zeigte sich später, daß mit diesen Berichte den allgemein bekannten Metho den manipulirt worden war. Dann wurde Carlisle mit kleiner Stimmenmehrheit ür gewählt erklärt. Sein Gegner, Thoebe, w Icher Kandi dat der Arbeiterpartei war, weist dies Alles nach, trotz der Schwierigkeiten, welche ihm dadurch bereitet wurden, daß Carlisle's Freunde seinen Advokaten be rächen, damit dieser einen Theil des Bewismaterials unterdrücke. Es bleibt nun abzuwarten, ob es mög ich ist, daß ein Vertreter der Arbeiterache Gerechtigkeit erlangt oder nicht. DrahtnagriHteu. L a m r d a n k t ab. Washington. 8 Jan. Herr Lamar, ycr an serceiar oes Einern aoae dankt, um die ihm argedotene Stelle eines BundeS'OberrichlerS anzunehmen. Die Sozialisten gewinnen. C h ica g o. 8 Jan. Die Sozialisten trugen heute bei der Beamtenwahl in der Distrlct Assembly No. 24 der.ttnightS os Labcr einen vollstä-idigen Sieg davon. Gecrge Schilling wurde mit üdermälti gender Mehrheit zum Werkmeistlr ge wählt. DaS ö;ikutiv'Comitt besteht auö lauter Sozialisten. District No. 24 schließt sämmtliche AsstmblieS in Chicago mit Ausnahme derjenigen ein, welche zu Na-ioral District AssemdlieS gehören. Der Streik an der Reading Bahn. mtmyoxi. ü Januar. Bet ein Conf.renz dir verschiedeuen an dem Streik ir t resstrten Arbeiterorganisationen wurde beschlossen, auch die ttohlengräber im Wyoming Distrikt zum Streik ouszu fordern. Reading, 3. Jan. Der Kohlender sandt steht nahezu still. Statt der ge wöhnlichen 6000 bis 7000 liefen heute nur 5C0 Kohlenwagen hier durch. Chicago. 8. Januar. ThomaS B. Ba ry. Mitglied dir Nationa!Sx,culive der Kaights of Labor reiste heute Nach mittag nach dem Osten ad. vermutblich um die Führung deS Streik? on der Rea ding Bahn zu übernehmen, und eine Bei lkgung dtösklben zu erzielkn. Ott Üabti Die Krankheit de S Kro nprin e n. Berlin. 8. Jan. Die Frankfurter Zeitung meldet, daß Tr. Bramann wie der nach Frankfurt zurückgekehrt sei. weil vorläufig eine Operation am Hale des Kronprinzen nicht nötdig erscheint. AuSdemReichStag. -Berlin. 8. Jan. .Die Conservatiden und die Nationalliberalen wünschen, die Legislaturperioden des. Reichstages auf ö Jahre zu verlängern. An dem neuen Sozialistengesed werden, ehe dasselbe im Reichstag vorgelegt wird, wich tige Abänderungen vorgenommen wer den. Der Bundeörath hat den zweiten Abschnitt, betreffs der Ausweisung der Sozialisten, amendirt, indem er die Macht der Bundesregierung dahin beschränkt;, daß nur diefenigen, welche unter diesem Gtsed eines zweiten Bergthens übersühit werden (besonder? als .Mitglieder gehet mer Gejellschasten') ausgewiesen werden sollen. DaS Berliner .ÄolkZdlotl' ccflctii : Wenn da Projekten leiner jetzig n Form auSgtsührt werde, so würden die sozia listischen ReichStagSmitglieder sich jeden falls kssnstig nicht mehr um Reichstag. Mandate bewerben.

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Die Spidelaffaire. Bltr.ff der Angaben, daß die Züricher -Anarchisten- Haupt und Genossin mit der Berliner Polizei in Verbindung ständen, wird natürlich hier erklärt. daS sei eine pure Erfindung. Der Züricher .Sozialdenoklatveöffentlicht eine Liste Derjenigen, welche im Solde der Berliner Polizei gehen sollen, und bringt Einzel heilen in Bezug auf ihre Salöre und ihren Wirkungskreis. Die Liste ist theil, weise authentisch. (Der Kabeljunge sagt hie? noch, jene Angaben seien in der französischen Presse verdreitet worden ; wie indeß schon vor mehreren Tagen mit' getheilt, kamen die ersten Nachrichten hier von über London. und zwar direkt au schweizerischer amtlicher Quelle.) Die schweizerische Regierung tat die Berliner Behörden benachrichtigt, daß Haupt öffentlich prozessier werde, und erhielt darauf die Antwort. Haupt sei kein Agent der Berliner Polizei, und sein Prozeß gehe keine deutsche Behörden etwa? ar. Zur europäischen Lage. London. 9. Jan. Der Correspon dent der .Daily NevS- in Constaatmopel sagt: .Die Pforte ist urt rricht.t. daß Lord SaliSbury die deutsche Regie rung insormirt bade, daß wenn durch die Besetzung Bulgarien von Seiten Ruß' landZ Krieg auSrechen sollte. England zwei Geschwadrin da schwarze Meer schicken werde, im anderen Falle verdk e neutral bleiben BYft in .6JanuaV."ügendlscklich herrscht eine Ruhe, von der man jedoch in offiziellen und diplomatischen Kreisen recht wohl weiß, daß sie trügerisch ist. Die österreichische und die russische Regierung haben sich gegenseitig Versicherungen ihrer FriedenSbestrebungen gegeben Ver stcherungen, denen Niemand die geringste Wichtigkeit beilegt. Die einzige tatsächlich Veränderung in den Verhältnisien, welche den Frieden zu fördern geeignet. ist, bl steht in dir thä tigen Wiederausnabme der Verhandlun gen zwischen dem österreichischen Minister de Auswärtigen (Gaf Kalnoky) und dem russischen Gesandten in Wien (Fülst Lebanoff) behusZ Gleichstellung deS Machtgewichtß aus der Balkan'Halb insel. Damit wird die Krisis gemildert und die Gefahr eines Krieges wenigstens für den Augenblick beseitigt indlß ändert sich damit keine dkr wesentlichen Differenzen zwischen den beiden Reichen. Rußland verlangt, daß Fürst Ferdinard aus ein gemeinsame? Mandat der Mächte hin vom bulgarischen Thron gestoßen werde ; dann solle von einer neuen Ratio nalversammlung ein neuer bulgarischer Fürst erwählt, und die bulgarische Armee solle wieder russischen Osficieren unter stellt werden. DeS Weiteren verlangt e daß der neue bulgarische Fürst ein Mit glied der orthodoxen griechischen Kirche sei. Die Durchsetzung all dieser Fordern, gen dürste ihm jedoch schwerlich gelingen, aber e wird demnächst ein, neue Frage aaZwersen, nämlich, ob Oestnreich BoS nien und die Herzegowina behalt? soll. Diese Provinzen wurden ursprünglich aus einen rein provisorischen Rechtit t l hin von Oesterreich besetzt, thatsächlich sind sie jedoch jetzt annectilt. Oesterreich wird aufgefordert werden, sie zu räumen. und eS ist wahrscheinlich, daß die Frage der zukünstigen Verwaltung dieser Ländir einer Conserenz der Mächte anheimgege den werden wird. Man erwartet nun, daß Oesterreich? Weigerung die Balkanländer zu theilen. einen entschiedenen Vorirand zum Kriege licfirn wird. Deutsche Lokalnachrichteli. Thüringische Staaten. Ter Wirtcrmeister H. Nollau in Apolda ist wegen Hehlerei verhaft worden. In den thüringischen und sächsischen Wollenfabriken wurden in den letz ten Zeiten unzählige und zwar sehr be? deutende Waaren- und Rohmaterialiendiebslähle begangen. Bei Nollau wurde nunmehr ein qroer Posten Garn aefunden, der von einem in der garberei Niedt in Mattitedt kürzlich verübten lm bruch herrührt. f In Meiningen Dr.

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