Indiana Tribüne, Volume 11, Number 68, Indianapolis, Marion County, 25 November 1887 — Page 2

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Zu diesem Zwecke hatte er bekanntlich nicht nur die Tracht der Zunis, sondern auch ihre Sitten und Gebräuche angenommen und ihre Sprache erlernt, sodaß er es im Laufe der Zeit sogar bis zur Priesterwürde bringen konnte. 3ch hatte," so erzählte Prof. ing, unter di.esen Menschen so lange gelebt, daß sie mich mehr liebten, als ich dies von meinen eigenen Landsleuten sagen kann. Um mich vollständig an sich zu fesseln, versuchten sie mich zu bemegen, daß ich ein Zuni-Mädchen Heirathe. Dieses lag nun durchaus nicht in meiner Absicht und ebenso wenig wünschte ich das Land zu. verlassen, da meine. Nachforschungen nosh nicht halb vollendet waren. Ter älteste Häuptling brachte mich nun in eine schlimme Lage, indem er mir die Wahl stellte, entweder wieder in meine Heimath zu ziehen, oder unter den heirathsfähigen Mädchen des Stammcs zu wählen. Da hatte ich einen rcjtenden Gedanken. Die Zunis haben, eine ' Ueberlieferung, daß Jeder ihres Stammes, der den Ocean des Sonnenausgangs sehen und sich in seinen Wasfern baden könne, zu einem Sitz zwischen den Göttern berechtigt sein würde. Ich wollte eine kurze Reij'e nach dem Osten machen und bot mich an, fünf Häuptlinge mitznnehmen und ihnen den Ocean des Sonnenaufgangs zu zeigen. Sofort dachte Niemand mehr daran, mich mit Heirathsgedanken zu plagen, und Jedermann beschäftigte sich nur noch mit der Frage, wer mich auf meiner Reise begleiten sollte. Schließlich wurden fünf der angesehensten - Häuptlinge gewählt, und wir begaben uns auf die Reise zu dem weiten Meer. Als wir an der atlantischen Küste anlangten, vollzogen meine Begleiter alle von ihren Traditionen ihnen vorgeschriebenen Ceremonien an den Ufern und in den Wellen der See, welche nach ihrem Glauben die Mutter ist, welche die Erde umgürtet. Obgleich Tausende der gebildetsten Vo- . stoner diese Ceremonien mitangesehen haben, so wird doch keiner derselben sagen wollen, daß sie in ihrer Art nicht imponirend waren. Ich will Ihnen," so fuhr Herr Cushing in seinem Vortraae fort, eineil andern Grund anführen, warum die Zunis sich lo sehr darnach sehnten, zu dem Ocean des Sonnenaufgangs zu gelangen, re sagten: enn wir nur aus ihm Wasser bekommen und dasselbe in unser dürres und wüstes Land bringen können, dann wird letzteres fruchtbar werden und blühen, wle eine Rose. Ihrer Ansicht nach bleibt eine Mutter nach der Geburt ihres Kindes für immer mit demselben in ununterbrochener Bcrdindung. Deshalb dachten sie: das Meer, die Mutter, werde ihren eigenen Sprößling, das aus demselben entnommene Wasser, nicht veraessen und demselben folgen, wenn es in das Land der Zunis gebracht worden sei. Das Wasser aus den großen Seen würde nichts taugen, denn es ti fuß. Es sei Salzwasser nothig, denn Salz rufe das Wasser her bei. Prof.-Cushing befindet sich wieder auf dem Wege nach dem Lande der Zunis, um dort seine Forschungen fortzusetzen. - Die Cholera in Corea. Im September vorigen Jahres wurde gemeldet, daß die auaNjche Cholera in Corea große Verheerungen anrichte. Es hieß sogar, es seien mehr als eine Million Menschen in dem unglücklichen Lande der gefährlichen Hest erlegen. Dr. H. N. Allen, der Verwalter des vom amerikanischen Gesandten vor zwei Jahren in der Hauptstadt von Corea errichteten Hojpltals, hat jetzt über die Epidemie einen ausführlichen Bericht veröffentlicht, aus welchem ernchtllch ist, daß die vorjährigen Angaben wesentlich übertrieben waren. Die Pest tauchte zu erst in dem Hafen von Fusan auf, wohin sie von Japan aus eingeschleppt worden war. Von d'esem Hafen aus gelangte sie am 15. Juli nach der Hauptstadt Seoul, wo sie fürchterliche Verheerungen anrichtete. Die Stadt ist unglaublich schmutzig, und die Eingeborenen ergnffen auch nicht die geringsten Vornchts maßregeln, um sich gegen die drohende Gefahr zu schützen. Selbst unreifes Obst wurde von ihnen gegessen. Wurde Jemand von der Krankheit befallen, dann ließen ihn seine Angehörigen ohne alle Pflege sterben. Hiergegen mußten die .Soldatn häusige Salven abfeuern, damit der Cholera:Gott aus der Erde herauskomme und die Gebete des Volkes um Unterdrückung der Pest erhöre. Im amerikanischen Hospital verabreichten ?aa und vlzüt die Beamten tedicln. und der chinesische Gesandte sandte auch aus eigene Rechnung unoerte von Opiumpillen in die Stadt, doch wüthete die Krankheit bis zum 1. September fort -und hörte erst dann auf, als sie ihr .Material" vollständig verbraucht hatte. Innerhalb der städtischen Ringmauern von Seoul wohnten damals etwa 150.-

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000 tziüwöhner, tiöil Veiten Int Läuse von anderthalb Monaten etwa 700 starben. Die Anzahl der Todten in del Stadt konnte nur durch Zählung der Särge festgestellt werden, welche durch die Thore hinaus auf die Friedhöfe befördert wurden. Außerhalb der städtischen Ringmauern wohnten jedoch gleichfalls mindestens 150,000 Menschen, und lier ließ sich eine Zählung der Todter überhaupt nicht bewerkstelligen. Von Seoul zog die Epidemie in nördlicher Richtung weiter. Zur Zeit, als Dr. Allen seinen Bericht schrieb, war Corea bereits von der Pestilenz frei, sie wüthete jedoch in den sibirischen Häscn. - i i f c k !..' (.(. 'n 'pi Vioa) zeyr nno oie Vciunoycilsoeryallnme in eoui qeraoezu ao mreacno. Das Wasser, welches von den Cinwohnern der Stadt zum Trinken, Kochen und Waschen benutzt wird, ist unrein und kommt Mit den giftigen Stonen aus Abzugsgräben u. s. w. in Berührung, das Schweine, und Rindfleisch, welches von den Leuten gcgejscn wird, it ungesund, und in Folge dieser Zustände Herrschen stets Krankheiten in der Stadt. Alatternfälle findet man in ihr überall, und Aussätzige sind ebenso zahlreich. Dr. Allen meint, es sei eigentli nur ein Wunder, daß die Cholera nicht noch größere Verheerungen anrichtete. In ganz Seoul ino nur 56 Europäer ansässig, doch wurde kein Einzige: derselben von der Pest befallen. Die Europaer hielten sich und ihreWohnun gen reinlich, benutzten nur gekochtes uni siltrirtes Wasser und kauften aus den koreanischen Märkten keine Lebensmittel. Auch im Innern der Halbinsel kamen die dort ansässigen Europäer mit heiler Haut davon, weil sie dlejelben Borsichtsmaßregeln gebrauchten. Man kann daraus ersehen, wie verhältnißmäßig leicht es ist, sich gegen die Cholera zu schützen. Civttisationödrang. Eines Tages" so erzählt der reiche Viehzüchter H. P. Lcvisey von Montana, der in seiner Jugend selber ein Cowboy gewesen ist begab ich mich in Gesellschaft mehrerer meiner Genossen nach Dodge City in Kansas, Wir hatten Alle Geld in der Tasche und wollten auch einmal leben, wie ciirniirte Menschen. Wir quartirten uns in einem Hotel ein und wollten recht früh vli Vette gehen. um hie Segnungen eines civilisirtcn Schlafes r einem wirklichen Bette zu "V 1 , . . genießen, irn 'ane yatte uns erzayll, wie wohlig er in feiner Jugend daheim im fernen Reu England auf den weichen A!atratzen in feinem Elternhause geschlafen habe, und lerne Erzählung machte uns ganz lüstern auf denselben Genuß. Wir brachten den Nachmittag mit Plaüdern und Trinken zu, konnten aber kaum den Anbruch des Abends erwarten. Nach dem Abendessen wareii wir endlich so weit, unsere Iccu.evde befriedigen zu können. Eyarlle Hoopcr, der wohl am neugierigsten war, erhob sich vou seinem Stuhl mit. affcctirter Gleichqültiikeit, ahnte, streckte nch, sagte: Gu'.e Nacht; sungens, ich bin müde und will zu Bett qehen," und erhob sich von seinem Sitze. Wir andern folgen siinem Beispiel. Man wies uns lmmer an. welche sich sämmtlich in einer Reihe befanden. In manches Zimmer wurden zwei von uns einquartirt. Bald hörte ich die Stimme von Jim Lane, wie er seinem Stubenge: nossen Vorwürfe machte, daß die Kopf-kilsen-Ucoerzuae nicht dazu da seien, um sich die Hände daran zu trocknen. Aus einem andern Zimmer wurde die Vemerkung hörbar, dap man von Ikcchtsweaen Beinkleider und Stiefel sowie die übrigen Kleider ausziehen müsse, wenn man in einem civillsirten Bette schlafen wolle. Nach einer Welle wurde es etwas ruhlqcr, ich konnte aber nicht schlafen. Die Luft in meinem Schlafzimmer erstickte mich förmlich. Es jchicn mir, als könnte ich Alles riechen, was je in dem Hotel gekocht worden sei. Die londerbarjten Geräusche durchschwlrrten die Luft und machten meine Nerven ganz unruhig. Ich konnte es im Bette nicht mehr aushalten. stand auf und öffnete das Fenster. Mein böses Beispiel fand bald Nachahmung, und in der ganzen Zimmerrcihe rasselten die Fenster in die Höhe. Ein Fensterladen sing an, gegen die Fenster zu schlaaen, was ijim Lane lo wuthend machte. daß er seinen Stiefel ergriff und damit aus den enfte.rlade.n losschlug. ')as onene Fenster brachte mir keine Erleichterung. Ich konnte es in dem Bett nicht aushalten, und in weniger als in einer Stunde war ich wieder in meinen Kleidern, nahm meine zwei Decken zur Hand und schlich mich leise die Treppe hinunter, um in s Freie zu gelangen. Der erste Mann, den ich draußen traf, war Jim Lane, und in weniger als zwei Minuten war im ganzen Hotel kein ernziger Cowboy mehr zu finden. Wir fanden nns alle draußen auf dem Rasen wieder, wickelten uns in unsere Decken und schliefen bald den gewohnten Schlaf. Von Betten wollte künftig feinecjrn im? etwas wissen. Den nächsten Abend beqaben wir uns in's Theater und drängten uns in die ersten Sitze. Es wurde eine Art Ballet mit Musik gegeben. Einem von uns ger 's V ? - i' l u r i nci oie oiae tficoei" Nlcyr, weicye oer Bassist strich. Er zog sein Lasso, angelte damit daö Instrument und schleifte es über die Köpfe der erschreckten Musiker in den Zuschauerraum hinein, bis es in l" . : 1. . l . r , , . e r vcauuc jcrityeuic. ir suoeiren oaoel wie die Indianer, der Vorhang siel und der Geschäftsführer des Theaters kam vor den Vorhang, um dem Publikum mitzutheilen, daß unter solchen Umständen die Vorstellung nicht zu Ende gebracht werden könne. Er führte seine Rede nicht zu Ende. Ein zweiter Lasso siel ihm um den HalS und warf ihn hin, so lang er war Er durfte sich nicht rühren, ohne Gefahr zu lausen, erwürgt zu werden. Andere Angestellte der Bühne eilten herbei und befreiten ihn aus seinen Banden; im nächsten Augenblick waren im Hause die Lichter ausgelöscht, und Alles drängte sich den Thüren zu, um in's Freie zu gelangen. Wir Eowboys'warcn die Letzten, welche das Theater verließen. Wir wären fehr unzufrieden, daß man uns in unserem Kunstgenuß gestört und verhindert hatte, einer richtigen Theatervorstellung bis an's Ende beizuwohnen. Am nächsten Mor? gen verließen wir die Stadt. Wir hatten genug von der Eivilsation. Da war uns unsere Freiheit doch lieber.

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Äit waten Alle damals jiod) jüng Burschen, und ich denke noch heute aN jene Zeiten zurück, da ich als armer Cowboy durch die Prairien streifte. Wle haben sich doch seither die Zeiten geändert, da ich noch mit den anderen Cowboys Bildung" studirt! : Trockener Sumor. William L. Marcy, Staats-Secretär während der Präsidentschaft Pierces, besaß einen trockenen Humor, den er hausig kundgab, obgleich er selber nur selten lachte. Ein Advokat in Richmond, Virginien, Namens N. G. Scott, hatte sich um das Eonsulat in Rio de Janeiro qemeldet. Die Stelle war ihm versvrochen worden, doch verzöqerte sich seine Nomination so lange, daß ihn endlich die Geduld verließ. Er reiste nach Washington, um sich zu überzeugen, wie seine Sache eigentlich stehe. Er stattete dem taats-Secretar einen Besuch ab und sagte ihm offen, er sei des langen War-' tens müde und wünsche endlich einmal zu erfahren, ob er die Stelle bekommen werde, oder nicht.. Herr Scott," antwortete ihm Marcy in einem trockenen, harten Tone, für jeden Zweig auf dem Gipfel des Baumes der Ernennungen, so z. B. für die Ger t.rr m . rv -. v sanolscuasien, gior es unqetayr lUO Be werber. Für die mittleren .weiae. die Legations-Sccretäre, gibt es für jeden etwa 300 Bewerber, und für die niedrigeren Zweige, die Eonsulate, gibt es ungefähr 100U Bewerber für jeden Zweia. Die von den oberen Zweigen hoffen, wenn sie ihr Ziel nicht erreichen, mindestens auf die mittleren Zweige, und die von den mittleren unter gleichen Umständen mindestens auf die niedrigeren znrückzufallen. Zon hundert Bewerben, kann nur einer zum Gesandten ernannt werden, die übrigen 99 wollen Legations-Secre-täre werde.!. Sie vermehren dadurch die Anzahl der Bewerber für diese Aemter auf 399. Von diesen 899 bekommt nur einer eine Stelle, die übrigen 398 helfen die Anzahl der Bewerber um Consulate vermehren. Um ein Consulat treten demnach 1393 Bewerber aus. Sie können daher selber berechnen, welche Aussichten Sie auf das Consulat in Rio de Janeiro haben." Scott war empört. Unter solchen Umständen will ich lieber gleich wieder nach Hause zurückfahren," sagte er. Es fällt mir nicht ein, noch länger zu warten." Wenn Sie abreisen," sagte Marcy mit lustigem Augenzwinkern, dann können Sie sich auch gleich für die Fahrt nach Rio de Janeiro vorbereiten, denn. Ihre Ernennung ist eine beschlossen, Thatsache." Der Advokat machte ein so verdutztes Gesicht, daß der fette Secretär nur mit Mühe sein Aachen unterdrücken konnte. Vom Jnlande. Gen. Vooth von der Heils armee will jetzt seine Truppen" auch nach Süd-Amerika und zu den Kassern nach Afrika schicken. Einer n eul i ch en Abschätzung zufolge gibt es gegenwärtig in den Ver. Staaten ungefähr 325,000 Lehrer und Lehrerinnen. Die Anzahl der Schoolmams" ist selbstverständlich überwiegend. Die Manitoba- und CentralBahn wurde dieser Tage bis nach Helena in Montana vollendet, und wurde dieses Ereigniß auf eine glänzende W?ife gefeiert. Der Eröffnungsfeier wohute auch der Präsident der Bahn, Herr Hill, bei. In der Stadt Amsterdam, N. ))., siel vor einigen Tagen ein großes Meteor, dessen Gewicht aus drei Tonnen geschätzt wird, dicht vor dem Gebäude der Merchants 3!ational-Bank herab und grub sich tief in den Erdboden ein. Sachverständige haben in demselben Spuren von Eisen, Nickel, Aluminium und anderen M.etallen gefunden. Dex BundeSmarschall Dyer in Salt Lake City hat als Massenver walter der Msrmonenkirche das Eigen thum der Mormonen-Einwandermlgs-Gesellschaft" in Besitz genommen. Die Activbestände werden nominell auf $585,? 832.84 angegeben.' Aus den Berichten geht hervor, daß die Gesellschaft" vor einigen Jahren Schuldnern der Gesellschaft Schulden im Gesammtbetrage von $811,064.35 vergeben" hat. Ueber einen Bock als Gärtner wird aus Grand Rapids in Michigan gemeldet: Der Bundes-Hilfsmarschall Jacks von Muskegon wurde hier unter der Anklage verhaftet, in Muskegon mehrere Kaufläden bestohlen zu haben. Man fand in feinem Hause eine Menge gestohlener Sachen, darunter 40 Rollen Tuch und mehrere Wand- und Standuhren. Er befand sich hier, weil hier jetzt die Sitzungen des Bundesgerichts stattsinden. Zwei Landstreicher wurden dieser Tage in Adrian in Michigan verhaftet. Der eine nannte sich Jasper Moß, der andere Jimmy". Die Polizei fand heraus, daß dieser Jimmy" ein wohlcntwickeltcs 17jähriges Mädchen war, welches angibt, mit ihrem Gefahr ten ein ganzes Jahr lang das Bummelte ben geführt zu haben. Es habe ihnen sehr gut gefallen, zuzweit in die weit Welt hmauszuwandern. Ueber verhaftete Falschmünzer wird aus Port Huron berichtet: Geheimpolizisten statteten den Farmen von William Ernest und John Mack, sechs Meilen von hier, einen unerwarteten Besuch ab und setzten sich in den Besitz von zwei höchst vollkommenen Falsch-münzer-Apparaten für die Anfertigung von Silberdollars sowie von fertigen und halbfertiaen nachaeahmten Silberstücken im Werthe" von $200. Ein Geschäftsmann in Port Huron soll in schlimmer Weise mit der Verbreitung des m 0 ST t . i.tt n falschen Feldes zu thun gehabt Yaoen. Capitain A. H. Mills, ein bekannter Rhedcr, wurde vor einigen Abenden in seiner Wohnung an der JeffersolU?locnue in Detroit als Leiche ausgefunden. Kürze Zeit darauf fand man die an der Congreßstraße wohnhaste Frau Austin Nising in ihrem Schlafzimmer ebenfalls als Leiche auf. Der Kopf der Frau zeigte verschiedene Kugelwunden. Alle Anzeichen deuteten daraus hin, daß die Frau ermordet worden war. Man oermutbet da Mills, der tu 5rau Ri-

silig iit einem4 UiüildüMii .MhciÜuitj gestandöN haben soll, dieselbe in. einem Anfall voN'Eifersucht erschossen und alsKann Selbstmord begangen hat. Der Mann der. Frau Nising wurde bis aus Weiteres in Haft genommen. - Aus Fargo in Dakota wird geschrieben : Wohl kein Platz des Territoriünis wird durch den Ausfall der Wahlen zu Gunsten der Prohibition empsindlicher berührt, als unser schnell aufblühendes Fargo. Bis zum 1. Januar bleiben unsere Wirthe unbehelligt. Biele

derselben werden dann hinüber über die Grenze, nack Moorbead. zielien. und mit ihnen verlassen auch andere Geschäftsleute und Handwerker unsern Platz, die an Iowas Städten gesehen haben, wohin Prohibition führt. Mit großer Besorg-' nlß seyen diejenigen, welche argo u dem machten, was es ist, in die Zukunft, und manche schöne Hoffnung, die man berechtigter Weise auf das fernere Erblüheu der Stadt setzte, ist durch den Sieg der Fanatiker jäh vernichtet worden."

Auch in Colorado sind Prai-.jn rttseuer an der Tagesordnung. WahSÄ "Ä"

vn. viuiuiuvu-ounnv1" Missouri Paclsic-Vahn ein Feuer, wel- ' 5w:t ,.. s,?;. ,, ches von Minute zu Minute heftiger um sich griff und Alles auf seinem Wege vor sich her vernichtete. Nach den neuesten Berichten ist ein Landstreisen von zehn Meilen Breite und von zwanzig Meilen ivti,i -smv hiiv vvii ivuiimu i Länge, ungefähr 125,000 Acke? umfas.5 1 I send, in eine schwarzaefärbte Fläche verwandelt worden. Viele gewaltige HeuHaufen, die Hunderte von Tonnen Winterfutter für Rindvieh und Pferde enthielten, sielen der Zerstörung anheim, und der Verlust der zum großen Theile qanzlkch aus diese orrathe angewiesenen Viehzüchter kommt in vielen Fällen einem vollständigen Ruin gleich. DieÄusfuhr amerikanischer )lepfel nach Europa ist bekanntlich sehr bedeutend; über 800.000 Faß Aepfel werden alljährlich allein nach London. Liverpool und Glasgow geschickt, und zwar hauptsächlich in den Wintermonaten, 40,000 bis 70,000 Faß wöchentlich. Am meisten Aepsel führt New ))ork aus, dann kommt Boston, dann Montreal : auch über Portland in Maine geht viel hinaus, sowie vom Süden über Annapolis in Maryland. Die Aepsel werden in besondere Fässer verpackt; man legt sie schichtenweise in dieselbe! a lange bis eine Schicht darin, zu viel 'sein scheint. Dann preßt man sie mit einer Schraubcnpresse soweit zusammen, daß sie das Faß gerade füllen und sich gar nicht beiacp können. So halten sie sich gut. Nur tadellose Früchte werden zur Aus: fuhr verwandt. In Nichter MacCarthys Gericht zuNew))ork saß ein armes, schlechtgekleidetes Mädchen, Hannah Friedmann, mit vergrämtem Gesicht und entzündeten Augen. Sie hatte eine auf 19 Cents lautende Klage gegen ihren Arbeitgeber Samuel Leskowitz eingereicht. Leskowitz war ebenfalls im Gericht erschienen und grinste das Unglückliche Mädchen höhnisch an. Klägerin hatte für das Geschäft des Beklagten Unterhosen zum Lohne von änderthalb Cents das Stück genäht, und Beklagter hatte dem Mädchen den Lohn für 13 Paar, also 19 Cents, abgestritten. Er beschwor auch, daß er am 16. Juli dem Mädchen 19 Cents bezahlt habe, und sein Weibchen, bezeugte gleichfalls, daß dies wahr sei. Dabei gab er zu, daß cr nur 1j Cents für das Paar bezahle und, daß zur Herstellung von 13 Paar zwei bis drei Tage nöthig seien. Der Richter kehrte sich, nicht an dn Eid des großmüthigen Arbeitaebers", sondern, 'verurtheilte ihn zur Zahlung von 20, Cents, statt 19 Cents, um ihn. zu ärgern, und legte ihm noch außerdem o Kosten auf, die er dem Mädchen bezahlen mußte. Das höhnische Grinsen war von dem Gesicht des Schuftes verschwunden. Vom ?lttslnnde. Unter d e ni S e n s a 1 1 o n t b tel Der Richter als Mörder" erzählen Pester Blätter: Vor einigen Tagen unternahm der Gendarmeric-Posteolttman-dant in St. Anna. Stern, begleitet von einem zweiten Gendarm, eine Haussuchung wegen eines Pferdcdicbstahls. Zu diesem Zwecke nahm ersuch denRichter von St. Anna, Juon Valäzs. mit sich. Im Hause des Bud, wo der amtliche Act vor sich gehen sollte, waren vier Brüder Bud versammelt. Als Stern nach erledigter Haussuchung aus dem kleinen Zimmer treten wollte, packte ihn der Richter von hinten und würgte ihn so lange, biser bewußtlos zur Erde stürzte. Die übrigen warfen sich auf den andern Gendarm und entrissen ihm seine Wasfen, doch gelang es ihm. sich zn flüchten und aus der Caserne Succurs zu holen. Mittlerweile hatten die Brüder Bud den Pojtcommandantcn graulich zugerichtet. Mit seinem Säbel katten sie ihm tiefe Wunden am Kopfe, am linken Aiine, an der rechten Hand beigebracht und ihm außerdem zweimal den' Fuß durchstochen. Dann ließen sie ihn liegen und gingen mit dem Richter durch ; die Waffen der Gendarmen nahmen sie mit sich. Stern ist wohl noch am Leben, doch müßte es mit Wundern zugehen, wenn es gelingen sollte, den Acrmsten zu retten. Das Mordattcntat war vereinbart worden; der. Richter hatte die Buds von der bevorstehenden Haussuchung verständigt und mit ihnen das Weitere verabredet. Zwei der Mörder sind bereits verhaftet. Was Alles verloren gehen kann, zeigte sich in Berlin wieder einmal, als auf die Kunstausstellung eine Ausstellung der dort verlorenen Gegenstände folgte. Da fand man Stöcke und Regenschirme, Kataloge, Tournuren, Siegelringe, Operngläser, Hemdenkragen, unbezahlte Rechnungen,- Hüte, Taschenkämme, Notizbücher. Bädeker und Hühncraugepflastcr, Niechflacons und Rasirmesser, Morphiumspritzen und falsche Zähne, Chignons, Lottericloosc, Hosenträger, Liebesbriefe, Zahnbürsten, Versatzscheine, Haar - Armbänder und Gott weiß was noch. Das Merkmürdigste aber ist, daß zuweilen, namentlich in dem furchtbaren Trubel an Sonntagen, Kinder verloren und im Fundburcau abgegeben worden sind. Einmal ereignete eö sich sogar, ' daß so ein armes Würmcken .aar nicht .zurückverlanat

iijuröe üild dti Ääiht in bei Familie' ic5 ParkInsvectors verbringen mußte. Im April d. I. erkrankte, wie der Anzeiger für das Havelland" mittheilt, ein Mann des Spandauer Garde - Fußartillerie - Bataillons und wurde in das Garnisonlazareth aufgenommen. Der Patient gcrieth bald in einen scheinbar bewußtlosen Zustand, in welchem er sich auch heute, also nach halbjähriger ärztlicher Behandlung noch besinket. Von den Aerzten sind alle erdenklichen Mittel zur Anwendung ge-

bracht worden, alle versuche sind aber bisher erfolglos geblieben. Der Kranke schläft unausgesetzt; nur zuweilen öffnet er die Augen, blickt dann geistesabwesend umher und erkennt nicht einmal seine Verwandten. In der ersten Zeit war er fast zum Skelett abgemagert, später hat sich sein Aussehen aber wieder gebeuert. Selbstständig kann er keine Nahrung zu sich nehmen z dieselbe muß ihm stets in flüssigem Zustande zugeführt werden. Die Aerzte bezeichnen die Krankheit als Starrfr? kTifr tntnTT Tnnrn isthir (? rrtiift Begleitung zweier Lazarethgehilfen xmb mit bcr icl t nach seinem Heimathsdorf bei Lippspringe gebracht worden. L . -üic letzte Post aus OstAfrika hat auch die Meldung mitgebracht, daß für den Vertreter des Witu- Konsortiums. Kurt Toppen, mehrere hundert Kisten Branntwein zu Lamu eingetroffen -. r- r 5. . . . r?u bemerkt die Kreuzztg ": vl M l!?Nt t vttttt Ittar rttHt Mtr Diese Meldung muß hier nicht minder überraschen wie das Eintreffen diefer ungewohnten Waare in Lamu selbst viel Erstaunen hervorgerufen hat. Bisher war Ost-Afrika von der Branntweinscuche verschont geblieben, da der wenigstens an der Küste herrschende MohamedanismuS dem Verbrauche von Alkohol entgegenwirkte. In Folge dessen gehörte auch Branntwein nicht zu den neunenswerthen ostafrikanischen Einfuhr - Artikeln, im Gegensatze zu West- Afrika, wo Bräuntvcin leider bekanntlich dtti,Hauvtkandelsartikel bildet. Will nun etwa das WituConsortium es auf sich nehmen, Branntwein auch den Ostafrikanern beizubringen? Denn die A!enge des angekommenen Alkohols kann nur den Zweck haben, damit Handel zu treiben. Tss wäre aber nicht allein vom allgemeinen moralischen Standpunkte aus, sondern auch vom nationalen Gesichtspunkte aus zu bedauern; damit würde dem Ansehen der Deutschen in Ost-Afrika ein harter Stotz versetzt werden". Aehnlich spricht sich dec Reichsbote" aus. I n T r ü b i n g e n fand am 6. Nov. die Enthauptung der Kindesmörderin Kath. Langhcinz aus Kiebin? gen 9!. A. Nottenburg. welche ihre 8jährige Stieftochter mit Petroleum begössen und verbrannt hatte, . ohne jeden Zwischenfall im Hofe des Anatomiegebäudcs statt. Die Verurtheilte hatte bis zum letzten Augenblick aus egnadigung gehofft und noch in den letzten Tagen mehrfach der Hoffnung Ausdruck gegeben, sie werde doch mit ein paar Jahren Zuchthaus davonkommen Die Delinquentin erschien vollständig gebeugt, sie stützte sich schwer auf den Arm des jungen Geistlichen, Repetent Zisterer, der ' ihr fortwährend Trostesworte zusprach, an ihrer anderen Seite ging eine barmherzige Schwester. Sitzend, das Kruzisir fest, zwischen den bebenden Handen, hörte sie das Urtheil und den Entschluß des Köniqs nochmals an, gleich darauf wurde sie voi dem ersten Staatsanwalt Schendlen dem Nachrichter Schwarz aus Oehringen überantwortet, dessen Knechte sie dann zur Guillotine schleppten. Ein Druck auf die verhängi.ißvolle Feder und die Mörderin hatte ihr schweres Vergehen gebüßt. In ein e r der letzten Vo stellungen, welche im Sommertheater zu. Mödling bei Wien veranstaltet wurdezr,. erregte ein Mops großes Aufsehen. Das niedliche Thier saß allein in einer Lgkdes Theaters und sah mit einem seiner Position würdigen Selbstbewußtsein bald' auf die Bühne, bald auf die Zuschauer unten im Parquet, die ihm in ihrer Zusammengepferchthcit auf den cngeuSitzen offenbar recht jämmerlich vorkamen. Obwohl sich nun die Darsteller redlich Mühe gaben, das Publikum ut Spannung ;u erhalten die Conkurrenz mit dem MopS wurde ihnen doch, im hohen Grade gefährlich, denn das niedliche Thier zog durch sein Aeußeres die allgemeine Aufmerksamleit auf sich. Der Mops trug nämlich ein breites silbernes Arinband um den: Hals, an seinen Vorderfüßen, die er zeitweilig auf-di Logenbrüstung legte, erglänzten goldene,, mit Steinen besetzte Braeelets und obendrem gestattete sich das Hundevieh eine,- in; Mödling unerhörte Freiheit: Er trua. trotz des eben erlassenen Verbotes, keinen Maulkorb. Die Mödlinger Polizei crmittelte als Eigenthümerin des Mopses die Schauspielerin Frl. W. ; doch wußte sich dieselbe der polizeilichen Vorladung zu entziehen. Dieser Tage ruui wurde der Aufenthalt des Frl. in Wien entdeckt und die Dame wird' sich nächster Tage wegen des Hundescherzes" vor dem Mödlinger Bezirksgerichte zu verantwor ten haben. E i n m e r k w ü r d i g e s 35 1 rbrechen ist kürzlich in Pallanza, dem bekannten klimatischen Kurort am Lago Maggiore, verübt worden. Ein reicher Mann wurde einige Augenblicke nach seincm Tode von einer Bande, an deren Spitze der Advokat Enrico Croppi stand, ausgeraubt. Der Advokat machte sich in Gesellschaft eines Zimmermanns und eines Schmiedes, während der Verstorbene noch auf dem Todtenbette lag, daran, die Kästen und Kassen desselben zu öffnen und ein jeder der Herren nahm einiges Geld an sich. Der Hauptsumme von 140,000 Francs bemächtigte sich der Advokat. Dieser händigte die Summe dem Konditor Vianchi ein, mit dem Auftrage, er möchte die Werthschine in Mailand in Baargeld austauschen. Bianchi hatte bereits einige Papiere ausgewechselt, als die Mailänder Polizei von dem Verbrechen Wind bekam und Bianchi festnahm, wahrend gleichzeitig der edle Advokat Croppi in Pallanza verhaftet wurde. Freilich hat ' die Behörde bis jetzt nur ungefähr die Hälfte von dem gestohlenen Gute bekommen können. Nach dem Nest wird noch ger... Mucho's vioanenladen befindet fifc in No. 199 OS Waldinaton Strafe.

VOWMW HAMBURGER TROPFEN 25 gegen verschiedene Krankheiten. velfeu PetS. Portage, Wisc., 8. Februar 1337. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, daß Dr. August König'S Hamburger Tropfen mir in de Verschiedensten Krankheitsfällen schon auSge zeichnete Dienste geleistet heben und möchte ich nicht ohne dieselben lein. FrauA. Eulberg. Cehr werthdoll. -, Hampton, Iowa, 8. FeS. 1887. Ihre werthvollen Dr. August König'S Ham , bürg er FamilienMedi;inen haben mir ichon , in vielen Krankheitsfällen große Dienste ge , leistet. Eie wirken immer, wenn andere Mittel -wirkungslos waren. Chr. Fink. I Vnchen ihre? Gleichen. New B ritain Con., 8. Februar 1887, Ihre berühmten Dr. Auaust Könia'S a: burger Familien , Medizinen bewährten sich in jeoent fcaue, roo xa) (Gelegenheit hatte viv,ei ven anzumenven. Echon seit vteien fahren halte ich diese ausgezeichneten Hausmittel stet im Hause orräthig und möcht nicht ohne die selben sein. Andre Slover. Bewähren sich immer. Lenkoben, WiSe. 12. Februar, 1S37. Mit Lergnllgen bescheinige ich, daß Ihr Dr. Aug. König'S Hamburger Familien-Medi ! jinen schon seit einerReihe von Jahren in mei nem Hause angewandt werden und waren die Erfolge, welche mit deren Anwendung erzielt ! urden, ftetS zufriedenstellend. John Erundhofer. . THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Md. fßto hrumattSmnS, enrargia, Frgftbrulk, Hkreuschuß. Krenzveh, ückenichmrrzen, LZerftanchunae, vrühuagen. SchitNvve, V Zahnschmerzen, .lopsweh, Ärandwunden. v Vreif SO Cent?; in eilen Spctcfrn tt laben. UlX ClllRlES X. YOCELEB CO BXLT190U, U. Cures Removes Tan, Sunburn Bee Stlngs Wlos t " qulto and All i IneASvt Rite. I .I.VW MrrHPLES, BLOTCIIES, Humors, Eirth-xnarks, end every form osskln tlemis!iea. positively cured on tho most delioato ekln arifhnni 1 satriTi fr a. cm kv .'ECop OlxLtm.e23.-t-Price 25ct.. COcta. and $1. At dmrsists or by jnail. . Tho Hop Pill ManTg Co., New London, Conn. Llttle IIop Pill for eick-headaciie, dyapepsia, biliousnees and cosstipation. have no equaü 25c In allen Aro:heken zu habe. Den einzigen Weg Mamttstratdo undseibstrieichemvarunyeuvarenkauevon' I Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd zu s beilea. ferner, aenaue Arfkläruna über Mannbarkril! Weiblichkeit ! Sbe ! binder, , igniffe derselben und Seilung, zeigt daS ge diezene Buch Tttettunas.Ankkr;"2S. treuen Bildern. Wird in deutscher Srracke UN. 'zw seilen mu arire,en leorns gegen Eillsendunz ron in Posty I - W E.. . hMUni .VH 11 Tr . vlg iiiiaiim-j r- wcrsnc: ireuisrnrKiieii-inMiiat,ii viin IQ ton Plare. nahe Broadway, New Tork, N.T. Sin Indianapolis, Ind., beim Buch, Hantier u. üeyier, aua iuaware au 0V7aa; 1L uLm Ij. tflfupflaie Aas öeflc FjM Gr?ß0Mr lß rS v j vv n sgk die Saison 1887. M. Gayllor, Ossi: O iSova'WeBt gftx. tST' Ttledbon 949. C. P.TOPANK'S deutsche Buch - Handlung 1 Wo Süd Qlabamagr. Bacher aller Sprachen. tfü Neue und gebrauchte Bücher. Nieberlage sozu Mischer Werke und Flug schriften. . Detittsche T-r n DZCiflGD "MM, LllX UU Etablirt s. it 7859. siMß? fflßflßn 2(00,, Ecks llarna cd Sp Strest, ITribtrnft BnnälnÄ-J i New York, tetorgta II Artt ' TOn JKäsi)mmnzeigrn,Ter9maUk, vffordervng mtc für Zeitung, 4 Iur alle deutschen Blatte in den Vttr. Staaten und E uropa. BlmB-ttlieh DratMcti-Amerik&niMb ZeltoocwS 1 mgen in unterem Oesch&sU-Loi 1 freien Zinstolit de Publikum i Tdie feehrten Hmtuseber deoteelu lLp1i1JÄr 'wer sln ahtaitgToll ersacht, na ihr xnbUktioBtoa für Mr Btglatrctu ru bbTKt J,n

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