Indiana Tribüne, Volume 11, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1887 — Page 4
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Albettcr-Bersammlung ! Aie kugncriche Fresse. Herr Nappaport verklagt den Herausgeber deS Bsntinel. Die Versammlung in der Arbtitzrhalle gtfleen Nachmittag war eine Sußerst er solgreiche. Ein zahlreiches, au Damen und Herren bestehendes Publikum hatte sich eingesunken und hörte den Reden der Frau Potterson und deZ Herrn NappaPort zu. Jrau Patteeson besprach die Arbeiter frage im Allgemeinen. Sie sprach zu nächst vom Standpunkte der KnightS os Labor auS und dabei jagte sie. daß wohl alle Dttjenigen, welche ein Interesse an der Arbeiterbewegung haben, die Vorgänge der letzten paar Monate mit besonderem Interesse verfolgt haben. An scheinend sei die Arbeiterbewegung in dieser Zeit etwa? rückwZrtö gegangen, aber die sei nur eine natürliche Folge der vorhergegangenen Ereignisse gewesen, die Bewegung werde nicht stillstehen, denn sie werde durch die Macht der Verhältnisse vcrwältS gedrängt.
E? sei eine Thatsache, dak eS unzZhlige Arbeiter flirt i. die sich nicht um die Be i n I nn .... wegung lummern und uc iudu. yaoe schj?n viele orau Teusel sagen hören, daß die Geschichte llnstnn sei. und man die . . . rr , n rs, n Dinge lhren !!v?g gegen lauen ioue. tfur solche Leute sei eS nothwendig, dak der ttilch deS Elends erst zum Ueberlausen roll sei. ehe ste zur bessern Einsicht ge langen. Die Frage wie die Aedeitersraze wohl endlich gklöst werden würde, beschäftigt sie täglich. Sie freilich könne nicht um hin, sich zu sagen, dab da? Stimmrecht nicht da? Mittel sei, sie zu löser, aber immerhin sei die politische Altion nöthig, um der Lösung der Frage näher zu kommen. Was ab.r Der Allem Noth thue, das sei die Agi'atiou innerhalb der Arbeiter. Organisationen und da? veeeinlgte Vorgehen derselben. Sie habe kein Vor urtheil gegen irgend eine Klasse so langt die Leute nur da gemeinsame Ziel, das Ziel der Befreiung der arbeitenden Masse aus den Händen deS Kapitals im Auge haben. Abschaffung des LohnsystemS sei daS große Ziel, welches die KnightS of Lador im Auge haden. und dies bedeute nichts Anderes, a!S daß der Arbeiter nicht einen Thei!, nein die vollen Früchte seines Fleißes geniiße. Sie werde den Augen blick mit Freuden begrüßen, wenn die Ar beitZmittel den Arbeitern und nicht Den fknigen gehörzp, welche nicht arbeiten. Diejenige, welche heutzutage eS wagen. für Wahrheit und Recht und für daS Wohl der Arbeiter einzustehen, haben frei lich eine dornenvolle Bahn z i wandeln. denn allenthalben suche man sie zu ver leumden und anzuschwärzen. Die Gemeinheit und die Sirterlist ver ant Sckritt und Triit. und da .. . fi b aratb im omagcnaajmQiu 1 ver eiraiy ,ui , t e .,1 . eigenen Lager. Dttser ser namentlich von r.Tf.rir..!.u . k:rr.(f. ft .. (. i . f . iM iciuuiuuuatii. ecujiuduuicu uuitmii iu den Reihen der KnightS of Labor beganw... wf.rt.?t.rT Ti . gen woroen uno 10 nor qz oeerrs rwhl uch auch gegen löipirnche Zuchttgung auflehne, so meine ste doch, daß diese Menschen Prügel verdienen. - m M rv Zum vylune erwaynre rau Pauer. son. dak sie d,e Redaktton und Leitung des Lahor Signal übernommen habe, und tadelte d,e Anwesenden auf. bttle Zettung "?""ich JJw Seinbin gegnuid zu be1". 'JCU0I 1U0UHXC 'iflCHDC imN v ! . n . ... i!.f. rn : i i . . rr 0lt 1 er 1111 ouaaioii.cn. . v cvr ... r v? rr..v " W 018 ?u sofern rCAit lt(tttlnn Hiiiri mit fi.rt Sist. vl.t Frau Patterson wurde mit begeisterten Applaus für ihre Rede belohnt. Herr Rappaport ergriff darauf das Wort und sagte diese Versammlungen beschränken sich nicht auf eine besondere Vf?!Mlttrt hr Vjl fc.il fmrttti Yafcj nvi'yitH vife uivt'titvvwiHuiiHi mann Ist eingeladen, zu hören und zu sprechen, auch die Gegner. Um die Frage zu studiren.müste man die Argu merte der Gegner hören. Er verlas dann einen Arnkel deS Journal", worin dasselbe übii die Arbeiteragitotoren loSzieht und dieselben Demagogen nennt. weil sie die Arbeiter Sklaven nennen und von Lodniklaverei strecken. Als Rasis I'in'r ,," B.m..wng. b.nub'. d.. laj.v v ...r....A er. . uui uuvwiuw Vuoui pencers daß ein Mensch in demselben Verhältniß Sklave sei. in welchem er gezwungen se?, .inen Tbeil der VirMh Uintt KthtU nh 'U.b.p. E. utdU, dann di. Lag. d.s l n -i. 1 V v. v i uguuiuuui um vii ves ttaoen uno S Hörigen und zeigte, wie der größere Theil der Frücht.' der Arbeit des VolkeS dem kap tal anheimfalle, und daß der Lobnarbeiter wirkttck scklimmer daran Ui 1 - ' - I -t. k.. dii.H uhuh vuuvi, I CH ca . -.. C v . ... 1 . r , u, 0 was zu nun 111, sagte er, er habe nicht viel V rtrauen zum Stimmkasten. lr stimme darin aan, mi, I u m,,,,l ,-.fc.; x I It W 4 V ll II I ' . .! -v.. iin:.f o w er kein andere Mittel. Die Aenderuug rnükte doch von den Intelligenten und Gebildeten au?gehen. nickt von der Mäste I " deS Volke?. Eine Wablcamvaane otU ' " ;, fc.n, m-s..i..'s.,Z. m ..x I w. w,. in"iii ui tuiiitiu uuu NerstZndnik für di, 1. hrfcr.it.n I wnvimni. vn, u.c. c;a (.n 9 n,..,.. "B' HU k iUUUlUUO nirln? Revolutionen lasten sich nicht machen. Anarchisten werden? Da? . r r roare ein nocy größerer Unnnn. denn wir ich, ,.n Individuen. londcr chn.M an ix f v kgen tin Svstem. Wäre ich sagte der ra.v n.k:i.i:n r. . " v . , r evner. kinlluii,l. ,0 lvuroe aller Wahrscheinlichkeit nach ebenso handeln, wie andere Kapitalisten. Sodann wieg htr Wihf!f, nn vrt& hni .mn.tl " Ti,lru,"H.f 1 ülC "t,mc Ö "liorung in m selber trage, und daß es durch die über i mage Anyausung von Utern und
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gleichzeitige Verminderung der Kauskrast des Volkes an sich selbst zu Grunde gehen müste. Zum Schluste ermähnte er die Arbeiter fest zusammenzustehen, gleich viel welchen verschiedenen Richtungen ste angehören. Die Rede fand allgemeinen Beifall und viele der Anwesenden sprachen ihre Befriedigung über dieselbe au?. Zum Schlüsse svrach noch ein Farbiger Namens Mahoney, welcher die Arbeiter tadelte, daß sie sich lieber an den Straßen ecken herumsteUen. als daß ste Belehrung suchen und der damit schloß, daß er die hingerichtetenAnarchisten mit JohnBrown verglich, welche Bemerkung riesigen Ap plauS hervorrief. Zu unserem Erstaunen nun finden wir heute Morgen im .Sentinel" einen Be richt mit folgender Ueberschrilt. "A red fla; orator. Socialist Itappaport?s anarchistic utterances at a Knights os Labor rnceting. Ie says that Organisation and education will not redress tho workingraen's wrongs, and they rnust ilglit." Darauf schildert der Bericht die Versammlung als die reguläre Sonntags Versammlung der KnigHtS of Labor, sagt, daß Frau Patterson über die Geldfrage gesprochen habe, obwohl ste die selbe gar nicht erwähnt hat, und legt ihr Worte in den Mund, die sie nie auSgefprochen. Dann sagt der Bericht, daß Herr Rap paport in seiner Rede die Grundsüde deS SozialiSmuS erklärt habe, daß er die Geseke deS Landes als abscheulich erklärt und die Prinzipien der Ver. Staaten be schtmpst habe. Dann sei da Publikum unruhig geworden und Mehrere hätten gezischt. Es sei klar gewesen, daß das Publikum nicht mit ihm übereinstimmte, aber er ließ sich dadurch nicht irre machen. Ee schloß damit, daß er sat?, daß die Arbeiter durch Agitation und Bildung niemals ihre Rechte erlangen können und daß eö zwecklos fei zu stimmen. Die Arbeiter müssen vorangeben und kämpfen, selbst wenn dadurch die Republik zerstört werden sollte. Diese anarchistischen Aeußerungen waren mehr als die loyalen Knights of Lador vertragen konnten John T. Mahoney ließ sich zuerst hören. Er sagte, solche Reden bei einer KnigHtS of Labor Versammlung können nicht geduldet wer den. die KnightZ os Labor heißen solche Grundsätze nicht grt. Sie werden ihre Sache durchsetzen, ohne auf die revolutio nörn Mitoden deS Herrn Rappaport einzugehen. Es schien die Stimmung der Anwesenden zu sein, daß Herr Rappaport seine Stelle als Vorsitzer mißbraucht und gegen den Wunsch der Veranstalter der Versammlung eine sozialistische Rede gehalten habe." Daß dies AlleS eine einzige große Lüge ist. daß dieser Bericht deS Sentinelvollständig erlogen, böswillig erlogen ist. geht auS unserem Berichte klar hervor. Die Presse unserer Stadt scheint eS sich zur Aufgabe machen zu wollen, ähnlich wie die New Vrker und Chicago Pr,ste falsche sensationelle Berichte über Arbei terversammlungen. speziell über die Soziallsten zu bringen. Diesem ndärm lichtn gemeinen Treiben muß ein Ende gemacht werden. Herr Rappaport reichte deshalb heute Morgen bei Friedensrichter Jeibelmann eine Criminalklage gegen den Herausgeber des .Sentinel" wegen crimi neller Verleumdung ein. So haben wir denn den Fall, daß ein Sozialist statt als Angeklagter sich als Ankläger vor dem Gerichte befindet, und eS ist gute Aussicht vorhanden, daß wir einen kleinen sozia listischen Sensaiioneprozeß bekommen. Sozialer Turnverein. Unter den Auspizien deS obigen Ver einS wurde gestern Abend in der Turn halle über die katholisch; Religion debat tut An der Besprechung deS Thema? bltdeiligten stch mehrere Herren und der Raum gestattet uns nicht, deren Anstch ten ausführlich wiederzugeben. Herr Stempfel sprach zunächst über die Lehren der katholischen Religion und suchte dieselben vom Standpunkte deö Freidenkers auS zu widerlegen. Ihre außerordentliche Machtstellung, meinte er. babe die katholische Kirche der schlauen A,t zu verdanken, mit welcher sie ihre Lehren verlreite. Er sprach auch davon, wie BiSmarck. trotzdem er einst sagte : .Nach Canosta gehen w': nicht', schließ lich doch die BundeSgenostenschaft deS Papstes suchte Er sprach dann auch über die Ohren beichte, und meinte der Z-oeck derselben sei darin zu suchen, daß Derjenige, wel cher die Fehlt? und Schwächen seiner Mitmenschln kennt, auch dadurch die Herrschaft über ste gewinnt. Ihm folgte Herr Pstum. Derselbe be gann mit den Wort:n : Wir haben nun die Schilderung der Schattenseiten der katholischen Religion gehö,t. und ich will nun versuchen, für die Lichtseiten derselben eine Lanze zu brechen. H:,r Pflum sagte ferner: JefuS Christus, der Grün der der Religion, habe daS Wohl der Menschheit im Auge gehabt und für daSselbe sein Lrben geopfert. Er war der Beschützer der Armen und anstatt Gott als einen zürnenden Gott hinzustellen, faßte er ibn als einen Gott der Liebe auf. Statt des alttestamentlichen Zahn
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um Zahn- habe er gesagt: So dir Jemand Böse? zusügt, bezahle nicht in gleicher Münze." Es sei wahr, daß die Kirche heute nicht mehr die reine Lehre Christi vertrete, aber an dieser Sünde sei die Lehre selbst nicht Schuld. DaS Stu dium deö Charakters Christi babe ihn überzeugt, daß seine Lehre bester gewesen sein müste. als die. welche heute die Kirche für dieselbe auSgiebt. Der Redner sprach dann übcr die 3 5 A A K YJ T t j MM (VT ff A A 1 M A ülu V" KUH Uil IUI UUk)tUlCUCil UHU gab die Dogmen verschiedener anderer Religionen im Vergleiche zu denen der christlchen. und meinte die Religionen haben alle den Znieck. die Menschen und ibre Lage zu beflern. wenn ste diesen Zweck auch nicht immer erfüllen. Nach Herrn Pflum sprach Herr Wil Helm Kothe. sen. Er sprach gegen die katholische Kirche, welche durch ihre st ste Gliederung eine große Macht besitze. Er kam auf die verschiedenen katholischen Orden zu sprechen, speziell auf den Jesui tenorden. wklchen er als gefährlich für die Gesellschaft bezeichnete. Ee sprach ferner über die Anmzßng der Geistlichen und deren Herrschsucht, und meinte der Katholizismus könne nicht mit Waffen des Glaubens bekämpft werden, sondern könne nur durch die ttcast deö WistenS und der Ausklärung besiegt w.rden. Nach Herrn Kothe sprach Herr Clemens Vonnegut, fr. Er sagte, wenn er auch hier die Seite des Katholizismus vcrtrtte. so billige er deshalb doch nicht Alles, was ,n ihm liegt. ES handle sich vor Allem darum, auS der Debatte praktischen Nutzen zu schöpfen. Es sei gefährlich mit der Glaubenslehre, oder wenn man wolle. mit dem Aberglauben auch die Sitten lehre zu verwerfen. Die meisten Menschen sind, weil ihnen das Misten fehlt, zum G'auben an das Wunderbare geneigt, und so werden unwahre Dinge gelehrt. aber die Absicht aller Religionslehrer sei doch immer die Menschen zum Guten zu veranlassen. - Herr Vonnegut gab dann eine Skizze br katholischen Glaubenslehren und Ritualvorschriften. Die Un sehlbarkeit des Papstes sagte er, sei eine Nothwendigkeit für die Einheit der katho lischen Kirche. Sie bilde einen Gegen satz zu der von den Protestanten erklärten Unfehlbarkeit der Bibel. DaS Schlimmste der katholischen, wie aller Religionölebren ist der Z w a n g deS Glauben an daS Unglaubliche, welcher en Fanatismus erzeugt und den Fort schritt der W stenschast und der Humanität hemmt. Herr Vonnegut legte den Schwerpunkt seiner Bemerkungen daraus, daß Christus beabsichtigte, eine Religion der Liebe zu lehren, und Heir Conrad Bender. welker zum Schluste splach, meinte darauf, daß die katholische Kirche gerade daö Gegen theil predige, Zwietracht und Haß säe und Jeden verfolge, der nicht denke und glaube. wie die Kirche lehre. Die Aersammlunk, war gut besucht. (Die folgenden beiden Artikel wurden Samstag Nacht wegen Raummangel auf heute zurückgestellt.) Frauen HilfS'Verein. In der gestrigen (Samstag) Versamm lung des Fragen Hilfs-VereinS wurden die üblichen Routine Geschäfte vorge nommen. Ä)ann wuroe oeiazio en von red! an wieder Ledensmittek, sowie Kleioer und Schuhe, jeden Dier.stag in der Schul halle auszutheilen. Der Virein wtrd am 12. Dezember damit beginnen. Ferner wurde der Antrag gestellt, in jeder Ward eine Dame als Comite aufzustellen, welche jedoch mehrere andere Damen heran ziehen kann, um alle Geschähe in der betrtffendkn Ward zu besorgen. ES wurde die Prästdentm und Stire türin beauftragt, diese Damen zu einer nen. Da die Zeit schon ziemlich weit vor geschritten war. so lud Frau C. Vonnegut jr , die Mitglieder nn, nächsten Montag. (also heutk) in ihrem Hause eine weitere Vkrsammlung abzuhalten, um die unerlkdtgtm Geschäfte dort zu besprechen. lLzrpenterS Union. Die Carpenter Union hatte vorgestern (Samstag) Abend ine Versammlung. Die laufenden Geschäfte wurden erledigt. Acht neue Mitglieder wurden aufge nommen. Hall'S $100 Belobnnng. $100 Die Leser der Jndiana Tribüne" werden sich freuen, zu erfahren, daß es wenigsten? eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wistenfchaft in all ibren Stadien hat kuriren können, und das ist der Katarrh. Hall'S Katarrb-Kur ist die einzige jetzt in der medizinischen Brüder schaft bekannte positive Kur. Der Ka tarrh ist eine ConstitutionLkrankheit und erfordert eine constitutionSgemäßige Be Handlung. Hall KatarrhKur wird eingenommen und wirkt direkt auf daS Blut und die Schlt'r.lhautflZchen deö Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Stärke gebend, indem ste die Konstitu tion aufbaut und der Natur in ihrer Arbeit hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß ste hundert Dollars für jeden Fall an bieten, den ste nicht beilt. Laßt Euch die Liste der Zeugniste kommen. Adrefstrt F. I. Chen ey & Co.. Toledo, O: itr Verkauft von Apothekern, 75 Cts. Katarrh-Kur.
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