Indiana Tribüne, Volume 11, Number 103, Indianapolis, Marion County, 31 December 1887 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint tzägliH und S snl gs. SitlNH .TrtZän, lSt durch bn ZtffUi) CibM ytt Dacht, IU onrtagi .riöj, b Vimil x, Bs$. Vid tuTamsta IS SikII. Ve? Pofi isgf.14tt fa eatasISmaiaBC 5 M Zr. fde 10 S. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 3l. Dezember 1837. - Der amerikanische Eisenbahn ürtel. Durch 5 Eröffnung der jetzt vollen? tcien California fc Crcgon Bahn, über welche roir neulich berich:e:en, ist um daS aanze Eebie: der Ler. Trauten ein Eisenbahnnetz gesäilungen worden, auf nielches bcr aineriklinische Adler" mit Stolz herunter blicken kann. Es dauerte lange Jahre, ehe diese Lahn durch die Sierra !eoada und die Cascade Range" unter . Schmierigkeilcn aller Art vollendet u?urde, der Erfolg ist aber in mehr als einer Beziehung geradezu ein großartiger zu nennen. Die Ver. Staaten sind jetzt von einem Eisenbahngürtcl umschloffen, welcher eine Länge von 8,000 bis 9,000 Meilen hat. Besteigt ein Tourist z. V. in der Vun? , deshauptstadt Washington die Eisenbahn, dann kann er nördlich bis nach Boston oder Vortland in Makne fabren. Von dort aus kann er sich nördlich'durch Nem Hampshire rnd Vermont über die Grünen Berge- begeben und dann über Albann und Saratoga, sowie über Buffalo die Fahrt 'nach dem Westen antreten. Von Buffalo aus führt ihn die Eisenbahn an den Ufern der großen Seen entlang bis nach Ehicago, von wo aus sich ihm eine ausgezeichnete Eisenbahn - Verbindung mit St. Paul in Minnesota darbietet. Von St. Pa aus führt die nördliche Pacific-Bahn bis nach Tacoma an der Pacisicküste. Von Tacoma aus kann er sich aus der südlichen Abtheilung dieser Bahn bis nach Portland in Oregon und von dort aus auf der soeben vollendeten Bahnstrecke durch prachtvolle GebirgSlandschaften u. s. m. fast in schnurgera- . der Richtung südlich bis nach San Fran: "cisco begeben. Eine andere Eisenbabn bringt ihn von dort aus weiter südlich bis in" die Weingärten und Obsthaine von Los Angeles und bis zum Hasen von . San Diego. Dies ist der südlichste Eisenbahnvunkt an der Pacificküste, und von hier aus kann der Wanderer wieder seine Reife nach dem Osten antreten. Die Southern Pacisic" - Bahn bietet ihm dazu eine ausgezeichnete Gelegenheit, und er kann vermittelst derselben durch TeraS bis nach New Orleans ge langen. Der Küste folgend, kann er wieder nach Washington gelangen, von wo aus er seine Reise um die Ver. Staaten" begonnen hat. , Der Tourist bat auf dieser 8000 9000 Meilen weiten Strecke jede Stunde 20 bis 50 Meilen im Eiscnbahn-Waggon zurücklegen können und dabei alle Bequemlich leiten genoffen, welche ihm raf? sinirte Eleganz und Ausstattung darbie:en können. Er hat im Osten den atlantischcn Ocean, im Norden die kalten Gestade Eanaöas und der ganzen bntlscheu Dominion, im Westen die sonnigen Ufer dcS Stillen Oceans und im Süden Merico und den mericaniscken Golf gesehen, ohne sich unterwegs irgendwo lange uusbaltcn zu müssen. Auster diesem die äußersten Grenze der :. Staaten umspannenden Etzcnbah: netz bieten sich für den Touristen noch viele andere Eisenbahnen, vermittelst welcher er unser Festland nach allen Richtungen bin durchkreuzen kann. Die (anta Fe-Bahn, die Bahn von Burlington nach Denver. Ogdcn und Salt Lake, dte Union Poclnc-, bic Eentral: Pacisic-Bahn.die große LinievonRed Ri ver deS Nordens nach Helena undverschiedene andere Eljcnbahnen bieten thm t legenheit genug, unser Land in allen Richtungen der Windrose hin zu durchstrelsen. Und alle biete rlenaen Baun strecken find erst unter den Äugender jetzigen Generation entstanden ! Japaner im Auslande. Es ist eigentlich merkwürdig, daß die' Japaner o wenig auswanderungslustlg sind, trotzdem sie für die Sitten und Gebrauche sowie für den Handelsverkehr mit den civilisirten Nationen der Welt viel mehr zugänglich sind, als z. B. ihre Nachbarn, die Chinesen. In New Jork, einer -Weltstadt im vollen Sinne des Wortes, welche mit Japan einen sehr lebhaften Handel betreibt, gibt eö qeqen: wärtic; nur 37 Japaner, während die oortlgenEhlnezen nach Taufenden zählen. Zm Allgemeinen fagt man den Japa nern nach, daß sie für die abendländische Cultur" eine große Vorliebe heaen und sich dieselbe anzueignen suchen, so gut dies unter den gegenwärtigen Umständen möglich ist. Man sollte daraus den Schluß ziehen, daß sie die Begierde haben sollten, die europäischen und amenkanischen Eulturvölker an Ort und Stelle kennen zu lernen, dies ist jedoch durchaus nicht der ll. Die Japaner ziehen es vor, daheim zu bleiben und von den eingewanderten Europäerit und Amerikanern zu lernen, ohne selbst zum Wanderstabe zu greifen. Was ist die Ursache dieser ausfallenden Erfcheinuna ? In erster Reihe wissen die Japaner, welche Behandlung die Ehincsen in den Ver. Staaten sich gefallen lassen müssen und mit welchem bitteren Haß die Söhne des himmlischen Reiches" besonders an unserer Paclfickuftc verfolat werden. Sie haben sich daran ein warnendes Beispiel genommen. Es fällt ihnen nicht ein, die Auswanderung ihrer armen Landsleute nach den Ver. Staaten zu ermuthlgen, im Gegentheil legen sie derselben Beschränkungen aller Art auf, damit ja kein ..japanischer Kuli" sich auf dem freien Boden Amerikas überflüssig mache. Nur solche Japaner reisen in'ö Ausland, die sich durch Intelligenz oder gar durch Reiasthum auszeichnen; es wird dafür gesorgt, daß die Uebriaen zu Hause bleiben müssen. Uebrigens lst tu nvuitrke und öas efchaftsleben in

Japan viel' höher tttmWt, als in Ehjna, und auch der ärmste Arbeiter sindet dort Gelegenheit, sich seinen hescheidenen Lebensunterhalt zu erwerben, was von den Kulis in China durchaus nicht gesagt werden kann. Während auch aus anderen Ländern der alten Welt vielfach nur der Abschaum der Menschheit oder doch das Proletariat nach den Ver. Staaten hinüberkommt, sind die Japaner, welche sich bei uns niederlassen, in der .Regel intelligente und gebildete Leute, die nur deshalb xu uns gekom

men zu sein scheinen, um sich durch persönlichcn Auaenschcin und durch cifriacs Studium für beroorra.iendc Stellungen in ihrer eigenen Heimath hcranzubil: oen. Es ist durchaus keine Seltenheit, da junge gebildete Japaner nach einem mehr oder minder langen Aufenthalt in den Ver. Staaten und nach Vollendung ihrer Studien in die Heimath zurückreisen, um andern Landsleurcn, die sich auf dieselbe Weise einen Einblick in die ixultur des Abendlandes" verschaffen wollen, Raum zu machen. Von der Anlegung ständiger Eolonien im Auslande ist bei den Japancrn keine Rede, und iie stehen ich augenscheinlich sehr wohl dabei. Während z. B. ihre Ausfuhr nach den Ver. taaten alllahrllch die anständige 'summe von etwa Hl 4. 000.000 betraat. brauchen sie in derselben Zeit für Einfuhrartikel auS Den Ver. Staaten nur etwa s::, 000,000 rn befahlen. Die .Handelsbilanz" ist tznnnach entschieden zu ihren Gunsten. (Sin ungerechter Krieg. tAuS der Bert. VolkZzeitunz.) Am 15. November sind die letzten ita. lienischen Truppen von Neapel abgcgan. qen, welche den, wie Erispi in seiner Turiner Rede sagte, um der Ehre willen unvermeidlichen Kamps gegen die Abessn nier führen sollen. Die Ehre einer Nativn in gewiß ein hohes Gut, und sie ist der schwer errungene Besitz der Italiener, den ihnen Niemand streitig machen kann, c ' "? if n . nacyoem sie für lyre nailonaie eioslslan: digkeit ein halbes Jahrhundert gestritten und gelitten und endlich gesiegt haben. Diese Ehre ist es also nicht, welche das italienische Heer nach Abessynien führt. Darum ist in der Thronrede, mit welcher das . Parlament in Rom vor einigen Wochen eröffnet wurde, auch ein anderer Grund für die Rüstungen angegeben. Dieselben sollen einem gerechten" Unternchmen gelten. Im Grunde freilich ist Beides eins, denn Gerechtigkeit und Ehre sind unzertrennlich von einander ; wo Gerechtigkeit im Lande regiert, ist die Stellung der Nation stets eine ehrenvolle. Ob aber der Fcldzug gegen Abessynien gerecht ist, mag feine Geschichte selbst beantworten. Der seit einigen Jahren entbrannte Eifer der europäischen Nationen, Gebiete in anderen Welttheilcn in Besitz zu nehmen, reizte auch die Italiener zum Zugreisen. Sie setzten sich vor zwei Jahren an verschiedenen Kustenpunkten des Rothen Meeres, unter Anderem in Massaua, fest, wo die Egqptcr im Begriffe standen, ihre Herrschaft aufzugeben. Dieser heiße und ungesunde Ort hat nur insofern Bcdcutun, als er den Verkehr mit Abessynien vermittelt, dessen natürlicher Hafen er ist. Abessynien, ungefähr so groß wie Deutschland, vereinigt jede Art von Kli ma in seinen Grenzen. Im Osten an der Küste, in einem wenige Meilen brei- . t . . o c.v f r r a ien, wusienarllgcn anoslrlcye, yeriscyl tropische Hitze, dann beginnt plötzlich eine Hochebene beinahe 500 Meter über den Meeresspiegel sich zu erheben und geht sogleich m die Alpenlandschaft Mit hohen 'chneegebirgen über, welche die herrlich? stcn Thäler einschließen. Nach Westen zum Sudan hin fallen die Gebirge in Terrasscnlandschaften sehr allmählich bis zu beißen, wasserreichen Thälern ab. Die Pflanzenwelt umfaßt demgemäß alle Arten von den, der heißen Zone eigenthumllchen, Gewachsen bis zu denen des Nordens. Die Bevölkerung ist meist kräftig und tapfer. Die Abessymer, wahrscheinlich oon semitischem Ursprünge, Izaben früh durch Vermittelung koptischer Priester das Ehnstenthum angenommen und eine eigenartige Civilisation entwickelt. Als sie seit dem Ausschwung des Islam, den sie mit Erfolg von ihren Grenzen zurücktrieben, von der übrigen civilisirten Welt abgeschnitten waren, sind sie seit Jahrhunderten auf derselben Stuse der Entwickelung stehen geblieben, ihr Christenthum verknöcherte. Ihre Verfassung ist die Monarchie mit einer Art Lehnswesen verbunden. Während der Kampfe mit den Arabern müssen sie em einheitliches Reich gebildet haben, um erfolgreichen Widerstand leisten zu können: als aber ihre Unabhängigkeit aesichert war, scheinen beständige innere t i t r tfcnotti oas yccicy gescywacyt zu haben, und in Folge derselben soll die Einwohnerzahl des fruchtbaren Landes heute bis aus vier Millionen herabqesunken sem. Dieses Land nun will Italien mit Krieg r.r. uoerzieyen. Bald nach der Besetzung von Massaua, wo im Sommer europäische Truppen oas ocllma nicyr vertragen tonnen, versuchten die Italiener zuerst im Wege der Unterhandlung höher gelegene, zur EoIonisation geeignetere Gebiete zu erwerben. Als Johannes, der gegenwärtige Kaiser vcn Abessynien, alle Anträge ablehnte, drangen sie allmählich vor und erweiterten ihr Machtgebiet, zunächst in dem flachen Küstenstriche. An den Verlust von Massaua waren die Abessynicr schon seit 30 Jahren gewöhnt; daß die Italiener aber Orte, wie Monkullo und Sahati, besetzten, durften sie, wenn diese Orte auch nur wenige Meüe von Massaua entferut waren, als eine thatsächliche Kriegserklärung ansehen. Sie strebten daher, die Italiener daraus zu verdrängen, und in der That mußten sich diese zurückziehen, als die Abessynicr, nach vielen Mißerfolgen, am 25. und 2. Januar dieses Jahres eine italienische Abtheilung von 500 Mann niedermetzelten, welche sie mit Ucbermacht überfallen hatten. ' Hierin besteht das Verbrechen der Abessynicr,, : das EriSpi in Turin ;u der Aeußerung veranlaßte: Italien stelle die Ehre selbst höher, als die Wohlthaten des Friedens, die Bclcidigung erheische 'eine würdige Sühne; trotzdem wolle, -sich Italien mit einer Grenze begnügen welche die Sicherheit seiner Besitzungen verbürge; damit aber

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den Abessyluecn die WNcht des mitnU scheu Löwen nicht länger zweifelhaft sei, sei es nothwendig, daß sie eine hohe Idee von Italien als Nation erhalten und daß der Glanz der italienischen Macht sie blende. Erispi gehört zu den wenigen europäischen Staatsmännern, die wir hochschätzen; wenn er mit solchen Scheingründen einen Kriegszug rechtfertigen will, so ist das nur ein Beweis mehr, daß die Gesetze der Sittlichkeit allen Einfluß auT die äußere Politik verloren haben. Was die Thatsachen lehren, lautet anders. Die Italiener verlangen die Zustimmung der Abcssynier zur Besitzlmhme eines Theils ihres Gebiet, ohne daß diese ihnen das Geringste zu Leide gethan haben, und beginnen, als diese ablehnend antworten, ihre Förderung mit Gewalt durchzusetzen. Die Abcssnnier wehren sich und jene erleiden eine Niederlage. Da soll es ein Gebot der Gerechtigkeit und der Ehre sein, die europäische Ueberlegenheit in der Kriegskunst den Halbbarbaren fühlbar zu machen? Crispi kann sich darauf bcrufen, daß eö immer so in der Welt zugegangen ist. Nun, immer zwar nicht, aber unzählige Male. Er vergißt aber, daß die Erfahrung es eben so oft bestätigt, daß die Nationen, weiche nur das Recht deS Stärkeren gelten ließen, in ihren heimischen Angelegenheiten Schaden litten. Mit der übermüthigen MachtPolitik nach außen ist die ungestörte freilzeitliche Entwickelung im Innen: aus die Dauer unvereinbar. Vom Jnlande. In einer V o r st a o ! von New Orleans wurde neulich eine Frau in ihrem .'igencn Hofe von einer .toll gewordenen Sau angegriffen und derartig zerfleischt, daß sie sterben mußte. Zu siebzehn Jahren Zucht haus wurde in Philadelphia der Neger William Smith vcrurtheilt, welcher sich ein Geschäft daraus gemacht hatte, Junglinge und Knaben im Fairmount Park zu überfallen und zu berauben. Der Unhold hatte zuweilen Knaben völlig entkleidet und sie nackt im Park zurückgelassen. In Saline County im südlichen Illinois, und zwar in der Nähe der Ortschaft Gallatia,' hat Ulysses Pemberton seinen Vater kaltblütig erschossen. Seine Mutter und andere Leute waren Zeugen der That. Der Mörder hatte seit mehreren Tagen mit seinem Vate: Streit gehabt und gegen ihn schreckliche Drohungen ausgcstoßen. Unter seinen Sachen fand man drei Revolver. Der Verstorbene lebte, abgesehen von dem Streite mit dem bösen Sohne, in angenehmen, geordneten Verhältnissen und genoß eines guten Rufes. Diese Blutthat ist in Saline County der vierte Mord im Jahre 1837. Von den 335 Personen, welche im letzten Finanzjahre in den Ver. Staaten wegen Falschmünzerei verhaftet wurden, waren 178 geborene weiße Ämerikaner, 6 Reger, 59 Italiener, 44 Isländer, 17 Deutsche, 9 Engländer, 7 von Wales. 3 Eanadier, je zwei aus Frankreich, Polen, China, Merico und Griechenland, je einer aus Dänemark, NeuSchottland und der Schweiz und 19 von unbekannter Herkunft. Die Deutschen zeigen sich also auch in dieser Beziehung weit gcsetzliebender, als die Eingeborenen" und als die Jrländer. Am tollsten treiben cS mit der Falschmünzerei die Italiener, die überhaupt auch sonst nicht immer zu den besten Bürgern der Ver. Staaten gerechnet werden dürfen. I s a m D a l t o n, ein in einem entlegcncn Theile dcS County Caldwcll in Kentucky wohnender Farmer, wurde vor einigen Nächten von Unbekannten erf'chos sen. Er war erst vor Kurzem auS dem Gefängniß entlassen worden. Er war des Versuchs der Vergewaltigung seiner 1 2jährigen Tochter beschuldigt, aber die Grand-Jury unterließ es unbegreiflicher Weise, ihn in Anklage zu versetzen. 'Nach seiner Freilassung schwur er,' mehrere von seinen Nachbarn tödten zu wollen. Vor einigen Nächten ward er a S dem Bett gerufen. Er ließ feine Frau das Licht halten, nahm fein Gewehr, öffnete die Thur und fraqte, was mau von ihm be gehrc. Die Antwort war ein Schuß und Dalton siel mit 32 Rehposten in der Seite entseelt nieder. Wer der Mörder ist, weiß man nicht, man kümmert sich auch nicht darum. Die W e i ß k a p p e n" in Harrison County in Jndiana haben wieder einmal von sich hören lassen. Cyrus Rodaers, ein 6 Meilen südlich von Corydon in einer verfallenen Hütte wohnender Neger, hatte einem Weißen Namens Kinger odley, der zu trage ist, um zu arbeiten. sowie der Frau desselben Kost und Logis gewährt und sich dafür dadurch bezahlt gemacht, daß er an der Frau Gattenrechte beanspruchte. Dodlevs Frau hat zwei Kinder, von denen eins von dem Neger herrührt. Die Weißkappen suchten nun in einer der letzten Nächte den Neger heim, banden ihn an einen Baum und verabreichten ihm 100 Peitschenhiebe. Die Spuren der Hiebe sowie Blut vom vceger sind noch am Baume fichtbar. Den Weißen und seine Frau forderten die Weißkappen auf, die Gegend binnen drei Tagen zu verlassen. Dodley ge horchte und befindet sich jetzt mit seiner Familie im Armenhause. Das weiße Ehepaar hätte jedenfalls doppelt so viele Prügel verdient, als der Neger, doch kam es nach der sonderbaren Justiz der Weißkappen mit heiler Haut davon. Nodgcrs, der Neger, ist jetzt aus Furcht vor den Weißkappen zu seinem in der Geaend wohnenden Bruder aeaanaen. elb st den Apothekern gefällt es in Kansas nicht mehr. Eine merkwürdige Zuschrift der Apothekersirma Winslom & Allbright veröffentlicht die ln Hutchlnson, Kansas, erscheinende Daily News": Die genannte Firma hat ihren Erlaubnißschein zum Verkauf von Spiritussen für bestimmte Zwecke der Behörde abgeliefert und will nichts mehr mit solchem Verkauf zuthun haben. Sie glaubt das der Ehre des Standes schuldig zu sein, ist der ewigen Beleidi? gungcn von allen Seiten, von Reverends" nnd Blaustrümpfen, von knie schwachen Simpeln und Cranks aller Art müde. Ihre Apotheke soll nicht mehr Höllenloch", Schnaps- - Fabrik", Rumhöhlc", vergoldete. Teufelsstätte" u. s. w. genannt werden, und sie wird Sv.irituosenLänzlich aus ihrem Geschäft

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MrfcMflWfWlttW jöll fi yaven, ,ncve? gegen Nheumatisttlus poch für die kranke Frau", noch für eine Nachtlamp? im Krankenzimmer", noch zu Mince-Pics", noch zu einer Salbe", weder auf persönliches Verlangen, noch auf ärztliche Verordnung. Winölow & Allbright hoffen auf Erlaß cincS versi: . r . . . . . i c " r iiunsligen vjcjccs von clicn ocr nacusteil Gesetzgebung. Spiritussen sind ' nun in Hutchinson nicht zu haben, und ein Bürger der Stadt, der neulich Brandy für einen Kranken haben wollte, mußte das Gewünschte aus Kansas Eity besorgen. Ueber einen f r o m m e n K i rchenbruder aus Tennessee, der auf den Pfad der Sünde und in den Höllenpfuhl" New 5)ork gerathen ist, wird aus der letzteren Stadt berichtet: Der Kirchenalteste Allen T. Gllllland aus. Mouth of Wolf" in Tennessee erschien vor den hiesigen Generalassi sen als Zeuge gegen Anthony Nelson, welcher des ,sagemehlschwlndels" angeklagt war. In den Geheimbüchern der Händler mit grüner aare" sunglrt der Name deS Kirchenäliesten unter dem fchmeichelbaf-, ten" Alias Sucker B. 32", was durch- ' aus nicht zu seinem von Frömmigkeit strotzenden Gesicht paßt. Deacon" Gilliland bezeugte, er habe ein Rundschreiben erhalten, in welchem ihm für 50 grüne Waare", die durchaus nicht von echter zu unterscheiden sei, zum Betrage von $10,000 offcrirt wurde. Darraufhin sei er nach hiesiger Stadt gereist, wo er Nelson im -Sinclair House gctrossen und von demselben angewiesen worden sei, Sidney Heyman aufzusuchen, der sich an der Ecke von Broaliway und 11. Strafe aufhalte und im Besitze der grünen Waare" sei. Der Richter sagte ihm, er solle sich inder Tiefe seiner Seele schämen. Wollten ie nicht Falschgeld kaufen?" fragte er ihn, und mit unsiche rer Stimme erwiderte der fromme Mann auS Tennessee: Nem, das wollte ich nicht!" Natürlich wollten Sie," entgegnete der Richter in scharfer Weise. Sie wollten S10.000 für $650, aber fo billig ist das Geld in New York nicht. Reisen Sie so schnell wie möglich nach Mouth of Wolf" und bekennen Sie als Kirchenältester Ihre Sünden." Suckcr B. 82" wollte sich nun mit größter Schnelligkeit ans dem Genchtszimmer entfernen, um nach seiner geliebten Heimaty Wolfsrachen" abzudampfen, aber der ÄistriktSanwalt ersuchte ihn freundlichst, noch eine Zeit lang hier zu bleiben, um als Zeuge gegen die übrigen Angeklagten zu fungiren. Gilliland wnrde dann nach dem Zeugcngefängniß gebracht." Bom Auslande. A u s F l o r c n z wird der W. A. Z." geschrieben: Ein aufregendes Ereigniß trug sich während einer der letzten Vorstellungen in der Menagerie Blanc zu. Der Schriftsteller De Valle, einer der Aufsinder der Ucberrcste der niedergemetzelten Erpcdition Porro, nähcrtc sich plötzlich in Begleitung eines LöwenwärtcrS der Menagerie dein Käsig der Löwen imd machte Anstalten, denselben zu , betreten Zwei anwesende Wachleute wollicjjicic') Beginnen verhindern, wurden von Tel Valle jedoch derb abgefertigt, und als dieselben Gewalt brauchen wollten, hatte sich die Thür bereits hinter ihm geschlossen. Del Valle blieb einige Minuten in Gesellschaft d3 Wärters im Käsig, woselbst sich nebst mehreren dressirtcn auch zwei noch ganz wilde Löwen befanden, und verließ hierauf den Käsig. Draußen wurde er nebst dem ihn begleitenden Wärtcr angehalten und festgenommen. Das Publikum hatte indessen den Saal eiligst verlassen. Man behauptet, das Wagniß Tel Vallc'S fei die Ausführung einer hohen Wette. In dem russische n Flecken Tatiw, Gouvernement Jclisawetpol, war eine Ssotnja Kgsakcn einqnartirt worden, die aus Langeweile nichts Besseres anzustellen wußten, als das Gerücht auszusprengen, daß sie gekommen seien, die ganze Einwohnerschaft unter die oldaten zu stecken. Darob große Ent? rüstung unter den Weibern des, Orts, die mit Knütteln :c. bewaffnet, in hellen Haufen gegen die Störer ihres häuSlichen Friedens vorrückten und dieselben auch, da sich die Kosaken in keine Schlägerei einlassen wollten, in die Flucht trieben. Durch ihren Erfolg ermuthigt, zogen diese modernen Amazonen vor das Haus des Gehilfen des Kreischefs und begannen denselben regelrecht zu belagern. Der herbeieilende Kreischef versuchte vergebens, die Weiber zum Auseinandergehen zu bewegen und sah sich schließlich genöthigt, den Gouverneur in Jelisawetpol telegraphisch um Hilfe anzugehen. Dieser requirirte schleunigst einen Gendarmerieofsicier aus Tiflis und eilte mit diesem und zwei Ssotnjen Ko: saken nach Tatiw, wo inzwischen die Wo gen der Aufregung sich gelegt hatten, d. . die Weiber waren inzwischen zur Besinnung gekommen und waren in ihre Häuser zurückgekehrt. . Politische Charakterlosigkeit geht doch nicht immtx ungestraft hin. Der N. Fr. Pr." wird aus Lcmberg geschrieben: ' Ein merkwürdiger Vorfall, welcher sich nenlich im hiesigen städtischen Gartcu in Gegenwart zahlreicher Passanten zutrug, bildet das Stadtgespräch. Um die erwähnte Stunde gingen hier in einer recht frcquentirten Allee Graf -Ludwig Modzicki und Herr Ludwig Maslowski, Chefredakteur des konservativen Blattes Przeglond", in ein recht lebhaftes Gespräch vertieft, spazieren, ohne darauf zu merken, daß sie von mehreren jungen Leuten hartnäckig beobachtet wurden. Als sich endlich Graf Modzicki entfernte und Maslowski allein blieb, traten plötzlich die jungen Leute auf MaSlowski zu, schlugen ihm ein Blatt des Przeglond" ins Gesicht, legten ihn der angc nach auf eine Bank, und mährend die Einen ihn an Händen und Füßen hielten, zählten ihm die Ucbrigen fünfundzwanzig Stockstreiche auf. Dieser ganzen Szene wohnte di zahlreiches Publikum bei. Die Ur'ache des peinlichen Vorfalls ist folgende: Herr Maslowski war noch vor wenigen Iahrcn Ultraradikaler, wurde dann aber plötzlich im Dienste deö vom Grafen Protocki gegründeten Przeglond" uU trakonservativ. -Dieser Uebertritt, sowie namentlich die Mänier mit der-er seiner ..neuen" Gesinnnna zu dienen klaubt?.

zsgen lhm vald vlcl" Feindschaft zu, Fo schrieb er im vorigen Jahre anläßlich der Masse - Ausweisungen der Polen aus Preußen, die Polen möchten doch keinen Lärm machen, es handle sich blos um 30,000 polnische Landstreicher und Juden. Auch den diesjährigen Gedenktag dcS polnischen AufstandcS von 1830 bcnützte Maslowski zu einem in ähnlichem Tone gehaltenen, gegen den ,, unüberlegten" Patriotismus gerichteten Artikel. Die, Folge war die oben geschilderte ,,Polemik" im Stadtpark. Dieser Tage brachte ein

Comfortablc-Kutscher in Wien die zwölfjährige Rosalia K., Zichtochtcr eines Amtsdicncrs, wegen Bcdcnklichkeit zur Polizei-Dircction. Das Mädchen hatte den Comfortabcl in den ersten Nachmit? tagsstunden gemiethet, war in verschiedene Spielereiwaarenhandlnngcn und Eonditoreien gefahren und hatte überall, angeblich im Auftrage ihres Ziehvaters, Einkäufe gemacht. Dann fuhr die Kleine in die Währingerstraße zu einem SchnellPhotographen, ließ sich dort abnehmen, schenkte das erste Bild dem Kutscher zum Andenken und forderte ihn auf, sich gleichfalls xdotographiren zu lassen und ihr sein Bild zum Geschenk zu machen. Dies erschien jedoch dem Rosselenker höchst bedenklich, und aus diesem Grunde führte er das Mädchen zur. PolizeiDirektion. Man konnte lanae nicht erMitteln, auf welche Art die Kleine in den Besitz des Geldes gekommen sei und erst Abends erhielt man hierüber Aufklärung. Ein in der inneren Stadt etablirter Spielerciwaarenhändler erschien nämlich bei der Polizeibehörde und erzählte, daß ein kleines Mädchen in den Nachmittagsstunden in seinem Geschäfte erschienen sei, einige Wägelchen gekauft und bezahlt, jedoch das Spielzeug, sowie ein auf eine Einlage von 225 fl. lautendes Sparkassenbuch mit dem Bedeuten zurückgelassen habe, daß eö'sich Abends die Sachen abholen werde. Da jedoch die jugendliche Käuferin ihr Versprechen nicht gehalten, erachtete eS der Spielwaarenhändler für feine Pflicht, die An zeige davon zu erstatten. Nunmehr wurde constatirt, daß das Mädchen das Sparkassenbuch ihrem Ziehvater entwendet. und darauf einen Betrag von mehr als 100 fl. behoben hatte. Im Ganzen fand man bei dem mißrathenen Kinde nur mehr 10 fl. vor. Rosalia K. ist ihrem Ziehvater übergeben worden. In der P oft" m erden die reklamchaften Berichte der Westasrikanischen Kompagnie, die schon im ersten Jahre Absatz für mehrere Millionen Mark versprachen, wie folgt beleuchtet: Nach unseren Informationen hat die Erpcdition in ihren Untcrhandlungeu mit den Eingeborenen keine bemcrkcnswerthen Erfolge zu verzeichnen gehabt. Dieselbe ist in ihren Unternehmungen namentlich dadurch behindert worden, daß sie nicht mit genügenden Vaarmitteln versehen war und daß ihr ein ausreichender Kredit nicht zu Gebote stand. Auch hat sich die Ausrüstung derselben als äußerst mangelhaft erwiesen. Von den zum Zweck von Geschenken mitgensmmencn Gegenständen ist angeblich nur ein kleiner Theil verwendbar gewesen. Der weitaus grö Theil der mitgeführten Waaren, unter denen sich Kasten mit Papeterien, Portemonnaies, Vleisoldaten, Kotittonordcn u. s. w. befunden haben sollen, haben nur den Spott der Einaeborcnen ;u errwen vermocht. Ueberhaupt hat sich bei dem Unternehmen ein Mailgel an Vertrautheit mit den afrikanischen Verhältnissen bemerkbar gemacht, welcher manche Sachverständige auch bezüglich der Erfolge der zweiten Erpedition, welche zum Zwecke der Einrichtung einer Erportschlächtcrei im Schutzgebiete entsandt ist, mit Besorgnissen erfüllt." Vor einigen Monaten starb, wie Wiener Blätter berichten, in Florenz ein hoher tunesischer Funktionär Hussein Pascha, und hinterließ ein Vermögen vzn 13 Millionen. Er lebte schon seit vielen Jahren in Florenz, da ihm diese Stadt so sehr gefiel, daß er den Entschluß gcsaßt hatte, sein ganzes Leben daselbst zuzubringen. Der tunesische Millionär hinterließ kein Testament, und nach den Gesetzen seines Landes müßte in, diesem Fall der ganze Nachlaß dem tunesischen Staatsschatz zufallen. Jekt mcU den sich plötzlich unvermuthete Erben. Zuerst erklärten zwei junge Mädchen, daß sie natürliche Töchter deö Verstorbenen seien, aber sie besitzen keine Beweise für ihre Behauptungen. Ein dritter Erbe hat sich in den letzten Tagen gemeldet, und zwar ein junger Mensch, der im Kaffeehause Zur Rose" als Marqueur bcdicnstet ist. Er versichert, daß Hussein Pascha sein Vater gewesen sei, der in der Jugend mit seiner Mutter in intimen Verhältnissen gestanden sei. Die Frau ist och am Leben: Sie wurde von einem Advokaten über diese Angelegenheit befragt, und zeigte ihre Dokumente vor, die ihre Beziehungen zu dem Verstorbenen nachweisen. Der Marqueur ist in' Florenz unter dem Namen Pietro Pascha shr bekannt, welchen Namen er im Findelhause erhielt, in das er nack seiner Geburt gebracht wurde. Die Ueoerbringerin des Kindes hatte demselben einen Zettel beigelegt, auf dem dieser Name deshalb verzeichnet war, damit das Kind später , feine Abstammung nachweisen kann. Die Angelegenheit bildet rn FloXs rt2r snrS rfi ""-ur-a'iT1-D i e Bemühungen, England zur thatbcrciten Anthcilnahmc ' an den Fricdcnsbcstrebüngen und nöthigen Falls auch an der Abwehr einer Störung des Friedens zu bewegen, werden von allen Seiten bestätigt ; ebenso ist es auch richtig, daß diese Bemühungen mit Sicherheit Erfolg versprechen. Es kann heute keinem Zweifel unterliegen, bemerkt zu Diesen Meldungen die Krzztg.",daß, so wenig auch von einem Eintritt anderer Mächte in den Dreibund die Rede sein kann,' man doch vollkommen berechtigt ist, von einer Annäherung gleiche Friedenstendenzen verfolgender Staaten an diesen Bund zu sprechen und daß für dieVertheidigundes Friedens, falls ein Eintreten, für feine Wahrnung 'nothwendig sein sollte und für die Aufrechterhaltung des von demSchutze des Friedens nicht zu trennenden Gleichgemichtcs ebenso zu Lande wie zu Wasser korgesorgt sei. . MerrlchauQvfeNen, lange deutscht Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei X3nr. Mucho. No. 199 Oft Washington Stt.

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