Indiana Tribüne, Volume 11, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1887 — Page 4

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r-.-T-; V X '' Ist ca5 beste Heilmittel gegen die derniimm i , ?, " r J-t-schredenen xncen der Zcnnge und flegle fcie Husten. Heiserkeit, Bräune, Erkält ung, Engbrüstigkeit, Influenza, Luströhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schuindsucht und zur Erleichterung schvindsüchtiger Kranken, tstrtn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat.-ZruS. 25 EentZ. -'s iesigeS. Indianapolis, Ind., 30. SZovember 1837. Nn unsere Leser ! Wir ersuen unsere Leser alle Unregewäßigktiten in Bezug auf Adlieserung der .Tribüne unS so schnell rote r.3ßlich Oitzutitten. SivilSandSregiNer. ftNd dil Hl BRIItl bis Gatln.) 3 ibuiti R. Albert, Mädchen. 24. Nov. E. D. BozarduS. MädZzen. 27. Nov. N. E. AtiggS. Mädchen. 24. Nsv. Robert Flescher, MZdchm. 29. Nov. Guido Preler. Knabe, 23. Nov. H. SchJieinSberzer. MZöchen, 15. Nov. Peter hall. Mädchen, 23. Nov. H e 1 1 a t b t n. Alfred I. Bromn mit Sallie Tbrasher. Georg I. Bomley mit Leoaa Jaung. I. W Cnery mit Machilda Lanham. F. M. DaviZ mit 2ma Miller, ßtooid Sa.idZ mit Alice DaoiS. Tod tülle. Georg Thomas. 25 Jzhre. 28. Nov. JghnPurylar.21 Ii!zre. 23. Nov. Der Humorist des tflabmabatfiV hat alle möglichen Wtze über Dr. BuU'Z Husten Syruv gemacht. Wie möchten eine Flasche Wein wetten, daß er es aus lauter Dankdackeit gkt:an. denn wer hat nicht schon die sprechendsten Beweise von der Güte dieses Mittels gehabt. 22 Fälle von DivMeria 13 Fälle von Scharlachftiber und 3 tfäHe von Masern jeht in der Stadt. Die besten Bürsten kaust man bei H. Scdmedel. No. 423 Viratnia Avenue. tS Joe Nenner, der Barkeeper für H. Weinmann, ist deö U3irfcuf3 am DanksagungLtag angeklagt, und A. Helm ist angeklagt geistige Getränke an Minderjährige vcrkaust zu haben. Hestige rheumatische Schmerzen in den Beinen hinderten mich häufig meinen Geschälten nachzugehen. Ich versuchte St. JakobZ Oel und war in kurzer Zkit tvieoer vollständig bergestellt. Jobn R. Depaß. Philadelphia Road. Baltimore, Md. IS Her? A. A. McKain. der tton rakt für den GaS-Trust entgegennimmt. tat eine Office in Hubert'S Laden im Barer Block etablirt und wird dasklbst Kortrakt, annehmen. Der Morris Straße (Zpar- und Leib'Verein vtfsammelt sich jeden Freitag Abend an ttt Wcke der Mvrriö und Mkridian Str. Vkoch einlgeAntbeile sind zu haben. IQ Gestern Abend G und 7 Uhr trieb sich ein Dieb um den New oxl Hut Store herum und während ein reges Gttriebe auf dir Strakk herrschte, gelang eö ihm, das Schaufenster unbemerkt cinzu drücken und drei Plüschmützen und ein balbeS dudend Handschuhe zu stehlen. Er wurde nicht erwischt. S- H. W. Laut's Grocery. Ecke der Noble und South Etage, wurde vor letzte Nacht von Dieben erbrochen. Die .selben erbeuteten jedoch nur 30 Centi. Der Hund, sonst ein tceu:r Wächr, war dadurch . zum SchAeigm gebracht worden, dak die Diebe ihn mit Esstggur ken warfen. Lyra-Klrmeß am 28., 29. und ?10. Nvvember in der Lyra Halle. txg- JameS Douglas ist zwar noch keine Woche todt, aber schon stritten sich seine Eeden um den Nachlaß. Seine Schwester. Frl. Ellen Douglatz. vkklapgt als AdmtnMkgt.'ix eingesetzt zu werden. tS muroe lde aaer bedut!t, kaß die W'ttLe das Vorrecht habe. Ibd als diese vaZ Brlanaen stellte, da fand man. dab sie noch nicht aroßsZ!zria sei. und man beschloß die Sache dem Richter AyreS zu unterdrelten. Au denbesten FeuerVersicherungS Geselljcdasten deS Westen? gekört unbe dingt die ffnnlltn von JndianavollS Ihr Beraten beträgt 5232 000 Herr ?ohn Wocher ist Prastdent Dieser aner sannt guten Gelellschafl und istalS Ager.t der folgenden Gesellichasten hier tdäeia : Vritish Amerika. B-rmSaen Z800 000. Detroit F. 6z M. Vermögen $900 000 ffcanklin. Ind.. Vermögen S32 000. German American. N. V. Aermögen $5.150 000 Die .Franklln" hat n,ch nur billige Natn, sie läkt auch auer den reaelmSkiaen Raten, selbst bei groken Nerlusten keinen Ausschlag erfolgen, vr. Her man T. Brandt, ist Solicitor für die hltstge Stadt und Umgegend. Bracd ein ein. Herr Adolvh Fullgraf. bir bekannt Musiker siel gestern Abend auf einem Alatten Seitenwege an der Ecke der South und Alabama tzstrage und dracv ein Bein. Er batte dem Begrüdnlk des Herrn Schulmeyer beigewohnt und da? Unglück vasstrte lbm, während er slch au dem Heimwege befand.

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Die euth Seorg, Zluhäuger' Gestern Abend fand in Richter Howe's GerichtSzimmer die zweite Versammlung der Anbänger der George'ichen Theorien statt. Es hatten sich 13 Personen dazu eingesunden. Der Präsident, Herr Seibert führte den Vorsil). Herr L. P. Euster schlug vor. die Ge

sellschaft .Anti Pove,ty Society No. 1 of Jndiana zu nennen. Er sagte, e? mag Leute geben welche glauben, das so etwas wie Anti-Armutd nicht bestehen könne, aber er sei überzeugt, dab die Zeit komme, da man die Armuth nicht mehr kennen wird. Diese Ziit werde kommen, sobald Henry George'S Theorien verwirklicht sind. Der Name wurde einstimmig angenommen. Präsident Seibelt hielt dann eine kurze Rede, in welcher er sagte, daß eö nicht in Uebereinstimmung mit den Lehren des EhristenthumS sei, deß Leute welche Tag für Tag schwer arbeiten, die nothmen digsten LedenSbedürsnisie entbehr? müsien. Alle Armuth und alles Elend üfultire aus dem Umstände, dab d:r Mensch auf sein natürliches Anrecht an das Land verzichten müsse. Herr Euster fragt', ob Jemand anwe send sei, der die Georgische Theorie nicht anz verstehe. Ein junger Farmer mel dete sich und sagte, daß er sünf Meilen weit hergekommen sei, um der Aersamm ung beizuwohnen daß er zwar schon viel über daS Thema gelesen habe, und glaube, dak die Theorie gut sei, daß er sich aber gerne weiter unterrichten lasse. H.rr Euster erklärte da'aushin in Kurzem die Georgische LandTheorie. Hlrr EharleS H.Krause hielt dann eine kurze Rede, in welcher dem Senator Har rison manch wohlverdienten Rippenstoß für seine jüngste Rede vtrsktzte. Der Redncr sagte sehr richtig, daß Harrison entweder ein Heuchler oder ein Nichts, wisie? sei. (Wir glauben jedoch, dak er beides ist ) Schließlich wurde ein Comite ernannt. welches für eine Vassende Halle, in wel chcr jeden Sonntig Abend öffentlichl Versammlungen stattsinden sollen, sorgen soll. English'S Hall ist für den Zweck in Aussicht genommen. Die Tckavdthaten im Frau?Neformatorium. Nach Allem, was bis jetzt über die Wi:tdschast im FrauenResormatorium an'S Licht gekommen ist, ist es uns eigen!' ich unbegreiflich, warum man diese An sta't ResormJtorium nennt. Mördergrübe wäre wohl der gkeignetere Name. Oder ist eZ vielleicht nicht vorbedachter Mord, wenn man die gefangenen Frauen und Mädchen in dir Weise bestraft, daß man sie in einen caiz unerträglich erhitz en Raum bringt, sie daselbst läßt. b;S sie n Schweiß gebadit sind, und sie dann auf einmal der eiskalten Lust aussetzt? Wenn ta nicht plötzlichkr Tod die Folge st. dann ist es wahrhsstig nicht die Schuld der betreffenden barbarischen Beamten, denn die Absicht ist ja osfenkun dig genug. Und dabei scheinen die Beamten der Ansta'.t sich noch als verfolgte Unschuld hinstellen zu wollen. Fkal Keeley. die Supirintenöertin der Anstalt, nahm Ge egenhet. sich oen Berichterstattern der Zeitungen gegenüber dahin auSzukpre chen, daß die Rüge den B'aT.ten gegen über nicht gerechtfertigt gewesen sei. Die Prügelstrafe, welche in der Anstalt angc wandt wird, sei vollkommen in Ordnung und Frau Keeley brüstet sich sogar damit. daß wenn immer geprügelt wild, eö unt r ihren Augen geschehe. Man be diene sich dam derÄaumrtden. manch mal gebrauche man auch Lederr'.emen. Daß schwarze und blaue Flecke aus der. Körper der Bestlaften zurückdle'ben sei ganz natürlich, meint Frau Keelev. Wenn eiiie Frau Prügel brauch', fsl;t diese Hyäne, dann soll sie auch Viü. k! bekommen, die ein Merkl?al im Fleisch zurücklassen. Eine sehr pasinde Strafe für solche Gefangene, welche mit einander streiten, ist in den Augen der Frau Kelley die. den Mund der Be.r.sfenden mit einem Pfla sti? zu verkleben, und diese menschen freundliche Handlung wurde auch schon angewandt. AlleZ in Allem genominen muß diese Frau Keelly eir:e recht n.tte P:rsön sein. und wir b, greisen jetzt, warum sich die Politiker so sebr sür sie begeistert haben, und so darauf verstsikn waren, daß sie sür die Stelle ernannt wurde. Eines steht fest, so lange unsere öffnt lichen Anstalten unter der Kontrolle der korrupten Beutepolitiker stehen, werden diese Greuelthaten niemals aufköeen, und wer weiß, wie viele der Gefangenen auf diese Weise um'Z Leben kommen, ohne daß auch nur ein Hahn darnach kräbt. Der Gouverneur setzt seine Unter suchung sort, aber er weigkit sich, die ZeugenauSszgen dem Wortlaute nach be kannt zu geben. Wahrscheinlich ist daS. waS man noch nicht weiß, noch viel schlimmer, a!S daS. rraS man bis jetzt schon erfahren hat. Der ungeladene Nevolvir. Jesie Schuman. das alztjährige Söhn chen de? in Jrvington wohnbaften Joh n Schuman erwischte gestern den Revolver seines älteren Bruders und in der Mei nung. daß derselbe nicht geladen sei. spie! te eS mit demselben. P ötzlich entlud sich die Waffe und die Kugel fuhr dem Kinde in die Magengeqend, eine Verletzung v.' ursachend. welche möglicherweise tödtli verlaufen wird. ch Lyrce - Klrmeß am 28., 2. und 30. November in der Lyra Halle.

Lyra-KirmeH.

Unser geschätzter Berichtersta ter .Oe pheuö" spricht zwar von einer Honorar zulege, beging aber die Nachlässigkeit eine der hübschesten Buden gar nicht zu erwähnen, nämlich die Schürzenbude. In de selben werden bloß Schürzen ver kaust, und es giebt wohl kaum eine Facon und eine Qualität derselben, welche nicht daselbst zu finden ist. Die Verkäu ferinnen sind in fränkische? Bauernko stüm gekleidet, die Hauben sind ächt und auS Nürnberg importirt. Dies ist kein Scherz, sondern wirkliche Thatsache. Die Namen der schönen Bäuerinnen sind : Frau E. Vonnegut, jr., Frau William Kothe, jr., Frau Carl Von Hake und Frau Laura Rentsch. In den anderen Buden sungiren fol gende Damen: Im Bazar FrauJohn Wocher. Frau Charles Krauß. Frau Frank Mau?. Frl. I. M. Newberger, Frau L. A. Dochez und Frl. Maggie Staube. Ji der Puppenbude Frau Andrea Smith, Frl Bertha Psäsflln. Frl. Julia Walk. Frl. Clementine Dochez und Je. Laura Steffens. Varietütenbude Frau George Kothe, Frau Frank Vonnegut, Frau Henry Kethe, Frau Geo. Vonnegut und Frl. Emma Wittenberg. Papierbude Frau Julius Wocher. J?au M. Albrecht. Frau JulruS Walk und Frl. Nettie Dietrichs. Candybude Frau G. A. Schnull. Frau C. I. Jletcher. Frl. Julia Schnull. Frl. Tillie Schmidt und Frl. Tillie Hau etfen. Cigarrenstand Frau Horace Com stock. Frl. Louife Weegmann und Frl. Tillie Longerich. Blumenstand Frl. Louise Woche?, Frl. Emilie Schellschmidt und Frl. Bertha stkffe. Jce Cream Stand Frau I. H. Tay lor. Frau F. E. Füller. Frl. Lillie Habing und Frau Georgia Cosftn. Die schönen Kellnerinnen in der Re staaration sind : Frau Bernhard Vonne gut. Frau Theodor Stein. Frau Severin, Frau F. W. Simon, Frau Ernestinoff und Frl. Lydia Zumphe. Zigeunerinnen Frau O. Reynolds, Frau W. Heinrichs. Frl. O. Schell schmidt. Frl. Harriet Wingote, Frl. Daisy Downey und Frl. Bertha Krauß. Fischteich Frl. Nora Schmidt. Frl. Emma Waller und Frl. Emma Fahr dach. Rebekka am Brunnen Frau C. B. Forster. Wage Frl. Tina J.rtig. Museum - Die Herren C. B. Forster, Ed. Nell und Harry Porter. Der Besuch gestern Abend war über alles Erwarten gut. Morgen Abend schließt die Krmeß mit einem Ball. Der kleine tadtderolv. Herr Christ Seiler ist guter Laune. Der Storch hat ihm ein strammes Mädel in'S Hau? gebracht. Herr Louis C. Schulmeyer wurde gestern Nachmittag unter äußerst zahl reicher Betheiligung zur letzten Ruhe be staltet. Der Freidenkerverein, der Soziale Turnverein und daS TurnerOrchester hotten sich in Corpora betheiliat. Herr C. Vonnegut, sr.. dielt eine Rede im Trauerhause, in welcher er namentlich auf daS Wirken deS Verblichenen in frei sinniger R'chtang hinwie?, und betont?, da!z eS der ausgesprochene Wunsch deS selben war, daß an seinem Grabe der frei sinnige Gedanke Ausdruck finde. Dann sang die größere Mädchenklasie der frei nnnigen SonrtagSschule und deren Lehrer ein Lied und nachdem die Freunde noch einen letzten Blick auf die Leiche ge warfen hatten, setzte sich der lange Trau erzug in Bewegung. Am Grabe sprach Herr Herrman Lieber in recht ergreifender Weise. Hall'S $100 Belobnnna. $100 Die Leser der ?indiana Tribüne mtr den sich freuen, zu erfayren. daß eS wenigstens eine gefürchtet Krankheit Nkdt. welche die Wisienickakt in all ibren Stadien hat kuriren können, und das ist der ttatarry. Hall'S KalarryKur ist die einzige jetzt in der medizinischen Brüder schast bekannte positive Kur. Der Ka tarrh ist eine Constitutionskrankdeit und erfordert eine consiltutionSgemäßige Be Handlung. Hall's. KatarrhKur wird eingenommen und wirkt direkt auf daS Blut und die SchtetmdautflSchen des Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Stärke gebend, indem sie die Konstitu tion ausbaut und der Natur in ihrer Arbeit hilst. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilklüften, daß sie hundert Dollar für jeden Fall an bieten, den sie nicht heilt. Laßt Euch die Liste der Zeugnisse kommen. Adressirt F. L. C h e n 1 0 & 6 o., Toledo, O: tär Verkaust von Apothekern. 75 CtS. Katarrh-Kur. Möbklscheeiner'Untoa No. II. Diejenigen, welche sich an dem eng lischen Unterricht betheiligen wollen, sind ersucht, sich merzen Abend um 8 Uhr in Herrn Knodel'S Lokal einzufinden. iOr Wm. und Charles Hartman, Voter und Sohn, in Perry Township wohnhast, sind von der Grand Jury wegen Sabbathschändung in Anklagezu stand versetzt worden. Sie habe sich des schrecklichen Vergehen?, sich am Sonntag auf die Jagd begeben zu haben, schuldig gemacht, und sind der Ansicht, daß ein liebenswürdiger Nachbar ihnen den Ge fallen erwiesen hat, sie zu denunziern.

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S uve rio r Court W. H. Nott gegen Horace Parrot. Schuldklage; Urtheil sür $150. F. L- McGahon gegen A. I. Poole. ReplevinKlage; in Verhandlung. William A. Hunt gegen Severin. Qstermeyer & Co. Contraktklage ; in Verhandlung. Zimmer No. 2. A. F. Kopp gegen I. C. Fullenwider. Hypothekenklage. Dii Geschworenen fällten ein Verdikt zu Gunsten de Klägers. Frank I Carlin gegen W. H. Ripley Hypothekenlach?. Uitdeil für $169 49. Zimmer No. 3. JameS Phillips ge gen Mariette R. und Robert H. AdamS. Hypothekensache. Urtheil sür 5220. Criminalgericht. John Muloey, der jange Chicagoer, welcher kürzlich mit einem Ablieferungs wagen der American Expreß Co. davon fuhr und ein paar Packele von dm Wa gen stahl, bekannte sich schuldig und erhielt 3 Jahre Zuchthaus. Fiank Kigan erhielt wegen Uhrendieb stahls ein Jahr Zuchthaus. Harry Hancock, welcher Auflern und Fische gestohlen hat, erhielt sechs Monate Arbeitshaus. John C. WigginS, Melville Kane und Wm. Ryan des HühnerdiebstahlS ange klagt, wurden schuldig befu.iden und je zu einem Jahre Zuchthaus verdonnert. Georg Williams, welcher einen Ueb.r rock gestohlen haben soll, wurde prozesstrt. aber die Geschworenen konnten sich, trotz dem sie 17 Stunden in Berathung waren, nicht einigen. William Taylor, der Schlägerei m t der Absicht einen Mordversuch auf Warren Bankö gemacht zu haben angeklagt wird gegenwärtig prozesstrt. yoltzetSttcÄ. Die Anklage gegen Wilhelm Helm wegen Verkaufs von geistigen Getränken an Minderjährige, wurde bis morgeu und die Anklage gegen Joseph Reißer wegen Verkaufs am Dankfagungslag und Widersetzlichkeit bei der Verhastung. wurde bis Freitag aufgeschoben. Vkeue Klagen Alice Brooks gegen Samuel Brooks. Scheidungsklage; Klägerin batte schon seit vier Jahren nur dem Namen nach einen Mann und will nun auch daraus verzichten. Mazdalena MauS gegen KnowellS D. Shaw. Schuldklage. Dayton H. Crews verklagte heute die Lake Erie und Westtrn Eifenbahn-Com pany auf $5000 Schadenersatz. Kläger wurde an der Massachusetts Ave. Kreu zung der genannten Bahn, als er das Geleise Passiren wollt?, von einer Loko mot.ve auf die Seite geschleudert und brach ein Bein. Kurz uub zur ache. Dyspepsta ist schrecklich. Eine kranke Leder bedeutet Elend. Unverdautichkeit ist ein schlimmer Fernv guten Humers. Dir menschliche VecdauunaSapparat ist die komplizirteste und wunderbarste sache. Er geröth leicht außerOrdnung. Za fette oder zu zähe Nahrung, schlechte Küche, Kummer, langes Wachen, unregcl müßiges Leben und andere Dinge die nicht ttin sollten haben die Amerikaner zu einem Volke dyspeptischer Men schen gemacht. Green'S August Flower hat in dieser Beziehung schon viel guteS gethan und Viele glücklich aemackt. Kein Glück ohne Gesundheit. Green'S August Flower bringt Gesundheit und Glück den Dyspepttschen. Verlang? von Deinem Apotheker eme Flasche Fünfund siebzig Cent?. kHknud5entvaO UsdtkeuRNk. Emma L. Smith an Albert Jzor, Lot 17 in Vajen'Z Subd. von einem Theil des Block 14 in volmeö' Westend Add. $1200. Orville Groß, Administrator, an Jda W. CkemantS, Lot 3 in Block 158 in Brightwood. $800. Hermann W Fennemann an Martin Rugenfltin. Lot 10 in Fennemann'S Ad. $525. George W. Hoffman an Robert E. Wood. Lot 54 in I. H. Sharpe'S Wood stde Add. $250. Michael Pranbon ai John M)er?, Theil der Osthälfte des NordostviertelS der See. 25, Tp. 17, nördlich von R. 26 $600. Lucinda M. Brown an David R. Turpin. Lots 3 und 4 in Martindale'S Add.. ebenso Lot 33 in Spear'ö Add., alle in Clirmont. $100. Louisa Collev an JameS A. Shearer, Lot 80 in Smith & Purcell'Z Subd. von JoneS'Add. $1100. Die CitizenS National Bank an ChaS. W. OakeS. LotS 33 und 123 in Ingram Jletcher'Z Oak Hill Add. $345. Mary Morrison Admx. an ChaS. F. Reynolds. Lot 121 in Crane'S nördliche Add. $100. Die CitizenS National Bank an ChaS. E. Reynolds. LotS 2, 5, 9. h, 19 und 34 in KappeS & Frank's südliche Addition. $1.150. Jeremiah H. Bayliß an Adelaide C. und May L. RogerS. Lot 19 in ThoS. A. Morris Add. 54.100. Jame A. McHuffey an Joseph A. Moore. Theil der westlichen Hälfte deS nordwestlichen VurtelS von See. 15. Trep. 16. R.4. $3.150.' George T. Porter an Anna Dillman, Lots 25 und 26 in Joneö' Subd. von Creß'Add. $240. Die Zeiten de HumbugS sind vorbei. Der beste Beweis davon ist. daß eine einzige 25 CenlS.Jlafche deS beröhm ten Salvotion OeleS genug ist. um den schlimmsten Fall von Rheumatismus zu kuriren.

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