Indiana Tribüne, Volume 11, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint gäglil usd S st gö. UtilghO ,Irf2flnt- ksSkt dnrS d,n ZiiMliJ mtl per Bc5, Mi 5sataotvZrit21t-ft f inlJ c7 id ;9f3?89 i 53. li ir 3 jlti Janlra;?.J',.r ? ir ?J OsNee: IVQ. M?Zand?. Jnd:a2PoIiS, Ind.. 13. Dezember 1837. Tcr Tolch der Mericanerin. Als vor einigen lagen der kleine Sohn oon I. A. Manters in der Nahe von Eridley in Butte (5ounw in Californien spielte, fand er in der Erde einen rostigen Revolver, der augenscheinlich schon lange dort gelegen hatte. Er brachte seinen Fund nach Hause, und sein Vater machte die Entdeckung, daß sich auf einer kleinen qoldenen, in dem Griff angebrachten Platte die Buchstaben . McG." befanden. Herr Manters niußte sofort, daß er die Waffe eines Mannes vor sich hatte, dessen Lebensgeschichte im Laufe der Zeit in jener Gegend zu einer förmlicher. Legende geworden ist. Im Herbst des Jahres 1839 reiste eine Gesellschaft von Mexikanern durch das jetzige Butte-Eounty, um das Thal zu erreichen, in welchem gegenwärtig die Stadt Ehico steht. Die Reise ging nur sehr langsam von Statten, wie dies damals üblich war. Der reiche Spanier Lapezada wollte mit seiner Familie seinen großen Besitzungen in dem Thal, in welchem seine zahlreichen Viehhcerden grasten, einen Besuch abstatten. Der Mann war stolz und bildete sich nicht wenig auf sein Besitzthum ein, seine qrößte Freude war jedoch seine 16jährige Tochter, die sich in dem heißen Klima bereits zu einer Schönheit ersten Ranges entwickelt hatte. Fast jin jeder Mann, der das Madchen sah, verliebte sich in dasselbe, besonders war dies der Fall mit zwei Angestellten dcö reichen Spaniers. Der Eine, ein Amerikaner Namens Thomas Lansing, ein junger Bursche aus Vermont, der jedoch eine lange Reihe von Jahren in Merico zugebracht hatte, war mit der Aufgabe betraut, die 3!cisegesellschaft sicher an ihr Endziel zu führen. Er war der Wagenmeistcr" der Truppe. Der Andere' war der Schotte Harvey McGruigan, der gleichfalls seit langen Jahren in Merico gewohnt und sich genug Kennte niß von der Landessprache erworben hatte, um als Secretär des reichen Lapezada fungircn zu können. Der Schotte hatte vor dem Manne aus Vermont manche Vortheile voraus. Er war ein hübscher, strammer 5cerl, und seine Stellung als Secretär des Spaniers brachte ihn fortwäbrend mit der Familie desselben in Berührung, so daß er mit seiner Angebeteten" viel häufiger zusammentrefsen konnte, als der schmerfällige Lansing der sich fortwährend um die Fuhrwerke u. s. w. bekümmern mußte. Lansing machte die WaHrncbmung, daß die hübsche Senorita seinen Gegner viel lieber hatte,als ihn. Ein lödtlicher Haß gegen seinen Jccbenbuhler erfüllte seine Brust. Feige war Lansing nicht, und er ließ keine Gelegenheit unbenutzt, um seinen Nebenbuhler zu einem Kampfe auf Tod und Leben herauszufordern. McGruigan verstand es indessen, dem riiden ?1ankee" die Stange zu halten, bis die Geschichte zum Klappen kam. Die Reisegesellschaft hatte die Stelle erreicht, wo jetzt die Ortschaft Gridlcu steht, als Lansing mit dem Schotten wieder einmal einen furchtbaren Streit hatte. McGraigan fühlte sich in feiner Mannesehre derart beleidigt, daß er seinen Gegner zum Duell herausforderte. Auf diese Gelegenheit hatte der tyantee nur gewartet. Er kam mit seinem Nebenbuhler übcrein, daß das Duell in einem nahen Haine sofort stattsindcn solle. Die beiden Männer bemerkten es nicht, daß das Mädchen, welches ihnen so sehr am Herzen lag, ihnen folgte, als sie sich $um Kampfe seitwärts in die Büsche" ichlugen. Sie war Augenzeugin des blutigen Kampfes, welcher sich zwischen den Beiden entspann. Dem Duell gingen keine großen Formalitäten voraus. Die Männer schritten die verabredete Distanz ab und begannen zu feuern. Jeder Duellant sollte berechtiat sein, auf seinen Geaner drei Schüsse abzugeben. Mit blutunterlaufenen Augen standen jie einander gegenüber und begannen den Kampf um eben oder Tod. Lansina gewann. Die dritte Kugel, welche er abschoß, traf seinen Gegner mitten in die Stirn, und derselbe stürzte sofort todt zu Boden. Auch Lansing war m demDuell rncht unbeschädigt geblieben. Eine Kugel seines Gegners war ihm in den linken Arm gedrungen, eine andere hatte ihm das rechte Ohrläppchen vom Kopfe gerissen. Blutend, wie er war, begab er sich auf die Stelle, auf welcher sein Nebenbuhler lag, nnd überzeugte sich noch durch den personlichen Augenschein davon, da Jener wirklich todt ). Ein zufriedenes Lächeln umspielte seinen Mund, und er wendete jlch um. Er wollte wieder in das Lager zurück. steckte seinen Revolver in den Gürtel, warf noch einen letzten Blick auf den Todten und beeilte ncy, fortzukommen. Da horte er plötzlich hinter sich leise Schritte. Er wollte sich umwenden, ehe er dies jedoch thun konnte, fühlte er, wie tin spitzer Dolch leine ekle durchvrang Im nächsten Augenblicke stürzte ein Blutstrom aus seinem Halse, er siel zu Boden und war in wenigen Augendllacn todt. Die Mörderin es braucht wohl kaum aesaat ni werden, daß eS die junge Svanierin war. welche auf diese Weise den Tod ihres Geliebten rächen wollte kehrte unbehelligt in das Lager zurück und reiste mit ihren Eltern von dannen. Erst später erfuhr man von der Geschichte, doch wagte es Niemand, das Mädchen wegen Mordes anzuklagen. Neue Heilmethoden. : KürUich ist unter dem Titel Truth in Ehicago eine neue Monatsschrift gegründet worden, welche durch ihren Inkalt allaemeines Aufsehen" erregt hat. Schon die Anzeiaespalten der Schrift
bringen Manche merkwürdige Thaisachen an das Tageslicht. Es erhellt aus ihnen, daß es in unserem Lande bereits eine ganze Menge von Christian Science Colleges" (Lehranstalten für christliche Wissenschaft) gibt, und zwar nicht nur in kleineren Nestern, sondern auch in großen Städten, wie z. B. in Chicago, Milwaukce, Ct. Paul, Denver, San Francisco u. s. w. Diese Lehranstalten verfolgen den Zweck, Heilkundige heranzubilden, die für ihre Patienten keine Arzneien, sondern nur das Wort Gottes" gebrauchen.
Die Literatur der neuen Wlsjenschast scheint ebenso an Umfang zuzunehmen. wie die Anzahl der ihr gewidmeten Schulen. Aüreaus für die Veröffentlichung. metaphysischer Bücher" sind keine Neuigseit mehr, und sie kündigen eine ganze Menge von Werken an, die der neuen Heilkunde gewidmet sind. Auch in Bezug auf Aerzte" der neuen Schule dietet die Monatsschrift eine Menge belehrender Emzelnhetten dar. Es erhellt aus denselben, daß viele Heilkünstler dietcr Richtung in vielen Städten des Landes, in Boston, Chicago, San Francisco u. ). m. ihren Wohnsitz aufgeschlagen haben. Sie treten unter verschiedenen Namen auf, wie Heilkundige der christllchen Wissenschaft", Lehrer der christlichen Heilkunde", Metaphvsiker", christliche Heiler", geistige Aerzte" u. s. w. Die Mehrzahl dieser modernen Netter der leidenden Menschheit recrutirt sich aus nrauenzlmmern, von denen wohl die meisten schon manchen Sturm erlebt" haben. Männer geben sich tu nur sehr seltenen fallen zur Ausübung bei neuen Heilkunst" her. Es durfte nicht schwer sein, den Be weis zu führen, daß die neue Heilmethode ein bloßer Humbug ist, der nur auf die Geldtaschen der Dummen speculirt. Nnzuverlässigt Bundesgenossen. Se't einigen Tagen steht, wie die Post" sich ausgedrückt hat, die Sonne eines öst.'rrcichifch-russischen Krieges am Horizonte. Die Organe der osterrcichlscheu sowohl wie der deutschen Regierung haben erklärt, daß die russischen Truppenansammlungen an der galizischen Grenze als eine Drohung aufgefaßt werden müssen. Ob es wirklich zum Kriege kommt oder nicht, sedensalls steht fest. daß eine ernsthafte Spannung zwischen Rußland und Oesterreich besteht. Die geringste Veranlassung mag zum ganzllchen Bruche fuhren. Unter diesen umständen verdient eine Correspondenz aus Wien Erwähnung, welche die größte Schwäche Oesterreichs darlegt, die UnZuverlässigkeit der Czcchcn und anderer Slaven in einem Kriege gegen Rußland. Daß die unheilvolle innere Spaltung Oesterreichs dem Fllckstaate auch nach Außen hin gefährlich werden müsse, hat seit längerer Zeit Jedermann eingesehen, ausgenommen der Ministerpräsident aasse. Jetzt ist die Lage thatsächlich so, wie der erwähnte Correspondent sie nachfolgend schildert: Die Freundschaft der Staaten und Völker ist ein problematisches Ding. Man darf ihr nicht trauen, man darf sie nicht untersuchen und nicht erproben. Wenn zwei Staatsmänner sich gegcnscitig besuchen und freundlich thun, so sagt man, die Staaten, die sie vertraten, sind befreundet oder gar verbündet. Wenn aber diese Staatsmänner bei einander nicht das nöthige Entgegenkommen finden, wenn sie bemerken, daß nichts für sie zu holen ist, dann suchen sie sich eben ihre freunde anderswo. Aus der Eombination Deutschland-Rußland wird im Handumdrehen eine russisch-französische Freundschaft und aus der deutsch-öster-reichischcn Eordialität wird ein österreichisch-russisches Bündniß. Die Regicrungen sind ja doch nicht immer die stärkeren, nicht immer die Regierenden. Sie glauben zu schieben und sie werden geschoben. Sie stellen ein Programm auf und jede Partei liest cö anders. Sie stützen sich auf eine Majorität und ver lieren dabei das Gleichgewicht. Als Oesrerrclch sich dem Dualismus ergab, war die Monarchie ein Staat, der aus einer deutschen und einer u n -g a r i s ch e n Hälfte bestand. Wenn die Ungarn hin und wieder mit Franzosen, Polen und Italienern Begrüßungen tauschen, die einen weltburgenschen Anstrich haben, so sind die Ungarn sich doch zu er... :t . rr c i - v seur lyrer gesayroercn age ocwusjl gcblieben. Palacky hat die Ungarn das Unglück der Slaven genannt, den Keil, der sich zwischen Nord- und Cüdslaven einschob und ihre Vereinigung hindert, mnoern muß, wenn Europa Nlcyr Rußland einverleibt werden soll. Aber das Bild des Keils gemährt auch einen anderen Anblick: den einer Insel, die von allen Seiten vom hochaufschäumenden Wellenschlag des lavlömus umspult wird. Ob nun die Ungarn ihre europäische Sendung zu erfüllen haben, ob sie ihre Selbsterhaltung betreiben sie sind immer genöthigt, Rußland entgegen zutreten, dem sie es zudem nocy nicht vergessen haben, das; es emmal Henkersdicnste an ihnen verrichtet yat. Aehnlich muß sich das deutsche Oesterreich gegen Rußland stellen, das als der Hort des Panslavismus, die Eristenz des Deutschthums in Frage stellt. Als das dcittsch-öiterreichische Bündniß geschlossen wurde, war Oesterreich noch, was es zur Zeit der Einführung des Dualismus trotz 186 gewesen: ein deutfch-ungarischer Staat. Das Bündniß mit Deutschland war und ist für die Deutschen in Oesterreich Sache des Blutes, und zugleich für Ungarn und Deutsche Sache des Lebensinteresses. Aber Dank dem Grafen Taafe, der unter dem wohlwollenden Beifall des Fürsten Bismarck die Teutschlibcralen in Oesterreich an die Wand drückt, steht Oesterreich vor dem Moment, ein slavischungarischer Staat zu werden. Das ehemals befreundete Oesterreich wird danR ein feindliches, die Freundschaft der Staatsmänner, der Monarchen, der Blutsverwandtschaft der von Bismarck geschmähten Herbstzeitlosen" (Ansviehing auf die Führerschaft des Abg. Herbst) wird schwinden vor der slavischen Feindschaft. Kürzlich hat in Prag eine von den jungczcchischen Abgeordneten einberufene Volksversammlung stattgefunden, welche sich auch mit der äußern Politik beschäftigte. Und da sorgchen es denn GJrejir
und Vaschuti) in riaren Worten aus, daß sie das Bündniß mit Deutschland und Italien von sich weisen, weil diese beiden Staaten die größten Feinde Oeste-. reichS seien und daß das Bündniß Oestereichs mit dem uneigennützigen" Rußland nicht nur viel gesunder, sondern durch die slavische Vlutsgemeinschaft gcradezu geboten sei. Vaschaty führte aus, wie Preußen seit Friedrich dem Großen Oestcreich nur geschädigt habe und daß das dcutsch-östercichische Bündniß geradezu die habsburgische Dynastie gefährde. Nun darf man nicht glauben, daß die Jungczcchcn, die in derselben Versammlung ans die Altczcchen weidlich loShieben, nicht in Bezug auf die äußere Politik mit den Altc;cchcn eines Sinnes wären. Alle Czeen sind natürliche Feinde des Deutschthums, echte Nachkommen und Erben Ziskas. Wenn auch der Staatsanwalt die Blätter consiszirt, welche die Reden Vaschatvs und Gregors bringen den feindseligen Geist kann er nicht in Beschlag nehmen und die Thatsache kann er nicht' verdecken, daß die Regierung, welche mit Deutschland ein Bündniß schließt, sich gleichzeitig auf ein Volk stützt, welches sich offen gegen dieses Bündniß erklärt. Und diese Thatsache muß doch auch den deutschen Staatsmännern zu denken geben und sie müssen sich fragen, ob nickt die Herbstzeitlosen eigentlich in Oestcreich immer zeitgemäß bleiben müssen, wenn daß Bündniß sich nicht günstigsten Falls in eine schlaffe Neutralität verwandeln soll. Erlebnisse ewes Kundschafters.
Jch bin so erzählte der Indianer Kundschafter Paul C. Vlum kürzlich einen ZcitungSmanne, in Cooperstomn im Staate ?!cm Nork geboren und jetzt 33 Jahre alt. Als ich noch ein Knabe war, zogen mcmc Eltern nach St. Paul in Minnesota, welches damals noch ein kleines Landttädtchen war und nur 3000 bis 4000 Einwohner zählte. Mein Vater und seine beiden Arüder widmeten sich dem Handel mit Indianern und machten bäusige Reisen über die Prairie nach dem Westen hinaus. Als ich etwa 12 Jahre alt geworden war, erhielt ich von meinem Vater die Erlaubniß, ihn auf seinen Handelsreisen begleiten zu dürfen. Auf diese Weise hatte ich Gelegenheit, Augenzeuge des großen Aufstandes der SiourIndianer zu sein, und in der Stadt Newburn wurden wir von den Sioux belagert, welche bekanntlich deshalb zu den Waffen gegriffen hatten, weil die ihnen von der Bundesregierung ausgesetzten Lebensmittel u. s. w. nicht rechtzeitig bei ihnen eingetroffen waren. Auch kam ich in die deutsche Turner - Stadt New Ulm und habe mit eigenen Augen gesehen, welches Blutbad die wilden Nothhäute unter den friedlichen Einwohnern der Stadt angerichtet hatten. Später, als ich bereits erwachsen und ein Mann geworden war, bethciligte ich mich an verschiedenen Unternehmungen im Westen. Ich war Landvermesser, Kundschafter bei der Armee des Gen. Terry zur Zeit, als die Truppe des unglücklichen Gen. Euster von den Siour vollständig abgeschlachtet wurde, und nahm schließlich im Winter des Jahres 1877 eine Stelle als Shotgun-Messcn? ger" bei der nordwestlichen Post-Eom-pagnie an, welche den Verkehr zwischen Bismarck in Takota und Deadwood in den Schwarzen Bergen zu vermitteln pflegte. Eines Tages erhielt ich von der Compagnie den Auftrag, mich nach Bell Fourche am Fuße der Schwarzen Berge zu begeben, um die Ortschaft" gegen die Angriffe der räuberischen Siour und EheycnncS zu schützen. Meine BegleitMannschaft bestand aus fünf Männern und einer Frau, der Gattin eines meiner Gefährten. Wir waren kaum an unserem Bestimmungsorte angelangtes wir von Indianern überfallen wurden. Die Station La Fourche bestand aus einem Blockhaus nebst Stallung, welches von einem lwhen Pallisadenzaun umgeben war. Wir fühlten uns in dem Platze ziemlich sicher. Es war Mitternacht. Wir hatten uns Alle schlafen gelegt und dachten an nichts Schlimmes, als Einer von unö durch ein sonderbares Geräusch im Hause aufgeweckt wurde. Er stand auf und bemerkte zwei Indianer, die durch den Schornstein in das Haus zu klettern versuchten. Sie wollten jedenfalls uns im Schlafe ermorden und dann unsere Pferde sowie sonstige Habscligkeitcn stehlen. Unser Gefährte schlug augenblicklich Lärm, und unsere beiden Angreifer sahen sich gezwungen, schleunigst die Flucht zu ergreifen. 'Als wir sie über die Pallifaden hinaus verfolgten, konnten wir wahrnehmen, daß eine ganze Bande ihrer Genossen draußen auf das Gelingen ihres Unternehmens gewartet hatte. Wir verfolgten die Siour nicht mehr in dieser Nacht, als wir aber am nächsten Morgen ihren Spuren nachgingen, fanden wir nicht weit von unserer Station zwei Leichen weißer Prospectors " die I sich von den Schwarzen Bergen aus auf ' den Weg nach dem Osten hatten begeben wollen. Xie Indianer hatten die beiden Männer überfallen, getödtet, scalpirt und beraubt, so daß uns nur noch übrig blieb, die beiden Leichen zur Erde zu bestatten. Seit jener Zeit bin ich fast fortwährend als Kundschafter gegen die Jndia-. ncr thätig. Ich hasse sie.". Heimathslos in New York. Man pflegt in den Zeitungen sehr viel über daö Elend zu lesen, welches in Irland herrscht. Besonders rührend sind die Geschichten von den armen Pächtern, welche von hartherzigen Lords" von Haus und Heim vertrieben werden, weil sie nicht im Stande sind, daö Pachtgeld für ihr armseliges Gütchen zu entrichten. Es ist allerdings bekannt genug, daß viele irische Pächter die contractlich ausbedungene Pachtsumme nur deshalb nicht bezahlen, weil ihnen dies bei schwercr Strafe von den Patrioten." die Irland von der Fremdherrschaft der Engländer befreien wollen, verboten worden ist, trotzalledem aber spielt das Elend in Irland" nach wie vor in der Tagespresse eine große Rolle. Nichtig ist es, daß die Zustande auf der grünen Insel" Manches zu wünschen ubriß lassen, doch gjfct es auch an
derswo Leute, die keineswegs aus vtoti gebettet sind. Sogar hier bei uns in dem reichen Lande der Freiheit," rccU cheö manchesmal gar nicht weiß, waS es mit den Überschüssen in seiner Staatskasse anfangen soll, gibt es Menschen, die mit irdischen Glücksgütcrn vielleicht noch weniger gesegnet sind, als die Armen in Irland, und solcher Leute p,ifct es sogar besonders viele in unserer großartigen, reichen Handelsmetropole, der Stadt New ?)orf Man würde es für ein Vcärcheu halten, wenn eö nicht eine Thatsache wäre : in der Stadt New Pork allein werden alljährlich mehr Leute wegen nicht bezahlter Mirthe zwangsweise aus ihren Wohnungen geworfen, als in ganz Jrland. Wir wollen nur ein Beispiel liefern. In der Zeit vom 30. Juni 1885 bis zum 30. Juni 1880 wurden nach allen officiellcn, vom englischen Parlament bestätigten Berichten in ganz Irland 2,088 Familien wcen nicht bezahlter Pacht von ihrer Heimstätte vertrieben. Diese Familien umfaßten im Ganzen 23,817 Personen. In den Zeitungen wurde ungeheuer viel über das Elend geklagt, welches durch diese Arswcisungen über arme, unglückliche Leute gebracht worden sei, keine einzige Zeitung hielt es jedoch der Mühe werth, zu erwähnen, daß in demselben Zeitraum iu ver Stadt New V?rk allein -2-i,804 Familien zwangsweise aus ihren Wohnungen an die Lust gesetzt" wurden. Rechnet man auf jede Familie im Durchschnitt 5 Mitglieder, dann wurden im Laufe dieses einen Jahres in New ?)ort 124,020 Personen aus ihrer Behausung gejagt, oder ungefähr elf Mal so viel, als zu derselben Zeit im ganzen Königreich" Irland! Ist erst einmal eine Familie in New Nork so weit, daß sie sich die zwanqs-
weise Entfernung aus ihrer ärmlichen Wohnung gefallen muß, dann geht es mit ih? in der Regel mit Riesenschritten abwärts. Das erste Mal helfen vielleicht noch mitleidige Freunde oder Verwandte, daß sie ein neues Obdach sindet und die Miethe für eine Woche oder gar für einen Monat vorausbezahlen kann, dann kommt aber wieder der schreckliche Tag", an welchem die Miethe bezahlt werden soll, und eine neue Ausweisung ist die Folge. Nach dem reuen Gesetz genügen fünf Tage in New ?)ork, um Jemand wegen nichtbezahlter Miethe auf die Straße zu setzen, und nur selten gelingt es einer unglücklichen Familie, den Richter zu einer milden Handhabung dieses Gesetzes zu veranlassen. Die Ausgewiesenen sinken tiefer und immer tiefer, bis sie im Armenhaus landen. lstttbtoiwfckA5:-, JnBezug auf dasVerpflanz e n von Bäumen ertheilt ein Einsender in der Londoner landwirthschaftlichen Zeitung Garden" folgende Rathschläge, welche ebenso zeitgemäß wie auch für die Ver. Staaten zutreffend sind : Die beste Zeit zum Verpflanzen von. Bäumen und Sträuchern ist dann, wann: ihr Winterschlaf" eingetreten ist und sie keine neueil Zweige oder Blätter mehr, ansetzen. Sie befinden sich alsdann im Zustande der Ruhe und sind am besten aeeignet, sich an einem anderen Platze heimisch zu machen. Es ist übrigens nicht nöthig, sich mit. dem verpflanzen zu sehr zu beeilen. Man kann ruhig warten, bis die Knospen wieder zu keimen beginnen, doch darf man natürlich dann seine Stunde mehr säumen. Vor Allem handelt es sich darum, deu Baum oder Strauch mit alleu seinen Wurzel und Fibern möglichst ilnbcschädigt aus feinem früheren Standorte z. entfernen und ihn auf dieselbe Weise auf die neue Stelle zu vcrpflanzczi. In manchen Baumschulen werden die jungen Bäume mit ihren Wurzeln förmlich aus dem Boden gerissen, ohne daß man Acht darauf gäbe, ob auch nicht die wichtigsten Wurzeln beschädigt werden. Es darf dann li.atürlich nicht Wunder nehmen, wenn derartig behandelte Bäume überHaupt uicht angehen oder ein oder zwei Jahre lang nur kümmerlich gedeihen. Sind die Wurzeln cincs Baumes oder eines Strauches beschädigt, dann ist cS nothwendig, die Krone desselben auf eine entsprechende Weise zu verkürzen, damit sie an die geschwächte Nahrungskraft der Wurzeln keine allzu großen Forderungen stelle. Auch das Verpflanzen selber muß mit sehr großer Vorsicht vorgenommen werden. Zwischen den Wurzeln dürfen absolut keine erdfreien Zmischenräume belassen werden, weil sonst allzulcicht Fäulniß der Wurzeln eintritt ; auch fehlt es ihnen dann an Gelegenheit, die geeignete Nahrung für den Baum aus der Erde zu ziehen. Weiß man nicht, ganz genau, daß man alle Zwifchcnräume zwischen den Wurzeln ordentlich mit Erde aufgefüllt hat, dann thut man am besten, wenn man einige Eimer voll Wasser über die Wurzeln schüttet. Das Wasser sickert in den lockeren Erdboden und drückt vermöge seiner Schwere das Erdreich in alle Höhlungen und Oeffnungen hinunter, die sich noch etwa unter dem Baum oder unter dem Strauch befinden. Ein vielleicht noch besserer Plan beseht darin, in das zur Aufnahme des Zsumes oder Strcniches bestimmte Loch zuerst einige Eimer Wasser und -etwas Erde zu schütten, so daß sich ein dicker Schlamm bildet, in welchen man den Baum setzt. Man füllt mit Erde und Wasser nach, bis die Ocffnung vollständig gefüllt .ist, und kann dann ziemlich sicher sein, daß jede Wurz?l und jede Faser des Baumes oder des Strauches ordentlich mit Erde bedeckt ist. Will man recht sicher gehen, daß die Anpflanzung gut von statten gebe, dann lüftet man je nach Gutdünken oie'Wurzcln des soeben in die Erde gestellten Baunies oder Strauches etwas nach oben und bewegt ihn hin- und vorwärts, damit die Erde gute Gelegenheit sindet, in alle Fugeu einzudringen. Um die schwanke Pflanzung" gegen Sturm und Wind zu beschützen, thut man sehr wohl, sie a. Pfähle festzubinden, von denen in bei Rtgel drei für einen Baum vollkommei ausreichend sind. Vor Allem richte man sein Augenm er darauf, daß die Krone in demselben Ver hältniß zurückgeschnitten werden muß, ii welchem die Wurzeln des Baumes ode des Strauches beschädigt worden sind.
DeutsSe Lokal - Nachrichten.
Königreich V a i e r n. Der Köhler Andreas Sebald von Hcinrichsbrunn stürzte in einen noch brennenden Köhlerhaufen hinein und verbrannte sich schrecklich. Es gelang ihm noch, wieder aus den Meiler herauszukommen, doch starb er bald darauf. j In Kemptcn Gerbermeistcr Christ. Dennheimcr. Der frühere Viehhändler Hirsch Hildcrs, in Würzburg Studentenwucherer, wurde wegen fortgesetzten Vergehens des gewerbs- und gewöhn- ! hcltSmäßlgen Wuchers zu 4 Monaten Gefängniß und 1000 M. Geldstrafe vcrurthcilt. Selbstmord begingen: In Altenschönbach der 92 Jahre alte Heinr. Reife,in Beilcnberg der Sohn des Oeko- . j . Iv im V rt "lT fi t P i uumiii juuiutii, iu y ut..ii.iui yuvui' besitze? Friedr. Seltsam, in Regensburc;, der Cigarrenhändler Kammermeier, :n Wien der Apotheker Anton Hebcrtingen von Rockelsing, in Rosenheim der Ackerer Endcrs. An Gift starben durch Unvorsichtigkeit Spczereihändler Chr. Düsscl von Rehau und die Söldner in Ponkraz von Bonöruck. Ertrunken sind der Tagelöhner Hofreiter von Berchtesgaden und der Gemeindekassircr Joh. Diener von Mittelsinn. Von einem Baum erschlagen wurde der Söldner Melchior Keuter vou Jttelsburg. In einer Kiesgrube verschüttet wurde der Arbeiter Rottmeister. Wurm vom Pflugdorf. Durch unglücklichen Sturz starben in Nürnberg die Tochter deS Backermeister Breitfchmerd, in Nadlkofeu der Bauer Fuchs, in Neichenhall der Maurerpolier Anton Essenhpfer. in München : der Chef der Firma Icoman Mayr, Großhändler Math. Obcrhummer scn. Ferner der älteste pcnsionirtc General Otto Fr. Vogt von Hunoltstein, gnt. Stein-Kellerfels, und die Dame des Elisabeth-Ordens Gräsm Maria Anna von Prensing-Lichteneck. Die Privaticrschcleute Friedrich und Barbara Necknagel in Altdorf feierten das Fest der diamantenen Hochzeit. An dem Mörder Wild wurde in Banreuth die Todesstrafe vollzogen. Drei Söhne deS Landwirttes Wünsch und des Maurerpoliers Rabts in Donauwörth kamen einem von ihnen angemachten Feuer zu nahe. Ihre Kleider singen Feuer und die armen Kleinen erlitten einen schrecklichen Tod. Zum Unglück führten sie in den Taschen Sprcngpulver bei sich, durch dessen Erplosion sie überdies arg zugerichtet wurden. Königreich Württemberg. s in Schelkingen der älteste oberlän oische Veteran, Gottfried Hildenbrand, pensionirte Waldschütz. In Schnaitheim wurde der Eckwirth Melchior Bauder wegen eines Sittlichkeitsvergehcns verhaftet. Der Bäcker Raisle in Königsbronn hat in der Braunschweigischen Lotterie die Summe von 30,000 Mark gewonnen. Der Amtsdiener Drechsler von Rcutlingen hat sich auf der Emporbühne der Stadtkirche erschassen ; die Leiche deS vermißten Erhard Jauch von Schwenningcn, Dienstknecht beim Landwirth Fidel Laule in Döggingen, wurde im Walde erhängt ausgefunden ; erhängt hat sich ebenfalls dcr'Küfcr Widmann von Zang bei Hcidenheim. Der Messerschmied Barth von Balingen und der Handlanger Finkbeiner von Dornstetten kamen in Folge eines Sturzcs um'S Leben; der Arbeiter Schmidt von Hengstfeld wurde von einem umstürzenden Jcollwagen erdruckt; der Kauf? mann Albert Kämmcr, Beamter der VersichcrungSbank in Stuttgart erlag einem Schlaganfalle. Großherzo gthum Baden. Vor Kurzem sind die Wohnhäuser von Simon Studinger und Adolf Tritfchlcc in Heppenschwand durch Feuer zerstört worden. Die Ehclcute Studinger und deren 13 Jahre alter Sohir Otto'wurden unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet. Die Wittwe Josef Honold, geb. Raus, von Almendshofen, und der Dienstknccht Gottlieb Müller von Bahnbrücken haben sich erhängt; desgleichen wurde der vermißte Taglöhncr Hiob Neuer von Eberbach erhängt in der Nähe der Hohenwart aufgefunden; die geisteskranke Johanna .Waldkircher von OberHof bei Säckingcn hat sich in einer Jauchgrübe ertränkt. Der Taglöhncr Gallus Maicr von Aha ist meinem Stranenaraben erfroren: " ' - Oesterreich. - Wien: f General der Cavallerie v. Fraticsevics ; Comtesse Gabriele Pod-statzky-Lichtenstein, Tochter deS HerrenKauSmitglicdcs Leopold Felir Grafen öichten.stcin ; endlich die Gastwirthin Frau Katharina Dommancr. Dein vaterländischen Dichter Heinrich v. Collinfoll auf dem Centralfriedhof ein Ehrengrab gestiftet werden. Der Cassirer eines Bankhauses auf dem Schottenring, Mar Morgenstern, ist mit der Summe von 36,000 fl. durchgebrannt. Er hatte eine Urlaubsreife angetreten und der Betrug wurde erst am elften Tage nach feiner Flucht entdeckt. Auf der. Südbahn verunglücke der Wiener Goldwaa-ren-Fabrikant Josef Sckloßko. Selbstmord begingen: der Infanterist des 10. Jnfantcrie-Rcgimcnts Ivan Josefomitsch, die Tochter des DampfschisffahrtS-Bcam-ten Michael Galathovic, die sich mit ihrer Stiefmutter nicht vertragen konnte, und der Oberlicutenant des 11. ArtillerieRegiments. Jakob Dunkel. In Nessowitz (bti Butschowitz) entleibte sich, der Statlonsoorstand Gottmann mittelst eines Rcvolvcrschusscs. In Graz erschoß sich der Betricbsdirector der Telephonstatt Schreiner. In Kutschcrau lebt eiue Greisin Namens Elisabeth Praschek,. die in dem hohen Alter von hundcrtundvicrzehn Jahren steht- und verhältnißmäßig physisch und geistig rüstig ist. Von den, Töchtern der Greisin zählt die älteste gegenwärtig zweiundsiebzig, die jüngste sechzig Jahre. Die Hundcrtoierzchnjährige, welche in ihrem Geburtsort ein kleines Anwesen besitzt, pflegte noch vor wenigen Jahren auf dem Felde zu arbeU ten und verhältnißmäßig schwere Lasten eine ziemlich weite Strecke auf dem Rücken ! zu tragen. Tcr Gutsbesitzerssohn Johann Zimmer in Mansomitz erschoß erst seine junge Frau, worauf er sich in den Garten begab nnd mit zwei Schüssen sei-, nem Leben ein Ende machte. Eifersucht ist das Motiv der That. '
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SWSkZSK,
M MARK. mm&tMt 55 gegen Lungenleiden. Gute Resultate erzielt. Sckon seit riclen Jahren gebrauche ich Dr. August König's Hamburger Brustthee .und habe gefunden, daß derselbe ein ganz ausgezeichnetes Mittel gegen alle Brustleiden ist, dessen Anwendung nicht arm qenug empfohlen werden kann. Pttcr chma, Covington, Ind. Celt 13 Jahren bekannt. MS ein ganz Vorzügliches Mittel gegen j Lungenleiden halte ich Dr. Auaust König'S Hamburger Brustthee, da derselbe mich rolliiändia aebeilt bat. möckte rit eine dieses ausgezeichnete Hausmittel sein. ! ChaS. Meng, Greenficld, JUS. Stark angegriffen. Eine heftige Erkältung hatte sich bei mir auf die öungcn geschlagen, und wollte kcinem der Vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich ersuchte ich Dr. Aug. Äönrg'S Hamburger Brustthee und i kurzer Zeit war ich Vollständig geheilt. Henry F. Heber, Bellerille, Zlls. Jahre lang gebraucht. Seit einer Reihe von Jahren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein ganz Vorzügliches Mittel rctn Erkältungen st. Ich halte denselben stetS im Hause orräthig. Emma Le?hc, 2016 OrleansStraße, Baltimore, Md. 25 Gents tat Packet. In allen Apotheken zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Caltirnoro. Md. 000000 Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. unv odurck diesem Uebel in k u r z e r Z e i t abgeholfen werde kann, zeigt der RetwngS'Anker", 2S0 Seilen, mit nakar getreuen Bildern, melcher von dem alten defcbea HeU-Jnstitut tn Re $ctl berauszegeben ixt, auf lie klarste Weise. Junge Leute, die tn den Stand der Ehe Ueteü wollen, sollten den Epruch EchillerS: D'rum x ruf e, wer sich emtz bindet", wohl behrrzigen, und daS rortressliche Aucb lesen, be sie den wichtigsten Schritt deS 5ebenS thu t Wird für 25 Cevls tn Pcstinarken, tu deutscher Sprache, sarqsam verpackt, srci renandt. Ädrefse : Deutche.HeiMiisti:ui.lI ClintonPlace, New York, N.Y. In Indianapolis, Ind., beim Buchhändler G. Keyler. L3 Sud Delaware St. 000000 rnwnm U t Cures a4 Remotes . . o. I dllf SHiiwuini Dee Stlngs Klos ' qutto and AU . inawb uiicsi j t riSPIXS, CL0TCHE3, Humors, Eirth-raarks, and overy form os&kin tlemis2iC8. poeitively eared on tho riost delic&ta ekln witfaont leavlnff a scar, by Sop Qln.t33Q.eiLl;. Prico 5cta., COcta. and $ 1. . At drormists or by xnaO. . The Hop Pm TOrraTz Co., New London, Conn. biliousnesa and constipatJon. fcave no eci Linie 110p iiis lor BusK-neaoacne, ia, 85c V In allen Apotheken zu habe. J.S.arrellKCo Dam'pshtizungs'Contraktorm ?1unibvr8 s (Aaütterg No. 84 Nord Illinois Straße. 2ö.jährige Erfahrung l Prompte nnd billige Bedienung ! U7 Die Firma empsiehü sich ,r nsertlgun, aller Plumdrrarbeiten und verspricht dieselben eben so gut und diuerhift all den SesundheitSvorschrtsten emsvrechend, annuferttgen. U. s. wmi I. X. L. GMMme ?as öeste RWV DsföW 2 o 2 für die Saison 1887. M. Gayllor, Office: JSox-a West: StirGT Teledboa 949. Fragt Euren Grocerdarnaü! H. F. SOLLIDAT'S ?rkpnrirtt Buchweizen -Mchl Reines BaSpulvf.r. . Ooblschmecke alt (?z tratte undVilvürzl-. Wollt Ihr da'Be?e, dann sauft ber. uns.
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