Indiana Tribüne, Volume 11, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1887 — Page 3
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Das Herrenhaus.
5ine Erzählung von H. v o n O st t n. (Fortsedung.) Herr zkunomski, der Lehrer, hatte Nachmittags einen sehr zerstreuten Schüler vor sich. Felir las die interessanten kleinen Sähe in dem Lesebuch zuweilen zwei bis drei Mal, ohne es zu bemerken. Die listigen qrauen Augen warfen hinter der Brille hervor manchen Seitenblick. ! Gar zu gern hätte der Mann gewußt, waö den jungen Gebieter von Nadomice so beschäftigte. Als die gewöhnliche Zeit abgelaufen war, legte Runowski einige Bücher auf den Tisch und sagte mit geschmeidigem Lächeln: Hier, gnädiger Herr, sind unterhaltendere Sachen in leichtem Stil, ich denke, wir können nun schon damit beginnen." Felir nahm gleichgiltig einige Bücher auf und blätterte sie durch. Auf dem weißen Blatt des einen, eS schien seinen Bildern nach Legenden von Heiligen zu enthalten, stand in steift? Kinderschrift: Jadwiga Sobanska". Er hob den Kopf. Jadwiga Sobanska, das war ja die kleine Tochter seiner Schwester. Mein Gott, an das Kind hatte er hier noch gar nicht gedacht. Niemand hatte ihm von dem Mädchen gesprochen, auch die Gräsin Gorska nicht. Wie alt mochte das Kind jetzt sein, wie mochte es leben mit dem vagabundirenden Vater, den es nicht hatte verlassen wollen. Arme Kleine ! Felir blickte sein Gegenüber an. Der Mann hatte die Augen niedergeschlagen und legte in ruhig methodischer Weise seine Bücher zusammen. Ich sinde hier ein Buch, in welchem der Name meiner Nichte steht. Wie kommen Sie dazu?" fragte Felix. Kunomski blickte wie überrascht auf, nahm das Buch, schob die Brille zurecht und meinte dann langsam: Ganz recht, ja, ja, ich erinnere mich, ich kaufte es mit mehreren Sachen, als hier Auktion war. Das arme Mädchen ," fügte er leise, wie zu sich selbst, hinzu. Felir bekämpfte den Widerwillen, Familienangelegenheiten mit dem ihm um sympathischen Manne zu besprechen, und sragte weiter: - Haben Sie später noch etwas über das Kind gehört? Wie alt mag es jetzt wohl sein?" Einen Augenblick zuckte ein kurzer, scharfer Blick unter der Brille hervor, dann hob Herr Kunowski die Augen zur Decke und sagte sinnend: Es ist für einen alten Junggesellen, wie ich bin, schwer, das Alter junger Damen zu bestimmen, ich denke, Panna Jadwiga muß jetzt ungefähr fünfzehn Jahre alt sein." Felir war aufgestanden und ging im Zimmer auf und ab. Der Gedanke, daß ein zartes Mädchen, die Tochter seiner Schwester, mit dem überspannten, ruinirten Vater heimathlos umherirrte, that ihm weh. Herr von Sobanski war stets ein leidenschaftlicher Spieler gewesen, wer konnte wissen, bis zu welchem Grade er gesunken war, welche Gefahren das Leben dem jungen Mädchen bringen konnte. Er nahm sich vor, die eifrigsten Nachforschungen anzustellen und machte sich bittere Vorwürfe, daß er nicht früher daran gedacht hatte. Haben Sie kcineAhnung, wohin Herr von Sobanski sich gewandt haben kann?" fragte Felir, plötzlich vor dem Schullehrer stehen bleibend. ?!cin, gnädiger Herr, nein, er ist wie verschollen. Aber wenn der gnädige Herr es erfahren wollen, so müssen Sie Jan, den Förster, zum Sprechen zn bringen suchen, der weiß sicher etwas darüber, denn seine Frau war die Amme des gnädigen Fräuleins. Wir haben einen alten Spähn mit einander, ich kann nichts mit ihm machen, aber wenn der Herr Baron etwas erfahren, so bitte ich unterthänigst, mir auch gütigst mitzutheilen, wie eö Panna Jadwiga geht. Hab' ich da? Herzige doch lange Zeit in den Realien unterichten dürfen, da ' die französische Mamsell nicht rechnen und nicht deutsch schreiben konnte und die hochsclige Gnädige " Ich danke Ihnen, ich werde mit dem Fürster sprechen," unterbrach Felir den Schulmeister. Es widerstrebte ihm, mit diesem Menschen von der verstorbenen Schwester zu sprechen. Kunowski fühlte, daß er entlassen sei, er erhob sich, und die Bücher unter dem Arme, schob sich die knochige Gestalt wie gewöhnlich rückwärts zur Thüre und verschwand mit einer tiefen Verbeugung. Draußen richtete er sich stramm auf, lächelte triumphirend, und als die hübsche Maruschka mit hochrothen, heißen Wangen, einen Korb frisch geplätteter Wäsche in beiden Armen haltend, an ihm vorbeikam, umfaßte er sie und versuchte sie zu küssen. Mit einem kräftigen Stoß der runden Arme und einer gemurmelten Verwünschung machte das Mädchen sich frei und verschwand in der nächsten Mire. Tückisch blickte ihr der Schulmeister nach, indem er seine Brille zurecht rückte. Na warte, Du kleine Kröte, Tu wirst schon kirre werden und am Ende noch Gott auf den Knien danken, wenn Dich der Joseph Kunowski zur Frau nimmt." Drei Meilen von Nadomice, hart an einer großen frorst, die sich mit ihren Ausläufern bis zur preußischen Grenze hinzog, lag eine Judenschanke. Durch die kleinen, nur wenig über dem Trt-C t.rtf!X c vjrooooc ocnnoiicen enner vrang ein mattes Licht und warf schmale Streifen auf die Straße und auf die hochbepackten Wagen, die dort standen. Die Fenster zeigten den ungewöhnlichen Lurus von verhüllenden Vorhängen, vielleicht hatte man zuweilen Gründe, spähende Auaen zu scheuen. " In dem niedrigen, ziemlich großen Raume flackerte em Helles Feuer auf dem offenen Heerde und erhellte das ZifZimer besser, als die qualmende Lampe, die von der rauchgeschwärzten Decke neben Bundeln von Zwiebeln und allerlei Küchenkräutern berabbina.
An einem langen Tische, der auf drei Seiten mit Holzbänken umgeben war, saßen einige Bauern und ein paar stämmige Fuhrknechte, den Leinenrock über dicke Jacken von Schafspelz gezogen. Sie tranken das seltsame Gemisch aus Branntwein, Rosinenstengel, Gewürz und Zucker bereitet, welches Schmul, der schmutzige Wirth dieses LandstraßenHotels, unter dem Namen Wein" verkaufte, und blickten schläfrig nach der unteren Seite des Tisches, wo ein Hausirer seinen bunten Kram ausgebreitet hatte. Vor dem alten, vom steten 'Tragen des schweren PackeS zusammengekrümmten Händler stand eine üppig gebaut, hübsche Judendirne und feilschte um ein grellbuntes Ceidentuch. Neben ihr starrte eine kleine schmutzige Magd mit offenem Munde auf die ausgebreiteten Herrlichkeiten und trocknete sich fortwährend die frostgerötheten Hände an der nassen Schürze. Die ganze Länge der einen Wand bis zu einer niedrigen Thür nahm ein rohgearbeitete? Schrank ein, der die Materialwaaren barg, denn der Judenwirth war zugleich Krämer. Unter den Gläsern, die den oberen Bord des Schrankes schmückten, waren manche von überraschend eleganter Form. Bei welch' lustigen Gelagen mochten sie wohl einst gedient haben, welch' köstlicher Wein hat in ihnen geperlt, auf wessen Wohl sind sie geleert worden, ehe sie hier ein staubiges Plätzchen in verräucherter Judenschänke gefunden haben ! Am Herd saß ein anscheinend uraltes Judenweib, in zerrissene Decken gehüllt, und starrte mit halberloschenen Augen in die Flammen. Von der Straße her drang Pferdegetrappel. Die Thür neben dem großen Schrank öffnete sich geräuschlos. Lea!" rief eine gedämpfte Stimme. Das Judenmädchen warf das Halstuch hin und eilte auf den Vater zu. Es ist der junge Koslow, der da kommt geritten, Du wirst ihm geben aus der Flasche mit dem rothen Papier, und Du wirst ihm sagen " hier flüsterte der Mann einige Worte leise und eifrig in da? Ohr der Tochter. Das Mädchen nickte und sagte dann: Ich will, aber rasch, Vaterleben, gebt mir Geld, einen Rubel, der Levi läßt das Tuch nicht anders." Der Jude warf einen schiefen Blick auf die Tochter. Ein Rubel ist viel Geld," brummte er, laß Dir schenken das Tuch von dem hübschen Koslow." Schnell, Vater, das Geld, sonst helfe ich Euch nicht. Der KoSlow hat kein Geld, der arme Junge. Soll ich ihm vielleicht sagen, wie er kann kommen zu solchem?" Sie sab mit frechem Lächeln den Vater an, welcyer schon eine Handvoll klein Geld hervorgezogen hatte und nun rasch die Summe abzählte. Die Thür öffnete sich. Ein kalter Lustzug wehte herein und in der kleidsamen Tracht der russischen Grenzmächter trat ein stattlicher junger Mann mit langem blonden Schnurrbart in das Zimmer. Lea riß dem Vater ungeduldig das Geld aus der Hand, so daß ein Kopekenstück zur Erde siel und der Jude sich bücken mußte, um es aufzuheben. Mit heiterem Gruß trat sie auf den jungen A!ann zu und sah ihm vielsagend blinzelnd in die Augen. Dann setzte sie ihm auf einem kleinen Tische eine Flasche und ein Glas hin, flüsterte ihm ein rasches Wort zu und wandte sich scheinbar gleichgiltig ab, um den Handel um das Tuch wieder zu beginnen. Der Grenzwächter schenkte sich ein Glas voll und trank, stützte dann den Kopf auf die Hand und sah verliebt zu dem Mädchen hinüber, dessen dunkle Schönheit durch das jetzt umgebunden, rothe Tuch gehoben wurde. Der Judenmirth war verschwunden. Er tastete sich eine dunkle, steile Treppe heraus und klopfte an eine nie? drige Thür, durch deren Spalten Lit schimmerte. Die Thür wurde halb geöffnet, eine hochgewachsene Männergestalt füllte den palt aus und eine heisere Stimme fragte: Was giebt es?" Nichts besonderes. Euer Gnaden, lur weil unten ist der junge Koslow, der Grcnzwächtcr." Die Gestalt trat rasch in den Flur hinaus und schloß die Thür, so daß die beiden Männer im Dunkeln standen. Du weißt doch, Kerl, daß Du nicht von Geschäften sprechen sollst, wenn meine Tochter dabei ist," sagte eine herrische Stimme. Was ist mit dem Koslow?" Nun, kommt er doch, um zu scharmuziren mit meinem Kind, mit der Lea, und ist doch die Lea so verliebt in ihren hübschen blonden Schah, daß sie ihm verräth Alles, was ste erfährt hier im Hause. Bin ich nun gekommen zu fragen, was Euer Gnaden verrathen haben wollen." Dabei kicherte der Jude vor sich hin, es klang unheimlich durch die Dunkelheit. Nach ein paar Minuten der geflüsterten Unterhaltung glitt der Wirth die Treppe hinunter, während der andere in die Dachstube zurücktrat und die 'Thür sorgfältig verschloß. Es war eine eigenthümliche Erscheinung, der Mann, der in einen alten, schäbigen Pelz gehüllt, jetzt in der nicdriaen, kahlen Dachstube der verrufenen judenschänke saß. Leicht ergrautes Kops- und Barthaar,
lana und ungepflegt, umaab Züae. deren ursprünglicher Adel weder Jahre noch schlimme Leidenschaften zerstört hatten. wenn sie auch nicht ohne Spuren über sie hingezogen waren. In den tiefliegenden Augen flackerte ein Feuer unstet und wech selnd, es erwärmte nicht, es blendete und erschreckte. Die fahle Gesichtsfarbe, die Magerkeit der hohen Gestalt, der schäbige Anzug, Alles sprach von Noth und Entbehrung, dennoch verriethen Haltung, Sprache und Geberde den Mann der guten Ger -si r .f. -r i. c t rr c cuuuji, imo als er oem jungen Acaochen an der anderen Seite des Tijches, welches von seinem Buche zu ihm aufsah. lärtlich zulächelte, sah man. daß sem
Gesicht in der Jugend schön gewesen sein mußte. Cochanna," sagte er mit sanfter Stimme, mein Liebling, Du siehst blaß aus. Komm', leg' Dein Buch bei Seite, mach' uns Thee und laß uns plaudern. Du wirst Dir Deine schönen Augen verderben mit dem vielen Lesen." Das junge, ernste Gesicht sah zu ihm herüber, eine Falte grub sich zwischen den feinen Augenbrauen in die seine Stirn: Das Mädchen stützte das Kinn in die zarte Hand, und während sie in die trübe Flamme der kleinen Lampe blickte, sagte
sie ruhlg: Ich mun noch viel lernen, cye ich eine Stelle annehmen kann, ich wünschte, ich wäre früher fleißiger gewesen." 1 . - ' 2 t rJ m Ungeduldig zuckt: der ater melchirt. Immer dieselbe überspannte Idee ! Ich sage Dir, Mädchen, es dauert nicht mehr lange, dann werde ich in der Lage sein, daß Du Dich nicht schämen wirst bei Deinem Vater zu bleiben." -Ich jchame mich nicht," sagte das Mädchen in seiner ruhigen Weise. Ich bliebe gern bei Dir, aber ich fühle, ich bin Dir hinderlich bei dem großen Werke, dem Deine Kräfte gehören. Warum sitzen wir nun schon wochenlang in diesem abgelegenen Hause unter den stumpfen Bauern. Hier unter den Augen der strengen Grenzpolizei kannst Tu für unsere heilige Sache doch wenig wirken." Der Mann erbleichte leicht und schlug die Augen nieder, dann aber erhob er sie wieder, sie glänzten in einem seltsamen Feuer. O Kind, Jadwiga!" rief er, habe nur noch eine kleine Weile Geduld, dann gehen wir fort, weit fort von hier. Du hast von Monako gehört, nicht wahr? Dorthin gehen wir, dort will ich Dir ein Vermögen gewinnen, mein schönes, mein tapferes Mädchen. Du sollst Fürsten und Grafen zu Deinen Füßen sehen und nicht bereuen, daß Du Deinem Vater gefolgt bist, anstatt in das geldstolze deutsche Kaufmannshaus zu gehen." Das ernste, junge Gesicht veränderte sich nicht bei dieser lockenden Aussicht. Die Falte vertiefte sich und' mit vorwurfsvoller Stimme sagte das Mädchen: Und Polen! Du willst Dein Vaterland verlassen?" Hat denn der Pole ein Vaterland?" rief der Mann mit theatralischem Pathos. Wo ist Polen? Wir leben m Rußland. Polen ist nur noch in den Herzen seiner Söhne und Töchter. Wo polnische Herzen schlagen, da ist das heilige Polen. Wir werden in der Fremde Freunde zu ?ewinnen suchen für unsere Sacke, wir ämpfen auch dort für's Vaterland." Das junge Mädchen senkte trübe den Kopf. So sind sie Alle," dachte siemitBitterkeit. Sie gehen, genießen ihr Leben in der Fremde und in der Heimrth, auf der verlassenen Scholle geht der Verfall von Tag zu Tag weiter. Eine Besitzung nach der andern fällt in die Hände der Russen oder der Deutschen, die uns auch nur Unheil bringen. Ich glaubte, er sei ein Märtyrer, und er ist nichts als ein armer, ruinirtcr Mann. Wäre er reich, er machte es wie die Andern." Finster blickte sie zu dem Vater hinüber, aber wie sie ihn so müde und verfallen dort sitzen sah, regte sich das. zärtliche Mitleid in ihr. Du hast recht, Väterchen, ich will sogleich den Thee machen," rief Jadwiga aufspringend, und wie sie dem Vater zulächelte, gaben die Grübchen in den Wangen dem feinen, durchgeistigten Gesichte jugendliche Lieblichkeit. Das alte Tuch als hinderlich abwerfend, zeigte sie in der engen Jerscy-Taille eine Geztalt von zartester Anmuth, und zierlich und elastisch waren die Bcwegungen, als sie den Samowar mit glühenden Kohlen versorgte, einen kleinen Spieltisch aufklappte und Vorbereitungen zu einem bescheidenen Abendessen traf. Die Dachstube, welche mit dem breiten, bequemen Ledcrsofa zugleich als Schlafzimmer diente, bildete mit dem daranstoßenden Kämmerchen Jadwigas die ganze Wohnung, in welcher seit langen Wochen der einst so elegante, verschwenderische Roman Sobanski hauste. Die wenigen Möbel, die sie aufwies, hatte der Jude in der Auktion in Radomice gekauft, nur die Bilder, welche die Wände zierten und Scenen aus den polnischen Befreiungskämpfen darstellten, gehörten Jadwiga Sobanska. Diese Scenen von Kampf und Tod und ein hübsches Bild der heiligen Hedwig, ihrer Schutzpatronin, bildeten nebst einigen silbernen Löffeln, dem Samowar, einigen Büchern und einer sehr dürftigen Garderobe Alles, waö die Enkelin des reichsn Kaufmannshauses ihr eigen nennen konnte. Aber Jadwiga war nicht geneigt, sich zu beklagen. Sie hatte genau gewußt, was sie that, als sie dem Vater durch Nacht und Nebel folgte, aus Angst, in den fernen Westen, zu den unbekannten deutschen Großeltern geführt zu werden. Nur zog damals etwas mit, was Jadwigas schwärmerische Seele ganz erfüllte, und was sie jetzt mehr wie ein Phantom entschwinden fühlte, das war die Hoffnung, mitzuwirken an dem großen Werke der Patrioten. Wie oft hatten früher die Herren der Umgegend sich in Nadomice versammelt, was sür begeisterte Reden waren gehalten morden, wenn der feurige Ungarwein, der schäumende Ehampagner die Köpfe :rhitzt hatte, und wie fühlte Jadwiga sich später gestärkt und erhoben, als sie bei dem jähen Ruin ihres Hauses hörte, das Vermögen sei im Dienste des Vaterlandes dahingegeben worden. Freilich, die Mutter, die liebe, sanfte Mutter hatte immer ernst und traurig ausgesehen bei diesen Festen und zuweilen. bitterlich nachher geweint, aber ic war f. ". tr- !? r . aucy reine Pviln: vilneclilgewar fle, gewiß, aber sie konnte fiir. Polen doch nicht so fühlen wie Jadwiga. 5tefct. wo das Geld dabin wär und die begeisterten Freunde sich zurückgezogen hatten, ietzt fragte sich das Madchen zuweilen voll Angst, sür welch' ein Ziel eigentlich alle diese Opfer gebracht wur den. Der Vater zog zuerst mit ihr in eine kleine Stadt, verträumte die Tage auf dem Sofa und spielte Abends im Gast Hause. Den Fragen der Tochter über die Zukunft wich er aus.
Vor einigen Wochen aber tarn neue? Leben in ihn. Mitten in der Nacht waren sie aufgebrachen und nach einigen Irrfahrten in gcheimnißvollster Weise hier in der Judcnschänkc eingezogen. Der Vater ging nur Nachts ans, und sie selbst in der Verkleidung eines Landmädchcns. Auch war der Vater oft in fieberhafter Aufrcgung und Unruhe, gewiß, gewiß, es bereiteten sich große Dinge vor und ihr verheimlichte man sie, da man einem Mädchen nicht Verschwiegenheit zutraute. Jadwiga lächelte, ihr hätte man schon trauen dürfen, meinte sie. Aber sie zürnte nicht, sie fand es ganz natürlich, und wenn der Vater wieder eine Nacht außerhalb zubrachte, so lag sie vor dem Bilde ihrer Schutzheiligen aus den Knieen und flehte um Gelingen des Werkes. Während Vater und Tochter ihr frugales Mahl einnahmen, erhob sich unten an der Treppe ein wüster Lärm. - Die kreischende Stimme des Juden ließ sich vernehmen:
Wart , Du vcacker. wlrit Tu hier stehen im dunklen Hausflur und schön thun mit dem fremden Herrn ! Ach, Du mein Auge, was man erleben muß an seinem Fleuch und Blut. Marsch in s Bett, sage ich, werd' ich bedienen den Herrn allein." Eine Männerstimme lprach einige beruhigende Worte. Dann horte man Pfcrdegetrappel und bald darauf klopfte der Jude an die Thür des Herrn v. Sobanöki und flüsterte durch einen Spalt: Also morgen Nacht iirNozanke, Ew. Gnaden, es bleibt dabei. Ich muß morgen sruh zum Maut nach Stolnowo." Was hat der Mann mit Deinen Angelcqenheiten zu thun?" fragte Jadwiga vorwurfsvoll, als Schmul verschwunden war. In Rußland ist ohne Juden kein Unternehmen möglich," sagte Herr v. Sobanski mit unficherer Stimme, indem er sich abwandte. Als am nächsten Tage der Wirth im Morgennebel zu Markte fuhr, saß auf der Aritschka, die er der Begleitung zu Ehren angespannt hatte, und die auch aus Nadomice herstammte, ein zierliches Bauernmädchen, in ein großes, warmes Tuch gehüllt. Es war Jadwiga, welche die Gelegenheit benutzen wollte, um die Forzterfrau rn Nadomice zu besuchen und am Grabe der Mutter zu beten. Um vier Uhr bin ich hier auf der Chaussee," sagte sie, leichtfüßig abspringend, und ging mit schnellen, elastischen Schritten den wohlbekannten, schmalen Waldweg hinunter. Der Schnee knirschte unter den kleinen Füßen, deren zierliche Form die plumpen Bauernstiefel nicht ganz verhüllen konnten. Ties hingen die schneebedeckten Zweige über den Pfad. Die Luft war kalt, aber klar und still. Aus der Ferne erklangen die Artschläge der Holzhauer und in der Nähe hämmerte ein Spechtpärchen an den schlanken Tannen. Jadwiga fühlte alle Sorgen und Beklemmungen, die in der engen Dachstube auf ihrer Seele gelastet hatten, wie durch Zauber schwinden. Die reine, scharse Winterluft trieb das jugendliche Blut rascher durch die Adern, und wie das feine Gesicht sich röthete und die Augen glänzten, sah sie in ihrer noch halb kindlichen Lieblichkeit und mit dem einfachen Anzüge dem Rothkäppchen des Märchenbuchcs gleich. Jetzt hörte der Hochwald, der zu einem Nachbargute gehörte, mit einem Grenzgraben auf, und Jadwiga betrat die abgeholzte Fläche und die jungen Schonungen von Nadomice. Dort an der Lichtung lag das kleine, wohlbekannte ZörsterbauS. lJortfltzung folgt.) Vom Auslande. D as Schauspiel e i n e s A utodafe, keines figürlichen, nein, eines wirklichen, steht in den nächsten Tagen dem darüber gewiß verblüfften Europa bevor, aber nicht in Spanien, nein, in einem Lande . dessen Bewohner, ein schlichtes Bürger- und Bauernvolk seit t 5,. , i ... f.st.ir r. i unvorocnllla)en Zellen in fioizer tfuujcii und Unabhängigkeit aus ihren Gaardö sitzen, dessen Verfassung man für eine der freiesten deS Welttheils hielt Normeaen rüstet sich unter seinem demokratischen Ministerium Svcrdrup, dieses Schauspiel zu bieten. Von verlässiger Seite geht der 31. Fr. Pr." aus Ehristiana die Mittheilung zu, daß über das Auch des Schriftstellers Christian Krohg. Albcrtine", von dem Untergerichte verhängte Beschlagnahme durch den obersten Gcrlll)isy0s veslailgl unv uuctvcitt 511 ynuji erkannt wurde, dan die gesammte Aufläge des Werkes öffentlich verbrannt werde. Die Prozedur soll demnächst in feierlicher Weise stattfinden. Die Stimmung des freisinnig denkenden Theiles der Bevölkerung von Ehristiana nno er ist der übermieaende ist diesem ana- . , . X 1 chronistischen Akt gegenüber eine Mir r .'. 11 ry r (Ts . , CC f. icyung von ?pol! uno cyam. . as zjuu.) eriäblt die Geschichte eines jungen Mädchens, das in den ärmlichsten Verhältnis- ' ivi .. t r c jen geboren, von vcatur ftttiam, 00a) oicyr neben das Zaster gestcur, mir grauen den Sumvf siebt, in den ihre Freundinnen. ibre ciaene Schwester versanken. Sie will sich davor bewahren, allein ehe ein Jahr um ist, fällt auch sie ihm zur m n '. C 1 " t. . f' Beute. Viiajx ourcy oie liefe rcuoioiigkeit ibres Daseins und die tausend Zangarme, welche das Laster nach der Armuth i wt rr rr t ausstreckt, 1 onoern ourcy sie iewieniosigkeit eines sogenannten Wächters der onentlicken Ordnung, welcher die in ienen Klassen herrschende Angst vor der Polizei benutzt, um das unerfahrene, sckuklose Wesen mn Opfer seiner Be gierden zu machen, und hinterher die ihm verliehene Amtsgewalt mißbraucht, um i st r.ff .-... r. . : x i. i .... vle i2)efaucne, anei nvuj 11141 -cnuui bene. durck einen voli;eilichen Akt gemalt sam in den Abgrund zu stoßen, aus dem ... --..... t ür:js. lkln virycocn nicyr inomiuj. Job WeilacÄer. Saloouu.VilliSldchalZc, 88 ?. Vennsvlvania (Ztr.
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