Indiana Tribüne, Volume 11, Number 75, Indianapolis, Marion County, 2 December 1887 — Page 2
Zndisna Tribüne. Erscheint ?5gliH snd HsvutsgK.
5fi Xrtdfln toflet durch dn Xtlceri) fmll per Eajt, M Crtutscl XrtHt f tl ?3t 1$. d jafa.n it Ciail. ' f't .astvJt ;b Scft-sMi;g!&04 5 Äfeoi ll) S MsicvlandLr. Jnd enaöoliS, Ind.. 2. Tezember 1837. Mormonenapoflel in Nöthen. Seit ungefähr drei Monaten ivaren sechs Mormonenapostel in der Umgegend von (lalera in Alabama sowie über der Grenze in Georgia thätig, fanden aber bei der Masse der Bevölkerung eine sehr unfreundliche Aufnahme. Die Apostel" kehrten sich nicht daran und arbeiteten mit um so größerem Eiser, bis es ihnen in Calera gelang, vier Frauen und zwei Männer zu ihrem Glauben zu bekehren. Die neuen Proselyten, sämmtlich verheirathete Leute, rüsteten sich nun zur Reise nach Utah, ZvaS die anderen Bürger in solche Ausregung versetzte, daß sie den Aposteln bi Aufforderung zukommen ließen, die Gegend sofort zu verlassen. Die Mormonen thaten dieö nicht, sondern rühmten sich noch, daß ihr heiliger Be rus" sie vor jeder Gemaltthat schütze. In der vorigen Woche kam eine bewafsnete, aus etwa 30 Personen bestehende Bande )!achtö vor das Haus eines der Convertiten, holte aus dem Hause zwei Apostel" heraus, führte sie in den nahen Wald und theerte und ftderte sie. Die auf diese Weise mißhandelten Heiligen" wurden dann laufen gelassen, jedoch unter der Drohung, daß sie das nächste Mal gehängt werden würden, wenn sie nicht sofort die Gegend verlassen sollten. Zwei Tage später wurde auf zwei andere Apostel" Jagd gemacht. Man holte sie aus dem Hause, in welchem sie ihre Wohnung aufgeschlagen hatten, und jagte sie mir Bluthunden in den Wald hinein, wo sie gezwungen wurden, sich auf Bäume zu retten, um nicht von den wüthenden Hunden zerrissen zu werden. Sie mußten die ganze ?!acht auf den Bäumen bleiben und durften erst mir Tagesanbruch wieder hinunter. Am nächsten tage waren die Apostel" aus der Gegend verschwunden, zugleich mit ihnen jedoch ihre sechs Neubekehrten. Sechs Familien wurden dadurch in's Unglück gestürzt. Die Missionäre begaben sich alsdann iil den südlichen Theil von Calera (5oun19, welcher zwar dicht besiedelt ist, aber nur von unwissendem Landvolk. Sie hatten dort einen sehr bedeutenden Er.folg, und binnen wenigen Tagen war es ihnen möglich, mehr als ein Dutzend Männer, grauen und Binder auf den Mormonen-Glauben zu taufen. Die arnrer, wclclze sich auf die Bckchrungsversuche der Mormonen nicht eingelassen Kalten, gcriethen dadurch in große Wuth und beschlossen, dem Unwesen ein für alle Mal ein Ende zu machen. Ueberallhin wurden Drohbriefe mit den Abbildungen von Särgen und Todtenköpsen versandt und jedermann wurde gewarnt, sich nicht auf die Versammlungen der Mormonen zu begeben, falls ibm sein Leben lieb sei. Die Mormonen und ihre Anhänger achteten dieser Drohungen nicht und hi'elten ihre Versammlungen offener ab, denn je. Einige Male wurden in die Versammlungeu Pistolenschüsse abgefeuert, doch richteten dieselben keinen großen Schaden an. Nur Elder" Parsons erhielt eine Schußwunde durch ein Ohr, Neulich sand in einem Schulhause, sieven Meilen von Ealera, wieder eine Mormonen-Versammlung statt, auf welcher viele Frauen und Kinder erschienen waren. Der Gottesdienst" war noch nicht zu Ende, als die Andächtigen" von einer bewaffneten Truppe überfallen wurden. Die Weiber kreischten und die Kinder schrien, und die Apostel" versuchten sich durch die Fenster in's Freie zu retten, wurden aber dabei ertappt und gefangen genommen. Ihre Feind führten sie nun in den Wald hinaus, wiesen Stricke auf und wollten sie mit denselben aushängen, als einige besonnenere Bürger auf den Schauplatz der That kamen und durch inständige Bitten veranlaßten, daß man die armen Teufel laufen ließ, ohne ihnen an den Kragen zu gehen. Die Apostel", denen der Strick bereits um den Hals geruht hatte, versprachen hoch und theuer, sie würden sofort die Gegend verlassen. Sie hielten Wort, und vorläusig hört man in der Umgegend von den Mormonen nichts mehr. Jim Baker. In einem bescheidenen Häuschen am Snake-Flusse in der Nähe der Grenze zwischen Colorado und Wyoming wohnt ein in seiner Art berühmter Mann, Namens Jim Baker, der allgemein unter dem Namen der Berggreis" bekannt ist. Er ist gegenwärtig bereits über 0 Jahre alt, hat sich aber noch seine jugendliche Kraft und Elasticität bewahrt und rühmt sich, daß er sich noch ebenso jung sühle. wie vor langen Jahren. Sein Haar ist lang und schneeweiß und fällt ihm in dichten .Locken über Schultern und Nacken ; sein Auge ist noch durchdringend scharf und klar, trotzdem sein charakteristisch gesonntes Gesicht von zahllosen Furchen und Runzeln durchschnitten ist. Jim Baker strfji in dem Nufe, einer der ältesten und bedeutendsten Plornere des Westens zu sein. Er widmete sich bereits im Jahre 183 dem beschwerlichen Grenzerleben und nahm damals von Jndevendence in Missouri aus Antheil m m s -f At )fttÄ ?f II St jm. t. viivii i 4 iy will fernen besten, eit zener Zeit gab eS kaum einen Jndianerkrieg in den westlichen Prairien, an welchem sich Jim Baker nicht betheiligt hätte. In den letzten Jahren war er von der Negierung als Kundschafter angestellt und wohnte u. A. dem berüchtigten Meeker-Massacre bei, als die Utes sich gegen den Agenten Meeker auflehnten und denselben ermor deten. Bakerö Ruf als Jäg.er und Pfad
finder war schon, langst sess begründ'et, als er. sich der Erforschungs-Erpedition unter Fremont und Gilpin anschloß. Bis auf den heutigen Tag kann Baker nicht vergessen, wie er in Gemeinschaft mit Fremont, Gilpin. Lieut. Marwell und Kit Earson auf dem St. Vrain im Felscngebirge im Jahre .1843 den 4. Juli feierte. Frcmonts alte Haubitze feuerte an jenem Tage einen festlichen Salut inmitten der stillen Berge ab, und zum Mittagsmahl gab es Kuchen und Gefrorenes, einen unerhörten Genuß im fernen Westen zur damaligen Zeit. Frc-
mont hatte den Kuchen für den Festtag schon seit der Abreise aus der Heimath aufbewahrt, und das Eiscrcam wurde dadurch hergestellt, daß man Schnee von den Bergen nahm und einige wilde Ziegen melkte. Lieutenant Marwell ist schon lange gestorben, und auch Kit Earson hat schon seit Jahren die Grenze überschritten, von woher es kein Wiedersehen gibt. Der grüne Rasen bedeckt ln Taos, vctvo Merico, ihre Gräber. Nur Fremont lebt noch, um mit Hilfe seiner greisen Gattin die Memoiren seines thotenreichen Lebens niederzuschreiben. Er-Gouverneur Gllpin ist heute in Denver ansäßig und kann dort jeden ag aus der Straße gesehen werden. Er hat sich schon langst mit der Eivilisation ausgesöhnt, während sein alter Freund und Wasfcngefährte Jim Baker noch immer dem edlen Waidwerk huldigt und Fallen stellt, als ob überfeinem Haupte keine 80 Jahre vorübergezogen wären. Es ist merkwürdig, dan Männer wie Gilpin, Fremont und Baker ein so hohes Alter erreicht haben, trotzdem sie es in ihren früheren Jahren gewiß nicht leicht hatten und fast jeden einzigen Tag mit Sorgen und Gefahren aller Art zu kampren liattcn. Französische Krlegshtlden. T.tx Köln. Ztg." wird aus Paris geschrieben: Man kann nicht sagen, daß die Verhandlungen gegen Eaffarel und sr -. l t r rr genossen oisyer pouitsca interessantes Material beigebracht hätten, da sich das Ganze in den ausgetretenen Bahnen eines gewöhnlichen Betrugs- und Schwmdelprocesses bewegt. Das Außergewohnliche daran ist nur das Erscheinen eines Generals auf der Anklagebank, ganz befremdend und geradezu unfaßbar aber daS Benehmen, das er dabei beobachtet und daS einen derartigen Mangel an moralischem Sinn und eine so mangelhaste Ausbildung des Ehrbegriffs zeigt, daß man den General beinahe als eriirnnel inconscient" d. k. mehr als Kranken, denn als Verbrecher betrachten mochte. Jedenfalls bietet dieser sonderbare Mensch Gelegenheit zu einer psychologischen Beobachtung. chon nach seiner Verhaftung war es aufgefallen, daß er nach seiner (Anlieferung in's Gefängniß nicht etwa nach dem Grunde seiner Festnahme fragte, sondern sogleich sein Abendessen verlangte. Man fragte sich damals, ob dieser ungestörte Appetit ein Zeichen cynischer Gleichgiltig kett oder felsenfesten üdcrtrauens aus scme Schnldlosigkeit sei. Wie man sich später überzeugen konnte, war cö weder das eine noch das andere. Als dann zwei Wochen spater cln Pollzelcommlssar in s Gesangniß kam, um ihm die Vcrfüquna des Präsidenten der Republik, durch die ihm die Ehrenlegion aberkannt wurde, vorzulesen und ihn aufzufordern, die rothe Rosette aus seinem Knopfloch zu entfernen, antwortete Eaffarel ganz ruhl'g'. Ja. ich habe mir wohl qedacht, daß daS so kommen wird. Ich weiß auch, daß Sie das Recht haben, nur die Rosette vom stocke hcrunterzunehmen, und ich danke Ihnen, daß Sie die tactvolle Rücksicht haben, mich das selbst thun zu lassen." Dam war für ihn alles gesagt und ohne jede Erregung trennte er sich von dem Zeichen, das in den Augen dcS Franzosen und namentlich des franzosischen OssicierS der Inbegriff der Ehre ist. Das Staunen aber, das die apathische Haltung des Generals damalS schon verursachte, sollte noch vermehrt werden durch seine gerichtliche Vernehmung. Aus seinen Antworten auf die Fragen des Gerichtspräsidenten führe ich hier die kennzeichnendsten an. Bcfragt, weshalb er sich für eine Lieseruna von Sattelgurten, die ein gewisser Gaillard zu erlangen versuchte, verwandt habe, antwortete er mit erstaunter Miene: Ich honte, dan er mir (durch Discontirung von Wechseln) helfen werde und deshalb habe ich ihn unterstützt. Darin liegt doch wirklich mchts schlimmes." Als der Fall Langlois (der als Roanner Fabrikant auftretende Polizeiagent Lardiesse) zur Verhandlung kam, entspann fix Z -1 V . ti r. ? r . rr ,olgcnocs Zwlegeipraa) : ras.: &it sagen also, daß Sie nur deshalb Ihre Unterstützung versprachen, um derLimouzin gesalllg zu sein? Eassarcl: Auch, um die Diöcontirung meiner Wechsel zu erleichtern. Präs.: Was haben Sie von dem angeblichen Langlois verlangt? Eaffarel: Welche Ansprüche er auf die Ordensverleihung geltend machen könne. Er sagte, er sei Fabrikant. Das war sehr gut. Es gibt viele Fabricanten, die nur deshalb nicht decorirt werden, weil sie Fabrikanten sind." Wie man sieht, hat der General noch den Mutb, schlechte Witze zu machen. Ueber die spätere Unterredung befragt, die er auf dem KricgSministerium mit dem angeblichen Langlois hatte, erzählt er den Hergang folgendermaßen: Er (Langlois) hat mir da. auch erzählt, daß der General d'Andlau ihm schon vorher die Ehrenlegion versprochen, ihn aber getäuscht habe. Da habe ich ihm denn gesagt, er solle diesmal recht vorsichtig sein und keine Vorausbezahlung machen." Recht gemüthlich ist auch folgende Stelle aus der Vernehmung : Eaffarel : EiueS schönen Tages war ich bei Frau Limouzin. Präsident: Sie sahen sie oft zweimal täglich ? Eaffarel : Ja, recht oft. Also Frau Limouzin sagte mir eines Tages, daß der Wanzentödtcr Vicat decorirt werden wolle." Hierbei ist zu bemerken, datz der General sich ein Wortspiel erlaubt, da insecticide Vicat." eigentlich das insektentödtende Mittel Vicat" heißt. Ganz offenbar hat dieser Unglückliche gar kein Gefühl von der Rolle, die er spielt, ja, er scheint schon so weit moralisch heruntergekommen zu sein, daß ihm, dem früheren General, die Gesellschaft, mit der er auf der Anklagebank sich befindet, aax kein Unbehagen berei
ter! Hat er sich docl) ganz freündsch'aftlich mit Frau Limouzin unterhalten. Angesichts dieses Schauspiels,, welches ein früherer französischer General bietet, ist es begreiflich, wenn ein großer Theil der französischen Presse über diese Geschichten leicht wegzugleiten sucht oder sie doch nicht so vertieft, wie sie eö in jedem anderen ähnlichen Falle thun würde. Es muß auch wirklich für jeden patriotischen Franzosen ein tief bedrückendes Gefühl sein, wenn er einen der höchststchenden Führer im Austandde solchen moralischen Verfalles sieht, von dem er
noch dazn keine Rechenschaft ablegt. Eaffarel hat aber nicht nur unanständig und unredlich gehandelt, indem er Ordenskreuze und Lieferungen zn verkaufen suchte, sondern er hat in seinem ganzen Geschäftsbetrieb eine derartige geistige Unfähigkeit und Beschränktheit bewiesen, daß malt nicht fassen kann, wie er es zu einer so hohen Stellung gebracht hat. Denn daS eine muß als mildernder Umstand angeführt werden, daß Eaffarel erst auf die strafbare Bahn gebracht wurde, als er selbst durch'eigene Leichtfertigkeit und die Betrügereien einer halsabschneiderischen Bande vollkommen ausgeraubt und zu Grunde gerichtet war. Insofern kann man ihn als ein Opfer bezeichnen, während bei seinem Kameraden Andlau die Dinge noch schlimmer liegen. Dieser j ist nicht der Verführung unterlegen, sondern ganz aus eigenem Antriebe beging ' er seine Betrügereien und suchte Opfer um sie zu dccorircn. UebrigenS macht man es der Regierung mit Recht zum Vorwurf, daß sie in dieser Angelegenheit nicht mit gleichem Maße gemessen uud Eaffarel sofort vor ein Ehrengericht gestellt und der Ehrenlegion verlustig erklärt hat, während von der Einleitung eines ähnlichen Verfahrens gegen Gere ral Andlau bisher nichts gehört wird. m Born Jttlande. Die Bundes - Oberrichter erkalten ein festes Gehalt von $10,500 jäyrlich, während ihre Elerks" sich im Durchschnitt aus etwa $40,000 per Jahr stehen. Auch eine der Schönheiten der amerikanischen Gerechtigkeitspflege. Einige Bürger in der Um gegend von Pasadena und Santa Monica in Ealifornien haben den Staatsbehörden zwei Landstrecken von 50 und von 120 Ackern unter der Bedingung angeboten, daß auf diesen Ländereien Baumschulen errichtet werden sollen. Es ist noch nicht entschieden, ob die Schenknng zu dem angegebenen Zwecke angenommcn werden wird. Die in Chicago erscheinende Farmers Rcview" sagt auf Gnind der in der letzten Woche' eingelaufenen Berichte, daß die Aussichten auf ein gutes Gedeihen der Saat von Wintermeizen nicht günstig seien. Die Hauptschuld daran trage die anhaltende Dürre. Mit dem Pflügen konnte in den meisten Fällen erst sehr spat begonnen werden, und die Maaten wollten auch dann noch nicht recht aufgehen, weil es dem Boden an der nothwendigen Feuchtigkeit fehlte. Im vorigen Jahre ließen sich die Weizcnsaaten um diese Zeit viel besser an. Ein gefährlicher Apotheker ist Jesse M. Ficld in Louisville in Kentucky. Dieser Tage gericth er mit seinem Rachb? William Beck wegen eines Hundes in Streit und stieß in seiner Wuth BcckS Thür mit dem Fuße ein. Dafür wurde er ein oder zwei Tage eingesperrt, und als er herauskam, hatte er nichts Eiligeres zu thun, als große Mengen Grünspan auf Becks Hof und in den nächsten öffentlichen Brunnen zu schütten, aus welchem eine große Menge armer Leute ihr Wasser zu holen pflegt. Glücklicher Weise erzählte er triumphircnd sehr bald einigen Bekannten, waS er gethan hatte, sodaß ein wirkliches Unglück verhütet werden konnte. Im ö st l i ch e n Theile des mittleren Tcras, besonders im Eounty Robcrtson, ist unter den Negern eine große Auswandcrungslust aufgebrochen. Sie wollen sämmtlich nach Ealifornien auswandern und schwärmen für die Idee, wie früher in Mississippi und einigen anderen Südstaatcn' unter Regern das Kansas - Fieber herrschte. Agenten durchziehen die Gegend und erzählen den Ne? gern Wunderdinge von den in Ealifornien herrschenden Zuständen, den riesigen Löhnen und von der dort üblichen völligen gesellschaftlichen Gleichstellung der Schwarzen mit den Weißen. Die NegerAuswanderung aus der Umgegend von Ealvert in Robertson - Couuty hat einen solchen Umfang angenommen, daß sie ein öffentliches Unglück zn werden beginnt. Dieses geschieht obendrein zu einer Zeit, in welcher die Vereinigungen von weißen Arbeitern vor der AusWanderung nach Ealifornien warnen. B ei Pattersonsfield in der Nähe von Oakdale in Ealifornien fand man die an einem Baume hängende Leiche eines erst 16 Jahre alten Burschen Namens Frank McCutcheon. Wie sich alsbald herausstellte, war der Junge von einem Mob lynchgerichtlich abgethan worden. In der letzteren Zeit wurde Oakdale durch, zahlreiche Feuersbrüuste heimgesucht, welche augenscheinlich ausnahmslos das teuflische Werk eines Brandstifters waren. Vor einigen Abenden nun hatte man den jungen Frank McEutcheon gerade dabei getroffen, als er ein den Herren Mollester fc Dunlav gehöriges Gebäude in Brand stecken wollte. Er wurde dem Richter vorgeführt und von diesem der Superior-Eourt überwiesen. Da sich unter der Einwohnerschast eine' fürchterliche Erbitterung gegen den jungen Brandstifter bemerkbar machte, so wurde ein Gcrichtsdiener beauftragt, deu Verhafteten noch an demselben Abend in das Eountn-Gefängniß überzuführen. Auf dem Wege dorthin drangen jedoch zahlreiche maskirte Männer auf den Transporteur ein, entrissen ihm seinen Gefangenen und knüpften denselben am nächsten Baume auf. Vor seinem Tode legte Frank noch das Gestandniß ab, daß er in den letzten zwei Wochen nicht weniger als 12 Brände in Oakdale angelegt habe. In San Francisco scheint es Ehincscn erlaubt zu sein, ihre Gefängnißstrafen durch chinesische Stellvers treter absitzen zu lassen. Vor einigen Tagen verurthcilte der dortige Polizeirichte? Hornblower neun Chinesen, welcbe beim Lottericspiel abgefaßt wgen, zu
S50. Geldbuße oder 50 Tagen Gcsöng, niß. Der Anwalt der Vcrurthcilten legte Berufung an das Obcrgericht ein, welches indessen die Entscheidung des Polizeirichters bestätigte. Die neun Chinesen befanden sich inzwischen aus freiem Fuße gegen Bürgschaft, welche von chinesischcn Kaufleuten, ihren Herren", gestellt worden war. Nun hatten sie abermals im Polizeigericht zu erscheinen, un: nach Abweisung der Berufung abermals verurtbeilt ;u werden. Es erschienen
auch neun Chinesen, aber nicht die richti- ! . . . . srs. , j j :w . . I gen. 'ie vcruny euren oiKrieignue ; waren zu wcrthvolle Persönlichkeiten, als daß man sie 50 Tage hätte entbehren können; ebenso wenig wollte man die Geldbußen. bezahlen, und es wuri en daher neun chinesische Vagabunden aufgctrieben, welche die Plätze der Verurtbeilten einiiahmen. Die Stellvertreter sind froh, ein paar Wochen auf Unkosten der Stadt leben zu können, zumal da sie dafür von den Lotterie-Agcnten natürlich noch eine Geldcntschädigung erhalten, die, wie es heißt, je 95 Cts. per Tag beträgt. Sie marschirtcn vergnügt in'ö Gesängniß. Und die dortigen Behörden scheinen gegen eine solche, allerdings im Heimathlande der Zopfträger nicht ungewöhnliche, Stellvertretung nichts einzuwende zu haben. j Der erste i n den Ver. S t a aten gebaute Eanal ist zum Verkauf an- ' gezeigt. Es ist der UnionEanal, d;r . vom Schuykill bei Reading ausgehend, j beim jetzigen Middlctown in Dauphin j Eounty 111 Pennsylvanlen 111 den (--US- , quehanna mündet. Schon William Penn hatte seine Anlage empfohlen, aber erst siebzig Jahre später, im Jahre 1762, wurden die .Vermessungen dafür vorgenommen, und zwar durch zwei so berühmte Leute, wie den Astronomen David Rittenhouse und den Quästor der Universität von Pennsylvanien, Dr. William Smith. Er sollte das este Glied eines Wasserweges zwischen dem Eric-See und dem Tclaware sein, ein Unternehmen, das für jene Zeit so riefenhaft und unausführbar erschien, daß man seine Befürworter einfach für verrückt hielt. Indessen wurde der Eanal dennoch in Angriff genommen, doch währte eS bis 1827, ehe er vollendet wurde, da der Reoolutionskrieg dazmischen kam. Zu seiner Herstellung war das Bohren eines Tunnels des ersten in den Ver. Staaten durch 800 Fuß harten Felsens nöthig, und da der höchste Punkt des EanalS höher war, als der Wasserlanf, aus welchem er gespeist werden sollte, mußten Pumpwerke gebaut werden, um das Wasser auf die nöthige Höhe zu heben. Mit anderen Worten: Es gab dabei für den damaligen Stand der Jngenicurskunst höchst schwierige Aufgaben zu lösen. Der Bau kostete H.?,000,000. Jetzt ist der Eanal werthloS, denn die Eisenbahnen haben ihm alles Geschäft fortgenommen und deshalb soll er jetzt unter den Hammer gebracht werdeil. 'onk Nnslande. Der g r i c ch i s ch e G e s a n d t e in Bukarest, Durulti, hat, der Polit. Eorr." zufolge, die diplomatischen Bcziehungen mit Rumänien abgebrochen und ist ant !. Rooembcr aus Bukarest abgcreist. Unmittelbare Veranlassung hierzu waren I?!cinungSvcrschiedcnhcitcu in Betress der Staatsangehörigkeit eines in Rumänien verstorbenen Individuums, wie denn überhaupt Eontrovcrsen über Staatsangehörigkeits - Verhältnisse zwischen der diplomatischen Vertretung GriechcnlandS und der Bukarestcr Regierung wiederholt vorgekommen waren. Im letzten Falle handelte es sich um die !cgelung der Hinterlassenschaft und) einer Persönlichkeit, von welcher der ricchische Geschäftsträger behauptete, daß sie im griechischen Untcrthancn-Verbande gestanden habe, während die rumänische Regierung den rechtlichen Bestand dieser Staatsangehörigkeit und damit auch das Recht der griechischen Behörde zur Regelung der Hinterlassenschaft nach dem Verstor'bencn bestritt. Als daS rumänische Tribunal den Ansichten seiner Regierung beipflichtete, ließ der griechische Geschäststrägcr, Dnrutti, eine scharfe Protestnote an die rumänische Regierung abgehen, in welcher er alle von der rumänischen Behörde in der ErbschaftsAngelegenheit zu treffenden Entschcidüngen im Vorhinein für null und nichtig erklärte. Der Minister des Aeußcrn, Pherekyde, verweigerte die Annahme dieser Erklärung, worauf die griechische Regierung unter gleichzeitiger Billigung des Verhaltens ihres Geschäftsträgers dessen Abberufung verfügte. Man erwartet in Folge dessen in Bukarest, daß auch der Gesandte Rnmänicns in Griechenland, Teriachin, von seinem Posten abberufen werden wird. In rumänischen Kreisen wird behauptet, daß Griechenland in früherer Zeit in der . Erthcilung von Unterthanenbriefcn an solche Personen, welche sich der Militärpflicht in Rumänien entziehen wollten, mit unstatthafter Vereitwilligkeit vorgegangen sei. Bei der ersten Einführung des elektrischen Telegraphen in Chile bediente man sich einer wohlgelungenen Kriegslist, um die Stangen und Drahte der'die einzelnen Grcnzforts verbindenden Telegraphen-Anlagen gegen Beschädigungen von seitcn der araukanischen Indianer zu schützen. In dem chilettischen Lager befanden sich zu jener Zeit etwa 4050 gefangene Indianer. Eines Tages ließ General Pinto dieselbcn zusammentreten: dann zeigte er ihnen die Telegraphenleitungen und richtete folgende Frage an sie: Seht Ihr jene Eisendrähte?'- Jawohl." ertönte die einstimmige Antwort. Run gut fuhr der General fort, dann will ich Euch nur warnen, zu nahe an dieDrähte heranzugehen oder sie gar anzufassen ; es möchte sich sonst ereignen, daß Ihr nicht wieder davon los könntet." Die Jndianer antworteten durch ein ungläubiges Lächeln. Tarauf hieß der General einen nach dem andern zwei an die beiden Pole einer starken Batterie gelegte Drähte anfassen; sodann befahl er, -die Drähte wieder loszulassen, doch ich kann nicht, meine Hände sind erstarrt," war die traurige Antwort der Indianer. Die Verbindung wurde nun unterbrochen und die Gefangenen damit wieder freigegeben. Nicht, lange danach ließ' der General sie überbaust in Freiheit setzen, jedoch mit
vem strengen eseyr, vaö ry?ien nnvertraute Geheimniß gegen Niemand zu verrathen, auch auf keinen Fall ihren Landslcutcn davon Mittheilung zu mct chen. Dies hatte den gewünschten Erfolg ; denn, wie man erwartet hatte, wurde der Vorfall jedem Stammesgenossen im engsten Vertrauen" mitgetheilt und die Tclegraphenanlagcn sind seitdem unberührt Izebliebcu. A m S 0 nn tag, den 13. Nov., stiegen die Herren Lhoste und Mongol, Letzterer Dircctor der Gasanstalt in Montdidicr, mit dem Luftballon Ärago" in Paris auf, um wissenschaftliche Forschungen vorzunehmen. Seit ihrem Aufstieg sind die beiden Luftschiffe? spurlos verschwunden. Man gibt sich ernsthaften Befürchtungen über ihr Schicksal hin. Derartige Fälle sind übrigens nicht so selten, als man annimmt. Vor 6 Jahren stieg in Ehicago ein Redakteur
emes dortigen Journals auf. Der Balloil ward nach vier Wochen im Michigansce zerfetzt aufgefunden, der unglückliche Acronaut ist nie wieder gesehen worden. Seine Gattin ging dann zur Bühne. Sie mv in diesem Sommer in Berlin als Gast bei Kroll. Ihr 3came ist Rordica. Ein Mittel gegen n e u r a lgischcn Gesichtsschmcrz, das jedenfalls den Vorzug voller Ungefährlichst besitzt und welchem, wie dem Ailtipyrin, ein guter Erfolg gegen genanntes Leiden nachgerühmt wird, empfiehlt Dr. Heller in der Münchener medizinischen Wochenschrist" : Es ist öfteres Ausspülen der Icase mit lauwarmcm Walscr. Bejonderö wirksam aber fand Heller dies WU tel bei dem so schwer zu. beseitigenden periodischen Nachthustm der Kinder. Es kommt oft vor, daß Kinder, welche den Tag über gar nicht husten, sobald sie in's Bett kommen, von heftigen, stoßweise auftretenden Hustenanfällen heim-, gesucht werden, die bisweilen die ganze Nacht andauern. Genaue Beobachtngen gaben Heller die Gewißheit, daß in solchen Fällen stets ein Nasenkatarrh besteht; bei Tag fließt die Absonderung durch die Nasenöfsnung nach unten ab, in der Nacht aber zieht sie sich nach hinten in den Nasenrachenraum und erregt dort Hustenreiz. Durch sorgsames Ausspülen der Nase mit lauwarmem Wasser vor dem Schlafengehen wird die Absondcrung und mit ihr der Hustenreiz beseitiar. Der dem deutschen Bnn? desrath zugegangene Gefetzentwurf über den Schutz der Vögel schließt sich im Wescntlichen an den bereits früher dem Reichstage vorgelegten Entwurf an ; er bestimmt: 5 1. Das Zerstören und das Ausheben von Nestern oder Bn.ltstätten der Vögel, das Todten, Zerstören und Ausnehmen von Jungen und Qitxn ad das Feilbieten der gegen dieses Verbot erlangten Nester, Eier und Jungen ist untersagt. Auf die Beseitigung von Nestern, welche sich an oder in Gebäuden oder in Hosräurncn bcsmden oezieht sich dieses Verbot nicht. Auch findet das Verbot keine Anwendn auf das Ein sammeln und Feilbieten der Eier von Strandvögcln, Secschwalben, Möven und Kiebitzen, jedoch kann durch Landesqesctz oder durch landespolizeiliche AnOrdnung daS Einsammeln der Eier dieser Voget für bestimmte Orte der sur be stimmte Zelten untersagt werden. $ 2. Verboten ist ferner: a. das Fanden und die Erlegung von Vögeln zur Nachtzeit mittelst Leimes, Schlingen, Netzen oder Wasfen; b. jede Art des angenS und der Erlegung von Vögeln, so lange der Boden mit Schnee bedeckt ist: e. daS Fangen der Vögel mit Anwendung von Körnern oder auch anderen Futterstofsen, denen betäubende oder giftige Bestandtheile beigemischt sind, oder unter Anwendung geblendeter Lockvögel: u. daS Zangen von Vögeln mittelst Fallkäsigen und Fallkästen. Ikeusen, großer schlag- und Zugnetze onne mitteilt be weglicher und tragbarrr, auf dem Boden oder quer über das Ald, das Niederholz, daS Rohr oder den Weg gespannter Retze. Der Bundesrat!, ist ferner ermächtigt worden, auch bestiminte andere Arten des angenS sowie das Fangen mittels Vorkehrungen, welche eine Massenverfolgung von Vögeln ermöglichen. zu verbieten. 6 3. In der Zeit vom I. März bis 15. September ist das' Fangen und die Erlegung der Vögel, sowie das Feilbieten todter Vogel überHaupt untersagt. Zuwiderhandlungen gegen d.s Gesetz werden mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Hast bestrast; der gleichen Strafe unterliegt Derienlae, welcher unterläßt, Kinder oder andere Personentzunter seiner Votmäßigkeit von der Uebertretung des Gesetzes abzuhalten. Dem Entwurf sind beigefügt einige in Preußen bereits erlassene, auf den Vogelschutz bezügliche Polizeiverordnungen ; eine Zusammenstellung, aus. welcher ersichtlich ist, wie der Vogelschutz in den einzelnen Vundesstaaten, mit Ausnahme Preußens, bisher geregelt ist; das schweizerische Bundesgesetz über Jagd- und Vogelschutz vom 17. Herbstmönat 1875, sowie eine Vereinbarung zwischen Oesterreich und Italien, in welcher die Regierungen beider Staaten sich verpflichten, den für die Bodenkultur nützlichen Vögeln den thunlichsten Schutz und zwar mindestens in dem im Äertrage näher bezeichneten Umfange zu gewähren. An den Verhandlungen über den Veitritt zu dem letzteren Beitrage sich zu ketheiügen, ist Teutschland'bisher außer Stande gewesen. Sind aber erst allgemein bindende Vorschriften für das deutsche Reich vorhanden, so bietet sich auch die Möglichkeit einer nmfassenden Verständigung mit denjenigen auswärtigen Regierungen, deren Gebiete für den Schutz der aus Deutschland verziehende Zugvögel hauptsächlich in Betracht kommm. Howe Ventilating Base Burner. Et perfekter ventttater. Äase BurnerS und alle Sorten Heizöfen sehr b i l lig. . s nriv 1 j c o iionceii?' u 4 I UOLJ. ' i Wenn Et ireend einen Ofen kaufen ollen, sollten Sie rft vorsprechen tei Wm. XI. Bonnott & ou, , 38 Eiid Mridia trai.
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jf . u 18 gegen'alle Schmerzen. Berichte iiber den Erfolg von St. Jakob Oel, welche vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. ClnIdenenltkZ ßandgelenk grieilt Juni 1881. Braver, Beaver Co., Pa. Lor einigen Tagen siel ich vom Wagen und verrenkte mir das Handzelen! in einer schlim mtn Weife ; die Schmerzen waren furchtbar. Konnte keinen Finger bewegen und nicht fckla len. Nachdem ich St.JakobS Oel angewandt ?a:te waren alle Schmerzen in 10 Minuten ver chwunden. S.C. AtkinS. k Jahre später. Beaver, Beaver Co.,'Pa., kS. Oktober 183. Bor etlichen Jahren fiel ich'vom Wagen und verrenkte wir da Handgelenk. Ich wurde eranlaßt Et. Jakob S Oel u versuchen und war in kurzer Zeit vollständig geheilt. S. C.'.Ätkink. Sie Leideu elue? Redakteur?. Bloomington, JllS., Oktober 1380. Ich habe viele Jahre an rheumatischen Schmerzen in weinem Aenkel gelitte und konnte durch nicht Linderung finden. Drei Einreibungen mit Ct. Jakob Oel pellten mich fast gan, wieder her. P.re? A. Folsom. Jahre fpilter geheilt. Bloomington, JLS., 13. Okt. 1336. Jch'alaub ti war im Jahre 1830, all ich durch St. JakvbS Oel von Rheumatismus be ireit wurde. Derselbe hatte sich im Senkel festgesetzt und ich konnte nicht ohne Stock gehen. Nach einigen Einreibungen mit dem auöge zeichneten Schmerzenstiller war ich hergestellt und bin seit der Zeit von allen Schmerzen er schontgeblieben. Perc? .'.F 0 l l 0 m . THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Ut ) DiMuÄKoelüM HAMBURGER TROPFEN (2 tam Slutkrankhetten, LeSer- u. Magenleiden yrt, 60 titntt oder fünf fclatn f 2.00 j ta Uta xotbeke zu haben. INI (Bims A.TCCLH CO., UILTIBOUE.ID. 000000 Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Hit uns wodurch diesem Uebel in kurzer ei t abgeholfen werden kann, eizt der RettungsÄnker", .:50Lei:en, mit nztxx getreuen Bildern, welcher von dem alten deulsen Heil-Jnstitut in Äe Bork berauszegeben wird, auf die k l a r st e W e i s e. Junge Vtutt. die in den Stand der Ehe tteten wollen, sollten ten Txrucd Schillers: X'ruin prüfe, wer sied ewig bindet", wohl beherzigen, ad daZ rortreullche Buch lesen, ehe sie den wichtigsten Sedritt deS Lebens thun l Wird für 23 Cenls in Postinarke, in deutscher Spracke, sorgsam verpackt, frei reriantt. dresse : DentscbeBHeil-InstiSut.1 1 ClintonPlace, New York, N.Y. In Jndia,avclis, Ind., beim Buchhändler G. Keyler. 23 Sud DeUware Lt, 000000 NMWK Cures Rernoves Tan Sunburn, Bee StlngSt Mos- - " qulto and AU lnArt Bitn. 1 AJpiMPLES, BLOTCUES, ' Enrnon, Birth-marka, and overy form osskln tteal&es, positivel7 curod cn the xnost delicato Etln witliou.t leaviXLf moax, by I3oi Oir tTTLeaxt. Prico 25cta., SOcts. and $1. At druecrista or by mall. . The HopPül TTvasTg Co., New London, Conn. Llttle Hop Pi!U sor sick-headaene, dyspepeia, biliCRLsnesa and conatipation have no equ&L 25 o. tr In allen Arotheken ,u haben. uZ axveü K Co Dampfheizungs'Contraktoren. ?Imndor8 s Äasiittors No. 84 Nord Illinois Ctraße. 2ö.jShrige Erfahrnag ! Prompte nnd billige Bedienung tXJ" -toi ; Sinn empfiehlt sich ,ur nfertigung aller Plumdersrbeiten und verspricht dislbn den. so gut und dauerhaft al den ,?esr.ndhett?vorschriftev entsprechend, an,ufMen. O ffit di Saison IM. N. Gayllo r, Osfite: .O ISor'a Wortt 8ti-. Teledbon 949. C. PITOPAB "'S deutsaie Buch - Handlung ! 7o. 7 Güb QlabaVastr. Bücher aller Sprachen 9ltuc und gebrauchte Bücher. Niederlage so .ia! istischer Werke und Flugschriften. ÄdllkQ. s i&n r Sie ! Q?e Vt Itftt Otttt 8t Loniavil ie, KasL Tille, Hernplüs, Chat tanoo ga, Atlanta, Savannalj Jacktc nville, Mobile and Jfew Orleans tl t oct$ri!)afi sät Passagiere ach Um Vöd , tim dirett? Route zu ehm. ?a!!p.. Schlaf, und Yarlor-Qagnt tsche Thwtgo ud LouUdille uud St Lott i un, Lon Zdtllt aht, Qageuvechsel. eRfort. Echuelligkeit und Sichnheik dieldie JSW dle alte nvnlSsfige S. M. Sd.D. M. ' 1EL. Ä. Ieiincs9 ffZknt Oninl yafsagirg. Psfhtletf Dcfttefto und Ji Ctr.f Ja dkg ( ;i W. F. Black, Superintendent
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