Indiana Tribüne, Volume 11, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1888 — Page 2
Indiana Tribüne.
Srscheiut Figtich NNd SoNUttlgS. SUtSghi .Xrtfiane Um bux$ Ma 2:1 mU ftctl fi Bo$. ki Conntasl ,XrtJlu flttl pi QQl. Ccib lufaattxia 1 Cistl. V, Ps Sirtf4i2l in C:zaIIlOIatt 5 ? SsiZee: 110 O. Oatölanbüt JndianapollS, Ind., 7. Januar 1888. Llbentener eines Durchbrenners. 95 r etwa vier fahren wurden die Eltern des jungen Wiüiam E. Carr in Philadelphia in großen Schrecken veriefet. Willie". der damals erst 18 cakre zählle war urvlöblich über Nacht ! . J ' , . Jy . , I aus oem üuernticuje verschwnnoen, und I - . ' S I itrialten Nacksorscd gen festgestellt werden, daß der junge j i j i Bursche sich nach New sl)oxl begeben batte : von dort aus aina iede Svur ver
die betrübten Eltern forschten vergeblich zahlt, erucytweise venamet, vag er , ,sr mt ijeirni nach seinem Verbleiben. Nur soviel jedes Jahr einen Reingewinn von etwa j Wunderbar
konnte träfe der eifrigsten Nackforsckuns $50,000 erzielt. Das Geschäft ist jeden- ihren
loren. Die Polizei im ganzen Lande die Lumpen, sondern auch alte Fleischerhielt den Auftraa. auf den Durchbren- knochen. Eisenstücke, Blechkannen u. s. w.
ner zu fahnden, aber zwei lange Jahre verrannen, ehe die betrübten Eltern von ihrem Sohne eine Nachricht erhielten. Dieselbe lautete allerdings wenig tröstlich. Willie schickte seinen Eltern einen Brief aus dem asiatischen Indien und . s l . . . t . rv c . i inentc lynen in oemseioen mti, er ociinoc ich gegenwärtig als Gemeiner m Diensten der englischen Eolonial-Armee und würde herzlich froh sein, wenn er Gelegenheit hätte, wieder nach Hause zurückkehren zu können. Er habe seit seiner Flucht aus dem Elternhause viel durckmachen muffen' und nur die bitterste Noth habe ihn gezwungen, Soldat ihrer bntilchen Majestät, der Zalserm von . . . J . , 9 I nolen", zu weroen. r wuroe yerzzicy sroy ,ern, wenn er wleoer oayclm im tonnte. I Auf dieses schreiben hm setzten seine m , Eltern Himmel und Hölle in Bewegung, um ihren ohn aus dem englnchen Mllitärdienst frei zu machen chüepltch aelana ihnen dies auch, und zwar aus die Zs r. i . ri. r sei... I vingaoe yin, oab' er zur cii sciucu vsiu lritts in etc engil cue vinnec nocy nlcyr -w..-fcw l-m w x w voujayrlg gewesen sei. mic war un-rt'-r ir'ff. I ' ""essen mir anoercn engilscyen Gruppen auf den Kriegsschauplatz nach Blrma bcordert worden, und es dauerte noch erne lange ell, cye er oorr von iclnem w densposten" erlöst wurde. Dieser Tage traf er in New Jork ein und erzählte einem Reporter seine Geschichte wie folgt : Ich konnte es in Philadelphia nicht mehr aushalten. Die Stadt und das , c ' o I Leben darm waren ml? zu schlasrlg Ich war nie em .vreund von Dlme - Rovel- . M . I len, doch fühlte ich in mir die unbczwingbare Schnsuckt. die weite Welt kennen xv lernen. Aachts, als Alles M unsern vauc sajuaiia; miu t rxc: :j. :x :l oen ouen na, unlcn in ueu nuiui den Bahnhof und fuhr mit dem nächsten Zuge nach New York ab. Dort gelang mii, aui cuicixi -uamcr jueueu im Begrisie stand, nach Australien zu fahren eme Stellung als chlssslunge zu nnden. Wut waren Drei Monate unterwegs und ich hatte eine lustige Zelt, fcjfV . V . a C I (lluCfl Sk luyuiu m; ciji uic uumKiica uuc vzi Seekrankheit überwunden hatte. AlS wir nach Melbourne kamen, erhielt ich eine eio,umme ausoczayii, wie iu, iz vorher noch nie besessen hatte Ich verzubelte das Geld und sah mich dann in Australien nach Arbeit um Ich fand Anstellung aus emer Farin, doch kam mir dort das Leben bald noch langwelliger
und .Ichnurte dort mein Bündel, woraus Un daß in dem Hörer oder Leser nicht ich ein zensier ossnete und aus die Strafe cill unüberwindlicher Ekel erregt wird, entsteh. Ich gelangte unbemerkt bis aus Aber eine ri-in'.elt? (cene mockten mir
1.1 yuaücipym. ayet i.u Dieser Ausdruck ist, wie wir beiläufig 'Lus und begab Mich wieder auf em bemerken wollen, hohenzollern'schen UrSegelschlss, mit welchem ich nach Indien sprunas. Als Friedrich Wilhelm I..
gelangte- Jnalcutta wurde lch von "nem heftigen Lieber errlssen und mute mehrere Monate lm Hospital zubringen. Als ich aus dem Hospital herauskam war ic? urm wie eine jurapmiaua unu scymacy uoer aue wegrisse. ;cy ,ay Mi vergeblich nach Arbeit um, und schließlich r I . - j j. - T ii r-.iv.l I. iie in miui llii, voioal unwerven, um mcgi yungers sierocn zu mu,,cn. - 'ann kamen wir nacy lrma. er r. ni: rr 1 . . . . t - . r 1 v?T"t ntif ni rsrtTftijt IVttiAnrtrtitt I .. ..... ...g.... mare uns viel zu scyassen. ie ln- ? . r f r: s " . sv ' 1 woyncr veö .'anoes lieben keine ossene Schlacht, sondern ziehen es vor, ihre rzx..- : jt, "?...r- I viCbm ... viu,n.i u.iiu uiiv vyc ren bewaffnet ; die meisten tragen lange, scharfe Messer, die ihnen als Angriffs wafse dienen. Wel)e dem Europäer, der ihnen lebendig in die Hände aeräth! Sie setzen ihn verschiedenen Folterqualen aus, oder nageln ihn gar bei lebendigem Lcibe an s Kreuz. Ich hatte viel dur endlich die cachncht Grund der Furspra Hll im uiuiHi Utlll I w.iuzr&Jf c.ss.. ......V.. w vi ivitwu vuiw, .r.. 1. . ft': ;r !c V sit.f,",.";. .is wi;. on memen Gelu ten nach wilden Aben? k.. ff. für imrnr .k.:,. ern bm ich sur immer gehellt. euer New ork. ' Mit dem Sammeln von Lumpen und
1 t 1. x. 1." j . x -f..r-T r rr -.
eustgen ucuiuuuisu; zu uoerjaucn, jaus übrig, alö in ohnmächtigem Grimm sich sie sich in der Mehrheit glauben. Nur in sein Krankenzimmer zurückrollen zu wemge von ihnen sind mit Schieszgeweh- lassen und als ein verlassener Mann ?u
chzumachen. als ich
l nach England n,r.n d?ü- der Krnpr nz als ..nd.r.7. meinen Eller ausqestell.er CLX?$fT Geldwechsel zurerfügnggestellt wurde. Ä . 5 tu rf'lt Ich benutzte das Geld, um mildem nach- " ?' "' lsbld sten Dampfer nach New York zu fahret.
anderen Productcn" des Aschenfasses em siuyeien uriycile irre; neue Hossund der Gossen in New Vork sind Haupt- nungcn erwachten; der Kronprinz selbst sächlich die Söhne des sonnigen Italien spch m emem, für die Oesfentlichkeit
beschäftigt. Kaum beginnt früh Morgens am Himmel eine neue Morgenröthe zu leuchten, so beginnt auch schon in dem hauptsächlich von Italienern bewohnten, von der Crosbn-, Jersey: undMulberrnStraße begrenzten viertel ein neues Leden. Zu Hunderten strömen die Lumpensammmlcr aus ihren armseligen Wohnungen heraus, um sich an ihr Taf. rV M .eswerk zu begeben, zn verleget stehen sie sich ganz gut dabei. Die Arbeit ist allerdings über alle Begrisse ekelhaft und schmutzig, doch bringt sie Jedem sei es Mann, Frau oder Kind mindestens mtn Dollar ocn .Tag .ein, und. daiur
rann cm Italiener naiy leinen Begrlen ganj herrlich" leben und sich obendrein einen hübschen Nothgroschen für spätere Zeiten zurücklegen. Uebngenö ist es durchaus keine Seltenheit, daß ein Lumpensammler zwei Tollars und mehr den Tag verdient, er muß dann aber auch allerdings ganz besonders vom Glück" begünstigt werden. Außer der Masse von Lumpensammlern, die auf eigene Faust arbeiten, gibt es in New 2)orf auch eine Schaar von etroa 500 Italienern, die behufs Beseiti-
gung der' städtischen Abfälle in Diensten eines besonderen Contractors Namens Giuseppe Cicarilla stehen. Sie erhalten von ihm einen festen Taglohn von Hl. 25 und sind dasur verpflichtet, in den Absallcn der Stadt nach Sachen zu suchen, die noch cmen Marktwerth haben. iicanUa steht sich bei dein Geschäft ganz ausgezeichnet, obgleich er für das Vorrecht, die , Abfälle beseitigen oder sonst nach eigenem Gutdünken - verwerthen zu dürfen, der ' c . . . . .r- . ctr a ! raor eine monaincye nogaoe con $2;jyu . w s-r , . . c ! falls sehr einträglich, selbst wenn es nicht r . . - ganz 10 via cinoniigr. Die Lumpensammler benutzen nicht niu Alles wird sorgfältig sortirt und in dazu bestimmte Fässer verpackt, die dann von Großhändlern" an gewisse Fabriken verkauft werden. Die Italiener fühlen um hei oieiem (5Zeckatt lehr roohL t5 ist, als ob sie sich bei dieser Arbeit in ihv rc i i v X m ndti I "7 I ' I "V I " l 7 vtsuu. Verlegene Wetterfahnen. Wtxl. PollSzkit. vom 23. December. Wer in den letzten Monaten und Wochen das öffentliche Leben im Deutschcn welche nn wenig hinter den Kullsscn zu beobachten gewußt hat, der darf I 1" 7' rühmen, den Genuß eines Schau habt zu haben, das man, wenn nicht einen gar so traurigen Anlaß Unttr rinr nrifsnnfiimisfi (?nmnhi m Vf mnnm f5mit, Nie Wetterraknen sind r verlegen, sie wissen nicht, wohin sich bewegen", wie es im modernen Aristophancs heißt. Ist die Krankheit des Kronnrin:en unheilbar oder nickt? Mun rj-" -7 " ' ' . .1 . " ' inan rld) au; einc antifemitifck-ckr lt ick . m j y I m sociale töcker.Aera einrickten oder nickt ? wax bie Frage, und der Schlangen mtn m (5ircu5 znz erscheint als eine stcifgliedrige Puppe, wenn man neben :r, : nne y,:, r?S,sft,n i.ns ' - w - Besten" stellt, wie sie ihre Glieder ein? renken und bald so, bald so schwenken, auf daß sie, je nachdem jene Frage entschieden wird, der politischen .ltuation die nothwendige praktische Ncchuung tragen" können. Diese Komödie n ihren einzelnen ".--l " ' " w-w-m-w-Acn und Scenen zu verfolgen, ist heute nr)d, nirflt an hpr o,it. w,. arfubm wir. daü wir da:u ke"inen innerlicken Nerui nerim"tv,n fniI mir KsZi da l;enie dc Ariitovkanes. und das ' . ' geHorte schon dazu, um ein Uebermaß menschlicher Erbärmlichkeit so darzuftel doch herauSgreif-n, um sie ein wenig zu zergliedern, zu Nutz und Frommen aller Derer, welche noch immer nicht wissen, as es mit der beutiacn Orthodorie und Reaktion auf sich hat. Die Antwort, lche von dieser Seite auf den Ausspruch der Aerzte, daß die Krankheit des Kron . w Prinzen carcinomatös, d. h. krcbslg und ari0 unheilbar sei mit nnübtt-trelslcker Pünktlichkeit erfolgte, war die Versammlung dem Grafen Waldersee. Börse nd Kirche. Gründer und Hofpredigcr, Bureaukratie und Militarismus, kurzum Alles, was volksfeindliche Interessen hslt beeilten sich, mit der künftigen Sonne zu tramircn." tm an bcr Wassersucht todtkrankerMann. sich zm letzten Male in sein geliebtes Tabakskolleqium hatte tragen lassen, und Kronprinz Friedrich, unvermuthet aus Nhelnsbcrg eintrcs end, in den Saal einrat. sprangen sämmtliche Hofschranzcn f. kchrt7n dem sterbenden Könia den ' ' . . ' . ttücki-n und d en?rt?tt um hen ThrnnFstl, .r herum, ck will (Zuck Sckurken " . . . " j ' . t iren ni t inkrttn Gnint , im - - v , - ' v - . r . - . . . . miien. imrie ivneona) lllzclm tn tu v ' r cm bekannten Berserkcrzorne anaesicht ..k, f'n h,,; Hg vermochte den Stock nicht mehr zu . . , . 1 j realeren, und es blieb ikm Nlckts sterben. Doch dies nebenbei. Um auf die Versammlung beim Grasen Waldersee :u rückzukommen, so war sie, wie gesagt, ein r- , c " ,, .ramlien mii oer runsligen onne". Die frommen Theilnehmer verließen sich if:j". f.... ?? , 5 . r 1 r , ,"X r 1. t , . . I scnschast der Aerzte, und sich I vÄ 5? ...e... 2 rT 3 v fr XU dkN kllkN kiNks MllNNks. des kN ' . v.uuiviuu i uvmmycu iuciücu lann, cAr, .u lind daß sie ganz wohl daran thäte, m ..m "zAri'r,, w.Z'r. f AAfirnliM i ts jft4 f ..V ..y.v... . . v. . v y im V1.VV1. .V. .1.1.11 durch so überlebte Gefühle, wie ein bisv '"a.'. gelegentlich zügeln zu lassen. II . -1 1 , X 1 - . . " .. 11 (II T nus van jicmo lamen FUNsllgcre 'Jiachj sichten; vie lerzte wurden selbst an ".""i um iaum vcryemier Verachtung von Denen, die ihn als einen i vposaunien -: Mit Blitzesschnelle änderte sid) die Scene. Der Stöcker, welcher sich sofort nach der Versammlung beim Grafen Waldersee auf die Höhe der Situation gehoben fühlte und eine so wüthende Sudenhctzrede hielt, wie er nur je in den fr 5 ugcn zcmes sogenannten Glanzes" gehaltn: hatte, wurde wie ein verbrauchter Hanswurst zusammengerollt und unter dic ofsiciösen Füße geworfen, welche mit einem Behagen auf ihm Herumtramreln. glS batten'tie den ReichLfnnd-
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aucr Z'cclcysselnve" in tauv zu zermalmen. Tie nationalliberalen Mannesseelen" aber, die beim Grafen Waldcrscc mitgetagt hatten, verschwanden schleunigst im Mauscloche, aus welchem sie ängnlich hcrvorpicpsen, es habe sich in der berufenen Versammlung ja gar nicht um christlich-sociale" Machenschaftcu gehandelt, sondern um parteilose Werke der 9!ächstenliebe oder ähnliche schöne Dinge.' Die Kirchliche Monatsschrift", das Organ der Hofpredigerpartei, betet be-
sonders für die z w c i Biclgctlcbtcn, den GrciS und den Jüngling, die auf der 3!uhmesleiter dieses HcldengeschlechtS oberwärts und unterwärts dem Kranken, jetzt dem Mittelpunkte unserer Sorgen, am nächsten stehen", und sie betet ferner. öatj dem 'cteren die Züchtigung gerade zu -iner friedsamen Frucht der Gerechtigkeit und männlichen Ergebung sich stets weiter erkläre :tt qlaubiq inni gcr Gelassenheit." Abgesehen von der . f jr. rrt : r.a r?r verscuwoininenen moaverei oicses ayes . t j-. t yW sa;c .uae oes Sinnes ltar. mir, oan solche nrecyyelt Urhebern straflos dahin zu gehen scheint und aus dem Volke heraus an denselben nicht so gezüchtigt" wird, wie sie verdient. Das heißt: mcht auf dem Wege des Gebets, sondern auf einem durchaus irdischen, aber desto fühlbare? rem Uvege. Der König der Pferdediebe. Christophe? Cartcr, der König der Pferdediebe in den Ver. Staaten, verbüßt gegenwärtig für eine seiner letzten Heldenthaten" eine dreijährige Gefängnißstrafe im Zuchthause zu Concord in New Hampshire. Nach seinem eigenen Eingeständnisse hat er bereits mehr als 1000 Pferdediebstähle auf seinem Gewissen. Seit langen Jahren war er em Schrecken für jeden Pferdebesitzer in den New Eng-land-Staaten, da er hauptsächlich in Nhode Island, Connecticut und New xjoxt zu Hehlen pflegte. Der Verbrecher wurde neulich von einem Reporter in seiner Gefängnißzelle ausgesucht und theute demselben aus eine äußerst freimüthige Weise viele Vorfälle aus seinem Leben mit. Im Jahre 1873," so erzählte er u. A., stand ich auf der Treppe eines Hotels in Albany, N. F., als ein Mann zu mir kam und mit mir zu sprechen annnq. Ich erkannte bald, daß er mich für einen biederen armer hielt und störte ihn nicht in seinem Glauben. Er erzählte mir, er habe 36 Pferde aus dem Westen Mitgebracht, um sie in Albany oder sonstwo im Osten zu verkaufen. Die Pferde seien allerdings noch unterwegs und würden erst in em paar Stunden m der vstaot eintref fen, doch sei er mit Absicht einige Stunden vorher angekommen, um sich nach Herzenslust amüsiren zu können. Der Mann kam Ml? wie gerufen. Ich nahm ihn in ein beruchtiates Haus und sorgte dafür, daß er binnen kurzer Zeit sinnlos betrunken war. Er hatte nur noch so viel Verstand, daß er mir den Auftrag ertheilte, für seine Pferde zu sorgen, wenn sie mit dem nächsten Frachtzuge ankommen würden. Gleichzeitig überreichte er mir den Frachtbrief. Ich llen Mlr dle Gelegenheit nicht entgehen. Als mein Pferdehändler in seinem Dusel eingeschlafen war, hinterließ ich in dem Hause, in welchem man mich und mein Gewerbe sehr wohl kannte, die Weisung, den Mann unter allen Umständen festzu: halten, bis ich wieder von mir hören lassen würde. 'Dann begab ich mich auf den Bahnhof, eiate den Frachtbrief vor. erhielt daraufhin die 3 Pferde und fuhr mit ihnen nach Boston, wo es mir ohne große Mühe gelang, sie zu verkaufen. Die 36 Gäule brachten mir insgesammt über H6000 ein. und mit diesem Gelde in der Tasche kehrte ich wieder nach Albann zurück. Mit der Eigenthümern des Hauses, in welchem mein Freund", der PferdeHändler, bisher immer noch im Zustande eines vollständigen Rausches behalten und beherbergt worden war, schloß rcy meine Rechnung ab, die uns Beide vr trieomte. :di borte dabei, wie mein Freund", ohne von meiner Nähe etwas zu ahnen, im nächsten Zimmer jubelte und sang, als ob ihn die ganze Welt nichts angehe. Am nächsten Tage mein Freund' befand sich noch immer wohl in dem Hause des Frauenzimmers war ich bereits an Bord eines Dampfers, der nach Europa bestimmt war. Ich legte die Reise glücklich zurück und hielt mich über zwei Jahre in Europa aus, unö -v i? i f . ..V t V zwar zumeist in '4)euii.cyiano uno in yci Schweiz. Dort verheirathete ich mich, habe aber seit meiner Rückkehr nach den Ver. Staaten mit meiner Frau in keiner Verblnduna mehr gestanden. Äon mnnem Freund", dem Pferdehändler, habe ich nie wieder etwas erfahren. Ich könnte Ihnen so schloß der ..König der Pferdediebe" seme Erzahlung noch viele ähnliche Geschichten berichten, doch können Sie schon aus dieser einen ersehen, daß ick mein Geschäft verstehe." Vom Jnlande. In dem Badezimmer der Wohnung des Bankiers John Ralston in Lebanon, Ll?m Eounry, Oreqon, erplodirte eine Lampe, während die beiden ? resp. 7 Jahre alten Kinder John und !Nabel badeten. Im Augenblick stand Zllles in Flammen, und die Kinder muß:cn elend umkommen. Auch die Mutter rlitt bei dem Versuche, ihre Kinder zu retten, schwere Brandwunden. Vor einigen Tagen stießen Santiago Rojas, dessen Sohn Francisco und sein Enkel Manuel in der Nähe des ittattcho dc Navaios bei Noaales im Territorium Arizona an dem Wege nach Lantanos, wo kürzlich Leon Baldmin ermordet worden war, auf em Räuberlager, in welchem etwa vierzehn Räuber hausten. Tie Räuber sielen über die weisenden her und ermordeten sie, worauf sie sich alle Brthgegcustände ihrer Opfer aneigneten. In Ehattanooga in Tennessee ist der früher auf den ganzen Binnenscen bekannte, vormals in Detroit ansässige und damals sehr reiche Capitain William Wilde in bitterer Armuth gestarben. Er hatte sein Vermögen in unglücklichen Spekulationen verloren und wauLuletzt Nachtwächter in einer, Feuer
wehrstation. Sein ganzes Besttzthum f - r c . . . , , .
vcslano aus zwei goioenen i.iyren, ocren eine er seinem Pfleger schenkte, während mit Hilfe der anderen sein Bcgrabniß bestritten wurde. Der mer'icanische Staat Vera Eruz hat ein sehr zeitgemäßes Gesetz gegen Winkcladvocaten oder Ferkelstechcr erlassen. Jeder, welcher ohne eine strenge rechtswissenschaftliche Prüsung bestanden zu haben, als Anwalt in einem Eriminal- oder Civil-Proceß auf- . .. t.. ....... '. ... ' V .X13....s; , juiiciiu i'uci uiiiigc yiciy lyuuiuu.iy- . Geschäfte zu verrichten sucht, hat nach I diesem Gesetze im ersten Uebertrctungsfalle eine Gcfänqnißstrafe bis zu 15 agen oder eine Geldbuße bis zu 860 zu erleiden; im Wiederholungsfälle wird diese Strafe verdoppelt und bei der dritten uebertretung wird der Wmkeladvocat aus dem Staate verbannt. . I n d e r N ä h e von Bowling Green im südlichen Theile von Florida lebt ein alter Teraner Namens John Powell. Derselbe ist wohl bewandert in dem Gebrauch der Schlinge zum Fangen.verschiedener wilder Thiere. Dieser begab sich vor einigen Tagen hinaus in den Wald und stieß alsbald am Fuße einer Elche auf eine rieslae Klapperschlänge. Nach längeren Bemühungen gelang es ihm., dieselbe vermittelst seiner Schlinge lebendig zu fangen. Die Schlange hatte eine Lange von 7 nus; und 6 Zoll und wurde wohlverpackt nc.ch Bowling Green gesandt, um spater in der zu Jacksonville, Florida, stattfindenden Ausstellung nebst anderen Seltenheiten den Besuchern gezeigt zu werden. Ueber hoffnungsvolle Jungen" wird aus Pittsbura berichtet: In der 12. Ward von Alleghenv lieserten sich ungefähr 50 Knaben im Alter von 8 bis zu 14 Jahren eine Schlacht. Dieselben hatten bei früheren Spielen zwei Parteien gebildet, die sich jetzt in die Haare gcriethen. Anfänglich begnügten sich die yossnungsoollen jungen mit Steinen als Waffen, als aber der Kampf heißer wurde, kamen anch Revolver zum Vorschein. Ter ' lOiahrige Joseph Johnston wurde durch einen Schuß in den Unterleib tödtlich verwundet; alle übrigen Kämpfer blieben merkwürdiger Weise unversehrt. Wer den verhängnißvollen Schuß abgefeuert hat, ist noch nicht ermittelt; süns der Theilnehmer sind auf Verdacht hin verhaftet worden. ;j n o v e k a in K a n s a s wurde dieser Tage eine Ku:Klur-Bande durch die Verhaftung sämmtlicher Mitglieder (mit Ausnahme eines einzigen) gfrengt. James Vanderine, Nelson English und P. ko. Galloway wurden von dem Bundcsmarschall im Gefängniß abgeliefert. Dieselben sind nebst fünf Anderen beschuldigt, einen Ansiedler Namens Hoover eingeschüchtert zu haben, um ihn zum Aufgeben seines Elaimö" zu zwingen. Die fünf Anderen haben .Bürgschaft für lhr Erscheinen vor Gericht geleistet. Die Angeklagten mißhandelten Hoovcr in grausamer Weise mit schlagen und Fußtritten und wollten ihn auch noch mit einem Theer- und Zvederaewand versehen, aber Hoovcr wehrte sich verzwei? sclt, und seine Frau schlug drei der Angreiser mit einem schweren hölzernen Stuhle nieder. Während des Kampfes sielen den Angreifern die Masken von den Gesichtern, sodaß Hoover und dessen tfnrn dieselben- zu erkennen vermochten. Bald darauf wurde den armen Leuten der rothe Hahn auf's Dach gesetzt, sodan sie vbdachlos waren und lm freien übernachten mußten. In dem Sträflingslager des Arbeitshauses in Knor-Eounty in Tennessce hat man wahre Bestien als Asfsehcr angestellt. Die grauenhaftesten Acte von Brutalität gegen männliche und weibliche Gefangene scheinen dort an der Tagesordnung zu sein. Eine dieser Bestien Namens Samuel Shaw marterte vor einigen Tagen eine weibliche Gefangenc. Namens Nannie Carter fast zu Tode. Sie bat eines Abends um Wasser, was ihr von Shaw verweigert wurde. Dies reizte sie zu einer Aeußerung, welchi dem Aufseher nicht gefiel. Am nächsten Morgen begab er sich in die Zelle , der Gefangenen, ehe sie sich noch angekleidet hatte, schlug und trat sie, und trieb su hinaus, worauf er sie einen 60 Fuß hohen Abhang hinunterstieß. Dami noch nicht zufrieden, sprang er mit beiden Füen auf die am Boden Liegende und schlug ihr in'S Gesicht und auf den Leib. Darauf ließ er sie durch zwei Gesangcm niederhalten, während er mit der söge: nannten Ochsenzunge, einem an einem Hickorvstock befestigten Riemen von unge gerbtcr Haut, ihr mit aller Kraft fünf undzwanzlg Hiebe verabreichte. Tel Zustand des armen Mädchens ist höchst bedenklich. Die Bestie ist in Haft, wirt aber sicherlich nicht den wohlverdienten Galgen zieren, auch wenn ihr Opfe' Serben sollte. Der König der Avostel-Jn seln ist todt. . In La Pointe auf Mada-line-Eiland, der größten der Apostel-Jn-seln im Superior- See, ist kürzlich im Alter von 83 Jahren )iichter Bell gestorben, welcher seit 55. Jahren dort gewohnt hat und in früheren Jahren weit und breit als König des von ihm im Jahre 1846 organisirten La Pointe Eounty bekannt war, welches sich füdlich bis zum Chippema-Fluß in Wisconsin, nördlich bis zu den Aposteln-Jnseln und westlich bis an das Fclsengebirge er: streckte. Er war im Jahre 1832 vor Canada aus im Auftrage der American Für Co." in die Gegend gekommen, und da er ein Mann von außerordentlicher natürlicher Begabung und ein geborene: Führer war, so erlangte er bald einen großen Einfluß über die rauhe Bevölkerung jener Gegend, welchen er stets zum Frieden und zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu verwenden wußte. Er nahm so ziemlich alle amtlichen Stellungen im Countn, zuletzt die. des Countvrichters, ,t fl . Q ein. Kxt nul oem norormgcn oes Dampfrosses und der Civilisation schwand sein Einfluß, aber er behielt bis zuletzt die Liebe und Achtung aller Bewohner seiner näheren Umgebung. Dabei war er freigebig im Uebermaß und mußte zuletzt selber die öffentliche Wohlthätigkeit in Anspruch nehmen, obgleich er in frühe-, ren Jahren Tausenden zu einer Heimatt) und zu Wohlstand verholfen hatte. MtnsHauLlvfeifen, lange deutsche Vfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Muöo. No. 199 OS Washington Str.
Vom Qnölandt.
Vielfach wird die Größe des anläßlich des letzten calabrcsischen Erdbebens der tadt Bifignano erwachsenen Unheils darauf zurückgeführt, daß die ganze Stadt anf ein sandiges Terrain hingcbaut ist, das uim Theile aus dem durch Anschwellung der sich von den Bcrgen herabstürzenden Gießbäche znsammengeschwcmmtcn Sandgestcinc entstand. Ucberdies meint mun, auf dem Schauplatze des letzten Erdbebens seien bereits früher Erdbeben vorgekommen, und bei Anlage der Bauten hätte man auf dieses Moment thatsächlich keine Rücksicht genommen. Mehr als 900 Häuser hat das Erdbeben in Visianano zerstört: Genietruppen sind nun mit der völligen emolirung der Gebäude beschäftigt. Man wird alsdann eine fast neue Stadt erbauen müssen. Man fragt sich nun: wird man die neuen Gebäude an dieselbe tclle hlNvauen, wo die alten gestanden, oder wird es Jedem freistehen, nach eiacnem Geschmacke zu bauen ? Wird man beim Bauen Rucksicht nehmen auf die Möglichkeit neuer Erdbeben? Aehnliche (". . . . . t . . I .".- V . prägen leaie man sia) seinerzeit nacy oer Katastrophe von Easamicciola vor. Dort aber habe, wie man klagt, die Regierung wenig ernste Maßregeln angesichts der Möglichkeit einer neuen Katastrophe getroffen. Da es in Italien eine ganze Anzahl von Erdbebenzonen giebt, so sagt man sich, dle Regierung werde durch besondere Gesetze über die Anlage der Bau: ten in solchen Zonen zukünftigen Gefahren begegnen müssen. Popolo Romano" schlägt dem Ministerium des Innern zu diesem Zwecke vor, eine gr?ße Generalcommission einzusetzen und den Präfekten an's Herz zu legen, die Beschlüsse dieser Commission zu rascher Geltung zu bringen. Uebrigens muß man hervorheben, daß im Ackerbauministerium bereits seit längerer Zeit eine permanente Commission zum Studium der Erdbeben tagt, an der hervorragende Ingenieure und Geologen theilnehmen, die jenes Ministerium im Einverständnisse mit dem der öffentlichen Arbeiten berufen hat. Pari ser Blätter machen die Leser aus einen soeben erfundenen neuen Apparat aufmerksam, den sie in der um diese Zeit üblichen Weise als passendes Weihnachtsgeschenk" für Damen empfehlen.. Es ist dieS eine Näh Maschine, deren Dimensionen so klein getathen sind, daß man sie in der Tasche mit sich führen kann. Der Apparat, welchem nach dem Namen des Erfinders die Bezeichnung Moldacot" beigelegt wurde, wiegt nur 340 Gramm und kann an jedem Tische. mit Leichtigkeit befestigt werden. Der Betrieb dieser Miniamr: Nähmaschine erfolgt mit der Hand, doch scheint sie für größere Arbeiten nicht sehr empfehlenswert!). Die Neuheit der Idee sichert jedoch dieser Spielerei in Paris emen WeihnachtSerfolg. Am lö.Dec. bei Tag e sanbruch hat in Grnnewald bei Berlin wu scheu dem jungen Rentier Hugo Marr aus Leipzig und dem Studenten der Naturwissenschaft Oscar Ncumann aus Berlin ein Duell stattgefunden, welches einen traurigen Ausgang genommen hat: einer der Duellanten, Herr Marr, ist todt auf dem Platze geblieben. Die beiden jungen Leute Herr Neumann steht im Alter von 2-2 Jahren waren in den Kreisen der Berliner Lebemelt wohl bekannt: tic waren üets dabei, wo etwas loö war", sie fehlten bei keiner Premiere, waren bei jedem Nennen vertreten, für sie gab es nur einen Lebenszweck, Geld auszugeben und sich zu amusiren, soweit bei ihnen überhaupt von einem Amuse ment nocü die Rede sein konnte. Seit geraumer Zeit betrachteten sich diese Lo wen der Gesellschaft" als Rivalen, die Alles oaran setzten, um sich auszu tc chen in der Gunst jener Damen, welche in diesen Kreisen eine nicht zu unter schätzende Rolle spielen. Am Samstag Abend waren die beiden Gegner im EircuS Renz. Ein Zwist entspann sich, Beleidigungen flogen herüber und hinüber, schließlich ertheilte man sich schlagende Beweise der gegenseitigen Abneigung. Am Sonntag früh jrandcn sich die jungen Leute, begleitet von den Sekundanten und Aerzten, im Grunewald gegenüber, 15 Schritte Distance, einmaliger Kugelwechsel. Der Student Neumann hatte den ersten Schuß, er traf feinen Gegner mitten durch die Brust, so daß der Tod' sofort eintrat. Die Aerzte ordneten die Ueberführung der Leiche des Erschossenen nach dem Obduktionshause in Charlottenburg an. Herr Neumann fuhr nach Berlin zurück und stellte sich der Polizei. Er wurde nach Aufnahme des Protokolls vorläufig in Haft geuommen, um der Staatsanwaltschaft vorgeführt zu werden. Aus Rom schreibt man der W. A. Z.": Unter den zahlreichen Gaben, die für den Papst als Jubiläumögeschenke einlaufen, befand sich auch jene der kleinen Gemeinde Mombure. Dieselbe bestand in einer reizenden Statue aus emaillirter Goldbronze und stellte, wie am Picdestal zu lesen stand, den heiligen Amable vor; der Kämmerer Leo's XIII., der die Statur zuerst übernahm, stieß einen Schrei des Entsetzens aus, denn er erkannte sofort, welche Gesichtszüge die Sratue eigentlich zeigte. Es waren die, mit sprechender Aehnlichkcit ausgeführten Züge eines Mitgliedes der Schreckensherrschaft von Paris, aint Just, des Mannes, der am' lautesten die Hinrichtung des Unglücklichen Königspaares verlangte. Die Statue wurde rasch verpackt und den Gebern mit einer erklärenden Weisung zurückgesandt." Er ist nicht eifersüchtig. In Petersburg wurde vor einigen Tagen Verdi's .Othello" zum ersten Male aufgeführt. Der Zar wohnte mit seiner Gemahlin der Vorstellung bei. Im Zwischenakte wurde der Darsteller des Othello in die kaiserliche Loge beschieden, und der Zar beglückwünschte ihn zu seiner glänzenden Darstellung der schwierigen Partie. Besonders die Eifersuchts-Scene, so schreibt man der Wr. Allg. Ztg.", hatte dem Zaren .imponirt, und er sagte dem Künstler mit einem lächcluden Seitenblicke auf d'e Zarin: Ich glaube, daß Sie das Gcfühl der Eifersucht wunderbar zum Ausdrucke gebrockt haben, ein kompetenter Richter bin ich allerdings nicht, 'denn ich war in meinem ganzen Leben auch nicht eine Sekunde lang elfersüchtig.
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gegen Magenleiden. Jtad) l?jährlger Erfahrung. ' Nach 12-jäbri'M Erfahrungen kanu ich bestätigen, daß Dr. August Konig'S Ham Kurzer Troxfen eine aueaezcichnetc Mcdiün sind und eö gcgcn alle Magenleiden nuiti besseres geben kann, wie diese berrlicken Tropfen. Friedrich Walter, Odcdolr, Ja. Halfen immer. " Gegen Magenleiden qiebt eö nichtö besseres wie Dr. August Köniz'ö Hamburger Tropfen, ich wende dieselben schon seit rielen Jahren an und habe stets gefunden, daß sie an; vorzüglich ezen derlei Leiden sind. C. L. Koehler, Monroe, Wiöc. Zur rechten Zeit empfohlen. ' Längere Zeit litt ick an heftigen Magenschmerzen, die keinem der Vielen angewandten Mittel weichen wollten. Schließlich arist ich zu Dr. Aug. Aönig'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war ich wieder - - hergestellt. Daniel Weidner, Ne Baden, TcraS. "Dr. August Aönig'S Hamburger Tropfen sind in allen Apotheken für 50 CentS die Flasche zu haben, ' ' : M WMZ l muu CO., MUMM, Kl , 1 ' . ' ' Dr. August König' Hamburger Krsuterpflaster ist ein ganz Vorzügliches Heilmittel gegen S schwüre, Schnittwunden, Vrandund Brüh wunden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. TUE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. KSSSZSsZ!oSS2XB 6 Den einzigen Weg i ' " " WrmnifTrt taaßftantiin hrnn? 0j OffAlecbtSfranrieitea sufarrnnb dauernd Mi trafa selbst et tf inbar unbeübaTen )täu( CDU " heile, ferner, naue Aufklärung ifcer" Mannbarkeit! Wetdiickkeit I 5be I brnder , Snisse derselben und Heilung, zeigt das j W Wegen nd Ter ettNa5.,kkr:"2S., ujl., 250 Setten mit zahlreiche ieveus , treuen Bildern. Wird in deutscher Spracke gegen Eiusenduug on 25 CentS in Post! i Slamvs. sorgsam vtraaitu frei versandt. , Ö ton Plee. nahe Broadway, New Tork, ! MlätKsic DentsrhMHpi Mnstitnt.llCUii O I. IN anctanapou, Tnt., fcetra Buch I bandln G. Keyler, 23 Süd Delaw&re &U ssazsgy?os2 Cures 144 Rernoves Tan Sunburn, Bee 8tlnet Mos qulto and All - IneAnt RItAC. I (L -""' " 4 fPmrLESf BLOTCUES. TTnwirtwa Rii4h.nafiVfl 1 lll-n'l W an l-mt m and erery sonn ofakin blernlsKea. ToaItively oared on tlva snost lelioate ekln wit&out leavin Boar, by Hop Oi3Xt323lOTl.t. Tric aSots.. BOcta. ad Sl. Th HopPill JRinTff Co., New iionaon, conn. Little Ilop PU1 sor eick-headache, dyspepela, fciliouaiiee snd constipotion Kave no equAl. S5c At druggists or by xnail. . In alle Slvotheken ,u baden. TLi&xB2C& u 2 fflt di, Saison 1837. A. Gaylor, Office: 4eO ISTord W3t 8tr. Telephon 949. Indianapolis WATER COMPMY 23 Süd Pennsvlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Ifljom.a.m A. Horris, Präsident. Deutsche igöll-MW, Etablirt seit 1859. ÖMe? legen Ecks Cassaa und Sprace Street, ' iTriiune ' Buiidiiig.) New York. betorsen all Art ron Se7?e'l7 tc für die Zeltung, mncU für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Bämxittlich Deutsch-Amerikniach Zitanca liefen in notertm Qsch&ft-Lokl sur , frtiea glaaiotit dea gabUtiim nfc XH fftehrten Beraosfvber deaUchar BlAtUr irttdn chtaxifffToU enücht. uns Um Pmblikk tMta fir nnser BHtratar ru tbetM&dwfe z?k sty, s?r Stztdi VÄKDAIÄA LINEt - cy Datnnt O eil st, die ttrzefie und bes.t Linie üde? 0im XjohIo MLißaoixfl, Cn.n cao, lo-vrFv Nebrafllio, TeixoQi ArknneaB, Oolo rado, New Mexico, Jo oo b cad Ocxllforala tL. Vas vtchnbett ist von Otetn nnb die Sözu. tun finb am Stahl. Die Q.ge habe die nenefte! vnbesseruugm. Sedn Lng dt vchlafvT. yassagiett x ob ft nna Villete rftn KlKffe ode vmiarauten.villete habev dnden dn-ech unsere Yassagi rrzige erker Älaf e befötknt. D k nnu ew VUKt zn äteu vret. Ien, ei vi.en?sidillt oder rgend eine Sorte :isLbahRbillete wollen, tonne Gt, od,, sTf 91 OU CS H. It. I4 sintXf BfftJltBt Ottttl V lfltiMEiL XM9U Dc)ttngttt u 3llixiB ttInb'p 0. yill, Cu$L 0t..LoU,Ns. o. n. o vtt l Pos .OaU 0t. Inii
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