Indiana Tribüne, Volume 11, Number 68, Indianapolis, Marion County, 25 November 1887 — Page 1
ä Ä-X Ssheggug 11. Offlee : Clo. 140 Ott QotölonD Gteoüc. nanncr 68. Aodiauapolio, Jndlaoa, Freitag, den 25. November iQ87.
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NeueS per Telegraph.
13 c 1 1 c c tulfiAten. Washington. 25. Nov. EtraS varmereS Wttttr, Rtgen. . Hat abgeda n It. Paris. 23. Nov. PrSfldent Gktvy hat dtm Premicrminlster Rouvier feine Resignation übergeben. M a u o r und Stadtrath b e straft. Lincoln. Neb.. 25. Novbr. Der Mayor und der Stadtralh wurden vom Bundesgericht wegen Mißachtung des GirichtZhoseS um $ü0O0 bestrost, weil sie einem EinhaltSbefehl deSsrlden keine Be ochtung schenkten.' EditorieUeö. Wir zweifeln, dstz es irgend welche Blätter giebt, welche intoleranter urid unwissender sind, als das hiesige Jour nal" und die hiesige News." Mit ei. ner wahren Wuth, welche nur ihren beschränkten knownothingistischen Geist zeigt, ziehen beide Blätter gegen den deutschin Unterricht in den Volksschulen los. Da thut Einem doch ein Artikel, wie der im heutigen Sentinel" Wohl, worin die Dummheit dieser beiden Blätter und der alberne KnownothingismuZ, der sie beseelt mit den kräftigsten Worten gegeißelt wird. Aber die Sache erinnert uns an einen Zustand, der dem in St. Louis nicht ganz unähnlich ist. Wir meinen die Intolerenz der Deutschen gegen ihre eigene Presse. Tag für Tag darf die News" ihre Tiraden gegen das Deutschthum loslassen. Tag für Tag darf sie schreiben : Fort mit dem deutschen Unterricht!" Tag für Tag darf sie dem Deutschthum Fußtritte versetzen, der Michel läßt sichs ruhig gefallen und er liest das Blatt doch. Wenn aber ein deutsches Blatt es wagt, eine selbstständige Meinung zu haben, dann zeigt sich die Intoleranz in ihrer häßlichsten Gestalt, dann wird eine Feindseligkeit an den Tag ' gelegt, die sich bis zum Boycott versteigt, und die um so abscheuliche ist, je ungerechter und unkluger sie ist. ' Denn das Bollwerk des Deutschthums besteht nicht in einer feizen kriecherischen Parteipresse, sondern in einer unabhängi gen, selbstständigen Presse. Die Intoleranz der Deutschen ihrer Presse gegenüber hat zur Folge, daß die Zeitungen einseitig und feige werden und daß sie das Volk verdummen, statt be ehren. Gerade solch traurige Resultate, wie die bei der Schulrathswahl in St. Louis werden dadurch erzeugt, wo die deutsche Parteipresse nicht den Muth hatte, selbst um der deutschen Sprache willen eine gegnerische Partei zu unterstützen. -Möchten die Deutschen doch einmal lernen, der englischen Presse gegenüber etwas stolzer zu sein, und ihre eigene Presse mit mehr Toleranz und Liberalität zu be handeln. Das Deutschthum selbst wird den Nutzen davon haben. Der Ausfall der Schulraths Wahl in St. Louis hat in der deutschen Presse natürlich viel Staub aufgewirbelt, und trotzdem alle Blät ter darüber schreiben, so scheint doch sehr Wenig Verständniß für die Sachlage vorhanden zu sem. Dles ist darum der Fall, weil die Partelpresse die wirklichen Umstände möglichst zu verdunkeln sucht. und weil vor Allem die St. Louiser deut sche Parteipresse, speziell die demokrati sche alle Ursache hat, sich ihrer Stellung vollauf zu schämen. Die einzige Zeitung, welche ernstlich und energisch für die Sache des Deutsch thums eintrat, war die St. LouiS Tribüne", ein arbeiterfreundliches Blatt Es ist eben eine nicht wegzuleugnende Thatsache, daß die deutsche Arbeiterpresse stets und überall am Energischsten für d Forderungen des liberalen Deutschthums eintritt, wenn man ihr auch das nicht zu gestehen will, weil sie sich nicht in den Dienst von Parteien pressen läßt. Wenn man bedenkt, daß es in St. Louis allein 20,000 deutsche Stimmgeber giebt, daß in St. Louis gewöhnlich ungefähr 50,000 Stimmen abgegeben werden, daß bei dieser Schulrathswahl aber nur 15,000 abgegeben wurden, also noch rnch einmal so viel, wie bloß deutsche Stim men hätten abgegeben werden können, so wird es Einem vollständig klar, daß das Deutschthum selbst die Schuld trägt, und
daß die deutsche Presse die Stimmzeber nicht herausbringen konnte, oder wollte. Am schofelsten scheint sich der Anzeiger" benommen zu haben. Wie wir schon bemerkt, hatten die Demokraten kein Ticket aufgestellt, es wac bloß das deutschfreundliche republikanische und das deutschfeindliche Citizens Ticket im Felde. Die republikanische Partei alS solche unterstützte die Deutschen, aber die republikanischen Stimmgeber blieben zu Hause. Die Demokraten unterstützten dadurch, daß sie kein eigenes Ticket aufstellten, die Gegner des Deutschthums, denn die Jrander sind im Herzen alle deutschfeindlich gesinnt, wenn sie es auch da, wo dies hnen zum Vortheil gereicht, nicht merken lassen. Der Anzeiger des Westens" aber, das deutsche demokrat sche Blatt, verhielt sich der ganzen Bewegung gegenüber höchst au, bloß um nicht die deutschfreundlichen Kandidaten, welche alle auf dem republi kanischen 'Ticket standen, unterflüden zu müssen. Der Anzeiger" opferte das Deutschthum seinem Parteistandpunkte. Daran laßt sich erkennen, was das Deutschthum im Nothfall von der fanatischen Parteipresse zu erwarten hat. Jetzt, nachdem die Sache geschehen. sucht sich der Anzeiger" mit albernen Phrasen, wie daß der deutsche Unterricht doch nicht genügend war, daß die Sozialisten, Anarchisten u. s. w. an der Niederage schuld seien, auö der Verlegenheit zu retten. Die Thatsache aber ist nicht zu vertuschen, daß das deutsche demokratische Parteiblatt das Deutschthum verrathen hat. Wir wiederholen, es wurden bloß 15,000 Stimmen abgegeben, unter den deutschfreundlichen republikanischen Kandidaten befanden sich viele Deutsche. Wenn die deutschen Demokraten in St. Louis für den Augenblick ihren Parteistandpunkt aufgegeben, und für das Deutschthum gestimmt hätten, dann wäre der deutsche Unterricht in den Schulen gerettet gewesen und der Knownothingismus hätte einen furchtbaren Schlag erhalten. So liegen die Thatsachen. Die ameri kanischen Republikaner blieben zu Hause und die deutschen Demokraten ebenfalls. Beide überließen den Jrländern daö Feld und so spitzte sich der Kampf um den deutschen Unterricht zu einem Kampf zwischen den Jrländeln und den deutschen Nepubli kanern zu. Bei den amerikanischen Republikanern setzt man ja wohl immer eine Portion Knownothingismus voraus. Selbst re publikanische Zeitungen in Et. Louis nahmen Stellung gegen ihre eigene Par tei und bekämpften das Deutschthum. Man darf also noch froh sein, daß ihre Stimmgeber zu Hause blieben. Um so mehr aber ist es beschämend für das ganze Deutschthum des Landes, daß die deutschen Demokraten von St. Louis eben falls daheim blieben nnd keine Hand für die Rettung des deutschen Unterrichts erhoben. 20,000 deutsche Stimmgeber in Ct. Louis, und bloß 15,000 Stimmen Alles in Allem bei einem Kampfe um die ErHaltung der deutschen Sprache, das sagt Alles. Paddy jubelt und der Knownothingismus triumphirt, und die Deutschen sind Schuld daran. DrahtnaMHten. Fielden und Schwab. Jo liet, Jll.. 24. Nov. Fielden und Schwad, die beiden zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigten Anarchisten, wurden heute früh zum ersten Male von ihren Gattinnen besucht. Der Empfang fand im Wartezimmer statt. Beide Ge sangene trugen gewöhnliche bürgerliche Kleider. wie e? üblich ist, wenn die Etküftittg von Angedökigen besucht wer den. Die Zusammenkunft war eint sehr ergreifende, hatte aber keinen demonstra tiven Charakter. WichtigtAbstimmung. Atlanta. Go.. 24. Nov. Nächsten Samstag wird hier eine Abstimmung darüber stattfinden, ob daö Prohibition? gtlid für die nächsten zwei Jahre bestehen soll. ES erden wahrscheinlich über 11,000 Stimmen abgegeben werden. Die Aufregung ist eine ungeheure. AUe Ge schäste stocken, und an allen Straßenecken stehen Leute und diöcurriren über die Wahl. Fast eine jede Geschäftssinn in der Stadt ist über die Frage getheilte Ansicht. Besonders die Frauen sind eifrig süe Prohibition, marschiren mi blauen Bändirn durch die Straßen und wollen am Wahltage für die Neger, Utlche da, Pkohiblt'.onSticket stimmen.
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Lunchstände errichten. Die Neger trauen dem Schwindel nicht und einen: .Am Wahltage wollen uns die weißen Damen Lunch flroiren, und am nächsten Tage würde man uns lynchen, wenn wir sie auch nu?anden sollten Beide Parteien halten jeden Abend Paraden. Am Freitag Abend sollen Massenversammlungen staMndtn, die big zum nächsten Tage dauern sollen. damit Jedermann sich früh an der Wahl bkteiliaen kann. Wo sie begraben werden. Chicago, 24. No?. Endlich ist der Platz, an welchem die Leichen der süns Anarchisten begraben wkr)en sollen, aus gewäblt und es ist zur Beeidigung nid tS m:hr als die formelle Zustimmung der befugten Okganisctionen ersordellich. DaS Verthkldigungkiom'te traf gestern mit John Buehlk. dem Vröstoeütkn der Waldheim FriedhofS'Co. unn drei dr Direktsten zusammen und man begab sich gemeinschaftlich nach dem Jriedhose. wo man sich auf die Etltte einigle. Dieselbe 'legt im nordöstlichen Viertel keS FriedHofes und ist drejioinkelig. Zwei bkd.u ende Jarweae gehen auf der Ncrdost und auf der Nordwtst-Seite daran vor über, während nach der SüdwestSeite zu einer der glößten offenen Räume des JriedhofeS liegt. S)it Grabstätte umfaßt etwa 12C3 Qxadratfub oder etwa acht reguläre LotS. Nördlich davon liegt ein grober Landstrich, welcher etwa 10.000 Quadratfuß umfaßt und in ÄZerbindung mit der ausgewählten Stütte zu niedn gern Preise gekauft wkrden kann. Oestlich hiervon bkfindet sich ein Grundstück von 616 Lots, welche die Certral Labor Union anzukaufen gedenkt. Ueber die genaue Kaussumm; für die GrabstSt e ist man noch nickt einig. D i e B r a u e r a r d e i t e r v o n C hica g o Cbica g o, 24 Nov. Die Albeiter in den hiesigen Brauereien und Mälze reien hatten am Taze deS Leichenbe güngnisieS der Anarchisten nicht 'gear beittt. Die biesiaen Brauarbeiter sind anberordentlsch - radikal. DleBrauerei besiker ließen eine Notiz anschlagen, daß so Etwa? nicht Wiedtr voikommen dürfe. Dies wurde in der Central Labor Union bekannt gemacht, und Hut unter den Ar heitern viel döseS Blut erzeuot. Die Brauarbeiter von Milw a u k e e. Milwau kee. 24. November. Die Brauereibesitzer und MalzhSnnhr baden geaitinschastliche Sache gemacht. Nach dem die Union No. 9 bei einigen MalzHändlern einen Stleik eekiörte. weil d'e selben den kontraktlich abgemachten Feiertaz jeden Monot nicht länger mehr bewilligen wollten und auch einigen Brauereien, welche ihr Malz von jenen Malzhändlern bezogen, den Krieg er klärten, haben die Beaulreibesitzer und Malzhändler deschlosten. die Union No. 9 femerhin nicht mehr anerkernen zurollen. V,r Qabel Der deusche Reichstag. Berlin, 24. Nov. Bei der heutigen Eröffnung des Reichstags verlas Minister Böttcher die Thronrede. Der auSwär tigen Politik geschieht kaum irgendwelche Erwähnung. ES heißt bloß, daß die Politik Deutschlands eine friedliche sei. In Bezug auf die K a khcit deS Krön Prinzen heikt eS. daß Nichts ungeschehen bleiben wird, was menschliche? Wissen zu thun möglich macht, um .dem hohen Patienten Heilung zu verschaffen. Die Finanzlage deS Reiche, beißt es ferner in der Thronrede, sei eine voltressliche und man erwarte einen Ueblrschuß von 50 Millionen Ma,k In Aussicht genommen ist eine Erhöhung derGetreide zölle. Verbesserung deS Landwehr und LandsturmsystemS, Alt'köversorgung und KrankdeitSverstcherung der Akbeitrr.Ver längerung deS deutsch österreichischen Vertrages und Abschluß von Handele vertrügen mit einigen amerikanischen Staaten. Die sranzö Nfche Krisis. Pari, 24. Nov. ES ist kaum ein Zweifel mehr, daß Präsident Grevy mcr gen abdanken wird. Die extremen Ra dikaltn wollen ihn des BerrathS anklagen aber S wird ickweelick dazu kommen Die Frage, wer der nächste Präsident sein wird, ist eine noch vollständig offene. Die Radikalen sind enkkölschgegen die Cr wäbluna irgend einer Militärperson. Seitens der Militärbehörden werden jetzt die eifrigsten Vorkehrungen get:offen einen etwaigen Aufstand in Paris im Keime zu ersticken. Truppen stehen schon bereit, jeden Augenblick auszurücken und in Versailles treffen fort und fort neue DetachemtntS Marine. Infanterie aus Cherbourge. Brest und Toulon ein. Der OrdnungShandel. Paris, 24. Nov. D!e Kommission. welche den WilsonSkandc.l untersucht.
hat beschlossen, die wichtigen Aussagen zweier Zeugen geheim zu halten. Mmr. Limouzin und Mme. Lorentz. welche in Verbindung mit dem Orden? skandal so bekannt geworden sind, eröss neten beute ein Caf?. Die Limouzin bediente selber die Kunden. Plötzlich sucht! eine Anzahl P.rlonen daS Lokal zu demoliren. Die Polizei schritt ein.
Der deutsche Kronprinz. London. 24 Nov. DaS .Lancit' theilt mit, dab Dr. Makenzie sehr zusrie denstellende Beriäte ouS St. Remo habe. Dagegtnschreibt der Ko'relvondert des Standard, daß der Krontr'mz sich zwar den Umstünden gemäß ziemlich wohl brfinde, daß aber sein Zustn si h ' nicht merklich geändert habe. Berlin. 24. Nov. ine Devise auS San Remo besapt. daß die Stimme dkg Kronprinzen andauernd sebrhkiser ist. Dr. Bramann nimmt keinen An theil an der medicinischen Behandlung deS Patiertin, welche noch immer dem Tr Howell anve,traut ist. Indeß wird Dr. B airann in San Remo bleiben, um jeden Augenblick bereit zu sein, eine chirurgische Operation vorzunehmen, im Falle eine gefährliche Entzündung ein solches Verfahren nöthig macht. Der Kreistag von Lothringen hat ein stimmig eine Slimpathieadresiefür Kaiser Wilhelm, anläßlich der Kakheit deS Kronprinzen angenommen. tcm Nnölande. O , diese Weiber! Man schreibt der W. A. ! Zwei mit einander verschwägerte Damen, die sich im mg hassen und. welche sich in dcn gleichen Gesellschaftskreisen bewegen, versielen'zu Beginn dieses Winters, um einander zu 'ärgern, auf die Idee, den näinlichen Tag der Woche als .lour fix" zu erwählen. Um die Gäste an ihr Haus zu fesseln, machten Beide die größten Anstrengungen. Ter Speisezettel wurde stets leckerer, die Hausfrauen überboten sich inFrcundlichkeit undZuvorkommcnheit und die Zahl der Gäste blieb in beiden Salons ziemlich gleich. Da, vor ungefähr zehn Tagen, lieferte die eine der Damen eine entscheidende Schlacht. -Obgleich die Einladungen für feste Empfangöabende die ganze Saison" hindurch gelten, schickte sie dennoch neue Karten an ihre Freunde.welchc in einer Ecke die bcsondere Inschrift trugen: Herren, welche gcrade nicht gelaunt sind, geistreich zu sein, Komplimente zu machen oder zu tanzen, können sich beliebig während dcS-Abends in die Gemächer des Hausherrn ;urück;iehen. Das Mittel wirkte, der Salon derer sind erischen Dumc füllte sich ausfallend stark und merkwürdigerweise macht? nur wenige der Gäste von der gewährten Begünstigung Gebrauch. Was wird nun die andere Dame ersinnen? Die R e k l a me scheint in den Großstädten immer mehr nach amerikanischcm Muster eingerichtet zu werden. Ein Pariser Blatt brachte zum Beweise dafür dieser Tage folgende Mittheilung: Vermächtnift eincö jungen Mädchens. Am letzten Sonntag jagten die Bewohner eines Hauses der Straße St. Honore nach einem Kanarienvogel, der vor ihrem Fenster umherflog und von dem Niemand wußte, woher er komme. Die. Verfolgung war um so eifriger, als man bemerkte, daß der Vogel ein Slück Papier trug, welches mit einem Draht um seinen Hals befestigt war. Zuletzt wurde das kleine Geschöpf gefangen und das Papier abgelöst, entfaltet und gelesen. Sein Inhalt war: Arm und krank, ohne Arbeit und ohne sonstige Hilfsquellen, weiß ich nicht mehr wohin. Ich bin erst zwanzig Jahre alt, aber zu einem Leben in Unehren gebe ich mich nicht her. Ich habe meinen Entschluß gefaßt, heute Nacht ist Alles vorbei. Der einzige Freund, den ich in der ganzen Welt habe, ist dieser kleine Vogel, dem ich die Freihcit gebe. Ich bitte Denjenigen, der ihn fängt, ihn recht sorgfältig zu pflegen. Er nngt so suß, der liebe kleine Kerl! Marie." Herr N. N., Eigenthümer des Ladens No. 14 der Straße St. Honore, hat dem Kanarienvogel ein Asyl gegeben und pflegt ihn mit wahrer Pietät." Diese rührende Geschichte war eine geistvolle Erfindung des Herrn N. N. ; er, kaufte einen Kanarienvogel und hing den Käsig in seinem Laden auf. Der Erfolg war außerordentlich, die ganze feine Welt, gerührt durch das Mißgeschick der armen Marie, strömte in den Laden, um den verwaisten Vogel zusehen und nebenbei zu kaufen. Leider hatte Herr N. N. ein Weibchen gekaust, einen Vogel also, der nicht sang. Der Schwindel lag auf der Hand, der selbstdas Versehen brachte Herrn N. N. Nutzen. Das arme kleine Thier", sagten die Damen mit leiser Richtung, es trauert um seine Herrin." AIIllW (friroscIIiL, Mozart II all o, empfiehlt sein reichhaltige! Lager von einhei heimischen nnd imporiirten reinen , W e i n e n ! jj bester Qualität, zu den billigste Preisen, echtes importirteS Selterfer. Wasser in Lkiziusl-Krügen. tST Waaren werden in Hau geliefert.
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