Indiana Tribüne, Volume 11, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1888 — Page 1
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Äenes per Teleg?Ädh tzv e 1 1 1 1 ii 1 1 i i Wasbington. 5 Ja?,, ttüütktt. hübsches Wetter. Hal'S überftanden. Cincinnati, 6. Januar. Ammi Baldsin. der CaZstrer der Fideltty National Bank ist beute srüh gestorben. Er war mit den übrigen Beamten der Bank angeklagt und stand unter $10.000 Bürgschaft. Grobe Kälte.
Wien. 5 Jan. Die ist soweit der strengste Winter, den man seit vielen Jakren hatte. DaS Erfrieren armer Leute gehört ju den täglichen Ereignissen. Gditorielles. - In Verbindung mit dem Berichte des Telegraph" über die Prozeßverhand ungen in der Libettlage Nappaport'S ist erwähnenSwerth, daß das genannte Blatt besonders hervorhebt, daß die Artikel der Tribüne" mit Geringschätzung über die amerikanische Justiz sprechen, und zugleich n der Spalte nebenan ein? solche Gesetzes Mißachtung kundgiebt, daß es eine Anzeige der Louisiana Lotterie veröffentlicht, tväh rend doch Paragraph 2073 der Gesetze von Jndiana daS Veröffentlichen von Lotterieanzeigen mit einer Strafe von nicht weniger als zehn und nicht mehr als ünshundert Dollars belegt. Es ist allerdings wahr, daß die Tri büne" keine sonderlich hohe Meinung von der heutigen Justizpflege hat, aber fie achtet doch daS Gesetz so weit, daß fie die ihr offerirten Anzeigen der Louifiana Lot terie. weil mit dem Gesetze zuwiderlaufend. zurückgewiesen hat. Die Geringschätzung der Justiz" bringt nichts ein, aber eine Anzeige, und besonderS eine gefährliche, wird gut bezahlt. Die Tribüne" schreibt eben auS Ueberzeugung, der Telegraph" um's Geld. Der Bericht des Schatzamtssrkre tärS bringt neue Beweise, wie derSchnaps hierzulande immer mehr durch das Bier verdrängt wird. In diesem Jahre betru gen die Steuern für Spirituosen $3,262, 944: weniger als 1886, wahrend die Steuern für Malzgetränke gegen daS Vorjähr um $2.245,456 gestiegen find. Die Gefammtziffern stellen sich wie folgt : 1880. 1837. Spirituosen . $59,092,266 $65,829,321 Malzgetränke . 19,676,731 21,922,188 Mit anderen Worten sind in diesem Jahre, bei einer Vermehrung der Bevöl kerungsziffer um ca. 2.000.000, 4, 240.000 Gallonen Schnaps weniger und 2.000.000 Gallonen Bier mehr getrunken worden, als 1836. Außer den Prohibi tionisten, die gleich allen andern Fanati kern, Zahlen und Argumenten vollständig unzugänglich find, wird Jedermann da raus ersehen, daß der Schnaps rasch vom Bier verdrängt wird. Dies ist schon seit mehreren Jahren der Fall, was auch schon daraus hervorgeht, daß daS Brau ereigeschäft sich in blühendem Zustande befindet, während die Schnapsbrennerei nachgerade so wennig profitabel gewor den ist, daß z. B. in einem Staate Kentucky gegenwärtig nicht eine einzige Brennerei mehr im Betrieb ist. Den Gesetzgebern des Staate New Jork ist durch die unverzeihliche Nach lässigkeit der Centralbahn eine große Ver legenheit bereitet worden. Die Veraus gabung der Freipaffe an die Staatsmän ner wurde um drei Tage verzögert, und die Candidaten für daS Sprecheramt Wunderten sich nicht wen'g, als Niemand nach Albany kam, um sich die Vorzüge eines jeden von ihnen klar machen" zu lasten. Hätte die Centralbahn nicht schließlich noch ihr Versehen wieder gut gemacht, so wäre die Legislatur vielleicht gar nicht zusammen getreten. Man ersieht hieraus, welchen Grad der Entwicklung der amerikanische Parlamentarismus bereits erreicht hat. In England konnte sich vor 200 Jahren das Parlament ohne königlichen "rit" nicht versammeln. Karl I. stellte gar keinen Writ auS und wurde geköpft. Wenn hingegen in den Ver. Staaten die Eisen bahn Magnaten durch Verweigerung der Freipäffe daS Zusammentreten einer' Le gislatur verhindern wollen, so werden fie so lange angebettelt, bis sie aus Skel nachgeben. Der Culturfortschritt ist entschieden nicht zu verkennen. Prozesse niedergeschlagen. Sioux City. Ja.. 4. Jan. Der Staatöanwalt tat sämmtliche übrig Fülle wegen der Ermordung de? Tempe renzpredigerS Haddock niedergeschlagen.
BrahtuarhrlÄten. C o n g r e fc. Washington. 4. Jan.' Der Se riat begab sich nach Erledigung mehrerer unwichtiger Geschäfte in geheime E;tku tivstdung. Im Hause vulde eine Anzahl Bill ein gereicht, darunter die von dem berüchtig ltll Schnapsbruder Raster, dem Redakt ur
der .Illinois StaatZzeitang". verfaßte schändliche Adams.Bill. 1 Wahrscheinlich. Washington. 4. Jan. ES wird a!S sehr wahrscheinlich bezeichnet, daß der zum Mitaliede deS OberbundeSgerichtS ernannte Lamar nicht bestätigt werden wird. Boycott gegen Milwaukee Bier. Chicago-, 4. Januar. Heut, früh wurde gemeldet, daß die Chtcagoer .Cen trat Labor Union" den in Milwauke auSgebrocheoen Kampf zwischen den Milwaukeer Brauereibesidern und der BrauerUnion edenfall ausgenommen und einen Boycott über daS Milwaukeer Bier verhängt hat. Jetzt wollen aber auch die Cdicagokr Brauereibtstberstch an dir Sache detheiligen. wollen dujenigen Wi't'zk, welche in Folge des Boycott gezwungen sein sollten, Milwaukeer Bier abzubestellen, reichlich mit Bier versehen. den ganzen Prosit davon ober di aus We'tires ihren Collegen in Mikwaukee zukommen lasten, so dak Lebtkre durch den Boycolt nilt einen einzigen Dollar verlieren würden. In New York und Philadeldbia haben die Arbeit. 'r-UnionS ebenfalls den Boy coU über daS Milwaukeer Bier klärt Der Streik an der Readlng Bahn. Reading. Pa.. 4. Januar. Die Wirkung des Streiks ist sehr fühlbar und e? zeigt sich eine rahezu vollständige Stockung de? ttohlenhandel?. Die Eom pagnie produzilt genug Kohlen für ihren eigenen Bedaef. Die 45 Gruben der Compagnie stehen still und die darin de schüftißten 20,000 Arbeiter feiere-. Sc ran ton. 4 Jan. Jodn L. Lee und I. Farne vom Cxccutiv Comite oer Streikte kamen heute nach Cc attanum den Fall dem Generolwerkmeister Pow derly vorzulegen DcrZelde war zu krank, um der Sache Aufmerksamkeit zu scherken und verwies dieselbe an den Exrcutivralh. DieLienSgedühr in Chicago. Chicago. 4. Jan. Der Sleuerein neymer Onahan mgt in einem Brles on den Mayor und StadirNh über die Wirkung der erhö.ten LizenSgebähr. die selbe habe zwar die Zahl der Wirth schalten nicht sehe vermindeit. jedenfalls aber deren bedeutende Vermehrung ver hindert und ohne eine solche würde eS j'tzt anstatt weniger als 4000. mehr als 6000 Wirthschaften aeben. Er empfiehlt, die Bestimmung, wonach die $500 LizenS in Raten bezahlt werden darf, abzuschaffen und sagt, die Zeit sei nicht fern, wo eine weitere Erhöhung der LizenSgebühr nöthig werden wird, um die Vermehrung der Wirthschaften zu verhindern. Ver Qad,t PapstundStaat. Berlin. 4. Jan. Eine päpstliche Encyklika an die bairischen Bischöse ver langt dringend eine nachdrücklichire Durchsührung deS ConcordatS. ES heißt darin: .DieKirche hat ihre Pflichten be odachtet, während der Staat die seinigen vernach üssigt hat. Weltliche Schulen sind dem Staate selber nachtheilig. DeS Weiteren wird verlangt, daß durch Ver milelung deS päpstlichen NuntiuS für die Erweiterung der Rechte der Priester bei Regulirung der Schulen gewirkt werde. Das Papstjubiläum Rom. 4. Jan. Der Papst hat bei nahe 3000 Glückwunsch. Telegramme zu seinem 50lährien Jubiläum empfangen Heute hielt er eine Ansprache an die Pil ger in Gegenwart deS ganzes Hofes. Nachdem er feine Freude über den Beweis für daS Zusammenhalten der Katholiken ausgedrückt, sagte er : .Ihr habt Denjenigen nicht geglaubt, welche Euch mit der Stimme der Ver leumdung zu bereden suchten, daß der Paft der Feind Italien? sei. Die PSpst sind stttS die größten Freunde und Wohl thäter Italiens gewesen. Ihr und wir selbst sind überzeugt, daß die Kirche, hurch ihre heilige Sendung unabhängig sein sollte von jeder irdischen Autoritä (Rufe : .Ja. Ja'), daß die Kirche eine göttliche Institution ist. und daß der Versuch, ihre Jnterestm auf ine Frage bezüglich der Gefetze Italiens zu reduci ren, nur eine Folge der beklagenSwerthe st Blindheit fein kann Die Ansprache wurde mit enthustastl sehem, mehrere Minuten ünhaltendem
Beifall begrüßt. Am Schluß schritten alle Anwesenden am Papst vorüber und empfingen seinen Segen. Hiesiges. Gin, zurückgesetzt Tochter. Jesu Johanna Höfler Hot gegen die Ausbezahlung des Nachlasses ihre? BruderS Charles Feeese. so wie dieselbe beim
Ableben deS Genannten gerechtfertigt ge wefen wäre, Einspruch erhoben. Die Sache verhält sich so : Als ChaS. Freele starb, hinterließ er ein Vermögen von $15.000. Da er unverheirothet war und kein Testament hinterlassen hatte, fiel die Hälfte des Vermögens seiner Mutter, die übrige Hälfte seinen Ge schwistern zu. Drei Monate nach seinem Tode starb indeß seine Mutter und diese hat ein Testament Hinterkasten, in welchem sie mit Ausnahme der hier wohnhasten Frau Höfler alle ihre Kinder als gleich berechtigte Erben einsetzt. Mit Bezug uf Frau Höfler traf sie folgende Bestim mungen: Dieselbesolle, weil fie vcr 20 Jahren die Summe von $120 von ihr geborgt dafür einer Tante aus ihrem EUheil $150 und einer Schwester die gleiche Summe bezahlen, Sie soll ferner die Schulden der Verstorbenen und die mit dem Be grübniß verbundenen AuSgobm dezahlen, soll der Mutker ein Momument etzen und für dieselbe ein Jzhr lang in der katholischen Kirche eine Messe leitn listen. MrbeiEtsüllung obizer Pflichten könne sie die Erbschaft antreten. Auf Grund dieser Bestimmungen will nun Frau Höfler taS Testament anfechten und die Auszahlung des Nachlasses ihre BeuderS in den Nachlaß der Mutter ver hindtra. Ver klein tadeverold. Herr Fritz KleiS und Gattin feierten gestern ihre silbern, Hochzeit. Man hatte das Ereigniß ziemlich geheim gehalten, doch nicht geheim genug. a!S daß deren Freunde eS nicht erfahren hätten. Der Harugari Sängerchor beschenkte daö Paar mit einem prachtvollen silbernen Essig, und Oel-Gestell. . $?iati&taattt Elilba A. SanderS gegen William A. Reading. Klage auf Nichtigerklärung einer Not und einer Hypothek. T. B. Arno'.d gegen Daniel I. BroS man u. A. BesidrechtZkkage. JameS T. McMillan. 132 Süd Linden Str. wohnhaft wurde für irrstn nig erklärt. Die County Coimifiäre defchäf tigten sich heute mit Bewilligung von Rechnungen. 3- Robert Albrigdt. einem Arbeiler in den Pznhandle Eisenbahn Höfen. wurde heute Mittag beim Careoppeln der rechte Arm zerquetscht. Flanner'Z Ambulanz brachte ihn nach dem Union Depot, vsn wo au? er nach feiner Hei motd, Terre Haute, tranöportirt wurde. t3 Gestern brannte ,S in No 356 Süd Delaware Steaße und No. 43 Columbia Ave. In beiden Fällen betrug der Schaden etwa $50. Gestern Abend wurde die Feuerwehr nach derNew'S Office gerufen. Eine GafolinCkPloflon hatte stattgefunden aber keinen Schaden ange richt.t. tJ Coroner Wagner wir) den Ma gen der Frau Annie Brunfon, von der man glaubt, daß fie vergiftet worden ist. nicht analystren lasten. Dlt Iran hat nicht gut mit ihrem Manne gelebt aber es stnd keine Beweise für eine Virgiftung vorbanden. . Vom Auslande. Bekanntlich ist in neuester Zeit von der panslavistischen Presse die Behauptung aufgestellt worden, daß Oesterreich eigentlich die Schuld der moralischen Urheberschaft der Candidatur des Fürsten Ferdinand zufalle. Gegen über dieser falschen Beschuldigung ver weist man in Oesterreich auf die Ge schichte der Candidatur. die seht in enalischen Blättern aufgedeckt wird. Es wird daraus klar, daß Gras Kalnoky das Un ternehmen des Prinzen Ferdinand von Ansang an gemipbrUlgt und den Prinzen in den stärksten Ausdrücken vor der Verantmortuna aeirarnt hat. die er auf sich zu nehmen im Begriffe stand. Nachdem Prin; Ferdinand vom Grafen Kalnoku rnebrmals gewarnt worden, fühlte er das Bedürfniß, den Minister noch einmal in der Sache um Rath m befragen. DieS geschah gegen Ende Juli, also nach dem Empfanae der bulgarischen Abordnuna in (?benthal. Zu dieser Zeit wurde der Vrirn nickt blon von Bulgarien aus. sondern auch von russischer Seite, wenn I 5t . c fiv" cv..r.i t i aucy nicyr von vcm vsncieuen jiuiano, gedrängt, er möge doch sofort nach Bul garien aehen und sein Glück versuchen, ohne erst die Genehmigung deS Sultans und der Mächte abzuwarten. Graf Kal norv'wieduholte dem Prinzen bei der er-
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