Indiana Tribüne, Volume 11, Number 106, Indianapolis, Marion County, 4 January 1888 — Page 3
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Indianapolis, Xccatut & Springsield. See ck Peo Dtail S 8m Schnellzug r. ctonttiuma flet 3 5VÄ loniuma ftic tat aulfl Sonnt. 5 SOS 5 Schö,u t c ...10 5 Ä6 aula Sonnt. ..101 ff ßaU Wn Chicago, St. Louis & Pitttburg. 9 9 9t3V9 , ich E Gtäzlich 4 30 Ml gno Cknt. 9.11 t Dck I f B 3 i Ö ox8Ma60nnt.ll.Wea , , täglich 1 .4 2 caula. Jndianap. re. 3. 0t Vonatagß 4.00 . Qftr att.. lJHw jtn?ii89 k t4Uch I h.. 4 K I Chiazo Ksnte diz Zkokomo. licaga 6chnS ,g tlj U.I5 hicazo kzpf ß I .35 Zd 0. echnt334... 4.1)0 Jndol' Lou. 9tit H.k0 m Jdianao!i und Vt. Lul Siseubaho L.Gnß, et täglich ....? .. 7.2 BÖ tt t8 T. 5.aa U et L k tiaui i .iojw95 it tt tzl... 11.-5 m V r tZg e e J.'O t 2aIDafffnatv iu.uVv Da, r tZgl .35 Idtak,ott r 3 40, LouiZdille,Re Sanh & Chicago. Rtr.Line. dieazo s l8l..H.i0f.a h'cag kz. tzl.. 8.RVv sna kre bAiHtii I Wonsm'Xe 9 555 ich it, hi:,. ich. ? die. ,aU 11.105! ! 9lUHU . 3. Sagt mU t . 8Mifil4i U . chUtnog b, Vtciar,
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.ä t 5 i . y i' ! y Novelle von F. Herrman. (Fortstdung.) Taö Prioatcomptor des reichen Nheicrs, den man in kaufmännischen Kreis frn scherzweise den König der Südsce zu nennen pflegte, unterschied sich in seiner (Einrichtung nicht wesentlich vön jenen Räumen, welche Hcrbold soeben durchwandert hatte. Alles war von solider, vornehmer Einfachheit, und nur ein ho he6 Büchcrrepositorium, einige mächtige Landkarten an den Wänden und ein zierlich.'s Cigarrenschränkchen von kostbarer x'oeit deuteten darauf hin, daß man sich hier im Cabinet des Chefs befinde. Pe tastn selbst, der wohl um einige Jahre tiüer sein mochte, als sein Besucher, war eine stattliche Achtung gebietende Per söiNichkeir, und in seinem Aussehen soloohl wie in seiner Haltung und seinen ewecungen ganz das Muster eines jener h niscchcn Großkaufleute, deren persönliche Tüchtigkeit und Intelligenz ihrem kleinen Frcistaate seit Jahrhunderten zu cir.er so stcn Weltskellung verholfen hul. Herzlich und ohne verletzende Herabla'sung schüttelte er dem Eintretenden die Hand. Ich freue mich, Euch wohl zu sehen, Cavitän!" sagte er. Da, setzt Eu und nehmt eine Cigarre! Ihr seht, dag ich wie immer auf Euer Kommen vorbe reitet war!" Damit reichle er ihm ein verschlossenes Couvert, auf dessen Umschlag er selbst mit feinen festen, energischen Fcdcszügen g?schrlcben hatte: Herrn Capitan Herbold Eigenhändig.- Der Emvfängcr wußte genau, was eS enthielt. ES war die Pension, die der Kaufherr seinem in treuer Ausübung des Dienstes verunglückten Beamten in der vollen Hohe zcines ehemaligen Gehaltes auszahlte,und die er ihm in feinfühliger Rücksichtnahn stets selbst einhändigte, ohne daß darüber auch nur ein Wort weiter zwischen ihnen gesprochen worden wäre. Viel Dank. Herr Petersen," sagte der Eapitän, indem er das Päckchen sorgsam in der Brusttasche seines Rockes barg. .Meine Elsbeth hat mir aufgetragen, ihre ehrfurchtsvollsten Grüße zu bestellen.Die Ihr natürlich in meinem Namen herzlich erwiedern werdet. Wie geht'S denn der Kleinen, Eapitän?" ES geht ihr gut, Herr Petersen! Und ich danke dem lieben Gott mit jedem neuen Tage, daß er mir groben Kerl einen solchen Schatz hat zu Theil werden lassen." Dazu dabt Ihr guten Grund! Und ist sie noch immer so hübsck und so fröh: lich? Warum läßt sie sich denn gar nicht einmal bei mir sehen? Unter den Freun? den meines Hauses sind Viele, die sich häusig nach ihr erkundigen." Richte für ungut, Herr Petersen! Ich weiß wohl, daß es beinahe aussieht wie Undankbarkeit; aber wie Sie meine Elsbelh kennen, werden Sie das doch sicher nicht glauben. Außer ihrem Vater hat sie für leinen Menschen so viel Verehrung und Liebe, als für Sie, der ihr ja auch ein zweiter Vatcr gewesen ist. Daß sie trotzdem Ihr Haus nicht mehr besucht, Wildem wir da in unserer dunklen Höhle hausen, das hat seinen besonderen Grund, und wenn sie sich einmal was in den Kopf gesetzt hat, was sie für richtig hält, so ist ihr's weder mit Gemalt noch mit Güte wieder herauszubringen. Sie meint, daß sie in die vornehmen Kreise nicht hinein gehöre, und daß es nur ihre Heiterkeit und Sorglosigkeit stören könnte, wenn sie trotzdem versuchen wollte, einen solchen Verkehr zu unterhalten." Werner Petersen lächelte und nickte zustimmend. Eure Elsbeth ist ein braves Mädchen, Eapitän Herbold," sagte er, und ihr gesunder Sinn trifft auch hier, wie immer, daS Nichtiae. Sagt ihr nur, ich wäre mit ihren Ansichten ganz einvcrstanden, und ich dächte nicht daran, die ruhige Behaglichkeit Eures gemüthlichen Stilllebens zu stören. Es wird mir genügen, aus Eurem Mund zu hören, daß es meinen! kleinen Pflcgetöchterchen gut geht, und wenn sie je einmal meiner bedürfen sollte, so wird sie ja trotz alledem den Weg zu mr zu finden wissen." Ehe noch Eapitän Herbold antworten konnte, wurde ihre Unterhaltung unterbrechen. Von jener Seite deö EabinetS her, wo eine Tapetenthür den Zuaana ja der in die oberen Wohnräume füyrcÄen kleinen Treppe verschloß, ertönke ein kurzes, lebhaftes Klopfen, und gleich darauf wurde auch das blonde Haupt und das frische Gcficht eines hübschen jungen Mannes in der halb geöffneten Thüre sichtbar. Störe ich Dich, Papa?" fragte er mit einer munteren, wohlklingenden Stimme, und als Herr Petersen eine verncittende Bewegung machte, erschien er in ganzer Figur in dem Gemache. Er war hoch gewachsen und stattlich wie sein Vater, aber von . viel eleganterer und schmiegsamerer Gestalt; und trotz der Civilklcidcr, welche er rrua,, war es ihm unschwer anzumerken, daß er sonst gewohnt war. sich im Soldatenrock zu bewegen. Liebenswürdige Offenheit und Freundlichkeit schien der hervorstechendste Zug in seinem Wesen, und mit seinen munteren braunen Augen, seinem leicht gekräuselten Haupthaar und seinem kecken Schnurrbärtchen war er ganz darnach angethan, einen angenehmen und bestechcnden Eindiuck auf Jeden lu machen. dem er sich näherte. Er hatte den Besucher seines VaterS beim ersten flüchtigen Blick wohl nicht gleich erkannt, aber als er ihn nun näher mS Auge faßte, prägte sich die helle Freude auf seinem Antlitz auS. Da ist ja unser guter Eapitän Herbold!" rief er auS, indem er dem Einarmigen beide Hände entgegenstreckte. DaS heiße ich eine glückliche Begegnung am ersten Tage meines Urlaubs. Seien Sie mir herzlich gegrüßt! Wahrhaftig, das ist immer noch daS alte lustige, treu herzige Gesicht, dessen ich mich seit meiner Knabenzeit erinnere. Aber ich selber habe mich ein wenig verändert. Nicht wahr, Eapitän Herbold?" DerAngcredete hatte den jungen Mann aufmerksam betrachtet und fern ganzes Anttttz lachte vor Versnüaen.
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DeZ will ich nici'ncn) Herr Kurt ? Herr Petersen, wollte ich sagen! Und wenn ich an der Stelle Seiner Majestät wäre, so machte ich Sie noch heute zum Obersten, oder doch wenigstens zumMajor!" Run, damit hat's freilich noch gute Wege! Vor der Hand bin ich nur simpler Sekondelicutenant bei den Dragonern, und wenn es nicht heute oder morgen einen Krieg giebt, werde ich's auch'wohl noch für eine kleine Weile bleiben. Aber was macht Elsbeth, mein kleines hübsches Schwesterchen? Ich kann Ihnen nicht sagen, Eapitän Hcrbold, wie ich mich darauf freue, sie wiederzusehen." Der Kaufherr hatte der herzlichen Begrüßung zwischen seinem Sohne und dem alten Eapitän zugesehen, ohne eine Miene zu verziehen, nun aber erschien doch ein leichter Schatten auf seiner Stirn. .Ich bin erstaunt, Dich in diesem Anzuge zu sehen, Kurt," fiel er, ehe noch Herbold Zeit gefunden hatte, zu antwortsn. in die Unterhaltung ein. Ich denke doch, es wäre passender, wenn Du Dich auch während Deines hiesigen Auent, haltö in der Kleidung Deines Bcruzs bt wegtesk." - So gönne mir doch die kleine Freibeit, Papa! Ich trage den Rock meines Kaisers gewiß mit gerechtem Stolz, aber während des kurzen Urlaubs möchte ich mich hier in meiirer lieben Vaterstadt recht ungenirt und ungezwungen bcmegen. Ein Cavallerieof'ficier in Uniform ist in Hamburg ja ohncZZes eine etwas auffällige Erscheinuna7, und es ist nicht angenehm, bei jedem Schritt ein Dutzend neugieriger Blicke auf sich gerichtet zu sehen." Petersen antwortete ihm nicht, aber es war dem Ausdruck seines Gesichts anzumerken, daß . ihm die Auffassung Kurts nicht sonderlich behagte. Jedenfalls wünschte er zu seiner Arbeit zurückzukehren. denn er wendete sich in einer nicht mißverstehenden Weise gegen Herbold : Run lebt wohl, Eapitän! Ich hosfe. Euch im nächsten Monat gesund und guter Dinge wiederzusehen! Und vergeßt nicht, Eurer Elsbeth mitzutheilen, daß ich es vollkommen billige, wenn sie eö um ihrer eigenen Ruhe willen vorzieht, niemals aus dem Kreise herauszutreten, welchen ihr die Lebensoerhältnisse einmal angewiesen haben. Sie wiid am ehesten zu Glück und Zufriedenheit gelangen, wenn sie dessen immer eingedenk bleibt." Wie er das Alles sagte, klang es eigentlich viel weniger freundlich als vorhin. Aber Herbold nahm in seiner Arglosigkeit nichts davon wahr, und als er das Cabinet seines ehemaligen RhederS verließ, war er mit dem Verlauf seines Besuches ebenso zufrieden, wie in allen früheren Fällen. ' Er hatte die Ausgangsthür des Hauscs noch nicht erreicht, als er hinter sich seinen Namen rufen hörte. Es war Kurt Petersen, der Sohn des Handelsherrn.welcher ihm mit raschen Schritten folgte'und nun in liebenswürdiger Vertraulich kcit an seiner Seite weiter ging. Es läßt mir doch keine Ruhe, bis ich der Elsbeth die Hand gedrückt habe", sagte er, und ich bin, offen gesagt, ein wenig neugierig, wie sie jetzt lebt und wie es in ihrer Umgebung aussieht. Ich bin ja noch nie in Ihrer Buchhandlung gewejen, Eapitän, und da ist es wohl meinsachsten, wenn Sie mich gleich jetzt einmal mitnehmen!" Gegen einen solchen Vorschlag hatte Eapitän Hcrbold, der dem jungen Mann von Herzen zugethan, natürlich nicht daS Geringste einzuwenden, und in heiterem Gespräch legten sie den Weg durch die engen, krummen Gassen zurück. Aber als Herbold nun bei ihrem Eintritt in die A. . . .straße schon von Weitem auf daS häßliche, baufällige Haus und den niedrigen Laden deutete, da stieß der Offizier doch einen Ruf unzufriedener Ueberraschung aus. In einem solchen Winkel sollte mein feinsinniges, zierliches Schwesterchen hausen? Das ist unmöglich, Eapitän! Ich glaube. Sie wollen sich nur einen Scherz mit mir machen. Erst als er die Inschrift auf dem Brette über der Thür gelesen hatte, schien er überzeugt, daß Herold eine solche Absicht ich? habe, aber er schüttelte doch noch immer verwundert den Kopf, mährend er in die unbehagliche Dunkelheit des Verkaufslokals eintrat. Doch fein Erstaunen und seine flüchtige Mißstimmung verschwanden mit einem Schlage, als er nun im Lichtkreis der trüben Hängelampe die Gesuchte selber in ihrer ganzen Lieblichkeit vor sich sah. Elsbeth war überrascht, den Vater in der Begleitung eines fremden, elegant gekleideten Herrn zu erblicken. Ihre erste Regung war, sich wieder in daS Wohnzimmer zurück zu ziehen, aber da rief Kurt Peterfens luitige Stimme iren Namen und dieser Klang fchlug offenbar gar lieb und vertrau: an ihr Ohr. Wie fest gebannt blieb sie stehen, ein zartes, holdseliges Roth, die Farbe der mit mädchenhafter Verwirrung gemischten Freude, überhauchte ihre Wangen, und das Aufleuchten in ihren schönen Augen verkündcte deutlicher als ein lautes Wort, wie sehr diese wohl gelungene Uebcrrasch'ung sie beglückte. Wenige Augenblicke spitcr saß der junge Offizier an Elsbeths Seite in dem kleinen Wohnstübchen, dessen anheimelnde Traulich kcit ihn einigermaßen mit dem Unbehagen dcö ersten Eindrucks von Eapitän Herbolds Buchhandlung auszusöhnen schien. Der alte Seemann selber wurde bald durch das Erscheinen eines Kunden in den Laden zurückgerufen, und so konnten die beiden schönen, jugendlichen Menschenkinder ganz ungestört und nach Herzenslust mit einander plau dern. Die Dinge, welche sie da mit großem Eifer und heiterer Lebhaftigkeit besprachen, hätten freilich auch das Ohr eineS Lauschers keineswegs 'u scheuen brauchen. Sie ergötzten sich damit, allerlei harmlose Erinnerungen aus jener Glücks lichen Zeit auszutauschen, welche jie in engster Gemeinsamkeit im Hause deS Herrn Werner Petersen hatten verleben dürfen. Damals waren fie wirklich wie Geschwister mit einander verkehrt, und ihre Umgebung hatte sich daran gewöhnt, sie ganz als solche zu behandeln. Und dock war ein solches Verfahren nicht ganz unrtdenkliö anvesen, denn sie hatten der
Grenze des KtndeSalters schort nütze aettu'g gestanden. Kurt besuchte als Primaner die Gelchrtcnfchule oes JohänncumS und Elsbeth war bereits auf jenem Punkte angelangt, wo sich der allerliebste Backsisch in die junge Dame zu verwandeln beginnt. Aber trotzdem war ihr Verhältniß zu einander ein vollkominen unschuldiges und kindliches gewesen. Stets zu allerlei lustigen Streichen und Neckereien aufgelegt, und als gute Kämeraden fast unzertrennlich, hatten sie ein frohes, fröhliches Dasein geführt, und die zarte Ritterlichkeit, deren 'sich Kurt seiner yübschen jungen Gefährtin gegenüber jederzeit befleißigte, war viel mehr ein Aussiu seiner vornehm gearteten Natur, als derjenige einer gefühlsseligen und überschwenglichen Gymnasiasien-Schwarme-rei gewesen. Und nun, nachdem sie einander Jahre lang fern gewesen waren, ohne daß irgend eine Art von Verkehr zwischen ihnen bestanden hätte, nun wiegten sie sich Beide in die freundliche Täuschung ein, daß noch Alles genau so sei wie ehedem, und dajj ihnen die einstige gute Kameradschaft ein wohl begründetes Recht gebe, in ungezwungener, herzlicher Vertraulichkeit zu verkehren. Und daniber bemerkten sie es nicht, wie die Viertelstunden verflogen ; sie bemerkten eö auch nicht, daß jie endlich nicht mehr allein waren, sondern daß sich noch ein Dritter eingefunden hatte, welcher zwischen ihnen Platz nahm und ihnen ganz leise jedes ihrer Worte zuflüsterte. Dieser Dritte aber war der kleine, geflügelte, neckische Gott der Liebe, der an diesem schönen, lebensfrohen Paar sicherlich seine Freude haben mußte und dessen niemals fehlender Pfeil sie mitten in die jungen, warm und rasch schlagenden Herzen getroffen hatte. AlS Eapitän Herbold endlich in das Gemach zurückkehrte, sah er u seiner Vef'.digung, daß das Anlltz seines Tö !.'chens noch rosiger und heiterer
faf" gewöhnlich, und daß ihre t m einem Glänze strahlten, w:e afi kaum je zuvor mahrgenommen te. ,WaS doch die Freude eines solchen e? r Wiedersehens bewirken kann!" sagteer,, indem er sie scherzend auf die Wange klopfte, und er konnte nun wieder nicht begreifen, warum sie plötzlich so tief errötete und warum auch Kurt mit einem al eine Verlegenheit an den Tag legte, die garnicht zu seinem gewöhnlichen heiteren, frischen Wesen papte. Auch kam die eben noch so lebhafte Unterhaltung bald gänzlich ins Stocken, und der junge Offizier erhob sich nach kurzer Zeit unter dem Vorgeben, daß eine vorher getroffene Verabredung ihn rufe. Aber ehe er ging, bat er den Eapitän um die Erlaubniß, bald wieder kommen zu dürfen, und als Herbold ibm eben so wie neulich dem kleinen Schreiber erwiederte, daß er in den Abendstunden seinen Freunden immer zur Verfügung sei. da schüttelte ihm Kurt mit fast auffälliger Wärme die Hand und versicherte wiederholt, daß er sich ganz gewiß einstellen werde. Als er auch Elsbeth zum Abschiede seine Hand darbot, legte sie die ihrige nur zögernd hinein, um sie ihm dann sehr rasch wieder zu entziehen. Auch vermied sie es, zu ihm aufzublicken, und die Worte, mit denen sie seinen Gruß erwiederte, waren so leise gesvrochen, daß Eapitän Herbold sie garnicht verstand. Er war erstaunt über den merkwürdigen Wechsel in dem Benehmen seiner Tochter, an der er sonst noch niemals etwas wahrgenommen hatte, das auch nur noch von ferne wie Launenhaftigkeit ausgesehen hätte. Da aber Kurt selbst durchaus nicht beleidigt schien, so hielt er es für überflüssig, ein Wort darüber zu verlieren, und beruhigte sich, als er den jungen Mann durch den düsteren Laden wieder bis an den Straßenausgang geleitet hatte, mit der vor sich hin gebrummten, tiefsinnigen Bemerkung: Was mitunter in so einem Mädel herumspukt, kann ein dickhäutiger alter Seebar doch niemals begreifen." 4. Noch nie in seinem Leben hatte JohanneS Jasmund während der Tagesstunden so rastlos und ohne jede Unterbrechung gearbeitet, wie seit dem Beginn seiner Bekanntschaft mit dem Eapitän Herbold nnd dessen anmuthiger Tochter. Schon die erste Morgendämmerung fand ihn gemöhnlich emsig schreibend an dem wackeligen Tische seines schlecht möblirten Giebelstübche'ns, und von da an gönnte er sich kaum einmal eine kurze Pause, um kastig die kärgliche Mahlzeit zu verspeisen, welche ihm oon seiner Wirthin geliefert wurde. Aber wenn am Abend die Uhr von der Michaeliskirche acht ge-. schlagen hatte, war sein mühseliges Tagemerk zu Ende, und dann legte er die Feder bei Seite mit der Miene eines Menschen, der nach langer, anstrengender und freudloser Wanderung durch sandige Wüste ein lachendes und qesegnetes Gefilde vor fich sieht, welches ihn zum Ausruhen und zum Genießen einladet. Kaum zehn Minuten später stieg er dann in dem lächerlichen Aufzuge seiner Sonntagsgewandung die drei steilen Treppen hinab, um verstohlen in dem schmalen Eingange neben der Buchhandlung zu verschwinden. Man hatte sich in Eapitän Herb?lds Wohnstübchen schon daran gewöhnt, ihn als einen rcgelmäßigen Besucher anzusehen, und so wenig auch sein zartes, stilles und zurückhaltendes Wesen zu der geraden und etwas derben Art des alten Seemannes passen konnte, so viel Gefallen schienen sie doch gegenseitig an ihrer Gesellschaft zu sinden und so vorlrefflich unterhielten sie sich Miteinander. ' Elsbeth gegenüber war der kleine Schreiber von immer gleicher Schüchternheit. Nur verstohlen wogte er es, zu ihr hinüber zu blicken, und er wechselte die Farbe, so oft er sich von ihr auf dieser heimlichen Bewunderung ertappt sah oder so bald sie einmal unerwartet ein Wort an ihn richtete. Auf daS Aengstlichste aber hütete er sich vor einer Wiederholung jener Ungeschicklichkeit, durch wclcke er bei seinem ersten Besuche um ein Haar alle jene glühenden Empfindungen verrathen hätte, welche tief im Innern feines mißgestalteten Körpers für da schone und liebreizende Mädchen leb tui. (gortlkdung folgt.)
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' Nti'tötsHß HtUbettte,,. L f Eit mehreren Wochen berichtet däS Kabel über Studcntcnunruhcn in Rußland. Sämmtliche Universitäten haben geschlossen werden müssen, weil sie vom Geiste der Empörung" angesteckt waren. Ob die Ausstände politischer Art waren, ist noch nicht festgestellt, doch scheint es, daß die Studenten mit der Ueberwachung und Bevormundung unzufrieden sind, der man sie unterwerfen zu müssen glaubt. In Moskau wenigstens, wo die Unruhen ihren Anfang nahmen, wird das ganz bestimmt als Grund angegeben. Eine Eorrespondcnz des Berl. agebl' vom S. December sagt hierüber: Gestern kam eS während eines Eoncertes, das die Studenten der hiesigen Universität zum Besten ihrer Unterstützungskasse im Saale der AdelsVersammlungen veranstaltet hatten, zu eitlem gewaltigen Skandal, von dem heute ganz Moskau spricht. Ich muß vorausschicken, daß die hiesigen Studenten seit zwei Jahren ein Orehester und einen Sängerchor aus ihrer Mitte gebildet haben. Es wurde ihnen dabei von den vorgesetzten Behörden aller Vorschub geleistet, da der Kaiser, der selbst ein großer Musiklicbhaber ist, sich für die Sache interesfirte und die Hoffnung ausgesprochen hatte, daß die Beschäftigung mit der Musik veredelnd auf daS Gemüth der Jünglinge wirken und fie von manchen Thorheiten abhalten würde. Mar Erdmannsdöifcr, der bekannte tüchtige Dirigent, trat an die Spitze des Studentcnorchestcrs, und unter seiner energischen Leitung machte daS? selbe gute Fortschritte, so daß die Studenten schon im vorigen Sommer den Kaiser zu einem Concerte in der Univcrsität einladen konnten. Der Monarch erschien auch wirklich mit seiner Gcmahlin mitten unter den Studenten, die daS Kaisrrpaar mit großem Enthusiasmus cmpfinacn. und harrte trotz der großen Hitze ij- Stunden im Concerte aus. Seit dieser Zeit war daS Studentenorchcster in Moskau populär geworden und veranstaltete häusig Concerte zu wohlthätigen Zwecken, die in der Regel stark besucht wurden. Auch bei dem gestrigen Concerte war der gewaltige Saal bis aus den letzten Platz gefüllt ; die ersten Reihen waren von den Honoratioren der Stadt und Universität eingenommen. Unter ihnen befand sich auch der Inspektor der Studenten, Herr B r y s g al o f f. Auf diesen trat, gerade als uach beendeter Pause die zweite Abtheilung des ConccrtcS beginnen sollte, ein Student Namens S i n j a w s k i, (Jurist im dritten Semester) zu. als ob er ihm etwas zu sagen hätte. Als der Jnspector fragte, was er wolle, holte Sinjawsky plötzlich aus und gab ihm mit den Worten: DaS will ich! Im Namen aller Studenten!" eine derartige Ohrfeige, daß der Jnspector todtenhleich zurücktaumelte und sofort, auf den Arm ein!-, aer Bekannten gestützt, den Saal verließ. Als man sich auf Sinjawsky stürzte, um ihn festzunehmen, sagte er ganz gelajicn: Wozn der Tumult? Ich laufe ja nicht fort; sagt nur, wohin ich jetzt gehen soll!- worauf er sich, gcfolgt von einigen Polizisten, entfernte. Man kann sich die Aufregung des Publikums über diesen Vorfall vorstellen. Vielfach wurde die Meinung laut, daß Sinjawski im Auftrage einer größeren Zahl von Studenten gehandelt habe; denn Brysgaloff ist im Allgemeinen sehr unbeliebt. Als Inspektor der Studenten hat er die nicht leichte Aufgabe, deren sittlichen Wandel zu controliren, ebenso den Besuch der Vorlesungen, die vorschriftsmäßige Kleidung :c. Hierbei soll er den Studenten oft schroff und verletzend gegcnübcr getreten sein, was man ihm indessen nicht allzu sehr verargen wird, (?) wenn man, wie der Schreiber dieser Zeilen, die aller Zucht uud Ordnung abholde sittliche' Verrohung der russischen studirenden Jugend kennt. Heute früh herrschte infolge deS gestrigen Vorfalls eine große Unruhe in der Universität, deren sämmtliche Thüren mit Wachen besetzt waren. Gegen Mittag erschien der Curator des Moskauer Lehrbezirks, Graf Kapnist, in der Universität und ließ die Juristen in die Aula entbieten. AlS er begann, den gestrigen Vorfall scharf zu tadelü, erhob sich ein derartiger Lärm und ertönte so schrilles Pfeifen, daß der Graf, ohne feine Anspräche beenden zu können, den Saal verlassen mußte. Die Studenten versuchten dann, eine Versammlung zu bilden, wurden jedoch auseinander ge trieben, wobei mehrere Verhaftungen vorkamen. Auch in der dicht bei der Stadt gelegene landwirtschaftlichen Akademie zu PetrowSki Rastimoski haben in den letzten Tagen viele Verhaftungen stattgefunden. Die Ursachen sollen politi? icher Natur sein, wie sich überhaupt die Zöglinge dieser Akadcmiedurch ihre nihilistischcn Tendenzen von jeher hervorgethun haben. Als die Verhafteten, unge fähr dreißig an der Zahl, in der Nacht vom Sonnavend auf den Sonntag ins Gefängniß abgeführt wurden, waren sie in sehr aufgeregter Stimmung, schrien und riefen de,i Vorübergehenden zu: Brüder, rettet uns! Helftuns!" so daß die (endarinen, welche sie escortirten, sie nur mit vieler Mühe zur Ruhe bringen konnten. Die hiesigen Zeitungen dürfen natürlich solche Vorfälle mit keinem Worte erwähnen ; dennoch aber ist allgemein bekannt, daß die gcsammte studiiendc Jugend Rußlands mit dem neue n U n i v c r s i t ä t s - Reglement sehr unzufrieden ist, und daß bit fc Stimmung sich bald hier, bald dort in bedenklicher Weise Luft zu schaffen sucht. Zwei gute K n i b e n sind Sa-, muel und USillie Baldwin, 14 und 12 Jahre alt, in Kcaruey, Missouri. S wanoerren vor urzcm ijctmita;, wen sie fürchteten, ihr Vater werde es nicht gestatten, zu Fuß die hundert Meilen lange Strecke von dort nach St. Joseph, um ihre dort in der Irrenanstalt befindliche Mutter zu besuchen, welche sie seit sechs Jahren nicht gesehen hatten. Nach: dem fie ihren Vorsatz ausgeführt, fuhren fie in Begleitung eines ihnen nachgesandten Eonstablers wieder in die Heimath zurück.
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WAirii, Vif iv. st. and Cen'l Manager. Sozialistische Vä i m 6 v $ t o n l Regelmäßige Geschäfts - Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat in der Aibeiter Halle. Neue Mitglieder werden in den regel mäßigen Versammlungen aufgenommen Monatlicher Veitrag 10 Eents. Mitglieder der Sektton könnm auch Mitglieder der Krankenkasse werden Deutsche Arbeiter schließt Quch an ! . fteuer-Alarm-Oignale. 4 P,KNsivana uud Startet. i knglislzk Orernhau. 6 Oft'Strah, und N Vvrk. 7 Nodl und Nichigau Straft. 8 N 3er96traftt und naffidjufettl! 9 Winfton ud 9tordStta&c . 11 tauptqua-.tiirttlgtner Dk,an, ntl. 1 ttfla$ufiti 9.9t. ah Rafcit tt. 18 tlcnar 6tr, und Fort ZBaant . 14 9n Jets,? und Fort Qaan atmn 15 Peru Ctr. und?:isachufeU , 10 Zrijtta v. an sh 6tr. 17 Ps,t &. und Sutlcr 6tr. t8 Sartorvl tr. und alatt 19 ?rchk uni Jsen Ctr. tiS äsi und Sutiru ti 124 laaas und tibtnt 6tt. VA Akndisn und icdtr.l Ctr. ito antsl S!?. und Stnccln ' U7 Columbia und HiZ , US Sn:,al v,. und S5te tt 129 iulTtuunqS-Ät65ubt. ou Siedana une Kcrrtlon CU 132 9btam?tcn und chtk Cti IM CsStftt . und Xtltntt ett. 138 Hon So, und laare St, IS5 fitlawar und ttcon tt. 137 ?!wman und 8 Str 21 bt. Io vn., flc aSinoti. tS Pennsutvania und Vratt Str. 24 W,rtdian und 2 Str. 25 No. 5. Ensink Hous ,chft. !..,. 26 tsfts??xi und t. lat, 7 JZinoi und Richigan Ztr 18 Penns,lsania Ctr. und Str 33 tsftfsixvi und titt :,. 212 nnß?;k und kSUliam St,. lit Vannikloanla und IKtdjtgan n. ZU 3ttrtl und terdert Cti. 215 Farbigen Waisenhaui. 216 Tenneffes und 1 Str 31 Jndtanavs. und ttlchizan , 82 irtilan uud Qalnut Str. 84 aliforni und annent Str. K las uud SZem Sott Str. 88 Judian, Mo, und k. tat, . n statt. Co;Ual. Ic? und Rerd fct. 89 2Xt$igan ud Cgog et lix U,5 und Sälnut Str. SU Zsft und Drttt t. Ü4 StiofKtt und Howard Str. U Oashtnzto, ah, Se St,. O ,iedors und Sashingt St48 iffouri ud , dkSli. 4b ttaridlaa ad a?ash,nztoa Si. Jkmot und 0hw .su. 47 nntT,U und k8ashtata et 48 JttRgau'8 Port Housa. W 3ttacU. 112 iffourt und Uarsiano St,' 418 Isftsxxxt uud lSaba,h St. 412 Wsrrt uns Ehurch 4!ckl 3. 8. tu. ,nd ftoaft 111 ZaZana (siun. 424 Bitte y Ave und aitonal aa , St t,a h an.M &2 sai und outftana st, to tat an Kc4anv Stx. 54 0H und oata et,. öd effes und r?a et. N iridiau und a, Su. U adlso . un or,t8 &n (9 HUMtoa ,. un a)a(op St' 112 , uud skod St,. m tu, 0. und rriö , S14 Untoa und orrt ZI Jkwsil und ansa 417 rrll und D kOlah tt. 518 ViisfisslVol UNd Henth &19 rennessee und Sart, 521 Mertdlan und Paimer. b23 Uortilftr und urtelbah 81 South nah Diaat, Stt. vnslvauia und Isulfian St, 88 Dlaar und Vekattu Str. 8 Dfl uud kart, tt. labema uud ZirglanT To. 87 irgwia v. uud radlha St, 8 Oft und obur Str. 8? Ssa!nl Str. nnd adis 1? 8kruan nnd Demqhtrt, Str. IS Saft und Lincoln Lau 814 Meridian und South 615 Robi und South 617 ew Jersey und vterrilt 7t v,rgta . nao urn Str. 78 05 und Cftorgt Str. 78 fiafhtafittu uud 83nton Str. 74 fflcntc uud 9oreU St,. 7Sfio,,v.d ttn. 78 DiSo nd Oattl Str. . 78 tr,tia.d ikla. 7 Klatchir iv. und Dio. 71 Srrntt ud P?,sru vtk 718 M ud Laur,l St 714 Wilom uud Ollv Str. 16 Deutsche Watsenhau. 719 Laurei und Orang klb hidu und &, Str. St :ttik"ee Jr1, Stt. 82 ashingt und Dlaan St,. 88 OK und Mari Str. 84 florl nn 5DalMin Cö 85 TaubäuurUftaU. K ,r. Staat r1al. 7 Orttai nnd Oashlugtou Stt. 52 brauen SefknssniZ. tU N. 8 SchlauHau8, Oft va asst,vTrah 81t art,t und odia Str. 14 dl9 ,d ftatflia Ctt, 821 Pan H'ndi Sho8 813 23a.tatt uud arter 824 Tücke, und Dorse, Stal Str 91 Saryland nah veridian Ztr. 2 rtdian ad Srgia Straft. Kur aus. t-Vl Und often tviednhoU, l(t l,, 8-8 Sia a al für ?urDAck. Dt SchiaG.DttiS ab. Lf squ, 18 Kft nituit
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