Indiana Tribüne, Volume 11, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1888 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint 5 i g l i H ud K onnt gs. 7.itl,lich, .XHblnt ioftet Vch bcn Xil?i) ent xei Me eontaß .XrttCibU x, f3itH latctmaia It. fUt tn?1vSt in erav,atts4 ttl JlnQf 140 Warv!adSr. Jnd-anapoliö, Ind.. 6 Januar 1358 (Hit Held deS Westens. In einer westlickeu Großstadt beftnde sich gegenwärtig ein Mann, der behaupt tet, er heiße (5nl. (5annon und wolle sich nur deshalb in der civitisirten Welt" aufhalten, um sich von einer Schußwunde heilen zu lasten, die er während der Verfolgung der Bande Gcronimos in Neu Merico davon getragen habe. Sein ganzes Leben lang sei er im Westen gcwesen und habe als Führer, Kundschafter und Dolmetscher oer Negierung der Ver. Staaten bereits große Ticnstc geleistet. Ich bin," so erzählt er, einer der wenigen Ueberlebenden, welche von dem Blut bade in Alamo in TcraS gerettet wurden. Tie Indianer nahmen mich gefangen und behielten mich, bis ich im Stande war, ihre Sprache zu reden. Tann verhandelten sie mich an eine andere Indianerbande gegen ein Pferd, und fpater gelangte ich noch in den Besitz anderer Indianer, und zwar auf ganz dieselbe Weise. So kam es. daß ich y2 Indianersprachen lernte. Später hatte ich noch Gelegenheit, das Spamsche, Franzosisch: und Italienische kenneu und sprechen zu lernen. Im Jahre 1844 entwischte ich aus meiner Gefangenschaft, und habe mich seither ununterbrechen den Tiensten der VundeSregierung gewidmet. Ob ich Luffalo Bill kennet Fiellich! Ich habe ihn, als er noch ein kleines Kino war, am Satt (srcck, drei Meilen von Zort Veavenworth entfernt, gesunden. Dort war sein Vater todtgeschojien worden, weil er ein Gegner der Sklaverei war. Ich gab dem kleinen Jungen eine gute Erziehung, bis er später unter die Schauspieler ging und mehrere Male Bankerott machte. Ieyt soll esihm indessen, wie ich höre, wieder bener gehen. Im Jahre 1870 rettete ich die Mavn Brand von den Siour und wurde bei dieser Gelegenheit durch Schüsse in beiden Hüften verwundet. Auch an denl teranischen Kriege, fowie an dem Feldzuge nach Mcrico war ich betheiligt und habe im Ganzen 122 schlachten" mitgemacht. Kit (arson war mein Busenfreund, und zwar zu einer Zeit, ehe er noch eine Nte-Indiane-rin zu seiner Frau nahm. In früheren Jahren habe ich die Wagcn:(5aravanen von Missouri aus nach dem Westen gcführt, und als der Feldzug gegen den blutdürstigen Geronimo anfing, zog ich mit 8 Kundschaftern und 102 Btericanern gegen ihn zu Felde. (?rjt später kam uns Oberst Miles mit seinen regulären Truppen zur Hilfe. Ich bin noch nicht 60 Jahre alt, doch lebt meine Pathin noch in San Antonio in Teras und ist jedt ungefähr 10ü Jahre alt. Ich habe sie erst kürzlich besucht, um von ihr Papiere über meine Herkunft zn erlangen." Wissen Sie auch," so sagte er zu einem neugierigen ökeporter. welches Geld wir vor :i Jahren im Westen hatich? Ein Otternfell galt drei Biberfelle, ein Biber- drei Iiörzfelle; für ein Nörzfell konnte man drei Waschbarenfelle kaufen, und ein Wafchbärcnfell war die Felle von fünf Mofchusratten werth. Der ganze :1!eichthum des Westens bestand damals in Pferden. Wir waren damals sämmtlich arme Teufel, aber wir haben dem Westen zur Blüthe verholfen. Außer uns hat es gewiß Niemand gelhan." Der Park um das Alamo-Denkmal herum in San Antonio in Teras ist mein Eigenthum, es fällt mir jedoch nicht ein, denselben zu verkaufen. Die Bundesregierung hat mir in Teras 4472 Acker Land geschenkt, und der Staat Teras hat mir gleichfalls für meine Berdicnste 2660 Acker Land bewilligt. VJlan hat mir bereits für meinen Landbesitz H950,000 angeboten, doch denke ich nicht daran, ihn zu verkaufen. Ich brauche kein Geld, und sterbe ich einmal, dann sollen die Armen" meine Hintcrlaffenschaft haben." Man weiß nicht recht, was man von dem Helden des Westens" halten soll. Man hält ihn für einen Crank." Unter?alifornien. In gewissen reactionären Kreisen der Republik Merico werden auf den Präsidenten Diaz heftige Angriffe gemacht, weil er es dulde, daß sich Amerikaner in Unter-Californien niederlassen. Es werde so heißt es in diesen Anklagen gar nicht lange dauern, und diese werthvolle Provinz Mericos werde ebenso in den Besitz der Ber. Staaten übergehen, wie seinerzeit Teras. Es ist allerdings eine Thatsache, daß die gegenwärtige mericanische Negierung der Einwanderung von Amerikanern auf - der kalifornischen Halbinsel keine große Schwierigkeiten in den Weg legt, doch könnte sie dies auch nicht thun, wenn sie es wirklich wollte. Die Halbmsel war seit Menschengedenken verwahrlost und vernachlässigt. Noch vor Kurzem zählte sie nur 30,000 Einwohner. Erst seit der Einwanderung der Amerikaner vom?!orden aus hat ihre Bcoölkerungszahl etwas zugenommen. Die südliche Pacisic-Bahn mündet in Ealifornien in der Stadt San Diego, welche sich nur wenige Meilen von der mericanifchen Grenze befindet. In den letzten Jahren strömte amerikanische Arbei: und amerikanisches Capital in form: lichen Masien nach jener Gegend. Der Preis derLändereien vonLosAngeles ab bis hinunter nach San Diego ist seither auf eine geradezu fabelhafte Weise gestiegen, jedermann will dort Orangenhaine, Obl't- und Weinaärtcn anlegen und sich des milden Klimas freuen, und mit der Nachfrage nach Land ist natürlich auch der Preis derselben so gestiegen, daß derr ff ! - s Wrttl'nfrrt ntsff lClve von üititii ;iiniviuu nuj

Ichwunqen werden kann. Sie ziehen es

deshalb vor, über die nahe Grenze nach dem mericanifchen Ealifornien zu ziehen, wo sie denselben Boden und dasselbe Klima finden, ohne daß sie gezwungen werden, übermäßige Preise an Landharpycn zu zahlen. Sie stehen sich wohl dabei, und ihr Beispiel verleitet Andere, ihnen zu folgen. Auf solche Weise dringen die Amerikaner immer tiefer in die untere kalifornische Halbinsel hinein, sehr zum Schrecken der konservativen" Mcrieaner, welche in dieser Völkerwandcrung" eine neue Gefahr für den Bezkand ihrer öicpubllk wittern. icscr Schrecken ist selbstverständlich unbegründet. Es fällt den Amerikanern nicht ein, ihrer Schwcstcrrepublik einen Theil ihrer Besitzungen zu rauben, doch sie würden nicht an i)ic Erwerbung von Unter-Ealisornien denken, ohne der mericanischen Nepubllk nach gegenseitiger uevereinrunsl einen annanoigen Preis zu bezahlen. Die Politik," die zu der Annenon von .eras führte, ist heut zu Tage nicht mehr denkbar, denn es gibt eben kein Sklavenbarone mehr' llnterdeijen oder vielleicht auch für immer bat die mericanische Regierung von der amerikanischen Einwanderung in Unter-Ealisornien große Vortheile. Weite Landstrecken, die bisher nur als Wüilcnland bekannt waren, werden cultivirt und liefern dem Staate an Abgaben u. io. gute Einnahmen. Die merikanischen Patrioten" sollten sich wohl besinnen, ehe sie über die neuen amerikanischen Einwanderer den Stab brechen oder gar die Regierung der üder. Staaten ungerechtfertigter Erwerbunasgelüste zeihen. Die Ver. Staaten gehen nur auf friedliche Eroberungen aus und wollen mit ihren Nachbarn in Eintracht leben. DeS KriegsmlnlfterS Irrthum. - Am 10. December fand im deutschen NeichStage die Berathung der neuesten Heeresvorlage statt. Bei dieser Gelegeuheit sagte der Kriegsminister Vronsart v. Schellcndorsf: Meine Herren! Die (esctzesvorlage, welche Sie heute in erster Lesung berathen wollen, steht ganz und gar unter dem Zeichen des Schluß'atzes der Thronrede, mit welcher diese Session erösjnct wurde. Wir wollen mit Gottes Hilfe so stark werden, daß wir jedcr Gefahr ruhig entgegentreten können. Woher droht diese Gefahr? Sicherlich nicht aus den Kriegsgclüsten der verbündeten Regierungen oder irgend einer Partei unseres Volkes, denn die Friedensliebe ist ein nationaler Zug des gestimmten deutschen Volkes. Die Gefahr droht uns alfo nur in der Ncoglichseit eines gegen uns gerichteten Angriffskrieges aus Einflüssen, aus der Aufstachelung der Leidenschaften unserer Nachbarn. Wir suchen einen Krieg nicht, aber wir müssen uns darauf einrichten, ihn mit Ehren zu bestehen. (Sehr richtig!) Wir sind stark, das können wir mit berechtigtem Selbstbewußtsein sagen, aber wir sind, wenn wir um uns blicken, nicht stark genug. Die Begründung hiafür finden Sie in der Vorlage felbst ausgedrückt. Man muß, wenn man die Kriegs-. machtverhältnisse des deutschen ökeichcs zu den Nachbarstaats abwägt man mag den Werth bestehender Vertrage o hoch anschlagen, wie man will daran festhal ten i im Kriege ltt Alles ungewiß, sicher ist nur vas vertrauen aus oit eigene Kraft. Tiefes Vertrauen soll nicht blos im Volke gestärkt werden, sondern es soll durch Steigerung unserer Wehrkraft auch übeiall hervorgehen, daß wir gefürchtete Gegner und gesuchte. Verbündete lind. Da wir Den Frieden festhalten wollen, wird dadurch auch eine Gewähr des gric: dens gegeben. Diese Vorlage bringt uus. wenn sie Gesetz wird, eine erhebliche numerische Verstärkung der gesammten Dienstpflichtigen um weitere drei Izh reoklasien des 'anosturms. und es könnte nur die Frage entstehen, ob sie auch anstandslos durchführbar ist. Ich glaube mich dabei auf die körperliche Nüstigkeit des deutschen Volkes bis zum 45. Lebensjahre verlassen zu sonnen und ich bin der Meinung, wenn wir diese körperliche icustigkelt auch bis zum 45. evenssalire im durchschnitt besitzen, so wird der deutsche Volkscharaktcr nicht gcneigt sein, mit der Bewahrung dieser Kraft zu kargen, wenn es sich darum handelt, den ,and vom Boden des Va tcrlandco zu verjagen oder ihn darauf erschlagen. ie Geschichte kennt Beispiele dafür. Aber es wird auch eine analltatlve Verstärkung durch eine bessere Orqani sation der Lcrlcgsmacht erreicht werden. Hier kommt zunächst in tfxaQt eine rich tige Organisation des Landsturms. Au dem jetzt bestehenden Ehaos des Landsturms sott eine onderung herbeigeführt werden in unauögebildete und ausgebildcte Mannschaften, und ferner soll der Landsturm in Aufgebote nach dem Le bensaltcr gesondert werden. Ich glaube, daß diese Bemühungen den volle Beifall des Reichstages finden werden. Das lchtlgste und Wesentlichste ist aber, das; wir durch die Wiederherstellung der Land - wehr zweiten Aufgebots eine große Anzahl von Mannschaften zur Verfügung bekommen. Wir werden in Zukunft wissen, ob und was für Leute vorhanden sind, wir brauchen nicht erst zeitraubende Ecmittelungen anzustellen ; diese werden gespart werden, wenn die Landwehr zweiken Aufgebots wieder in die Listen und unter Eontrole kommt. Was die Forderung bezüglich der Erfatzreserve anlangt, so ist hier nichts weiter zu bemcrken, als das Bestreben, die Erfatzreserve erster und zweiter Elasse dahin zu verweisen, wohin sie eigentlich gehört. Die, Ersatzreserve erster Elasse charatterisirt sich als Bestandtheil unseres Beurlaubtenstandes, rbenso die Erfatzreserve zweiter Eategorie, indem sie ja nur unausgebildete Mannschaften aller Jahrgänge enthält als Bestand des Landsturms in seinen jüngeren Jahren. Die Vermeh: rung der Uebungszcit, welche wir um zwei Wochen bei der Ersatzreserve bisher erster Elasse und nunmehr einfach Ersatzreserve demnächst anstreben, gründet sich auf Erfahrungen, welche in der militärischcn-Ausbildung dieser Leute gemacht worden sind ; die Zeit, die bisher zu üben war, ist doch etwas kurz erschienen; gleichzeitig wird aber die Zahl der Uebungen vermindert. Was nun die fircncielle Wirkuna des

Gelencs vctrint. 1o ilf in der earun-

i c - l - ,j dung bereits hervorgehoben, daß die ' Vermchrnng der Geschäfte der Eontrole gewiß einmalige und auch dauernde Ausgaben erfordern werden, und ebenso ist bereits darauf hingedeutet, daß durch Bekleidung, Bewaffnung und Ausrüstung der für den Kriegsfall in Aussicht genominellen Gcfammtverstärkung auch noch und ganz gewiß nicht unerhebliche einmalige K o ste n cntstchcn werden. Aber wir werden uns dicsci' Ausgabe nicht entziehcii können, und wenn ich mich hier sehr wohl erinnerc und selbst es gleich ausspreche, daß ich im vorigcii Jahre, im Frühjahr dieses ahres, bei den Rclchstagsverhandlungen daraus angesprochen worden bin, ob in i t d e m E t a t i m g r ü h j a h r i e o r d c x ii n g t der M il i t ä r v e r w a l t u n z ihren A bI ch i u gesunden haben, und wenn ich diese Frage bejaht habe, so kann ich nichts weiter erklären, als daß ich nun doch genöthigt bin, mit Ansordcrilngell hervorzutreten, daß meinerseitS die Entwickelung der Dinge, wie sie slattgesunden hat, n l ch t vorherg e s e h e n w e r d e n konnte. Daher machen Sie sich auf einen solchen Nachtragsctat gefaßt, der Ihnen noch nicht hat vorgelegt werden können und auch nicht eher vorgelegt werden kann, ehe diefes Gefetz nicht angenommen ist. Zch Ichliesze mit zwel Wünschen: erltens, daß heilte schon aus allen Parteien des Hanscs heraus zustimmende Erklärungen zu dem Grundgedanken, der diesem Gesetz unterliegt, ausgesprochen werden mögen, zweitens aber vor allen Dingen mit lern Wunsche, dasz der Tag, an dem wir nöthig haben sollten, diesem Gesetz eine praktische Ausführung im Großen zu ge ben, recht sern sein möge. Eisenbahnktt nach bonstantinopel. Die Eisenbahnen, welche unter den Bestimmnngen des Berliner Vertrages in Serbien" und in Bulgarien gebaut werden, sind ihrer Vollendung nahe und werden vielleicht bereits in zehn Wochen diese beiden Länder mit dn Eisenbahnkinlen der eigentlichen .urkel verbinden. Man wird alsdann von Paris oder von Berlin aus direct mit der Eisenbahn nach Eonstantinopel oder nach Salonichi am agaischen Meere fahren können. Serbien hat seinen Theil an dem Werke bereits geleistet. In den Balkanstaaten ist bisher der Pulsschlag des modernen Lebens nur sehr wenig gespürt worden. Sie waren von dem Handel und Wandel der europäischen Eultur nahezu vollständig ausgeschlossen. Das östliche Rumellen und ein Theil Bulgariens konnten bisher nur durch das mittelländische Meer und durch die Vermittelung Eonstantinopels mit dem nördlichen Europa in Verbindung treten und waren in Bezug aus Zeit" ungefähr ebenso weit von London entfernt, wie Ealcutta in Indien. Mit dem Ausbau der neuen Eisenbahnlinie wird sich natürlich dieses Verhältniß ganz anders gestalten. Die Balkanländer, welche bisher den Touristen weniger bekannt waren, als z. B. Indien oder einzelne Theile des Himalaya-Ge-birges, werden fortan ebenso leicht besucht werden können, wie Italien oder die Schweiz, und man hegt auch die Hoffnung, daß die neuen Eisenbahnen dem Handel in den Valkanstaaten einen großen Aufschwung verleihen werden. Vom Anlande. Sechs Pfeiler der Kirche find eifrige Arbeiter für die Sache der Prohibition hatten vor Jahr und Tag in Detroit einen Pokerclub gegründet. Jeden Dienstag und Freitag kommen in einem Hause an der westlichen Fort-Str., dem Eigenthum einer Wittwe, zusammen und spielen von 7 Uhr Abends bis 2 Uhr Morgens mit einem hohen Einsatz von $10 bis $25 das weltberühmte amerikanische Hazardspicl. Die Leute sind reich und es kommt ihnen auf ein paar hundcrt Dollars nicht an, neulich aber hat einer der Dickköpfe doch einen empfindlichen Schlag erlitten, denn er verlor, weil er mit vier Buben vier Damen gegenübersaß und hundertdollarweise seinen Gegner geräst" hatte. Schließlich, als $1950 im Pot" waren, sah" ihn der Andere und zog kraft seiner besseren Karte das Geld. Der Mann mit den Buben soll an dem Abend gegen $4000 verloren haben. Der Wittwe werden für jeden Abend, an dem der Elub in Sitzunq ist, $25 Miethe gezahlt, rnd davon kann sie mit. ihren beiden Kindern ganz gemüthlich leben. In Bloomingdale in New Jersey wohnt eine Familie Keeve, welche behauptet, im Besitz eines sicheren Mittelö gegen die Tollwuth zu sein. Sie hat diesen Anspruch schon seit langen Jahren -erhoben, aber Niemand glaubte daran, bis vor etwa sechs Jahren ein Sohn der Familie von einem tollen Hunde gebissen, mit dem Mittel oehan delt und von der Tollmnth verschont I wurde. Seitdem haben sich über fünf ' 1 i. yT l - f 1 ' hundert Gebissene von Neeve behandeln lassen. Das Mittel besteht aus einem gelben Pulver, das iunerlich genommen wird, und die Patienten dürfen drei Wochen lang kein Fett essen, keine mit Salz und Pfeffer gewürzten Speisen zu sich nehmen, sondern nur Haferschleim, Vuttermilch, Brot und Svrap; ferner bürstn sie nichts Geistiges nichts Kaltes, sondern nur schwachen, lauwarmen Thee trinken. Es ist übrigens ein geistiges Armuthszeugniß für bie Familie, wenn sie sich weigert, ihr Pulver" ber Menschheit bekannt zu machen. Der Mensch muß schon sehr roh und hob süchtig sein, ber sich weigert seine Kenntnisse Andern mitzutheilen, obgleich er damit ihnen das Leben retten konnte. ')le GeheimniNkramerel aenemt uur Humbuggern oder ähnlichen edlen Gei stern." Ein fideles Gefängniß war während der letzten Wochen das städtische' in Springsield, der Jllinoiser Staatshauptstadt. Dort wurden in den letzten Wochen ganz auffallend viele kleinliche Vergehen gegen die Ordnung begangen, und noch auffallender war die Thatsache, daß die Verhafteten gar keine Eile bekundeten, zur Bürgschaft zugelassen zu werden. Die Ursache hat sich jetzt herausgestellt. Das Gefängniß ist ein altes.Wobnbaus. in.dessen unterem Stock

die Zellen für die Männer liegen, wäh-

rcnd der Naum darüber den weiblichen Gefangenen eiiigcräumt ist. Ueber den Männcrzellen, die niemals geschlossen werden, wenn nicht gerade ein gcwaltthätiger Besoffener verhindert werden soll, Unheil anzurichten, besindct sich ein zwei Fuß hoher Zwischcnraum, darüber nur eine 'Diele von dicken Planken. Vor einiger Zeit war es den Gefangenen gclungen, in einer entlegenen Ecke eine Planke zu lösen, und durch die so entstandene' Oeffnung pflegten allnächtlich die männlichen Gefangenen den wciblichen Besuche abzustatten, und mit ihnen . Bacchanalien zu feiern. Das war um so mehr möglich, als der Gcsängnißauf: ! scher schwer krank war, und die Aufsicht , ganz in Händen seines achtzehnjährige i Lohnes lag. Dieser agc wurde das ! Schlupfloch entdeckt und vernagelt. I I n den nördlichen E o u n t l e s von Pennsylvanien gibt es noch mehr Bären, als Viele glauben, selbst in solchen Gegenden, wo die Waldungen meist zerstört sind. Gerade in solchen Gegendeii gedeihen zahlreiche Beeren, welche ein Liebllnqssutter sar die Baren sind. die davon dick und'sett werden, ehe der eigentliche mter herannaht. Tort besinden sich auch viele mit Schlingpflanzen und Gestrüpp aller Art bewachsene Moo und Sümpfe, in denen sich die Bären besonders zur heißen Sommerzeit gern aufhalten, weil der Moor und Schlamm ihnen Kühlung gewahrt. Auch für Winterquartiere der Bären in dem nördlichen Pennsylvanien ist gesorgt. Die alten Thalschluchten und Felsenhöhlen enthalten gemüthliche Platzchen genug, wo der Bär seinen Winterschlaf halten kann. Trotz der vielen Bürenjäger sind dort jetzt die Bären fetter, frecher und zahlreicher, denn je. Die Farmer in den Gebirgsgegenden und Waldlichtungen klagen viel über deren vcaublust. Im Sommer ist der Bar so ziemlich vor dem Jäger sicher. Aber im Herbst, wenn der Bär mit üppiger Beereukost sich gemästet uno seinen oiaen mlerpelz angelegt hat, verlohnt es sich für den Jäger der Mühe, ihm nachzustreichen. Der Winterrock des schwarzen Baren ist unter Brüdern $5 bis $10 werth; besonders glänzende und langhaarige Felle erzielen einen höheren Preis. Will der Jäger das Fell eines Bären möglichst Vortheil: haft verwerthen, dann stellt er Fallen auf und versucht, seine Beute aus diese Weise zu erlegen. Er läuft dabei nicht Gefahr, daß das Fell durch Flintenkugeln zersetzt wird. Welches Unheil elektrische Lei tungsdrähte unter Umständen anzurichten vermögen, bewies ein Unfall, welcher sich neulich Abends in New ))ork in der 4 Avenue, der Germania-Bank gegenüber, ereignete. Dort waren einige Telcgraphendrähte zerrissen, deren Enden über Drähte der elektrischen Beleuchtung gefallen waren und gerade auf dem Geleise der 4. Avcnuc-Pferdebahn lagen. Um die angegebene Zeit verwickelte sich ein Earpserd mit seinen Beinen in den Draht. Der elektrische Strom aus den Bclcuchtungsdrähten wirkte auf das arme Thier, welches in fürchterlichster Weise auszuschlagen begann, sich aufbäumte und dadurch sich immer mehr in den Draht verwickelte. Die erschreckten Pas: sagiere verließen die Ear so schnell, als sie dies zn thun vermochten. Die Sache war dabei nicht ganz ungefährlich, weil Jeder zuerst hinaus wollte. Der Kutscher, wie auch der Eonductcur waren rathlos. Sie hatten vollständig den Kopf verloren, obwohl der Kutscher zu entschuldigen war, denn dieser hatte alle Hände voll zu thun, um das andere Pferd im Zaum ;u halten. Polizist Donnellr, vom 14. Bezirk schrie dem Kutscher endlich zu, das uicht in den Draht verwickelte Pferd loszuspannen, und fprang selbst herbei, um bei dem höchst gefährlichen Unterfangen bchülflich zu sein. Nach erheblichen Anstrengungen gelang den Männern das schwierige Stück Arbeit, und das in den Drähten verwickelte Pferd hatte nun freien Spielraum für seine durch den Schmerz hervorgerufenen, verzweifelten Sprünge. Dies grauenhafte Schauspiel dauerte etwa 15 Minu? ten, nach Verlauf welcher das arme, ge? quälte Thier vollständig erschöpft zu Boden stürzte und verendete. Eine große Menschenmenge hatte sich inzwischen angesammelt, und der Car-Vcrkehr war für wenigstens eine halbe Stunde gestört, bis zwei Angestellte der Brush Electric Lighting Eo." das todte Pferd . aus den Drähten losmachten, nachdem sie den elektrischen Strom abgestellt und die Teiephondrähte durchschnitten hatten. Vom ?lttölandc. I Bremen befinden sich jur Zeit zwei internationale Verbrecher in Haft, welche durch die Kühnheit und Schlauheit ihrer Unternehmungen, wie man von amtlicherScite erfahren, großes kriminalistisches Interesse erwecken. Der eine von ihnen, welcher sich gewöhnlich Harry Venson nennt, aber auch viele andere 3!amen, unter anderen Georg Washington Morton. Andrew Montgomery, Henry Vouge, Montagu Eoster, Montagu Posno, Georg Mader, Eharles Simon nnd Georg Montgomery Clinchwood führt, ist im Jahre 1840 zu Paris geboren. Nachdem er in Frankreich wegen verschiedener Verbrechen In contumaciam zu 8 Jahren Gefängniß verurtheilt worden war, trat Benson im Jahre 1872 in London auf und erschwindelte aus einem zur Unterstützung von Personen, welche durch den deutsch-französi-schen Krieg oder den Kommune-Aufstaud zu Grunde gerichtet worden war, bestimmten Fonds" 1000 Fr. Später nahm er den Namen eines Prinzen Murat an, lebte auf großem Fuße und wußte einer Gräsin de Goucourt, deren Bekanntschaft er gemacht hatte, nach und nach 10,000 Lstrl. durch die Vorspiegeluug abzulocken, daß er durch Wetten auf den Nennplätzen große Einnahmen erziele und durch eine, angeblich unter der Firma Montgomery u. Gen. bestehende Gesellschaft englischer Agenten für Wettrennen in seinen Wctt-Unterneh-mungcn wirksam unterstützt werde. Zur Aussührung dieses Betruges wurden u. A. von den Genoffen des Venson, zn denen insbesondere William Kurr gehörte, Zeitungen, welche die geschäftlichen Maßnahmen der erdichteten Firma Montgomery zum Gegenstand von Berichten und Leitartikeln machten fälschlich hergestellt, dem Benson öbersandt.

und durch ihn der betroaenen Gräsin in

die Hände gespielt. Zu 15 Jahren Zuchthaus vcrurthcilt, aber im Oktober 1885 wegen angeblicher Krankheit entlaffen, errichtete Benson mit seinem Helfershelfer William Kurr in Brüssel eine Auskunftsanstalt. Wegen Schwindeleicn, die er durch Ertheilung falscher Auskunft verübte, wurde er zu zwei Jahren Gefängniß vcrurthcilt, aber wiederum wegen Krankheit entlassen. Er wandte sich nun nach den Ver. Staaten von Nordameriku, und muß auch hier mit dem Strafgesetz in Berührung gckommen sein, da er von der PolizeibcHorde von St. Louis verfolgt wird. Seinen letzten Streich führte Benson- in Genf aus, wo er sich mit der Tochter eines früheren Offiziers der indischen Armee verlobte. ein zukunstlaer Schwiegervater übergab ihm 700 Lyrstrl. um diese Summe in amerikanischen Papieren anzulegen. Die Papiere wurden demnächst zugleich mit einem prachtvollen Brillantschmuck, den Benson seiner Braut verehrt hatte, bei einem Bankier niedergelegt. Nach der Abreise des Benson, welcher in Genf den Jcamen (llnchwood führte, erwiesen sich die Papiere als werthlos und die Brillanten als. falsch. Photographie und Personalbeschreibungen deS Benson u'id William Kurr befinden sich im Besitze der Berliner Knmlnalpollzel. Ueber A n s i e d l u n g s - A ngelegenheiten hielt jüngst der Geh. Re- ! gicrungsrath Dr. v. Wittcnburg, Mit-' glied der Ansiedlungskommission in Posen. im landwirthschaftlichen Kreisverein Posen, einen Vortrag, in welchem er, um zu zeigen, wie du Ansiedelungsdörfer angelegt sind, Pläne von Komorowo und Slonskowo vorlegte. In diesen beiden Dörfern umfassen die Parzellen je 10 15 Hektaren und nur in Slonskowo ist außerdem noch aus dem am entferntesten liegenden Vorwerke ein sogen. Nestgut von 75 Hektaren gebildet worden. Diese sebr begehrten Restgüter werden überall dort errichtet, wo es der Kommission wegen der obwaltenden VerHältnisse aus finanziellen Gründen rathsam erscheint. Die Errichtung der Baulich keilen (Wohngebäude, Stallungen) habe die Kommission mit Rücksicht da: raus, daß der Ansiedler billiger baue als der Staat, den Ansiedlern überlassen die danlit allmählich vorgehen, je nachdem die Arbeitskräste ausreichen. Wenn die Eommission an einen Ansiedler sür 9000 M. Land verkauft, so verlange sie den Nachweis eines Vermögens von 3000 Acark zum Aufbau und gewährt event. ein Darlehen von 1500 Mark zur Bcschassung des Inventars, so daß also eine Besitzung den Werth von 13,500 M. re: präsentirr, davon (!4 pCt. auf Grund-, 25 pEt. auf Gebäudcwerth, . 10 12 pEt. auf Inventar). Bis jetzt seien 7000 Morgen vollständig verkaust, von zwei Gütern niit zusammen 7000 Morgen habe die Hälfte schon Käufer gefunden, vier Güter seien noch in Parzellen zn verkaufen. Wegen der mannigfachen Schwierigkeiten sei das Ansiedlungswcrk bisher langsam vorwärts geschritten und werde von jetzt ab wohl rascher, aber stets ohne jede Uebcrstürzung vor sich gehen. Während der a m' So n ntag den 18. Dcc. stattgehabten ersten Ausführung deS Simplicius" von Iohann Stranß entstand im Zuschaserräum des Theaters an der Wien in Wien plötzlich eine große Panik. Ein durchdringender Brandgeruch brachte das t . r t olchtgesnllte )aus m Bewegung, ein e " i h großer yett des uvllknms drängte den Ausgängen zu. 'er Sänger Josefsy rief'von der Bühne herunter, die Panik sei von Gegnern des Eomponisten angezettelt. Direktor Walzet erschien mit mehreren Feuerwehrleuten auf der Bühne und erklärte, der Geruch rühre von eiucm angebrannten Tuche her ; Strauß ergnss endlich selbst den Taktirstock, das Orchester setzte ein, und allmälig beruhigte sich das Publikum,das nun Strauß stürmische. Ovationen darbrachte. Von anderer Seite wird gemeldet, daß in, der That die Federn am Helmbusche eines Statisten zu glimmen begonnen hatten; die Fcderspitzen waren durch das Drahtwerk einer vergitterten Coulissenlampe der Flamme zu uahe gekommen. Als sie zu glimmen ansingen, rief ein Kamerad dem Statisten zu: ..Dein Federbusch brennt ja!" worauf dieser rasch den Hut abnahm und die Federn in der Hand zerdrückte. So rafch und unbemerkt sich das Ganze auch abspielte, war doch der Geruch ins Parkett hinabgedrnngen und hatte hier jene heftige Unruhe erzeugt. Viele Zuschauer griffen zuerst selbst an ihre Kleider, weil sie glaubten, daß hier etwas zu glimmen begonnen habe. Die Stimmung beruhigte sich erst vollkommen, als Josesfn auf der Scene, da er als Spion arrctirt werden soll, seinem Gegner heiter sagt: Laßt mich, ich bin ein ehrlicher Mann und habe ia die Herrschaften beruhigt!" was einen sturmischen eisall hervorrief. Ueber eine wackere Thal wird aus dem Kreise Beckum (Westfalen) berichtet. Bei einem Landwirthe brach auf dem Futterboden durch Umfallen einer Laterne Feuer aus, welches der Besitzer mit seinem Sohne und seiner Tochter vergebens zu löschen versuchten. Als man dann in's Freie flüchtete, sah man erst, daß der Besitzer zurückgeblieben und auf dem brennenden Speicher abgesperrt war. Da eilte die Tochter herauf, ergriff mit Anspannung ihrer letzten Kräfte den betäubten, schon stark verbrannten Vater und trug ihn herab. Die wacktte Tochter. erlitt bei dieser heldenmüthigcn Nettung schwere Brandwunden an beiden Armen und im Gesicht. Ihr Vater ist bereits seinen Wunden erleaen. Tramm deutsche Buch - Handlung ! rko. 7 Oüd VllabamaNr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften.

Dy.AmusMoen!g's

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