Indiana Tribüne, Volume 11, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1887 — Page 2
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Zndisns Tribüne, Erscheint FSzlich ud Sousisgs. CfttlU4 .THMm- Kfiet dut$ den ,,,, U V aU,44, die CjnaUg .Xriliaeeil ,er Bogt. 14 fofeustft 1 ,?tl. Vti tJi!$ ta jßatatlJJiaJlHCJ W ptl Si5t. Sfstes: Z 9 O. MnrvlandNr. Jnd-anapoli5, Ind., 1. Tezember 1887. 2ie ttherotees. Im Jahre 1804 bildeten einige adem teuernde Chcrokce - Indianer, deren Stamm damals in Georgia und Nord Earolina wohnte, eine Jagdpartie und zogen weit nach dem Westen, bis sie in ca9 jetzige Indianer-Territorium gelangten. Nach ihrer Heimkehr wußten sie so viele roundervoUen Geschichten über die Schönheit und den Reichthum des von ihnen besuchten Landes zu erzählen, daß sich unter ihren Stammesgenossen eine Gesellschaft bildete, um nach dem fernen Westen auszuwandern. Die Auswanderung kam im Jahre 1318 zu Stande, und damals verließen 3280 Cherokees ihre alte Heimath, und zogen weit über l ... cm r c en a'unijuppt yinaus, ms ne oas ici ihrer Sehnsucht erreicht hatten. Sie schlugen ihren festen Wohnsitz im jetzigen Gebiete der Cherokee-Nation auf und bilden heut zu Tage mit ihren Nachkommen die Aristokratie unter den Eherokees. Erst im Jahre 1885 folgte ihnen der Nest ihrerStammeszenossen nach,denen es mittlerweile in der alten Heimath von den Weißen zu heiß gemacht worden war. Tie zweite Auflage" bestand aus 19,542 Cherokceö, 15(52 Negersklaven, von denen 826 Frauen und 764 Männer waren, und aus 201 Weißen, die ihre Geschicke mir denen des Stammes vereinigt hatten. Ferner gehörten zu ihr 74 Mischlinge aus Neger-und Indianers blut, 76 gemischte" Indianer und Spanicrund.l gcmischtt." Cherokees und CatawbaS. Die fruchtbare Region zwischen dem Arkansas Flusse und den Staaten Arkan? sas und Missouri war damals ron den kricg.'rischen Osages, Illinois und anderen wilden J.idianerstämnlen bevölkert, welche keineswegs gesonnen waren, ihre Herrlichen Jagdzesilde ohne Weiteres den remden Eindringlingen abzulassen. Es kam zwischen ihnen zu heftigen Kämpfen, denen agenübcr sich die Negierung der Wer. blauten neutral verhielt. Die Eherokecs sollten sich in dem neuen Lande ihrer Wahl niederlassen, doch sich jeden Zoll Boden selber erkämpfen. Sie brachten das auch nach jahrelangem Ningen glücklich zu Stande und können sich heute zu den reichsten Indianern zählen, welche eS überhaupt in den Ver. Staaten gibt. Auch in Bezug auf Cultur nehmen sie unter ihren Nasscngenossen eine hervorragende Stellung ein. Sie haben ihre eigene, aus 8G Buchstaben bestehende Schriftsprache, .welche von dem CherokeeWeisen Sequo-yah zu Anfang dieses Jahrhunderts erfunden worden ist. In diese? Sprache wird jetzt in Tahlequah, der Hauptstaot des Cherokee-Landes, eine Zeitung gedruckt. Natürlich wird von den gebildeten Cherokees auch das Englische gesprochen und in den öffentlichen Schulen der Nation wird überhaupt nur das Englische gelehrt. Die cherokesische Muttersprache und Schrift lernen die Kinder daheim bei ihren Eltern, welche sich diese Mühe nie nehmenlasicn, um ihre Sprößlinge in der Sprache der Vorvater zu unterrichten. Beiläufig sei es erwähnt, daß die Sprache der Cherokees sehr wohllautend ist, aber eine viel längere Satzbildung erfordert, als dies im Englischen der Fall ist. Was im Englischen in zehn Zeilen geschrieben werden kann, erfordert in der Sprache . der Cherokees 15 Zeilen. Die Cherokees bilden eine Welt für sich und sind von der Regierung der Ver. Staaten fast vollständig unabhängig. Ihre Beamten sind nicht verpflichtet, Onkel Sam den Treueid zu leisten, und kein Cherokce glaubt, daß er verpflichtet sei, außer seiner Negierung in Tahlequah noch einer andern Gehorsam zu leisten. Die Bundesgerichte beanspruchen allerdings für sich daö Recht, auch über die Cherokees Gerichtsbarkeit zu üben, doch hat der Congreß, sogar wenn er dazu berechtigt wäre, nie den Versuch gemacht, seine Gesetze auch auf das Territorium iir CherokceS auszudehnen. Die Indianer sind sehr stolz und patriotisch und überwachen ihre nutionalen Rechte mit einem Eifer, wie er kaum von -den Weißen bei der Vertheidigung ihrer Staatenrcchte entwickelt wird. Sie )te hen sich wohl dabei, denn sie brauchen keine Steuern zu bezahlen und haben doch Geld genug, um sämmtliche Ausgaben der Verwaltung decken zu können. Die Regierung der Ver. Staaten schuldet der Cherokec-Nation 2,700,000, für welche sie zahrllch 5 rocent Zinsen zahlt. Außerdem hat die Nation sechs Millionen Acker Land an Viehzüchter-Syndi-cate verpachtet, für welche sie jetzt 6100, s 000 jährlich erhält, doch wird künftig die Einnahme aus dieser Quelle nicht wenioer als 8250,000 ?er Jahr betragen. Ferner muß jede Person, die sich im Gebiete der Cherokees befindet, ohne selber zum Stamme zugehören, eine Abgabe von 60 Cents per Monat entrichten. Mit den Zinsen von der Bundesregierung, dem Pachtgelde für die Weideländcrcien und den Einkünften aus Licenzen, Strafen u. s. ro. werden alle Ausgaben der Nation gedeckt, und zwar so reichlich, daß noch jedes Jahr ein Ueberschuß in der Kasse bleibt, welcher dann je nach seiner Höhe unter die Angehörigen des ..Stammes vertheilt wird. Ein Bürger der Cherokce-Nation zu sein, ist gegenwärtig einem Vermögen von $7000 gleich. Die Cherokees haben elf Millionen Acker Land, die ihnen von der Regierung der Ver. Staaten übertragen wurden, im gemeinschaftlichen Besitz. Das Land befindet sich in einer Gegend, welche mit Recht als eine der löönsten und fruchtbarsten in den ganzen
Ver. Staaten betrachtet wiro. Rechnet man noch dazu, daß die CherokceS ein Guthaben von 82,700,000 bei Onkel Sam haben, dann kann man sich leicht vorstellen, daß ein richtiger Cherokee durchaus keine Noth zu leiden braucht. Die Einwohnerzahl im Gebietender Nation bcläuft sich geaenwärtig auf 24,000 bis etwa 25,000 Personen. Sollte es einmal dahin kommen, daß der gemeinsame Grundbesitz aufgegeben und jeder Bürger seine eigene Landparcelle zugewiesen erhalten sollte, dann würde es sich erst recht ausweisen, für wie reich sich ein jeder Cherokee halten kann. Gegenwärtig hat ein jeder Bürger der Nation das Recht, so viel Land mit einer Fenz zu umgeben, wie er nur will, doch ist er in diesem Falle verpflichtet, dasselbe auch zu bebauen. Kommt er dieser Verpflichtung zwei Jahre lang nicht nach, dann erhält er die Aufforderung, den Zaun niederzureißen. Thut er dies nicht, dann geschieht dies von Amtswegen auf seine eigenen Kosten. Gegenwärtig sind fünf Millionen Acker Land für den Privatgebrauch der Cherokees bestimmt, und weitere sechs Millionen sind an die Viehzüchter verpachtet. Die Regierung der Cherokee - Nation wird auf eine sehr sparsame Weise verwaltet. Alle Beamten, seien sie voll der Nation oder von einzelnen Ortschaften angestellt, erhalten ihr Gehalt auö der gemeinsamen StammcSkasse. Die Gesetze der Cherokees zeichnen sich durch große Einfachheit aus. Sie sinden sämmtlich Platz in einem Buche, welches nur 160 Seiten enthält, und sind so klar und deutlich, daß über ihren Sinn nie ein Zweifel entstehen kann. Vielleicht könnten unsere grundgelehrten" amerikanischen Juristen von den Cherokees noch Manches lernen. Patriotismus nd kleines Kaliber. Nicht nur in Deutschland hat sich die Nothwendigkeit" herausgestellt, die soeben erst eingeführten Rcpctirgcwchre durch solche von kleinerem Kaliber zu ersetzen. Auch in Oesterreich - Ungarn müssen die 11-millimctrigen den 8-milli-metrizen Gewehren weichen. An diesem Wechsel aber hängt eine Geschichte", die mindestens des Erzählens werth ist. Sie ist in folgender Correfpondenz aus Wien enthalten: Mit nicht geringerer Spannung, als den Eröffnungen des Grafen Kalnoky
hatte man in den Kreisen der Delegirten den Erläuterungen des Kriegsministers Grafen B?landt übcr die Einführung des RepetirgcwchrcS entgegengesehen. ES wurde dem Kriegsminister im Vorjahre, als er zum erstenmale mit einer Förderung wegen der Rcpetirgewchrc an die Delegationen herantrat, arg verübelt. daß die bezügliche Vorlage eine Begründung von nur wenigen Druckzeilen enthielt. Um o wettlausiger war Graf Bylandt in seinen mündlichen Erklärungen. Er hielt stundenlange Vorträge in den Ausschüssen beider Delegationen, und alle Einwendungen gegen die neue Waffe wurden, ob sie nun von Laien oder Fachmännern herrührten und die sinancielle oder die technische Frage behandelten, als unstichhaltig und unbegründet zurückgewiesen.- Schließlich ließ man sich davon überzeugen, daß das von der Kriegsverwaltung angenommene Systcm des Obcringenieurs Manlicher Oestcrreich-Ungarn mit einem Repetirgewchre versehen werde, dessen Leistungsfähigkeit nicht übertroffen werden kann. Schon im Vorjahre wurde von berufener Seite darauf hingewiesen, daß das 11millimctrige Manlicher - Repetirgcwehr zu schwer sei, daß es größere Patronen erfordere, was zur Folge habe, daß der einzelne Mann entweder weniger Munition mit sich tragen könne oder daß er stärker belaste: wird. Allseits wurde die Nothwendigkeit betont, das Kaliber des neuen Gewehres von 11 womöglich auf 8 Millimeter herabzusetzen. Graf Bylandt cnvidcrte, daß für das kleine Kalibcr das gegenwärtige Schwarzpulver nicht genüge und daß die Herstellung eines neuen entsprechenden SchießpräparateS in naher Zeit nicht zu erwarten sei. Unser Kriegsminister gilt auf dem Gebiete des WcffenwesenS als Autorität ersten Ranges, zumal er früher Präsident des militür-tcchnifchen ArtillcrieComiteS war und sich in dieser Eigenschaft wr. die Einführung der Stahlbronce - Geschütze große Verdienste erwarb. Angesichts der Bestimmtheit, mit welcher Graf Bnlandt-Nheidt die Einführung eines kleineren Kalibers als unmöglich hinstellte und nachdem er jede Vcrantwortung ablehnen zu müssen erklärte, falls nicht sofort zur Erzeugung der neuen Schießwaffe geschritten würde, bewilligten beide Delegationen die erste Rate sür die Nepetirgewehre. Heute, nach Jahresfrist, ist das Kaliber von elf Millimetern bereits ein überwundener Standpunkt. nachdem die Construction eines Manli-cher-GewchrcS mit dem Kaliber von acht Millimeter gelungen ist, welches auch bei Gebrauch des gewöhnlichen Schwarzpulvcrs, wenn nur dasselbe gekörnt ist, seine volle Schuldigkeit thut. Damit ist die vorjährige Theorie deS Grafen Bylandt von der Unvcrcinbarlichkeit des kleineren Kalibers mit dem gegenwärtig iu Verwendung stehenden Schießpräparate über den Haufen geworfen. Der Kriegsminister tritt mit derselben Entschicdenheit wie vor zwölf Monaten für das größere nunmehr für das kleinere Kaliber ein. Bei der Anschaffung der neuen Gcwehre handelt es sich um riesige Summen. Man kennt die Zahl der zu bestellenden Gewehre noch nicht ganz genau, allein die Schätzung, daß sich die Kosten mit Einschluß jener sür die Erzeugung auf fünfzig Millionen Gulden belaufen werden, ist eher zu niedrig, als zu hoch gegriffen. Der Kriegsminister hat sich nun bei Zeiten nach einem Mittel umgesehen, um die Opposition im Schooße der ungarischen Delegation zu beschwichtigen' Schon im Vorjahre wurden zahlreiche Stimmen laut, welche verlangten, daß wenigstens ein Theil der neuen Gewehre in Ungarn hergestellt werde. Die Kricgsvcrwaltung lehnte diesen Vorschlag' entschieden ab, und so wurde denn die gesummte Lieferung der Waffenfabriksgesellschaft in Steyr übertraaen. welche sich nicht daiu verstehen
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wollte; in Ungarn eine Zweigsabrtk zu errichte, was die Magyaren mit dem Monopole dieser, Gesellschaft einigermaßen ausgesöhnt hätte. Die neueste Wendung in der Wehrfrage legte dem Grafen Bylandt denGcdanken nahe, mit Ungarn wegen Errichtung einer befonderen Gewchrfabrik zu paktiren. So wurde denn die Errichtung einer solchen in Ungarn beschlossen, und Dank dies e r Concession ließ sich die Majorität des Hccrausschusscs der ungarischen Delegation herbei, nach einigen scharfen Vorwürfen an die Adresse des KriegsMinisters den Betrag von 15 Millionen als erste Rate für die Anschaffung deS kleinkalibrigen Repitirgewehrs zu bcwilligcn. Die ungarische Wasfenfabrik soll im nächsten Frühjahre ihre Thätigkeit beginnen. Vorerst erhält sie nur die Gcwehrlicferungen für die Honvedarmee, für deren Bedarf ohnedies nicht der gemeinfame Kriegsminister, sondern der , ungarische Landcsoerthcidigungsminister zu sorgen hat. Graf Bylandt stellte jedoch in Aussicht, daß die ungarische Wasfenfabrik seinerzeit bei Beschaffung der Rescrveoorräthe für die gemeinsame Armee zur Lieferung herangezogen werden wird. Graf Bylandt bekommt also die geforderten, Gewehre, die Magyaren erhalten ihre eigene Waffenfabrik und die ö st e r- j reichifche Reichshälfte darf 70 Procent derKo st en best reiten, mit der Aussicht, falls die Waffcntechnik in den nächsten Jahren weitere Fortschritte machen sollte, zu einer abermaligcn Umgestaltung der Nepetirgewehre Ja sagen zu müssen. Llmerikanlsche PianoS. Pianos werden gegenwärtig in den' Ver. Staaten nicht mehr f a b r i c i r t , fondern gebaut. Es gibt höchstens nur noch zwei bis drei Klavierfabriken im Lande, welche sämmtliche Bestandtheile ihrer Instrumente selber herstellen. In der letzten Zeit sind große Etablissemcnts entstanden, in welchen nur gewisse Theile deS Klaviers hergestellt werden. Diese Etablissements haben in der Pianofabrikation eine förmliche Revolution herbeigeführt. In manchen Fabriken wird jetzt anch nicht ein einziger Bestandtheil deS Klaviers hergestellt, sondern auS andern Fabriken bezogen, die sich speciell mit seiner Herstellung befchäftigcn. In New ö)ork und Umgegend besindcn sich ungefähr 12 Fabriken, die sich ausschließlich der Herstellung von Gehäusen widmen. Ungefähr ebenso viele widmen sich der Fabrikation deS Mechanismus des Klaviers, und ändere Fabriken gieße die schweren eisernen Platten, welche den enormen Druck der Saiten auszuhalten haben. Auch gibt es Fabrikanten von Resonanzböden und von kunstvoll geschnitzten Klavierbcinen und Lyras, ferner Importeure von Klaviersilz und Klaviertuch, Fabrikanten von drahtumsponnenen Saiten sür die niedrigeren Lagen und Drahtzieher" für die feineren. oberen Saiten u. s. w. Mehrere große Geschäftshäuser in New Jork machen jetzt ein besonderes .Geschäft daraus, das für die modernen Klaviere nothwendige Material an Eisen u. s. w. erzustcllcn:vährcnd andere sich fast auslchlicßlich der Fabrikation von Tasten widmen. Für die Tasten wird gewöhnlich Ebenholz und mehr oder minder werthvolles Elfe-Sbein verwendet. Andere Fabriken stellen die Tasten fast ausschließlich aus Celluloid Holzfaserstoff her, und häusig werden sogar die Platten, welche den Namen des Fabrikanten" anzeigen, von einer besonderen Fabrik geliefert. Eine der bedeutendsten Klavierfabriken in N'cw ?)ork, welche im Stande ist, jede Woche die enorme Anzahl von 60 bis 75 Klavieren fertig herzustellen, liefert für den Bau derselben aus ihrem eigenen Bereich nur den Namen. Manchmal wird mit den Namen der bedeutendsten Klavicrsirmen ein nicht unbeträchtlicher Schwindel getrieben. Es wurden Steinweg-PianoS" an Leute verkauft, welche glaubten, ein echtes Steinway-Piano" erworben zu haben, die Bewunderer der Hazclton, Decker & BroS. -PianoS" erhalten häusig für das von ihnen gewünschte Instrument einen Hazlcman", und wer glaubte, einen echten Weber" zu kaufen, erhält an Stelle desselben einen Webber". Au'ßerdcm giebt es in der neuen Zeit viele Pianos, die Phantasienamcn" tragen. Unter diesen haben sich die Windsor,"-Paris,"-Boudoir"- und Patti"Clavicre besonders bemerkbar gemacht. Man braucht sich übrigens durchaus nicht dem Glauben hinzugeben, daß alle Klaviere, die aus von verschiedenen Fabriken herrührenden Bestandtheilen herstellt sind, wirklich nichts taugen. Im Gegentheil hat die Theilung der Arbeit bewirkt, daß man jetzt im Stande ist, viel vorzüglichere Instrumente zu liefern, als dies früher der Fall war. In Folge der großen Concurrcnz, welche jetzt auch auf diesem Gebiete herrscht, fällt eS manchen Pianofabrikanten sehr schwer, sich über dem Wasser zu halten; an die Erwerbung großer Reichthümer dürfen sie gegenwärtig überHaupt nicht mehr denken. Es erfordert ungeheure Kunstfertigkeit und eine tiefe Tafche voll Geld, um heutzutage ein gu- : tcs Piano herzustellen, und jeder Fabrikant muß froh sein, wenn er es über' ' r -, c yaupr ic5 wlro. i , Viel süßer als die Bewunderung der MLnner ist für eine Modedame das Gefühl, eine Nebenbuhlerin durch irgend einen Bestandtheil ihrer Toilette vor Neid bersten z machen. Ein Sommervergnügen. Zwei Gymnasial-Prossoren treffen sich nach den Ferien wieder an der Stätte ihres Wirkens. Nun Herr Kolleae. wie haI ben Sie sich in der Sommerfrische amü- ' oij n f t 4 -v r , t f. r lirif- JY, oanre, ausgezeicyner: cy habe meiner junqen Frau Unterricht im Griechischen ertheilt." G c w i s s e n h a f t. Graf : Johann, Du gehst mir über meine Ciaarl ren, über meine Börse, über meinen Schnupstaback und über meinen Wein!" Johann: Gnä' Herr haben den Liqueur rergessen!"
Vont Jnlande. Amtliche Wahlberichtc aus fast allen Theilen von Da'kota zeigen, daß die Mehrheit, mit welcher die Tyeilung des Territoriums . angenommen wurde, nicht 300) Stimmen übersteigt, während im Ganzen rund 70.000 Stimmen abgegeben wurden. 'Nur drei Counties von Nord-Dakota stimmten für Theilung, und in Süd-Dakota stimmten fünfzehn gegen Theilung. Zu F a r i b a u l t im Staate Minnesota hat sich der skandinavische Geistliche Eric Petersen in seiner Kirche erschossen. Er sprach vor seinem Tode
von der Untreue seiner Frau, doch ist constatirt, daß er in ein hübsches junges Mädchen seiner Gemeinde verliebt war, bei der er indessen kein Gehör fand. Er mußte befürchten, daß die Geschichte ruchbar wurde, und zog cZ vor, sich selber das Leben zu nehmen. Der zehnjährige Fred. Burkctt in Kingnian in Kansas hatte sich trotz seiner großen Jugend dem Trunke ergeben und führte überhaupt ein fo wüstes Leben, daß er desselben überdrüssig wurde. In einem Anfall von Verzwciflung griff er zu einem Revolver und schoß, sich' eine Kugel durch den Kopf. Ueber die Eltern oder Angehörigen des jugendlichen Selbstmörders wird nichts gemeldet. Die als P a n h a n d l e" bekannte Gebend in Teras soll einen wcrthvollcn Zuzatz ihrer Bevölkerung erhalten: die Sccte der Dunkards will sich dort mit allen ihren Mitgliedern niederlassen. Die Dunkards oder Tuuker (weil sie beim Abendmahl das Brot in den Wein tunken), sind eine dcutsch-pennsylvanische Secte, wie die Ouäker oder Herrnhutcr, von äußerst einfacher Lebensart. Mit dem prächtigen, seiner Vollendung entgegen gehenden Eapitolbau zu Austin in Teras soll eS hapern. In der Kuppel ist ein Riß entdeckt warden, nnd der frühere Landcommiisär Walfh behauptet, das Fundament sei nicht stark genug für die ihm zugemuthete Last. Es sei auf sechs Tonnen per Quadratfuß berechnet, während die Kuppel nach dem Entwürfe 15 Tonnen Gewicht auf den Fuß bringe. Ein Architekt aus New Z)ork soll den Bau untersuchen. Die Kaufleute und sonstige hervorragende Bürger von Nio Grande City, Edlnburg undRoma in Teras haben ' dem Capitain Febrino La Madrid von der mexikanischen Armee eine Börse von S1000 in Gold und ein prachtvolles, silberbeschlagcneS Winchester-Gcwehr in Anerkennung seiner Verdienste überrcichen lassen, die er sich um die Ausrottung des Banditen - Unwesens an der Grenze erworben. Dieses Ehrcnzcugniß -von Seiten amerikanischer Bürger einem Mericaner gegenüber ist höchst bczeichnend. Während eines schweren Sturmes wurde neulich Abends bei Vaysicld in der Nahe von Ashland in Wisconsin der Schooncr Alice Craigs" gegen ein Riff getrieben und zerschellte. Die Mannschaft erreichte in einem Boote den Strand, wo sie unter fürchterlichem Schneetreiben stundenlang un Walde, umherirrte, bis sie Baysield erreichte. Capt. Bunker war vor Erschöpfung und Hunger im Walde liegen geblieben und war vollständig erstarrt, als man ihn am Morgen auffand. Es ist nur wenig Hoffnung vorhanden, ihn am Leben erhalten zu können. Eine interessante Rechtsfrage wird demnächst in Nochester in Jndiana zur vorläufigen Entscheidung gelangen. Dort vermachte ein Herr D. Congcr seiner Schwiegertochter ein Stück Land unter der Bedingung, daß sie es ihren noch ungcborenen Kindern vererben solle. Sie und ihr Mann tauschten aber das Land gegen eine Wirthschaft aus." Jetzt beansprucht ihr Sohn, gestützt auf das Testament seines Großvaters, das Land, während die jetzigen Eigenthümer behaupten, daß Eigenthum an ungeborene Personen überhaupt nicht hinterlass sen werden könne. DaS letzte Wort in der Angelegenheit ist noch nicht gesprochen. Eine Frau Martin lebte mit ihren beiden Kindern in einer Blockhütte in der Nähe von Delaware in Henderson Eounty in Kcntucky. Als die Familie eines Abends zu Bette ging, zeigte sich ein kleines Feuer im Walde, doch achtete die Frau nur wenig darauf. Während der Nacht erhob sich jedoch ein starker Wind, und bald war die Hütte ganz von Flammen umgeben. Als du Schlafenden erwachten, war ihnen der AuSgang abgeschnitten und die c;anze Front des Hauses befand sich bereits in Flammen. Das Geschrei der eingeschlossenen Opfer war furchtbar und brachte einige Nachbarn zu Hilfe, als dieselben jedoch ankamen, war es bereits unmöglich, die Unglücklichen zu retten. Die arme Frau und ihre Kinder verbrannten bei lcbendiacm Leibe und man fand am nächsten Morgen in der Hütte nur noch ihre verkohlten Ucberreste. Ein Hochstapler, der sich Baron von Wallenstein" nennt, wurde neulich in Ncading in Pennsylvanien verhaftet. Aus New Haven in Connecticut, wo der Gaunner seine letzte Gastrolle gab, wird über ihn berichtet: Der Pseudobaron, der fließend deutsch, französisch und englisch spricht, kam vor einigen Monaten nach New Haven und wußte sich alsbald das Vertrauen des Dr. Carmalt zu erwerben, der ihm zunächst zur Herstellung seiner Gesundheit in einem Krankenhause verhalf. Anfangs war er in Geldverlegenheiten, bald aber gab er Geld mit vollen Händen auS, da ihm, wie er vorgab, eine Sendung aus der österreichischen Heimath zugekommen sei. Einige Wochen wohnte er bei seinem vertrauten Freunde" Earmalt, dann bezog er eine Wohnung in dem ersten Hotel des OrteS. Bei seinen Manieren und seinem Glück bei den Damen wurde er in Kurzem der Löwe des Tages. Er schien sich ernstlich um die Hand der Tochter eines jüdischen Millionärs zu bewerben ; die Eletrn kamen ihm entgegen, verlangten aber, daß er den jüdischen Glauben annehme, wozu er bereit war. Nun aber machten sich die Gläubiger unangenehm bemerkbar, und der Baron" wünschte die Ehe sofort zu schließen,, um mit seiner jungen Frau nach Oesterreich zu gehen und dort Gelder ;u erheben. Der Pava Millionär
l)atte nichts dagegen, die kostbare Aus stattung war bereits beschafft, gegen ta'tsend Einladungen wurden ausgeschickt und AllcS war bereit. Aber der Herr Baron erschien nicht, und mit ihm waren H10,000 weg, die der glückliche, angehcnde Schwiegcrpapa dem Baron zur Bestreitung der Reisekosten in Gestalt eines Checks gegeben hatte, und der Schwiegerpapa in spe hatte noch zahlreiche Genossen in diesem Punkte. Sofort wurde Geheimpolizei in Bewegung aesedt. der eS aelana. den Pseudobaron
xj w j J ' i in Philadelphia zn entdecken und dann in Ncading zu verhaften. Man erkannte ihn als einen bekannten Schwindler, der sein Hauptquartier in Montreal in Canada hat und von da aus Kunstreisen nach den Ver. Staaten macht. Auch in ?ccw ))ork und mehreren anderen Städten des Ostens ist man sehr begicrig, den Schwindler wiederzusehen. Derselbe soll schon zehnmal oder noch öfters schiuindclhafte Ehen eingegangen sein und noch eine Menge Mädchen in ühirlicher Weise wie dieses Mal betröge haben. j Vem oSkanv. I Ein Akt d er Nothwehr gegen das Klavicrspielen unterlag in Be zug auf seine rechtlichen Konsequenzen kürzlich der näheren Prüfung des itrasscnats des Berliner Kammcraerichts. An einem Septembertage vorigen Jahres fühlte sich der in einem Hause der Tempclherrcnstraße bei seinen Eltern wohj ncnde Studiosus der Chemie, E., durch . das Klavicrspicl und den Gesang einer in j demselben Hause mohnenden Dame derart i in seinen Studien gestört, daß er schließlich, und zwar, wie er sagte, aus reiner ! ; orsi" :rz c tvlyweyr, zivci opsiurzen rrgriss uno durch energisches Zusammenschlagen derselben am offenen Fenster den nicht enden wollenden musikalischen Angriff abzuwehren suchte. Auf die Anzeige von Hausbewohnern, welche sich durch den von E. verursachten Lärm in ihrer Ruhe gestört fühlten, wurde E. angeklagt, doch vom Schöffengericht freigesprochen, weil letzteres annahm, daß nur derjenige ruhestörende Lärm strafbar sei, welcher vom Hause auf die Straße hinausdringe und andere außerhalb des betreffenden Hauses wohnende Personen belästige. Die Strafkammer aber vcrurtheilte den E. auf die Berufung der Staatsanwaltschaft zu 10 Mark Geldstrafe, indem sie annahm, daß nicht nur die klavicrspiclende Dame, sondern auch ein Theil der Hausbcwohner durch den Lärm des E. belästigt worden sei. Im Uebriaen aber sei derartiger ruhestörcnder Lärm auch dann strafbar, wenn Hansgenossen davon be.trofsen würden. Die hiergegen eingclegte Revision wurde vom Kammcrgcricht zurückgewiesen. Die K r i n o l i n e ist wieder aufgetaucht; aber man möge sich bernhigen nur als Schmuggel-Instrument. Von der österreichischen Bahnstation Oderberg wird gemeldet: Die k. k. Zollbehörde, die vor einigen Tagen aus das bevorstehende Eintreffen zweie? Schmugglerinnen aufmerksam gemschc worden war, hat einen guten Fang, gethan. Mit dem aus Preußen ankangcndcn Schnellzuge kamen zwei Damen hier an, die, ihrem Körpcrumfang nach zu schließen, die größten 'Anstrengungen gemacht hatten, der Krinolinc wieder zur Herrschaft zu verhelfen. Die Zollbeamten, die in diesen beiden Damen die angekündigten Schmugglerinnen zwei Modistinnen aus Friodck-Mistek erkannten, ließen dieselben eingehend untersuchen. Hicrvci wurden aus den vermeintlichen Rcifröckcn dreizehn Kinder? mäntel, russische BaschlikS, Pelzwerk und andere Sachen an's Tageslicht gefördert, die in Brcslau eingekauft waren und nach Oesterreich geschmuggelt werden sollten. Eine der neue st c n E r ru ngenfchaften auf dem Gebiete der Hygiene soll das elektrische Hemd sein. Der verwendete Stoff ist Flanell, in dem sich Oryde des ZinnS, Kupfers, Zinks und EifenS befinden, und zwar ist je eine Reihe gewöhnlicher Fäden dazwischen 95staltet, so daß also daS Hemd eine el'ektrische Säule bildet. Zunächst für rheu; matisch Leidende bestimmt, kann es bei weiterer Vcrvollkommnuna wshl auch als Bd)u3- und Trutzlvasfe. verwendet werden. Mit einem elektrisch geladenen Hemd bekleidet, braucht man das dichteste Gedränge nicht zn scheuen, denn durch Austheilung elektrischer Schläge nach rechts und links erzwingt mn sich leicht den Durchgang. Ja, vielleicht gelangt die Strategie noch zur Verwendung des? irischer Truppentheile, die im Nah kämpfe niederschlagender wirken dürsten, als Bajonnet nndFlintenkolben! Eine tragikomische G eschichte, die einer beherzigenswerthen Tendenz nicht entbehrt, wird aus Wien von der dortigen Allg. Ztg." berichtet. Frau v. H. ist seit zwei Jahren die Gattin eines seingebildeten nnd in diesem Falle muß auch diese Eigenschafthervorgehsen werden zartfühlenden Mannes. Tem Hause fehlte bisher der Kindersegr und von diesem Mangel zog allein .Coco" der reichfarbige Papagei, Nutzen ;! devn alle Zärtlichkeiten, die dem nicht vorhandenen Sprossen zugedacht waren, häuften sich auf dem Haupt dcs glücklichen Coco." Nun aber kommt die böse Ver wickelung in das Drama. Vor einigen Tagen ging Frau v. H., einen neuen Winterhut zu kaufen ; sie hatte auch bereits eine Form ausgewählt und ein.ft,Tihm die i&r beim Auswählen nsr Seite stand, meinte: .Der Hut ist rzend. aber er würde geradezn ,ms, , o g wcrocn, wenn u ,,ocv" zum ?tupuyhättest." Der Gedanke beschäftigt von-? da ab die junge Frau im Wachen und im Traume, sie wollte die Idee nichts ausgeben und als ihr Gatte eines Abends heimkehrte, fehlte Coco" in seinem:Käfia. Der Gatte erkundigte sich, mo.-denn-.d der Vogel sei, ob er vielleicht gar ausge? s! flogen. Die junge Frau trat, ihm, mit rotygewettllcn klugen cnrgeqen.uno zagre Nein, aber ich mußte den )lrmcn vergift ten lassen, er ist jetzt beim Ausstopfen, ich brauche ihn sür -meinen Hut." Diese: Aufklärung versetzte den sonst!, sanften Mann in solche Wuth, daß er erst Miene machte, sich an seiner Frau zu vergreifen, dann aber ans dem Hause stürzte ; und nun will er durch seinen Advokaten die Scheidungsklage einbringen lassen. Er erklärt, mit dieser Furie nicht länger beisammen iei,cn :re2tr.
, r-rf .Aßk VMuÄKenW r vsIähamriirrpr TROPFEN 17gegen Leberleiden. SS" Berichte über die Erfolge von Dr. Vuzust ASnig'S Hamburger Tropfen, eiche vor Jahre erzielt wurden und jetzt bestätigt werden. Finden Bete Luweuduug Jasnar 1882. Gebar Fa2S, 2313c. Ihre Dr. August ASnig'S Hamburger Trop sen haben mich von einem Leberleiden befreit an welchem ich Jahre gelitten hatte. Franz Michel. 5 Jahre kpiiter-velle petZ 2 Feb. 1887. Cedar Fall, WiLe. Eeqen Leberleiden giebt nicht bessere wie Dr. uqust KSnig'S Hamburger Troxfen. Ich erd? sie schon seit Jahren an. Fran, Michel. Sgezklchntte Erfolge gehellt. Woodbur?. Minn., 5 Juli, IL7S. Schon seit längerer Zelt war ich unwohl und keinZ der angewandten Mittel besserte meinen Zustand ; schließlich gebrauchte ich Tr. Llugust önig'g Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war ich wieder hergestellt. JohnILoren, Nivxoldt. kkach II Jahren. Woodbury, I. Mlrz, 1887. In meinem Hause dürfen Dr. Lluustbniz' Hamburger Tropfen niemal fehlen, da sie mir in vielen Kranlheiten schon geholfen haben. Sie sind das beste Hausmittel, welch ei ich je. malS gebraucht habe. John Loren Nix xoldt. THE CHARLES! A. VOGELERICO., Baltimore, Md. el ykgen henmatiSmus, ennlaia. Freftbmlen, Herenlchnß, reuzweh, üSenschmrrzrn, erpauazungeu, Vruinullr, echnittwnuden, Zahnschmerzen, opfwh, randwunden. Prt 60 itnli; in allen xvtheke u hab. XBX CIU.KIX3 X, TOGLB 10 BA1TU0U. MO. 000 Sine kinderlose Skze ist selten eine glückliche. S3ie und wodurch diesem Uebel inkurzerZeit abgeholfen werden kann, zeigt d.,Rettungs,nkcr", 'Seiten, mit nc:tur getreuen Bildern, welcher von dem alten deutschen Heil.Jnstitut in New Jcrk berauSzezeden wird, uf tie klarste Weise. Junge Leute, die in den Stand der Ebe Neten wollen, sollten dcu Spruch SchillerS: ti'rum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzigen, und taZ vortreffliche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten S cd ritt tcs LebenS thun l Wird für 25 Cents in P.'stmarke, in deutscher Sprache, sorgsam verpackt, frei reandt. Adresse : Duteohe8llai1-Inf,titiit,lI CliutonPlace, New York, N.Y. In Jdiana?rlis, Ind., beim Buchhändler G. Xeyler, 29 Sud Delaware St. 000000 .tt.-- I. "' - MUMM Cures dRemove MB X f "X X ' v.. v j Alis miMiii A 8ee Stlngs, Klos U-quIto and All )' InsectBites, J 5PWPLE3, BLOTOirS, Humors, Eirth-marks, and every form of BÜn blemielLes, poeiüvcly cured c n Uio most delicato Elda witliout leaving a ecar, by Sop 01 -n f.-m eT Prico 5cts.. EOcts. and 51. At druftcristfl or by nail. , The Hop Pm Kan?ff Co., Kew Ijoadon. Conn. Llttle Hot Pills ?r sic-headaene, cyppejia, biUcrasneea and conss ipatl on fcave no equaL. 25c 3C In allen Zvs t heftn ju harev. Hiill: 2 Z2r die Saison 1887. W. Gaylor, Dffi i 460 Word Wßt Str. tXT Teledbon 949. . FÖfßPiK'S deuisVe Ach - Handlung ! Vko. ? Oüd Alabamagr. Bücher aller Sprachen. Reue und gebrauchte Bücher. Verlage sozialistisch Werke und Flug stiften. WÄölöch. - ZUlZrp$iWt tti It 81 LoiiiBvÜle, Üasliville, Mesapiiis, Cnat tanooga, Atlanta, Ba.vannah, J ack -sonvfUe, MobDa and New Orleans. i Cl tft toi theilbast fttTcfiöQinf aS le ' Säbcn, tv i fcbeStc Kaute z Nthtt. palaü-,. chlas- und ' 5arl'Vag,t: x& . Chicago unb Louitdille . nnh t Lo iit nd ; LonisdiJ c ohu Vagerwchsel. Toms, rt, Echnelligkeu: 2 etyxUl' Uu H5!e e? die alte zudeMflg, B. M. -wir rm -w-v . . WI(JK!SSK?5' W. F. Black, tau 1 1 ttnixzvlnt"'' ADVERTISERS can learn the exact cost o:f any proposed line os adverhsing in American papers by addressing Geo. P. Rowll & Co., Newspaper Advartia ing Bureau lO Spruoo St., Nx w York, nd IC Kit sor lOO-Pgo Pmx1u
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