Indiana Tribüne, Volume 11, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1887 — Page 1

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NÄzeigss in dieser Spalte kosten 6 Cent per Zeile. Laznzea in delcheu Stellen gesucht, oder offerirt teerten, siaden uneutgeltliche Vnfnahme. Diestlö Heftn 8 Tag ftehen, Waare aber sdeschräukt erneuert werdeu. Luzeigen, welche bi RMag 1 Uhr adgegeb Kerzen, finden och um selbigen Tage Lufnahme. WerZavgt.

verlangt: Sin jan,r Kit', welcher deutsch unH englisch spricht. ud Krtdta,ftrab 2t Bcrlanat ein SKlsten für aQjfm.'int Hub,it Ästn Di'ch'n um Süzel Jiachjuf rjn 3io. 29 ord Slabsitna Strafet. 2Uno

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C p I irrt a 4 t n tBiibcn calacfettigt und elder u, uroxa ewge. Aiiirt fitnif. 2ff. Vota. 4?4 Süd

ntdia Strafe. rovr nd tUta edtnu.

Todes - Anzeige.

Freunden und Bekannten die traurig Nachricht.

baß unser geliebter Satt,, Vater und Sohn, Skward Wm. Nottmylr,

a Sonntag, dn 20. November, Abend 10 Uhr im

ÄUer von 29 Jahren und 4 Moneten ekschieten ist.

Di kerdig, findet ittch NachmKtag um 2

Uhr, om TrauerZause, s.4öS Nord Mskama Str.

u statt. Hie trauernden Hinterbliebenen Emllle Kottm.vkr, Sattin. 6t. emxker, Walter Skctmeyer,k jinder. ßarl i ?hrlfllan TRttmW'$iitxn. tkuldarl

NeueS per Telegrspb.

. V t ! ! l z, s s t l e n Wasbington.21.Nov. WSrzlkrk?. schSntS Wetter. Die Krisis in Frankreich Paris. 21. Nsv. In Bezug aus daS neu zu bildende 5k2binet verlautet noch gar nichts. Db Präsident Grevy abdanken rrird. ist durauS nicht wahlschtin lich. Er hält seinen Schmiegersobn noch immer sür unschuldig und für ein Opfer des allgemeinen VorurtbeilS. Gditorielles.

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1

Todes-Anzeige.

rmandtir, und Fruntn die traurige Nachricht,

daß unser geuevk qier n, q,nr, ZlgnS,

gestent früh umNhr im SUer ron 22 Jzhren g. ftrSn ist. Die Beerdigung findet mo-gkn früh um SUHr, om

rrauerhause, flo. 150 Tomn, Strafe. narr, wo

a inlaten nna ZXaxiz Sl,n. utter. Ntdst Veschwtster.

1

In Milwaukee ist der Journalist Dr. Krakowitzer der böswilligen Verleum düng von einer intelligenten Jury schul-

big befunden worden. Er hatte einen Alderman, Namens Dunk einen Bood-

ler" genannt, und dieser hatte sich darü der so beleidigt gefühlt, daß er den Dok-

tor verklagte.

Bei dem Prozesse wurden nun zwar

dem Herrn Alderman allerhand zwetdeu tige Transaktionen nachgewiesen, und eö

ergab sich klar, daß derselbe keine reinen Hände hatte, aber die Schuldigsprechung

erfolgte doch. Die Jury brauchte nur

20 Minuten dazu.

Dr. Krakowitzer war nämlich zur Zeit,

da er den betreffenden Artikel schrieb, Ne dakteur eines Arbeiterblattes und dieser Umstand erklärt die Intelligenz und die Geschwindigkeit der Jury.

Die Budelei ist gerettet und hat eine

Ehrenerklärung bekommen und den Ar

beitern hat man wieder einen KlapS auf

den Mund gegeben.

Bravo ! In einer von der unS durch die

Herren P. Lieber & Eo. zugestellten

Schriften betitelt: Das System der

Hochlizens" finden wir einige äußerst

wichtige und bemerkenswerthe Angaben.

Ueber die Wirkung der Hochlizens in

Bezug auf die Mäßigk.'it liegen absolut gar keine statistischen Angaben in unserem Lande vor, aus denen sich sichere Schlüsse

ziehen lagen. Aber auS statistischen Un

tersuchungen in der Schweiz geht hervor, daß die Trunksucht nicht durch Verminde-

rung der Wirthschaften beeinflußt wird. Im Eanton Bern wo bloß vier Wirthschaften auf je tausend Einwohner kom

men, sterben jährlich acht Personen an

Alkoholismus, dagegen im Eanton alls

wo sechs Wirthschaften auf je tausend Einwohner kommen bloß eine.

Im Eanton Wallis wird aber fast auS

schließlich Vier getrunken, in Bern aber sehr viel Branntwein.

Im Eanton Thurgau kommen sogar

zwölf Wirthschaften auf je tausend Einwohner und die Zahl Derjenigen, welche

an Alkohollsmus sterben, ist sogar noch kleiner als die im Eanton Wallis.

Selbst zugegeben, daß durch Einfüh

rung der Hochlizens die Zahl der Wirthschaften abnehmen würde, was noch kei neswegs sicher ist, so zeigen doch die an

gegeben Thatsachen in der Schweiz, daß deshalb die Trunksucht nicht abnehmen

würde.

Da unter allen Umständen der Genuß

von Wein und Bier an Stelle des

Schnapses das beste Mittel gegen die

Trunksucht ist, so sollte jedenfalls solchen

Wirthschaften, welche ausschließlich diese beiden Sorten Getränke verkaufen, ganz

besondere 'Vortheile eingeräumt werden.

Der jetzige kleine Unterschied von $50 ist vollständig wirkungslos. Dagegen würde

es sich empfehlen, für solche Wirthschaften die Lizensgebühren ganz abzuschaffen, die Polizeistunde für solche Wirthschaften

weiter hinauszuschieben und ihnen das

Oeffnen am Sonntag zu gestatten.

Der Vergleich zwischen den Kantonen Wallis und Bern zeigt aber noch eine an

dere Thatsache. Er zeigt, daß die Lebens

weise in ersterem ein? weit btffere ist, und

das Volk nahrhastere Kost genießt, wäh

rend im Kanton Bern die Ernährung?weise eine schlechtere uud die Kost nicht

nahrhaft ist.

Dieser Umstand läht weiter schließen.

daß da, wo die Ernährungsweise eine gute ist, meist leichte Getränke genossen werden.

wahrend der Schnapsgenuß meist da zu

Hause ist, wo das Volk sich schlecht er nährt. .

Diese Thatsache hat übrigens schon

Liebig nachgewiesen. Es ist die manzel haste Ernährung, welche den Schnapsge

nuß erzeugt, der Schlechtgenährte sucht

die mangelhasten Kräfte durch augenblick-

lich die Nerven anregenden Schnaps zu

ersetzen.

.ES eigtZdieZ, daß die Brauer ein ganz

besonderes Interesse daran haben, sich an

einer Bewegung zu betheiligen, deren Zweck darin besteht, die Lage des Volkes zu verbessern, denn je besser sich das Volk ernährt, desto mehr wird Wein und Bier getrunken, und desto mehr nimmt der Schnapsgenuß ab. DrahtnaHriHten. Barnum's CirkuS verbrannt. B r i d g e p o r t, Conn., 20. Novemb. 2h den Gebäuden welche Barnum als Winttlqurtier für seinen CirkuS gk braucht, brach beute Nacht Feuer auS. Man bemerkte bald, daß das Hauptge büude nicht mehr zu retten war. und machte sich daran die Thiere in Sicher heil zu bringen. Viele d.rielben rissen sich los uns eine Szene furchtbarer Ver wirrung entstand. Mehrere Leute wur den von Elephanten zur Seite geschleude,t Einige Polizisten verfolgten einen Löwen und schössen ihm mehrere Kugeln in den Leib jedoch ohne Wirkung. Drei Elephanten verlrannten, ebenso sämmt liche Tigcr, Leoparsen, Hyänen, Affen und drei Rhinozerosie. ebenso ein Nil Pferd. Der Lözie welcher angeschsssen worden war, gerielh in einen Stall, wo er eine Kuh zerriß. Mn fand ihn daselbst und erschoß ihn. In den Gebäuden befanden sich sechs Wächter, einer derselben w'rd vermißt. Einer der Wächter sagt, daß er als er seineRunde machte, und daö F(ur entdeckt dabe, von einem Unbekannten m t einem stumpfen Instrumente auf den Kaps ge

schlagen wzrden sei, so baß er sofort zu

Boden stürzte. Er habe sich jedoch wie

der aufgerafft und (ade Lärm gemacht, so daß sich die anderen Wächter, welche schliefen, retten konnter.

Ein Lö.ve und mehrere Elephar.t:n sind

in der Richtung von Eton duechge brannt.

DerBerlust betrügt 500 000 bis 700.lX0

Dollar DieBerstcherunz bloß $1(X) 000.

Ein P! e d i u m b l a m i r t. Boston. 20 Nov. Eine der Hit'

vorragendsten sp ritisttsazen Materialisi rungS'Medien dahierwar bis jetzt Frau

Herman B. Fay. welche in einem Zim mer ihrer Wohnung. No. f'rl W.st New ton Straße, ihre .Seancen- veranstaltlte.

Gestern Nachm.tkag sandte dtr .Record zedn junge Männer und zwei Frauen zu

einer dieser Sitzungen, um die Echtheit

der Geistcrmanifistationen kritisch zu un tersuchen. ES waren noch fünszedn an

dere Personen, meist Männer zugegen.

Durch schwere Draperien sperrte man tat Tageslicht auS dem Zimmer ab. In der

einen Ecke befand sich das Eabinet und demselben gegenüber waren ema 30 Sitze

tm Halbkreis aufgesteLt. Ein blasses, träumerisch aussehendes Frauenzimmer spielte auf einer Orgel. Nachdem Frau

gy ibre Regeln bekannt gemacht und

te)er Person Hl abgenommen hatte, ging

oer HocuSpiicus !oS. Eine wiiße Gestalt

tauchte breitn al auS dem Eabirnt auf und ersuchte die Gäste in daS Cadlnt zu

kommen, wo sie von angeblichen Geistern verflordernr Verwandten odrr Freunde begrübt würden. Ein vürtrS Mal tauchte die .Geister.

gestalt auf und ln der Meinung, daß sie

ein durchweg freundlich gesinntes Publi

kum habe, trat sie ziemlich weit in kaS

Zimmer vor. Plötzlich aber wurde sie gepackt, gleich

zeitig zündete ein Mann die Kronleuchter

an. ein anderer riß die Gardinen weg und

ließ daS Sonnenlicht durch die Fenster

dringen. Der .Geist' biß und tr ltzte und

wehrte sich üb r'zaupt verzweifelt, kannte

sich aber der Umklammerung von vier

Männern nicht entziehen und wurde, sowie eS hell im Zimmer war. als F aa Fay ideritifizirt. Im Cabinet fand man

ein paar Sandalen, welche auS je drei

auf einanler genagelten Korkstücken be

standen und welche Frau Fay unter die

Jüse band, wenn sie hohe Gestalten dar justellen hatt'. Die Bloßstellung dieses .Mediums- ist sine vollständige. 5i meisten Besucher und Besucherinnen er zwangen dich die Rückte ihres Geldes. New ?) o r k e r Central Labor Union. New York. 20. Nov. Ein Antrag der Sektion der Baugewttke bei der heuligen Sitzung der Central Labor Union, die Beschlüsse zn Gunsten der Anarchisten ,u widerrufen, wurde auf den Tiscd ge legt. DaS Comite, welche? an den Gouver neur OgleSby abgeschickt worden war, er stattete Bericht. ES wurde beschlossen, d.5 Comite tc fiter in Funktion zu lasten und dasselbe mit dem Arrangement einer Unterhaltung zum Besten der Familien der Erwürgten zu beaustragen. Dieser Beschluß wurde mit 63 gegen 20 Stimmen angenommen. Nina BanZandt. Cbicago, 20. Nov. Man glaubt. taNlna BanZandt bald sterben wird.

Seit dem Tage. ' welchem ihr Gatte

August SpieS hingerichtet wurde, hat sie keine Nahrung zu sich genommen, höch stenö einige Male ein BiSchen Milch. Sie behauptet, sie könne nichts lffen, und ihre Eltern sind geneigt zu glauben, daß sie den Tod suche und verhungern wolle. Ver Qadei.

Doktoren für den Krön . i

pnnjin. i Berlin. L. Nav. S)e nffcrrnl

Dorn und Dettweiler sind ebenfalls in San Remo angekommen, um mit den Doktoren Kraus und Bramann zu kon sultiren. Dem Patienten werden jede Nacht arme Compressen aufgelegt. Dr. Mark Hovklls schläft in dem Zimmer neben dem des Krnlirinjer. ' Deutsch land und Rußland. Berlin, 20. Nov. Odschon nicht Offizielles darüber angekündigt ist. so ist eS doch ein offenes Geheimniß in diplo malischen Kceiser, daß' die lange Unterredung. welche Fürst BiSmarck mit dem Czaren hatte, daraus hinaus lief, daß BiSmarck den Zaren in eindringlicher Weise zur Einstellung des ökonomischen Krieges Rußlands gegen Deutschland zu bewegen suchte. Graf Schuwaloff, der russische Gesandte, hat:eden Czaren schon auf BiSmarkS Argumtnte vorbereit t nnd ihm llngerathen, in des Kanzlers Bcr fchlgze einzuwilligen. Da BiSmzrck'S Vorschläge gecade das Gegentheil der Ansichten deS russischen Premierministers De GierS bezweckten, so gab der Czar Beseht, daß die Arrange mentS zur Reise deS Herrn De GierS nach Berlin rückgängig gemacht werden sollten. WennBiSmarckS Vorstellungen, daß die fortgesetzten Angriffe Rußlands auf den deutschen Handel und die Ver folgung deutscher Kaufleute ein absolutes Hinderniß deS feeundschastlichen Einvernehmens zwischen den beiden Reichen seien, auf fruchtbaren Boden gefallen stnd. so wird der Ankunft des Czaren in St. PeierSburg bald eine Äecanstkuction des russischen Ministeriums folgen. ES deibr. daß Fürst B'.Smarck sehr eingehend und sehr offen mit dem Czaren gesprochen und nicht? verdunkelt Hot, baß er dem Allein Herrscher aller .Ruff?n .reinen Wein ein schenkt?, und ihm genau sagt', waS der Erneuerung der freundschaftlichen Bezie hungen zwischen Deutschland und Ruß land im Wege steht. PrinzWilhelm Berlin, 20. Nov. Die wichtige An. kündigung wird heute Abend gemacht, daß in Folge der Krankheit deS deutschen Kronprinzen künftig der Prinz Wilhelm seinen Vatcr vertriten wird bei allen StaatSCeremonien und zwar auf Befehl de Kaisers. Fürst BiSmarck hat seit seiner Ankunft in Beilin täglich Conferenzen mit Prinz Wilhelm. Letzterer besucht' den Kanzler schon eine Stunde, nachdem BiSmarck in Berlin am Dienstag Abend eingetroffen war. Die Thronrede, welche bei der Eiösfnung des Reichstags am Donnerstag gehalten werden wird, wird bestimmt der kür.f.igen Stellung des Prinzen Wilhelm Erwähnung thun. In off'.ciellen Kreisen ist man ganz besonders erbaut von. der .Besörderung" deS Prin

zen Wilhelm und ganz Deutschland sielt

darin einen Akt, welcher BiSmarkS Füh rirrolle in Deutschland noch mehr Trlfu gen wird. Versammlung im Hyde Park. L o n d o n, 20. Nov. ES wurde heut, kein Versuch gemalt, eine Versammlung im ZraZalgar Square abzuhalten. Da gegen sand eine riesige Versammlung im Hyde Park stotr. Dieselbe vlrlief j'doch ouberordentiich ruhig und eS kam nicht die geringste Störung vor. Die Redner ermähnten die Menge, sich ruhig zu verha'.ten und ihren Führern zu vertrauen welche die Sache im Parlament und auf der Rednerbühne auöfechten werden.

Die Polizei war nicht lehr stark ver treten, hatte übrigens auch nicht das Geringst zu thun. Furchtbares Unglück zur See. L o n d o n , 20. Rov' Der niederländische Dampser W. A. Schölten, de, gestern von Rotterdam nach New Pork adsuhr. stiek etwa 10 Meilen von Dover um 10 Uhr letzte Nacht mit dem Dampfer .Rosa Mary" zusammen und sank fast unmittelbar darauf unter. ES befanden sich auf dem Dampfer 230 Personen. Paffagiere und Mannschaft, und bloß 90 derselben wurden grnttet. Sobald die Nachricht von dem entsetzlichtn Unglück in Dover eintraf, wurden Schiffe zur Rettung der Verunglückten ausgeschickt und S gelang. 90 Personen zu rctten. Zur Zeit deS Unglücks herrschte ein sehr dichter Nebel und der Dampser fuhr nur mit halber Geschwindigkeit und man be merkte von dem anderen Schiffe nichts, bis der Zusammenstob erfolgte. Der Dampfer .Schölten- hatte fünf Boote, doch waren nur zwei davon see

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Mjrris Str. Spar- und leihverein Der VIorriS Spar und L ih.L rein hat fich am Freitag, bei 21. ONod:r organisirt und solzende Direktorium gesahnt: Hen'y Hensch'n, Präsident; 83. H Sanier, icePräsint; Ad. S-d,l. Ekrtär; Fred. Mill.r, SchetzAklster.- Fred, roeckel, Peter Vrrnd, Wm. Richter, Lh.ist. oepver, Ed. dradg. 250 Antheil sind bereit ge,.ichnet. All,, d noch Antjeil zu zeichnen ünfen, kZanen solches thun bet Koepcer Warermann, Ost Marvland Straße; Sebr Bernd, W:st KoniS Straße, Heno 'Hen chen, SchulZ'Seschaft. Lü, eridian Straße, Fred, tk&tl ler, Nohlen O si.e, S2 West Straße, und im Ler samml tnöoZal, Fred, Kro ck?l'S Suloon, Ecke Mor ril pd Meridia, Strafe. Eintritt 25c. Wöchent licher r trag SO:. Dt rfl Einzahlung finde: am jmktten F:eitig tm Novemh.r statt. Oicherbeit. Sparsamkeit und Brquemlickkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Ocfen! tüchtig. DaS Schiff süllle sich rasch mit Waffer und die Szene auf demselden war unbeschreiblich. Die Offiziere und die Mannschaft zeigten grote B:avour und blieben auf dem Posten bis zum letzten Augenblick". Der Dampfer .Schölte:," rrar ein auS' gezeichnetes Sch ff von 1710 Tonnen, wurde vor 13 I ihren s.ebai:t und besaß einen Werth von unesädr 550.000. Die Ladung war ebenfalls sehr Iltlüch lich. Der gereit t.' zweite Qjfizrer deS .Schölten' sag?, der Dampser .Rosa Ma y" habe die Seitenlichter nicht aus gezogen gehabt und man habe geglaubt, derselbe liege vor Anker. Möglicher Wiise sei er gerade in dem Augenblicke, als der .Schollen' herankam, von der Ankerstelle abgefahren und hatte vergesien, die Sei tenlichter aufzuziehen.

Dentsäzc Lokalnachrichten. Königreich Sachsen. - s In Attnabcrg Paul Theodor Schrö' der, Senior der Stadtverordneten. Der Senior einer weit über Sachsen bckann: ten Musikcrfamilie, Johann Friedrich Hofmann, und besten Ehefrau in Großschönern feierten die goldene Hochzeit. Der in Schlei z geborene und in Leipzig wohnende Pferdehändler Franz Hermann Gebhard brachte seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau mehrere Messerstiche bei und erhängte sich dann. Die Verletzungen der Frau sollen nicht lebensgefährlich sein. Die Vorarbeiten zum Baue der Zweigciscnbahn von Groß? Postwitz nach Cuncwalde haben über die ganze Strecke begonnen. Vorläufig soll die Bahn eine Sackbahn bleiben. Der Soldat Friedrich Paul Hanicke aus Lommatzsch hat sich mit seinem Tienstgcwchr erschossen, die Wittwe Müller aus Mickten ha sich ertränkt und der Handelsmann Fiedler aus Schlagwitz hat sich erhängt. In Folge eines Sturzes kamen um's Leben: der Bergarbeiter Wilhelm Hüttcnrauch aus Hernisdorf, der Schieferdecker Teichmann aus Mittwcida und der Bremser Schindler in Ulbcrsdorf ; der Flurwächtcr Fritzsche in Hohenstcin ist erfroren ; der Arbeiter Kreisel aus Königswalde wurde von einem Felsblock erschlagen; der in der Vecher'schcn Stuhlfabrik beschäftigte Zeugarbciter Seltmann aus Nittergrün wurde von einer Transmission erfaßt und herumgeschleudert, bis er todt war; der Fördermann Hermann (Ihn stian Niedel aus Vielau wurde im Fallort eines Schachtes in Ncinödorf zu Tode gedrückt; der Häuer Klug aus Zmickau wurde von hcrcinbrcchendenl Gestein er schlagen. crie Städte. t Pastor Cäsar Ernst Albrecht Krause in Hamburg feierte sein LSjähriges Dienstjubiläum als Prediger an der St. Katharincnkirche. Das Geschworenengericht in Hamburg vcrurtheilte den. früheren Kellner Karl August Winkler, aus Mohrungen, Ostpreußen, gebürtig, wegen Ermordung seines Mitkellncrs Türck in der Postkantine zum Tode. Der Mörder handelte aus Haj; und Raubsucht und todtete sein Opfer mit einem langen Tranchirmesser, indem er ihm über' ein Dutzend Messerstiche, zumeist hinterrücks, beibrachte. Der Bremser Hesse aus Hamburg wurde zwischen 3iothenburg und Tostcdt z'r Tode gefahren. f Der in weiten Kreisen bekannte Mühlenbau-Jngenieur G. Bchrns (InHaber der Aühlenbau-Firma Jaacks & BehrnS) in Lübeck.

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