Indiana Tribüne, Volume 11, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1887 — Page 3

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Stahl und Stein.

Novelle von Gerhard v. Amyntor. (Fortsetzung.) Uebri'gens l)a5e jch' schon eine Anzeige in mehrere große Zeitungen einrücken lassen ; ich wette, binnen wenigen Tagen steht mir die Auswahl aus einem Dutzend angebotener Mädchen frei. Wcrnhold, welcher merkt, daß Weras Entschluß e!n unwiderruflicher ist, giebt seine schmollende Haltung auf. Dann rathe ich Ihnen, sich diesmal das betreffende Kind wenigstens vorher recht genau anzusehen, ob seine Elschei: nung Ihnen sympathisch ist. Der erste (nndruck ist der Enticheidende und bleibt für die ganze Folgezeit giltig. y3(x war die Kleine, mit der Sie vorhm sprachen? fragt Wera unvermittelt. Ihre galkenaugen hatten das Kind schon aus der Menge heraus erkannt; sie winkt demselben mit ihrem Sonnen schirme. Eine Waise, der ich zum Vormund bestellt bin, sagt Wernhold. Er sieht, wie ie Gerufene heranspringt und ihr Patschchen in die ihr dargereichte Rechte der Russin legt. Wie heißt Du denn, kleiner Flachsköpf? forscht Wera, inden sie sich zu dem lieblichen Kinde niederbeugt. Marfa Seidler. Marfa? Ei, das klingt ja ganz rufsisch! Bist Du denn keine Deutsche? Doch ! sagt. Marfa, ganz erstaunt, daß man sie für etwas anderes halten kann. Wie heißt denn Deine Mutter? Theodor Seidler. Und dein Vater? Die Gefragte stutzt. Nach dem Namen ihres Vaters ist sie noch nie gefragt morden. Das weiß ich nicht, giebt sie unbefan gen zur Antwort ; dann aber runzelt sie nachdenklich die Stirn. Sie hat ihren Vater nicht mehr gekannt, flüstert Wernhold ; bald nach ihrer Geburt ist er gestorben. Wie kommt das Kind zudem russischen Taufnamen? Sie ist in Rußland geboren, wo sich die Eltern eine Zeit lang aufhielten. Der Vater war war in irgend einer untergeordneten Stellung in den OstseeProvinzen. Wernhold gestattet sich diese kleine Nothlüge mit unverletztem (gewiss sen ; in Marfas Gegenwart kann er unmöglich wahrheitsgetreu berichten. Bei wem wohnst du denn? fährt Wera, gegen das Kind gewandt, fort. Bei Frau Vröse in der Luisenstraße. In Berlin? Ja, in Berlin. Gefällt es dir da? Ein etwas gedehntes a!" kommt zögernd über MarfaS sich verwolbende Kippen. Wernhold beeilt sich hinzuzufügen: Nur bis zum 1. Oktober wird sie bei der Hauswirthin ihrer erst kürzlich verstorbenen Mutter bleiben. Und dann? Ich habe mich noch nicht schlüssig gemacht, wo ich sie später unterbringen werde. Theodor Seidler, die Mutter, hat ihr ein paar Tausend Thaler hinterlassen ; die Zinsen des kleinen Eapitals gestatten, ein warmes und anständiges Nest dem Kinde zu bereiten. Damit sich geldgierige Leute an den paar Groschen der Waise bereichern, setzte Wera bitter und vorwurfsvoll hinzn. Dann beugt sie sich wieder nieder, küßt Marfa aus beide Wangen und sagt: Wirst du dir auch meinen Nmen merken, mein Liebling? Ich heiß-: Wera von Repin. Wir sind Landsleute: ich bin ci ich in Rußland g 'boren. Sprichst du ru,j.,cy? Mein Mutter sprach eS ; ein bißchen verstehe ich auch noch. Weißt du, was Proschtscheite heißt? Marfa lächelt verständnißvoll und nickt mit dem Köpfchen. Das sagen die Russen, wenn sie fortgehen. Richtig. Milotschka! Mein Liebchen! Proschtscheite ! Gott sei mit dir ! Wir sehen uns wieder! Sie küßte die Klei zum dritten Male und hob sie dabei ein Stückchen empor, um sie zärtlich an'Z Herz zu drücken. Dann zog sie den Professor mit sich fort, und als Beide aus der Hörweite der spielenden Kinder waren, hob sie leidenschaftlich an: Und von dieser Ihrer Mündel haben Sie mir nie. etwas gesagt? Nur durch Zufall lerne ich sie kennen! Was war's mit der Mutter? Erzählen Sie! DaS Kind kannte ja' nicht einmal den Namen seines Vaters. Wernhold merkte, daß dem weiblichen Scharsblick gegenüber sein Märchen einen schweren Stand haben würde ; doch immer noch entschlossen, mit der vollen Wahrheit zurückzuhalten und nur das Unvermeidliche preiszugeben, versetzte er: Die Mutter war ein Fräulein Theodora Seidler. Ich lernte sie vor vielen Jahren in Dorpat flüchtig kennen und habe sie erst wenige Monde vor ihrem ode in Berlin wiedergesehen. Warum es zwischen ihr und dem Vater MarfaS

nicht zum Abschluß einer legalen 159c gekommen ist, weiß ich niclt; Theodor war sehr zurückhaltend hinnchtlich dieses Punktes ; ich nehme an, daß sie getäuscht und böswillig verlassen morden ist. Kannten Sie den Mann? Nein. Wie kommt es, daß die Verstorbene Sie zum Vormunde des KindeS ernannte? Ich war der einzige, ver sich der Ver lassenen annahm; ich habe sie ärztlich behandelt ; sie muß wohl einiges Vertrauen zu mir gewonnen haben. Eine längere Pause folgte diesen Wor ten. Wera war wieder einmal stehen geblieben, um sich aus Piffs Schnur herauszuwickeln. Plötzlich wandte sie ihr Antlitz dem Begleiter zu, sah ihn scharf und durchdringend an und fragte: Haben Sie Marfas Mutter geliebt? Der Professor lachte erheitert. Das wird ja ein riorosum in op tima forrna ! Wer Petrowna, wenn ich Fräulein Seidler geliebt hätte, würde ihr Kind nicht bei einer FreBröse woh nen. Nur die Pflicht, dem leidenden Näcksten beiiusteben. hat mich an dsz ,

Krankenlager der Dulderin geführt. Ob Wera diese Erklärung überhaupt verstanden hatte, war zweifelhaft, denn schon wieder beschäftigte sie sich mit der verwickelten Schnur ihres Hundes. So lassen Sie ihn doch laufen! sagte Wernhold ungeduldig. Damit er gebissen oder mir gestohlen wird. Aber ich bitte Sie, einen so übcrsüttcrten Teckel nimmt Ihnen kein vernünfti ger Spitzbube. Erst recht, um ihn :u schlachten.

Das ist eine sire Idee von Ihnen. Diese Inselbewohner nähren sich von Fischen. Geben Sie ihm die Freiheit! Auf meine Verantwortung. i Wera überlegte.. Endlich hakte sie mit zögernder Hand die Schnur aus dem Ringe des Halsbandes und Piff wackelte em paar Schrttte voraus. Sie könnten nur Marfa anvertrauen, hob sie wieder an ; sie hatte den Gedanken an das Kind nicht einen Augenblick fahren lassen. Sie ist ein holdseliges 7 r - 1 (X f 1 . S. I ezcyops : cy um ganz oeruarri in ic. Dann würden Sie dieselbe gewiß recht falsch behandeln. O, keineswegs ! Wo wahre Liebe vorHanden ist, da gibt es keine falsche BeHandlung, da führt jeder Weg zum Ziele. Piff, hierber! Entferne dich nicht so weit ! Ueberlassen Sie mir daö Kind ! Ich will es adoptiren und zu meiner Erbin machen. Sie sind keine Erzieherin ; Ihr Menschenbaß könnte das Kind anstecken. Jcy hasse nur erwachsene Menschen, besonders wenn sie männlichen GeschlechteS sind ; ein kleines Mädchen kann mein ganzes Herz erobern. Dennoch wage ich nicht, Ihrer Bitte zu willfahren. DaS Kind würde immer Ihrem Hunde nachstehen. Warten Sie es doch ab! Bis eS zu spät geworden ist? Nein! Verschenken Sie erst Ihren Hund, und ich will den Versuch machen und Marfa Ihnen auf Probe anvertrauen. Eine beiße Blutmelle schoß jäh in Weras Wangen. Flammenden Blickes schaute sie den Professor an. Auch Sie sind hassensmerth ! Verlangen Sie im Ernste, daß ich mich von einem Geschöpfe trenne, das mir an's Herz gewachsen ist? Nur damit der Platz für ein edleres Wesen frei werde. Ein edleres Wesen! spottete sie ihm nach. Ist der Mensch wirklich so viel edler als der Hund? Kein Hund quält jemals ein Thier, nur um es zu quälen ; das thut nur der Mensch ; er allein betrachtet die andern Lebenswesen als Objccte seiner Grausamkeit und seines Blutdurstes ; schon das Kind hat von Natur seine Fteude daran, wehrlose Thiere zu peitschen, zu verletzen oder gar der Freiheit zu berauben, um sie im Käsige langsam sterben zu lassen. Gehen Sie mir mit Ihrem edlen Menschen ! Nicht einmal vernünftiger ist der Mensch als das von ihm so grundlos verachtete Vieh! Das Thier ist wenigstens so weise, den Augenblick zu genießen, nur in der Gegenwart zu leben und jeden Gedanken an die Zukunft zu verbannen. Nur der Mensch ist der trostlose Dummkopf, der sich das Heute durch die Furcht vor dem Morgen verbittert und das Leben aus Angst vor dem Tode niemals voll auskostet. Und dieser grausame, feige und unvernünftige Zweihander erhebt sich so verblendet über das weit rücksichtsvollere und weisere Thier, daß er dessen creatür-, liche Verrichtungen grundsätzlich mit beschimpfenden Namen belegt, die er auf die eigenen, wesensgleichen Verrichtungen anzuwenden sich ängstlich hütet. Der Mensch trinkt und das Thier, das stets Maß hält, sauft! Wie albern und gemein ! Wo sind denn die Käufer zu finden, wenn nicht unter den Menschen? Ah, es ist himmelschreiend! Der Mensch ißt, das Thier aber soll fressen? Nun, wer ist denn der Fresser? Das Thier, das gesättigt nicht einen Bissen mehr berührt, oder der Mensch, der bei Gelagen und Schlemmereien den schon gefüllten Magen mit immer wieder neuen Leckerbissen überlastet? Der Mensch stirbt an seiner ekelhaften Vollere!, und das nüchterne und enthaltsame Thier, das für die Stimme der Natur allzeit sein empfindliches Gehör hat, crcpirt? Ist da ein Gran von Billigkeit drinnen? Nein, mein hochmüthiger Herr Professor, von meinem Hunde trenne ich mich nicht! Warum machen Sie eö nicht auch dem Judenthum zum Vormurf, daß es. zu seinem Dekalog nicht ein elftes Gebot hinlugesügt hat: Du sollst kein Thier quälen, warf Wernhold spöttisch hin. Wie kam er auf diese Frage? Hätte er sie jetzt nach der Hohe des Chimborassa gefragt, eS würde ebenso gut gepaßt haben. Aber Wera wollte sich nicht aus der Fassung bringen lassen; nach kurze? Ueberlegung erwiderte sie ganz ernsthaft: DaS Christenthum hätte allerdings durch solchen Zusatz die zehn Gebote amendiren können aber 10a s wollen Sie eigentlich? Sie nur daran erinnern, daß Sie Ihren Schopenhauer noch nicht ganz im Kopfe haben; er führt auch das alte Testament in's Tressen, um zu beweisen. wie schändlich der Mensch die Thierschöpfungen mißachte. O, es bedürfte nicht erst Ihres Schopcnhauers, um mir die Heuchelei und Ueberhebung des Menschen zum Bewußtsein zu bringen. Uebrigens, ich leugne es nicht, ich habe die Parerga mit Vergnügen gelesen ; sie begleiten mich auch aus meiner Reise ; täglich stärke ich mich durch dieselben in meinen Ueberzeugungen. Und Sie zürnen dem Philosophen nicht, daß er, der das Thier so hoch erhebt, das Weib so niedrig schätzt? fragte Wernhold spöttisch lauernden Tones. Ohne zu zögern, erwiderte Wera : Nur das deutsche Weib, und das wird : Schopenhauer wohl besser gekannt haben als ich. Wie sollte ersuch über die Wei- ' ber anderer Länder geurtheilt haben, er, der'offenbar sehr wenig gereist ist und die ! Welt. nach Professorenart nur durch die trüben Fenster seiner Studirstube be- ; trachtet hat? DaS deutsche Weib ist kurzsichtig, ist kindisch, ist unästhetisch; darin hat er ganz recht; daß es keines rein objectiven Urtheils fähig ist, bewies mir erst gestern wieder .ne Dame, die mich bei der Lectüre von DostojewskyS .Verbrechen und Vtts.fe" fand iö

glaube, ln der deutschen Uebersetzung heißt es ..RaSkolnikow." Wie können Sie solch ein Buch lesen?" fragte sie mich naserümpfend und abscheugeschüttelt.' ..Was haben Sie gegen dieses unvergleichlich edle Werk denn einzuwenden?" fragte ich erstaunt zurück. Dies unvergleichlich edle Werk?" rief sie entsetzt. Pfui! -Dies ist ja eine Sammlung der grauenerregendsten Rohheitcn und Scheußlichkeiten, noch ekelhaster als das ekelhafteste Machwerk eines Zola!" Ich hätte ihr am liebsten das Buch an den Kopf geworfen. Schopenhaucr sagt nur die Wahrheit: das deutsche Weib hat weder Sinn für Musik, noch bildende Kunst, noch Poesie; sein Antheil an diesen Dingen ist gescllfchaftliche Maske, alberne Heuchelei, spcculative Nachäsfung ; innerlich ist es roh und unästhetisch und schwärmt nur für die Noman-Limonade seiner blaustrümpsigen Landsmännin. Sie machte eine kurze Pause ; dann bat sie dringender als zuvor: Geben Sie mir Marfa! Ich will sie vor dieser deutschen Geschmacksverkrüppelung bewahren. Und zu Menschenhaß und Thieroerhätschelung erziehen. Wernhold begnügte sich mit diesem Einwände; gegen die absprechende Beurtyeilung, die Wera den Töchtern feines Vaterlandes zutheil werden ließ, hatte er nichts einzuwenden. Was Sie immer mit Ihrem Menschenhasse wollen! Ich schwöre Ihnen: die Kinder liebe ich. Schwören Sie nicht! Sie kennen ja Schopenhauer: der Eid ist die metaphysische Eselsbrücke der Juristen. Sagt er das in seiner Religion? Ich erinnere mich nicht. Uebrigens auch da habe ich viele Wahrheiten gefunden, wenngleich er mich von meinem Glauben an Gott nimmer abwenden wird. Aber auch Marfa würde ich lehren, sich mehr an die allegorische Bedeutung als an den Wortsinn der Dogmen zu halten ; denn ich bin eine Russin und wir Russinnen lieben den Geist und kleben nicht am todten Buchstaben. Und doch sind Sie abergläubisch ! Und noch dazu als Protestantin! Wie kommen Sie eigentlich als Russin zur protestantischen Gemeinschaft? Als ich geboren wurde, lebten meine Eltern in den Ostseeprovinzen. Damals ging es noch an, die Tochter in der Kirche der Mutter zu lassen ; heute würde man mich gewaltsam in die griechisch-ortho-dore Heerde einpferchen. Was schadet's ? Schließlich glauben wir alle an denselben Gott. Uebrigens ist dieses mein protestautisches Bekenntniß ein Grund mehr, daß Sie mir Marfa anvertrauen können. Mit echt weiblicher Beharrlichkeit kommen Sie immer wieder auf den Ausgangspunkt zurück. So will auch ich hartnäckig sein: schaffen Sie den Hund ab und Sie sollen die Kleine haben. Aber das ist eine Infamie ! brauste sie auf. Sie machen das Wohl und Wehe Ihres Mündels abhängig vi einer Treulosigkeit, die Sie mir anmutlien. (Jortledung solgt.)

Vom Auslande Eine Hochzeit mit H i ndernissen hat dieser Tage in Arad stattgesunden. Ein wohlhabender Araber Kaufmann, HerrD., wollte seine Braut, Fräulein Jsabella B., zum Altar führen. Fräulein B. zählt erst fünfzehn Jahre, ist eine Waise und im Uebrigen ein reizendes Mädchen. Die Vorbereitungen zur Trauung waren getroffen, Brautpaar, Pfarrer und Zeugen standen bereit, da erklärte der Pfarrer, er könne die Trauung nicht vornehmen. Die Braut zählt erst fünfzehn Jahre und da sei die Erlaubniß der Vormundschastsbchörde unerläßlich. Der Bräutigam faßte einen heldenhaften Entschluß. Er bat die Gäste um Geduld, warf sich selbst ln einen Fiaker und jagte zum Waisenstuhle. Die Amtsstunden sind vorüber." . Zum Glück sindet sich eine barmherzige Seele; der zufällig anwesende Präsident erklärt, die Erlaubniß werde anstandslos ausgefolgt werden, aber morgen; die Gäste in der Kirche mögen indessen warten. Der Bräutigam verzweifelt, er rührt das Herz des Präsidenten, alle Diener werden aufgeboten, vor Verlauf einer halben Stunde ist eine außerordentliche Sitzung des Waisenstuhls" zusammenberufen, und der Bräu? tigam nimmt' zitternd vor Freude und siebernd vor Aufregung den heißersehnten Schein entgegen. In gestrecktem Laufe ging's zurück zur Kirche, wo Herr D. gerade recht eintraf, um seine Braut weinend, den Pfarrer grollend und die Gäste theils wüthend, theils lächelnd zu finden. Die triumphirende Miene des Bräutigams und der Erlaubnißschein stellten im Nu das Gleichgewicht und die feierliche Stimmung wieder her und die Feierlichkeit ging vor sich. Das französische Militärblatt Avcnir militaire" widmet den deutschen Detachementsübungen an der Grenze der Vogesen einen längeren Artikel und behauptet, ans der ganzen Vogcsenlinie solche Grenzübungen" bcob: achtet zu haben, so daß es während des ganzen Sommers für Touristen, auch auf franiösischer Seite des Gebirges, .höchst gefährlich gewesen wäre, sich oer Grenze zu nähern. Es setzt ferner hinzu, daß, wenn die französischen Garnisonen de Ostens, die Jäger von St. Di6 und von Rambervilliers, die Kavallericdivision von ' Luneville, die Infanteristen von Nancy und die Husaren von Pont-a-Mousson ähnliche Uebunaen anstellen, es schwer werden wird, Zmischenfälle zu vermeiden. In deutschen militärischen Krcisen wird nun behauptet, daß gerade derzrtige Uebungen auf französischer Seite diejenigen aus deutscher veranlaßt haben. So viel können wir, so schreibt man der ,Wes. Ztg." aus Metz, von hier aus :onstatiren, daß die Husaren von Pont-l-Mousson recht oft bis hart an die putsche Grenze bei Noosau-Papnv malöoenren. Mit sehr schlagenden 33 tveisgründen tritt der Bürgermeister des iemontesischen Städtchens Cabella - Litura der Opposition entgegen. Dieser Biedermann hat nämlich die Gemeindekätbe, welche ihm Opposition machten, einfach im Rathhause durchpnlgeln lassen. Er wurde freilich dleserhalb verj baftet; aber was hilfrö; er bat feine Lust büßen können und ist zufrieden.

E i n r u s s i s ch e S G e s ch w 0-rencn'-Gericht hat wiederum eine geständige Mörderin freigesprochen. Es handclte sich um eine Licbcötragödie, welche jüngst vor dem Bezirksgericht in NishniNowgorod zur Entscheidung kam. Die der vorbedachten . Ermordung des Kaufmanns und BadstubcnbesitzersKolokolzcw Angeklagte ist die 2ttjährigc Tochter des Gouvernement? - Sccrctars Ssokolow. Das junge Mädchen hatte mit K. ein intimcs Verhältniß, das derselbe jedoch zu lösen suchte. Am 2. August dieses Iahres kam nun die S. in das K'schc Bad, stellte Kolokolzew wegen seines Verhaltens ihr gegenüber zur Rede, zog wäh; rend dcr Auseinandersetzungen plötzlich einen Dolch hervor und stieß denselben ihrem bisherigen Verehrer in die Brust. Der Tod K.s erfolgte schon wenige Minuten nach dem Stoße. Die Ssokolow war vor Gericht auf ihre Verurteilung gesaßt, da die Beweise ihrer That klar lagen. Die Geschworenen faßten jedoch die Sache anders auf und sprachen die

Angeklagte schon nach kurzer Berathung frei. Der Proceß hatte das Interesse der Nish::i:)tomgoroder so sehr in Anspruch genommen, daß der Platz vor dem Gerichtsgebäude dicht besetzt von Leuten war, die die Entscheidung des Gerichts abwarteten. Deutsche Lokal - Stackrichten. Provinz Hannover. Bei einem chemischen Experimente im Laboratorium des Realgl)mnasiums in Quakenbrück erplodine ein Glaskolben, wobei eine Anzahl der umstehenden Schüler durch Glasstücke Hautverletzungen erlitten, während der crperimentirende Lehrer Morgenroth schwer verwundet wurde. Wegen Meineides wurde der Vierbrauer Theodor Gg. Uhlworm in Verden zu 3 Jahren 6 Monaten ZuchtHaus verurtheilt. Selbstmord begingen : in Fehrlingsen der Knecht Gustav Meyer, in Klump der Waldarbeiter Andreas Schlimme, in Osterode der Arbeiter Dieckhoff und in Steinbrink die unverehelichte C. Sudmann. An Brandwunden starben : in 9!ortheim der Zuckerfabrikarbeiter Wagner und in Uelzen die in einer gleichen Fabrik beschäftigten Arbeiter Ctöwesand und Lempke ; in Folge unglücklichen Sturzes starben: dcr Zimmermann Hämsen in Harburg und der Altcntheilcr Behrends aus MünchenHagen. Der Uhrmacher Lüddecke aus Dicpholz wurde erfroren aufgefunden, und der Waldarbeiter Ehr. Busch aus Wunstorf wurde von einem Baumstamm erschlagen. Provinz W e st f a l e n. j in Münster Geh. Justizrath Pohl. Wie bereits kurz gemeldet, hat auf dcr Zeche Gnciscnaü", zwischen Dortmund und Courl gelegen, eine Explosion schlagender Wetter stattgefunden. In der Grube befanden sich zur Zeit 150 Mann, von denen 39 unbeschädigt entkamen und 80 vom Ausgange abgeschnitten wurden. Ans Tageslicht wurden bisher 14 Todte, zwei Schwerund 15 Leichtverwundete befördert. Die Namen der Verunglückten, sowie sonstige nähere Einzelheiten fehlen vorläufig. Die Zech? ist neu und erst vor einem Jahre eröffnet worden. Der Erste Staatsanwalt Geh. Justizrath Dütschke in Arnsbcrg erlag einem Schlaganfalle; die Tochter des Müllers auf dem SchulteGrüne'schen Mühlenwerke in Soest gerieth in's Fangwerk dcr Sägemühle und wurde in Stücke gerissen. G r 0 ß h c r z 0 g t h u m Baden. In Aruchsal ist dcr Seifensieder Emil Marx wegen Brandstiftung verhaftet worden. In Bühl wird ein Schlachthaus errichtet. In Jmmendingen erschoß seinen Schwiegervater der Gasthofsbesiher Zum Falken," Greiner, und versetzte auch seiner Frau, deren Schwester und Bruder lebensgefährliche Stichwunden, erschoß auch seine Schmicgermuttcr und schlitzte sich dann selbst den Bauch auf. Der Glasmacher Tobias Maurer in Gaggcnau ist ertrunken. f Schlossermeister Wilhelm Enders in Kehl. Dcr Gerber Vinz in Lahr ist verschwunden. Oberzollinspektor Finanzrath Karl Baumann in Mannheim. Der Einwohner Eusebius Maier in Baißlingen ist als Brandstifter verhaftet worden. Dcr Sohn des Maurers W:ntergerst in Dcideöhcim starb an Vinhwunden, die er sich beim Umfallen eines Kessels mit siedendem Wasser zugezogen hatte; der Pflegefohn des Schmieds endrich in Friedingen ist ertrunken; die Frau Neusch in Unterglashütte brach das Genick beim Fall von der Stiege vor ihrem Hause und der Sohn des EngelmirtheS Raab in Untcrgrombach siel in einen siedenden Vierkessel und verbrühte sich derart, daß er bald darauf starb. Abgebrannt sind : In AHausen daS Anwesen des Bauern Landolt, in Vischweier daS Gasthaus Zum Adler", dcr tuckenhof bei Schienen und das Anwesen des Landwirths und Polizeidicners Th. Bauer in Vottertshausen. Aus dcr Rheinpfalz. Die Kaufleute Sal. Götz und dessen Sohn Jos. Jul. Götz in Kaiserslauten, Verwandte des fallirten Bankiers Jos. Kehr, welche durch den Fall des qenannten Bankhauses ebenfalls zum Konkurs kamen, wurden wegen einfachen Vankerotts, und zwar Götz sen. zu zwei Tagen und Götz jun. zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt. In Frankenthal vergiftete sich der Provisor F. In kochendem Wasser verbrannte das Kind des Maurers Wintergroß von DeideSheim ; durch Sturz in dem Kröckel schen Steinbruch verunglückte dcr Arbeiter Hcinr. Gümbcl von Kaiserslautern; todtgefahrcn wurde der Sohn des Ackercrs Kuntz von Kapsweyer beim Dungfahren. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pevnsv'vaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, ür hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußerer deutlich müßig. Xbomui A.. orjrls, Präsident.

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