Indiana Tribüne, Volume 11, Number 62, Indianapolis, Marion County, 19 November 1887 — Page 2
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JRdianapoi:5. Jd.. 19. November 1887. Mohamedaner und Christen. In London verursachte ein Geistlicher Namens Jfaak Taylor auf einem 6on greß der anglikanischen Kirche nicht geringe Aufregung durch die Angabe, daß das Christenthum in Asien und Afrika nur sehr geringe Fortschritte mache, roährend die Lehre Mohameds dort immer mehr Anhänger finde. Die Angabe des Neo. Taylor rourde anfänglich bezweifelt und erregte in mandjtn Kreisen der anglikanischen Gläubi gen sogar einen Sturm der Entnlstung, doch hat Herr Taylor seine Behauptungen durch einen Artikel bewahrheitet, welchen er kürzlich in der Londoner Times" veröffentlichte. Er weist nach, daß nach dem letzten Censusbericht die mohamedanische Bevölkerung Indiens in der Zeit vom Jahre 1871 bis zum Jahre 1831 um etwa 9,250,000, also ungefähr um 25 Procent, zugenommen hat, sodaß in jedem Jahre etwa 000,000 Personen in jenen Ländern zu dem Glauben Mohamcdö zugetreten sind, während die Christen nicht einmal im Stande waren, den zehnten Theil dieser Pcrsonenzahl unter ihre Fittiche zu bringen. Und doch bezahlten die Mohamedaner keine Missionäre und errichteten keine Missions-Anstalten, um andere Leute zu ihrem Glauben zu bekehren. Man ist in Folge dessen zu der Annahme geneigt, daß die Bewohner Asiens und Afrikas von vorneherein eine insiinktmäßige Vorliebe für den Glauben Mohameds haben. Die bedeutendsten Fortschritte in Indien machte noch in der letzten Zeit der christliche Glaube im äußersten südlichen Theile der Provinz Madras, wo überHaupt das Christenthum ziemlich festen Fuß gefaßt hat und mehr Anhänger besitzt, als in irgend einem anderen Theile Indiens. Dabei darf man jedoch nicht außer Acht lassen, daß vier Fünftel aller Christen im District Madras römische Katholiken sind. In den nördlichen und mittleren Prooinzen Indiens, wo der Islam sich stark entwickelt und eine feste Grundlage gefaßt hat, bekehren" sich jedeS Jakzr noch bis in die Gegenwart eine halbe Million Leute ;um Glauben Mohameds, während das Christenthum dort thatsächlich gar keine Fortschritte macht. Die reichste und mächtigste englische Missions-Gesell-schaft in Indien ist die Church Missionary Society, welche ihren letzten Verichten zufolge 841 Missionäre und einheimische Agenten in Indien beschäftigt. Die Kosten dafür betragen ungefähr $250,000 jährlich, und doch gelang es der Gesellschaft trotz der riesigen Geldkosten, im letzten Jahre nur 297 Personen zum Christenthum zu bekehren, eine geradezu lächerliche Anzahl, wenn man bedenkt, daß die Bevölkerung Indiens auf ungefähr 220,000,000 Menschen bezisscrt wird, und daß die Negierung eine christliche ist. Wie aus den amtlichen Angaben ersichtlich, gehörten übrigens von den zu dem christlichen Glauben bekehrten Indiern nur 17 vorher dem Glauben Mahomeds an. Diese Thatsache gewinnt eine um so größere Bedeutung, wenn man erwägt, daß mindestens 55 Millionen der Bevölkerung Indiens Mohamcdaner sind. Auch in den anderen Ländern Asiens und Afrikas, wie z. B. in Persien. Palästina, Arabien und Egypten, spielen die christlichen Missions - Gesellschaften keine große Rolle. Die "Ckurch Miss sionary Society" hat dort ihre Agenten thätig und bezahlt ihnen im Durchschnitt jedes Jahr 60,000. Sie hat dasür das Vergnügen oder die Genugthuung gehabt,' daß sich eine einzige, und zwar eine in einer Waisenanstalt zu Jerusalem besindliche junge Jüdin, zum Christenthum bekehrte. Von dem Mädchen hieß es überdies, daß eö geistig zu schwach veranlagt sei, um für sich selber u sorgen und daß es sich willenlos habe bekehren lassen. In ganz Cgypten und Arabien wurden im Laufe des letzten Jahres nur 19 Personen zum Christenthum bekehrt; die meisten waren die Frauen und Kinder von Missionären. Die praktischen Resultate der Missionäre im Osten sind, wie aus obigen An gaben ersichtlich, durchaus nicht ermuthigend. Auch aus anderen Ländern lauten die Berichte durchaus nicht günstig. So erzielten die 374 bezahlten Missionäre der anglikanischen Kirche auf der großen Insel Ceylon nur den Erfolg, daß 207 Heiden sich zum Christenthum bekehren ließen. Dabei hatten die Missionare allein über $50,000 gekostet. Auch in China gestaltet sich das Verhältniß nicht viel besser. Junkerlicher Uebermuth. Indem landwirtschaftlichen Verein zu Neisse hat kürzlich Herr Szmula, Major und Mitglied des Abgeordnetenhauses, sowie seit dem 21. Februar auch des Reichstages, Vorschläge zur Beseitigung des lanowlrtyichastllcyen cotyltanoes emackt. die tiefer aehänat u werden ver dienen. Um der von ihm als Hauptkrebsschaden der deutschen Landmirthsckaft und als nolae des Manaels an landwirthschaftlichcn Arbeitern bezeichneten übermäßigen Höhe der Produktionskosten abzuhelfen, empfiehlt er eine vcrttandiae"B eschränkuna derFrei,üqiqkeit. Der Wegzug von Ar0 J . ' c beitskräften aus oem nagen -anoe nacy den Stäöten soll etwa in der Weise verbindert werden, daß den Städten aufge- - . ,i , V I ! geben wlrv, von aucn Juzlcyenoen ois mm 4. 1'ebensiab.re ein angemessen hobeS Eintrittsaeld iu erheben. Man
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wurde diesenl Vorschläge, ebinsö toit einem vo.l dem Landschaftsdirektor v. Maubcuge ebendaselbst gemachten, auch die V c r e k e l i ck u n a s f r e i k e i t zu beschränken, zu viel Ehre anthun, wollte man ihnen ernsthast entgegentreten. Es genügt vollauf, sie mitzutheilen, um zu zeigen, wie weit die Begriffsverwirrung und der Uebermuth der Agrarier bereits acbcn. Nur in Betreff der angeblich ; durch den Arbcitcrmangel herbcigeführtcn allzuhohen Produktionskosten erscheint noch eine sachliche Erwiderung angebracht. Es heißt doch wahrlich, zu dem Schaden noch den Spott fügen, wenn Herr Szmula die Löhne der ländlichen Arbeitcr für zu hoch erklärt und ihre Her- j absetzung durch Äeschrankung der vtu zügigkcit anstrebt. Vor ein paar Tagen erst verglich die Rordd. Allg. 'Stq.M die Tagelöhne landwirtschaftlicher Arbeiter im Osten Deutschlands mit denen in Rußland und gab dabei den Tagelohu für Mann 'und Frau zufamm en auf i Mark 05 Pfg. (40 Cents) an ! Ist das etwa ein zu hoher" Lohn? Ist das etwa ein Heidengeld, zu dessen Herabsetzung man die Klinke der Gesetzgebung in Bewegung zu setzen berechtigt wäre ? Will Herr Szmula sich nicht einmal gefälligst die Frage vorlegen und beantworten, wie viele seiner Äeoursmije er selber wohl mit einem Tagelohn von 1.05 M. zu befriedigen vermöchte?! ES ist wirklich kaum glaublich, welches Maß von Unbilligkeit gegen Andere einem eckten agrarischen Gemüth in eigen ist, wenn es sich um den eigenen Vortheil bandelt. ftür sich selber Alles, für die Anderen nichts oder doch höchstens so viel, um sie vom Verhungern m retten. denn man braucht ja Arbeitskräfte" ! sVerl. Volks.zeit.) Sie bitt Htl dicht. Mit patriotischen Schmerzen schreibt die Köln. Zeitung": Die Erfahrungen der letzten fünfzehn Jahre haben zur Genüge aezeiat, dan die Bemühungen der deutschen Verwaltung, die rcichöländische Bevölkerung für das Dcutschthum wieder zu gewinnen, sich weniger an das ! in franzozilchen Anschauungen aufgewachsen? ältere Geschlecht, als vielmehr an die h era nw achsend e Jug end zu wenden haben. Ebenso steht fest, daß die bei letzterer in Betracht kom menden Einwirkungen in erster Linie durch die Schul- und MilitänErziehung vermittelt werden müssen. In Bezug ; auf die Schule liegen nun die Verhältnisse günstig, insofern nur mehr ein verschwindend kleiner Vruchtheil der reichsländischen Jugend derselben entzogen wird. Bekanntlich schickten anfangs der siebziger Jahre zahlreiche Eltern ihre in schulpfllchtlaem Alter stehenden Kinder in französische Lehranstalten, die Mehrzahl wohl in dersicheren Uebcrzeuqunq, daß die durch den Frankfurter Friedensvcrtrag geschaffene Lage nur eine vorübergehende sein werde. In dem Maße, als diese Annahme sich als unhaltbar erwies, verringerte sich der Procentsatz der in s Ausland gehenden Kmder. Vielleicht hat dabei auch die Bestimmung einen günstigen Einfluß ausgeübt, wonach schulpflichtigen Kindern der Besuch ausländischer Schulen nur mit besonderer Erlaubniß der Krcisdirectoren und unter der Bedingung gestattet ist, sich jedes Jahr einer von elsaß-loth-ringischcn Kreis-Schulinspectoren abzuhaltenden Prüfung auch m Bezug aus die Kenntnisse im Deutschen zu untcrzichen. fahrend nun im Lause der Jahre das Häuflein der Elsaß - Lothringer, welche der heimathlichen Schulpflicht entzogen wurden, immer mehr zusammenschmilzt, macht sich in Äezng aus MllltarPflicht gerade der entgegengesetzte Vorgang bemerkllch. Bekannt ist, daß nach der Volkszählung vom 1. December 1833 die einheimische Bevölkerung wahrend der vorausgegangenen fünf Jahre um rund 50,000 Personen abgenommen hat. Unter letzteren besinget sich eine ansehnliche Anzahl junger Leute, welche vor dem 17. Lebensjahre auf Grund eines Auswanderungsfcheincs das Land vcrlassen haben. Daß .außerdem in ben letzten Jahren die Zahl der in u n b e - rechtigter Weise sich in's Ausland begehenden jungen Elsaß-Lothnnger im Steigen bearisfen ist, acht daraus hervor. daß die Militärpflichtigen, welche ohne Entschuldigung von dem Musterungstcrmin wegbleiben, seit fünf Jahren in Zunahme begriffen sind. .Im Zusammenhang damit steht ferner, daß 1831 nur 75 Elsaß - Lothringer wegen Verletzung der Militärpflicht verurtheilt wurden, eine Ziffer, die' in den folgenden Jahren auf rund 1800 anschwoll. fr ffr.rff . r ! c crr vsqjiicijiicn mag nocy aus oie ayrneymung hingewiesen werden, welche man gegenwärtig Tag für Tag zu machen Gelegenheit hat, daß nämlich auch derjenige Theil der reichsländischen Jugend, welcher sich wirklich der Militärpflicht unterzogen hat, nachträglich noch in vielen Fällen dem Dcutschthum entzogen wird. Anscheinend noch in größerer Zahl als in den Vorjahren ziehen in diesem Jahre die kaum von der Fahne zurückgekehrten Neservisten nach Frankreich, um dort Beschästigmig und Verdienst zu suchen. Man hat es hier mit einem Zuge nach Westen zu thun, der an sich keinerlei politische Gründe hat, der schon zu französischen Zeiten bestand und der so tief im Volksleben wurzelt, daß es schwer hält, gegen ihn anzukämpfen. Wie heute die Söhne, so wanderten vor vier oder fünf Jahrzehnten die Väter ins Frankreich". Hier haben sich Tausende von Verwandtcn und Bekannten niedergelassen, welche den Ankömmlingen mit 3tath und That an die Hand gehen, ebenso wie die Pariser Lociet de protection des Alsa-cicns-Lorrains" und andere Gesellschafs, ten die Auswanderung der Jugend aus Elfaß-Lothringen nach Möglichkeit zu fördern suchen. Die Mehrzahl der jungen Männer kehrt zwar später, natürlich gründlich verwälfcht, in die Heimath zurück, um in derselben einen Hausstand zu gründen. Für alle Fälle ist aber das durch die deutsche Schul- und MilitärPflicht Gewonnene wieder verloren. Lei-, der ist es schwer, Mittel ausfindig zu machen, auf welche Weise die elsan-lo-j thringischen Reservisten in der Heimath -f. -fi... ' fluiuujjwynuc roeroen können.
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Herr Wilson. iAus der .Frankfurter Zeitung".) Nach der ..France" hat Präsident Grevy von seinem Schwiegersohne gesagt: Er hat weder mein Temperament, noch meinen Eharakter, er hat Unklugheiten begehen können, ist aber eines Unterschlnfcs nicht fähig. Mein Schwiegersohn ist durch und durch ehrlich, ich bürge dafür. Wenn ich das Gegentheil fllaubtc, so hätte ich nicht gezögert, alle Beziehungen mit ihm abzubrechen." Das mag Alles richtig sein, aber eö genügt nicht. Es hat einmal ein geistreicher Mann gesagt, man sei sehr wenig, wenn man mcht mehr sei, als ein ehrlicher Mensch. Herr Grevy selbst muß zugeben, sein Schwiegersohn habe Unklugheiten begehen können ; aber es gibt eben Positionen, in denen man keine einzige Unklugheit begehen darf, sonst ist man verloren. Auch außerhalb der Unterschleife und sonstiger Vergehen, die vor den Strafrichter gehören, gibt es Dinge genug, die einen Mann unmöglich machen können ; er muß seinen Posten verlassen, auch wenn kein Gericht ihn verurtheilt hat. Mancher einst mächtige Politiker kann darüber aus eigener Erfahrung berichten. Es war ungehörig, daß Wilson im Elvsee seine GcschäftS-Agentur errichtet hat, und es war, wenn nicht förmlich strafbar, so doch im höchsten Grade ungehörig, daß er für seine Geschäftsbriefe den Stempel des Präsidenten der Republik benutzte, um das Porto zu ersparen. Wenn auch alle anderen Beschuldigungen grundlos wären, diese beiden Punkte stehen fest und sind Veranlassung genug, die öffentliche Meinung gegen Wilson aufzubringen. Und es war ungehörig, daß der Präsident der Nepublit Beides duldete. Wenn unter diesein vorläufigen Auögange der Affaire das Ansehen des Herrn Grevy gelitten ;at, so ist Niemand daran schuld, als er elbst. Es kommt etwas Anderes hinzu: Wilson hat nirgends Freunde und hat sich solche trotz seiner bevorzugten Stellung und des Verbrauchs von Millionen auch nicht zu verschaffen vermocht. Man hat ihn oft mit dem Herzog Morny verglichen, aber er ist diesem nur in zwei Aeußcrlichkeiten ähnlich: in der hohen Stellung und in der Verschwendung. Der Herzog von Morny war ein feiner liebenswürdiger Gesellschafter, er verstand es, eine Rolle in der. gebildeten Welt zu spielen, er intcressirte sich für Kunst, Wissenschaft und Literatur, er that viel für Paris, kurz, er sorgte dafür, daß seinen Schwächen eine entsprechende Anzahl Vorzüge gegenüber stand. Paris verzeiht gern kleine und sogar große Schwächen, aber derjenige, dessen Schwächen eS vergessen soll, darf nicht ohne Verdienste fein. Herr Wilson kennt keine Verdienste als seine eigenen; er ist nur Geschäftsmann, nichts weiter. Die Pariser sind gewohnt, von ihrem Staats obcrhaupt einen gewissen Luxus, die Förderung des gesellschaftlichen Lebens und der öffentlichen Unterhaltung, die Unterstützung der Kunst, der Wissenschaft und der Literatur zuerwarten. Freilich ist Herr Grevy zu alt, um für sich ein Haus zu machen, und auch zu sparsam ; aber er versäumt nie, bei allen sich darbietenden Gelegenheiten fein Interesse für Alles zu zeigen, was die Öffentlichkeit interefsirt. So z. V. besucht er jedes Jahr in fcierlichcr Weise mit Frau und Tochter den Salon ; nur Wilson ist bei diesem Vcsuche nie an seiner Seite gesehen worden. Seine Geschäften erlauben ihm derlei Allotria nicht. Er hat es ferner versäumt, die Lücke, die durch das Alter und die Gewohnheiten des Präsidenten im Pariser Leben gelassen wird, auszusüllen, indem, wenn nicht der Präsident, so doch der Schwiegersohn des Präsidenten ein großes Haus zu machen und einen Mittelpunkt aller öffentlichen Interessen abzugeben hätte. Dazu haben ihm seine Privatangelegenheiten kcineZcit gelassen. Albert Wolfs widmet dieser Seite der Affaire im Figaro" einen sehr bezeichnenden Artikel, in dem er u. A. sagt: Herr Wilson hat nicht begriffen, daß, wenn Paris für einen König eine Messe werth ist, es für den Schwiegersöhn des ersten Beamten der Jtcpublik wohl werth ist, daß er wenigstens den Schein wahre, als kümmere er sich um dasselbe. Man hörte von Wilson nie anders, als inVerbindung mit Geschäften reden ; man sah ihn selten und er blieb Allem fremd, was Paris intcressirte; man verdankt ihm nichts von Allem, was einen Mann auch nach seinen Sturze sympathisch macht. Außer seinem Geschäftsbüchern intcressirte er sich für nickts : er bat in den sechs Jabrcn seines Ausenthalts im Elysöe nichts'sür Paris gethan. Die Künstler ließen ihn kalt, um Dichter und Schriftsteller kümmerte er sich keinen Deut. Außerhalb der Welt, in der man nur Geschäfte macht, hat er keine rcundschast erweckt unter denen, die denken und arbeiten. .Er lebte von Allem, was den Reiz und den Ruhm von Paris macht; er hat keinen künstlerischen Versuch unterstützt, keine Kundgebung der Intelligenz gefördert. Für ihn war Paris nicht die große Hauptstadt mit zwei Millionen Einwohncrn, die bereit sind, dem Schwiegersohn zu apllaudiren, wenn er im Elysce einen würdigen Platz auszufüllen gewußt hatte. Für ihn bestand die Welt nur aus seinem Audleuzzimmer und 20,000 Ak tenbündcln." Schließlich constatirt Albert Wolfs, daß der Sturz Wilsons kcinem Menschen nahe gehe und nichts zurücklasse, als den Schmerz eines alten Mannes und einen Flecken der Mißachtung für das Land. Im b r i t i s ch e n M u s e u m sind zur Zeit eine Anzahl der ältesten biblischen Handschriften ausgestellt. Bcsonders erwähnenSmcrth ist unter denselben der Eoder Alerandrinus, aus dem S. Jahrhundert, mit griechischen Uncialbuchstabeu auf sehr dünnem Pergament geschrieben. Dieses Manuscript wurde dem König Karl I. von Eyrill, dem Patriarchen von Eonstantinopel, geschenkt. In demselben Schaukasten befindet sich auch die von dem Diaconus Johannes im Jabre 755 der seleucidischcn Acra, dem Jahre 464 der christlichen Zeitrechnung, in Armid niedergeschriebene syrische Ueberseuna 'der Genesis und des Exodus. j Man hält dieses Manuscript für das j älteste, welches ganze Bücher der heiligen Schrift enthält.
Vom Jnlande. Inder Um.gegend von Vran ford in Connecticut treibt sich gcgenwärtig ein wildes Mädchen" Namens Lizzie Hearn herum, welches erst vor einigen A!onaten aus der Irrenanstalt zu Middletomn entlassen worden war Sie wurd.e in ihr Elternhaus gebracht, entwischte jedoch aus demselben und flüchtete sich in die Wälder, wo sie bereits von mehreren Jägern gesehen worden ist. In einem der Zuflüsse der Chigonect-Vai in Eumberland Eounty, Neu Schottland, wird gegenwärtig ein Floß von 25,000 Baumstämmen von 30 bis 75 Fuß Länge gebaut, welches nach New ?)ork geschafft werden soll. Diese Holzmasse würde genügen, um 75 Küstenschooner von je 140 Tonnen befrachten. Freilich ist es die große Frage, ob das Wagniß gelingt. In Philadelphia wurde dieser Tage iu der Nähe von Horticultural Hall im Fairmount Park der Grundstein zu einem Gocthe-Denkmal gelegt. Die Ceremonie wurde von Herrn Eichmann, dem Großmeister des Frcimaurer-OrdenS im Staate Pennsylvanicn, vollzogen. Herr Otto Schoettel hielt eine Rede iu
deutscher, und Richter M. Arnold eine solche in englischer Sprache. Eine grgßartige Schenkung ist der Stadt Cambridge in Massachusetts zu Theil geworden. Der früher dort wohnhafte, jetzt in Californicn ansässige F. H. Pinge hat sich erboten, eine neue City Hall sowie eine Industrieschule zu bauen und ein Grundstück für die Errichtung einer Hochschule der Stadt herzustellen. . Der Werth der Schenkung bcläuft sich aus $550,000. Einen reichen G oldfund haben, wenn die übermittelten Nachrichten wahr sind, die Goldgräber Barrington und Harlan in den Santa PreataBergen, etwa 10 Meilen südlich von Prcscott in Arizona, gemacht. Ganz nahe der Oberfläche haben sie auf ihrem Claim" in drei Tagen für $15,000 Gold gewonnen. Die'goldhaltigeAder ist 13 Zoll breit und 8 Zoll dick, und man hofft, daß sie sich aus eine größere Entfernung hinzieht. Der erste Schritt zu den Arbeiten an dem lange geplanten HarlemSchisfskanal in New 3)ork ist gethan. Man öfsncte nämlich die Angebote für die Ausgrabung von 150,000 Kubikyard Erde, wodurch ein Durchstich durch Dykman's McadowS" hergestellt werden soll. Die Angebote gingen von 8225,000 bis herab auf sIS4,500. Das letztere Angebot machte John Sattealce von Englewood in New Jersey, und er wird, wenn seine Bürgen sür gut befunden werden, den Contrakt erhalten. In Jefferson in Teras ist ein gewisser Peter Wright einem Meuchelmördcr zum Opfer gefallen. Wright saß Abends im Kreise seiner Familie und unterhielt sich mit derselben ganz gemüthlich, als plötzlich ein Schuß erklang und eine Kugel ihm den Kopf durchbohrte. Zur Zeit des Meuchelmordes waren die beiden Thüren des Zimmers, in welchem Wright saß, offen gewesen. Ein Mann Namens Nethan Phillips wurde von dem Sheriff unter dem Verdachte verhaftet, den feigen Mord begangen zu haben. JnVing Hamptoni m Staate New Fork befinden sich mehrere weibliche Stimmgebcrinnen in Schwulitäten". Es wird darüber gemeldet: Die nächste Grandjury wird darüber entscheiden, ob die elfi Frauen, welche am letzten Dienstag im Interesse der Prohibitionspartei in Katlcville ihre Stimmen abgaben, das Gesetz verletzt haben. Fünf Männer haben bei dem Districts-Anwalt Klage gegen die Frauen erhoben, und der Beamte erklärt hierauf, daß die Angeklagten vor die Grandjury gebracht werden sollen. Außerdem sollen mehrere Männer, welche die Frauen an die Stimmkästcn brachten und denselben Tickets verschafftcn, angeklagt werden, da Personen, welche Leute beim Wählen unterstützen, von dem: sie wissen, daß sie nicht stimmberechtigt sind, ebenfalls wegen GesetzesÜbertretung zur Veranwortung gezogen werden können." Auch in TeraS beginnt jetzt der Obstbau emporzublühen. Gesellschaften sowie Einzelne treffen Vorbereitungen, Obstgärten anzulegen, welche Hunderte von Ackern Land umfassen sollen. Landagenten reden bei der Bezeichnung dn. Ländereien, welche sie zum Verkauf ausbieten, jetzt auch von Obstland. Die Ueberzeugung, daß das Obst eines der großen Zukunfts - Erzeugnisse von Teras, besonders von Ost-Tcras, sein wird, hat jetzt in gewissen Kreisen fast allgemein Platz gegriffen. Thatsache ist, daß besonders die deutschen Farmer in Teras sich schon seit einer langen Reihe von Jahren Mühe gegeben haben, Obstgärten anzupflanzen, ohne daß es ihnen gelungen wäre, nennenswerthe Erfolge zu erzielen. Für Aepfel, Birnen und Pflaumen scheint Teras einmal nicht geschaffen zu sein, obgleich es dort stellenweise sehr gute Pfirsiche und sogar Feigen und Orangen giebt. Die New Yorker Einwände-rungs-Commission befindet sich in großer Finanznoth. Als den Angestellten im Castle Garden dieser Tage ihr Gehalt für den Monat Oktober ausbezahlt wurde, mußten sie eine von den Commissären verlangte Erklärung unterschreiben, wonach sie sich verpflichteten, die Commissäre für Lohnforderungen vom ersten Oktober ab nicht verantwortlich halten u wollen. Da die Kopfgelder zunächst m die Vundeskasse fließen, so können die Einwanderungs - Commissäre dieselben nur auf Anweisung des Finanz - Secretärs Fairchild bekommen. Der will aber mit dem Gelde nur herausrücken, wenn die Commission ihm genaue Rechenschaft über alle ihre Ausgaben abgelegt haben wird. Uebrigcns ist es eine bekannte Geschichte, daß es im Castle Garden nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Es würde gar nicht schaden, den dort angestellten Herren etwas genauer auf die Finger zu schen. Im S u p e r i o r - Gericht zu New Z)ork ist dieser -Tage ein Urtheil gegen den Präsidenten von Venezuela gefällt worden. Die dortige Staatsztg." schreibt: GeorgeWilson hatte bekanntlich gegen Guzman Vlanco, den jetzigen Präsidenten von Venezuela, und gegen George Turnbull einen Proceß eingcleittL in welchem er $2. 194000 forderte.
Der Kläger gab an. daß" Cyrenius C. Fitzgerald, eiu Bürger . der Ver. Staaten, mit der Regierung von Venezuela einen Vertrag abschloß, der später von dem Vundesrath und dem Congresse jener Republik ratisicirt wurde. Nach diesem Vertrage sollte Fitza?rald einen Landstrich von sieben Aüllivnen Ackern
j auf 09 Jahre in Besitz nehmen. Er und ! die hier incorporirte Manoa Company" traren auch am 22. September 1883 den Besitz dieses Landstriches an. WieWilson. einer der Actionäre der lctztaenann- ' tcn Gesellschaft, nun behauptet, vcrbündeten sich Blanco und Turnbull, um die Gesellschaft des Klägers in ihren Rechten zu schädigen. ?llS Vlanco im Jahre . 1885 zum Präsidenten von Venezuela gewählt worden, habe er nach Antritt seiucs Amtes die Concession der Manoa Co." widerrufen, und diese wurde aus dem Besitz gedrängt deshalb forderte der Kläger den Ersatz. Richter Frcedman fällte ein Urtheil gegen Blanco, der sich an dem Processe gar nicht betheiligt hatte und wies eine Sherisfs-Jury an, die Höhe des Urtheils festzustellen. Deliticbe Lokal - ocackrtcbt u Provinz Hannover. j Die in OstfricSland weit bekannte Marketenderin aus den Freiheitskriegen von 1813 und 1815,' Karoline Reck, allgemein Karlinemöh" (Karolinewäsche) genannt, in Moordorf. Der Drechsler Konrad Koch von Blender, der Schiffer Meyer von Grünendeich und die Wittwe Kraus von öoyersbauscn sind ertrunken : ! der Bergmann Kunst von Vrcdenbeck starb während der Amputation eines BeiI nes, das er bei einem Falle gebrochen ; in olge elncS Sturzes kamen um s Leben : der Arbeiter A. Garbade von Kirchhuchtingen und der Gastwirth Liebke von Lche. Es wurden verurthcilt: Wegen Raubs der Maurergeselle L. F. Grobe von Hannover zu G Jahren Zuchthaus ; wegen Nothzucht der Bergmann Heinrich Widdcl von Hohenboftel zu SJahrcnGcfängniß; wegen Unzucht der Äfchlergeselle Konrad Schmidt von Jscrnhagen zu 18 Monaten Gefängniß; wegen Meincids die Ehefrau Luife PlunZ, geb. Flügge, von Münder, zu 4 Jahren Zuchthaus. Provinz W e st f a l c n. In Bielefeld feierte Rentner Markus Jordan seinen 108. Geburtstag. Unter Betheiligung einer großen Anzahl von Vereinen von nah und fern beging d!e Liedertafel" in Herford den 50. Iahrestag ihrer Gründung. f Zu FclSburg der feit 18S6 in Oesterreich ansässige Gras Elcmcns v. Westphalen, Generalbevollmächtigter des regierenden Fürsten Johann von und zu Lichtcnstcin, ein Sohn dcS zu Beginn des vorigen Jahres im benachbarten Lacr verstorbenen Grafen Clemens August Wilhelm v. Westphalcn. Unweit des Haardter BahnHofes wurde der kürzlich wegen MünzVerbrechens zu 9 V!onatcn Gefängniß vcrurtheilte Schlosser F. Bruch aus Fickenhüttcn mit durchschnittenem Halse todt ausgesundcn. R h e i n p r o v i n z. f Freifrau Abraham von Oppenheim, der die Stadt eine ganze Reihe milder Stiftungen verdankt, in Köln. Der Polizciwachtmeister Frankein Düsseldorf wurde auf einer Dienstrunde vom Schlage getroffen und sank todt zusammen ; der Schleifer Picard im Geschäft der Firma Fred. Esser & Eomp. in Elbcrfcld wurde von dem abspringenden Stücke eines SchlcisstcincS erschlagen und der ViccFeldwebel Hüncmann vom SS. Jnfante-rie-Rcginlent, der nach Emmerich zum Stcuerdicnst abkommandirt war, ist ertrunken. Das Haus des Bäckers Schrocr zu Wcitkamp ist durch Feuer zerstört worden. Es feierten : die diamantene Hochzeit der Rentner Wilhelm GiSkeS und und Frau, geb. Strucken, in Line: die goldene Hochzeit das Ehepaar Adain irnd Maria Sophie Hahnen in Oedt; das 50 jährige Dienstjubliläum dcr Steucrcin? nchmcr Simon in Lcbach. Provinz H e s s en - N a s ss n. t In Cassel der Geheinig Negkerungsrath a. D. (5arl v.Motz. Die (5helcutc Zimmermann Krcnz in Cassel gingcll lvegcn Geschäften aus, ihre beiden Kinder, einMädchen von 5 und einen Jungen von 7 Jahren, allein lassend. Vorher hatten sie den Stubenofen fest eingeheizt. Als sie zurückkehrten, fanden sie das Zimmer mit dland) angefüllt ; das vor dem Ofen liegende Holz hatte Feue? gefangen und war langsam verkohlt. Die Kinder waren erstickt. f Der katholische Pfarrer Pas; in Hachcnj bürg. In Dornholzhauscn wurde j die Tochter des Rentiers W., ver- , heirathete Flügel, mit ihrem 7 Jahre I alten Knabcn anscheinend todt im Bette I aufgefunden. Das Zimmer war voli öioylengas, das einem desccten frtiuosm entströmte. Frau Flügel wurde wieder zur Besinnung gebracht, das Kind jedoch erlag. Dcr Goldarbcitcr Fritz Gcrlach aus Hanau hat sich erhängt. Der Korbmacher Christo j Wernharo aus Beiseförth ist ertrunken und der Töpfer Ludwig Grün aus Dreihauscn wurde in einer Thongrube verschüttet und todt ausge? graben. H e s s e n - Q a r m st a d t. Der Apotheker und Reserveoffizier Dr. Meyer aus Rcichclsheim war von dem Arzt Dr. Weidmann wegen eines verweigerten Darlehens brieflich auf's Gröblichste beleidigt worden und hatte diesen, nach Entscheidung des Bezirkskommandos, gefordert. Meyer wurde in Darmstadt zu 2 Tagen Festung, der Kartellträger Dr. Schwarz zu 1 Tag Festung verurthcilt. Der Lehrer Backes in Darmstadt feierte die silberne Hochzeit. Dcr Schuhmacher Braig in Alzey schoß sich im Hause seiner Eltern mittelst einer mit Wasser geladenen Pistole in den Mund und blieb auf der Stelle todt. Eine unheilbare Krankheit soll ihn zn dem Schritte bewogen haben., Wegen dcr herrschenden Masern mußten in Laubenheimdie Schulen geschlossen werden. MrrsÄuumpsetNn. lange deutle , Pftisen. Ciaarrensdiden etc. hü Wt. j PZuöo. Wst 199 OB Waidinutcn gprj Die besten T'tmter. hul iai de, H. Schmedtl. No. 423 Lirotnm Äöue.
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