Indiana Tribüne, Volume 11, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1887 — Page 4

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au oaz ctnt mummn atatn cit ver rvh.AVf! ii I schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten, Heiserkeit. Bräune, Erkältung, Engbrüstigkeit, Influenza, Luströhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, enn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gttnacht hat. Pre-iö, 25 EentS. T 1 1 ' !( & i&ttltach Indianapolis, Ind., 23. November 1337. An unsere Leser ! Öli kksuchen unsere Leser alle Unregelsäßlgkeiten in Bezug aus Aötteserung der .Tribüne" un? so schnell wie Sg:tch itzutbeUen. DiLs, Ut.Xxlbünf ftnd ersucht, letne Sbon mintßzelder an die Itijtt, fondern n an ü Schtdt, unsern EsUtktvk der in der Offtee ls lahUn. Herr Schmidt Ist für all au der CfR:i Ijdn Zeitungen verantmortttch, ft2t selbst s'w: txlitx an. und alle entgehenden erlufte sale I. Wtr bitten deshalb ihn vor Schade zu bewa)' een, der ihm dadurch erwachsen könnt, daß &ix.,,iV ,tsaseldr an Jemand ander all an ihn, o.:? d? Offte bezahlt eeren, mühte denn der betr. krlzer in v,n Hexren Schmidt nttkxtchst Outttnuj hatcn. F!vi!LaudsraiS7. V liiit Ib li Biteil IHI der 3t?:.) 6 t J u t i t n. Jsan Kennedy. Mädchen. 24. Nov. Hany Epfrazensen, Mädchen. 23. Nov. Angust Danke. MZdchen. 24. Nov. John A. Boß. Knabe. 24. Nov. William H!x?n. Mädchen, 19. Nov. veirakbn Charles T. CollinS mit Laura Maze. Ts de s s ü l l e. Mandie Smith, 6 Jahre. 27. Nov. Pete? Nesman, 63 Jahre, 24. Nov. Clara F. Hilt. 27 Jahre. 25. Nov. L. E. Stienacker. 2 Wochen. 24. Nov. Maria Kelley. 43 Jahre. 25. Nov. ES kann ja nicht immer so bleibensang er neulich durch die feucht: Winter nacht. Da? wissen wir, denn am nächsten Tage stand eine Flasche Dr. BuÜ's Hustin Syrup auf seinem Tische ; er war heiser wie eine kranke Eule. 19- Die städtischen Straßenarbeittr erhielten diese Woche $390. 83 an Löhnen ausbezahlt. ÄuS der Wohnung der Frau Armtaz,73Z Nord New Jersey Strafe wurde ein Mantk! gestohlen. Die besten Bürsten kaust man bei H. SZMdül. No. 4 Virain!. ftütnii. ! Die Aktiva des SäzefabrikontkN Barry, über dessen Fallissement wir gestern berichteten, werden auf $20,CC3 geschabt und die Verbindlichkeiten sollen nicht viel höher sein. Lyra - Kirwkß am 28., 2. und 30. November in der Lyra Halle. 19 ES wird darübcr geklagt, daß stch auf den Gallerien in EnglishS Opernhaus jeden Abend eine Anzahl Ruhestörer breit mach die durch Lachen unpassende Be erkungen und lärmendes Betragen, dem Theaterbesucher jeden Genub gründlich zu verderben versteht. StetZ erziele ich durch die Anwer. dung von Dr. Aug. Königs Hamburger Tropfen bei Magen und Leberleiden die besten Resultate. B. Steinbach, 1013 2. Ave., New York. Die Falschmünzer Hugh M. HickZ von Mitchel und Richard Secrest von Marco erhielten von Richter Woodö ihr Strafmaß zugesprochen. Ersterer wurde zu ein Jahr Zachthau? und 525 Strafe, Letzterer wurde zu 30 Tagen Jailhaft und $25 Strafe verdammt. rS"BeimUmzug der StaatsBureaux nach dem Capital fand man, das die HauS und SenatS-Akten von 1877 nicht nur wie verlangt wird, nicht gebunden sind, sondern dass sie auch mit Schmutz bedeckt, ein theilmeiseZ Nahrungsmittel der Mäufe gebildet hatten. Der Staats Sekretär sandte sie sofo:t .zum Buch Kinder. Der MorriS Straße Opar- und Leib'Berein versammelt sich jeden Freitag Abend an der Qde der Mor riö und Meridian Str. Skocv einigeAntbeile sind zu haben. . IS" Gestern Abend fand eine Ee schästSsttzung der Jlower Misston statt. in welcher Bericht über die letzte Fir er stattet wurde. Demselben zufolge wurde bei der Fair ein Reingewinn von $2, 513.67 erzielt. Dieses günstige Resulta! wurde naturllÄ mit Begel tkrung autae nommeo. Mit der nöthigen Unterstützung ?5nnte eZ dem deutschen Frauen-Hllse Verein gelingen, ebenfalls einmal ein ähnliche Httskquelle ln Ansprucn zu nehmen. Äu denbesten FeuerVerstcherungS Gesellschaften deS Westens gehört unbedinat die .??ranklin- von Indianapolis. Ihr Vermögen beträat $232.000. Herr m r rr r?w & wr Jgn Zwoazer in ranocni oieier anir sannt fluten Gesellschaft und istalS Agen der folgenden Gesellschasten hier thätig : ' " . . m ArnA Rritild Amerika, vermögen ssuu.uuu. Detroit F. & M. Vermögen $900.000 N,ank!in. Ind.. Vermöaen $232 000 German American. N. V.. Vermögen r..isi0.000. Die .Franklin" bat nicht nur billige Raten, sie Iäfct auch außer den regelmäklgen Raten, selbst vet groben Verlusten re,nen Auiicyiag erfolgen, yr Herrn an Z. Brano r. r töoucno sük dit hiesige Stabt und Umgegend.

f L. C . , . ' , Z

Der GüS'Trust. Gestern Abend fand in der Tomlinfon Halle eine von der EonsumerZ Trust Co berufene Versammlung statt. Die Versammlung war sehr gut besucht, und eS mögen wohl über 1 500 Personen an wesend gewesen sein. Wm. Wallace. Ex'Gouvlrneur Porter. John M. Butler, John P. Jrenzel, W. P.Fishbaö u. A. hielten Reden und er. Hätten, wie da? Alles gekommen fei. So weit ist der GaS Trust ein Erfolg, das nöthige Geld ist gezeichnet, nur die Hauptsache fehlt noch, nämlich daZ GaS. Ab:r so gut. wie andere Compagnien GaS gefunden haben, wird auch der Trust GaS finden. Ländereien in der GaSgegend werden angekauft oder gc miethet, man wird nach GaS bohren, und dieses wird jedenfalls gefällig genug fein, sich einzustellen. Wir hoffen und wünschen aufrichtig' daß daZ Unternehmen in jeder Bezie

hung von Erfolg begleitet fein möge, und so weit die Presse eS v'rmig, wer den wir mit Vergnügen jederzeit demfel ben unsere Unterstützung angedeihen lassen. Abkr während sich die Herren, welche an der Spitze des Unternehmen? stehen. gegenseitig beweihräuchern, sollten sie doch nicht virgessen, daß nicht sie, fon dern der allerdings nicht prominente W. Palterson die eeste praktische Anregung dazu gegeben hat, und sie sollten auch bedenken, daß dir Grundgedanke des lln ternehmens ein sozialistischer ist. Daß eS in seiner Ausführung nicht rein fozia listisch sein kann, liegt in den Verhält nisten, aber der Gedanke, dem daS Un tsrnehmen seine Entstehung verdankt, daß die Gaben der Natur allen Menschen in gleichem Maße gehören, ist doch wahrhaf tig kein kapitalistischer, noch weniger ein monopolistisch:?, sondern ein rein sozialistischkr. Unsere Kapitllist:n lernen nach und nach schon etwa?. Freilich so sanguin sind w'r nicht, zu glauben, daß die Vtranstalter und Leiter deS Unternehmens aus sozialistischen Motiven handeln. Im Gegentheil, sie sind von kapitalistischen Prinzipien gelei tet. Für sie handelt eS sich um die Er langung billiger Feuerung zu Fabrika lionszwccken, um einen Vortheil in der ttonkuerenz mit andern Fabrikstädten zu haben. Handelte eZ sich bloß darum, der Arbeiterbevölkeeung der Stadt ein billi ges Heizmaterial zuzuführen, dann hätte man die Standard Compagnie oder eine andere Compazr.ie ebenso ruhig gewäh ren lassen, wie man die Wasserwerk Co., oder die Gas Co. zur Erzeugung künst lichen Eases gewähren läßt. DaZ Untirnebmen ist bloß eine Jllust ation zu der Thatsache, daß die Kapi talisten selbst anfangen, vor den RiesenMonopolen zu erschrecken und daß sie anfangen, sich dagegen zu wehren. Aber eS wird ihnen von lokalen Vorkommnisten, wie eben gerade hier, abgesehen gar nichts helfen. Die Riefcnmonopole werden Alles auffassen, wenn nicht vorher der Zusammenbruch kommt. Bemerkenswert bei der gestrigen Ver fammlung waren die Aeußtrungen Fish back'S. Nachdem er weidlich über daS Monopol losgezoge-i halte, fgte er: ZurZeit König Heinrich deS Achten wollten die Weinhändler daS Geschäft monopoli stren. aber daS Volk zwang sie, zu den gesetzlich festgesetzten Preisen zu verkaufen Unter Königin Elisabeth wurden für Geld Patente an Leute virthült, welche den Handel m-t Stärke. Seife und Kohlen kontrolliren wollten. Aber der Wagen des Ministers wurde überfallen, in Stücke geschlagen und die Königin sah sich ge zwungen, diese Privilegien zu widerrufen. Er freue stch, daß diesrr gute alte englische Geist sich in Indianapolis kundgebe. Wie ist uns denn. Herr Fishback. Sind ie unter die Anarchisten gegangen ? ie begeistern sich ja sörmlich für einen bkDaltsamen Uibersall und nennen ihn den guten englischen Geist! Glauben Sie daß so etwas bei dem heutigen Stande der Redefreiheit erlaubt ist? Allerdings. Sie sind sicher. Sie heißen nicht Most, sondern Fishback. Und Sie freuen sich, daß daS Volk eZ sich nicht gefallen ließ, daß die WeinHändler die Preise hinaufschrauben wollten. Wären Sie heute auch noch dafür, daß die Regierung wie damals die Preise von Wein. Bier. Brod und anderen LebenSmitkcln festsetze? Wücden Sie eS wagen, in dieser Weise die Lehre von der heiligen Concurrenz und der heiligen kapitalistischen Freiheit aizugreifen ? Wie kommen Sie nur zu solch' gott losen ketzerischen Anschauungen, Herr Fishback? Glauben Sie nicht, daß wenn ein Sozialist drr.,leichkn sagte, er ausgelacht, oder gar eingestrckt würde? Gieb ihnen eine Gelegenhei, ! Das l.eißt, deinen Lungen. Ebenso deinem ganzen AthmungSapparat. ES ist ein wundervoller Apparat. Nicht bloß die großen Luftröhren, sondern die Tausende von kleinen Röhren die von ihnen ausgehen. Wenn dieselben verstopst stnd mit Din. aen, welche nicht dingehören, können die Lungen nicht ihre Halde Arbeit und diese nicht gut verrichten. Nenne eS Erkältung. Husten. Croup. Catarrh. Lungenentzündung, Schwinsucht oder wie sonst die Krankheiten des Halse?, der Nase oder der Lunge heißen mögen, sie sind alle schlimm und man muß sie loS zu werden suchen. ES giebt dazu einen sicheren Weg. Nimm BoschenS German Syrup. den jeder Apolhekkr für 7öc die Flasche ver kaust. Wenn AlleS fehlgeschlagen hat. dies Mittel ist sicher. Der klein Stadtberold. Rev. QScar C. McCulloch ist gestern Nachmittag bei bestem Wohlsein von seiner Europareise hierher zurückgekehrt.

Ein Unschuldiger Skfcbossen. Thomas Riley. ein junger Mann von

18 Jahren kam gestern Abend auf ganz unschuldige und unerwartete Weise in'S Unglück, indem er in'S rechte Bein geschössen wurde. Frank Dumpb. ein Straßenbahnfuhrmann und Ed. Malen ein früherer Straßenbahnfuhrmann begegneten stch gestern Abend im Stalle der Stroßenbahngesellschast und da die Beiden schon lange nicht gut aufeinander zu sprechen waren, genügten ein paar Worte, um die alle Feindschaft wieder anzufachen. Maley gebrauchte ein paar Schimpfworts gegen Dumph, worüber diese? so wüthend wurde, daß er thätlich wurde, und nachdem sich die Beiden eine Zeit lang gegenseitig mit Faustschlägen traktirt hatten, zog Dumph seinen Revolver und bedroht; Mally da mit. In dem Augenblicke kam der oben erwähnte Ripley. der im Dienste der Straßenbahngesellschast steht herein, der Revolver entlud sich, und die Kugel fuhr Riley in'Z Bein. Dr. DaviS wurde gerufen und erklärte die Verletzung für sehr schmerzhaft aber nicht gefährlich. Nachdem der Verwun dete verbunden war, brachte man ihn in seine Wohnung No. 31 Skate Straße. Dumph wurde verhaftet. Er behaup' tet, daß er Malky nicht schießen, sondern nur veoroven wollte, unv oan noa me , ft.kprvv w Waffe unerwarteterweise entladen habe t LouiS C Schuln, y r. t' Herr Louis C. Schulmeyer ist heute früh um 9 Uhr plötzlich am Hir schlag gestorben. Der Genannte führte eine Apotheke an der Ecke der Tennestee und ö. Straße und wohrte auch daselbst mit seiner Familie. Er hatte sich heute früh in die Stadt be geben, und war gegen 8j Uhr in daS Droguengeschäst von Daniel Stewart an der Ecke der Marvland und Meridian Straße, mit welchem er in Geschäftsver bindung stand, gegangen. Dort sprach er eine kurze Weile über GeschästSange leaenbeiten. dann beciab er stch in das Water Closet. Wenrae Mrnu en nacvder vorte man ein elzentdunttlazes noazern, man m m t f tfnach und fand den Mann anscheinend schwer erkrankt. Man trug ihn in daS GzschäftSlokal, brachte alle nur erdenkli chen Mittel, die man ja bei der Hand halt', in Anwendung, aber Herr Schulmeyzr starb weniae Minut:n nachher. ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zusein. Der herbeigerufene Dr. Jameson konnte nur den Tod des ManneS destä tizen. Man benachrich'.igte sofort die Familie von dem traurigen Ereigniß und LouiS. der älteste Sohn deZ Herrn Schulmeyer. eilte herbei. Dcr junge Mann konnte lange Zeit gar nicht begreifen, daß der Vater wirklich todt sei. und erst räch abermaliger Bestätigung von Seiten veS Arztes schien er die Trauerbotschaft zu fassen. Der Schlag war ja auch ein gar zu schrecklicher, denn Herr Schulmeyer hatte eine Stunde vorhrr anscheinend gesund daS HauS verlosten und wurde nun als Leiche dahin zurückgebracht Er mag zwischen 50 und 55 Jahre alt gewesen sein un?) obwohl er niemals sehr stark gewesen ist, war er doch nicht leidend Er hinterläßt eine Frau und vier Kin der von denen daS jüngste etwa 12 Jahr alt ist. Die Familie wurde durch diesen TodeS fall in tiefe Trauer versetzt, denn Herr Sckulmever war ein braver &H t und ein zärtlicher Vater und das Familien leben dieser Leute war ein äußerst glück licheö. Erst vor drei Monaten hatken Herr Schulmeyer und Gattin ihre silbern Hochzeit gefeiert, und damals schie-en sie noch gemeinsam einer glücklichen Zukunf entgegensehen zu dürfen. Der Verstorbene war ein Mitglied des Sozialen Turnvereins und des Jreiden kervereinS. Er gehörte auch der Elisabeth Loge der K. fc L of H an. Hall'S 8100 Belohnung. $100 Die Leser der .Jniana Tribüne" werden sich freuen, zu erfahren, daß eS wenigstens eine befürchtete Krankhei giebt, welche dre Wrstensast tn all ryren Stadien hat kuriren können, und das ist der Katarrh. Hall'S Katarrh-ttur ist die einzige jetzt in der medizinischen Brüder schaft bekannte positive Kur. Der Ka tarrh ist eine ConstitutionSkrankdeit und erfordert eine constitutionSgemäßige BeHandlung. Hall' Katarrh-Kur wird eingenommen und wirkt direkt auf daS Blut und die Schle'mbautflächen deS Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Stärke gebend, indem sie die Konstitu tion aufbaut und der Natur in ihrer Arbeit hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß fle hundert Dollar? kür jeden Fall anbieten, den ste nicht heilt. Laßt Euch die Liste der Zevgniste kommen. Adressirt F. I. C h e n e y & 6 o., Toledo, O: Verkauft von Apotbekern,76 CtS. Katarrh-Kur. ritta' immiafirnit. Fredrrick Gray an TbomaS E. Spofford. Lot 0 in Goodlet & Thornton'S Subd. von Block 21 in Holmes' Westend Add, $175. Jsaphene Willon an Erökin E. Hunter, Lot 19 in New Brthel. Jane Lydy an Alkx H. Arbuckle, Lot 7 in Harding Howard's Erben Add. zu West Indianapolis. $250. Kaufe Mucho'S Cigar. "Lest Havanna

Plötzlicher Tod eines Alvokateu.

Abraham W. HendrickS. ein Mitglied der Firma Baker. Hötd & HendrickS. ist gestern Nacht um 10 Uhr in seiner Wohm nri w iYlT nung an der Ecke ver 'Aorl? uno 'cer,' dian Straße gef.orben. Hirr HendrickS hatte seit ein paar Tagen über Unwohlsein geklagt, doch hielt man die Sache nicht für bedenklich. Gestirn befand er stch sogar wieder bester und er sagte, daß er heute wieder seinen Geschäften nachzugehen gedenke. Er begab sich gestern Abend früh zur Ruhe und schlief auch bald eir. Gegen OH Uhr Abend? wurde er durch ein Geräusch aus der Straße aus dem Schlafe geweckt und er rief durch Klopfen an die Wand des angrenzenden Zimmer seine Frau zu stch. Er bat sie. daS GaS niederzudrehen, da ihn das Licht störe. und nachdem'ste da gethan hatte, verfiel er wieder in einen leichten Schlummer. Er schlief eine Viertelstunde lang, dann erwachte er und versuchte zu sprechen, aber er war unfähig dazu.Seine Frau erschrak darüber so. daß sie die ganze Familie herbeirief und auch den benachbarten Apotheker George W.Slcan holte man herbei, aber als derselbe ankam. war Herr HendrickS bereits todt. Der Mann hotte feit längerer Zeit . ein Herzleiden und diesem ist er erlegen. Er war 05 Jahre a!t und hinterläßt eine Frau und sechs erwachsene Kinder. die alle wohlhabend sind. Der Verstor bene war ein Äcttir deS Viceprästdenten HendrickS. ' us mo rttSv,--, S uve rto r E o u r l. Zimvur No. 3. Wm. Leimgruber gegen Richard WellS. Schadenersatz klage; zu Gunsten des Beklagten entschieden. F. Boettcher gegen John Nosenberg. Vor Geschworenen in Verhandlung. Kriminalgericht. Eine traurige Szene spielte stch heute im Criminalgericht ab. Frank Pierre, ein kleiner 9 Jahre alter Junge, war be schuldigt LouiS M. Beryman $5 ge stöhlen zu haben. DaS Kind gestand den Diebstahl sosort ein, und dem Richter drängte sich nun die Frage auf, waS er mi dem Kinde thun solle. Der Vater des Knaben war im Gerichse erschienen, rich aber um Fürsprache sur sern ttlnv zu hallen, sondern um den Richter zu bestim men, den Neunjährigen, der gewiß noch keinen rechten Begriff von der Tragweite seines Vergehens halte, in die BesterungS anstatt zu schicken. In den schwärzesten Farben schilderte der Vater, der keireS wezS a:m zu sein scheint, sein eigenes Kind und betheuerte dem Richter, daß de Knabe in Grund nd Boden verdorben sei, und daß die Besserungsanstalt de einzige angemestene Aufenthalt für den selben sei. Der Richt.r war sichtlich angeekelt von dem Gebühren deS ManneS, trotzdem suchte er denselben zu überzeugen daß daS Kind durch angemestene Erziehung gar leicht auf die richtige Bahn gebracht wer den könne. Der balterzige Vater aber ließ stch nicht überzeugen undbehor.te au seinen Vorschlag. . Der Richter ordnete denn auch fchlieri' , ..vi . rr lich an, daß der Knabe in die BesZerungLanstalt üblrsührt werde, wablscheinlich von der Ansicht ausgebend, dak selbst eine solche Anstalt noch besser sei als das Haus eines solchen Baters. Dieser Ansicht sind auch roir, denn ein Vatrr der sich seinem eigenen Kinde gegenüber so dartblrjig zeigen kann, ie tl dieser Vater gethan, gestaltet daS VaterHauS sicherlich zu dem schlimmste O:t für den Knaben. Und Dabei mag gleich gesagt sein, dak jener Vter nicht dem Knaber', sonderi sich die Vorwürfe zu machen bat. wenn derselbe im zarten Aller von 9 Jahren schon so verdorben ist. d& man ihn in die Best rungsanstalt bringen muß. Die Mutter des Knaben hat ihren Mann vor 6 Wochen virlassen. VoltzeisGttickt. JameS Gibson. ein klein!? satbiger Junge, war beschuldig', 90 Cents von einer Frau Johnion gestohlen zu haben; er wurde heimgeschickt. Frank DumphS Verhör wurde bis nächsten Mittwoch aufgeschoben. Gustav Bristow, wilchkr'den Jiaac Barber so schlimm zugerichtet hat, stellte stch heute Vormittaz und g2b Bürgschaft für sein Erscheinen am 2. Dezember. John OwenS und HZrry Reed waren beschuldigt. $21 von James Madison ge stöhlen zu haben. Owens wurde freige sprachen und Reed wurde den Greßgeschaorenen überwiesen. Neue Klagen Edwin I. Clark, ein Anzestelller der I. B. & W. Eisenbahn gegen die Atti dent Insurance Co. Klage auf eine Vkr sicherung von 5200 welche trotzdem der Verklagte verunglückt ist. von der Gestll schaft verweigert wird. Crawford Coal Co. gegen A. 'B. Meyer & Co. Klage auf eine Schuld von 51360 und aus $500 Schadenersatz. Klägir geben an. daS die Verklagten 5.000 Tonnen Kohlenbestillt aber dieselben zu nehmen stch weige'ten. Der Werth einer Flasche Valvation Oel läßt sich, wenn man an Zahn oder Kopfweh leidet, kaum berechnen, eS giebt augenblickliche Erleichterung und doch kostet die Flasche nur 25 CentS. ES sollte in jedem Hause sein. S- Harry Reed ist beschuldigt, dem Strakenbahnfubrmann JameS Madison $21 auS seinem Koffer gestohlen zuhaben und wurde eingesteckt.

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