Indiana Tribüne, Volume 11, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune.

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Das von dem Manne beigebrachte Veiveismaterial genügte, um ihm die gewünschte Freiheit zu verschaffen; außerdem wurde ihm vom Gericht die Aufsicht über seine Kinder zuerkannt, während die Gegenansprüche der Frau rundweg abaewiezen .wurden. Die Frau hatte sich bereits im Jahre 1879 der erwähnten Secte angeschlossen, an deren Spike ihre eigene Mutter, Frau Martha McWhirter, stand. Ihr Vater war einer der hervorragendsten Pioniere der Gegend und nahm wichtige Aemter im Orden der Freimaurer ein. Er wurde allgemein geachtet und lebte mit seiner Frau vierzehn Jahre lang in Frieden, doch starb er schließlich aus Gram, als sich seine Frau den Heiligmachern in die Arme warf. Martha McWirther wurde zuerst vor 10 oder 12 Jahren sanctisicirt" und war seither eine der eifrigsten ProselvtenMacherinnen ihrer Secte. Letztere bekennt sich zu vollständiger Gütergemeinschaft und hält an dem Grundsätze fest, daß es unrecht für eine verheirathete Frau sei, mit einem Manne zusammen zu wohnen, der ihren Glauben nicht theile. Auf Grund dieser Ansicht haben sich bereits fünf Frauen von ihren Gatten getrennt und leben mit der Brüderschaft". Die Strohwiltwen" kleiden sich sehr einfach und arbeiten als Tagelöhnerinnen. Unter der Oberaufsicht der Mrs. McWirther vermalten sie jeht eine Waschanstalt und ein Hotel in Bclton. Vor etwa einem Jahre erregten sie ein nicht geringes Ans sehen in der Stadt dadurch, daß sie in dem Parlor von John Henry, einem der ältesten und wohlhabendzten Pioniere in der Gegend, eine Wäscherei einrichtete, weil Frau Henry zu ihrer Secte übcrgetreten war. Im Herbste des Jahres 1679 wurden die Gebrüder Dow, welche erst kürzlich von Schottland nach Teraö gekommen waren und sich den Heiligmachcrn angeschlössen hatten, von einem Haufen Lyncher überfallen und fürchterlich durchgeprügelt. Der Fall erregte damals großes Aufsehen, da der englische Consul in Galoeston sich genöthigt sah, sich der Sache anzunehmen. Die Kunde, daß der Proceß HaymondS um Scheidung von seiner Frau im Gericht vorkommen würde, genügte, um eine ungeheure Menschenmenge m den Gerichtssaal zu ziehen. Anfänglich hatte Ada, die Frau Haymonds, die Absicht gehabt, nichts auf die Klage zu erwidern und ihrem Manne keine Hindernisse in den Weg zu legen, doch erhielt ihre Mutter, Mrs. McWhirter, noch in der letzten Stunde" eine göttliche Ossenbarang", daß gegen die Ehescheidung mit allen gesetzlichen Mitteln augekämpfk werden müsse. Daraufhin wurden von den Gläubigen" noch in aller Eile Advo taten engagirt ; das Mittel kam jedoch zu spät. .Die Heiligmacher" verloren den Proceß, und Haymond hat nicht nur die von ihm gewünschte Ehescheidung, sondern auch die Aufsicht und das Verfügungsrecht über die aus seiner Ehe entIprungenen Kinder erhalten. Seine Frau muß sich jetzt mit dem Bewußtsein lrösten, eine echte Hciligmacherin" zu sein. Chicago vor fünfzig Jahren. Man kann sich nicht oft genug vergegenwärtigen, in wie kurzer Frist die Ver. Staaten sich zu einem Culturlande ersten Ranges entwickelt haben. Herr E. G. Cole erzählt in dem Dubuque Herald" nachfolgende Erinnerungen: Im Jahre 1837 gerade vor 50 Iahren erhielt der Landvermesser James Videto, der damals in JacksonEounty in Michigan wohnte, den Auftrag, Land: Vermessungen im fernen Westen" anzu; stellen. Als Gehilfen nahm er fünf junge Leute mit, zu denen auch ich gehörte. Wir waren sämmtlich erst' vor kurzer Zeit ans dem Osten nach Michigan eingewandert .und trugen große Sehnsucht darnach, die gcheimniLvollen" Prairien des Westens durch eigenen Augenschein kennen zu lernen. Unsere Ausrüstung für die Reise war bald been: det. Ein Paar kanadischer Ponies wnrden vor ein leichtes Fuhrwerk gespannt, und fort ging es in die Weite. Wir hatten nicht Alle im Wagen Platz, und währeno zwei von unö im Waacn saßen, mußten die Uebrigcn zu Fuß nebenher laufen, doch waren die Wege es war mitten im Monat August überall sehr gut, und so konnten mir jeden Tag mit Leichtigkeit 40 Meilen zurücklegen. ' Bis wir nach Chicago kamen, begegnete uns nichts Auffälliges. Chicago selber dagegen machte auf uns einen eigenthümlichen Eindruck. Das alte Fort, die silberglänzenden Gewässer des (.ees und die weite Strecke Treibsand, auf welcher damals die Stadt" stand, gewährten durchaus keinen einladenden Anblick. Nach Westen zu dehnte sich eine öde Prairie aus. soweit das Auge reichte. Der Chicago - Fluß wies nur eine einzige Brücke au , die jedesmal , wenn ein Süiu oorbeifuhr. Losgekettet und dann

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wieder an rt und Stelle gebracht wurde. ! Als wir mit unserem Wagen über die Brücke zogen, ank ste unter unserem Gewicht mindestens einen halben Fuß tief, um sofort wieder in die Höhe zu schneilen, als wir das Festland erreicht hatten. Der Fluß sah - trübe und schmutzig aus, und der ganze Ort machte nicht den Eindruck, als ob aus demselben jemals etwas Ordentliches" werden würde. Das Hauptgebäude in der Stadt war das Trcmont Housc". Es stand nach dem Westen zu getrennt von den anderen wenigen Häusern des Ortes und war aus Ziegelsteinen gebaut, wodurch es sich vortheilhaft vor den anderen Bauten auszeichnete. . Hingegc:'. war es seinen Größenverhältnissen nach offenbar nicht dazu bestimmt, eine beträchtliche Menge, von j Gasten zu beherbergen Es machte indessen sehr gute Gcjchäfte. Von einer Eisenbahn war damals in Chicago natürlich noch keine Rede. Die Verbindung mit der Anßenwelt , wurde durch Postkutschen hergestellt, welche auch fast den gesammtcn Passagieroerkehr be, sorgten. Wir bewunderten besonders die Postkutsche von Frank Walker fc Co.", welche mit sechs kastanienbraunen Rossen bespannt und dazu bestimmt war, den Verkehr mit Rock Island zu vermitteln. Auf den Titel einer Stadt durft Chicago damals durchaus keinen An: spruch erheben. Es war ein elendes Rest, von dem damals niemals geglanbt hätte, daß es sich im Laufe weniger Jahre zu einer Weltstadt entwickeln würde. Man muß hier im Lande lange Jahre gewohnt haben und alt geworde., sein, um zu verstehen, welche riesige Fortschritte es in der Civilisation und in der Cultur gemacht hak. Denke ich an frühere Zeiten zurück, dann glaube ich, ein Märchen zu träumen." Tas neue yri'rgesetz. (Aus der Jdal Oolttzeit.'). Man entsinnt sich noch, wie gerade jetzt vor einem Jahre aus allen ofsiciellen und ofsiciösen Sprachrohren die feierliche Versicherung erscholl, das damals vorliegende Hecrgesetz sei schlechterdings nothwendig, um die militärische Rüstung des Deutschen Reichs abzuschließen und zu vollenden; werde es bewilligt, so habe diese Rüstung keine Fuge und Lücke mehr, Teutschland könne dann in ruhiger Sichcrheit allen Möglichkeiten der Zukunft entgegensehen. Bekanntlich gab der damalige Reichstag diesen Versicherungen bereitwilliges Gehör; er wollte alles bewilligen, was die Heeresverwaltung verlangte, aber im Interesse des Voltesund zur Wahrung von dessen Rechten zunächst nur auf drei, und nicht auf sieben Jahre. Auf diese bescheidene Wahrnehmung der Volksintcresfcn hin wurde ein künstlicher Conflikt entfacht, in dessen Folge sich die Wähler durch die bekannten Kriegsgespenster dazu verleiten ließen, jene Kartellmchrhcit in den Reichstag ;u schicken, welche jetzt Lasten über Lasten auf ihren Racken häuft und ihre Rechte mit einem Schnitt nach dem anderen kürzt. Unter den Gaben, welche dem Volke von dieser angenehmen Vertretung beschecrt werden' sollen, befindet sich nun auch wieder ein Hecrgesetz, in dessen Vcgründung cö heißt, dieser Bedrohung", d. h. dem gleichzeitigen Angriff starker Heere auf zwei Fronten", gegenüber fehle das feste Fundament für die Eristenz und die Fortentwickelung deS Reichs". Die Versicherung, mit dem neuen Septennat nebst den entsprechenden Hccrverstärknngcn sei- die deutsche Rüstung abgeschlossen, hat also gerade auf ein Jahr vorgehalten ; daö ieich steht noch immer nicht auf festen Füßen und man muß es eigentlich als eine unerforschllche Güte der Vorsehung preisen, daß es bisher nicht längst von Osten und Westen her über den Hausen gerannt ist. Erst wenn das neueste Hecrgesetz bewilligt sein wird, dann wird das Reich mit völliger Ruh den Gefahren der Zukunft entgegensehen dürfen. Auf wie lange? Run, günstigenfalls auf ein Jahr, denn dann wird wieder das feste Fundament" fehlen, bis neue Opfer an Gut und Blut gebracht sind. Die bitteren Betrachtunqen, welche sich über diesen Kreislauf der )inge in die Feder einschleichen möchten, unterdrücken wir, nicht nur aus gchöriger Erkenntniß unseres beschränkten UnterthanenverstandtS", sondern auch, weil wir willig genug sind, nnzucrkenneu, daß jenes System von Widersprüchen, in welchem sich die Forderungen für Heereszwecke bewegen, nicht von einzelnen Personen, sondern in der That allein vonr Moloch des Militarismus verschuldet wird. ; Vom Moloch des Militarismus, d. l). von der eisernen Consequenz, welche rn dem modernen Militärwesen steckt. Gewiß, in der Concurrenz der großen Militärstaatcn, in der gegenseitigen Anspannung und Ueberspannung der Kräfte, darf keiner zurückbleiben, wenn er nicht alsbald überflügelt und von den Rebenbuhlern unter die Füße getreten werden will. Hier ist kein Besinnen und ögern möglich ; die Minute drängt und ' . .2 ' (. ? r i i um nun u)i ausscyiagr, mag leicyl rerne Ewigkeit zurückbringen. Der Kriegsminister, welcher wachsam danach 'oä'kt. daß die Hcerocrwaltung, die er leitet, in allem und jedem mit den anderen großen Militärstaatcn auf gleicher Höhe b leibt, oder vielmehr möglichst ein paar Zoll höher steht, erfüllt nur seine Pflicht; mit einiger Uebertreibung tonnte man i'ogar sagen, daß' jeder 5criegsminister, welcher unter den heutigen Verhältnissen nicht in jedem Jahre neue Forderungen an die Leistungsfähigkeit des Volks erhebt, den Verdacht mangelhafter Pflichterfüllung gegen sich wach riefe. Betrachtet man das neue Hecrgesetz von diesem Standpunkte aus, so kann es noch als eine verhältnißmäßig glimpfliche Prüfung bezeichnet werden. Den Geldbeutel des Volkes zapft es nur mit einer, unbeträchtlichen Summe an ; erhcblichcr sind allerdings die Erwciterungen der allgemeinen Wehrpflicht, welche es. enthält. Die geringste derselben ist noch die Ausdehnung der Landsturmpflicht von dem 42. bis auf das 45. Lebensjähr. Schwerer fällt schon die Bildung einer Landwehr zweiten Aufgebots" in die ' Wagschale,' welche die jetzt dem Landstunn angehörigen, gedienten Mannschaften vom 32. bis 39. Lebensjahre umfallen soll; ird auch die Jnanspruch

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nahmt derselben in Friedenszeiten aus ein geringes Maß, auf die Anmeldepflicht zur Stammrolle, beschränkt, so darf man doch behufs richtiger Würdigung der Forderung nicht übersehen, daß die Armecrcorganisation der sechziger Jahre gerade auf die Beseitigung der Landwehr zweiten Aufgebots" den höchsten Werth legte und die Vermehrung des stehenden Heeres durch diese Entlastung der älteren Jahrgänge gedienter W!annschaften für nicht 'zu theuer erkauft hielt. Der acwichtigste Theil des neuen Heergesetzes lst die Absicht, die Dienstpflicht der Ersatzreserve auch für den Frieden zu erweitern ; diese Bestimmungen werden jedenfalls noch einer sehr viel eingehenderen Begründung bedürfen, als sie in der Begründung der Regierungsvorlage erfahren haben, ehe sie, wir sagen nicht als an und für sich nothwendig, sondern nur vom Standpunkte des heutigen Militarismus als annehmbar erscheinen können. Indem wir, um auch den Gegnern ge recht zu werden, in den vorstehenden Betrachtungen diesen Standpunkt vorausgesetzt haben, brauchen wir kaum erst zu versichern, daß wir ihn an und für sich nur als unheilvoll betrachten können. Der Moloch des Militarismus bringt das Wunder fertig, erst die Kraft deö Volkes und dann sich selbst zu verschlingen; er hat nur die Wahl, ob er an einem Schrecken ohne Ende oder an einem Ende mit Schrecken sterben will. Indessen am letzten Ende liegen die Völker so, wie sie sich gebettet haben; so lange ihnen an dem Teufelsspuk von Krieg und Kriegsruhm mehr gelegen ist, als an den Idealen der Freiheit und des Friedens, müssen sie die Consequenzen dieser geistigen und sittlichen Verkehrtheit mit in den Kauf nehmen. Daran ist nichts zu andern. Dom Inlands. E i n e S t a t i st i k e r hat b e r e ch, net, daß es in diesem Lande 700 Jncuba, toren gibt, in welchen alljährlich zehn bis zwölf Millionen junge Küchlein ausge brütet werden. In Montana hat man eine wichtige Entdeckung gemacht. Es ist ein zweihundert Meilen langes Kohlenfeld, welches von den Big Horn-Veraen in Cune. Xcnntu bis an die Grenze der britischen entzungen erstreckt. In Mansfield in Ohio hatte sich ein Italiener ein Paar Schuhe ge kauft, die ihm zu eng waren. Binnen zwei Tagen waren seine Füße so mund, daß bald darauf der Brand eintrat. Er wandte sich dann an einen Arzt um Hilfe, und derselbe iah sich genöthigt, ihm beide Fußzehen und noch andere Theile der Füßk zu amputiren, um ihm das Leben zu ret ten. K ü r z l i ch m u r d e eine Laduna Rosinen von Fresco in Ealisornien nach dem Osten, und zwar direct nach New Jork. versandt. Die Ladung war die größte ihrer Art, die je aus Californien verschickt wurde. Sie bestand aus 13,V70 Kisten, die ein Gesammtgcwicht von 417,000 Pfund hatten, und es waren 20 Waggons erforderlich, um sie weiter zu befördern. Ueber Cumminsvillein Ohii zogen vor einigen Tagen etwa 100 Krä hen her, die aus irgend einer Ursachl sich den Zorn der ortsangesessenen" Sperlinge zugezogen hatten. Die Letz teren stürzten sich mit überwältigender Uebcrmacht auf ihre Gegner und jagten dieselben in die Flucht. Nach bei Schlacht" fand man mehrere Krähen, denen von den rlingen die Augen ausgehackt u,' Ein merkwürdigesEhepaai wohnt in Hanovcr, Massachusetts. Hira Bates ist jetzt 2 Jahre alt und lebt mit seiner Frau, die an demselben Tage und zu derselben Stunde geboren ist, wie er, jetzt schon seit 2 Jahren in einer glückliehen Ehe. Der alte Mann ist noch so rüstig, daß er behauptet, es mit irgend einem anderen Manne von seinem Alter aufnehmen zu können, und auch seine greise Gattin erfreut sich der besten Gesundheit. E l m e r E. W o o d. d e r S u p e rintendent der Electric Light Co." in Canandaigua, R. V- befand sich kürzlich eines Abends mit einem Freunde auf dem Heimwege, als er bemerkte, daß eine der elektrischen Lampen auf der Straße nicht brannte. Er dachte, der elektrische Strom sei nnterbrochen und faßte den Leitungsdraht an. Seine Annahme war falsch gewesen. Der Strom war so mächtig, daß Wood auf der Stelle todt zu Boden stürzte. I o h n P. S u l l i v a n, ein 70 Jahre alter Veteran aus dem mericani schen Kriege, begab sich kürzlich aus seinem Heim in der Nähe von Bcckett in Massachusetts in die Stadt, um dort die ihm von der Negierung der Ver. Staaten zuerkannte monatliche Pension zu holen. Er bekam sein Geld richtig ausbezahlt und begab sich auf eine feierliche Kneiptonr. Am nächsten Tage fand man ihn erfroren an der Landstraße. Er war in seinem Dusel hingesunken und in einen Schlaf verfallen, aus dem er nie mehr erwachen sollte. Ein Geschäftsmann in Somerfct in Kentucky schrieb dieser Tage einen Brief an einen Mann auf dem Lande. Auf dem Umschlag waren u. A. die Worte gedruckt: Binnen 10 Tagen zurückzusenden" u. s. w. Der Kaufmann war nicht wenig erstaunt, als er nach zehn Tagen seinen Brief von dem Kunden wieder zurückerhielt. Der Brief war in einen anderen Umschlag gehüllt, und in einem Begleitschreiben äußerte der Absender sein Erstaunen darüber, warum der Kaufmann durchaus seinen Brief wieder habe zurückhaben wollen. Eine eigenthümliche Jagd fand neulich in der Nähe oonNorwich in Connecticut statt. Eine Katze verfolgte eine große Nattc, und die Letztere kletterte auf einem hohen Baum. Die Katze folgte ihr nach, die Ratte flüchtete sich jedoch oben im Gipfel des Baumes auf einen so dünnen Zweig, daß die Katze ihr nichts anhaben konnte und gezwungen war, die Festung" zu belagern. Nach einer Weile kam ein Jäger herbei, welcher die beiden Thiere in ihrer eigenthümlichen Lage sah und durch einen wohlgezielten Schuß' die Natte todt nieder-streckte.

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Neulich hatte Levi Campbell in der Nähe von Kingsbury in Maine eine Bärenfallc aufgestellt. Es sing sich aua) richtig in der Falle ein Bär, schleppte sie jedoch eine ganze Strecke weiter und blieb schließlich mit ihr an einem Baumstumpen hangen. Campbell lam mit einer Art herbei und wollte das Thier erschlagen, es riß sich jedoch im legten Augenblick aus der Falle los und stürzte sich auf seinen Angreifer, um denselben in Stücke zu reißen. Schon hatte der Bär den unglückseligen Fallensteller mit seinen Krallen umarmt, als der treue Hund des Mannes sich auf das Thier stürzte und durch seine Bisse bewog, daß e3 den Mann losließ. Campbell flücht tete sich,, während sein Hund, von dem. Bären in Stücke gerissen wurde. Während einer Trauungsceremonie in Mount Pleasant im Staate New Z)ork ereignete sich eine seltsame Scene. Als der Priester gerade dabei war, die Trauungsformel zu sprechen, welche Jda Gephart an den Mann ihrer Wahl für immer sesseln sollte, brach ihre Mutter mit einem lauten Schrei bewußtlos zu Boden, und der Anblick regte die junge Braut derart auf, daß sie gleichfalls ihrem Bräutigam ohnmächtig in die Arme fiel. Der Priester ließ sich jedoch durch diese Kleinigkeit" nicht beirren. Er wartete, bis es gelungen war, die Braut wieder in's Bewußtsein zu rufen, und dann brachte er die feierliche Ccrcmonie zu Ende. Crst dann wurde die bewußtlose Mutter vom Boden aufgehoben und wieder in's Leben zurückgerufen, worauf die ganze Gesellschaft sich ans der Kirche entfernte. A u ch in A r k a n s a s herrschen blutige Familienfehden. Die Garretts und Waggoncrs, zwei Familien, welche dort in der kleinen Ortschaft Aerryville eine hervorragende Rolle spielten, standen schon seit einer Reihe von Jahren in bitterer Feindschaft' einander gegenüber. Vor einigen Taen trafen sich der junge Grant Garrett und der 42 Jahre alte Cuthelbert Waggoner auf der offenen Landstraße und geriethcn mit einander in einen Streit, der damit endete, daß sie ihre Revolver zogen. Waggoner feuerte auf seinen Gegner sieben Schüsse ab, von denen fünf trafen, und Garrctt stürzte todt zu Boden. Aber auch Waggoner hatte von seinem Feinde schwere Schußwunden erhalten und erlag denselben binnen zehn stunden. Eine Stunde später nahm George Waggoner, der 18 Jahre alte Sohn von Enthelbcrt Waggoner, die Winchester Büchse seines Vaters, ritt zu dem Hause der Garretts und schoß dort dem jungen Macy Garrctt eine Kugel in den Unterleib. Der Mörder wurde verfolgt, es gelang ihm jedoch, in den Wald zu entkommen. Eine Woche vorher war Simon Waggoner von John Garrett getödtet worden, sodaß in den beiden Familien im Laufe von zehn Tagen vier Morde vorgekommen sind. Jetzt sind nur och zwei GarrcttS und drei Waggon.'rs am Leben, die Vendetta" ist aber noch nicht zu Ende. Vom Auslande. DcrHecke-DreicralsHei' eaths - Vermittler. JmNachlasse einer Wittwe Thomas in Berlin befan den sich mehrere Säcke von Kupferdrcicrn aus der Zeit Friedrichs des Großen. Ein Trödler in der Schützenstraße erstand die Münzen und kam auf den klugen Einfall, sie unter den Namen Hcckedrei er der Wittwe Thomas" einzeln zu ver kaufen. Der Mann machte ein brillan tcs Geschäft; aus allen Ecken und Enden kamen Wundcrgläubige herbei, die Dreier wurden natürlich an jedem Tage, zuletzt mit jeder Minute theurer, und die letzten sollen mit Gold ausgewogen worden sein. So waren dcnndie Glücksbringer eines Tagcs verkauft, und ticf betrübt schlich eine junge schöne Dame die Vehrenstraße ohne Hcckedreicr auö dem Laden deS Trödlers. Ein Kaufmann an der Fricdrichstraße hatte, wie der Bär" zu erzählen weiß, den letzten dcr Mohikancr ergattert, er verwahrte ihn jorgsam wie ein Heiligthum in seine Geldtasche, und jede glücklicheUnternehmung schrieb er seiner Wunderwirkung zu. Im Juni desselben Jahres machte er eine Reise nach Karlsbad; dort werden bekanntlich dii Semmeln, die man zu Mittag verzehrt, mit auf Rechnung gefetzt, und so kam es, daß er eines Tages zwei Zwanziger und einen Kreuzer zu bezahlen hat. ES fehlt ihm an Kleingeld und er legt drei Zwanziger hin; der Wirth aber, der wieder kein Kleingeld . zum Herausgeben hat, macht ihn auf das Kupfer im Portemonnaie aufmerksam. Nicht um alle Schätze in der Welt gebe ich das heraus, es ist ein Heckedreier der seligen Frau Thomas!" erwiderte der Berliner. Der, Wirth stubt, fängt an zu bieten, fünfzehn, zwanzig Gulden vergebens! Unser , Berliner hält seinen Glücksdreier fest. , Die Gäste werden neugierig, jeder will , das Zauberbild sehen, jeder es haben;, man überbietet sich, und hätte der Besitzer , zugeschlagen, er hätte bequem die ganzen . Kosten seiner Reise mit seinem Heckedrcier , decken können. Endlich kommt ein alt-, Ilcher Herr an thu heran und flüstert ihm einige Worte in die Ohren. Er steht auf, geht niit dem Alten aus sein Zimmcr,und am nächsten Tage erzählt sich Karls' bad von der Verlobung der Tochter des Alten, einer schönen Berlinerin aus der Behrenstraße mit dem Herrn vom Hecke dreier. Der Erfinder des KrukaRepctirgcwehrcs, der österreichische Oberlieutcnant in der Reserve, Karl Kruka, soll nach einer Meldung der Wiener Allgemeinen Zeitung" in militär-ehren-gerichtliche, nach einer weiteren Mitthei lung sogar in eine militär-strafgericht-liche Untersuchung gezogen worden sein. Die Angelegenheit ist eine so interessante, daß sie verdient, etwas eingehender erzählt zu werden. Während der letzten Delegations-Session wurde der Kriegsminister Graf Bvlandt - Rheidt von czechischer Seite interpellirt, ob er auch das Kruka-Gewehr habe erproben lassen. Der Kriegsminister bejahte die Frage mit der Bemerkung, das Ergebniß der Probe sei ein vollkommen unbefriedigendes gewescn. Der Erfinder habe bei den Proben, als er sich unbemerkt glaubte, die - Verschlußbestandtheile wiederholt heimlich eingeölt, um störende Reibunlzcn, die sich gezeigt, zu verhindert?, ohne zedoch dieses Ziel erreichen zu können, , und dabei habe sich der Ersinder sogar eine Verletzung seiner rechten Hand iiiae?

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zogen. Dicse'Angaben des Krtcgsmmtstcrs erklärte dann Obcrlieutenant Kruka in mehreren Tagesblattern als unrichtig, mit dem Beifügen, er werde gegen den Kriegsminister klagbar auf-, treten In Folge dessen wird Kruka beschuldigt, die dienstliche Antorität des Kriegsministers und die Ofsizicrs-Stan-deSchre öffentlich verletzt zu haben, letzteres dadurch, daß er als Offizier einen Offizier (den Kriegsminister) der Unwahrhcit geziehen. Außerdem wird Kruka beschuldigt, sich gegen die Prcßvorschriften für Ärmce-Angchörige" vergangen zu haben, welche die Besprechung von Militärangclezenhciten im Wege der ösfentlichen Presse in einer gegen die Dienstintrressen, die Disziplin oder das militä-rische-Ansehen verletzenden Weise allen Angehörigen der Armee streng untersagen. Da die Angaben des Kriegsministers obendrein durch ein bei den Proben mit dem Kruka-Gewehr vom militär-techni-schen Comite abgegebenes protokollarisches Gutachten vollkommen bestätigt werden, so erachtet man die Anklage gegen Kruka für begründet. Es heißt auch schon, Kruka werde seiner Offizierscharge für verlustig erklärt werden, wenn er nicht vorher schon dieselbe freiwillig niederlegen sollte. Darnach hat der unglückliche Erfinder anstatt des von ihm erhofften großen Lohnes sehr schlimme Früchte seiner Erfindung eingeheimst. Der übliche Fünfkreuzertanz beim Stillen Zecher" in der Zufahrtsstraße des Praters in Wien fand vor einigen Tagen eine plötzliche sensationelle Unterbrechung. Während gegen 10 Uhr die Paare sich im Tanze drehten, stürzte plötzlich vor dem Tanzsaale ein junges Mädchen mit gellendem Aufschrei in Boden. Die Musik verstummte. Alles drängte hinaus und umdie auf dem Boden sich Windende und Niemand bemerkte, wie ein zweites junges Mädchen sich verstohlen entfernte. Es stellte sich bald heraus, daß gegen die Niedergefallene, eine Prostituirte, Anastasia Ku'ial, ein Vitriol-Attentat verübt worden war, und daß das Mädchen im Gesicht und Körper schwere Verletzungen davongetragen hatte. Das Motiv deS AttentateS war Eifersucht. Die Gegnerin der schwerverletzten Kubal, Namens Aloisia Kowarik, ist seit längerer Zeit die Geliebte des Bedienten Wilhelm Hergesell, der in Diensten des Sportsmen Valtazzi steht und im Hotel Jmperial' wohnt. Nun hatte sie in Erfahrung gebracht, daß Hergesell auch in Beziehungen zur Kubal jtand und bejchlon sie, deshalb Nch zu rächen und ihre Nebenbuhlerin zu verschandeln". Das Gesicht der Kubal ist durch die ätzende Flüssigkeit in furchtbarer Weise entstellt nno sie schwebt in Gefahr, selbst das eine Auge zu verlieren. Ueber den Geschmack der Frauen verschiedener Völker in der Ehe sagt ein indisches Journal, indem es wieder einmal von der Vorliebe der Indier. die Europäer und Amerikaner, wo sie können, zu verspotten, ein amüsantes Zeugniß ablegt, Folgendes: Die Französinnen lieben an ihrem Gatten eine freie Stirn und ein lachendes Gesicht; die Deutschen verlangen vor Allem, daß er seinem gegebenen Worte treu bleibe; die Holländerinnen bevorzugen friedliebende Männer, besonders sslche. die nicht zum Streit neigen und gan; besonders sich nicht schlagen; die Spanierinnen wollen einen Mann, der ihre Ansprüche stolz zu vertheidigen und sie zu rächen versteht; die Italienerinnen lieben solche Männer, die sich nur mit Nachdenken und Phantasircn befassen; die Russinnen schätzen nur diejenigen unter ihren Landsleuten, welche die westlichen Völker für Wilde zu halten geneigt sind ; die Daninnen lieben nur jene, welche im Lande bleibcil und Reisen verabscheuen; die Engländerinnen wollen nur Gentlemen, die mit gekrönten Häuptern umgehen und deren Gunst zu erwerben wissen; die Amerikanerinnen aber würden jeden heirathen, ohne sich um seinen Rang oder seine gesellschaftliche Stellung zu kümmern, und wäre er auch bucklig, lahm, taub oder blind, vorausgesetzt nur, daß er rcich ist." Die Wiener Polizei ist einer Gesellschaft von Diebinnen auf die Spur gekommen, welche seit einer Reihe von Jahren in der rafsinirtesten Weise Dicbstähle ausführten, in unglaublich frecher Weise ihrHandwcrk betrieben und eine Anzahl von Geschäftsleuten um nicht unbedeutende Summen prellten. Diese Damen" vereinigten sich zu einer Art von Genossenschaft -und errichteten ein. Stellenvermittelungs-Bureau für Verkäuferinnen in großen Geschäften, namentlich Lebensmittelgeschäften. Dieses Bureau" beschränkte seine Thätigkeit nicht blos auf Wien und seine Vororte sondern auch auf das flache Land. DaS Bureau vermittelte denn auch gar manche Stelle. Bevor nun die von dem Bureau empfohlenen Verkäuferinnen eine Stelle antraten, wurden sie von den Leiterinnen deS Bureaus förmlich abgerichtet, wie sie am leichtesten ihre Dicnstgeber bestehlen und das entwendete Gut in Sicherheit bringen könnten. Eine Anzahl anderer Damen war mit der Aufgabe betraut, in den Geschäften, in welchen sich die Vertrauensdamen" des Bureaus befanden, vorzusprechen und den Verkäuferinnen das gestohlene Geld abzunehmen. Unter dem Vorwande, etwas zu kaufen, traten sie ein und kafsirtcn die entwendete Summen ein. Dann wurde zu bestimter Zeit getheilt. Mit welchem Erfolge die Verkäuferinnen die ihnen gegebenen theoretischen Tiebeslehren in der Praris anzuwenden mußten, geht daraus hervor, daß einige derselben nach kurzer Dienst, zeit selbst Geschäfte ankauften und all ehrbare Väckcrinncn, Selcherinnen :e. die Früchte ihres Verbreö)ens genossen. In den letzten Tagen sind nun die Mitglieder dieser Verbrechergesellschaft von der Polizei ausfindig gemacht und verhaftet worden. Eine vertrauliche An-, zeige bei der Behörde hatte auf ihre Spur geführt. Die Zahl der Verhafteten beträgt . fünfzehn ; die Schadenssumme dürfte sich auf weit mehr als 10,000 Gulden belaufen. Bisher kennt man noch nicht alle Beschädigten. Ein derselben, ein Bäcker erleidet allcin einen 'Schaden von mehr als 6000 Gulden. Die Diebinnen wurden, dem Landesgerichte eingeliefert, sie stehen Alle in den besten Jahren, die Aelteste ist L0 Jahre alt.

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