Indiana Tribüne, Volume 11, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1887 — Page 1
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NnzeiGen in dieser Spalte tosten 5 Cent per Zelle.
Vazeigcn in welchen Stellen vpfuijt, oder j
offerirt weroen, fiaden unentgeltliche Hufnabrae. Dselden bleiben 3 Tage U?Hen, kZaniv abtx Unbeschränkt erneuert wetten. ruzrigeu, tetlit feil Mittag l U), ctgf ttltn werd, finden noch ara selbigen Tage NnsuaHrae.
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verlangt: Zuker für da befte, infle BtHl u N2Ävr?ak aus! M tgeut'r wird. 50 Pfund zu 81 10 ; 2S P'fld , JÖ t 90- tfti 100 i'fun best Älcie ; 90 für Pfun besttS Hu; für inen glvtzin SaU.it S roh, b t 18. Tk. van Velt, 59 Nord Alabama Sir.
Krurs per 7elegrph. ft.M k e - u 5 l t H t " Washington. 22 Nev. Schönes Wette-, darauf EtkiSrtgen. Ein neue soziales Heil mittel Montreal. 22. Nov. E?zb'.schof ftabre bat angeordnet, daß in allen flirrten für die Wiederberstellung dir welt
ichen Macht deS PJpstek gebetet werde,'
damit alle Uebel aus der Welt verschmm
den.
Editorielleo.
verlangt; Sii tcS Zdchkn. ein Waschen a,,1n. o. 12Z or gift träte 7in
verlangt: : jun,r Ma , roelcher dentfH u ngnsch lxrlSt. 6,.220 ud Mrldla straß 2 SteUegesuche. Vefnch t: Sin "kann mit guten Empfehlung, der mit Ve den vmg'h'n ti", sucht efchäjtiz na. ZZUchzufrajen 29 i.ojKt? Strafe. 27no Zu verkaufen. ZZu verkauf e n: Ein freqnter Saloon. Aug. kunft giebt die Ofstee d. Blatte. Z10da Verschiedenes.
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Barnber
CIo. 10 Wasöiugtou,.
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Todes - Anzeige. Freunden und B, kanten die traurige Nachritt, taß unser geliebter Vatte, Vater und -ohn, Eöw rd Lüm. Vkottmrykr. am Sonntaz, den 20. November, Dbend 10 Uhr im Zler von 29 Jahren und Monaten verschziben ift. Ti B.'erdizung findet tttwoch Nachmittag um Z Uhr, vom Trauerhause, it. 466 Nord larama Ltr aui ftatt. Die trauernden Hirterbttedenen milte Skotrm.ver. Qattln. fttt. tttvafttx, v WakeNttmeyer.k SLnUx, Huri S rhxjftian Vk.ttrneykr.j gjtein. Va.dat S
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AdcnÄ-Untcrhallung cnt Besten der
DaM5U-ekkion deS sozialen
Turnvereins, am
MittlvoH, den 23. November
Abends 8-U)r, in de?
rnurmillxiisall H,
(fxlhee LchulhaZe ) Schluß : Tanzkränzche n.
Eintritt 2S Cent. Damen frei.
.Eonsuniers Bas Trust Company.
VeÜeuerungz-Notlz !
2ittt Anorinur-g 1(8 AuNchuffkZ der IireI!o-n
TOutb ine uffordrung ,ur An,ablna M Pro ut aus a.1t icbnungen iam rundkaxital der
Eonwmer Ga Trft o. erlaffen, zahlbar binnen
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kZidKud, an der Süd Pensolvania Straße, vorzu
frechen und otize re-tkuerunz am oeer vor orm t. D,mdr 1W7 ,u entrichten. Z?'. Claypool, Schatzmeiftcr.
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Dr. W. B. Fletcher,
(früherer Superintendent deS Jndiana) Jrreu.AjYls.)
Office: Hotel Gnglisb ; Ein
ganz an Meridian Straße.
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IST TeIeZ?hgu 381.
(Zicherbeit, Oparsamkelt und
Bequemlichkeit -arm nicht besser gewahrt werden, als
'durch die
Koch-Gas-Ocfcu!
Die Polizei in verschiedenen Städ
en d?s Landes amüsirt sich jetzt, wenn sie
gerade nichts Biffcres zu thun hat, damit.
Bomben zu finden. Entweder wild sie
genarrt, oder sie sucht andere Leute zu
narren. Diese Bombensinderei wird ge-
radezu lächerlich.
Aus New Haven wird gemeldet.
daß die Studenten der dortigen Aale-
Universität von den Borträgen, für die
der Besuch freigestellt ist, in diesem Se
mester fast ausschließlich den CursuS über
SozlalismuZ wählen. Ein Zeichen der
Zeit und ein Mene Tekel für den ra-
biaten Söldling des Capitalismus, Prof.
Sumner, der dort den Lehrstuhl der So-
zialwissenschaften schändet.
In St. Louis ist heute Schulraths-
Wahl. Der Kampf ist zwischen den
Deutschen und den Nativisten und Jrlan-,
dern. Je nachdem die Wahl ausfallen
wird, wird in den öffentlichen Schulen von St. Louis der deutsche Unterricht
beibehalten oder abgeschafft werden. Der
Globe - Democrat" schrieb gestern : Stimmt für keinen Kandidaten, der
nicht ein Feind des deutschen Unterrichts
ist !"
Die St. Louis Tribüne" schreibt:
Unter den 21. Candidaten der schul-
und deutsch - feindlichen Irischen und
Knownothings befindet sich auch nicht ein
einziger, der ein gutes Wort für den deut
schen Unterricht hat."
Hier ist wieder ein neuer Beweis für
den Klaffenhaß und die Klaffenzustiz.
Während des Bierbrauerstreiks geneth ein Streiker Namenö Dietrich mit einem
cab in Streit und versetzte diesem ein
paar Ohrfeigen. Dafür verurtbeilte ihn
der Nichter zu achtzehn Monaten Gefävg-
niß. M2N denke! Achtzehn Monate für
ein paar Ohrfeigen !
Ein Gesuch um Begnadigung wurde
eingereicht.
Das Gesuch war von den Vertretern
von zwanzig Gewerkschaften, außerdem
von über fünftausend Personen unter
schrieben, die diesen Gewerkschaften zum
größten Theile nicht angehörten; eS war
befürwortet von fast sämmtlichen Ge
schworenen, die Dietrich schuldig gespro-
chen hatten und es hatte absolut keine
Opposition. Trotzdem ist es abgewiesen
worden.
Der Fall spricht mehr als tausend
Jungen.
Der große Schweiger" in Berlin
hat auch seine Meinung über den Chica-
goer Justizmord abgegeben. Sie lautet :
B e r l i n, .14. November.
Mr. Pulitzer, Editor New York Warld."
Abschaffung oder Anwendung von
Todesstrafe abhängig von höherem oder
geringerem Fortschritte der Civilisation.
Auf diese selbst kann der Fall in Chicago
keinen Einfluß üben. GrafM.oltke.
Das heißt shr einfach, daß der Civi-
lisation mit der Hinrichtung der Anarchi
sten nicht gedient ist, und ist also eine cf-
fenbare Mißbilligung derselben.
Da die Amerikaner aus den europai-1
schen Staatsmännern absolut keinen Bei
fall herauspreffen können, so Pflichten wir der Bemerkung der N. I. Volkszeitung, daß fie fich an den König von Dahomey
oder an einen Beherrscher von Menschenfreffern wenden müffen, um endlich ein
mal eine Billigung" zu erzielen, voll
kommen bei.
Im heutigen Journal" finden wir
folgende editorielle Notiz :
Die Philadelphia Preß" publizirt die
Portraits von sieben hervorragenden So-
zialisten jener Stadt. Ihre Namen find :
Frederick Fritzsche, W. Leibknecht, Carl Marx. A. Bebel, H. Becker, Julius Vahltelk, HanS Most. F. N. Schwerer,
F. Lasalle, M. Heb und Otto Damme?.
Den Namen nach zu urtheilen, obwohl die
Preß" nicht so sagt, find diese Personen
nicht mit der einheimischen amerikanischen Bewegung identisicirt." In der That, Carl Marx. Ferdinand Laffalle und Andere der Genannten find mit keiner amerikanischen Bewegung iden tificirt, und trotz des Nativismus des Journal" hat Amerika doch keine Män ner von gleicher Bedeutung aufzuweisen. ' Wenn aber das Journal" eS nicht der Mühe werth findet, seine nativistische Gesinnn zu verbergen, so sollte eS doch
seine phänomenale Unwiffenheit nicht so
offenkundig an den Tag legen. Liebknecht und Bebel und gar Carl Marx. Ferdinand Laffalle und F.N.Schweizer, die längst todt
find, als leitende Sozialisten von Ph.la-
delphia zu bezeichnen, ist doch wahrhaftig
ein Bischen zu stark.
Diese amerikanischen Journalisten wis-
sen doch von absolut Nichts in der Welt,
als von ihrem Bischen Beutcpolitik und Aemterjägerei. Allenfalls wlffm sie noch etwas von der Temperenzlerei, das ist
aber auch Alles.
Heute schon soll in New Jork der
Prozeß gegen Most beginnen.
Die Anklage stützt sich auf 451 des
New Jorker Strafkodex, welcher folgender-
maßen lautit : 451. Ungesetzliche Versammlungen. Wenn sich drei oder mehr Personen versammeln, 1. In der Absicht, durch Gewalt irgend eine ungesetzliche Handlung zu begehen; oder 2. In der Absicht, irgend Etwas zu unternehmen, wodurch der öffentliche Friede gestört
könnte; oder 3. Wenn in solcher Ver-
sammlung die Ausführung irgend einer Handlung versucht oder angedroht wird, durch welche der Frieden gestört odcr ir-
gend einer Person oder deren Eigenthum Schaden zugefüzt, oder irgend welche andere ungesetzliche That herbeigeführt werden könnte, ist eine solche Versammlung ungesetzlich und jede an ihr theilnehmende
Person ist durch ihre Anwesenheit, Hilfe-
leistung oder Anreizung eines Vergehens schuldig. Aber diese Sektion soll nicht
dahin gereutet werden, um durch sie das
friedliche Versammeln, von Personen zu gesetzlichen Zwecken, um zu protestircn oder
zu petitioniren, zu verhindern.
Daß diese Gesetzesbestimmungen der
reinste Kautschuk sind, ist leicht ersichtlich
Speziell unter Abtheilung 2 des ange
führten Paragraphen kann man eigentlich.
wenn man will, und Polizei und
Staatsanwalt gerade dazu disponirt sind,
jeden politischen Redner verhaften und anklagen, der etwas heftig spricht.
Gewiß ist bei Abfsffu.g dieser Gesetzes-
bestimmungen nicht an die Anarchisten
und nicht an politische Versammlung
gen gedacht worden, aber sie sind so dehn-
bar, daß man sie nach Lust und Belieben
anwenden kann. Es geht damit, wie mit dem Ausnahmegesetz in Deutschland. Als dasselbe dem Reichstag' vorgelegt
wurde, versicherte man daß es nicht dazu dienen sollte, die Sozialdemokcaten an der Abhaltung politischer Versamm-
lungen zu hindern, und nun dient es doch
dchU.
DaS Gesetz hat eben eine Nase von
Wachs, die man nach Belieben drehen
kann.
gefunden. Sie hatte laen Zunder, an
welchen ein Sttelchhol befestigt trar. Die Bombe war aus einem Stück GaS töhre, sechs Zoll lang, gefertigt und lag in einer Poppschachtel Man wird den Inhalt untersuchen. Amerikanisch. Marion, 21. Nov. Gestern Morgen versuchte Jemand den Saloon von Jacob Fulsett vermittelst einer Dynamit bombe in die Lust zu sprengen. Die
Bombe war auf die Treppe gelegt wer
den
der
Draytnagnlytcn Angst vor Anarchisten.
New ar k. N. I . 21. Nov. Polizei.
Tapittn Charles Gloria, welcher am
vorigen Sonntag einen Mann, der sein.
Halle für eine Ansrchtflen Versammlung
hergegeben bett?, wegen Haltens ctnc8
unoidentlichen Hauses verklagt hatte, er
dielt einen in deutscher Sprache abgesoß
ten Drohbrief, der offenbar von einem
Crank geschrieben ist.
New York, 21. Nov. Eine Anzahl
von Anarchigen, unter denen sich Johann
Rost befand, wollte gestern in ihrem
Sauv'q'rartier eine Versammlung abhal
t:n. AIS sie aber sahen, bj& sie von Po
liz sten und Reportern umlarnrt wurden,
jaben sie ihr Vorhaben aus. Einer der
Leute Namen? Kö.iing wurde wegen thä!
üchen Angriff? auf einen Reporter ver-
Zzastet. Man fand ein Kästchen Patronen
bei ihm.
Ernest KZning, alias Kühne, wurde
unter $1000 JriedenSbürgschaft gestellt.
Wenn er die Bürgschaft nicht beschaffen
kann, wird er aus sechs Monate nach
Blackmell'S Island geschickt. Köning. der
gedroht haben soll, den Reporter zu lö' ken. machte keinerlei Vertheidigung ge!
tend. Bei der Verhandlung im Polizei.
geeicht war weder Most noch ern andirer
der leitenden Anarchisten anwesend.
Schon wieder eine Dynamit
b o m b e.
New York. 21 Nov. Eine Bombe
anscheinend eine ächte Anarchistendombe.
wurde in der 28. Straße nahe der 6. Ave.
, doch war glücklicher Weise der Zun
ausgegangen.
Der Panama-Canal. New York. 21. Nov. Privatbriese.
welche gestern auS Panama eingetroffen
sind, besagen Folgendes-: ES wird ge genmältig keine Arbeit von irgend wel cher Bedeutung am Canal rnrrichit. Die zwei hauptsächlichen Contractorerisirmen
ollen ln financiellen Schwulitäten stecken.
Ein anderer hervorragender Contraktor
beanspkuck.t von der PanamacanalCo. über $90a00(). Gegen letztere sind meh rere wichtige gerichtliche Erkenr.tniffe ad-
gegeben worden, und mehrere Beschlag nahmen und Zwangsversteigerungen werden angezeigt. .Der Canal ist prak
isch todt" sagte dieser Taze ein bekann er Ingenieur, .obgleich die in Paris gz
machten Anstrengungen, den Leichnam zu
qalvanistrtn. demselben noch für einige Zeit den Anschein vom Leben verleihen
önnen.-
Zum Chicag o Justizmord. Chicago. 21. Nov. Eine scheußliche
Grausamkeit dte durch Gemeinheit deS
Sheriffs Matfon'S verursacht wurde, der
den gehängten Anarchisten keine Erlegen heit geben wollte, auf dem Galgen zu
sprechen, ist jetzt erst an den Tag gekom
men. Der Gehülfe hatt! den Verurtheil.
m die Schlinge lose um den Hals gelegt.
anstatt sie wie gebräuchlich fest anzuziehen, indem er glaubte, eS würde, den Opfern Gelegenheit, gegeben zu sprechen. Ehe die Schlingen jedoch fest gezogen werden konnten, gab Matfon da? Signal und
die Favthür fiel. Statt den urmen Men
chen den Hals zu brechen, zogen sich die
Schlingen allmählich zu. und wurden sie
angsam zu Tode gewürpt Alle mit dxm
Falle zusammenhängenden Einzelnheiten
scheinen mitwirken zu wollen, den Abscheu
jideS elrlich und rechtlich denkenden Men
schen gegen die politische Hinrichtung zu
mehren. Verzweifel nde Kohlengräber.
Hazelton. Pa.. 21. Nov. Der
allzemeine Boycott gegen sämmtliche
Händler, welche mit den Grubenbesitzern
Geschäfte machen, ist von den ausge
sperrten Kohlengräbkra für diese ganze
Gegend erklärt wcröen.
Die beiden Au S sätzig e n. Philadelphia. 21. Nov. Der Ge
sundheilSrath ist einigermaßen in Verlegenheit. waS er mit den beiden auSsStzi gen Frauen. Frau Miranda und ihrer Tochter Anita anfangen soll. Beide wohnten bei Iran Nierson. einer Schwe
ster der Frau Miranda. welche keine Ah nung davon hotte, welcher Art die Krank
heit ttrer Schwester sei. Anita ging sogar
zur Schule. JcauMiranda wollte kürzlich
nach Brasilien zurückkehren und hatte sich
ichon aui's Schiff begeben, aber als der
Kapitän erfuhr, daß sie am Aussatz leide,
ließ er sie wieder ans Land setzen.
Wahrscheinlich werden die Gesundheit?
bebörden die beiden Kranken nach einer dir Aussätzigen Colonien in Louisiana oder Canada schicken.
JÖalv:
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Saloon u. Gilliüldchall
e.
Q M. D,tts?.l?rniQ Gtr.
Antrag, dies für drinalich zu erkläre:'. was mit 3SI gegen 173 Stimmen ver werfen wurde. Michelia stellte den Arteaa. die Prä sider.tschaft ganz abzuschaffen. Ein Dringlichkeitkantrag dazu wvre ebenfalls verworfen. Drin Novoleon sandte einen Brief an
Dufou', Mitglied der Kammer und saate darin, dak eS Vklicht dcS Vkaüder
ten sei abzudanken. Zugleich irtimirt
er, ock er selber die geeignete Plrson für die Präsidentschaft wäre.
Schtffönchricdtkn.
Der Kronprinz Berlin, 21. Nov. Am Samstaa erschien in San Remo folgendes Bulle
tin: Die Geschwulst am Kehlkopse ist
fast vollständig verschwunden. Die AthmungSbeschweraen sind fast ganz verschwunden. Die neue Wucherung an der linken Seile des Kehlkopfs ist größer geworden. In Wien ist das Gerücht verbreitet.
daß sich beim Kronprinzen in letzter Zeit
Zeichen von Melancholie kundgegeben haben. Die französische Krisis.
Paris, 21. Nov. Präsident Grevy
hat eS Clemenceau überlaffin, ein Mini sterium ganz nach eigener Wahl zufam menzustellen. Clemenceau ist der uner
tchülterlichen Ansicht daß eS Pflicht des
Präsidenten fei unter den Umständen zu
restgnirtn. Grevy Hot eine Eonferenz
mit Jloquet, Goblet und Jrkycinet in
Gegenwart ClcmenceauS abgehalten. Dieselbe dauerte über drei Stunden, aber
man kam zu keinem Resultat, und Grevy
beschloß, sich noch mit anderen Staat? Männern zu berathen.
In der Deputirtenkammer beantragte
JoliboiS die Constitution zu revidiren, und zwar in der Weise, daß bü Volk den Prüfldenten wähle. Er stellte den
Angekommen in: Havre: .La Normandie von New
York.
QueenStown: Qhio", .Eng
kwd" von New ZZ?rk.
Southampton: Eidcr" von
New )ark nach Bremen.
Plymout h: Bohemia" von New
Z)ork nach Hamburg.
Vom Auslande.
3 " r Findigkeit der Post" wird der M. Z." ein niedlicher Fall mitgetheilt. In der Königlichen Vlindenanstalt zu Steglih wird nr Zeit die Vürstenfabrikation lebhaft betrieben, und da die Arbeiten gut und billig sind, entnehmen viele Garnisoncil ihren Bedarf an Bürsten u. s. w. der Anstalt. Kürzlich ging nun eine Bestellung mit folgender Adresse ein : An die Dircction der Königlichen Pinsel-Anstalt zu Steglitz." Der Schreiber hatte wahrscheinlich sich nicht denken könuen, daß Blinde Bürsten machen können und eine Gcdankcnverbindung zwischen Bürsten und Pinsel richtiger befunden. Der Brief kam indessen, allerdings mit einem Fragezeichen versehen, richtig an, und die Bestellung konnte ausgeführt werden. Eine heitere Geschichte hat sich in diesen Tagen in Herford zugetragen. Dort wurde laut dem amtlichen Kreisblatt an cinem der letzten Abende der ganze Magistrat eingesperrt und längere Zeit gefangen gehabten, ohne daß die ehrwürdigen Stadtvätcr sich irgend einer Schuld bewußt gewesen wären. In wichtige Berathungen über das Wohl der ihnen anvertrauten Gemeinde ver? tieft, war allmählich der spate Abend herangekommen. Endlich schickt man sich zum Heimgänge an, aber alle Thüren sind verschlossen, und der letzte Beamte fortgegangen. Ein Versuch, den im Erdgeschoß wohnenden Schließer zu benachrichtigen, hatte keine Wirkung. Mit
einem Sprunge durch das Fenster aber die Freiheit zu suchen, hatte, abgesehen von der dabei unausbleiblichen Einbuße an magistratlicher Würde, böse Folgen kaben können. Schon hatte man sich in fein Schicksal ergeben, da erschien endlich auf der ganz menschenleeren Straße ein kleines Mädchen. Es wurde angerufen und benachrichtigte nun auf die Bitte der Gefangenen den Schließer, der den crmen Stadtvätcrn schleunigst die goldene Freiheit wiedergab. Dem P. Ll." zufolge, soller. die Behörden in verschiedenen Orten Syriniens massenhaften Giftmorden auf die Spur gekommen sein, welche von jungen Frauen an ihren Männern ver? übt worden sind, theils aus Habgier, theils aus anderen Gründen. Wie das genannte Blatt wissen will, wurden allein in . dem Dorfe Bittgula sieben junge Wittwen unter dem Verdachte des Gattenmordcs verhaftet und dem Bezirksgerichte überliefert. "Außerdem bemächtigte sich die Gendarmerie eines alten, unter dem Namen Vaba Nendusch" bekannten Weibes, welches das Gift für Geld und gute Worte lieferte. Die Untersuchung erstreckt sich, auch auf andere Dörfer. Wenn diese Nachrichten sich bestätigen sollten,, so hätte man e3 offenbar mit einer Angelegenheit zu thun, welche lebhaft an die Zeit der To iana" in Italien erinnert.
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