Indiana Tribüne, Volume 11, Number 99, Indianapolis, Marion County, 27 December 1887 — Page 3

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Stahl und Stein. Novelle voa Gerh ard v. Amhntor. (Fortsedung.) Ä:lguste verschwand mit Piff und Wera beugte sich über das Kind und fragte ängstlich mit fast erstickter Stimme: Milotschka, fühlst du dich ein wenig besser? Das Vlondköpschen auf dem weißen Kiffen gab mit matter Bewegung ein verneinendes Zeichen. 6s thut immer noch.weh ! Dabei streckte ste ein kleines Händchen aus und fuhr, wie um Entschuldigung bittend, über Weras verstörtes Antlitz. Die Thür war aufgegangen: Wernhold kehrte zurück, ohne daß iyn Wera gleich bemerkte. Sprechen Sie nicht zu viel mit ihr ! tonte seine tiefe klangreiche Stimme hin? ter ihr. Sie schrak zusammen, richtete sich aus und trat bescheiden zur Seite. Wernhold hielt eine schwarze, hölzerne Nöhre in der Hand und nahte pch dem Bette. Er deckte die Kleine auf, legte sein Ohr auf die muschelähnliche Erweiterung des Stereoskops und lauschte. Wera hielt den Athem an; gespannt !arrte sie auf daS Ergebniß der Unteruchung. Immer wieder an anderen Stellen der Brust forschte und horchte der Professor. Endlich winkte er Wera heran. Helfen Sie mir die Kleine aufrichten. So! Er trat hinter das Kopsende des Bettchens und sagte: Halten Sie sie ausrecht! Ich bin gleich fertig ! DaS Hörrohr abwechselnd auf uni unter die Schulterblätter der Patientin setzend, fuhr er in seiner Untersuchung fort. Es waren nur wenige Minuten, aber sie keuchten Wera eine Ewigkeit, die athemlose Stille marterte sie ; ihre Ein: bildungskraft malte ihr eine Fülle dei fürchterlichsten Möglichkeiten aus. 9fim war auch dies überwunden. Wernhold legte das Kind vorsichtig wieder zurück und strich ihm begütigend über die Wangen. Halte dich recht ruhig, mein Liebchen! Bald kommt der Sandmann, dann wirst du dein Weh verschlafen. Mama kommt gleich wieder zu dir! Er gab Wera ein Zeichen mit den Augen und qing mit ihr nach dem be: nachbarten (Eßzimmer, dessen Thür hinter sich zudrückte. Sie ist ernstlich krank, sagte er leije. Wera fühlte ihr Her stocken; entsetzt nach einem einzigen Schimmer von Hoffnung spähend, wurzelte ihr Blick in dem des Arztes. Noch weiß ich nicht, fuhr dieser ruhig fort, welchen Umfang die Entzündung nehmen wird auch die Herztöne sind nicht ganz frei. Vorläufig können wir nichts thun, als abwarten. Verstehen Sie, den Puls zu fühlen? Ja? Dann bitte ich, daß Sie ihn noch heute Abend, meinetwegen nm 8 Uhr, prüfen. Notiren Sie jedesmal auf einem Zettel die Anzahl der Schläge in einer Minute. Hier habe ich Ihnen einen Fieberthermometer mitgebracht er holte aus seiner Tasche ein Futteral und entnahm demselben das gläserne Instrument , bitte, bedienen Sie sich desselben, um immer, wenn Sie den Puls gefühlt haben, auch die Wärme des Kindes zu meffen. Sie finden sich mit der Gradeeintheilung des Jnstruments zurecht? Sehr gut! Auch d jedesmalige Temperatur notiren Sie für mich sie wird heute ungefähr 40 Grad betragen aber Sie mesjen immer nur zweimal in vierundzmanzig Stunden, nicht öfter! Und recht genau, wenn ich bitten darf! Das Thermometer legen Sie mit der Quecksilberkugel in die Achselhöhle der Kleineu. Dort muß es fünfzehn Minuten liegen bleiben, bevor Sie nachsehen Marfa ist ja artig und fügsam, sie darf, so lange sie daS Jnstrument hält, den Arm nicht bewegen, damit nicht die kältere Zimmerluft an die Kugel dringt. Wir haben uns verstanden, Wera Petrowna, nicht wahr? Wortlos nickte sie. Dann stammelte sie mit bleicben Lippen: Wird es ocnn lange dauern? Wir müssen unS leider auf Wochen gefaßt machen. Wie ein Stich ging eS ihr durch daS Herz. Ist Gefahr vorhanden? Wern hold, sagen Sie mir die Wahrheit! Der Professor besann sich. Er sah das feucht verschleierte Auge der Fragerin und ihre plötzlich marmoroleich gewordeneu Wangen ; ihre Glieder zitterten vor Angst und Erregung. ' 1 Fassen Sie sich, Wera Petrowna, und geben Sie sich nicht vorzeitig nutzlose.l Befürchtungen hin. Augenblicklich ist keine Gefahr. Daß der Zustand der Kleinen immerhin ein ernster ist, darf ich Ihnen nicht verhehlen; ich hoffe aber, daß sie bei sorgsamer Pflege genesen und, wenn alles nach Wunsch geht, noch Freude am brennenden Weihnachtsbaum haben wird. Nun legen Sie einmal Ihren Pelz ab und denken Sie auch an sich! Trinken Sie eine Tasse warmen Thee und fassen Sie Muth. Wir alle stehen in der Hand der Allmacht. Sie hatte sich schon wiedergefunden. Sie schlüpfte aus dem Pelze, band den Hut ab und füllte zwei Gläser mit dem heißen, duftenden Getränk. Nehmen Sie auch ein Glas, Wernhold ! Ich kann Ihnen heute nichts a nderes anbieten. Ich wünschte, ich hätte sie unterdrückte das Wort, das ihr auf der Zunge lag; fast hätte sie bekannt, daß es ihr eine Wohlthat sein würde, wenn sie jetzt einen Mann hätte, der selber Arzt wäre; lebhaft schoß ihr daS Blut in die eben noch so bleichen Wangen; entsetzt über den unbegreiflichen Gang ihrer Gedanken, verbesserte sie sich : ich wünschte, Sie blieben die ganze Nacht hier! Mir ist so bange, daß ich irgend etwas versehe. Unbedingt würde ich hier bleiben, wenn dies von irgend welchem Nutzen sein könnte. Morgen früh um neun bin ich wieder zur Stelle. Legen Sie sich heute zeitig zur Nube'und suchen Sie Kraft zu sammeln für die künftigen Tage. Wenn eö noththut, dann stehe ich jederzeit auch dtS NachtS zu 2hlr .Verisisnns:

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Vormund wtrv doch sein Mündel nicht im Stiche lassen. Er trank sein GlaS mit Thee in einem Zuge aus. Dann bot er Wera die Hand und verabschiedete sich. Er ist doch ein guter Mensch ! dachte die All'cingebliebene. Sie beendete hastig ihr einfaches -Mahl und 'trat dann zagenden Schrittes' in das Schlafzimmer. Marfa war schon entschlummert, aber ihr Athem ging schneller als sonst und ihre Wangen waren tiefer geröthet. Ohne das leiseste Geräusch zu verursachen, legte Wera ihre Kleider ab und hüllte sich in ihren Schlafrock. Dem Mädchen, das vorsichtig durch die Thürspalte guckte, ob ihre Herrin noch einen Befehl für sie hätte, winkte sie, näher zu kommen. Bringt den Hund in der Küche unter, ordnete sie flüsternd an, er darf keinen Laut von sich geben ! Dann lege dich zur Nube, morgen früh mußt du eine Stunde früyer aufstehen. - Auguste nickte ; sie sah theilnehmend daö Fräulein an, denn sie ahnte, daß es die Nacht wachen würde. Langsam vergingen die Stunden. Das Leben auf der Straße draußen war längst erstorben. Mitternacht mochte vorüber sein. Noch immer saß Wera neben dem Bette der Kleinen und verfolgte jede Belvegung, jeden Athemzug derselben mit ängstlich spähendem Blicke. So aufmerksam und unausgesetzt wie heute hatte sie dieses süße Gesichtchen noch nie betrachtet; waS war es doch, daS ihr diese Züge immer lieber machte, daS ihr Herz mit immer größerer Zärtlichkeit und Hingebung erfüllte? Wenn ihr Marfa von der grausamen Hand des bleichen Schergen Tod verhaftet und entführt würde? Vom Scheitel bis zur Sohle erschauerte sie bei dieser vernichtenden Vorstellung. Nein, barmherziger Gott, das wirst du nicht zugeben! Nimm mir, wenn du ein Opfer heischest, lieber alles andere, waS ich besitze, Geld und Habe, Gesundheit, guten Namen, selbst meinen Piff ! Nur dieses Kind laß mir, das, ick fühle eS heute mit plötzlicher Deutlimkeit, mich wieder mit der Menschheit verknüpft und die Welt mir wieder werth gemacht hat! Deinen Piff? Würdest du ihn wirklich hingeben für das Leben diejes Kindes? wollte eine Stimme in ihrem Innern einwenden ; aber sie preßte die gefalteten Hände gegen ihre Brust, hob den Blick zur Decke empor und betete brünstig: Ja, Vater im Himmel, auch das treue und selbstlose Thier opfere ich Dir gern, wenn Du mir meinen Liebling, dieses süße theure Kind, gnädig erhalten willst. Ueber ihre zuckenden Wangen perlten die Thränen: es war ihr eine Erlcichterung, eine Art schmerzlicher Wonne, die lang verhaltene Fluth frei dahin strömen zu lassen. Wie lange hatte sie nicht mehr geweint! Wie unverantwortlich froh und heiter gestimmt war sie in den letzten Wochen gewesen ! Als ob die Welt ein Ort der Freude wäre? O, sie schämte sich ordentlich, so freventlich vergnügt, so optimistisch befriedigt gewesen zu sein! Die wahre Bestimmung des Menschen, zu. leiden und za dulden, hatte sie in unbegreiflicher Verblendung ganz vergessen nun zeigte ihr das Leben wieder sein wahres, ernstes Angesicht, nun wurde sie wieder daran erinnert, daß der Mensch nur zum Schmerze veranlagt ist ohne zu murren nahm sie die schwere Schickung geduldig auf sich, gern wollte sie die Bürde der markoerzchrenden Angst tragen, ohne eiu Wort der Klage, ohne ungeduldiges Seufzen und Hadern, wenn ihr der Allmächtige nur durch die Prüfung hindurchh?.lf und ihr Marfa erhielt, ihr Ein und ihr Alles! Das Gebet hatte sie gestärkt; sie wurde ruhiger und konnte auch wieder an Wernhold und die letzte Scene mit ihm zurückdenken. Eine leibliche Mutter würde eö sofort bemerkt haben! so hatte er gesagt, wer freilich nur Augen für seinen Hund hat, de übersieht das Leiden eines Kindes! Oh, wie er ihr mit diesem Vorwürfe in die Seele geschnitten hatte! Denn der Vormurf war unverdient! Nicht übertriebene Sorge um ihren Hund, sondern Mangel an Erfahrung hatte sie blind gemacht für MarfaS Zustand und sie daS veränderte Wesen derselben nicht richtig erkennen lassen. Sie selbst war immer gesund gewesen, und wenn sie wirklich Kinderkrankheiten durchgemacht hatte, so erinnerte sie sich nicht mehr derselben wie konnte sie ahnen, daß Marfa von einer lebensgefährlichen Entzündung befallen war ! Am liebsten hätte sie Wernhold gezürnt ; wie konnte er sie auch so schmählich verkennen? Aber batte sie mcht selbst durch ihre Worte und Handlunaen solckem Verkennen Vorsckub aeleistet? Und er war doch ein ehrlicher und aufrichtiger Mann, daß er ihr so rückhaltlos seme Meinung sagte und so entschieden für das Wohl und Wehe seiner Mündel eintrat! So gab eS also dennoch achtbare Männer? Nicht alle waren untreu und feig wie jener Elende, dessen Bildniß sie zur steten Erneuerung ihres Menschenhasses noch immer an der Uhr trug! Unter solchen wechselnden Betrachtungen und Sorgen verging die Nacht, ohne daß eS Wera gemerkt hatte, und sie hob verwundert den Kopf, als sich leise die Thür . bewegte und daS bleiche Antlitz AugustcnS sichtbar wurde. Ach, du lieber Gott, dachte ich mir'S doch, wisperte das Mädchen, daS gnädige Fräulein sind gar nicht im Bette gewesen ! Geht es denn so schlecht? Pst, störe sie nicht, sie schläft noch! Was willst du denn? Die Zimmer in Ordnung bringen. Es ist ja gleich sechs Uhr. Schon! Ueberrascht erhob sich Wera. Hilf mir schnell bei der Toilette! Ich muß mich ankleiden. Der Professor darf mich o nicht finden. Aus den Tagen, die nun folgten, wur den mählich Wochen. Wernhold erschien regelmäßia jeden ! Morgen und jeden Abend. Er sprach l nicht viel. Wenn er daS Ergebniß der , Puls- und Wärmemessungen, daS Wera ' zu seiner Zufriedenheit aufzuschreiben pflegte, gelesen hatte, trat er an daS Bett deS KmdeS und betrachtete das abmagernde Geschöpf Mit aufmerksam prusen dem Auae. Von Zeit zu Zeit untersuchte er auch wieder mit dem Hörrohr; aber nicht täglich. . Wir müssen unS noch in Geduld fassen, flüsterte er, wenn Marfa zufällig bei seinem Besuche schlummerte nd Werak änastllö frpod Olicke at

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seinen Lippen hingen, War bas Kind aber wach und lächelte es ihn mit seinen Augen trübselig an, dann sagte er freundlich: Es wird schon wieder werden, mein Liebling! Verliere den Muth nicht! Wenn er dann aber allein mit Wera im Nebenzimmer war, dann sah er gar nicht wie einer aus, der selbst noch viel Muth besaß. Um Gottcswillen, Wernhold, schenken Sie mir reinen Wein ein ! Nicht wahr, es steht schlechter mit ihr? fragte ihn Wera eines Morgens, da er das Kind trotz dessen Mattigkeit längere Zeit mit dem Stethoskop gequält hatte und dann mit Wera nach dem blauen Zimmer gegangen war. Ich darf Ihnen nicht verhehlen, daß meine Vesorgniß zunimmt. Die Herztöne sind heute schwach und unreaelmäßig. Aber Sie dürfen sich nicht so vom "Schreck übermannen lassen was ist denn daS ? Sie wollen nur doch nicht ohnmächtig werden? Er unterstützte die Wankende und führte sie zum Sofa. Das kommt davon, daß Sie trotz meines Verbotes alle Nächte allein gemacht und sich niemals mit Auguste in die Nachtwachen getheilt haben. Aus einer Flasche Kölnisch Wasser, die er vom Tische genommen hatte, ihr mehrere Tropsen in's Gesicht spritzend, fuhr er vorwurfsvoll fort: DaS hält kein Mann aus, geschweige denn eine zarte Dame. O, wir Damen sind weniger zart, als die Männer glauben, sagte Wera, die sich schon wieder erholte. Ich für mcineu Theil wenigstens will nicht zart sein ! Ich werde schon leisten, waS MarfaS Pflege erfordert. Wernhold, ohne Umichmelfe, ich bin stark genug, die Wahrheit zu ertragen! Muß sie sterben? Fest und aufrecht stand sie auf ihren Füßen; aber Leichenblässe bedeckte ihr Antlitz ; in ihren Mienen lag herzbrechende Angst. Noch hoffe ich, und ich beschwöre Sie, Wera Petrowna, hoffen Sie mit mir! Als Arzt muß ich freilich alle Fälle bedenken; haben Sie Champagner im Hause? Mit großen Augen starrte sie ihn an. Ehampagner? Nein. Aber er soll sofort geholt werden Halt, halt! ES eilt nicht. Ich werde Augusten eine Adresse geben er muß rein- und unverfälscht sein. Zwischen drei und vier Uhr komme ich wieder, noch ehe ich in's Colleg gehe. Muth, meine Theure! Wenn es Ihnen ein Trost ist, nicht allein zu sorgen: ich sorge mit Ihnen. Er hatte ihre eiskalte Hand ergriffen und drückte sie länger, als er dies sonst zu thun pflegte. Sie sind so treu und liebreich gegen unser Kind wenn das Schicksal opferfreudige Selbstlosigkeit belohnt, dann wird es trotz alledem unseren Lieblina erretten. lvortZedung folgt.) Vom 2luölande. Dr. Adolph Loren;. Docent der Chirurgie an der Wiener Universität, hielt neulich im Verein zur Verbreitung natucwisscnschafllicher Kenntnisse in Wien einen Vortrag über die Epidemie der Nückgratsverkrümmungen bei der weiblichen Jugend", der auf andere VerHältnisse gleichfalls vollkommen paßt. Er führte aus, daß leichtere Verkrümmungen der Wirbelsäule (Schiefwuchs, Skoliose) bei der weiblichen Jugend, insbesondere in den besser situirten Klassen, so häusig aufzutreten anfangen, daß man Grund hätte, von .einer Epidemie" sprechen, denn auch das charakteristische Anzeichen einer solchen, lic Ansteckung, fehle nicht; selbe sei insofern Nachweisbar, als die Mütter allgemein von der Sucht befallen werden, ihren Töchtern eine möglichst umfassende brillante Vildung beibringen zu lassen. Durch diese Hochdruck-Erziehung" in Haus und Pensionat werde die körperliche Verkümmerung und insbesondere der Schieswuchs verursacht. Nicht von der Schulüberbürdung der Knaben sollte man sprechen, sondern von jener der unglücklichen Mädchen der besser situirten Äesellschaftsklassen ; diese armen reichen Mädchen werden gerade in der kritischen Zeit-Epoche der Entwicklung zur Jungfrau in einer so sinnlosen Weise überangestrengt, daß deren Gesundheit untergraben, deren Wohlgestalt beeinträchtigt wird und sie zu ihrem späteren Berufe als Familienmütter untauglicher gemacht werden. Eine Der merkmürdia sten Geschichten, die seit lange passirt sind, ist l. i!Arr ä ... c ,vw ' ' oer in picuiiijajcn reißen oer myelnprovinz sich erhebende Protest gegen die Errichtung eines Heine-Denkmals in Düsseldorf. Der Aufruf war kaum ersckienen, da regte sich auch schon, zunächst in der Geburtsstadt des Dichters selbst, der cm:c .1 c c r . . 1 JL. :uioctiano gegen oas Projekt, 'och verging noch einige Zeit, bis eS den Herren gelang (in Barmen) ein Organ zu nnven, oas zum Sprachrohr ihrer engherzigen Bedenken sich hergeben mochte. TTT C rr r . ' . enoein nun roiro, IN Zller en UNS IN Prosa, fast täglich Alles aufgeboten, was nur immer gegen den Verfasser des Romanzero" inS Feld geführt werden konnte, um istlmmuna aeaen das Denk mal zu machen. Auf die vom örtlichen T? .r.io( ! f. if .'r c sy. 5 vicicyiancic uus unijcucnocn ucidorfer, welche nämlich fürchten, daß durch das Heine-Denkmal ein Aufschub des anderen Projekts, dem deutschen Kaiser ein Monument zu errichten, veranlaßt werden könnte, folaten bald die christlichsocialen Bouner Studenten, die in ihrem religiösen Gefühle sich bedrückt fühlen, und nun ließ sogar eine Stimme sich vernehmen, welche der Meinung Ausdruck giebt, daß Düjjeldorf, statt einen Heine zu ehren, sich eines solchen Mitbürgers sckä men sollte. ' Der Höhepunkt dieser seit samen Opposition scheint damit bereits erreicht, und es ist nunmehr wohl an der Zeit, die Entrüstungsbewegung in ihre Schranken zurückzuweisen. Heine's hervorragende Stellung in der deutschen Literatur ist für alle Zeiten gesichert, ob Die, welche ihn einem Ketzergericht überliefern möchten, jetzt noch so viel Blumenlesen aug seinen Dichtungen zusammentragen oder nicht. Heine's Buch der Lieder" ist langst zu sehr Gemeingut der deutschen Nation geworden und wird es, wie seme übrigen Liederblüthen, seit der Freigabe seiner Werke mit jedem Tage mehr, als daß es einer kleinen Clique ' überspannter Sittenrichter gelingen konnte, den Stauden zu verbreiten, daß Heine- aller Begeisterung für daö Gute itj& Schöne bar acaptfcn sei.

Jbüm -.Die Kaiserin Maria Theresia erschien seinerzeit vor den Ständen Ungarns mit ihrem damals noch flei nen Sohne Joseph auf dem Arm, und der Anblick rührte und begeisterte damals die Magyaren in einem weltgeschichtlich gewordenen Grade. Diescö Bild mag der Zrönigin-Negcntin von Spanien vorschweben, da sie sich entschlossen hat, die demnächst zusammentretenden CorteS persönlich zu eröffnen und zu dieser Feierlich keit ihren kleinen Sohn, den noch im zartesten Kindcsalter stehenden König Alpyons --XJ.U., mltzuncymcu. Aller dings, eö lnvolvlrt das für die NcgentmMutter ein Wagniß, denn der kleine König ist im Stande und bricht vor den ernsten Vertretern des Reiches rn ein rücksichtsloses Weinen aus, was die Würde des Eröffnungsaktes leicht beeinträchtigen konnte. Es soll die Sache darum so einaerichtet werden, daß die königliche Loge für diesen Zweck eigens hergerichtet wird, um dort den etwa unruhig werdenden Koniq für die Zeit der Ceremonie beschäftigen zu können, damit ihm die hochwichtige Procedur nicht langweilig werde. Die königliche Loge wird sorinlich zu einer souveränen Kinderstube hergerichtet; es wird ein mechanisches Theater da untergebracht; es kommt ein Schaukelpferd hinein, kurz, es wird darauf hingearbeitet, daß man während der Eröffnung der Cortes mit Beruhigung sagen könne: Lc roi s'arnuse. Für den Fall, daß alles Das die Ruhe des HauseS nicht zu sichern vermöchte, ist ein weiteres Auskunftsmittel vorhanden. - Hinter der königlichen Loge befindet sich ein kleines Zimmerz das wird gleichfalls kinderstubenmäßig adaptirt. und macht der junge Herr Miene, sich etikettewidrig bemerkbar ju machen, muß er mit seiner Aja in dieses bueu retiro sich zurückziehen. Als Muster englischen Phlegmas veröffentlicht ein Londoner Blatt folgende Geschichte, deren Wahrheit es verbürgt: Im letzten Herbste nahm Sir W. DraggS, um zu seiner Vacht zu gelangen, die ihn im Hafen von Arighton erwartete, einen Wagen, zum Ufer zu fahren. Als er auSstieg, ruf er dem Kutscher zu, auf ihn zu warten. Draggs schiffte sich ein, um eine kurze Rundfahrt zu machen; aber die Facht ging so vortrefflich, und der Aufenthalt auf derselben war so angenehm, daß der Eigenthümer sich entschloß, eine Reise um die Welt zu machen. Der Kutscher am Ufer von Brighton wartete inzwischen. Er wartets einen Tag, zwei Tage, eine Woche, zwei Wochen, ohne seinen Platz zu verlassen. Er bat nun um die Erlaubniß, ein Zelt aufschlagen zu dürfen, unter dem er sich, sein Pferd und seinen Wagen unterbrachte. Ein Jahr verlief, der Kutscher lebte unter seinem Zelte, rauchte seine P seife und schnalzte mit seiner Peitsche. Eines Morgens wird die Ankunft einer Jacht gemeldet und Sir Draags landete wieder auf heimifchem Boden. Die erste Person, der er begegnete, war sein Kutscher. Er zeigte bei der Begegnung nicht die geringste Ueberraschung. "All right", sagte er, was bin ich Ihnen schuldig?" Der Kutscker überreichte die sorgfältig geführte Rechnung über 500 Pfund. Mr. Draggs zog einen Check seiner Anstalt, füllte denselben auö und übergab ihn dem Kutscher. Fahren Sie mich jetzt in ein Hotel." Er stieg in den Wagen, nnd als er vor dem Hotel abgestiegen war, sagte er dem Kutscher, er könne weiter fahren. Und meine Fahrt?" Nichtig." Und Mr. Draggs bezahlte noch 2 Shilling. Deutsche Lokal - Nackricbten Provinz Posen. Der Eigenthümer Matuszewski aus Schmilau wurde wegen Vergehens wider die Sittlichkeit und Bedrohung mit der Begehung eines Verbrechens zu 2 Jahren Gefängniß vcrurthcilt. Das Rittergut Lipe, mit einem Flächeninhalt von 1040 Morgen, ist von der Ansiedelungs:ComMission angekauft worden, nachdem die Verhandlungen länger als ein Jahr geschwebt haben. Ter bisherige Besitzer, ein Pole, Obcrsteucr-Controleur Lysakowski, hatte das Gut zum großen Unwillen seiner Landsleute der Commission Uim Kauf angeboten. Die löjährige Ottilie Patzer aus Schleuscnau b. Bromberg hat sich ertränkt, weil sie von ihrer Dienstherrschaft Schläge erhalten hatte. Niedergebrannt sind: in Goscieradz b. Crone a. B. die Wirthschaftsgebäude des Besitzers Backolt, in Kl. Morin das Wohnhaus des Wirthes Mutfchler, in RuSko daS Schulhaus und ein dem Grafen v. Myeiclski in Siedmierogowo gehöriges DcputantenhauS. Provinz Sachsen. t Stadtälteste Commerzienrath Albert Hauswaldt in Magdeburg. Der Maurer Hermann in Ober-Röölingen schoß auf seine Frau, sein ältestes Kind und feine Schwiegermutter.traf aber dieselben nicht, und erschoß sich dann selbst. Er lebte seit Langem mit seiner Familie in Unfrieden. Der Lehrer Lanaenbcra ;u Dannefcld ist kurz nach der Feier seines 60jahngen DlenstjubtlaumS gestorben.Der Schulknabe Bertkau in Ctcndal rettete einen Knaben vom Tode des Ertrinkens und erhielt dafür eine Gcldprämie. Im Hause des Kaufmanns Warnecke in Stendal wurde auf die Frau desselben in der Nacht ein Mordanfall gemacht. Der Einbrecher schlug sie mit einem Beil nieder, entfloh aber dann, als Herr Warnccke dazu kam. Als der Thäter wurde der ausTangermünde gebürtige Knecht W. Kebclitz ermittelt, der früher bei Warnecke gedient hatte. In Gatersleben erhängte sich der Amtsdiener K., in Osterode erschoß sich der Eimermachcr Denhard, bei Mücheln erhängte sich der Schneidermeister Linke. In den Kaliwerken bei Aschersleben verunglückte der Lehrhauer Wilh. Buchheister, auf dem Ottoschacht bei Eisleben der Bergmann Marchio. Durch einen Fall von einem ! Wagen fand in Erfurt der Maurer Wag- ! ner den Tod ; in Nordhausen starb der Kaufmann Zehrt an-einer Blutoergiftung, die er sich in Folge eines Falles zugezogen hatte; in Ostrau wurde der Häusler Tarzykomski todtgefahren. m Heute Nurora Eul-bacber.

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Jaeol) Hetzger & Company, Die einzigen Bettler" von P. Lieber & Co.'ö berühmten Tafel-Bier. Verkäufer ausländischer und hie":ger Biere, Ale?, Porters und Mineral Wasser. ' Vko. 30 und 32 OK Marhlaud Otrage. ( StaCht 1877 ,

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