Indiana Tribüne, Volume 11, Number 92, Indianapolis, Marion County, 19 December 1887 — Page 3

K . Aslmston.

62 Oft WashwgtüL Str. Empfiehlt sein: cjofcc uiwhl in M.& IKSteol langes für Hotel und Private. New Lyman Gasoün-Oefen die besten der dt. Die dorzüzlichkn Eiö'Behttlte? ans hartem Holz. Argand NangeS n. Kocböfn und FEUKR-HEEUDK Bau- und Untcrlagk M!z! Zwei- und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Fil;. Pech, Koblen-Theer, Dach-Farben. fturdichter Asbest . Filz, j sicher gegen Motten und Wanzen. 3. C. V-1J5TH VH, iSiachfalgkr von 5tn Srtt'gt:. 1IHI S W,irDi'i i ry Tele? b n 851 Aster Fortr aarif experieoce in th preparation of moro than One Hundred Thon.and pplication sor patent in the L'mted .suirt and Foreim coantnes. tne poblishers of the Scientifio American cantnu tonet aa olicitore for patent, cireats. rade-mark. Copyright, mtc fnr tha United States, and to obtain patent in Canada, Lngland. Iranee Germany, and all othr ervintrie. Theirexpen nc U uneaaied aad tbeir lacUities are uusurpassed. . , . Drawinjrs and peei Realien rreparfd and nled In tha Tatest Office oa short ootice. Terras Tery reaaonable. Ko charga for examinatlon of moui or drawinc. Adnce by tnail free Patents ohtained throurh Mann .Ovarenoticed mthe SCIEVTIFIC AMERICA bieh da, the largest circnlation and i the most mtlaential rtewspsper cf ita kind published in the worldThe adrantagea cf auch a aotico erer patente uaderstands. ' Thu larr and epVndidtr illnstrated newspaper lapablished AVRRKLVtt $3.00 a year. and ia adtuitted to le the best paper deroted to ecianc, xnechantca. inrention. enjoneerinsc worka, and other depar'ments of industrial proereas, pub-lis-ed in any countrjr. It contain the naraea of all patentees andtitl nf every inreition patented ach veelc. Try it four tuonth fcr one dollar. Sold by all newsdeaiera. If rou have an invention to patent wtite to lunn & Co., publihr of Scientiüc American, tei Broadway. New York. v iiaadbuok about pateaU mailed fre. &Z?jiM& ',.4. 3Ä& Ciit'nöahll.Zctt.Taöcllk. Untunft und Abgang bet Eisenbahnng. in Indianapolis, an und nsÄ Sonntag. den 2. Januar 1887. Arffnssndlllt, RiMfön and Jndt5naso?t, Vtstndabn. Sdgang: Vuknnst91 X füg. I.. 4.15 Bq I 3batEcc. 10 1 Habite... 8.15 Pa 'nbAtbiceitagiOOl b iBk Aa VUU 03 m I P R 5 6 15 ItBant f , iftg. 7)3 ltK Cg3t5ff 10 3 fir Vandalia Line. BatXXtatm .... 7.30 Bai Xajap.P USd XintCi(Ki. 4t Caeift r 1HO ftern RäU... oOJf: 4n,?tg 5 2tt U, Skk... ".-' ?U rag wvl .... 45 Srrrß 4 15 8t Schnellzug 3 34 9to EUdeland, Colnmbnl, Ctndnnotl nd 3nbto. capolil visendsho (See tac.) n V F 2 80 ?k , S Ct 8 ti tz 6.W " Ndr1o öi...ll.0Bn Itj.tl a DagtflnflC;. 7.3 Ba 6 3 t. i rd0 7ao 5Ss 1 ö., 3 ijei 10) a Oofbcn a;4.0O V I 0 ? ichigan iptefc. 4. jü Cm ! Strton Har. tt.l0.ii Nm Stti)tDOcd DidMon. K. i. l.ttüd 3 , tSj. 3.50 L i tLttq. 5V 30a KUJft 7.3.8m 11 3üO llH L ' 3.00 Xt 11.3) Ba 3 4' 5 3.10 t4;U4 5.W n tat. S.58l ttg tch.10.3 V ...... aora le.isRm tasltch. 7.40 3n Tinrwnatt, JudianavoliZ, et. Socii n. Thieago isendai. iiaclanati Division. Clullo.7 8. 3 40 ca 1 Jdlanap Kcc 10 4) u Ctactnnatt St'llJJSn WW. j-j tc. r - 65 t Jkxrei.... 4.3 ' M b L'vtUrx. '1,4, a ,Kr r.... U 45 r,z ft t v 1Z glich f 11 jn 0 Eafancttc ee.. 4. N Ehieago Didiftou. fo M ml n. 7.10Sm hieag, aU,.:Z.04R DOm i 6.00 CM tägttch , X t 11.3 Rffl 2afautte Kce... ft-CO finaaniBort 7.t0 Crt die Lou 5 . ,5 glich tul.. 1.11 Cn StfaatU t .11 14 b L Seil pc. 5 3 Si Pevrta Erxrei.. ' 4) c Jndisns, vlooingwn ladScftaa iseudsh 70 v .irk ; it 5 i 13 00 52 Ba 3 Ci tlftllO 5 Caf.txB k 6 Gz, ISgUch SSUfe Cmc or 10 40 Ui Kilon tU. AS Z5V 9.si e Oeftliche Diaisto,. OftliaU....4.1 l Paeifte rvA... 7 W.,cpr,ß.... lXAd Z. ....Z täntt r?.... 3d)m I ffißtn ir ... 3 5Är Badaft, St. Lsui & Pacifit. Bt 5ieatl 7.1& Bn X r 3.1 G,i ich , e mi tkt 7.00 Äb CliA3xi&g llCm lol ist 13 1..10 4& C Dk! u & Watl. 6 3 t Judianapsttß und BtsttnneC Sikendah. Cail ici:o f I 7.1S 5 1 Bmcinil Ec..l0 5J Btac.ni I ce 7 4.14 3t I fiatt k Ciirc . 1 6J -v ktneuati,Hami:tsnzJndianupa!iiseda JaI 13 K 5 4.CC Ba Caaaxnt2ftcc VL0 S,dxl u 1. a.l0i5B i..D.r. V 3.y)n lonrmBctCiK: 85 Stt Wail 11 4 r B i2a1U-' 4 -(ttr.ctnr.ott et 4 ii Ur Indianapolis, Dekatur & Springsield. ,e Peo ail. S Z'Lm zont,,uma ic tzi aug Sonnt. K cda,U,ua ? e ...10 fefto SSnelliua rel.. 3dOS Mnttjuz tu aati Sennt...l01 ?m SSa 4 LSo khieags, St. Louis Pittsburg. RtOQDAS , ich See 4. ?iilich 4 30 Ba: jfnoa ouvl. 9.4) VAk.au,g.. VRS OanCcna.l.0O , S, tSZltch.. . 4' KrrkauS- j Jndiaaas. . 3Sonst, 4.00 Sftr atl.. l,3n VVV . Gk täglich h.. 4 e 1 Chirags Xoctctii Koksmo. ,ic.g, chnI tl 11.15 O a Lteag r?r,Z 1 .3S b 3b'l Lou. chn,,ug... 4.00 bi Jndpl' So. 4 ... . H.I0N JsdiauapoUl und Zt Ltcil visenbahv r?ß, er tlaltch 7.2-8 B4tt eta X. S.iORa b 9 tt et i ii tizlich , 4 4.l0.S0N tmt a? tal... Bni b fl Ox tSa ee 2.:g Ectat P2ffsrl0.0U V, Da ( tägl 6.35XK ?n.ia?stt r 3.40 M LssisdUIe,: Aldantz & Shieago. tr.Line, e tol . 11.105! kS'eago tgl.. az,on ee.... d)!m ich it, WZ' wooob e x uov ich. ö'.to K hie. Sk UZtl. ... 3. fti all u.w am asa xnit , . LdltNl u , chla?agn ü x, rrlo,e4r.

MMMM 1 H n H i MJiy ''JsilJ " '

SvSöi

Stahl und Stein.

Novelle von Gerhard d. Amhntor. (Fortsedung.) Das ist recht. Ich Nebe die Aufrichtigkeit, nur mit einem aufrichtigen Menschen kann man sich verständigen. Nun, bitte, urtheilen Sie selbst. Vor vier Wochen ungefähr habe ich daS Kind um Gotteswillen zu mir genommen. Ich : bin nicht reich, rote sich die Leute einbilden; aber ich habe meinen letzten Neseroearoschen hervoraesucht, um das Kind, das mir schmutzig und zerlumpt von seiner Mutter übergeben wurde, neu zu kleiden und mit der nöthigen Leibroäsche auszustatten. Eigenhändigroasche und ramme ich es täglich zweimal ; ich habe ihm ein anständiges Laqer gekauft, . das zur Nacht neben mein Bett gestellt wird ; ich habe ihm beigebracht, roie man manierlich ißt, trinkt und sprichZ.und sich bewegt ' ich habe es Gebete lernen lassen und kniee jeden Abend mit ihm zusammen nieder, um sür seine Mutter Gesundheit zu erflehen ; ich lege mir Unbequemlichleiten und Entbehrungen aus, um des Kindes Wohl zu fördern und ein wenig Tank und Liebe von ihm zu ernten, und . was glauben Sie wohl, was es mir aeantwortet hat, ils ich es neulich fragte, warum es lieber bei mir, als in der Hei- . math wäre? Denken Sie nur, da sagt ! dies herzlose Wesen, weil es bei mir bes- ; ser und mehr zu essen bekäme ! Ich war ' ganz starr, eine solche Berworfenheit hatte ich nicht sur möglich gehalten; aber sie bleibt dabei, und wenn ich sie auch schlagen wollte, sie würde mir im- j mer erklären, daß sie nur des besseren Essens und der besseren Kleidung wegen sich bei mir gefalle. 9crnhold lächelte. Das ist echt kindlich. Kinder pflegen nnS niemals Complimente zu drechseln. Ich würde ihr solche Ausrichtigkeit nicht übel genommen haben. Die Dankbarkcit setzt vernünftige Ueberlegung voraus,' und die Liebe ist ein Kräutlein, das nur sehr langsam wächst .und sehr vorsichtig gepflegt sein will. Mein Hund ist mir wahrhaftig lieber, als jenes treulose Geschöpf, fuhr Wer leidenschaftlich fort, Pifs besitzt ja nach der landläufigen Anschauung der Herren Naturforscher keine vernünftige Ueberlegung (sie sagte es höhnisch und betonte jede Silbe), und dennoch ist er dankbar, und seine Liebe zu mir bedarf so wenig der Pflege und Vorsicht, daß ich ihn todtschlagen könnte, und er würde mir sterbcnd noch die Hand lecken. Ein Hnn.d hängt eben jedem an, der ihn füttert; das ist sein nur aus die ErHaltung des Lebens gerichteter Naturtrieb. Der Mensch ist wählerischer in seinen Neigungen ; wem er aber erst ein, mal seine Liebe zuwendet, dem gibt er auch den eigenen letzten Aisien und verheimlicht sogar seine Hungerqualen, nur um die Gemüthsruhe des Geliebten nicht zu trüben. Das thut kein Thier, auch ein Hund nicht. Das käme noch darauf an, ob Pisf, wenn ich eS ihm nur begreiflich machen könnte, daß ich Noth litte, nicht seine Mahlzeit für mich opfern würde. Doch wir kommen ab. Jlch will Ihnen den Beweis liefern, daß ich Ihnen nicht zu viel gesagt habe ! Amdotja, komm einmal her! rief sie nach der Ofenecke. DaS Kind drehte sich um ; seine Thränen waren längst versiegt, langsam und widerwillig setzte es die Füße voreinander, um dem Befehle zu folgen. Wen hast du lieber? Radnaja oder deine Mutter?. Wera fragte es scharf und streifte mit lauerndem Seitenblick den Professor. Dieser brummte in französischer Sprache: Eine ungehörige Fraget Das Kind daS diese Zmischenbemer kung nicht verstand, antwortete auf ruf lisch : Keine von beiden. Triumphirend schaute Wera den Professor an, als wollte sie sagen: Da! Sie hören es selbst! Dann wandte sie sich wieder an die Kleine: Wo bist du aber lieber, bei deiner Mutter oder Radnaja? Bei Radnaja. Warum? Ich bekomme bei dir besseres Essen und schönere Kleider. Wera biß die Lippen aufeinander und nickte ingrimmig zu dieser ganz unbefan gen gegebenen Antwort. Du bist ein Scheusal! sagte sie dann kurz und trocken. Geh' in's andere Zimmer. Wir sprechen uns noch ! Das Kind gehorchte. Trotzig stapfte es davon und verschwand in der Nebenstube. Nun, was sagen Sie jetzt? fragte Wera den Professor. Habe' ich nicht recht, wenn ich diesen Erziehungsversuch aufgebe und die Perle meiner Bemüh gen nicht länger vor die Säue werfe? Wernhold hatte daS Haupt gesenkt und betrachtete die Fingerspitzen seiner linken Hand. Er antwortete nicht sofort. Sie zögern, mir Ihre Ansicht zu sagen, fuhr Wera fort. Bitte, geniren Sie sich in keiner Weise! Das will ich auch nicht, gnädiges Fraulein, hob er endlich an, indem er aufschaute und den Blick seiner großen blauen Augen offen und ehrlich auf sein Gegen über richtete. Wenn Sie mich fragen, ob Sie ein Recht haben, jenes Kind, daß Sie aus ärmlichen Verhältnissen in eine gesunde und komfortable Lage versetzt l 1 c nr c r e .-wi uno mir oen zcoursmuen oer Loylhabenheit vertraut gemacht haben, nach so kurzen, wenn auch vielleicht nicht aerade ermutigenden Ersahrungen wieder in Notb und Unsauberkeit iurück:uuersetzen, so sage ich einfach: Nein. Der Mensch gewohnt sich sehr schnell an das Ael ere, aber sehr langsam, vielleicht rne. an das Schlechtere ; Sie würden die Zukunst dieses KmdeS wahrscheinlich recht trübe gestalten. Soll ich mir eine Schlange am Busen großziehen? Das Kind ist schlecht, gemein, durch und durch undankbar und selbstsüchtig ; 0, Sie kennen diese Sorte von Menschen nicht, wie fc, mir in meiner Heimath tausend Mal begegnet ist! Das Kind entstammt einer nichtswürdiaen Rasse und offenbart mit jedem seiner Worte, daß es dem Fluche der Vererbung

; verfallen ist. Wie wir alle, ergLn.teWrnöold. Q$

hätten die Abstammung Dunjäs und die I ihr durch dieselbe gewordene Mitgift an seelischen Eigenschaften vorher, bedenken sollen; jetzt, da Sie A gesagt haben, i müssen Sie meiner Ansicht nach auch V sagen und das Kind behalten. Nimmermehr ! rief Wera, gereizt durch den hartnäckigen Widerspruch. Das ist kein Wesen, welches ein Weib erziehen kann! Erlauben Sie ! Gerade zu Erziehe-

rinnen und Pflegerinnen der Kindheit ist nach dem Ausspruch eines berühmten deutschen Denkers das Weib besonders veranlagt; den Grund dars ich Ihnen freilich nicht nennen. Warum nicht? Weil er nicht ganz höflich klingt. Wera zuckte hochmüthig die Achseln. Auf Galanterie eines deutschen Denkers rechne ich nicht; Sie können mir den Grund dreist nennen. . Nun wohl aber ich trage keine Verantwortung. - Das Weib soll deshalb die beste Pflegerin der Kindheit sein, weil es selbst kindisch, kurzsichtig, mit Einem Worte, zeitlebens ein großes Kind ist; es bildet nach Schopenhauer eine Art Mittelstufe zwischen dem Kinde und dem Manne, welch letzterer der eigentliche Mensch sein soll. . Wernhold hatte im Stillen gehofft, Wera würde sich ärgern und heftig losfahren ; sie blieb aber anscheinend ganz ruhig und warf trocken hin : Deutsche Pedanterie! Für die Weiber Ihres Vaterlandes mag dies übrigens ganz richtig sein; Ihr Herr SchopenHauer kannte unS Russinnen nicht. Nun, mein gnädiges Fräulein Sie wollen mir das nicht übernehmen von einer gewissen Kur;stchtlgkelt kann ich auch Sie nicht freisprechen. Sie verlangen von Dunja Liebe und lassen sich von ihr z. V. Radnaja" anreden; das ist gewiß nicht weit- und umsichtig ; Raduaja heißt meines Wissens Verwandte" ; warum gestatten Sie ihr nicht das süße Wort Mutter?" Glauben Sie mit, in dieiem einen Worte schon liegt ein Zauber, der das Herz erschließt. Zch hatte mich auch io nennen lassen aber eine unverheirathete Dame, die von einem Kinde Mutter" genannt wird, kann in allerlei unbequeme Lagen kommen. sie errotbete und kielt inne. Wernhold, dir sofort begriff, was sie im Sinne hatte, wandte lebhaft ein: Solche P udene hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut. Die wahre Liebe schrickt vor keiner Gefahr, selbst nicht vor der Möglichkeit der Verleumdung, zurück. er von anderen opferwillige Hingeoung verlangt, muß sich selbst opfern lernen. iLlne leibliche Mutter käme nimmer zu einem Bedenken dieser Art. Ich will mich aber mcht opfern! Ich will Gutes thun, mich aber selbst dabei behaupten. DaS ist eben ein Irrthum, in dem Sie befangen sind ! Eine Wohlthat, bei der wir nicht ein Stück von uns selbst opsern, verdient gar nicht den Namen Wohlthat. Sie haben sich dieses Kind wahrscheinlich nur als einen Sport angeschasst, wie wenn Sie einen zweiten Hund gekauft hätten; Kindererziehung ist aber kein Sport, sondern die rückhaltlose Darbringnng des eigenen Ichs zu Gunsten eines anderen Wesens. O, bitte, Herr Professor, nicht aus müßiger Langweile habe ich Dunja in mein Haus genommen das verstehen Sie wirklich nicht! Er lächelte boshaft, da ihm eine Sentenz Schopenhauers in den Sinn kam, und sagte in zweideutiger Höflichkeit: Dazu schätze ich Sie zu hoch, als eine viel zu schlagfertige Gegnerin. Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Jurist in seiner qanien Schlechtigkeit, der Theologe in seiner ganzen Dummheit; da Sie mir, wie qe sagt, nur kurzsichtig erscheinen, so dürste ich bisher aus der Rolle des Arztes nicht herausgetreten sein. Ein lautes Gelächter Weras unterbrach ihn. Das ist wirklich originell! Wir sagen uns da allerlei scharfe und spitze Worte und haben unS doch eigentlich nichts zu Leide gethan. Nein, entschuldigen Sie r?r r.it r.r r.rc r . nur niajii zcy neve oie ausricyligen Menschen und hasse alles, was nach Salonphrase, nach dem konventionellen Geplapper der Modepapageien schmeckt. Ueberzeugt haben Sie mich übrigens nicht! Dunja wird zurückgeschickt. Vielleicht ändern Sie Ihre Entschließung noch und versuchen cS dann einmal auf andere Weise: weniger streng und hart und befehlöbaberisch und mit mehr Nachsicht und schmeicheln? Geduld. Das wirkt oft Wunder. Spöttisch blinzelte ihn Wera an: Glauben Sie, daß ich so leicht umzustimmen bin i Seien Sie nicht allzu sicher, - mein anädiaes Fräulein! Warten wir'S ab! Bei Controversen und Mineralbädern soll die Nachwirkung immer die Hauptsache lem. Wieder ein Witzmort! Gani allerliebst! Aber solche Bonmots ergötzen nur meinen Jntellect, meinen Willen vermögen sie mcht zu andern. Ich schmückte mich da nur mit frem den Federn ; bei meinem stolzen Philo sophen können Sie ein ganzes Pfauenrad solcher Sentenzen sinden. Er nahm seinen Hut und stand auf. Ihrem Patien ten wünsche ich gute Besserung. Halt, Herr Professor! Noch eine rage ! Am ich nach Zhrer Ansicht auch zu kurzsichtig, um Ihren berühmten Landsmann, dem Sie so treffliche Citate verdanken, kennen zu lernen? Das käme darauf an. Wenn Sie nur seine Parerga" und besonders seine Aphorismen zur Weltweisheit" in Hand nehmen, so, wette ich, werden Sie das meiste verstehen und einen hohen Genuß haben. Darf ich Ihnen die betreffenden Bande leihen? Sie sind wirklich ein großmüthiger ,ts . r e tfcino. )anioar neyme ich iyr 'Aner bieten an. Sie sollen sie gleich haben. Er grüßte und verließ das Zimmer. Wenige Minuten später überbrachte Karl zwei Bücher, auf deren Rücken in goldenen Lettern die Worte standen: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena. Wera lag diese Worte mit der qeläusi gen Zunge der Russin; dann sagte sie verächtlich: Diese deutschen Gelehrten schwelgen immer in griechischen un Lateinische

Anleihen. Wenn der Inhalt so fremdartig klingt wie der Titel, dann wird er für mich Hebräisch sein. Sie schlug den Deckel auf und fand

auf dessen innerer weißen Seite die in j kräftigen Zügen hingeworfene Inschrift: .Justus Wernhold." Eine schöne Handschrift ! murmelte sie, den Namenszug betrachtend. Deutlich und regelmäßig da ist kein Falsch drin ; ob ihr Urheber auch so klar und correct ist? Ah, hier hat er ein Zeichen hineingelegt ! Sie bemerkte ein seidenes Äändchcn zwischen den Blättern, schlug die bezeichnete Stelle auf und las: Aphorismen zur Lebensweisheit." Das ist wenigstens nur zur Hälfte griechisch. Ich werde versuchen, ob ich diesen Aphorismen Geschmack abgewinnen rann. Ein gleichmäßig feiner Dunst bedeckt den Himmel; der Wind weht sanft aus Sudwest; es herrscht eine druckende Schwüle, obgleich der Sommer schon vorüber und der Herbst in's Land gekommen ist. Leise athmet die See; ihr Pulöschlaq treibt rhvtmisch die Wellen 1. .. .i k rr: ant fix uii ucii vsiiauu. Jiiz ujiuivcu, uic iu; vor dem gestrigen Unwetter landeinwärts geflüchtet hatten, sind zurückgekehrt; einiae schwimmen aesellia draunen auf der Salzfluth, andere stehen träumerisch ; am Strande, noch andere schieszen piepiend und kreischend durch die Lust und scheinen gelegentlich mit Pfellgeschwindigkeit kopfüber in's Wasser zu stürzen. Wernhold geinesst die Morgenstunden am Strande der kleinen Nordsee-Jnsel, auf der er nach erledigter Schwelzerrelse eingetroffen ist, um den Rest der großen Sommerferien hier zu verbringen. Schon mit der heute uni Sonnenaufgang eingetrctencn Zluth hat er gebadet: jetzt schlendert er nach eingenommenem kräftigen Frühstück über den feinen, feuchten, glatt geschlagenen Sand und schaut aus die dichten Schaaren dunkelgesiederter Krähen, die ebenfalls das Ufer aufgesucht haben, um hier nach einem ruhstück zu spähen. Neben ihm. höher am Deich hinauf, hocken die Kinder im Sane und durchmustern die Schatze, die sie zur Zeit der tiefsten Ebbe in früher Morgenstunde gesammelt haben: allerlci krabelndcs Seegethier, pflanzenahnliche und doch bewegungsfähige Sterne, bunt schillernde Muscheln. Von lenseit des Deiches tönen singende Stimmen; auch dort lagern Kinder im durstigen Grase, meist nur Madchen : sie ordnen die blauen Blüthen des Teufelsabbiß, den pelzartig röthlich-grauen Mäusceklce und die gelben Habichtskrautblumen, die hier nur spärlich gedeihen, zu auspruchslosen Straußen. Es sind die Pfleglinge eines Kindeshospizes, einer Feriencolorne, und zwei Diakonissinnen, die ui ihren schwarzen Kleidern und weißen Häubchen zwei beweglich hin- und herhuschenden Elstern gleichen, bemühen sich, der muntern Schaar zu erklären, warum hier, auf dieser äußersten Vorhut des festen Landes, die Blumen nur kümmcrllch gedeihen und nur dcr langhalmige Strandhafer üppig in's Kraut schießt. Die fröhlichen Stimmen schienen den Professor anzulocken; er kehrt dem Strande den Rücken und watet durch den immer trockener werdenden und sich im mer yoycr uno gieriger um den iviiK schmiegenden Sand dem Deiche zu, wo die muntere Schaar wie ein Flug Herbstvögel rastet. Ein kleines Mädchen hat den sich Nahenden erkannt. Schnell wirft sie ihre Handvoll Muschelkalk auf die Erde, springt freudig aus und läuft dem Professor jauchzend entgegen. Dieser bückt sich mit ausgebreiteten Armen und fängt den heranstürmenden Wildfang scherzend auf. Dahabe ich dich, du Springinsfeld ! Gieb mir zum Morgengrutz ein Schmätzchen! So! Das schmeckt prächtig! Nun sage, mein Kind, wie gefällt es dir denn hier? Nicht wahr, hier ist's noch schöner, als bei der guten Frau Brösein der Luisenstraße? Nicht? Marsa Seidler nickt kräftig mit dem bloßen Köpfchen, sodaß ihr eine ihrer blonden Locken wie ein Strähn goldglänzenden Flachses über die Stirn fällt. Eine Diakonissin ist herangekommen und begrüßt den Professor, den sie von Berlin her kennt. Guten Morgen, Schwester Marie, Nun, wie geht's? Gedeiht die kleine Schaar? Danke, Herr Professor, es geht prächtig. Ihr frisches, vollblütiges Gesicht malt sich wie mit Purpur. Nicht einen einzigen Kranken haben wir das heißt, verbessert sie sich, keinen im Bette ; der Auffrischung bedürfen sie ja wohl alle. Es ist auch zu herrlich hier; wir sind den ganzen Tag im Freien. Das ist recht ; nur keine Zimmerluft ! Und des Nachts immer hübsch die Fenster ossen ! Jawohl, selbst neulich beim Gewitter haben wir sie nicht geschlossen. O, es bekommt den Kindern ganz vortrefflich ! Die Eltern werden sich freuen, wenn wir ihnen die gänzlich Umgewandelten wieder zurückbringen. . Wie führt sich die kleine Marfa ? Sind Sie mit ihr zufrieden? Danke. DaS ist ein liebes Kind ! Sie glauben gar nicht, wie artig und verständig sie schon ist! Es ist ein rechter Jammer, wenn sie länger bei Frau Bröse bliebe ; ich will der braven Frau nichts Schlechtes nachsagen ; sie thut gewiß ihre Schuldigkeit, aber sie besitzt doch immerhin nicht den Grad von Bildung, der gerade für MarfaS Ziehmutter erforderlich wäre. Denn in dem Kinde steckt etwas, und daS müßte entwickelt werden ; nur im Haufe wirklich gebildeter Leute wäre Marfas Platz. Die Kleine, von der die Rede ist. ha. sich schon längst wieder den andern Gesplelinnen zugesellt. Der Professor schreitet mit der Diakonissin auf deröhe des Deiches auf und ab. Plötzlich stutzt kr und hält die linke Hand wie einen Schirm über die Augen, um schärfer in die Ferne zu schauen. Vom Damenbadestrande her nähert sich eine große,schlanke, stattliche Dame, die einen kleinen Hund an der Schnur führt. Wahrhaftig, sie ist es! murmelt er überrascht und von widerstreitenden Gefühlen bewegt. Auf Wiedersehen, Schwester Marie! Grüßen Sie Marfa von mir! Adieu! Er drückt der DiakoklWn.ljg die Hanund geht mit

langen ynttcn der Herankommenden entgegen. Mein Gott, Sie sind es! ruft Wera stutzend, während Piff kläfft und winsclnd dem Professor cntgegenstrebcnd, vergeblich an seiner Schnur zerrt. Ich kann's nicht leugnen, Wera Pctrowna. Wernhold redet Sie nach rufsischer Sitte mit dem Doppelnamen an. Sind Sie schon lange hier? Seit ungefähr zwei Wochen. Und Sie? Bin erst gestern mit dem Abenddampfer gekommen, habe aber heut schon gebadet. Er begrüßt Pisf, der ihn zutraulich beschnüffelt, und fragt: Wo ist Awdotja? In Rußland. Ein strahlender Aufglänz der Augen Weras verräth deren Triumph. Also doch ! denkt der Professor ; aber schweigend wirft er den Kopf in den Nacken. Dann lüftet er den Strohhut und will weiter gehen. Wenn Sie nichts Besseres vorhaben, so begleiten Sie mich doch, hält ihn Wera auf, die sein verändere's Wesen gar nicht zu bemerken scheint. Ich möchte mir gern das junge Volk dort ansehen; Km der sind die einzigen menschlichen Ge: schöpfe die mich nicht verscheuchen. Wie Sie befehlen. Er macht wider. willig Kehrt und wandelt stumm neben dem Fräulein auf dem Deiche zurück. Wie Sie befehlen! ahmt ihn Wera spöttisch nach. Das klingt ja, als ob wir auf dem Ercrcierplatze waren. Wenn Ihnen meine Begleitung ein Opfer ist, dann gebe ich Sie frei. Eine Weile schaut er sie prüfend an,

seine Miene wird immer sinstcrcr, und plötzlich bricht er in die Worte aus: Warum soll ich mich verstellen? Ich bin nicht zufrieden mit Ihnen ! Das habe ich langst gemerkt, 'to:it die heitere Antwort. Eine gewisse Behag- , lich kett breitet sich über Wcias Antlitz, das von dem lackirten, mit einer halben . Möwe verzierten Strandhut theilweife ' beschattet wird. Einen Augenblick bleibt ; sie stehen, um sich aus der Schnur her-! auszuwickeln, die der sie umkreisende Hund um ihr Kleid geschlungen hat. ie hatten das Kind nicht sortschicken sollen. Die Zeit wird kommen, wo Sie sich nach ihm zurücksehnen werden. Ich sehne mich schon jetzt nach einem Kinde, freilich nach einem andern. Jene Amdotja war ein mißlungener Versuch ; er muß in anderer und besserer Weise miederholt werden. Kinder lassen sich nicht wie Pflaumen von den Bäumen schütteln ; auch auf der Straße sindet man sie nicht. Wer weiß?. Wenn man eifrig sucht, kann man sie heute wirklich von der Straße auflesen. Dann sind sie auch darnach. Ich wünsche Ihnen viel Glück zu dieser Sorte. Danke, Professor. Ihr Wesen, daS sonst immer etwas Abweisendes und HochmüthigeS hat, verräth heut einen unverkennbaren Hang zu heiterm Spott, zu ironischer Nachgiebigkeit. Sehen Sie, da ist eine ganze ?luswahl ! Sie deutet auf die Kinder der Ferienkolonie, die auf beiden Abhängen des Deiches wie Ameisen im Sande wimmeln. DaS sind alles mehr oder minder hilfsbedürftige Geschöpfe, theilweise elternlos ; und die, deren Eltern noch leben, vcgctiren in Noth und Entbehrung. Wenn ich dort anklopfe, wird mir schon aufgethan werden. Immerhin möalick. Jorttesung solgt.) Deutscke Lokal - Nachrichten. Mecklenburg. Die überseeische Auswanderung aus den beiden Großherzogthümcrn über deutsche und ausländische Häfen betrug vom 1. Januar bis zum 1. Oktober d. I. 809 Personen. f Der Hausvater Krüger des Rettungshauses Bethanien in Neubrandenburg. Es feierten: das 50jährige Dicnstjubiläum der Stadtsekrctär Jahnk in Neustadt ; das sojährige Bürs gerjubiläum der Schuhmachermeistcr und Kirchenrath Börgwardt in Schmaan; die goldene Hochzeit die Altenthciler Krull'schen Eheleuie in Brcsegard bei Eldcna, der frühere Hoboist Wenig und Gemahlin in Jeustrelitz und der frühere -chau-spieler Schwarz nebst Frau in Tetcrow. Schweiz. Der Gemüsehändler Heinrich Hofstct-ter-Widmer von Kiesbach ist das Opfer eines Raubmords geworden. Der Post asprirant Emil Jenny in Bürich cntwen dete 10,000 Fr. Jn Payerns brannte der Gasthof zur Krone nieder. Die Besoldungen der Lehrer im Kanton Tessen betragen 600 Fr. jährlich oder 1.05 Fr. per Tag. Gegen den Pfarrer von St. Urban, I. B. Trcrler ist wegen Sittlichkeitsverbrechcn ein Steckbrief er lassen worden. Oesterreich, f in Wien: der Feldzeugmeister Herm. Frhr. Dahlen v. Orleburg. Selbstmord begingen in Wien: der chuhmacher Franz Schuster, der ehem. fürstl. Kammerdiener Joh. Simora, Hausbesitzcr Thomas Schmidt. Die am Säuferwahnsinn leidende Fleischhaucrsrau Jakob Wellni in Eilli wollte sich selbst erschießen, traf aber ihren Ljährigen Knaben und verletzte ihn lebensgesahrlich. Der Winkclschrciber Wcjseli in St. Georgen wurde wegen Schwindels verhaftet. Der Jnstrumentenmacher E. Prachatschek in Graz ist in Konkurs gerathen. f Sesselträqermeister Mich. Hirsch in Jschl. Jn Klagenfurt und Umgegend wurde ein heftiges Erdbeben verspürt. Der Gastwirt!) Karl Apis in Unterloibcn wurde von dem Hausknecht Franz Stockt erstochen. s der pens. k. k. Marinearzt Michael Wolf in Bachmanning. f der evang. Pfarrer Fried. Urbauer in Linz. Der Hausbesitzer Franz Kranig in öberwolz hat sich erschossen. In Weinberg erstickten die 3 Kinder der Wmzersleute Mattras und Magd. Werbujak. Der Honved-Rittmeistcr Ludwig. Lang m Stockcrau hat sich er schössen. Uuter der Anklage, den Versuch gemacht zu haben, die Ehelcute Weingrill in Södingbcrg zu vergiften, wurde die Frau des Grundbesitzers Vlasius Prettenthaler, Katharina Prcttenthalcr, verhaftet. Der Fleischermeister Franz Gaigg in Wels beging in Folae . ?-.,! r K -n.-m -- ' yausiicyen niic eiosimor?.

Faeod Hetager & Company, ' -Die einzigen Bettler" von P. Lieber & Co.'ß berühmten Tafel-Bier. Verkäufer ausländischer und hiesiger Biere, Ale?, Porters und Mineral. Wasser. No. 30 und 32 OS Maryland CttaQc lltabltlt 1S77.Z &We$ n. Gs's MSY WeansVSö

Lagerbier und das berühmte Pttsenev Bier.

-JnWaschen zu

JACON MPJTZGKU and CO311A.ISY.

BOKTESraCOSNIS EAGE!

Th sollowing books are pablished Ja neat Pamphlet form, printed srom fooi readable typ oa trood

x

rarer, and many or tbem handaoraelr illaxtrated. They are without excepUon the cbeapext boote erer valisheJ in anr land or language, and surniah to the inaasee os the people an opportuntty to aecure the bett literature os the day at the most trlflinar spende. Ia any other aeriea thene great wwrka would cest many Urne th prica at wblch thej are bere olle red. Eacb one i complete ia iuels:

Won der os the World, Natcbai xd Otsib. O. talna mcritlona and lilu.tr.tion. os tk mwt won4er(ul workeot natur and ofmaa. V.ry .ntervei.nir and InatraclW. Wandere of the 8ea. A darripiion of th mauy wonJerful and beautlful lülo( luund at tha bot tu m ol Uie oeaaa, wltta profiu llliutrattone. "A rieaaure K-teKloa, and Other Sketche. Br Josi.R Allcm'b Wirft." A collectlo of irrcsi.tibly fuaay ek ftclie by the mnat populär humoroui wrtter of tbe dar. Th Aaat Kexlah l'apere, tr CLaaa Auoota, antbor f "Tlia nagn Docnraaota." A tnoat ridtculously funoy bwk Inerary wayeqnalto 'WIdow Badott." Chrletraaa .torle, by Chablk Dict-Bwa. Contatne a Bnmlxr of tiie tnoatcharmiDK ChrUtmai atorlee evar writtto by tu freateat writer wbo rar livad. Earb one licotnplrte. ltoandth Eve-tlMB Lamp. A book of atorlee, pictorM, f)nxxlea an l xamra, for tii llltla loIVe at bome. Populär Keeltatlone and Dlaloe;ue. bumoron, dra matte and pathetlc, inclndinj all the lateat, brat aud tnt popalar. Theüeif-maite Men r 31 dem Time. Coutalu portralta and blorraplile of satnoaa aelf-niada Anierlcana, fron tha tlma of Frank I In to tha preaent. Familiär Quotation. Containtng the rlgln and aothoreh I pol many phraaea frequeotly met lareedlof and conrereatlon. A Tal nable work of re'erence. Lw Life Ia New York. A aertea of ItM pen plrtoree ebowlnf tba dark alde es 111 In tli. great city. fllutrated. The Ktnd to Wealth. Kot an advertUInr. circular, bot a thorouch.y practical Work, polntinr ot way by vhlrh all may niaka monejr. eaally, rapldty and boneatly. Oae II and red l'opular Konxv aentlmenlal, pathetlc an eomic, mciniiinf mo.t ol tue lavnrttee. new an oid. 11 r ftoera Ilelr. A Knrel. By Mn. Hat auku Fiiiix. A Uartered Llse. AKnvel. By Mariov Habland. An Old Man'a Saarlflce. A r.l. Vr küre. A B. Stvoeki. ro-We will end anr fnur the abore bookn by mai

ß-CnteianyfcTirv tviorsiOtntt the entire lit(1DlMiok)snr'..'kCente;the entite lift uound inboarua

vitliclotli back. for $1 .10. Thtttlie:reat!tl.rirainin

iSfaUltmgvuiranv-edvritioney resunaed. Poste;e starnpa taken roriracuonaot aaonar. ab toour renaotuiy. w refer to any newspaner puhlialied in New York. Iike.ls to the Omm-rcl Aarencle, All ordere lSlled by Tetura mall. Addreaa all lottert; F. M. IUPTON.Publlaher. Xe. 03 llurray Street. Hvr York.

Billige PIAIOS! Neben unserm fein Lager ia Ebenholz Mahogany- Walnutz- und Rcsenholz-, Decker Bros., Hain?, Fischer und D. H. Baldwin k Co. Pianos führen wir einige sp-zulle Bargainö in billigen SqucreS und UpriqhtS, welche von Solchen gesehen werden sollten, welche ein billige Jn strument zu kaufen wünschen. C5T Piano und Orgeln leihweis', billiger alö sonstwo in d r Stadt. D.H. Baldwin k Co 9Z,7 99 N. Penosylvaniastr. Spezielle Notiz! Dem Wunsche vieler Freund nachkommend, werde ich von itzt an Irisches und KttSSntes Fleisch jeder Art in meinem Lad:n vorrüthig halten. Täglich frische Würste aller Sorten. Nindfleisch, Schafsteiscb und Qcdweinefleiscb täglich frisch. FX'X25 BOKXTCIIEK, 147 Ost Washington Straße. Howe Ventilating Base Burner. Ein perfekter Ventlloter. Base Burners und alle Sor ten Heizöfen ehr b i l l ig. o i t 3 aft I H" N Q "IIAPPY TU0UGIIT RANGES.1' Wenn Sie inend einen Ofen kaufen ollen, 'ollien Sie erst vorsprechen tei Wm. XX. Bonnott to Hon, g. 38 Süd Veridia Etraiz. Mozart - Stulle ! Jüaoty 13 oh, Sigeuthumer. Da größte, schov.Se und ältefte derartig Lokal in der Stadt. Die geräumig und schön eingerichtete Halle steht Vereine, Logen und Privaten znr Abhaltung von Vällen, Conzcrten und Versammlungen nuter liberale Vedin. gen ur Vkrfögvna OLllllll (lAll'OQlIlle) lW.oxcLT't Halle, empfiehlt sein reichhaltiges Lager do eiuhei heimischen und importirten reinen & Weinen! bester Qualität, zu den billigsten Preisen. echtes lnpsttlrteS VeUerser - Oasser is Orisivkl'Krnlzen. Waare werden in' Hau aelieert. Christian Wiese, ü jrxn ' LilZkn0tflüt'er. 35-39 N. Last Str. Telephon

a tVja. tP

beziehen durch

The Fereelllnl lteblee. A Zkorel. By V. T. CaLMe. TkMdOkeat het. A No.el. By Stltawo Ooae. Jr. l'he l'carl oft eeB. Korel. Bjr Ct,aaa Aowm. Ilellow Aah II all. A Koral. By ilaaeaarr Steoat. sÜHrtrutHl. UtTe lloaae. i Nowl. By Err W. Iite. I nder tbe LlUre. A Köret. By tba aatW of Dora Throe." The Diamond Braeelet. A Koral. Ey Mre. Haaar Vf"o. lUmttrmttd. Tbe I.awy er' Srcret. ASoel. By alias M. .. Bbaddo. Th htraatre C'aae of Dr. Jekyll ad Mr. llyde. A Kovel: BtK. I.. Ktuyimh. A Wlcked Clrl. A Koeel. By Maat Cacif. Har. l.dy Valworth,e Diaaaoade. A evt. By Tee Dpcnica." Itetween Two lae. X Koral. tj tbe aothor of Dora Ttiorne." Illuitrattd. Tbe Mne of llearta. A Xorel. P.y B.UFabjo. Dorla'a Fortnne. A.Vor.l. By FLoaitsc Wam. A Low .Marrlare. A Xovel. By Uia alULoca. TOm. Tbe 4'Utltr Kler. AKowl. UjHHtiiCouiki. The I'olaon of Aapa. A Norel. Br Floimci Hmit tr. Moat 4. ran are. A Norel. By Mra. Uimt Wood. Forrlnc tbe Fetter. A Xorel. By Ire. ALBiAHoaa. A IMayarHelitV Daashter. A Kerel. Byblra. itut Ew.aua. JU-ttrated. Fair bot Falae. A Korel. Ey tbe aolbor es " Dora Tliottie." lüvttrnlfd. Lanraater'e Cabla. A KoreL Ey Mn. U. V. Vieroa. lVnntraltd. Florenee Irlnarton'e Oath. A Koral. By Mra. ataar A. l Ihm' rot ed. Th Womnn llater. A Korel. By pr. J.H.Eeameoe. Jltx.trulrd. The ullfornla Cnbln. A Korel. By M. T. Catooa. prt paid crvi rceiptof only 12 Ccntai any ten for book a erer offereü. Uonotr all totikeadranureof iu Hochzcitsgeschenkc. Die feinste un ttligste Tulwahl von Varlor Piar.., Studir-, Hänge und Eted Lampe in Staate. Beste Qualität von sillzerrlattirten Veffern, Säbeln und Löffel. Hauptqartter für Lampen und tackeln. Befte4 Oel und Gasolin. Feine Wasd.Set Thee-.und Dinner.Srvicel. Neuest rien. No. 30 und 32 Nord Illinois Straße. SXF Telephon S7. F r. r3XXTXI to OOMP. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pennsylvanlastr. liefert ausgezeichnetes Wüffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau At fä1oVxitr3. ViT?.-iCJPtr trtt ...)nf X. tvyv w.vvM.wav, Mki.vti iv Avvavv sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordmtlich mätzg. rJChMxxa.f A.. 3XorrIfai, Präftieut. V.t förtfh teSe Skh eZ uiivillo, Nashviile, Mernphis, Chat anooga, Atlanta, Savannah, Jackotirille, Mobile and New örieim. if ist vorteilhaft für yaffagte uad be Zibm, eine tlxztit Route in eh. PalüS-, Schlaf, und Parlor-Wageo z zischen Chicago vnd LsaiL'll? und St kon! vnl ßoslotillt ohd. LSoZttStchs-l. smfort, Schrellizkcu d Sie'tt heit ie r3r(? U alte invfflge V. M. &, Ä. M. M. XX. Xk. JGTlxigx9 ifi?et aeuercl CoflagierIpBt. r!sTbolt Nas,'noto und Sllncil Str., JnrlZ W. F. Black, RnnTneir1oti4. WABASF KOUTE ! Fall Sie die Stadt nach irgend einer RiS tung hm n verlassen beabsichtigen, gehen Sie znr Vadash Ticket.5)fsiee, Flo. 56 Meft Wasyi"gton StraKk, Indianapolis, und erfrage die Fahrpreise und nähere Mitthellnnge. Besondere Aufmerksamkeit wird Laud-Kausern und (Emigranten zugewandt. Rundfahrt-TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten! Die direkteste Linie nach FORT TYAYNE. TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten Stilvattssk, Yalaft'Ochlafv,eZo5. zuverlässiger Auschluh und dollftäudige Sicherheit rauchen die aroße Wabash Oaha die beliebteste Paffagicr-Bahn m Nrurika ! E r. Wacto, Diftritt.Pa?agier und Laud.Ugen Indianapolt, Ind. Z e . Smith, General Ticket-anager. r. C h a u d l e r, c..Paff.. Lud Ticket.?.!. Qt. Zczii. n.

WsVlWd

K

ß Xfell -i