Indiana Tribüne, Volume 11, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1887 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint giglich SNd SsustsgS.
U iSeU9 ,rUÜn loset durch ds Xxtil3 ,tß r LocZ, M: Coniaa ,Srtl8t ft UutZ f s Vtsch. ssfsKCtin 1) V, ip;i!3'2 io traji35i!5lap l? H L? OfZee: Z 59 Ms5yl2dL. Jnd'anapoiiZ. Ind.. 3 Tezember 1887. ?ldvokaten und Aerzte Wr nMtli4 - nrnrlfnnifn WrpM macht gegenwärtig wieder einmal ein Artikel über die Advokaten die Runde, in welchem über die Herren, die sich diesem Berufe gewidmet haben, nicht viel Schmeichelhaftes gesagt wird. EL wird ihnen vorgeworfen, daß es ihnen an der nothwendigen Vorbildung fehle und daß sie es versäumen, sich in einer regelmäßigen Universität ausbilden zu lassen. Sie gehen zu irgend einem Advokaten in die Lehre, bringen in seinem Geschäfte mehrere Jahre zu und erhalten fcarni sofort die Berechtigung zur Ausübung der Advokatenvraris. Auf diese Weise vermehrt sich die Anzahl der Advokaten, du keine genügende wissenschaftliche Bildung erhalten haben, auf eine solche Weise, daß wirklich gründlich gebildete Rechtsgelehrte dadurch in ihren Einkünften beeinträchtigt werden. Allerdings kommt es manchmal auch vor, daß die nicht auf Colleges ausgebildeten JtechtSgelehrten einen bedeutenden Ruf erlangen. So waren z. B. Douglas und Abraham Lincoln nie Studenten eines juristischen Colleges, und haben es doch zu einem Rufe gebracht, der weit über die Grenzen ihres engeren HeimathlandeZ reicht. Im Allgemeinen jedoch bleiben die in der Prioatofsice einzelner Advokaten ausgcbildeten Nechtsgelehrten" nur erbärmliche Stümper, welche die Rechtspflege des ganzen Landes in Verruf bringen. Noch schlimmer steht cS mit den amerikanischen Aerzten. Fühlt ein Bauernbulsche oder (lerf in irgend einem unbedeutenden Geschäft den Beruf zu etwas Höhcrem", so versucht er zuerst, sich etwas Geld zu verschaffen, um seine Collegicngclder, seine Bücher und sein Kostgeld bezahlen zu können, und studirt dann Medicin. Es gibt besonders im Westen eine sehr große Menge von medicinischen Colleges, unter denen eine lebhaste Concurrenz herrscht. Jedes College versucht möglichst viele Studenten an sich heranzuziehen, um gute Geschäfte machen zu können, und eines überbittet das andere an Facilitäten", welche neue Kunden heranlocken sollen. Ob ein Student auch wirklich die nöthige Vorbildung besitzt, um den Vorträgen in Anatomie, Physiologie, Chemie, Therapeutik u. s. w. folgen zu können, wird selten, oder fast niemals gefragt. Hat nur der Student das nöthige Geld, um die Collegiengebühren zu bezahlen, dann wird er mit offenen Armen aufgenommen und studirt" darauf los, ob er nun etwas von den Vorträgen versteht, oder nicht. Ab und zu werden in den Hörsälen mündliche Prüfungen, sogenannte Quizzes", abgehalten, in welchen die Herren Professoren gewöhnlich Aktionäre der betreffenden medicinischen Anstalt ihren Zuhörern auf den Zahn fühlen, und es kommen dabei oft die lächerlichstcn Antworten zum Vorschein, sodaß ein jeder vernünftige Mensch einschen muß, daß ein großer Theil der Studenten absolut unfähig ist, sich über mcdicinische Fragen- ein gesundes Urtheil zu bilden. Die ganze Klasse, der Herr Professor" an der Spitze, lacht über die confuse Antwort, wenn aber die Zeit der Prüfung herannaht, dann erhält jeder Student sein Doctordiplon:, und' kann sich, falls ihm dieö sonst seine Mittel erlauben, ungestraft auf die leidende Menschheit stürzen, selbst wenn er von der eigentlichen medicinischen Wissenschaft kaum ei.ie blasse Ahnung hat. Es ist von vielen Colleges bereits auf die 'Rothwendigkeit hingewiesen worden, nur solche Studenten zuzulassen, denen eS nicht an einer gewissen wisscnfchaftlichen Vorbildung fehlt. Bescheiden genua hat man das Verlangen aufgestellt. fjl -v Itiutl w - MV 1 fcM I V daß nicht jeder Student nothwendiger Weise griechisch oder lateinisch studirt haben irntjie, doch tollte er wenigstens mit der englischen Sprache und Literatur einigermaßen vertraut sein. Das bloße Lesen von Zeitungen und Dirne Novels" besähige noch keinen jngcn Mann, sich dem Studium der Medicin zu widmen. Vorläusig ist aber noch keine Aussicht vorhanden, daß dem gerügten Uebelstande abgeholfen werden wird. Solange die Colleges nur Anstalten sind, in denen die Herren Professoren möglichst viel Geld zu verdienen suchen, und so lange die bisherige Concurrenz bestehen bleibt. werden auch nach wie vor unfähige Aerzte", um eine abgedroschene Phrase zu gebrauchen, aus die leidende Mensch beit losgelassen werden." Der amerikanische Student der Mediein ist in der Regel sehr fleißig, viel fleißigcr, als sein Commilitone in Deutschland, rankreick und Cnaland. und es ist dieser Fleiß, der ihm die Anerkennung der gcsammtcn medicinischen Welt verschafft. Aber zu seinem eigenen Schutze sollten nur solche junge Leute zum Studium der Medicin zugelassen werden, die sich im Besitz der nöthigen Schulbildung befinden. Unter den gegenwärtigen Umstanden müssen die Unschuldigen mit den Schuldigen leiden. Die besten Bücher". Eine in New tyoxt erscheinende Monatsschrift, welche in der periodischen Literatur unseres Landes eine hervorragende Stellung einnimmt, veröffentlicht seit einiger Zeit unter der Überschrift: Booksthal have helped rne" (Bücher, die mir geholfen haben) eine Reihe von Aufsätzen, in welchen von hervorragenden Persönlichkeiten" gewisse Bücher dem Publikum im Allgemeinen zum Ankauf und zum Studium empfohlen werden. Diese Aufsätze sind eine Nachahmung verschiedener ähnlicher Artikel, die seit Jahresfrist in den Zeitschriften Englands erschienen und die Veranlassung dazu ge?
nv-yirgfTw:uvni,lf worden sind, daß gegenwärtig jn'dcm Reiche Albions verschiedene Bücher viel häusiger, als früher verkaufr werden. Das Empfehlen gewisser Bücher von Seiten anerkannter Autoritäten" hat im Laufe der Zeit einen großen Umfang angenommen und ist förmlich zu einer Mode ausgeartet.' Es gibt jetzt Empfehlun-. gen" von Büchern, die für alle möglichen Berufsarten und Lebenslagen, ja sogar für bestimmte Jahreszeiten passen. So gibt es Werke, die sich ganz besonders für das Krankenzimmer, für das Landleben, für den Aufenthalt an der Seeküste, für See- und Landregen, für den Familienkreis u. f. w. eignen. Die neue Mode ist Nicht weit her und wird sich unmöglich lange halten können. Es ist allerdings gut, wenn dem unerngeweihten Leser Fingerzeige ertheilt werden, welche Bücher sich am besten für ic!. iitWtM O i"t m . & v9 W m r Ast Viuiuiii vu(t 4.tiiuit uytuu, vuu it v einfach unmöglich, die besten Bücher" für Jedermann von vornherein zu bezeichnen. Der Gelehrte schätzt ein Buch, das dem Laien unverständlich ist. So ist z. B. Humbolds Kosmos" eines der großartigsten Bücher der Welt, und doch gibt es nur sehr wenige Leute, welche im tande sind, ihn zu verstehen. Man muß ein Gelehrter sein, um das Werk würdigen zu können. Ein Laie in der Wissenschaft würde dasselbe höchstens als abschreckendes Beispiel" vor dem Studium tiefer wissenschaftlicher Wahrheiten betrachten. chllcszltch ist eS doch das Bc te, da Jeder sich selber den Lesestoff aussucht, welcher seiner Lebensanschauung und seiner Bildung am besten entspricht. Eine gewöhnliche Zeitung ist manchmal für einen einfachen Leser, der keine große Schulbildung genossen hat, belehrender, als ein von Weisheit förmlich triefendes Buch. Sonst und jeht. Aeltere Leute in den Ver. Staaten klagen, daß der Tanksaczungstag sowie die anderen ofsiciellen Feiertage in den Ver. Staaten sich lange nicht mehr einer solchen Beliebtheit und einer solchen Würdigung erfreuen, wie dies z. B. noch vor 40 Jahren der Fall wär. Damals freute man nch wochenlang aus daS Fest und auf die Genüsse, welche es bringen wurde. Man dachte an den fetten Gurken", an die Pics", Puddings und ähnliche Dlicatessen,die für das Fest auf den Famluentlsch kommen sollten, und that den Herrlichkeiten" vollständige Gerechtigkeit an, wenn sie endlich erschienen. Roch wochenlang später sprach man von den Genüssen und Tafelfreuden. die man an dem betreffenden Festtage gehabt. Heute ist dies ganz anders, ette Puterbraten, Austern, Pics, feiner zcäse und Puddings nebst Sellerie, Kronsbeerensauce u. s. w. scheinen ihre alte Anziehungskraft fast vollständig verloren zu haben. Man lßt sie wohl, hat sich aber auf ihren Genuß vorher nur wenig gefreut, und den Festtag bald darauf wieder vergessen. Richt einmal auf den Farmen legt man jetzt den Festtagen eine große Bedeutung bei. i -, r. r , - l. r f l . ijr eine yalsacyc, oan na) ole Zeiten" in den Ver. Staaten ganz bedeutend geändert haben. Richt allein auf den Farmen, sondern auch in den wohlhabenderen Bürgerhäusern in den Städten war früher die Lebensweise eine sehr einfache. Höchstens der Hausherr erlaubte sich den Lunls, wirklichen, mit Rohrzucker versüßten Kaffee zu trinken, und solcher Kaffee kam haung überhaupt nur dann auf den Tisch, wenn sich im Hause Gäste befanden. Weizcnbrot wurde gleichfalls nur sehr selten genossen. Gewöhnlich wurde das Brot sur den Familicngcbrauch aus Welsch korn, Roggen oder Gcrstenmchl gebacken. Den Lurus, eine Citrone zu genießen, erlaubten sich höchstens kranke oder solche Leute, die sich aus dem Wege der Genesung befanden. Der Knabe, welcher es je dazu brachte, eine ganze Orange für sich allein zu haben, wurde von seinen Altersgenossen beneidet, wie ein Crösüs. In den Schulen lernten die Kinder wohl etwas über Bananen, Ananas und grdße, saftige" Weintrauben, sie dachten jedoch nicht daran, daß fi derartige Herrlichkeiten seheii, oder gar selber qenießen würden. In dem Schrank des Parlors" n dem wohlhabenden Farmhause oder in der Wohnung des städtischen Bürgers prangten allerdings mehr oder minder schöne Porcellantassen und Geschirre, und in den Schuhläden gab es wohl auch silberne Löffel und feine Messer und Gabeln, doch wurdendiese theuern Sachen" höchstens bei großen Festtagen benutzt und dann auch von der sorgsamen Hausfrau allein behütet und bewacht, damit die leichtsinnigen" Töchter oder Dienstmädchen nichts könnten. Hatte eine Farmersfamilie wirklich eine Schaar Truthühner den Sommer hindurch gezogen und dieselbe Anfangs des Herbstes gemästet, dann wurde in der Regel der alte Truthahn sur den Familientisch am Danksaqunqstag geschlachtet ; die übrigen Turkeys" wurden in die Stadt gefahren und verkauft, damit die Familie etwas 'Geld für nothwendige Ausgaben rn die Hand bekam. Damals lebten die Leute in den Ver. Staaten noch sehr einfach und bescheiden, und ein fetter Türken" an einem Festtage erschien ihnen als der Gipfelpunkt aller irdischen Genüsse. Heute ist eS ganz anders geivorden. Die Lebensweise unseres Volkes hat sich verfeinert, und es nimmt heute als selbstverständlich hin, was ihm vor Jahren noch für einen besonderen Festgenuß galt. Jede halbwegs bemittelte Familie kann sich heut zu Tage jede Woche ein Danksagungsmahl" verschaffen. Die Italiener in Slbttsstnien. Der Feldzug der Italiener gegen König Johann von Abyssinien verspricht noch recht interessant zu werden. Gegenwärtig befinden sich über 30,000 italienische Soldaten mit ihren einheimischen Verkündeten auf der kleinen Koralleninsel Massauah und deren Umgegend im Lager, um sich auf einen Feldzug gegen die Abyssinier zu rüsten. Große Mengen von Proviant und Munition sind von Italien aus nach Massauah gesandt worden, und auf der Insel selber sind vier durch eine .Eisenbahn mit einander ver-
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bundene orts in einem Halökreise er? richtet worden, um das Lager und die Streitkräfte der Italiener gegen die steten Angriffe der abvssinischen Reiterei zu schützen. Außerdem wurden mehrere Compagnien Aaschi-Vosuks sowie die Streitkräftc der an der Küste ansässigen mohamedanischen Häuptlinge von den Italienern organisirt, um bei dem Kampfe gegen die, Abyssinier zu helfen. Italien thut Alles, was in seinen Kräs? ten steht, um seine neuen Besitzungen in Afrika, auf welche es ein natürliches Recht" beansprucht, zu behaupten. Während diese kriegerischen Rüstungen ! Italiens auszcrst geschäftig vor sich gehen, hat die englische Regierung ihren Gesandten Mr. Portal beauftragt, durch die Gebirgspässe von Debra Tabor nach Abyssinien vorzudringen und dem Könige Johann einen eigenhändigen" Brief von der Königin Victoria zu überbringen, in welchem er im Interesse des Friedens ersucht wird, das von den Italienern beanspruchte Gebiet freiwillig zu räumen. Es ist sehr fraglich, ob die Mission des Herrn Portal von dem gewünschten Erfolge begleitet sein wird.- Als das schreckliche Blutvergießen bei Sahati vorüber war, in welchem die italienischen Strcitkraste von den Abyrnrnern fast vollständig vernichtet wurden, richtete der siegreiche König Johann an England schriftlich die Frage: Warum jagtJhr die Italiener nicht aus Massauah fort? Was haben sie dort noch zu suchen?" Und vor einigen Jahren erklärte König Johann kategorisch dem britischen Gesandten Winstanley gegenüber: Ich will keinen Consul in Massauah haben ich verlange Massauah selbst. Ich kann nicht sagen,daß ich Ausländer in meinem t t 's . Xanoe lleoe ooer innen aucy nur traue." Die AbusslNler smd dem Namen nach Christen, stehen aber von der abendländischen Cultur himmelweit entfernt. Vor etwa 300 Jahren wurde ihnen die Seekuste von den siegreichen Türken abgenommen, und seit der Zeit mußten sie sich auf ihr heimi sches Hochland beschränken, welches ihnen keine Gelegenheit bot, mit der Außenwelt in Verührung zu kommc?. Von allen Seiten waren sie von den gehaßten Muselmannein umzingelt und dursten es nicht wagen, mit der civilisirten Welt in Vcrbindung zu treten. So kam es, daß sich in dem sonst sehr fruchtbaren Lande ganz eigenthümliche Zustände entwickelt haben, wie sie despotischer und tyrannischer kaum in einem vollständig, heidnischen Lande möglich wären. So hat bekanntlich König Johann erst neulich den Be? fehl erlassen, daß jeder seiner Unterthanen, der es wagen würde, Taback zu rauchen, des Todes sterben soll. Man kann sehr neugierig darauf sein, wie sich 'der Krieg Italiens gegen die streitbaren Abyssinier in der nächsten Zeit gestalten wird. Es wird jedenfalls noch viel Blut kosten, ehe es den Italienern gelingen wird, ihre Feinde" zur Unterwürflgkeit zu bringen. Vom Jnlandc. Auf eigenthümliche Weise ist August Gunthier, ein Angestellter in der chemischen Fabrik zu Hancack in Michigan, nm's Lcbc gekommen. Derselbe wollte in eine mit Nitro:Glycerin überzogene Latte einen Nagel cinschlagen. Es erfolgte eine Erplosion, und Gunthier erlitt tödtliche Verletzungen. John W. Brooks in Detroit, der Geschäftsführer der dortigen CorsctFabrik, leerte seinen Koffer aus, um ihn für eine Reise nach New 5)orf zu bcnuzzen. Dabei ließ er, ohne darauf zu achten, einige Giftpillcn auf die Erde fallen. Sein 13 Monate altes Kind sah die Pillen, hob sie auf und steckte sie sämmtlich in den Mund. Noch an demselben Abend war das unglückliche Kind eine Leiche. Im Schulhause zu Petrolia in Pennsylvanien spielten die Knaben Gericht". Fünf 15jährige Burschen bildeten den Gerichtshof, von welchem drei jüngere processirt und zum Tode verurtbeilt wurden. Das Urtheil wurde auch sofort vollstreckt. Glücklicherweise kamen mehrere Leute hinzu, welche zwei der Gehängten noch rechtzeitig aus ihrer gefährlichen Lage befreien konnten; der dritte wird jedoch schmerlich mit dem Leben davonkommen. Der Viehzüchter und Kaufmann Victor M. Locke in Antlcrs Station im Jndianer-Territorium befand sich in seincm Hause gerade beim Frühstück, als wei mit Revolvern bewaffnete Indianer in das HauS einzudringen suchten. Lockcs muthige Frau erblickte sie zuerst, ergriff schnell ein Stück Brennholz und schlug damit den einen der Indianer nieder; gleichzeitig ergriff Locke seine WinchesterBüchse und tödtete beide Indianer durch fünf Schüsse. Ein sonderbarerFund wurde dieser Tage in der Apotheke des Dr. N. Aspinwall in Jersey City, R. I., gemacht. Als der Provisor John Askme im Keller nach etwas suchte, fand er in versieaelten GlaSbehältern fünfzehn mensch lisch e Foctusse. Nach Ansicht Sachverständiger müssen diese Exemplare sich etwa 20 Jahre im Spiritus befunden haben, mithin ist der jetzige Besitzer der Apotheke unschuldig, denn er bewohnt dieselbe erst seit einigen Jahren. Zwei der Exemplare sind der Polizei übergeben worden. Ein junger Professor von: yait College kam neulich in einen Kleiderladcn in New ' Haven, Conn. und wünschte sich einen billigen Anzug zu kaufen. Als er seine Wahl getroffen hatte. richtete der Verkäufer, der ihn für einen Studenten hielt,an ihn die Frage: Soll ich die Rechnung Ihrem Vater schicken? Ich werde $50 aufschreiben und Ihnen die Bilanz" auszahlen." Der erstaunte Professor wußte sich kaum zu fassen, es dämmerte ihm jedoch ein Licht aus, welches ihn aus die rechte Zährte führte. Der Kleidcrhändler gab 'den Studenten nicht nur Credit, sondern auch baarcs Geld obendrein, und schickte dann den Eltern eine hohe Rechnung, die denn auch gewissenhaft bezahlt wurde. Sowohl der Händler, als auch die Studenten standen sich wohl dabei, weniger ! wohl indessen die um ihr Geld geprellten ältern, ln Commentar ist uberslussig. General V erd an, welcher lckon manche wicktiae krieaeriscbe Er-
findung gemacht hat, besage sich schon seit einiger Zeit mit Verbesserung des Torpcdo.Wesens. Jetzt ist in New York das Modell seines Berdan Torpedo Rammer" ausgestellt. Die Erfindung besteht aus einem Widdcr"ncucr Art, welcher an jedem Kriegsschiffe angebracht werden kann. Der Torpedo befindet sich an einem an der Spitze des Schiffes angebrachten Arme, welcher belicbig eine Länge von 25 bis 35 Fuß erhalten kann und sich um eine Are im
Halbkreise bewegt. Der Gedanke des 5 . Erfinders ist nun, daß gleichzeitig mit dem Widdcr auch der Arm mit dem Torpedo zur Verwendung kommen soll, sodaß das angerannte Fahrzeug in demselben Augenblick durch eine einfache Schwingung des den Torpedo haltenden Ares zerstört werden kann. Es hat sich in New 9)ork bereits eine Gesellschaft zur Ausbeutung des Berdanischen Patentes gebildet. Sie verfügt über ein Capital von Kl, 000,000. Hervorragende Bankiers, darunter Drerel, Morgan & Co., haben sich an dem Unternehmen betheülgt, und aus dem Cramp schen Schisssbauhos m Philadelphia wird demnächst mit dem Bau eines mit diesen Erfindungen versehenen Schlftes bcgonnm .vcrden. I n New Nork ist ein früher in Chicago ansässiger Arzt, Dr. Chas. B. Aradley, als Schwindler verhaftet worden. Er ist ein Opfer der Cocainund Morphm-Sucht. Schon in Chicago ! hatte er sich längere Zelt im Was hing- j toman Home und spater em halbes Jahr in der Irrenanstalt befunden, und er verließ letztere anscheinend geheilt. Aber ein dreiwöchentlicher- Aufenthalt in der Freiheit, wahrend dessen er um Anstellung als County - Arzt einkam, genügte, r c .- si .-i ' c c , lyn oem anen Zairer inoie virrnc zu imben. Da er in Chicago nichts zu thun fand, ging er nach vitro v)ork, wo er von der Mildthätigkeit anderer Aerzte lebte und zuletzt, um sich Morphin zu verschassen, aus folgende Idee verfiel: Er legte auf seinen Bcttelgängen sich wenn möglich einige Icecept-ormulare der von ihm besuchten Aerzte zu, welch? er dann benutzte, um bei irgend einem anderen Arzte, bei dem er noch nicht gewesen, sich als Bote der ersteren einzustellen und in deren Namen um ein plötzlich nöthig gewordenes Instrument in einem dringenden Falle zu bitten. Meist forderte ei eine subcutane Spritze, weil sich in deren Begleitung stets das viclbegehrte Morphin befand. Einer der geleimten Aerzte ließ ihn verhaften, unterließ es aber, die Sache vor Gericht zu verfolgen. Bradlen wurde auf sein eigenes Ersuchen in's Armenhaus gesandt. A u f gelungene Weise ist in Georgia ein Proceß wegen Sabbathschändung zuEnde gegangen. DerVerklagte im Falle war kein Geringerer, als der demokratische National - Abgeordnete Doughcrty von Florida, der im nordostlichen Georgia in Walker County eine große Farm besitzt, auf der er gewöhnlich seine Mußczcit verbringt. In diesem Sommer oder Herbst ließ er einmal während der Erntezeit seine Arbeiter am Sonntag arbeiten, was nicht nur ein Vergehen gegen das sehr strenge Sonntagsgesetz von Georgia, sondern auch gegen die Gefühle von Doughertys frommer Schwicgermama war. Auf ihr Betreiben wurde Dougherty auch in Anklage versetzt, und bei dem Proceß erschienen viele Kirchenmitglieder als Zeugen, daß sie an dem betreffenden Sonnta Dougherty mitten unter seinen Arbeitern aus dem Felde hätten stehen und gehen sehen. Dougherty führte seine eigene Vertheidigung und brachte die zahlreich erschienenen Zuhörer erst in Erstaunen und dann zum Gelächter, indem er durch seine Arbeiter und seiner Eltern frühere Sklaven beschwören ließ, sie hätten ihn niemals auch nur eine Hand zur Arbeit rühren sehen. Unter diesen Umständen blieb dem Richter.nichts übrig, als die ihm wahrscheinlich sehr angenehme Pflicht, die Klage abzuweisen und die Schwicgermama und die mit ihr erschienenen Kirchenmitglicder in die Kosten zu verurtheilen. Bom Auslande. D i t junge F r a u d e s Ad v v caten Deponti in Mailand hatte durch die drei Jahre, die seit ihrer Verhcirathung verstrichen, viele Thränen darüber vergossen, daß ihr Gatte so wenig daheim weile. Wenn sie demselben darüber Vorwürfe machte, wiederholte er ihr stets, der Weg von seiner Kanzlei bis zur Wohnung sei weit und daS Fahren würde zu viel Geld kosten. Signora Deponti stellte ihrem Gatten häufig den Antrag, eine Wohnung zu miethen, die in der Nachbarschaft des Bureaus befindlich sei, aber dieser meinte, es gebe in der ganzen Stadt keine so bequeme, billige und anmuthige Behausung wie die bisherige, und erhalte daran fest. Vor einigen Wochen kam in Abwesenheit des Advocaten eine Depesche in seine Wohnung, Signora Deponti ging selbst, sie in's Bureau zu tragen und wenige Häuser davon entfernt sah sie einen Anschlagzettel, der von einer Wohnung sprach, die sich völlig ihren Bedürs.nissen anpaßte. Schnell eilte sie hinauf ; eine junge Frau empfing sie, führte sie umher und als sie in den Salon kamen, stieß Signora Deponti einen Schreckensschrei aus, denn über dem Sofa prangte ein sprechend getroffenes Porträt ihres Gatten. Sie suchte sich zu beherrschen und frug, wer der Herr sei. Die Frau vom Hause ries lachend ihr kleines Töchterlein herbei und rief: Mimi, sag wer ist das?" Der Papa," rief lachend die Kleine. Signora Deponti kehrte gar nicht mehr in ihres Gatten Heim zurück, begab sich sofort zu Gericht und reichte die Scheidungsklage gegen ihren Gemahl ein. Bei der Vcrhandlung sagte Deponti: Ich habe meine Fraunie mißhandelt, ich ernähre sie anständig, ich bringe ihr keine 3!ivalin in's Haus, hole mich der Tcuscl, wenn ich es für möglich halte, daß man der Närrin die Scheidung bewilligt." Signora Dcponti frägt ihren Gatten, ob sie als rechtmäßige Frau sich dazu herbeilassen könne, eine Andere ihre Rolle spielen zn lassen. Aergerlich ruft der Doctor: Mit diesem 9slrrtcfT ftn V (ihr ,,!,, f'VVVlr VI IU VI 4 ll'Vllllt ! zwei Stühlen auf der Erde zu sitzen, denn . Lauretta, meine Geliebte, der ich schon j lange mißtraute, ist mit einem sogenannten Vetter nach Paris entflohen. Ich mache dir einen Antraa Scbab. die Wobnuno
; . jjjyp in der Nähe des Bureau? ist sammt der Einrichtung und meinem Porträt zu haben. Nimm' Alles in Beschlag und ich schwöre dir hier vor Gericht Treue bis in den Tod." Signora, die ihren Mann herzlich liebt, läßt sich erweichen und schluchzend stürzt sie in seine Arme. Ueber einen höchst merkwürdigen Skatspicl-Wahn wird aus Altenburg, der Stadt des Skat:Coz,grcsses, geschrieben: In der Irrenanstalt zu Roda mußte vor Kurzem ein Mann aufgenommen werden, der in dem llnscligcn Wahne lebte, er sei der Grüne Wenzcl". In Folge dessen ist seine größte Freude, wenn er in einem grünen Mantcl einherschreiten kann, mit eincm gro-. ßen grünen Blatt in der Hand. Im übrigen ist er ganz harmlos. Jüngst war dieser Kranke absolut nicht zu bcwe, gen,' seine Zelle zu verlassen, als sich eine Reinigung derselben nothwendig machte. Kein Mittel hals. Da kam ein findiger Wärter auf einen rettenden Gedanken. Laut rief er dem Irren zu: Der EichelWenzel liegt im Skat!" Frcudcstrahlend schritt derselbe nnn heraus, er mochte wohl geglaubt haben, erkönnte. wenn der Eichel-Wenzel nicht im SkaZ liege, gestochen" werden! Ueber den U n t e r g a n g d e 3 ntssischen Kricgsdampfers- Elborus" wird noch geschrieben: Der Dampfer Elborus", welcher daS erst jüngst vom Stapel gelassene Panzerschiff Katharina II." nach Otschakow bugsirt hatte, kehrte nach Nikolajcw, seinem beständigen Aufenthaltsorte, zurück. Es war etwa 8 Uhr Abends. Da vernahmen die Schiffsleute ein fürchterliches Krachen es dauerte sieben bis acht Minuten und der Dampfer war zu Grunde gegangen. ES stellte sich heraus, daß derselbe mit dem ihm entgegenkommenden englischen Tampfer Mollins Tower", welcher mit einer Frachtladung ans Nikolajew ging, derart zusammengestoßen war, daß dieser den Schnabel in das linke Bord des Elborus" gebohrt hatte. Es blieb kaum Zeit übrig, die Stricke abzuhauen und die Rettungsboote in's Wasser zu lassen, um die Maiinschaft zu retten. Der englische Dampfer nahm die Geretteten aus und brachte sie nach Nikolajew. Mit Tagesanbruch begab sich der Hauptcommandant der Flotte, Vice - Admiral Peschtschurom, an den Ort des Unglücks. Die Gesammtzahl der Ertrunkenen ist noch nicht festgestellt worden, doch sind bereits zehn Mann vermißt. Der cnglische Dampfer wurde vorläusig polizeilich mit Beschlag belegt, bis sich herausstellt, inwiefern derselbe an dem Zusammenstoß schuld ist. V o li e i n e m r ü h r e n d e n B e ispiel deutscher Treue weiß der Hamburger Korrespondent" Folgendes zu berichten: Unter den Opfern der Rustschukcr Katastrophe befand sich auch ein gewisser Hauptmann Kcstrow, Bruder des in Silistria erschossenen Hauptmanns gleichen Namens. Derselbe war bei der Katastrophe mehrfach verwundet, schließlich zu 15 Jahren Kerker vcrurtheilt worden. Während sich nun seine ermöglichen Lzrwandtcn gänzlich von ihm lossagten, ließ sich seine junge Gattin, ein armes deutsches Mädchen aus .Bukarest, durch keine Drohungen und Einschüchterungen abhalten, an die Seite ihres Mannes zu eilen. Auf den Knieen flehte sie den Kommandanten und die Wachen an. und mancher Soldat, d:r sie erst mit Fußtritten und Kolbcnstößcn traktirt hatt?) ließ sich schließlich doch durch ihr instänvigcS Flehen erweichen, sie zu dem Gefangcncn zu lassen. Heute fristet sie ihr Leben in ärmlichster Weise mit Nähni und Waschen, aber jeden Morgen, Mittag und Abend erscheint sie vor dem Kerker mit einem Körbchen am Arme, um ihrem Gatten zu bringen, was sie sich selbst am Munde abspart. Fürst Ferdinand, der schon mehrere weniger compromittirte Theilnchmcr an der Verschwörung begnadigt hat, soll, gerührt durch dieses Beispiel von Fraucntreue, auch dem armen Weibe, baldige Befreiung ihres Mannes verheißen haben. Vor einigen Tagen wurde in Palermo eine Fälscherbande entdeckt, die sich hauptsächlich mit der Herstellung von Fünf-Francs-Stücken befaßte. An der Spitze des Unternehmens stand der als Wohlthäter und Menschenfreund geehrte Goldschmied der Stadt, Pedro Noli. Herr Noü hatte von seinem Vater ein gut gehendes Geschäft ererbt, und es war unbegreiflich, warum der Mann sich zu dem Verbrechen hergegeben. Er selbst löste vor dem Untersuchungsrichter das Räthsel; er sagte aus, sein Beruf hätte nur ihm und seiner Familie ein anständiges Auskon.men gesichert, er aber hatte den Ehrgeiz, als Menschenfreund einen Ruf zu genießen,- und um hierzu j zu gelangen, benützte er das falsche Geld, j So schenkte er, wie die W.A.Z." hört, j im Vorjahre einem Hospitale zehntausend j Lire, die anstandslos angenommen und l aneikannt in den Verkehr gesetzt wurden. er bedachte alljährlich die Blinden - Anstalten und Siechenhauser, stattete arme Bräute aus und gründete Alles mit dem gesälschtcn Gelde einen Kindergarten und ein Asyl für verlorene Mädchen. In den Zabolaer Wäldern Siebenbürgens wurde kürzlich eine zweitägige Bärenjagd abgehalten. Aus der Neuen" wurden nicht weniger als 13 Bären bestätigt. Drei Bären wurden angeschossen, von denen zwei entkamen, währcnd der dritte sich auf seiner Flucht wenbete und Treiber sowie Jäger in einem fürchterlichen Kampf um sein Leben annahm. Drei Personen wurden von dem Baren mittels der Pranken sowie mit dem Gebiß arg zugerichtetes die behufs ihrer Befreiung von dem Atiesenthlere seitens der Schützen abgegebenen Schüsse theils fehlgingen, theils aber so trafen, daß sie den Bären nur noch reizten. Erst ein gewagter (schuß streckte den Bären. Wie die Lage im Augenblicke des Schusses beschassen war, geht daraus hervor, daß der aufrechtstchendc Bär einen Schützen mit den Pranken umfaßt hielt und ihn mit dem Gebiß bearbeitete. Nur ein gelunqcncr .opsschuß konnte dem derart festgehaltenen Schützen Rettung bringen; er j wuroc gewagr, oocy sircisie oie ugu ein j wenig die Hand des zu rettenden Opfers. I bohrte sich aber in das Haupt des Bären, KtrtsA Qslstv rHiT9tCt Ar AtlSi w . i. ? ii ::i . . - . r . I irnj) kiiii uvhi ymvi.u viituviiu? T''Ci!I?2.ti2 i' Merrschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 OS Washington Str.
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