Indiana Tribüne, Volume 11, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1887 — Page 2
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Jndiäna Tribune. Erscheint FäT sich ssd 5t gs. 'tkgkh IrtiÄnt" !9t dnrch M S7sti1 V 2335, tf Canatac ,XtiS3 fintl t,t KS-I. jsscflr U ?.if , PCs Tf zn.-'5- p ij?t?-.ev:jju.jsi ?? x?k 3V ffi ZHD Mvnndr. FndianspLliS, Inc.. 22. Nov.'mbcr 1887. Probibilion in Ucrinc. In Maine, dein Bannerstaale der Pro fiiMtion, besteht dieselöe bereits seit 34 Jahren, und doch ist ez nie gelungen, ih? in dieser langen Zeit vollständige Geltung zu verschaffen. In den kleinen Nestern auf dem Lande kann man allerdings keinen Tropfen berauschender Getränke erhalten, aber in den größeren Städten, n?ie z. B. Portland, Vangor, Bar Harbor, Bath u. s. ro. vfeifen" die Leute auf das Prohibitionsgesetz und trinken, wie die alten Deutschen, immer noch eins, ohne daß ein Hahn darnach kräht. Die Prohibitionisten von der Sorte Neai DowS waren damit natürlich nicht zufrieden. Sie suchten dem Gesetz" immer mehr Geltung zu verschaffen und sorgten für den Erlaß neuer Bestimmungen, die geradezu albern waren. Im letzten Winter setzten sie es sogar durch, daß auch süßer, eben aus der Kelter gekommener Apfelmost auf die Liste der berauschenden Getränke gesetzt und dieHerstellunz desselben bei schwerer Strafe verboten wurde. Wer Eide?" fabricirte, verkaufte' oder verschenkte, sollte ebenso straffällig sein, wie der Verkäufer oder Fabrikant von Wein, Vier und Whisky. Die Fanatiker jubelten über ihren neuen Erfolg und glaubten, ihren Gegnern einen töotlichen Schlag versetzt zu haben. Sie ahnten damals noch nicht, daß sie damit ihre besten Freunden gegen sich aufbringen würden. Wie überall in verhältnißmäßig armen Landdistricten, waren auch in Maine die Farmer die eifrigsten Freunde der Prohibition. Sie konnten es nicht verwinden, daß die reichen" Städter Nier und ??ein oder 25 fite fn trinken sollten, während sie gelber auf ihren armseligen Farmen nicht genug Geld ver dienten, um sich dieselben Genüsse ver schaffen zu können. In Folge dessen stimmten sie stets gegen die Saloons" und unterstützten jede Maßregel, welche darauf berechnet war, die Prohibitionsidee in Wirksamkeit zu setzen. Maine hat aber bekanntlich keinen reichen Boden. Die Hauptproducte dcö Staates sind Kartoffeln und Aepfel. Mißrathen diese, dann sieht es mit den meisten Farmern schlimm aus. In diesem Jahre wollte es nun das Schicksal, daß die Kartoffelernte vollständig fehlschlug. Tagegen verhießen die Aepfelbäume einen sehr reichen Ertrag, und die Farmer hofften, wenigstens aus dieser Frucht einigen Gewinn zu ziehen. Aus den überflüssigen Aepfeln ließ sich ja Eider machen, den sie in früheren Jahren immer zu einem guten Preise verkauften. Daß das Gesetz gegen den Eider durchgeführt werden würde, siel ihnen natürlich nicht ein. Die Acxfcl wurden reif. Die Eidermühlen" fetzten sich in Bereitschaft, um die süße Frucht in Most zu verarbeiten, und die Farmer freuten sich über die reichliche Ernte, welche ihnen eine ungewöhn-i llch groze Menge guten Elders tu Aussicht stellte. Sie folltcn indessen bald an das Gesetz gemahnt werden. Dasselbe schreibt. A. vor, daß behufs Durchführung der Prohibition besondere LiquorEonstablcs" ernannt werden sollen, deren einzige Pflicht darin besteht, sämmtliche Uebertreter deS Prohibitionsgesetzes auszukundschaften und zur Verantwortung zu ziehen. Da jetzt in Maine süßer Eider auf derselben Stufe steht, wie Wein, Whisky oder Vier, so sahen sich die Eonstabler gezwungen, auch gegen die Farmer einzuschreiten, welche aus ihren Aepfeln Eider machen wollten. Alte, .zuverlässige" Prohibitionisten, die ihr ganzes Leben lang für Law and Order" lm Sinne des MuckerthumS gewirkt hatten, mußten eS sich jetzt gefallen lassen, daß sie wegen Ucbertretung des von ihnen selber so eifrig befürworteten Gesetzes verhaftet und in's Gefängniß geschleppt wurden. Alle ibre Vorstellungen halfen ihnen nichts. Die Beamten sagten einfach, das Gesetz mache zwischen Apfelsaft und berauschenden Getränken keinen Untersckied, und wer Eider fabricire, im Hause yalte oder verkaufe, sei in den Augen des Gesetzes ebenso ein Verbrecher, wieder schlimmste Saloonwirth". Es regneten auf die verblüfften Farmer formlich Geld- und Gefängnißstrafen herb. und sie sahen sich oezmunaen, ihre Aepfel im Garten verfaulen zu lassen oder den Schweinen vorzuwerfen, wenn sie nicht mit dem Gesetz in Conflict kommen wollten. Die Prohibitionisten haben in Maine im Lause der Jahre an Ueonges" ge leitet und eS bahrn gebracht, daß ein ie der Uebertreter des Prohibitionsgesetzes unter fünf verschiedene Anklagen gestellt und sür jede derselben zu einer besonderen Strate gezogen werden kann. Jede ein zelne Uebertretung des Gesetzes kann dem Verbrecher" fünf Monate Gefängniß und eine Geldstrafe von insgesammt $1,350 einbringen. Dabei )t es ganz egal, ob er ein ganzes Faß voll Whisky oder nur ein einziges GlaS Eidcr im Hause hält oder verkauft. DieVerbreeher" werden erst vor den Friedensrichter schleppt und dort zu Gefängniß und Geldstrafen verurtheilt, dann kommen sie noch vor Die Geschworenen und werden wegen desselben Verbrechens" noch einmal unter Anklage gestellt. So will es das Gesetz in Marne. Jetzt jammern und klagen die prohibitionistischcn Farmer, daß es einen Stein erbarmen könnte, (sie meinen, mal wolle sie durch das Eidergesetz ruinircn Wenn der Staat schon einmal das Gesetz durchführen wolle, dann solle er doch wenigstens den Besitzern von Acpfclgärten eine Entschädigung für die Zerstörung der Eiderinduftrie gewähren. Unter den jetzigen Umständen hätten die Aepfel
XYVjm" piiurn? slb Haupt feinen Wrsy un'y sä wäre besser, sie umzuhauen.' Wie jedes unsinnige Gesetz, so hatte auch die Prohibition in Maine stets ihre erbitterten Feinde. Es gewährt densclben eine seltsame Genugthuung, daß ihre bisherigen erbitterstcn Gegner, die Farmer, unter der Fuchtel dieses Gesetzes sich drehen und winden müssen. Die Saloonleute haben vielleicht auch nicht Unrecht, wcnn sie den Fanaktikcrn die derbe Lcction von Herzen gönnen. Wer die Suppe sich eingebrockt hat, soll sie auch selber auöessen. Die Farmer verlangen jetzt emen Widerruf dcö Cidergesetzcs, sie haben aber keine AuSzimt, an daS niei ihrer Wünsche zu gelangen, wenn sie sich nicht Mit den Gegnern der Prohlvltlon in crbindung setzen. Letztere wollen aber ihren Vortheil nicht aus den Augen lassen. Sie verlangen einfach den ulderrus des ganzen Prohibitionsgesetzes, wie es . . . t ' f . C. Y jur Zelt im raaie oeneyr, uno wouen ich auf keine Eompromisse einlassen. Entweder stimmen die Farmer für den Widerruf der Prohibition, oder sie lassen sich wegen Herstellung von Elder in ö Gefängniß führen. Ein Gewährsmann sagt, wenn heute eine Wahl von Legislaturmitgliedern in Maine stattfände, so konnte man sich sein, daß die Prohibition im Staate bald ausgespielt hätte. Jedenfalls fängt eS an, auch in den Köpfen der verbohrtesten Wasserfanatiker in Maine zu tagen, und bei der nächsten Staatswahl wird sich schon unzweifelhaft ein Umschwung zum Besseren kundgeben. Auch die ärgsten Prohibitionsfarmer in Maine beginnen jetzt einzusehen, da es ihnen selber an den Kragen geht, daß es ein Unrecht ist, anderen Menschen vorzuschreiben, was sie essen oder trinken sollen. Unsere Matrosen. Eommodore Schley von unserer Vrnt bes-Marine hat dem'Eongreß Vorschläge unterbreitet, welche für das Wohl der Matrosen unserer Vundesmarine berechnet sind. Der Eommodore stellt ziemlich weltgehende Forderungen, doch Nutzt er r v c r p . i. r r t icn oaoei aus etc laluien, weicye vereng ,u Gunsten derAngchörigcnunsercr BundcSarmce bestehen. In erster Ncihe schlagt Eömm. Schlei) vor, dre Matroien unzerer Marine zu pensionircn, wenn sie 30 Jahre lang ununterbrochen un Dienste gewesen und. Die Soldaten der Landarmee haben bereits die Berechtigung, )d) nach 30jahricr Dienstzeit mit einer Pension tu den cuhe stand zu begeben, welche drei Vierteln ihres Soldes und ihre. Nationen an Lebenömitteln sowie an Kleidung gleichf X -t . y cm lommr. iQtxv schley meint, ein catrose, der so lange Jahre den Ver. Staaten ebenso treulich gedient habe, wie ein Landsoldat, mindestens zu derselben Penpsn berechtigt ci. Wer in die Armee eintritt, erhalt dadurch qlcich:eiu:: da3 Recht, Vürqrr der Ver. Staaten zu werden, ohne daß er es nöthig hätte, süns Jahre lang daraus zu warten, vlad) der Aniicht deS Eommodore Schley sind die Matrosen zu einer Erwerbung des amerikanlichen Bürgerrechts noch viel eher berechtigt. Die Landsoldaten bleiben im Lande und brauchen sich nicht auf Reisen in fremde Länder zu begeben, wie die Matrosen. Die Letzteren mögen vielleicht einen triftigen Grund haben, warum ne auS ihrer Heimath nach den Ver. Staaten entwichen sind, und sie brauchen den Schutz derber. Staaten, wenn sie in den Diensten derselben vielleicht in kurzer Zeit nach ihrer Auswanderung wieder an den einhcimischen Gezraden landen. Ferner wird die Ernchtung einer Sparbank für die Ä?!arine dcrVer. Staaten empfohlen. Eine solche Sparbank eristirt bereits für die Landarmee, und hat dazu geführt, daß viele Soldaten ihren vsold, jowctt sie denzelben mcht für durchaus nothwendige Lebensbedürfnisse gebrauchen, in dieser parbank dcpornrt haben. Auch sollen künftighin die Matrafen der Bundesmarine ihre erste Kleidung und Ausrüstung umsonst erhalten, wahrend sie bisher mindestens drei Monate lang sich Soldabzüze gefallen lassen mußten, ehe sie die Kosten für ihre Ausstafsirung decken konnten. Hoffentlich hat der Kongreß ein Einsehen und verschafft den Seebären" mindestens dieselben Erleichtungen, wie sie zur Zeit bereits für die Landratten" bestehen. VismarckS Missionäre. In der Chinese Times", die in Tientsin erscheint, ist folgendes zu lesen: Vor etwa drei Jahren, als der chinesisch - französische Conflict seinen Höhepunkt erreicht hatte, landete an der Küste Chinas eines Tages eine Anzahl zunger Männer, die man scherzend Bismarcks Missionäre" nannte. Es waren beurlaubtedeutsche Ossiciere, engagirt von der chinesischen Regierung, theils zum activen Dienst in der Armee, theils um als Jnstructoren zu dienen. Auf dem Dampfer hatten sie sich, um unerkannt zu bleiben, harmlose englische Namen beigelegt ; aber im täglichen Verkehr konnten sie und ihr Stand nicht unentdeckt bleiben, und so kamen sie zur VeZeichnung: Vismarcks Missionäre." Sie bekleideten verschiedene Chargen und gehörten verschiedenen Waffengattungen an ; aber sie waren alle vortrefflich ausgewählt und machten ihrem Stande Ehre. Allein bald nach der Beilegung deS Conflictes mit Frankreich begann man seitens der chinesischen Regierung sich kühl gegen die Deutschen zu zeigen und bald aus diesem, bald aus jenem Grunde ihre 'Stellungen zu beeinträchtigen. Mit Capitän S?belin ging die Mehrzahl der deutschen Marincossiciere fort; Port Arthur war bald von Deutschen entblößt und mit Franzosen bevölkert, nur ein einziger Deutscher blieb dort zurück. In den Garnisonen sowohl wie in den Schulen in und bei Tientsin haben Entlassuugen über Entlassungen stattgesunden, und jetzt steht abermals eine Anzahl Deutscher, deren Eontracte in diesem Herbst ablausen, im Begriff, uns zu verlassen. Außer den . Officieren werden auch geschickte Ingenieure und Arbeiter von cm i c t i i cr . r UNS scycioen. vjm oem ieylen Pviioampfer ist Herr Karl Jauß, der Schicßpulverfabrikant, der seit ungefähr zwei Iahren den Bau einer jetzt noch unvollendeten Labrik leitete, nach Hause gereist.
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Strx Q,mMvt der alS tulttnsnikUV bei den Hafenbautcn von Port Arthur thätig war, ist jetzt von den Franzosen ausgcstochen" uud verläßt uns mit dem nächsten deutschen Postdampfer. Dieser teutonische Erodus" ändert viel in unscrcr kleinen Gesellschaft. i Es lohnt sich, nach den Ursachen der Verdrängung des deutschen Elements zu forschen. Die chinesische Militärorganisation harrt noch ihrer Vollendung, Ofsiciere wie Mannschaften haben noch sehr viel zu lernen. Möglicher Weife hat die chinesische Regierung sich durch .nichts, als durch eine schlecht angebrachte Sparsamkeit leiten lassen ; der anfängliche U-bereifcr ist ins Gegentheil umgeschlagen. Doch was sonst auch die Gründe sein mögen, wir bedauern im Namen unserer Gesellschaft das Scheiden unserer deutschen Freunde. Wir furchten, daß manche derselben keine angenehmen Erinnerungen an die chinesische Militäroerwaltung und das chinesische Veamtenthum mitnehmen. Doch man darf nicht vergessen, daß der argwöhnische Eharakter der Chinesen, daß ihre Unfähigkeit und ihr mangelhaftes Begriffsvermögen, daß ihr schlechter Wille und ihre Unfähigkeit, Fortschritte zu machen, nur in ihrer krassen Unwissenheit begründet sind. Wie kann ein von der Welt abgeschlossener, bigotter Mandarin mit den verdrehtesten Anschauungen auch nur das geringste Verständniß für militärische Wissenschaft und Disciplin, Ordnung und Pünklichkcit, für militärische Ehre und ähnliche Dinge haben? Davonversteht ein Mandarin absolut nichts. und wenn man es ihm auseinandersetzte und er selbst aus sich heraus den guten Willen hätte, es zu verstehen, es würde ihn Alles nux hochlich verwundern und schließlich mit Zorn und Ekel erfüllen. Die chinesische Regierung das liegt zu ihrem eigenen Schaden klar auf der Hand wird bald die sämmtlichen deutschen Ofsiciere losgeworden sein, welche, wenn man sie nur nach ihrem eigenen Ermessen hätte handeln lassen, schon jetzt dem himmlischen Reiche der Mitte die sichtbarsten Dienste geleistet und einen Kern für eine tüchtige chinesische Armee herangebildet haben würden. Wenn China einmal wieder von einer großen Gefahr bedroht werden sollte, dann werden sich die Folgender unklugen, unüberlegten Behandlung, die man diesen Ossicieren hier hat angcdeihen lassen, vor aller Welt zeigen." Französische Lotterwirthschaft. Die Kreuzztg." schreibt: Die äugenblickliche Desorganisation der französischen Armee, welche wir wiederholentlich angekündigt haben, da die enge Begrenzung des Budgets mit der Menge der auszubildenden Mannschaftcn sich ebenso wenig decken will, wie die gänzliche Umformung der Eadrcs mit der bestehenden Organisation, ist so deut-lich-zu Tage getreten, !aß selbst die militarischeu Blätter voll der Klagen sind. Abgesehen davon, daß in der Zeit vom 15. October bis zum 15. März eine Anzahl Beurlaubungen stattsindcn muß, ist man nun auch gezwungen, die wegen Familienverhältnissen DiSpcnsirten" jährlich auf zwei Monate ()!ovcmber und December) einzuziehen. Da das Budget keine außerordentlichen Ausgaben für diese Eingezogenen (in diesem Jahre mit 2,300,000 Diensttagen) ausgeworfen hat, so mußten die Truppen eine noch größere Anzahl ihrer Bestände beurlautauben, um die Kosten für die Dienstausbildung der DiSpcnsirten" zu decken. Die Folge ist, daß manche Regimen t er, deren Kriegsstärke 3000 Mann beträgt, jetzt nur 450 Mann stark sind Schlosser, Musiker, Ordonnanzen, Schreiber, Schneider, Schuster, Kranke und Dcpot-Arbeiter eingeschlossen von denen etwa 50, für die Compagnie also nicht mehr als 4 5 Mann, zum Dienste d i s p o ni b e l sind. Diese Calamität macht sich um so fühlbarer, als im Laufe des November nicht nur die Dispensirtcn, sondern auch die Rekruten ankommen und ausgebildet werden sollen. Daß der Dienst in der Armee sehr schwer unter diesen eigenthümlichen Zustanden leidet, und das Wort billig und schlecht hier zur Anwendung kommen möchte, scheint selbst den Iran, zoscn klar zu sein. LandwirthschaftllcheS. Gegen die thierischen Schmarotzer und dadurch verursachte Hautkrankheiten haben Abkochungen von Tabak sich wirksam erwiesen. Diesbezüglich veröffentlicht Herr von NathesiuZ in Königöborn in der Zeitschrift des landwirthschaftlichen Centralvereins der Provinz Sachsen eine sehr beachtungswerthe Abhandlung über die wirkliche Natur des fälschlich als Mauke bezeichne: ten Fußleidens der Pferde. Derselbe gelangt auf Grund seiner eingehenden Untersuchungen zu dem Ergebniß, daß in den Fallen, wo die Heilung der bei der Mauke eingetretenen Hautzerstörungen Schwierigkeiten bereite, ein durch parasitische Organismen verursachtes Leiden vorliege, dessen Heilung erst dann eintreten könne, wcnn die Ursache in diesem Falle eine Milbe (övmdiotes eui Oerl.) entfernt oder gctödtct fei. Das in weiten Kreisen vorhandene Widerstreben, solche Parasiten als Krankhcitsurfache anzuerkennen, verhindern es, daß diese auf sorgfältige Beobachtung beruhende Ueberzeugung schneller und allgemein zum Durchbruche gelange. Im Uebrigen werde die leicht auszuführende mikroskopische Untersuchung, zu welcher schmacke Vergrößerungen, wie sie z. B. die allgemein verbreiteten Trlchinen-Mi-kroSkope ermöglichen, in zweifelhaften Fällen Klarheit verschaffen. Wenn man etwa entgegen halten wolle, daß ln Pserdeställen ja stets Milben vorhanden seien, so seien diejenigen unschuldiger Natur doch sehr leicht von den gefährlichen Kratz- und Raudemilben untcrscheldbar; für den Kundigen sei eine Verwechselung ganz unmöglich. Bezüglich des Heilverfahrens sei die Vernichtung der MÜbe die erste Aufgabe und bei rechtzeitigem Eingreifen die Kur damit auch beendet. Der mübcntödtcnden Mittel gebe es nun allerdings eine große Zahl; allein der Kostenpunkt, der Grad ibner Wirksamkeit und die mit der
FtttZ1&ffFfi5aii&a Anwendung inanchcr verknüpften Gefahren beschränken die Auswahl sehr. Nach einigen Bemerkung über die Karbolsäure führt Herr v. NathusiuS dann an, daß er Tabaksabkochung gebraucht habe, der schon Gcrlach den Vorzug gegeben habe. Tann heißt es in der betr. Abhandlung wörtlich: Der Wciterung, selbst Tabaksdckokte bestellen zu lassen, war ich überhoben, weil ich durch gütige Vermittelung des Herrn Ockono: mierath o. Mcndel von Herren Emil Schmidt & Eo. in Bremen (oder Bugdämm Post Lesum) eine Blechbüchse mit ' der von ihm für Ungeziefer-Tilgungs-zwecke fabricirtcn Nikotina zu solchen Versuchen erhalten hatte. Dieses Mittel wird, wie mir mitgetheilt wurde, so hergestellt, daß ein Ertrakt aus den schwersten Kentncky: und Virginia-Ta-baken bis zu einer Konsistenz von 38l40 Grad Beaum eingedampft wird. Die dickflüssige Masse wird in verlötheten Blechbüchsen versandt. Das Pfund kostet 2 Mark. Bei der Anwendung soll ein Gcwichtsthcil mit 100 Gcwichtthcilen Wasser verdünnt werden. Druckfachen mit zahlreichen Attesten und Berichten von Thierärzten und landwlrthschaftlichen Vereinen über erfolgreiche Anwendung lagen vor. 9!amcnt!ich berichtete Herr v. Mendel im Landwirthschaftsblatt für das Hcrzogthum Oldenbürg über eine großeZahl auf Anregung der dortigen Landwirthschafs-Gesellschaft unternommener günstiger Versuche ; unter andern auch über einen Fall von Heiluttg eines maukcartlgcn AnsschlagcS bei einem Pserdc". Im Krcisblatt für Geestemünde wird amtlich für 3!äudebäder bei Schafen die Mischung von 300 Liter Wasser mit 2 Kg..Nikotina, lKg. flüssiger reiner Kabolsäure und 2 Kg. Soda angeordnet. Diese Portion gilt für 100 Schafe. Auf der Thicrarzncischule in Hannover sind Räudcschafe auch mit 'Bädern, die nur aus 2 Liter Nikotina in 300 Liter Wasser bestanden, geheilt. Herr Schmidt theilt mir noch mit, da er einen narren Crport feines Fabrikats nach Südamerika babe. Eine amerikanische Nuinenstadt. Frank H. Cushing, der bekannte Zuni-Gelehrte", ist gegenwärtig damit beschäftigt, die Ruinen einer vorgeschichtlichen Stadt im Salt River - Thal, ungefähr 80 Meilen nordwestlich von Tueson in Arizona, auszraben in lassen. Er selber liegt gegenwärtig schwer krank darnieder, doch sind die von ihm angcstellten Leute noch immer an der Arbeit und wohnen in einem Lager, welches sich in der Nähe befindet. Die Ausgrabungen sind sehr interessant. Man hat die Mauern eines riesig großen, Gebäudes aufgefunden, welches wahrscheinlich eine Festung und mehrere Stockwerke hoch war, auch verschiedene kleinere Gebäude, die offenbar Privatwohnungen waren, sind von der sie umhüllenden Erde befreit worden. In den Häusern, die sämmtlich aus an der Sonne gctrockneten Lehmziegeln hergestellt sind' hat mauzahlrciche Menschengerippe, Gcräthc aus Steinen und Knochen sowie Töpferwaaren verschiedenes Art entdeckt. Herr Cushing ist der Ansicht, daß es sich hier nm eine uralte Aztekenstadt handelt, die vielleicht 25,000 Einwohner gehabt haben mag. Die Stadt wurde wahrscheinlich von einem Erdbeben heimgesucht, worauf die Lage vieler Leichen in den Häusern hindeutet, und die Uebcrlcbenden flohen wahrscheinlich weiter nach dem Süden aus Furcht. Es ist sehr möglich, daß sie auf ihren Wanderungen später nach Merico kamen und sich dort niederließen, wenigstens deuten alle Spuren darauf hin, daß sie in Bezug auf Jntclligenz sich den Azteken ebenbürtig an die Seite pellen konnten. Die interessanten Nachgrabungen sind noch lange nicht beendet. Deutfcke Lokal - Nachrichter. T h ü r l ii g l s ch e S t a a r e n Der 12jährige Sohn des Amtsgerichts', raths Busch in Ohrdruf wurde beim Kriegspiclen" von einem der Mitspielenden auf den Bauch getreten und starb an inneren Verletzungen. Der Bierbraucrcibesitzer Karl Sir in Sottdershausen wurde bei einer Treibjagd im Bcndeleber Revier von einem Jagdgenosscn aus Nordhausen durch einen Schuß in die Stirn schwer verletzt und ist zweiTage später gestorben. DaS 12jährige Schulmädchcn Mina Helm aus Jchtcnhauscn ist wegen schweren Diebstahls zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt worden. Der kürzlich verstorbene Fabrikant Valentin Donth in Schmöln hat zur Unterstützung armer Leute am Weihnachtöfcstc ein Kapital von 10,000 M. hinterlassen. Fer: ner hat derselbe der neu zn errichtenden Kinderbewahranstalt und der Krankenfasse seiner Fabrik je L000 M. vermacht. Der Arbeiter Stier clUs Kranichfeld erlitt tödtliche Verletzungen in einer Dreschmaschine und der Lohnfuhrwerksbesitze? Konrad Schmidt aus Ruhla wurde todtgefahren. Die Oekonomiegebäude des LandwirthS Georg Friedrich Scheler in Elsa sind niedergebrannt. Es wurden verurthcilt: wegen Meineids der Landwirth Christian Karl Bcrnh. Fleck aus Röblitz zu 4 Jahren Zuchthaus ; der Zieelstreichcr Friedrich Stichlingun'o der Handarbeiter Friedrich August Bcck aus Wechmar zu je 1 Jahr Zuchthaus und der 18jährige Zimmcrgchilfe Karl Heß ebenfalls von Wechmar zu 1 Jahl Gefängniß ; wegen Brandstiftungsversuch der Tischler Eduard Hoffmanr von Sonneseld zu 4 und wegen Brandstiftung der Matcrialwaarenh'ändler Johann Schmidt aus Schloßvippach zu 5 Jahren Zuchthaus ; wegen Raubes der Waldarbeite? Paul Walther aus Hämmern zu 8 Jschrcn Zuchthaus ; wegen Mordversuchs gegen seine Geliebte Anna Hermann der Landwirth Oskar Leisch aus Maua zu 5 Jahren Zuchthaus. Königreich Bai ern.' , Die von München flüchtig gewordenen und wegen betrügerischen Bankerotts, Betrugs und Unterschlagung, bezw. BeiHilfe hierzu steckbrieflich Verfolgten: Verleger und Redakteur der Deutschen Zeitung", Georg Furch, Kaufmann aus Frankfurt, und dessen SchwagerWilhelm Schellenberg mit Frau, vormals Pliss6ebrenne? in Berlin, .wurden, ersterer in
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G'enua, die beieen Letztgtnannten in Zü rich verhaftet. f in München RechtsPraktikant G. Kolb. Der Redakteur der Neue Münchener Presse", Jul. Vaumann, der in einem Artikel den Direktor der Trambahn-Aktiengesellschaft, Grafen E. Graziadci, heftig angegriffen haben sollte, weil derselbe ihm keine Freikarte für die Bahn gegeben hatte, wurde zu 4 Monaten Gefängniß verurthcilt, obschon es sich herausstellte, daß er den betreffenden Artikel gar nicht geschrieben hatte. Doch wurde ihm nachgewiesen, daß er den Kläger mündlich bedroht hatte. ihn in der Presse zu verfolgen. Aer kgl. Kasernen-Inspektor Melchior Rößle, in Vämbcrg, der einige Tage lang vcrmißt worden war, wurde von einer mit Holzsammeln beschäftigten Schneiderswittwe erschossen im Michaclsbcrger Walde gefunden. Auf dem Heimwege von Haslach wurde der Gütlerssohn Franz Mar von Unternberg 6 Messersiiche, wovon zwei in die Brust gingen, schwer verletzt. Desgleichen wurde der Baucrsfohn Georg Rainer von Wollrciching mehrmals gestochen. in Frcyun Lehrer Heinrich Geier von Hohenau. f Rechtöanwalt Advokat und Notar Ulrich Dögner in Fürth. Der Telegraphen-Assistent Arthur Graf von Nürnberg, der sich durch gcfäschte Depeschen Geld erschwindelt hatte, wurde zu 6 Iahrcn Zuchthaus verurthcilt, der Wirthssöhn Joh. Gg. Seemann von Jppcsheim wegen Körperverletzung mit dadurch verursachtcm Tode zu l Jahren Gefängniß. Der Metzgermeister Jos. Ehristbaur von Tittling, der auf dem Exerzierplatze in Passau die Soldaten zum Ungehorsam aufgereizt hatte, erhielt dafür 1 Monat Gefängniß. Selbstmord begingen : in Ansb'ich der gcmüthskranke Lchrcr Friedrich Dcrel, Vater von'ö Kindern durch Erschießen ; in Augsburg das Mitglied des städtischen Orchesters Albert Schemp durch Erhängen; in Fürth der Schneider Busche; in Heilsbronn die Tochter der Klostcrbraucreibesitzeritt St. ; in Straubing der Metzger Anton Pfeffer. In Aue verunglückte der Bergmann Jos. Tannberger durch einen Sturz, ebenso in Gressah die Tochter des Jägerbaucrn; in Nürnberg wurde der Aahnarbciter Zah überfahren und tödtlich verletzt; in Oberclzdorf ertrank der Bauersfohn und Sägschncider Michael Pilsl; in Obernzcnn starb der Büttnermeiste? Sirtus Schinnerer an Blutvergistung. Ertrunken ist der Vater Bürger" von Weyarn; im Mühlengetriebe kam der Müllermcister Georg Hell von der Rottmühle bei Roscnheim um's Leben in der Dreschmaschine die Oekonomenfrau Anna Heim von Unterscheiden. In Würzburg wurde der Bremser Schilling todtgcfahrcn; in Zwiefel veroranntcs das Kind des Hauslers Joh. Oi WVi Schweiz. In St. Braks wurde der Schmiedemeister Emil Balmcr von Mühlberg, de? seine Frau derart mißhandelt hatte, daß sie an den Folgen der Mißhandlung starb, verhastct. Der Wirth zur J:z: sel" in St. Gallen, Hr. aluz, der drei nach Mitternacht bei ihm einkehrenden Gästen Bier verweigerte, wurde von letz? tcrcn lebensgefährlich mißhandelt. Einer derselben, der deutsch sprach, brachte ihm fünf Messerstiche bei. Die aus Anlaß des 600jährigen Jubiläums der Schlacht bei Scmpach vorgenommene ccstauratlon der Kapelle auf dem Schlachtfeld hat 22,902 Fr. gekostet, von denen der Bund 8000 Fr. übernahm. Der von Urs. Eggenschwylcr erstellte marmorne LÄoe für das Schlachtdcnkmal, der das. bis.hcrige GypSdcnkmal ersetzen soll,, geht, seiner Vollendung entgegen. Der Ertrag der Weinernte im ö!cuc.nburgischen steht unter einem mittleren Jahresertrag, soweit es das weiße Gewächs betrifft;, in reicherer Fülle ist das rothe vorhan den. Die Qualität wird als gut, in einzelnen Lagen als ausgezeichnet hingestellt. Der Handelsmann Joseph Barrclct aus Bcvair wollte auf der Jagd eine Rebmauer übersteigen, wobei sich seine Flinte entlud. Der Schuß drang ihm mitten durch's Herz und hatte den augenblicklichen Tod zur Folge. In Bischofszell Hr. Karl Jofcf Jten von Unter-Aegcri, welcher 51 Jahre lang die Stelle eines Kaplans dort versehen hat. Aus der R y e i n p s a l z. f Major A. D. Hermann Kcyl von Kaiserslautern, den pfälzischen Feuerwehrmännern als Inspektor der Wehren wohlbekannt, im Bad Brückenau. Bei der in Althornbach stattgehabten Kirchweih tanzte die sich in gesegneten Umständen befindende Frau des AckererS Blind von da und siel so unglücklich, daß sie bald darauf starb. Wegen Verbreitung eines socialistifchen Flugblattes wurde der ehemalige ReichStagscandidnt der Socialisten im I. pfälzischen Wahlkreise, Ehrhart vonLudwigsburg. zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Landau erschoß sichdcr Sohn des Schusters Buquö, in Kaiserslautern der Schuhmacher RooS. In Kaiserslautern verbrannte das & Jahre alte Töchterchen des Bergmanns Schorcr, in Leimersheim ertrank der Händler Joh. Jak. Jung II., in Ludwigshafcn erstickte an giftigen Gasen in der Sodafabrik der Fabrikarbeiter Gla ser. In Wochenheim starb auf dem Feld an einem epileptischen Anfall der Winzer I. Heim. In Zweibrückcn verlor der Schlosser Martin durch eine Erplosion sein Leben. dLNdurg. Der Maurermeister W. I. Duden in Z:ver, welcher seine Frau durch einen Revolvcrschuß tödtcte, wurde zu 3 Iahren Zuchthaus verurthcilt. Als Motiv zum Mcrde der 77jährigen Wittwe Holzcn in Sürwürdcn wird Furcht vor Enterbung bezeichnet. Es war begründete Aussicht vorhanden, daß die alte Frau ihre Tochter und deren Mann enterben würde, und nm letzterem vorzubeugen, wurde das Verbrechen begangen. Nun mehr hat sich ein Testament vorgefunden, laut' welchem die Wittwe Holzen ihre Enkel zu Erben eingesetzt hat. Der Soldat Johann Heinrich Mucker aus Visbeck, von Profession Schmied, ist wegen Fahnenflucht im Nückfalle durch kriegsgerichtliches Erkenntniß mit Entfernung aus dem Heere und 5 Jahren Zuchthaus verurthcilt worden. Die Wittwe Becker aus Damme hat sich -r-hängt. Der Vollmcier Dietrich Gramhausen aus Ahlhorn ist. ertrunken.
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gegen entzündlichen Rheumatismus. Berichte Über die Erfolge von Ct. Jakob? Oel, welche vor Jahren erzielt wurden und jezt bestätigt werden. l Kyeninattker geh k'.lt 1880. . Hamburg, er Co., Pa. Vier Wochen litt ich an entzündlichem öihcu, matiSmuS. Aerzte konnten meine Schmerzen tcht lindern. Ich war gezwungen im Hause zu bleiben; meine Glieder waren geschwollen. Nach einigen Einreibungen mit St. JakobS Oel waren alleSchmerzenverschmundemmd bei fort geseztem Gebrauch wurde ich gänzlich geheilt. Rojand Z. Leonard. 6 Jahre später -dauernd gkheilt. Hambura. VerkZ Co..Pa.. 19. Okt. vor ungefähr 6 Jahren wurde ich von ent ländlichem RhemnatlSmuS befallen. Nach An. endung von einigen Flaschen Ct. Jakob I Oel war ich vollständig geheilt. Süit Ler. SnSgen bestätige ich mein früher egebene ,eugutß übe, die auLaezetchneten SLirtungen deASt.JakooSOelS. Roland T. Leonard. 018 einem Tenh,LhkriS-2ni 1881-ntttiuT Attleborough, Mass. Im letzten Mal war ich in Folge von acutem NlumatiSmu gezwungen im Bette zu bleiben. Vk.e wurde anaerathen Et. JakobS Oel zu er suchen. Ich that e und war am nächsten Tage so gesund wie jemals. Elijah Eavron, Dexut? Sheriff. ö Zahre später Vollständig gchkilt. Llttleborough, Vass., lg. November IS8S. Ich hatte einen schweren Anfall von akutem RheumatiSmu und war nicht im Stande einen Schritt U ßehen. Ich versuchte alles ohn Ersolg.bl ich St. JakobS Oel anwandte. Gft hellt mich vollständig und ich kann eS emxjehlen. Elijah Sapron, Devut?,Sheriff. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md AyAuMKmnZM HAMBURGER TROPFEN Arsen Muttrankhetten, Leber- u. Magenleiden Vwt, N tntl tttx fünf guitc tLOO i tu ttt Kptthek u hadea. TH CHARLES A. TOCEUtt CO. D1LTXX0&Z.XSI. Cures4 ttemoves Tan Sunburn, Bee Stlnga, Mooqulto and All Inscct Citec, "nrrLEs, rioTcnrs, Utiaiors, Eirtii- narli3, Kad every sorra ossia blemiüics. positf vcly enred Oll CiO uo3t dolicato r'jn witliout lcavinj a ßcar, tj TTox Oi Tt tm.C3Xt. rrico C5ct3.t CCcts. end Cl. At druT--i3t3 er mail. i Th9 Hon PiN Co.. I.cw Lcndon. Conn. I Jttla IIoj PilU for eiCii-lieadaciic, dycpepsia, büiousaecgaad c aoatipaU on Iiqvo no CQTia-L 25c -Tf" ' L-ZZ iXF I alln ikrolhekk ,u kaöen. fjQ AASÄXQ Ö Wen einzigen Zweg V Mannkekrafk vollftändig herzvstrllen. nkilbstdt?,ck,invar unbeilbare jvk,Üevo 0ä (Ikfchlechtskrankheiten sichrr und dauernd zn oeue, serner, genaue usnarunz uver Mani.barkci:! Weiblichkeit ! Ehe ! bind Q nit derselben und Heilung, zeigt das e oiegene Buw xtt ekknnas?l',!rr;"s. Aufl., 250 Seiten mit a lreichea levens treuen Bildern., Wird in deutscher Srracbk l gegen Einsendung ron 2", eentS in PostV tamvs, scrsam rerrackt. frei rerlancr. Qtoii iI.ire. nahe Broadway, Jitn York, V N. V. In Indianapolis. Ind., beim Wuchs ., Adresse: Iuf IlII.lntltnf.1 1 Clln yävdr U. üeyler. w aua velawatQ au SWW? rxi . DOAI'S i li (safüslöie Jas öeste üs Ks7ew! i ; für die Saison 1887. Ml. Cayllor, vssice: 400 Word Wost Jtr. tXT Televion 949. Mozart - ai! c ! jaool) Bog, Eigenthümer. Da größte, schönste rn'o älteste derar tige Lskal in der Ttadt. Die g'räumige nud sö iöa eivgerichtete Halle sieht Vereinen, Logen l tah Privaten zur Abhaltung von Bällen, Sonzer ten nd Persarnmlnngeu unter liberalen Vrki vgen nur Prrfüsuna. ' Deutsche Ijflfßlpn-ßjeiifBP, Etablirt seit 1859. ßMelßgenÖo,, Ecke Nassau end Sprare Street, (Triiuna BnildLins,) New Yorlr betorjea all Arten voo GLmoliäflMMnzenerionmlattforderungettc. filrdiete Zeitung, oicie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. 8&auntliche Dewtsch-Amerikaoiach Zitono liegen in unserem GtachafU-Lokal zur treira Zlnaieht des Publikums au Die Keettrtea Henosg-eber deutscher BUtter werden chtoafSToIl enucht, na ihn Publikationen far unser Beglstraftur zu tbertefiCen. Die besten BörsZen kaust nian l'A H. Ämebcl. S?o. 423 Virainia Hücna t. Mucho'S Ciaanenladen deftndet 'sich in No. 199 Ost Washington Stxabk.
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