Indiana Tribüne, Volume 11, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1887 — Page 1

V , ' ) . im mem YWMW Zzhrzauz il. Sssiee : Ho, 140 M OorOlonD Jtrchs. riüancr 97, Indianapolis, Jndisna, (Zamstag, den 84. Dezember i887.

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Neues per Telegraph. KI t 1 1 t i ii 1 1 1 C i e n. , Washington. 24. Dez. ftttirnft schöne Wetter. Streik. . New York. 24. Dez. In Richmond sind die Arbeiter an den Kohlendockt der Reading Bahn ausgestanden. Die Continental Life. Hartford. 23. Dk. Richter Ear. penter ernannte 'deute Vicegoudernzur Cooke und John R. Buck zu Rkceider der Continental Life Insurance Co. Jeder der Beiden steUte $75,000 Bükg. schaft. Alle Anfprüche müssen bi I.Juli 1883 eingereicht sein. Eöitorielles. Wenn der deutsche Unterricht in den Volksschulen nicht? weiter bezweckte, als den Amerikanern beizubringen, dak et nicht Kriskringel", sondern Christkindl" heißt, dann wäre er schon da (Selb werth, da? er kostet. Die schlimmste Form der Sklaverei ist die Knechtschaft deS Geiste. Der Mensch, der nicht denken darf, ist der erbärmlichste Sklave der Natur und Derjenige, welcher seine Gedanken nicht frei in anständiger Form kundgeben darf, ist der verächtlichste Sklave der Gesellschaft. (Byron.) Die New Jorker Cigarrenfabrikan tm wollen das fluchwürdige System der TennementhauS-Arbeit wieder einführen. Wenn wir binnen Kurzem wieder Arbei-ter-Unruhm" haben,' dann hat natürlich

nicht die Habsucht der Fabrikanten, son dern die Anmaßung der Arbeiter daran schuld. Die New Yorker Bolkszeltung" macht mit Recht darauf aufmerksam, daß das Ansehen, der moralische Einfluß der Arbeiter-Organisationen von größerer Wichtigkeit ist, als die numerische Stärke. Eine intelligente, prinzipienfeste Leitung ist die Hauptsache. Ein einziger Pow derly kann zehn Mal mehr verderben, als der Gewinn von hunderttausend Mitgliedern einer Organisation nützen kann. Immer riesiger wird die italienische Auswanderung. Nach amtlichen Be richten haben von Anfang dieses Jahres bis zum 1 . Oktober allein via Genua nicht weniger als 68,000 Personen ihr Vaterland verlassm gegen nur 32.000 im letz ten Jahre. Reinlichen Umfang nimmt die Auswanderung auch aus anderen Hafen des Reiches, speziell au? Nea pel an. Der große SchnapSTrust" scheint eine vollendete Thatsache zu sein. Den Angaben deS in Peoria tagenden Voll zugSausschusieS zufolge sind demselben alle Brennereien beigetreten, welche früher der Western Ezport'Asssciation angehörten, mit Ausnahme der von Squibb und DodSworth in Cincinnati. Bis jetzt sind für $15,000,000 Mltgliedsscheine ausge geben worden. Inspektor Bräsiz hat einen Neben buhler gefunden. Sein berühmtes : Die Armuth kommt von der Pauverte" wurde von Andrew Carnegie dahin verbessert. daß eine der Ursachen der schlechten Lage deS Volke? in dem Pauperismus zu suchen sei. Wie gelehrt und klug doch diese Millionäre sind. Es ist ein Glück für sie. daß es Fremdwörter giebt, denn wenn sie sagen würden, die Armuth kommt von der Armuth, konnte man sie für Esel halten. Mavor Hewitt von ?!ew York, hat sich veranlaßt gesehen, zu bestimmen, daß in öffentlichen Schaustellungen Kinder nicht länger als zehn bis fünfzehn Minu ten spielen dürfen. Wir sind der Ansicht, daß dies eine kindische Sentimentalität ist, so lange Hunderttausende von Kin dern nicht zehn Minuten, sondern zehn Stunden lang' täglich in der Fabrik arbei ten müssen. Freilich genügt zur Abschaffung der Kinderarbeit kein bürgermeisterliches Ver bot. Bei der großen Debatte über die Militärvorlage sagte Bebe! in seiner Rede ein Stückchen Wahrheit. Die deutsche Regierung versichert nämlich stets mit be sonderer Vorliebe, daß sie die friedlichste der Welt sei und daß bloß die Nachbarstaaten Eroberungsgelüste haben. Im Jahre 1866 aber übersielen doch die preußischen Heere Oesterreich, Hannover, Kur Hessen u. s. w. und machten Eroberungen. In Hinsicht darauf bemerkte Bebel :

Dann kam das Jahr 1SL6, wo der

erste Militärftaat in Deutschland dasselbe gethan hat, wogegen sich jetzt die Thron rede so energisch verwahrt, nämlich Nachbarstaaten überfallen hat. Ich sage daß, um mich gegen die Heuchelei zu wenden." Der Präsident ruft den Rednet wegen des Ausdrucks Heuchelei", welchen er in Verbindung mit der Thronredt gebraucht habe, zur Ordnung. Dieser Ordnung? ruf erinnert uns an das berühmte Wort Johann Jaeoby's : ,.CS ist das Unglück der Könige, daß sie die Wahrheit nicht hören wollen - Der Statistiker Heath in Michigan hat sich bemüht, auszusinden, in welchem Grade die Farmer verschuldet sind. Er hat dabei auSgefunden, daß von 90.302 Farmen, 43.079, also nahezu die Hälfte, mit Hypotheken belastet sind. Herr Heath ist Commissär deS statistischen ArbeitSbu reauS und er schließt auS der Art und Weise der Mittheilungen und der Unwilligkelt mit welcher seine Fragen beant wertet wurden, daß die Zahl der verschuldeten Farmen noch bedeutend größer ist. Die Höhe der Verschuldung beträgt ungefähr 41 Prozent deS Werthe der ver schuldeten Farmen, also ebenfalls nahezu die Hälfte. , Wenn nun auch einzelne statistische Zahlen keinen großen Werth haben, wenn vielmehr der Werth der Stastitik in fortdauernden Untersuchungen innerhalb derselben Kategorie besteht, so daß man die Fottschritte und die Entwickelung in der einen oder anderen Richtung erkennen und ermessen kann, so ist nichtsdestoweniger die Thatsache intereffant, daß in einemStaate, in welchem die Verhältniffe für die Landwirthschaft außerordentlich günstig sind. doch über die Hälfte aller Farmen bis zur Hälfte des Werthes verschuldet und verpfändet ist. Wenn in fünf Jahren sich Jemand die Mühe geben will und nachsieht, wie sich daS Verhältniß Zweiter entwickelt bat, dann wird er finden, daß die Zahl der verpfändeten Farmen gestiegen sein wird, denn viele von den Farmen, die heute noch nicht verschuldet sind, werden bis da hin verschuldet sein. In der Zwischenzeit werden aber auch viele der Hypotheken fällig und präcludirt werden. DaS Eigenthum wird den Gläubigern in die Hände fallen, reichen Farmern oder östlichen Kapitalisten, welch' Letzteren die reichen Farmer daS Land wieder abkaufen werden, und so vollzieht sich die Konzentration deS Grundbesitzes in den Händen Weniger genau so, wie sich die Konzentration deS beweglichen Kapital? in den Händen Einz-lner voll Zieht. Drahtnal)ril)ten. Eisenbahnunglück. C b i c a g o . 22. Dez. Aus der Min. nesota und Nolt)western Etstnbahn ent gleiste bei G raian Valley, WiS. ein Passagierzug. Eine Frau fand dabei ihren Tsd. Fünfzehn Personen wurde?, otrlefef. Schlimm für Lamar. Washington. 23. Dez. Beschul. digungen, welche den Charakttr Lamar'S schwer schädigen würden, fallt sich deren Wahrheit herausstellte, sollen dem Justiz Comite des Hauses unterbreitet worden fein. Dieselben beziehen sich aus sein Verhältnis zu einer gewisien Frau Mc Bride, die in demselben Distrikt zu Hause ist. den Lamar früher im Congreß vertrat plötzlich w Washington auftauchte und von ihrem .LandSmann gutzahlende Stellungen in der ÄkgiteungZdkuckere und den Ministerien deZ Innern erdielt Diese Freundin des zukünftigen Oder bundeörickt'rS stiht j'fct ur.ter der An. klage dir Brandstiftung und soll wenig Aussicht auf Freisprechung haben. Großer Cigarrenmacher st reik in Aussicht. ?cew York. 22. De,. Die Slgar renmachik'UnionS bereiten sich darauf vor, den bereits angekündigten Versuch der Cigarrenfabrikanten. vom 1. Januar an wieder zum System der Tenement hauS'Cigalrrvfabrikation zurückzukehren. aus daS Aeußerste zu bekämpfen. Man erwartet, daß etwa 10.000 Mann an den Streik gehen werden. Dieselben werden von einer gleichen Anzahl tn anderen Ge werden beschäftigter Arbeiter untctsiflfei werden. DaS Executtvcomite der Internationa len Cigarrenmacher-Union hält jetzt täg lich Sitzungen ab. Man will all ver fügbaren Klüfte und Einflüsse der Union? gegen die Fabrikanten aufbieten, vor ausgesetzt, daß Letztere wirklich aus ihre Vorhaben bestehen.

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D ynamitexp losion. , Cincinnati. 22. Dez. Der Far bige Ed. Johnson, welcher 2 oder 3 Melken westlich von hier wohnt, legte heute früh einige Dynamitpatronen in den Öackeaum seine Ofens, um sie auf thauen zu taffen. Bold darnach erfolgte eine schreckliche Czploston. welche den Mann und feine Gattin schwer verletzte, seine 18jährkge Tochter und feinen ein lährlgen Säugling tödtit,, und fast das ganze Haus zerstörte. K)tt üabt. Allerlei. j Berlin, 2? Dez. Der im letzten Sommer in Chicago rregen Unterschla gung verhaftete ehemalige deutsche Post Sekretär Stieberitz hat seinem Leben durch freiwillige? Hungern im Gesüngnik ein Ende gemacht. In den russischen OftseeProvinzen schreitet die gewzltsame Russtsizieung der urchweg deutschen LaadeStheile rüstig fort. Jetzt ist die deutsche Sprache auch aus den GerichtSHSstn verbannt und durch daS Ausstiche ersetzt.. Dr. Dinder, der Erzbifchof von Posen und'Gnesen. ist bti einer Auffahrt, mit Steinen beworfen worden. I Düsskldorf ist der bekannte Land chastSmaler August Becker gestorben. Zur europäifchen Lage Berlin. 23. Dez. In Militär, reisen dahier ist man sehr gespannt da uns, ob die langen Urlaube, welche gewöhnlich in Rußland am 12. Januar denjenigen Ossijieren gewährt werden, die am längsten im Dienst sind, auch diesmal eingehalten werde. In Briefen aus Mottau wird bereits mitgetheilt, eine Anzahl Offiziere habe foeben Nachricht er halten, daß sie unter keinen Umständen Vorbereitungen für einen Urlaub treffen sollten. Wien. 22. Dez. Die .Neue Freie Presse- sagt, König Milan von Serbien bade in Beantwo:tang einer ihm von der Deputirtenkammer überreichten Glück Wunschadresse erktärt. der gegenwärtige Augenblick dringe viele Gefahren für Europa. Wenn ein Conflict zwischen deutschen und slavischen Ideen auöbrechen sollte, sagte er weiter fo sollte Serdien sich nicht an denselben bctheiligen, sondkr.1 die Zuschaumolle spielen. Ei würde unmöglich sein, die serbische Jndi vidualität zu gtrmanisiren. doch könnte dieselbe versklavt werden, und dann würde sie überhaupt verschwinden. Die Obre-nowitsch-Jamilie (zu welcher Milan gehör!) lebe nur für feldische Idee. .Mein Wunsch", fuhr er fort, .ist der. meinen Familienteaditionen zu folgen, welche da? Geheimniß meiner auswärtigen Politik find-. Bukarest. 22. Dez. All, Schiffe, Pontons und Schleppboote, welche der österreichischen Schiffsshrt'Co. gehören.' sind au der untrkln Donau für den Winke? nach Turnseveein beordtrt worden. Ei ist dies eine ungewöhnliche Vorsichtsmaßregel. Berlin. 22. Dez.. Halbofsiciell wird die Angabe, dab General v. Schweinitz. der deutsche Gesandte für Rußland, einen hocheigenhändigen Brief vom Kaiser Wilhelm an den Czaren mit sich genom. men habe, als unbegründet bezeichnet. Bukarest, 22. Dez. Die rumänische Deputirtenkammer hat die Ausgabe von $200,000 für den Ankauf von Rpe tlrgesehren sowie eine Auslage von tzl.000.000 für FortS genehmigt. Die russischen Truppen bewegungen. Wien. 22. Dez. Der Warschauer Correspondent der .Politischen Cor-respondenz-, welcher der erste war. der die russischen Truppenbewegungen bekannt machte, wiederholt seine Nachrichten und vervollständigt dieselben irrt genauen Datrn bezüglich der verschiedenen Trup penkö:per. die in dem Lubliner Distrikt seit dcm Beginn deS HabsteS tir trafen. Wenn sich seine Berichte bewahrheiter, so waren diejenigen deS .Invalide Russe" absichtlich gefälscht. Sie behaupten. London. 23. De,. Die Polizei be hauptit im Besitze allerhand Geheimnisse zu sein und verspricht für nächste Woche intereffante Dynamit'Enthüllungen, SchiffnchriSten. Angekommen in : QueenStown: .Baltlc". .RePublic" von New York. Plymouth: .Rhynland" von ?iew Port nach Antwerpen. New Pork: .Belgenland. .Hermann" von Antwerpen, .State of Geor gia" von Glasgow. Boston: .Bavarian" von Glasgow. Philadelphia: .Ritderland'von Antwerpen. .S outhampton : .Travt von New Vork nach vremen. .

Wv. Wgme Office: Ztmur No. S Flctchcr&Sharpe's Block ohnnng: QtSt College L5 Home Ave. tzr Telephon 848. H i e si g e s. Die Polizei ist im Beside einer Photographie deS Bre.-nferS Grovcr D. Cummings und wenn sie ihn findet, dann Wird er wohl auf längere Zeit frei bekö stigt werden. Er ist nämlich beschuldigt gestern Nachm'tkaz einer Frau McLzuhg. lin an Ann Strake. der Tochter seiner HauSwirthin ein Visite adgestattet und bei dieser Gelegenheit, der Frau, welche etwas zu tief in Glas geschaut hatte. tzö22 entziendet zu haben. Ein auSalzeichneteS GlaS Qchmidt's Wien-r Vier findet man bei Georg Negler, No 338 Oüd Meridian Str. LS Im Polizei'Gericht war uian heute schnell fertige Fred, ttohl war angeklagt einige Bleifedern und Christtzgskarten von der Jndiana Paper Co. gestohlen zu haben. Der Fall wurde auf unbestimmte Z:it aufgeschoben und der Verklagte wurde auf seine eigene Bürgschaft hin entlassen. ylram Alex muUe wegen Friedensstörung $3 und Kosten bezahlen. Der Thierarzt Pritchard ist von Warren Co. zurückzekehrt und erklärt, daß unter den dortigen Pferden wohl die Krankheit Influenza aber nicht die Rotz krankhkit herrscht Der Mann, von dem man glauitt. daß er der letztgenannten Krankheit erlegen sei. habe an Blulver gistung, verursacht durch eine alte Wunde gelitter. Heute Aurora (Tulrnbackcr. öS- G. D. Huntee. so heist der blinde Mann von Tipton. welchkr kürzlich von seinem Führer beraubt wurde, hat gestern Nacht zwischen 11 und 12 Uhr schon wie.' der eine schlimm Erfahrung gemacht Er ging in etwaS angeheZtertem Zustande die Illinois Straße hinab und einige übermütige Bursche machten sich über ihn lustig. Er. in d.r Meinung, daß man eS wieder auf Raub abgesehen habe, schlug mit einem Stöcke um sich und zer schlug dabei eines der groben Schausen ster in Brosman BroS. Geschäft. Er wurde, prhastct. Vom AuSlavk, V: seltsam und ü b c rvajchmd auch tlinan mag, die That? a)t bleibt bestehen, daß in Düsteldorf noch im Lause dieses Monats eine Welt? ausstellung eröffne: werden wird. Das erst verschobene Künstlerfest soll am 14., 15. und 16. Dec. in den Räumen der Tonhalle unter der Bezeichnung einer Weltausstellung stattfinden. Die Vereinigung der auserlesensten Kräfte zu dem vollen Aufwande künstlerischer Vegabung hat eine Anordnung zustande gebracht, welche die Bezeichnung Weltausstellung" über die Stufe eines lustiaen Malerscherzes hinaushebt. Schon beim Eintritt in .den Festraum wird sich, wie man aus Düsseldorf schreibt, der feenhafte Anblick eines dccorativen Meisterwerkes üppigster Künstlerphantasie bieten, und bei jedem Schritte, den der Beschauer weiter macht, wird er eine Sammlung der merkwürdigsten Dinge des ganzen Weltallcs finden. Die meiste Anziehungskraft dürfte die Kunstausstel? lung bieten, die neben Schöpfungen des edelsten Ernstes auch solche Werke bietet, in welchen die ernsthafteste Begabung, sich selber verspottend, zugleich zur Vewun; dcrung des Geschickes reizt, mit welchem die beste Kunst beweisen will, daß sie die schlechteste ist. Dem kühnen Wibe des 'Pinsels gesellt sich der dramatische Scherz in Aufsuhrungcn von Werken eines bekannten düsseidorfer Dichters, welcher zum Spaße mehr Begabung aufwendet, als Viele, denen es blutiger Ernst damit ist, unsterblich oder doch wenigstens als berühmter Mitbürger" im Vlättchen gelobhudelt zu werden. Wirft so daS künstlerische Genie das gemünzte Gold seines Könnens haufenweise unter die Menge, sich wohl bewußt des Reichthums, der solche Verschwendung gestattet, so ist weiterhin auch dafür gesorgt, daß, wo sich das Auge freut, Kehle und Magen nicht leer ausgehen. Des Hungers und des Durstes roher Drang wird aber veredelt durch den mannigfachen Wechsel der Bedingungen seiner Befriedigung. Wie nur immer irgendwo auf dem Erdballe der Mensch Atzung zu sich nimmt, auf der düsseldorfer Weltausstellung soll er nach seiner Art leben können, von den einfachsten Culturstufen bis zur verfeinerten Höhe der weltbcherrschenden altbäurischen Bierstube und ihrem edeln Reize der Maßkrug tragenden, mitJsar wasser getauften, mit Hofbräu gesängten Vrnrmpr)e.

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