Indiana Tribüne, Volume 11, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1887 — Page 2

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y;-'-- i: iAj&i&ti Zndiana Tribüne. ls ttgttch .XrtJSnt tonet durch lin L:I,1Z fitti 9t Üat, di SJsI..Tnb,b CttJ pst voch. Gttte t4;sn 1b Ststl. Ui C3 iB2ti4tii ta G;ri5?i-;jcr-g fi rtt 505 Öft !9O. Ma?vlad?ZL. Indianapolis, Ind., 23. November 1887. Verhaftete Falschmünzer. Vor etwa zwei Jahren tauchte in Louisville in Kentucky, sowie in der Um aegend der Stadt eine ungewöhnlich große ; Menge von gefälschtem Silbergeld auf. Die Geldstücke waren so ausgezeichnet nachgeahmt, daß es beinahe unmöglich war, den Falschmünzern auf die Spur - zu kommen. Schließlich beauftragte die Bundesregierung die besten Leute in ihrem Geheimdienst mit der Aufsindung der -Verbrecher. Mit der Leitung der Untersuchung wurde der Vundesdetcctiv - M. G. Bauer betraut, der die DetectivS Thomas I. Porter und Wilhelm I. Hirschfeld zu Hilfe nahm. Auch die Polizeibehörde in Louisville stellte ihre testen Leute zur Verfügung. Cs dauerte mehrere Monate, bis es Herrn Bauer und seinen Untergebenen gelang, den Verbrechern auf die Spur zu kommen. Thomas F. Porter und WilHelm Hirfchseld erhielten nun von ihrem Vorgefetzten den Auftrag, sich in das Vertrauen der Verbrecher einzuschleichen, welche zwei vollständig organisirte Vanden bildeten, um auf diese Weise das nothwendige Beweismatenal zu am meln. Velde Manner entledigten i ihrer Aufgabe auf qlänzende Weise un brachten es schließlich dazu, daß jetzt dreizehn Verbrecher, sämmtliche Mitglieder der beiden Falschmünzerbanden, sich . im Gefängniß zu Louisville befinden. Porter wurde von seinem Vorgesetzten Bauer beauftragt, zwei Männern Namens Gus und John Willinghurst nachzuspüren, die unter dem Verdachte standen, die Anführer der einen Bande von Falschmünzern zu sein. Hirschfeld erhielt ein anderes Thätigkeitsfcld. Man kann sich ein Bild von der Thätigkeit der beiden Tetcctios machen, wenn man folgende Schilderung hört, die Porter von ' seinem Wirken entwirft: Jcö begab mich in das Haus einer Frau PeterS, welche an der Poplar Level Noad ein Kostbauö hielt. Ich wußte, daß einer der Verdächtigen, Gus Willinghurst, in diesem Hause ein steter Gast war. Bald hatte ich Gelegenheit, mit meinem Manne" zusammenzukommen, und ich wurde mit ihm immer mehr bekannt. Er that mir gegenüber sehr vor- ' sichtig, doch änderte sich dies mit der Zeit, als ich ihm durch mein offenes Benehmen" die Ueberzeugung beibrachte, daß ich selber ein Verbrecher sei, dem es durchaus nicht darauf ankomme, ein Menschenleben zu opfern. Nach einiger Zeit zeigte ich ihm einen Silberdollar, von dem ich behauptete, derselbe sei gefälscht. Er gab kein Urtheil über das Geldstückab,nnd ich reiste nach Knorville in Tennejiee fort. Von dort aus schrieb ich an meinen Freund", ich sei meinen falschen Dollar auf eine glänzende Weise losgeworden, und es sei mein Wunsch, noch mehrere ähnliche Geldstücke zu besitzen. Auf diesen Brief bekam ich die erste zufriedenstellende Antwort. Er schrieb mir, er könne mir viel noch viel besser nachgeahmte Geldstücke zur Verfügung stellen, wenn ich dieserhalb mit ihm in Verbindung treten wolle. Auf diesen Brief antwortete ich ihm, ich würde wohl gern nach Louisville zunickkommen, um gut nachgemachte Dollars zu kaufen, doch müßte ich von vorneherein wissen, ob sich dies Geschäft für mich auch zahlen würde. Mit umgehender Post erhielt ich von ihm die Nachricht, ich könnte entweder gegen ein Billiges" von ihm so viele falsche Silberdollars kaufen, wie ich nur wollte, oder das Recept" zur Herstellung sols cher Geldstücke gegen Bezahlung von $100 in gutem Gelve von ihm erlangen. Ich schrieb wieder an ihn und kehrte ' aus Grund unseres Schriftwechsels nach Louisville zurück, wo ich mit Gus das Uebereinkommen traf, daß ich mit ihm in einem kleinen Blockhause in den Wet Woods", 4$ Meilen von der Stadt, die Kunst der Herstellung von falschen Silbergelde erlernen solle. Ich begab mich mit ihm in die Blockhütte hinaus und blieb dort einen ganzen Tag lang, wobei ich ihm zusah, wie er die falschen Geldstücke fabricirte. Ich kaufte ihm zmanzig der von ihm angefertigten Silber- . dollars" ab, mußte mir aber dabei einen feierlichen Eid" abnehmen lassen, daß ich ihn nimmer verrathen würde. Einige Wochen später zeigte Gus zu mir schon mehr Vertrauen. Er machte mich mit seinem Geschäftsfreunde" Steve alias Skinnn Smith bekannt, und ich durfte wieder zusehen, wie die Beiden Sllberdollars fabricirten. Abends begaben wir uns nach New Albany in Jndiana, wo Smith $14 von ' YiPtrt Ttrtsfirtrr?rtrftim ffS nrt Vit 511? ...brachte. Ich selber erklärte, $11 unter Wt. llHWUklimwivi) VktVV Ul VVt aVlUitll gebracht zu haben, doch hege ich Furcht vor der Polizei und wolle mich vorläufig in keine weiteren Geschäfte dieser Arl einfallen. Von New Albann begaben wir uns nach Louisville zurück, und noch an dem- " selben Abend brachten dort Gus und Smith 28 falsche Silbcrdollars unter. Am nächsten Tage erzählte mir Skinny Emtth, ich konnte von jelnem Freunde, Mike Hemmer,falsche Silberdollars noch viel besser und billiger kaufen, als von Gus". Zwei Tage später erhielt ich von Hemmer das Angebot, daß er mir 200 ausaezelchnet nachaemachte Silber dollars für $30 in baarem Gelde verkau fen wolle. Ein Genosse der Falschmünzer, Jim For, kam noch an demselben Abende zu mir und bot mir 200 Dollars" für $30 an, doch verweigerte ich die Annahme derselben, worauf mich For offen bescüuldiate. ich sei ein Verräther, der seine Genossen in's Unglück stürzen wolle. LZald daraus trieben sich mehrere Männer aus eine verdächtige Weise ,n der Nachbarschaft berum. Es waren Mitglieder

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der' Läljchmü'nzerbanv, ivelchi mich tobten wollten, weil sie gegen Mich Verdacht geschöpft hatten. Nur durch einen Zufall, entrann ich der Gefahr. Uebrigens hatte mich, Gus" gewarnt, der noch immer von meiner Unschuld" überzeugt war und mich für Seinesgleichen hielt. Ich brachte ferner in Erfahrung, daß die Falschmünzer noch verschiedene andere Verbrechen auf dem Gcwincn hatten. Räubereien, Einbrüche und Mordthaten waren von ihnen begangen worden, ohne daß ein Hahn darnach gekräht hätte. innern alten Farmer Samens tfor rauvten sie $75 in baarcm Gelde, eine alte silberne Uhr und mehrere Werthpapiere, ferner beraubten sie vier Kutscher in der Nähe des Ausstellungsgebäudes in Louisville um insgesammt mehr als $60 und verübten außerdem zahlreiche Diebstähle." Endlich war das Bcweismaterial gegen die Verbrecher soweit gesammelt, daß man aeaen die aarne Bande vorgehen und sie verhaften konnte. Die Ausgabe i . t l - 'A CTX I. war man tcnr. ie melden cicrciycc waren verbeiratbet und fanden tliätiae Beihilfe an ilnen Frauen; auch stellte es . r r , i.:. .r. .. 'i t'at C.t i na) Heraus, oan ie mir vi5t;ct uuuciuuui aebliebencn Mitgliedern der Polizei von Louisville in Verbindung standen und von denselben gewarnt wurden, wenn etwas gegen sie im Werke war. Die Namen der Verhafteten sind: Enoch Brobson, Stephan Smith, Thomas Gregoru, James Nagsdale, Charles Mallon.-olm und Gus Willinahurst. 5ttm vor. Mike Semmer. David Hsle. Jim Jgo, John King und I. W. Ledford. Me Verbrecher mit Ausnahme Ledfords, der in Frankfort, Ky., geboren ist, stammen aus Louisville. Sie sehen jetzt ihrem Proceß entgegen. Deutsche Crimwalstatistik. Nachdem erst vor wenigen Wochen eine ausfshrliche Eriminalstatistik für 1835 veröffentlicht ist, werden jetzt durch eine vom kaiserl. statistischen Amte gefertigte Zusammenstellung bereits die vorläufigen Zahlen über die im Jahre 1886 wegen Verbrechen und Vergehen gegen Reichsgejetze abgeurtheilten und verurtheilten Personen bekannt. Die Schnelligkeit, mit der in neuerer Zeit die criminalstatiNischen Daten der Oenentlichkeit übergeben werden, verdient ebenso wie die Sorgfalt der Bearbeitung die vollste Anerkcnnung. Die vorliegende Uebersicht beschrankt nd) allerdings aus ganz jurns marischc Daten, indem sie lediglich die Zahl der Angeklagten oder besser der Abgeurtheilten sowie die der Verurtheilten, und unter letzteren die der noch nicht 18 Jahre alten Perionen, nach 151 Delictsaruppen gesondert ausführt und mit den Vorjahren in Vergleich setzt. Leider müssen wir für 1886 eine nicht unerhebliche Zunahme der wegen Verbrechen und Vergehen Bestraften feztstellen. Es jrnd nämlich abgeurtheilt worden im Jahre 1882 403,604) 1883 404,082, 1884 424,892, 1885 420,963 und 1886 432.807. vcrurtbeilt 1882 329,963, 1883 330,123, 1884 345,977, 1885 343.037 und 1886 353,000 Personen. Die Zunahme der Abgeurtheilten betrug demnach im Vergleich zum Vorjalzre 11,844 die der Verurtheilten 9913 ; in Procenten berechnet ergicbt dies 2.8 bezw. 2.9. Es dürfte sich demnach die Zahl der Verurtheilten dreimal stärker vermehrt haben, als die Zahl der Bevölkerung. Diese Zunahme vertheilt sich sehr verschieden auf die einzelnen Kategorien :c. Sie ist verhältnißmäßig am beträchtlichsten bei den Verbrechen gegen taat, Ncllqion und öffentliche Ordnung, bei denen die Zahl der Vcrurtheiltcn von 56,367 auf 60,453, alfo um ca.. 26 Procent gestiegen ist; demnächst kommen die Verbrechen :c. gegen die Person mit einer Steigerung von 127,865 aus 134,049, also um 6154 oder 4.80 Procent, während bei den Delicten gegen das Vermögen eine kleine Abnahme (von 157,275 auf 166,930) und bei den Verbrebrechen zc. im Amte eine nur geringe Zunahme (von 1580 aus 1593) stattgefunden hat. Es zeigt sich also, daß die Strafthatcn, die zum größten Theile auf der Neigung zu G ewaltthatlgkelten nnd der Verachtung der ofsentllcheu Ordnung bec r. c rv 1 r ruyeii, aus oer maenoen enoenz oeharren ; die Verbrechen gegen Staat, Rellgion und ossentllche Ordnung haben folgende Zahlenreihe an Verurtheüten auszuweisen: 1882 51,623, 1883 51,684, 1884 56,082, 1885 56,367, 1886 60,458. Hier ergiebt sich also für die letzten vier Jahre eine Vermehrung um 6335 oder 17.1 Procent. Allerdings ist hierbei die für die Allgemeinheit wenig schädliche Verletzung der Wchrpsllcht Mit einer Verniehrung um 5461- betheiligt, während 2167 auf den Hausfriedensbruch und 1179 auf Gewalt und Drohung gegen Beamte :c. entfallen. Eine nicht unerhebliche Abnahme im Vergleich zum Vorsahr zeigt der Meineid mit 827 gegen 940, der sahrlaiiige Fallcheid mit 35 gegen 404, und die Verleitung zum Meineid :c. mit 186 gegen 222 Verurtyezlten. Verbrechen :c. gegen die Person sind verübt 1882 von 137,393, 1883 von 112,237, 1884 von 125,299, 1885 von 127.865 und 1886 von 134.019 Personen. Hier beträat also die Zunähme in den letzten 4 Jahren 36,621 oder 34.1 Proccnt. Den Hauptanthcil an der Vermehrung hat die je 0 x p c x v c x l c tz 11 g ; die einfache zeigt folgende Zahlenreihe: 16,527, 17,116, 18,718, 18,620, 19,334, die gefährliche 33,291, 40,933, 43,118, 51.449, 53,759, die schwere 573, 544, 592, 663, 637, die fahrlässige 1192, 1392, 1557, 1705 und 1855. Auch die Beleidigung ist von 182 bis 1885 von 38,971 auf 40,859 gestiegen nnd hat 1886 sogar die Zahl 42,586 erreicht. Neben diesen Zahlen verschwinden die anderen hierher gehörigen Delictsarten, doch müssen wir auch für fast alle Sittlichkeitsverbrechen eine erneute Zunahme feststellen. Ersrculicher ist das Bild, welches die Verbrechen :c. wider das V e r m ö g e n zeigen. Hier ist die Zahlenreihe eine entschieden absteigende mit 169,334 Verurtheilten für 1882, 164.590 für 1883, 162,893 für 1884, 157,275 für 1835 und 156,930 für 1886. Die Abnahme seit 1882 beträat. mitbin 12.404 oder

:; h Qf'i Vrocent. Der einfache Dieb stahl zeigt folgende Reihe: 79,116,.6,929, I . 74,293, 9,541, 68,479, der schwere 8972; 7841, 7893, 7207, 6658. Auch die Diebstähle in wiederholtem Nückfalle sind gesunken; einfacher seit 1882 von 12,016 auf 11,306, schwerer von 2946 auf 2373. Die Unterschlagung zeigt sehr gleichmäßige Zahlen, jür I889 eine kleine Steigerung; ebenso ist der Betrug gestiegen (von 11,482 auf 12,360), wogegen die Hehlerei der Tenden; der Diebstähle mit 8261, 7754, 7459, 7174 und 6717 folgt. Die Urkundenfälschung bleibt von Jahr zu Jahr ziemlich gleich, auch die Sachbeschädigung zeigt, nachdem sie früher erheblich gestiegen war, jetzt einen Stillstand ; dagegen ist die Zahl der Jagdvergehen in den letzten zwei Jahren von 4752 auf 5797 gestiegen. Erheblich im Steigen ist, wenn wir vom Strafgesetzbuch absehen, die Zahl der Vergehen gegen die Gewerbeordnung, wegen deren 1335 insgesammt 3634, 1386 4570 Personen vernrtbeilt wurden, wogegen die Delikte gegen das Nahrungsmitlelgesetz von 1462 auf 1020 gesunken sind. Moderne Ervschleicher. In Portland in Maine erregt gegenwärtig ein Proceß großes Aufsehen, welcher von den Verwandten der dort verstordenen reichen Wittwe Belcher gegen die Verwalter des ,.Vates College" eingereicht worden ist. Der Präsident des College, Dr. Eheney, wird beschuldigt, sich auf dem Wege der Erbschleicher in den Besitz derHinterlassenschaftdcr Wittwe gesetzt zu haben. Die Angelegenheit wird durch die Aussagen der Zeugen, welche in dem Processe aufgetreten sind, besonders interessant. Mrs. Belcher war zu ihren Lebzeiten eine excentrische Frau. Sie war durchaus nicht frommgläubig, pflegte sogar gern und oft einen tüchtigen Schluck Rum zu trinken und dabei ihr Pfeifchen zu rauchen. Seit 30 Jahren war sie in keiner Kirche mehr gewesen, und genoß das Leben nach ihrer Art, so gut sie konnte. Dr. Eheney hatte gehört, daß die Wittwe reich war und keine unmittelbaren Erben hatte. Ihr Mann war seit langen Jahren todt; auch ihr einziger Sohn, an dem sie noch immer mit schwärmerischer Liebe hing, weilte schon seit langer Zeit nicht mehr unter den Lebenden. Wollte die alte Frau ihre traurigen Erinnerungen bekämpfen, dann griff sie zu der Numflasche. Diese Thatsache war stadtbekannt. Dr. Eheneu, der Präsident des Vates College", machte sich die Gelegenheit zu Nutze und wurde in dem Hause der reichen Wittwe ein häusiger Gast. Er erzäblte ihr, ihr Sohn im Himmel werde sicy freuen, wenn sie ihr Eigenthum seinem College vermache. Dasselbe sei überhaupt in seiner Art eine barmherzige Anstalt. 'Es qebe in den Ver. Staaten mindestens 500 Kirchen, denen es an kompetenten Geistlichen fehle. Diesem Uebelstande würde das Bates Eollcge" abhelfen, wenn es überhaupt über genügende Geldmittel verfügen könnte. Schon jetzt seien die Studiengelder im College lächerlich gering. Während der Jahrescursus in der Harvard-Univcrsität H150 und $75 im Bowdoin Eollcge sowie Hl 00 in Dartmouth:Collcge koste, habe ein Student nur $37 nöthig, um seinen Lehrcursus im Bates College" zu bezahlen. Das College habe bereits mehr als 500 jungen Leuten zu Amt und Würden geholfen, außerdem schließe dasselbe durchaus nicht das weibliche Geschlecht aus und gewähre den Frauen dieselben Vortheile, wie den Männern. Dr. Chency wußte der alten Frau ganz gewaltig zu imponircn. Sie gcstand zwar häusig den Leuten in ihrer Umgebung ein, daß sie sich jedesmal freue, wenn da; alte Chency" wieder seiner Wege gehe, trotzalledem aber that sie stets ungeheuer freundlich, wenn er wiederkam. War er fortgegangen, dann durfte sie ja mit um so größerer Ruhe ihren Schnaps trinken und ihre Pfcif rauchen. Schließlich kam es dahin, daß sie ihren Freund", der sich ihr selber aufgedrungen hatte, ersuchte, ihr Testament zu schreiben. Sie wollte einigen Verwandten kleine Summen im Betrage von je S500 bis H1500 vermachen, aber der Herr Professor sollte das Recht haben, über das gesammte Vermögen anderweitig zu verfügen. Er kam denn auch diescr Aufforderung recht gründlich nach und schrieb ein Testament auf, worin nach Abzug der kleinen Legate da5 ganze Vermögen der Wittwe dem Bates College" vc?macht wurde. Als die Frau starb und ihr Testament geöffnet wurde, kam es zwischen den Verwandten und dem Dr. Chency zu einem Proceß, in welchem er einfach beschuldigt wird, ein Erbschleiche? zu sein. Der Proceß ist bis jeyt noch nicht zu Ende. JnArkansas sind seit einigen Tagen wieder verheerende Waldbrände ausgebrock)en. Bei Helena sind die Flammen bereits bis auf eine halbe Meile von der Stadt vorgedrungen. Der Eisenbahnbau in Ma: nitoba, von dem so viel die Rede war, ist gänzlich ins Stocken gerathen, und vor dem nächsten Sommer ist an eine Wiederaufnahme der Arbeiten nicht zu denken. Der Hauptgrund ist, daß die Unterhandluugcn um Beschaffuug der nöthi? gen Geldmittel, welche man für glücklich erledig'! hielt, sich schließlich doch noch zerschlagen haben. Einige geben dem HrcmtcrmlNlstcr der Provinz Marntoca, Herrn Norquai, die Schuld und bchaupten, er habe den Verräther aespielt. Nun haben zumUeberfluß noch die kanadischen Gerichte einen Einhaltsbefehl gegen die Fortführung der Bahnbauten über der Krone gehöriges Land bewilligt. Die Folge ist, daß der Bau jetzt überhaupt nur fortgesetzt werden kann, wenn die Provinz Manitoba den Anordnungen der j canadischcn Regierung und den Entscheidüngen der Gerichte offen Trotz bietet. Dazu scheint die Bevölkerung jetzt allerdings entschlossen zu sein. Aber bis zum nächsten Frühjahr kann die canadische Pacisicbahn viel thun, um die Aufregung ni beruhigen, wenn sie den berechtigten Beschwerden durch Herabsetzung ihres Frachttarifs abhilft.

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tßöM JNattdet In Äarland Citn inArkansas wurde George W. Nussel, einer der bedeutendsten Baumwollenpslanzcr der Gegend, von einem seiner farbiger Pächter durch einen Stich in den Unterleib ermordet. Ikusscls Sohn eilte herbei und erschoß den Mörder seines Vaters. Der Schatzamts - Sccretär $u Washington hat dem Capt. Williain Babb von Goderich in Ontario eine goldene nnd jedem seiner sechs Leute eine silberne LebcnsrettungS-Nedaille für die

am 9. December 1885 bewirkte vuU tung der Mannschaft dcS amerikanischcn Schooners A. C. Maxwell" verliehen. Eine Bande von Strolchen bestieg in der Nähe von Utica im Staate 1 L . . bringen. Dort angekommen, wurden Polizisten zur Hilfe gerufen, und cS

New York einen ostwärts gehenden Fracht- scin coen auszuyaucyen. can vracyte zuz, überwältigte die Bahnbeamten und ihn aefesselt nach dem Countv'Gefängniß zmana dieselben, sie nack 5vrkimer zu in Mount Plcasant, obgleich die Fesse-

gelang denselben, drei der Kerle zu ver- unmogua) an einen iucyrversua) oenhaften und in das Gefängniß zu brin- ken. gen. . j Der in Wilmington, MassaFurchtbare Waldbrände wü- chuscns, ansäßige Dr. Henry Hiller, then in der Umgegend von Faulkner in welcher von dem Wunsche beseelt ist, daß Arkansas.' Häuser, Zäune und Ernten , er und seine Gattin dereinst recht schön fallen ihnen zum Opfer, und die Bcwob- und dauerhaft begraben werden möchten, ner müssen ihre Wohnstätten im Stich ! hat zu diesem Zwecke schon jetzt zwei . f, L -.. . ' r i v r? t r - rv

las en, um sich nach sicheren Plätzen zu I 4t. ? C1!-t. .4 St.... -f. , retten. Das Viel) rennt wild durchein ander, um den Flammen zu entkommen, doch scheint bis jetzt noch kein Verlust an Menschenleben stattgefunden zu haben. Die nackte Leiche der 20jährigen Mabel Patterson alias Nellie Shipleg ist in der Näh? von S)oungstcwn in Ohio in einem Tümpel gefuuden worden. Mabel war am Tage vorher wegen Trunkcnheit vor den Polizeirichter gebracht, aber gegen das Versprechen, die Stadt zu verlassen, freigelassen worden. Man ist noch nicht im Klaren darüber, ob sie Selbstmord begangen hat oder ob sie von anderen Leuten ermordet wordenist. Ueber eine neue Heilquelle wird aus Parma in Monroe County, N. S). gemeldet: Jnl Monat Juni wurde durch Bohrungen eine Mineralquelle entdeckt, deren Güteund Gehalt durch den Professor Chandler nntersucht wuroe; dieser Experte hat darin Salz und Lithium mit einem kleinen Gehalt Eisen entdeckt ; die Quelle enthältdiesclbe Heilkraft, wie der Saratogabrunnen; der neuen Heilquelle ist der curiose Name Appetit" beigelegt. In Chicago st a r b v 0 r e i n izen Tagen eine 19 Jahre alte Französin, ein Fräulein Nendau, nachdem sie von furchtbaren Krumpfen heimgesucht worden war. Am Tage vor ihrem Tode übersiel sie ein Gefühl des Erstickens und' gleich darauf erbrach sie eine lebendige Schildkröte, derui Schild die Größe eines Silberdollars hatte. Die junge Dame hatte Wasser aus dem Michigan-Sce getrunken, wobei ihr wahrscheinlich ein Schildkrötenei in den Magen gerathen und dort zu einer Schildkröte ansgebrü? tet wsrden war. Ein erschütternder SelbstMordversuch wurde in New Zork vercitelt. Ein Polizist packte einen Mann am Bein, als er sich gerade vom Geländer der Brooklyner Brücke in den Fluß stürzen wollte. Des Mannes Zähne klapperten, und nachdem er einigermaßen zu sich gekommen war, sagte er unter strömenden Thränen: Ich wollte sterben ; seit vier Tagen haben wir nichts zu essen gehabt, und ich konnte es nicht länger aushalten, Frau und Kinder HnngerS sterben zu .scheu. Ich habe Alles versucht, aber ich kann keine Arbeit bekommen." Er gab seinen Namen als Henrn Galway an. Die Sache wnrde untersucht und leider nur zu wahr befunden. Seine Frau und sechs Kinder waren wirklich am Verhungern. Selbstverständlich wird für sie gesorgt. Die erste P a p i e r m ü h l e im Lande wurde von Wilhelm Nittinghauscn aus Vrosch in Holland im September 1690 angelegt, und zwar zu Norborough in der jetzigen 21. Ward von Philadelphia. Nittinghauscn gehörte zu den Pionieren von Germantown. Der berühmte amerikanische Astronom David Nittenhaus war sein Sohn, und noch jetzt lebt ein directer Nachkomme, Herr Nicolaus Nittenhaus, zu Norborough in Massachusetts. Die Papicv-Fabrikantcn der Ver. Staaten wollen das zweite Centennial ihres Gcwerks in Amerika feiern, und zwar im Jahre 1883 durch einen National-Convent, es wird aber die Behauptung aufgestellt, daß 1890 das richtige Jahr dafür sein würde. ' Norborough und Philadelphia würden ferneriiiti der richtige Platz für die Feier ein. Der abscheuliche Revolver nnd die Fahrlässigkeit der Leute im Verschließen, desselben hat wieder eine Familie in Trauer gestürzt. In Taylor Center, nicht weit von Detroit in Michigan, stibitzte der neunjährige Sohn des Farmers Nandolph Graydcn aus seines Vaters Commode dessen Revolver und versteckte ihn. Als er nachher mit seiner zwei Jahre älteren Schwester spielte, feuerte er, wahrscheinlich in dem Glauben, der Revolver sei nicht geladen, denselben mit den Worten auf seine Schwester ab: Wärest Du ein Einbrecher, so würde ich s 0 thun.". Das unglückliche Mädchen war sofort eine Leiche. Um daö Unglück voll zu machen, besindct sich der Vater auf der Jagd im nördlichen. Theile der Halbinsel und hat bisher noch nicht von dem schweren Unheil bcnachrichtigt werden können, welches sein HauS betroffen hat. Eiiie Frau von V a d e n st e i n kam dieser Tage nach dem Hanptpolizciamt in New Aork mit der Bitte, ihren geisteskranken Mann suchen zu helfen, öer schon dreimal nach Wards Island geschickt werden mußte und in der Truntenheit zu Gewaltthaten geneigt sei. Am letzten Sonntag erhielt sie aus Jerfcl) City folgende Postkarte von ihm: Liebe Anna! Ich bin auf dem Wege zum Präsidentcn Clcveland, um Dir auf meiner BrustdaS Sternenbanner heimzubringen. Wenn Du damit nicht zufrieden bist, werde ich nach Europa fahren und mit ' dem Kaiser Wilhelm von Deutschland ' speisen. Man wird mich dort sehr hoch ; ausnehmen. Mit herzlichen Grüßen an die Kinder und Verwandten. Dein Wilhelm von Badeystein.. . Die Fr.au

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jürchtct . ihr Maiin . könnte' wirklich auf dem Wege nach Washington sein und dem Präsidenten etwas anhaben wollen: Stcphen Vailen, der Maschi- ; nist in einer Damxfsägemühle in Werkei ley Countn, Süd Carolina, war mit seincr tfxau m Streit gerathen und erschlug die Unglückliche mit einer Art. Dann schleppte er die Leiche nach dem Feuerräum, zog ihr die Kleider vom Leibe und verbrannte den todten Körper im Maschinenofen. In der Verwirrung ließ er jedoch einen Theil der blutigen Kleider liegen. Dieselben wurden gefunden und veranlaßten die Entdeckung der That. Vailcy wurde verhaftet und machte mit einem stumpfen Taschenmesser einen Selbstmordversuch. Trotzdem er seinen Hals aus eine fürchterliche Weise zerfleischt hat.'e, wurde er doch verhindert, : ' n t r iVr ' , lung kaum nöthig gewesen wäre, denn der Verhaftete konnte m seinem Zustande arge lzersieuen lassen, weicye aus -vca srtitf ofvftf it (?it rtit? haqoni anacfcrtiar, mit Kupfer ausaeschlagen und mit den schönsten Verzierungen geschmückt sind, aber auch das hübsche Sümmchen von S10,000 kosten. t)b der Herr Doctor" in seinem Sarge bald Wohnung zu nehmen wünscht, wird nicht gemeldet. Bom Auslande. A u s Salon chi wird den türkischen'Blättcrn über eine neue Hel denthat der bekanntlich überall im Reiche ihr Unwesen treibenden Räuberbanden berichtet. In der ?!ähe des Dorfes Kumli lag eine einsame Meierei, deren Besitzer ein reicheren der ganzen Gegend wohlangesehouer Muselmann, Namens Suleiman Ven, war. Am 17. Oct., gegen Mitternacht, umstellten die Vrigantm das Gut. Drei derselben drangen durch die leicht zu öffnende Thür, polterten die Treppe hinauf und stürmten in daS Schlafzinimcr des Verzs, der sich mittlerweile erhoben hatte und den Eindringlingcn mit dem Revolver in der Hand entgegentrat. Bei dem ersten Schuß, den Sulciman abgab, siel der eine der Räuber rücklings die Treppe hinunter, während seine beiden Kumpane das Hasenpanicr ergriffen. Suleinran schloß die Thür wieder zu, verrammelte sie und wartete daS Weitere am Fenfrer des oberen Stockes ab. Bald näherten sich dem Hose einige Personen und eine rauhe Stimme schrie hinauf: Ergib' Dich oder wir verbrennen Dich und deine ganze Habe!" Suleiman aber ergibt sich nicht, sondern feuert fortgesetzt auf die Mordbrcnner bis er endlich im Qualm erstickt, und mit seinem brennenden Hause zusammensinkt. Eine oder zwei Personen vermochten zur rechten Zeit zu entfliehen, ein Muezzin (Gebctsrufer) jedoch, welcher den Abend auf dem Gut verbringen wollte, und sich bei dem ersten Lärm verkrochen hatte, lief den Banditen gerade in die Arme und wurde von denselben unbarmherzig in Stücke gehauen. Von den Räubern hat Suleiman vier getödtct und drei schwer verwundet. I m Pensionate der M r v Ellen White in Vond-Strect in London machten die Gouvernanten in den letztem Wochen die Erfahrung, daß die Schülcrinncn einen ungewöhnlichen Flelß an den Tag legten. Wenn die Feierstunde längst geschlagen, saßen die Elevinnen noch unermüdlich mit der deutschen, französischen und englischen Grammatik dicht um die Lampe gedrängt, ja, man mn5r die jungen Mädchen nöthigen, zu den Mahlzeiten zu gehen. Ern seltsamer Zufall' führte nunmehr zu folgender unliebsamen Eröffnung: Eine externe Schülerin hatte nämlich eines Tages ihr französisches prachlehrbuch daheim vergefsen, und da sie fürchtete, eine Strafe hierfür zu erhalten, schlüpfte sie in das. Zimmer einer Pensionärin und holte ausi einem Versteck deren Lehrbuch hervor. Triumphircnd brachte sie das Buch drr vortragenden Gouvernante, diese öffnete es und stieß plötzlich einen markerschätternden Schrei aus. Unter dem Schuhe des völlig regelrecht gedruckten Titcllcrttcs war in dem Buche statt der Anleitung zum Erlernen der französischen Sprache einer der bekanntesten Romane Paul be Kock's eingebunden. Die Fräulein mur- i den sofort zuiammenbcrufcn und sammtlieh in den Prüfungssaal gesperrte Einstweilen veranstaltete man eine strenge Hausdurchsuchung, wobei man eine große Anzahl der allerpikantesten französischen Romane entdeckte, die unter der falschen Flagge Lehrbücher" hier cingcschmuggelt worden. Ein Dienstmädchen hatte die Kommissionen besorgt, ohne wie sie vor Gericht aussagt etwaö Böses dabei zu denken. Um doch eine Satisfaktion zu gewinucn, verklagte die Frau Direktor den Buchbinder Rodley, der die Einbände geliefert harte. . Dieser sagte keck: Wenn man mir ein französischeö oder englisches Buch bringt und dabei den Wunsch äunert. Einband und Titelblatt irqend einer Grammatik zu !

verwenden, kümmert es mich nur, ob Niederlage sozmlistischer Werke und Flugdie Größe paßt: ich habe keine Zensur zu toritt.

if fin rft fi(fnmm vier Ciitif !rTrr I v v J y v v f 55 Schilling und kann für das Geld nicht so sehr auf die Moral achten, als Mrs White, die sich für jeden Zögling achtzig Pfund Sterling per Jahr zahlen läßt." Händeringend sagte die Direktorin: Ist's nicht genug, wenn man fortwäh- f rend darauf achten muß, daß die Zög- ? linge zu faul sind; droht jetzt schon Ge- :; fahr, wenn sie zu fleißig über den Büchern sitzen?" Mitleidig fragte der Richter: Sprechen die Kleinen gut französisch?" Nicht sonderlich", erwidert stolz dieVorsteherin. Dann haben sie vielleicht. nicht Alles verstanden: aber den Bliche bindcr kann ich unmöglich Ihrem Zorne' zum Opfer bringen." Der Richter er--, mahnte Mrs. White, unter den Lehr--büchern" der jungen Fräulein strenge.' Musterung zu halten, und händeringend' kritisirt die Direktorin die Verdcrbtheir der heutigen Jugend. ; Verlünz! Mucho's Best Havanna Cigara. j

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. WMeMW SA HAMBURGER TROPFEN gegen Uttverdaulkchkeit. 3 Berichte über die Erfolqe von Dr. Äugust König' Hamburger Trovfen weiche vorJahren er jiett wurden und jetzt bestätigt werden. uögkzrlchnkte Wirkunn Schrill. South ÄdamS. Mass., LS. De,. 1875. ES gereicht mir zum Vergnügen Ihnen die Mittheilung machen zu können, daß Ihre Dr. Llugust Köniq'S Hamburger Tropfen mich tm Unverdaullchkeit befreit haben, die mir seit längerer Zeit viel zu schafjen machte. S. Seim. ach 12 Jahre. L?lonte. Mass., V. Feb.'ILZ?. Ihre Dr. August Snig' Hamburger Tropfen haben mich dauernd gehellt und kann ich mein vor Jahren gegebene eugniß nur bestätigen. ' Die Tropfen sollte in keinem Hause fehlen. . .im. , i i Erfreue sich gnßer Ltliebtheit. Lantam, Ohio, 1. Februar. 1W7. Cchon seit langen Jahren sind Ihre Dr. Llugust König' Hamburger Tropfen ein stä.,di Hausmittel bei mir und haben sich dieselben mmer alt ausgezeichnete Mittel gegen Un Verdaulichkeit bewährt. In hiesig Gegend find diese Tropfen sehr beliebt. LaltntlnRde. Immer im Hanfe Dorräthtg. Sae Cito, Iowa, 4. Februar 1837. Ihre Dr. August König'S Hamburger Trop fen halte ich in meinem Hause stet vorräthiz und dürfen dieselben niemals ausgehen. Mein ?xrau gebraucht sie regelmäßig, da diese Trop in u ihrem Wohlbefinden ungemein beitrage . Loren, 3lank.e'. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Eid. ytgen vhenmattSmnS, ftesraTata, Fttstienl, Ver.enin, renzwey, uaeuMmerze, ttpanarangra, ruyuugeu, Sahnschmerzen, opfweh, randwunden. eazmlnvunven, ?. yzat so in; ts allen pothere labro. tsx crniasa x. togxlxs ccbalhiou. bs. Cures Removes Tan Sunburn, Bee Stingst Mos - Xqulto and AU Insect Cites, , f rapixs, elotcuev ' Humors, Iürt2xmarks( and every form ofskia blemlslies. poslüvely enred on tho toost delicato Ekln without leavinx a scar, by XIox Oi n.tm.oiLt. Prico Scts.f BOcta. and f 1. At drur-rista or by na;l. Tho TTopPill TmTff Co., U&vr London, Conn. LIttle Ilop PiUa for Bicfc-Ucadadio, dycpepsia, bmouanesa and censtipation nave no equal. 25c In alUn Lvotheken ju tjaben. rQ SO Z3 Den einzigen Weg Mannestraft vollständig herzust-llen, n??lst?ikkckein?z?u &a Geschlechtskrankheiten sicherund dauernd znk lm ffiilM fon A0nmitf OTufFTAriTitfl ülpv -s. Mannbarkri!! Wriblichkeit ! ßbe ! Pindrr wfcvf vnvf vatu. (."rj - , m!7. V.M.itsCM ..mW .2i. . i A. ' Vlkllc 4.ci.icivc;ii uuv yc,lu"j fl-lDl fc" 5tfÄ kTlHd.-ion ,4 8jMnia,. r"25.lV " fc 3 f r i r v w - f w Null.. 250 Seiten mit xa lreichen ledenstreuen Bildern. Wird in deutscher Sprache gezca Einsendung von 2', Cents in $cft0 Slamrs, sorafam vervackt, frei versaner. ! 0 ton PI.ic c. nalie Broadway, Jierr York, V N.r. In Indianapolis. Ind.. beim BuchlAdreffe: Neut'-I,,tt. i.ln8tltnt.1ieiin yanrier u. ixejier, ) aua leiaware vr. VJY TVO TaTV 5 o . H. DOÄN'S ! X. Xi MsVilkUC. Aas öefle mV Vsen l XDffiaHac 2E O 33B fSr die Saison 1887. M. Gayllor, Office: O Xorl Wo Stir, T Teledbon 949. C. PINÖPiJsK'S deutsche Buch - Handlung i Clo 7 Oüb Qlabamastr. Bücher aller Sprachen Neue und gebrauchte Bücher. Deutsche liiseip-HjeiilDF, JL. Etablirt seit 1859. Ötorieffleijßnßo., j - im Nassau end spruce Strest, Tri3un3 EuUülng,) New Yorji, besorgen all Arten Ton 2e$c7tfifUanzrigentPer8onalatijsorderungQ " tc für diese Zeitung, aoteie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. aSänratlicb Deutsch-AraerilaniBche Zeitongca liegen in onserem Oesch&ftsLokal ur sielen inelobt dee Publikums au Di mehrten Herausgeber deutscher EUtter werden achtongaroll ersticht, tine ihr Pnblik tionea für er, egiitpatur za tberteaden.

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