Indiana Tribüne, Volume 11, Number 85, Indianapolis, Marion County, 12 December 1887 — Page 2

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Zndiana Tribune.

Erscheint Fi g li ch d Sstags. e?i,tL,ttq, .tniint' ksZt durch bin Irijctil Testß p,OS, bis Zonstwi 0 2.8411 i ? xe, zu icsrtru l? V ,szS,N ti 5c3t ri f&tjj IO O MylttQbSr. JndianspoliS, Ind., 12. Dezember 1887. Im Walde verirrt. Fräulein Dinah Mosely, ein hübscheS, 22 Jahre altes Mädchen, besuchte kürzlich ihre Tante, die Farmersfrau Nankin in der Onschaft Clifton in Maine, etwa 20 Meilen weit von Bangor. Der jun gen Dame aenel die Gegend ganz ausgezeichnet. Da gab e3 Gebirgsschluchten, Sümpfe, Thäler und Berge, durch die es nch gar romantisch schweifen ließ, und Dmah liebte die Romantik über Alles, Jeden ag schweifte sie ohne Führer und Vizuno m ocr eln,amen egeno umyer. Emmal siel es ihr ein, die Hohen auszuzullzen, rocicgc in grauviauem vcylmV i. C? A CXT r C 1. I wer curuj sen cicgicn aaio von oer ans , oern e:te des Thales zu ßv ymuverwollen. Kl, war nocy sruy am age. tT fi'. rr.txt. v.r..ii.l er zimmei say iruoe aus, uno es yalie bu"3 den Anschein, als ob ern Neaenflurm bevorstehe. Sie kehrte sich nicht daran, trotzdem sie nur ganz leicht gekleidet war und nicht einmal einen Regenschirm bei sich hatte. Bald befand sie sich mitten im Walddickicht und setzte muthig ihren Weg sort, um ihr Ziel zu erreichen. Daheim im Hause ihrer Tante wußte man, daß sie sich im Walde gern aufzuhalten pflegte, und bekümmerte sich nicht weiter um sie, bis der Abend angebrochen war. Auch dann lieft man noch eine geraume Zelt verfließen in der Vorausletzung, daß sie sich auf einem ihrer Ausflüge vielleicht nur verspätet habe. Als aber die Nacht anbrach, wurde man unruhig. Unterdessen war es der romantischen jungen Dinah schlimm ergangen. Sie hatte ihr Reiseziel" zwar fest vor Augen U Sl. i A.4 t. sSs wfMM 1 ysymu, vu3civc icüuuj imiy utiiuuu, uis i sie sich inmitten des dichten Waldes befand. Sie wanderte weiter, bis ihr die

schreckliche Gewißheit wurde, daß sie sich Die Hauptsitze sind Stockholm, Gotenin dem einsamen Walde verirrt bürg und Malmö, wo jetzt auch socialhatte. Um das Uebel voll zu machen, demokratische .eitunaen erscheinen, an

sing es an, heftig zu regnen, und das Mädchen war in kurzer Zeit bis auf die Mädchens' gefroren, lcbersrost durchschüttelte ne. und )t fühlte grotze Neu gung, sich niederzulegen und auszuruhen, doch hielt sie das Bewußtsein aufrecht, daß sie unrettbar verloren und dem Tode . ? .-1 C C I gewiomer sei, wenn sie ersr einmai oer sie , : : t ..-.f. r x ... ... I luugiuiii imiiici mcyi uqujiciucuuui Müdigkeit nachgeben und sich aus das Moos niederlegen würde. Es wurde Viaqt, und sie wanderte immer weiter, mal gcrieth sie sogar bis an den Hals in einen eiskalten Bach und konnte sich nur mit 'cuye aus demselben retten, docy hielt sie sich noch immer auf den Beinen und sehte ihre trostlose Wanderschaft - . - w t w . r sorr. ie wus;te, es yanoeire sicy um Tod oder eben. Die Nacht war vergangen. Dinah konnte nicht weiter. Ihre Kleider waren steifgefrorcn, und sie war todtmüde. Sie legte sich auf einer moosbewachsenen Stelle nieder, um zu schlafen. Ob eS für sie noch ein Erwachen aeben würde? Sie befand sich in einer solchen Stlmmung, daß ihr die Beantwortung dieser Maae alelchalltig war. Afslnrn hnhf s?f ihr ys.,,n i,tm wf'vw i Schlummer acschlossen. als sie in der I " -" " n - rt " I Nähe den Tritt eines Menschen vernahm. Sie hatte nur noch die Kraft, an den Zweigen eines in ihrem Bereich besindlichen Gebüsches zu rütteln, dann sank sie bewußtlos zusammen. Ein Mann Namens Nickerson befand sich gerade aus dem Wege zu feiner Arbeit im Walde und vernahm das sonderbare Geräusch. lHr begab sich zu der betreffenden Stelle, bog die Zweige des Gebüsches auseinander und sah auf dem vytvuiu.il. uuviiuuuuii uiiu iuu uu utill I Erdb dm die Gestatt des ansch inend ...... ... ' ' ' I tief sch a enden Mädchens. Er ritte Herbei. Hb Dinah aus und suchte ihre Hände c -7,. v,,- ... fA und usze durch vietben zu erwärmen, so daß sie wieder zu Bewußtsein kam. .Bitte, lasten Sie mich nicht sterben. sagte sie mit schwacher Stimme und ver siel wieder in Ohnmacht. Nickerson war der Situation vollkom men gewachsen. Er schleppte schnell (- r ' l. - c . lroaenes yteiifi yervei uno zunoere ein großes Feuer an, in dessen Nähe er die Bewußtlose brachte. Das Mädchen erholte sich unter der wohlthuenden Wärme Man brachte sie in da3 Haus ihrer Tante, und dort in'S Bctt. Das fürch lerllme Avcnieuer jmcini oer esunouell s nfe ...i r j. v . Ai.r vr Dinahs nur wenig geschadet zu haben, doch ist sie von ihren romantischen" trelferklen ourcy aio uno yai gründ lich geheilt worden. . .. i -t l i r. x Tle Krebskrankheit. Anlattllü, der ranknelt des deut azen . . . , . p Kronprinzen Fridrich Wilhelm richtet sich die Aufmerksamkeit der Aerite und der gebildeten aicn wieder in erhöhte y -l ' c ß. f a o t.l.i UltslBstslü auf oen jcrcv5, icnes surcyrer-

Haut ourcynaLt. ')avel pnss oer zmo latt in Stockholm war zuerst cm Tageeisigkalt durch die Lichtungen des Wal- blatt, konnte dabei aber nicht bestehen des. sodaf; die durchnäßten Kleider deS und mußte in ein Wochenblatt umaewan-

In der Dunkelheit konnte sie mcht sehen, grammen und Flugschriften vertheilt oder wohin sie trat, und häusig siel sie über verkauft. Die höheren Elasten der Bevermoderte Baumstümpfe oder Wurzeln, völkcrung stehen der socialdemokratischen wobei sie sich schmerzhaft verletzte ; ein Bemeaunq ziemlich aleichailtia und kei-

UN konnte n?leder ihre (Mheder mvnentw I

- y. ' rociyuum c zwi men mveuer uno nrlinfr7nprt rn.irn nt rtnnprrrt lnmr im I , ' ' ...

cr" ;r l I C o 1 - r-' oellgeoer eien ganz zufriedenstellend, Walde, durch den NauH aufmeram ge- auch Hätten die ersteren wenig gerechten macht, gleichfalls Herbelgee.lt. Die Ver Grund zu Klagen. Eine vollständige mißte war endlich gefunden ! Täuschung ! Die socialdemokratische Be-

lich schmerzhafte Leiden, welches bisher irer ueocrzeugung und von ganzem Herttflcfc allen Bcmübunaen der Wissenschaft zen ergeben, er hat sie aufs gründlichste

?snttet Kar und allaemcin als unbeil-

dar gilt, wenn es im menschlichen Körper Eifer und aus den reinsten Beweggrünerst einmal sich fest eingenistet hat. den. Lunde ist Autodidakt, Sohn eines 1 . .. -. 7 . .. t c 0f.(.!lavs - -ci r f ? r l

zn der letzten eu slno aucy in oen cilinyil flü) lummcrllcy oura) 4 mm Wer Staaten mehrere hervorragende Vorbereitung der Studirenden zum phi- ; den Steinblock erschlagen und der BergMa'nner der Krcbskrankheit zum Opfer losophischcn Eramen eine Art Vorbe-' mann Baumeister von Eastrop wurde fallen wie z. B. Gen. Grant, Sena- reitungsprüfung, die alle norwegischen ?uf 0cl Seche Erin" vom Fahrstuhl ?' c-.tr rrtrnirt w k,,r.- s,, Studenten be sieben müssen fr fifi todtaequetlcht. Die Zvabrikaebäude der

(Ul "V1 WH ,

Schinsbauer John Roach, u. A. Der Krebs ist eine .cioilisirte" Krank?

yelr. er sammt wenigstens silzr selten un ter den Negern hier zu Lande vor, und e5 werden von ihm hauptsächlich solche Personcn angegriffen, die an Wohlleben gewöhnt zvaren. Das Rauchen von Tabak und Cigarren z. B. hat in vielen Fällen bei Männern Zungen-oder GaumenkrebS verursacht, doch ist es nicht minder eine Thatsache, dap hauptsächlich Frauen, die an ein gutes Leben gewöhnt sind, vom Krebs befallen werden. Derselbe nistet sich bei ihnen vorzugsweise in den Brü? sten und in der Gebärmutter ein, ferner werden der Magen, die Lcber.die Lippen,

die unac und noch andere Theile deS menschlichen Korpers von ihm hcimgesucht. (Sine der selten stenFormen dieserKrank heit ist der KehlkoppKrebS, an welchem jett angeblich der deutsche Kronprinz leidet. Trodalledem inb ln den 20 Jahren von 1866 bis 188G ungefähr 7ö Fäll vorgekommen, in welchen der Kehlkops operirt wurde, weil er vom Krebs ange griffen war. ogar in dlesem Jahr ist in bcn Staaten allein drei oder vier Mal der vom Krebs zerfressene Kehlkops 0n Patienten vollständig ausgeschnitten korben. Von den Operirten erliegen ungefähr zwei Drittel der Krankheit oder tx Operation sofort, von dem übrigen drittel muß ein beträchtlicher Theil später sterben, weil die Krankheit von Neueir ' wiederkehrt. Manche Aerzte sind der Ansicht, daß man in der Behandlung von Krebskran. ken nicht radical genug verfahren könne. Entweder müsse man das Uebel sofort gründlich von der Wurzel aus ausrotten, t r cr rr ... ? . cr diealcuren baben indessen bis iefct auck ooer lkim leinen vea la cn. Ajit via niir mflln atholhn. ?!ur Quacksalber behaupten, sie wären im Stande, den rc6s zu heilen. Skandinavische Socialisten. tAus der .Köln. Ztz.'l ITit socialdemokratische Vemeauna hat kn Schweden im letzten Jabre bedeumngsvolle Fortschritte' gemacht. Roch im vorigen Jahre 'konnte die konservative Presse mit anscheinendem Recht sagen, der Socialismus werde in Schweden nie festen Boden gewinnen. Jetzt stellt sich heraus, daß dicö eine Täuschung war. Es ist ein Netz von socialdemokratischen Vereinen fast über ganz Schweden ausf 1. . f. ' . - ff . f. O- 1 "C L . gespanni ; oelnaye aue groizeren laoie haben einen solchen Verein und auch das Land beginnt dem Beispiele ;u folaen. den beiden letzten Orten erst in allerneuester Zeit. Das socialdemokratische delt werden. Ueberhaupt sind die Geld mittel der dortigen Socialdemokraten noch sehr aerinq. Die Hauvtführer der Bcweauna sind: der bekannte Palm. Brantinq, Nordmann, Danielsson und r. .. ' . ngström. Palm und kordmann sind - .-. ; - m ..- sasl oen ganzen ommer aus cel en aewescn. haben Schweden von einem Ende bis zum anderen durchzogen, überall Vereine gegründet und eine Masse von Pro emeaunq zumueu alelcyalltla neswegS so feindlich.cgenüber, wie dies in Dänemark der Fall ist. Dies hat seinen qam natürlichen Grund darin daß die Socialdemokraten in Schweden sich erst in neuerer Zeit politisch ' . bemerkbar gemacht uno es bisher vermieden haben, fremde Interessen in aröerem umsange zu verletzen. Platze zur AbHaltung ihrer Versammlungen werden ihnen von Privatleuten und selbst von BeHorden bereitwillig eingeräumt, und bei der großen Arbeiterkundgebung am 10. Juli d. I. war sogar die Musik des ÄrtlUcrlc-ceglments in Uniform an der Spitze des Zuges, in dem sich sechs rothe Mahnen vesandcn. 1 , . "Uch oer ocialvemolrat" fuhrt bis- - - t rveiien eine maszio e praa)e, oyne vafur angesehen zu werden. Als der König einer Abordnuna von Arbeitern, die bet m auf die Einführung des allgemeinen Stimmrcchtes antrug, zu erkennen gab. daß dies eine Unmöglichkeit sei, daß aber wohl der Wahlcensus etwas herabgesetzt werden könne von 800 auf 700 Kro nen, hieß es im Socialdemokrat", diese antwort des taatscyess" zeuge von königlicher Dummdreistigkelt. Das nächste Ziel der soclaldemokratl- ; j cn r- c r ch" Bewegung m Schweden t auf d,e IVlMirhritMrt rt Artntt sftwttr 3 ' "V7. s? .-. JÄ.' Mten alle grLern. ,n i wie cui cuuuiici auucijaiuncu -uer amm , . ' 0 . , lungen ab. Durch dieses Mittel hosst man mit der Zeit zu politischer Macht zu gelangen, on Anwendung gewaltsamer Mittel, um diese zu erreichen, ist bis zeyr mll nusnayme jener Krönung von .'l ... cn . t... r r i L . ni l eilen .patms Nilyr 01c neoe gewesen. Bis vor Kurzem noch wiegte man sich m 3! o r w e a e n in der Einbildung, daß die Socialdemokratie dort keinen Boden ewinnen werde. Man meinte, die Leute uiicn einen zu gquncn cinn. uno die ? X. 11 i. ! rr . :TJ. c..Y , c r 41 . r c ... i t weauna hat in letzter eit mäcktia um sick gegriffen. Am 17. Mai d. X. dem -ii, - , , . ' ll luuasse te öes norweattcken l rundgesetzes, war unter den Aufzügen der der Sscialdemokraten der arößte und tahltt i ... . i v u 10,000 Thellnehmcr. Die Hälfte der Studentenschaft 400 500 Mann bethelllgt sich bereits an der socialdemokratischen Bewegung. Die Socialdemokraten Norwegens Kal c ' . ... ?rn cin vor rurzem aearündetes Oraan. vas dreimal wöchentlich erscheint. Die Hauptführer sind der Advocat Mener und der canä. z)ki!. Lunde. Der erstere ist I av t i!rjs riwnuiwcmüiiautgc acye aus Jouftudirt und wirkt für sie mit dem arSKten . unmi..e,bann Einfluß 3 emen die Arbeiter veiler aus uno wnro mit ver Zett

wsyt au der 5pttze der gsnzen Bewegung stehen. Bisher gab es nur eine gewisse Anzahl socialdemokratischer Ortsvereine in Norwegen, ohne gegenseitiges Zusammenhaltcn oder gemeinsames Programm, und man dachte nicht daran, für die hauptsächlichsten Interessen des Arbeiterstandes im Wege politischer Agitation zu wirken. Um darin eine Aenderung hervorzubringen, ward hauptsächlich auf Anregung der genannten Führer Mei)er und Lunde die sich jedoch der activen Theilnahme enthielten ein allgemeiner Arbeiter-Eongreß vom 21. bis 23. Au-

gust d. I. in Arendal zur Begründung einer selbständigen norwegischen Arbeiterpartei abgehalten. An dem Eongreß nahmen 24 Abgeordnete von 19 Fachund Arbeitervereinen Theil. Es ward beschlossen, daß alle bestehenden Arbeiterund Fachoereine sich zu einer centralisirten Hauptleitung zusammenschließen sollten ; daiZ Berichte zwischen der Hauptleitun.i und den Arbeitervereinen ausgewechselt werden sollten, um für die Ernchtung von Arbeiter- und achoeremen 4,t rntrfatt tJtt n li ntrAll iftfM a ritt,. I zu wirken, ku der entralleltunq wur den folgende Mitglieder berufen: Knudsen und Petcrsen in Ehrlstlama, Nllse tu Bergen, Lode in Ehristianssand und Andreas Hansen in Arendal. Es ward aus dem Eongreß auch beschlossen, eme Adresse an das Storthing wegen Einführung des augemeinen .tlmmrecytS zu schicken. DaS vorläufige Programm der norwegifchcn Arbeiterpartei verlangt: Die tLlntuhrung des allgemeinen (stimmrechts, den Erlaß eines Arbeiterschutzgesetzes Mltöcormal-Arbeltstag, Aufhebung aller Zölle auf Ncthwendigkeitsartikel" und die Einführung einer directen Steuer mit steigender Scala sowie die Unterstutzung berechtig! Arbeitseinstellungen. Meuterei zur See. Als dieser Tage die Barke Freeman" im Hafen von Boston landete, wurde ihr Eapitain Homes von Bundesbeamten unter der Anklage verhaftet, einen Mord auf offener See begangen zu haben. Im Polizeigewahrsam erzählte der Eapitain folgende Geschichte: Ich war mit meinem Schisse im Hafen von Yokohama in Japan angelangt, als mich die meisten meiner Matrosen und Ossiciere verließen. Nur der Steward blieb auf dem Schiff. Ich wollte gern wieder Weiße an Bord meincs Schiffes baben, doch waren meine Bemühungen erfolglos, und ich mußte zufrieden fein, daß ich japanesische Leute an Bord bekam. Unter den von mir neuangeworbenen japanesischen Matrosen befand sich auch ein Mann Namens Hidakikimatsu. Er war nur etwa 5 Fuß 3 Zoll groß, aber sehr kräftig gebaut und ein unruhiger, aufrührerischer Mensch. Wir fuhren nach Eebu, und in dem dortigen Hafen erkrankte Hidakikimatsu sehr schwer. Ich besorgte für ihn einen Arzt und that Alles, was in meinen Kräften stand, um sein Leben zu retten. Er genas, scheint aber seit jener Zeit einen tödtlichen Haß gegen mich gefaßt zu haben. Ich glaube, die Krankheit hatte auch die Thätigkeit seines Gehirns angegriffen. Wir verließen Eebu am 28. Mai, und ich war mit dem Frceman" aus der Heimfahrt begriffen. Ich wußte recht gut, daß Hldakikimatfu englisch fast ebenso gut sprechen konnte, wie ich, und es siel mir auf, daß er mir jedesmal, wenn ich ihm einen Befehl ertheilte, auf japanisch eine Antwort ertheilte, wobei er jedesmal höhnisch grinste. Ich mußte häufig harte Worte gegen ihn gebrauchen, um ihn zum Gehorsam zu zwingen, indessen fuhren wir weiter, bis wir in die Nähe von Java gelangten. ES war am 6. August, und wir hatten einen günstigen Wind. Ich sah mich veranlaßt, den Japaner auszuschimpfen, weil er einen meiner Befehle nicht ausgeführt hatte. Er wurde frech, und ich gab ljm eine Ohrfeige. Dies brachte ihn in eine fürchterliche Wuth. Erst stürzte er sich einige Schritte zurück, dann kam er wieder auf mich losgesprungen. Ich wollte die Mannschaft zur Hilfe rufen, doch hatte ich schon seit langer Zeit bemerkt, daß sie von einem meuterischen Geiste beseelt war und nur auf eine Gelegenheit wartete, um mich umzubringen und von dem Schiff Besitz zu ergreifen. Ich sah, daß ich allein auf mich angewiesen war, und handelte darnach. Oer wutkende .Javaner war wie ern wildes Thier auf mich brüllend losgestürzt. Ich konnte ihm in dem engen Raume nicht ausweichen und sah, daß mir der Tod vor den Augen stand, wenn ich mich nicht wehren würde. UeberdieS war mein rechter Arm verwundet, sodaß ich mich unter keinen Umständen gegen meinen Angreifer hatte lange vertheldigzn können. Mit einer blitzschnellen Bewegung hatte ich meinen Revolver aus der Tasche und schoß meinen Angreifer, der sich dicht neben mir befand, in die Brust. Er stüttte wie ein Holzklotz zu Boden, ath mete noch einige Secunden und war dann ? todt, eine Landsleute hatten vor m nein Revolver Angst bekommen und hlel ten sich fortan in respektvoller Entfer nung. Am nächsten Tage ließ ich den Leichnam in die See versenken. Der japanische Küchenjunge, den ich an Bord hatte, murmelte dabel ein kurzes zapanlsches Gebet. Im nächsten Weil, welchen mein Schiff erreichte, lohnte ich meine ganze 'fr . ct r i : l .r e e i. . japanische tannscyafl ao uno zorgre oa für, daß ich andere Leute an Bord be kam. Die Japaner verklagten mich, und dies ist wohl die Ursache, daß ich jetzt verhastet worden bin. Ich bin unschul dig. Ich habe nur gethan, was meine Pflicht war, um mein eigenes Vebcn und mem Schiss zu retten." Der Eapitain. wurde biS auf Weiteres unter S30.000 Burgschast freigelassen. Provinz Westfalen. t In Warbura Pfarrer der Neustadt. Landdechant und EhrendomkapitularWilii m r- . .. r . . c- r. iiriiii ijjrrrrrT i rr irinnrmr ;w nmrr rr V '"""V'T1 P7 . .Sid.mHörw wurdcn zum s"'"".

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In 17 Eountics von I l l U nois wüthet die Schwcine-Eholcra und erursacht den Farmern große Verluste. Eine Frau in Des MoineS ln Iowa gratulirte einer Freundin, deren n Zowa gratullrte einer Freundin, ocrcn atte als ein arger Schnapssäufer beannt war, daß sie in Folge des Prohiitionöaesctzes sich in viel besseren Ver- . konnt vltlonöaesctzes sich vx viel des hältnisscn befinden müsse. Ach ja," sagte die Frau, insofern bin ich jetzt schon besser daran, daß er jetzt seinen Schnaps in Flaschen nach Hause bringt und ich nachher wenigstens die Flascher verkaufen kann." In Philadelphia hielt der Eoroner einen Jnquest anläßlich des plötzlichen Todes deS 14jährigcn John W. Quick ab. Es wurde festgestellt, daß der Tod des Jungen durch übermaßiges Eigarettenrauchcn herbeigeführt worden ist. Die Mutter des Jungen nrt fplhif nnA or Unh rn iSiftnreTlP fc$ mals aus dem Munde gebracht u sld vergebens bemüht, ihm . . " ' ' . - tft diese Leidenschaft auszutreiben. In West Troy im Staate New Z)ork starb vor einigen Wochen ein Mann Namens Henry Konsmann. ?öox der Beerdigung küßten die 9ittrn? und die drei Töchter des Verstorbenen die Leiche. Frau Konsmann und die älteste Tochter starben nicht lange nachher an Blutvergiftung, während die beiden jüngeren Töchter jetzt schwer erkrankt darnieder lieaen. Auf ihre Wiederherstellung ist nur wenig Hoffnung vorhanden. JnPhiladelvhia winde Dr. A. Van Harlingen zu K100 Geldbuße verurtheilt, weil er es unterlassen hatte, dem Gesundbeltsratk über uvn müt von Aussatz, welche er in Behandlung hatte, Anzeige zu machen. Der von ihm erhot i c c - nt ? i . r i ? oene lnwano, oan Äussay mcui aiseinc ansteckende Krankheit zu betrachten sei, wurde durch eine von ihm selbst vor dem Eollegium der Aerzte von Philadelphia gemachte gegentheilige Bemerkung widerlegt. Bekanntlich wird für die Bleistifte besserer Sorte vorzugsweise Eedernholz verwendet. Dieses Eedernholz aber kommt, wie nicht allgemein bekannt sein durfte, in neuerer Zelt fast ausschließlich aus Florida, und zwar aus den großen Sümpfen zu beiden Seiten von Eedar Keys in Leoy Eounty, von wo es nicht nur nach 3!ew Vork und New Jersey, sondern auch nach Deutschland und anderen europäischen Ländern versandt wird. ' Von außerordentlicher Bescheidenheit scheinen die Adoocaten und Nachlaß-Berwalter in Augusta in Georgia zu sein. Vor Kurzem starb dort John Davison und hinterließ ein Vermögen von S116,000. Dasselbe ist soeben getheilt worden, und zwar haben zu allgemeiner Verwunderung die Erben fast 65 Procent davon wirklich erhalten. Sie bekamen zusammen H75,000, mährcnd die Verwalter mit 20,000 und die Advokaten mit b21,000 zufrieden waren. Glückliches Augusta ! Im fernen Westen" gehl es noch immer lustig" zu. Vor einigen Tagen ritten 50 bewaffnete Männer in die Ortschaft Gypsurn in Eolorodo hinein. Sie drohten, den ganzen Ort dem Erdboden gleich machen zu wollen, und singen dann an, mit ihren Revolvern auf die Bürger zu schießen. Letztere saminclten sich schnell und machten einen tapfern Angriff auf die Eindringlinge. Es entspann sich eine reguläre Schlacht, in welcher drei Bürger und zwei Raufbolde getödtet wurden. 8ucn is life. I n L a n c a st e r, P a.' i st d e r junge John Rudy unter der grauenhaften Anklage verhaftet worden, feinen eigenen Vater ermordet zu haben. Ehristian Rudy, der Vater, ein C5 Jahre alter Mann, war ein Insasse des Eounty-Ar-menhauses und wurde in der Nähe der Anstalt als Leiche mit zerschmettertem Kopf aufgefunden. Man hatte an demselben Morgen seinen Sohn John einen Gegenstand nach der Richtung schleppen sehen, in welcher später die Leiche ausgefunden wurde, und begab sich in Johns Wohnung, wo man ein blutbeflecktes Beil fand, mit dem aller Wahrscheinlichkeit nach der Mord ausgeführt worden war. Rudn behauptet, unschuldig zu sein. In San Francisco sind jetzt zwei Kamtschadalen auf Besuch wider Willen. Sie stammen aus einer Gegend. die von den Seefahrern Jndian-Point genannt wird und an der arktischen Küste liegt. Als derWalsischsahrer Neindeer" dort eintraf, begaben sich die Zwei in einem Eanoe an Bord des Schiffes, um eine Anzahl Felle zu verhandeln. Während sie sich noch am Bord befanden, erhob sich ein starker Sturm.der das Schiff zwang, auf die hohe See hinaus zu steuern. Und so mußten die Beide mit nach San Francisco. Sie heißen Nagasuk und Jaschya, sind aber von den Matrosen Tommy und Jack Smart getauft morden. Der eine ist nur vier Fuß groß, der andere vier und einen halben Fuß, aber Beide sind ganz aufgeweckt. Ein gelungenes Gaunerstückchen wird aus Chicago gemeldet. Ein heruntergekommen aussehender Mann stand eines Abends frierend vor einem Kleiderladen an der Madison Straße und betrachtete mit Neid einen mit eis nem warmen Winterrock umhüllten sögenannten Dummy," der vor den Laden stand. Ein Zettel besagte, der Ueberrock koste nur $8, sei aber mindestens Hl 4 werth. Ter Mann verliebte sich in den Rock und es fror ihn. Schnell entschlosfen schlang er seine Arme um die Holz; siaur. schleppte sie in einen nahen Hausgang, nahm ihr den Rock ab, zog ihn sich selber an und lief davon, so schnell ihn seine Beine trugen. Das Komische beider Geschichte ist, daß keiner der Vorübergehenden, welche den Vorfall staunend beobachteten, daran dachte, den Dieb zu verfolgen, bis derselbe verschwunden war. r . 21 errathen i'teve Hat einen Chinesen in Philadelphia um den Verstand gebracht. Lah Han Yab, seit IS Jahren in Amerika, ein fleißiger Mann, ! der sich vor einem Jahre H5000 erspart j E SS I r. .11. r.'.ti. r. j. r.". r: jl cn seinem niitm Rufe und aab demselben

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deu Läufpäß als' er von ihr vollskandiz ausgebeutet worden war. Seit der Zeit besicl ihn Schwermuth, die sich zum Wahnsinn steigerte. Als dieser Tage zwei Frauen in Geschäften seine Wäscherei betraten, ergriff er ein riesiges Messer und stürzte auf sie los mit den Wor ten: Italiener sticht eine Frau todt, Ehinese zwei." Die Frauen stürzten auf die Straße, Mordio schreiend, Lah Han ö)ab mit gezücktem Messer hinterdrein. Er wurde indessen überwältigt und in's Plizeigcwahrsum gebracht, wo er in völlige Tobsucht verfiel. Deutscke Lokal - Nachrichten! Provinz Hannover. Die Zahl der Todten bei dem Un glücksfalle an der Wcsermühle bei Ha meln hat sich auf 11 gesteigert, indem von den 4 verwundeten Arbeitern 2, Namens Fuhrmann und Hildebrandt, noch nachträglich ihren Verletzungen erlegen sind. Die Leiche des vermißten Ebbecke wurde in der Weser gefunden. Die Beerdigung der Verunglückten fand unter allgemeiner Theilnahme statt, sämmtliche Geschäfte der Stadt waren 'geschlossen. Die Vausumme der in Trümmern liegenden Mühle soll gegen 5 Mill. Mark betragen. Zu Ehren St. Hubertus beging die Forstacademie in Münden ein großes Jagdfest im Reinhardwalde. Nach Beendigung der Jagd brachten die Studirenden der Academie dem Director derselben einen Fackelzug. In dem Bergstädtchen Wildemann ist nun auch die Trichinosis ausgebrochen; bis jetzt sind ungefähr 100 Personen an derselben erkrankt. Der vom Göttinger Schwurgericht wegen Verleitung zum Meineid zu 7 Jahren Zuchthaus uerurtheilte Bäcker Sprele hat sich erhängt und in Winsen a. L. ertränkte sich der Arbeiter Wilckens. Durch Ueberfahren wurde getödtet der Schachtarbeitcr Heinrich Fauteck aus Gr.-Liedern ; beim Rangiren von Eisenbahnwagen wurde in Bohmte der Heizer Vodenstett erdrückt, und beim Sa'.tdholen verschüttet Friedrich Rabe aus Campsheide. An BlutVergiftung starben der Apotheker Horn jun. in Gronau und der Dr. med. Meyeringh in Schüttorf, letzterer infolge eines Katzenbisses. Aus der Rheinpfalz. Das Fest der goldenen Hochzeit feiere .en Stadtrath und Fischer Bernh. Ditsch und seine Ehefrau Sophia in Speyer. Der Lehrer Endres in Dudenhofen feierte sein 30jährigcs Dienstjubiläum, aus welchem Anlaß er die goldene Medaille des Ludwigsordens erhielt. Bierbrauereibcsitzer John Eichler von New Jork, der Schwager des Gutsbesitzers M. Uhl auf dem Albisheimerhof in Göllheim hat unserer Gemeinde ein Haus zur Einrichtung eines Kindergartens geschenkt und sich außerdem erboten, zur Erhaltung desselben ein Kapital von 5000 Mark zu stiften. Die Schwägerin desselben, Frl. Siegel, und der Schwager desselben, Jakob Siegel, haben der protestantischen Kirchengemeinde je 500 M. zur Anschaffung einer neuen Orgel geschenkt. In Ludwigshafen Schiffsbesitzer Karl Ludm. Arnheiter. Selbstmord begingen: in Eisenberg der Schreiner Phil. Mattheis, in Frankcnthal der Apotheker Fenner, in Kaiserslautern der Zimmermann Heinr. Hüttcnbcrgcr, in Landau der Gütlcr Joh. Landauer, in Namberg der Tagner Ich. Krämer. In Frankenthal wurde beim Spielen der Knabe Schmitt von dem Knaben Clemens Schlich lebensgefährlich geschossen; in Kaiserslautern wurde der Arbeiter Horn von Frankenstein todtgeschosscn, ebenso in Kabsweyer der Sohn des Ackercrs Kuntz ; im Basaltbruch bei Wachenheim verunglückte der Steinbrecher Johannes Vogel. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Waldeck. Der Ackcrsmann Johann Jäger in Königsluttcr wurde auf 6 Jahre zum Gemeindevorsteher an die Stelle des Ackercrs Heine gewählt. Der ehemalige Postverwalter Otto Götze aus Hecklingen, der wegen gleicher Verbrechen bereits zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt wurde, ist geständig, sich in weiteren 8 Fällen Postanweisungsgelder im Dienste rechtswidrig zugeeignet zu haben. Er wurde zu einer weiteren ö-monatlichen Gefängnißstrafe verurtheilt. Dem Lehrer Saucrländer in Lüdcnhausen, ist aus Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums die silberne Verdienstmedaille am Bande verliehen worden. f Der Landrath v. Quast in Arolsen. Oldenburg. Der Schuhmacher Ahrens in Eutin ist wegen Verbreitung sozial-demokrati-scher Schriftstücke verhaftet worden. Der bintere Mael des dem Großher;oa ! von Oldenburg gehörigen Schlosses in Jever ist durch Feuer zerstört worden. Der frühere Kapitän und spätere Leuchtthurmaufscher Wessel von Elsflcth ist ertrunken. Abgebrannt sind: das gesammte Anwesen des Zellers Hinners in Bühren bei Kloppenburg und die Oekonomiegebäude des Wirthes W. OehlrichS zu Utlande bei Jever. Freie Städte. Die weitbekannte Wollengarnfirma Heinrich Gustav W'.nckler in Hamburg hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Passiva derselben sollen sich auf 850,000 M. beziffern, die sich auf norddeutsche Commerz- und Diskontobanken, sowie auf einige Privatbankicrs vertheilen und denen nur schwache Aktiva gegenüberstehen, weshalb die Versuche auf außergerichtliche Behandlung der Masse bis jetzt wenig Erfolg versprechen. Winckler ist mit dem alten deutschen Hause F. & Co. in Manchester verwandt und besitzt eine der besten Privat-Gemälde-Gallerien der Stadt. Wegen Beleidigung der Direktion derHamburg-Amerikanischen Packet-fahrt-Aktien-Gcsellschaft wurde der frübere Oberaufseher der genannten Gesellschaft, Franz Rühlam, vom Schöffengericht zu drei Monaten Gefängniß verj urtheilt. Wegen Unterschlagung und ! Urkundenfälschung wurde der am Hami durger Bahnhos angestellte Stations- ' diätar Schneider verhaftet. Die Frau des Kastellans der Bürgerschule vor dem . Holstenthore hat sich in einem Anfall von ' Schwermuth rn ihrer Wohnung erhängt.

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