Indiana Tribüne, Volume 11, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1887 — Page 2

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Erscheint - stigliH NAd SentttSS. trjXtf tari5 .SriJant K5t dkch des S5:sj13 ' e?e, iü tfltiisss '.SriEis itU jtt S8$. ii.M3MÄ?:t 3iiS. Cl W ls ?' ?tl 33 1 Office i29ö,Sasäc:nDüi!. JnUaneoliZ,Jnd., 18. November 1887. Angenehme Zeugenschaft. In Lancasier Eounty in Pennsylva nien, einem der reichsten Eounties in den Ver. Staaten, welches aus seinen landwirthschaftlichen Producten allein jedes Jahr einen Reingewinn von ungefähr $10,000,000 erzielt, ereignete sich kürzlich folgender Vorfall, welcher ein glänzendeZ Licht" auf die amerikanische Rechtspflege wirft. In der Nacht zum 11. December 1836 war in Lancaster Citn ein fleißiger und nüchterner Eisenbahn-Angestellter Namens'Elmer E. Quiglen auf dem Wege nach seiner Behausung begriffen. Er hörte in einem Hause an einer der Nebenstraßen, durch welche er zu gehen batte, das Geschrei von Kindern, welche s:!ner Meinung nach auf eine unbarm? herzige Weise geprügelt wurden. Während er noch auf dem Trottoir unentschlössen stehen blieb, stürzte aus dem Hause eln gewisser Reddo Jacobs heraus und richtete an ihn die Aufforderung, sich sofort weiter zu begeben. Quigley wollte diefer Aufforderung nicht gleich Folge leisten, und Reddy Jacobs eilte daraushin wieder in's Haus zurück, aus welchem er ein langes Schlachtermesser holte. Mit diesem Messer hieb er auf eine solche fürchterliche Weise auf Quigley ein, daß derselbe todt auf dem Platze blieb. Den Mord hatte ein umherziehender Schccrenschleife? Namens Joseph Sonnenmoser mit angesehen. Die Polizei kam zur Stelle, als der Mord bereits vorüber war, und verhaftete den Scheerenschleifer, um ihn als Hauptzeugen bis zur VerHandlung des Processes, beziehentlich bis zur Verhaftung des eigentlichen Mördcrs in Gefangenschaft zn halten. Nach einigen Tagen war man auch glücklich so weit, daß der Mörder, ein übrigens in weiten Kreisen berüchtigter Verbrecher, gefangen genommen und gleichfalls in'S Gefängniß abgeführt wurde. Di: Wege der amerikanischen Justiz sind indessen nicht nur wunderbar, sondern häusig auch sehr langsam. Neddn Jacobs, der Mörder, und der Zeuge der Mordthat, Joseph Sonnenmoser, mußten beide im Gefängnisse bleiben, bis der Mordvroceß Anfangs dieses Monats zur Verhandlung kam. Der Scheerenschleifer hatte 293Taze lang im Gefängnisse zubringen müssen, blos weil er dos Unglück hatte, nicht genug Geld zu besitzen, um für sein Erscheinen vor Gericht Bürgschaft stellen zu können. Es war nichts natürlicher, als daß er für die Zeit seiner langen Haft Zeugengebühren forderte und zwar bescheiden genug einen Dollar per Tag. Der Antrag wurde von den Nichtern von Lancastcr Eounty pflichtschuldigst in Berathung genommen. Sie gestanden wohl ein, day der Mann zu einer Entschädigung für seine lange Haft berechtigt sei, doch hielten sie seine Forderung für viel zu hoch. Er dürfe so entschieden sie allerdings an Zcugengebühren für di: Dauer seiner unfreiwilligen Haft einen Dollar per Tag rechnen, aber da er gleichzeitig von dem Eounty Lancaster beherbergt und verpflegt worden sei, so seien doch mindestens $2 die Woche in Abzug zu bringen ; es sollte ihm demnach für die Dauer feiner Haft von seinen Zeugengebühren der Betrag von $3 die Woche für Wohnung und Beköstigung" abgezogen worden! Der Scheerenschleifer gab sich mit dieser Entscheidung nicht zufrieden und wandte sich mit seiner Forderung an die Eommissäre von Lancaster Eounty. Anfänglich waren diese Herren geneigt, ihm auch wirklich die geforderte Summe von $293 zu bewilligen, aber das hochweise Gericht" wollte darauf nicht eingehen. Die Verzapfer amerikanischer Gerechtigkeit meinten, die Eommissäre dürstendem .Staatszeugen" Sonnenmoser nicht mehr oezahlcn, als $1 per Tag mit Abzug der bewußten $2 per Woche. Thäten sie eS dennoch, dann müßten sie den Mehrbetrag aus ihren eigenen Taschen decken. Diese Entscheidung regte die Herren Eommissäre sehr auf. Es siel ihnen natürlich nicht ein, für fremde Leute das Kostgeld im Eountygefängniß zu bezahlen, und die Folge davon war. daß sie sich weigerten, dem armen Scheerenschleife? auch nur einen Eent zu bewilligen. Lancaster Eounty in Pennsylvanien ist, wie bereits erwähnt, eines der reichsten Eounties in den ganzen Ver. Staaten. Jetzt besindet eö sich einem armen Teufel gegenüber, welcher das Unglück gehabt hat, der Zeuge einer Mordthat zu sein, deren Verhinderung absolut nicht in seiner Macht lag. Für sein Unglück, daß er sich qerade zur Zeit des Mordes an Ort und Stelle befand, hat er mit ein?r fast- einjährigen Gefängnißhaft büßen müssen, und trotzallcdem will man ihm . sür seine Einkcrkcrunq nicht einmal die Zeugengebühren bezahlen, auf welche er Anspruch erhebt. Das reiche Eounty Lancaster und die selbstzufriedene amerikanische Jinm haben emen Enolg errun gen, auf den sie stol; sein können. Der Mann, den sie in ihren Klauen hatten. war ja nur em armer Scheerenschleifer.' Fretlwiesel für Nustralien. ' (5in bekannter Thierhändler in Liveraal Namens Eroß hat vor einiaer Zeit den Auftrag erhalten, eine Menge von Frettwieseln oder Frettchen aus England nach Neu Seeland zu schicken, wo die Thiere dazu benutzt werden sollen, um ,?dort überband nehmenden Kaninchenvest ein Ende zu machen. Er ist seinem Auftrage infofern nachgekommen, als er 220 Frettchen wirklich aufgebracht und Nard eines Dampfers befördert hat, welcher sie nach ihrem Bestimmungsorte brinaen soll.

Die Bestellilng ist auf NechiMn eitteS

wohlhabenden (chafzüchters in Neu Seeland erfolgt, nielcher sich vor den wilden Kaninchen nicht mehr zu helfen weiß. Die Thiere sind dort so zahlreich geworden, daß sie den Schafen alles Futter von der Weide wegfressen, und daß viele dortige Vieh- oder Schafzüchter sich der Gefahr ausgesetzt sehen, daß ihr ganzer Reichthum an Vieh wegen Mangel an Futter zu Grunde gehen muß. Bekanntlich wüthet auch auf dem Festlande von Australien die Kaninchenpest und hat dort arae Verheerungen angerichtet, während jedoch die Australier in C.b Cl . UT rfiii tAf. Islt Arts.A.H 1 UJlcIl -puiliuucuitii uvu uiytuycuhctt noch immer wichtige" Debatten j kalten, hat der Neu Seeländer Kaufmann ' ocn vsuer vci ucu .yuuitwi ijcpuui uuu (i! f. n u i ....W auf eigene Rechnung zetzt den erjuch qemacht, dem ihm und seinen Nachbarn drohenden Nuin vorzubeugen. Er ist der Ansicht, daß die Frettchen, welche beranntllch Tooremde der Kaninchen und, mit denselben so aufräumen werden, daß die Gefahr der Kaninchenpest" dald vollständig verschwunden sein raub. Es kostete keine geringe Mühe, um die Frettchen zu sammeln und derart mit Lebensmitteln zu versehen, daß sie die Fahrt nach Australien zurücklegen können. An Futter" befanden sich für die Frettchen an Vord des Dampfers, roth cher sie mitnahm, 10 Säcke voll Schiffszwieback, 275 Blechbüchsen condensirte Milch und 750 lebendige Tauben. Auerdem waren mehrere sonnen eu nothwendig, um für die Frettchen Lagerstatten zu bereiten, ferner mußte auch eine nicht unbedeutende Ladung Welsch- . ' C l. i C körn genommen weroen, um oami! oie Tauben zu füttern, ehe sie selber den gcfräßigen Frettchen zum Futter vorgeworien werden. Jesse Pomerry laiede? einmal. Der bekannte fürchterliche Mordbube Jesse Pomeroy, welcher gegenwärtig in dem Staats-Zuchthause zu Charlestown in Mazsachusetts verweilt, hat wieder einmal von sich reden gemacht. Die Beamten deS Gefängnisses klagten schon seit langer Zelt, daß der junge Jesse schlimmer sei, als alle übrigen Gesängenen zusammengenommen, und daß er sich immer mit Mord- oder mit Fluchtgcdankcn trage. Auf eine bisher noch nicht bekannt qewordene Weise gelang es ihm, in den Besitz einer etwa 8 Zoll lang stählernen Ütilt und eines langen Meters zu gelangen. vermittels oer freue verwandte er die Klinge des Messers in eine Säge, und benutzte die letztere, um die Steine m der Gefangnlßmauer in seiner Zelle gerade dort durchzubohren, wo sich die Gasleitung befand. Als die Steine von ihm entfernt und so zubereitet waren. daß er sie jedesmal wieder aus ihre alte (stelle bringen konnte, ohne daß er Gefahr lies, daß seine hatlakeit von den Beamten des Gefängnisses entdeckt werden würde, durchschnitt er mit seiner Sage die Gasrohre, welche durch die Wand seiner Zelle führte, und zwar auf eme so vorsichtige Art, daß diesclemand aufsiel und daß in seiner Zelle nie der Geruch von Gas verspürt wurde. Dann wartete er die seiner Meinung nach günftlgste Gelegenheit ab, ließ durch die Oeffnung in der von ihm durchschnittenen Gasrohre so viel Gas ausströmen, daß seiue Zelle damit vollständig angefüllt war und warf ein brennendes Streichholz in die Wandung, wobei er die Idee haben mochte, daß eine Erplosion folgen und die Sprengung der Mauer herbeiführen wurde, sodaß er die Flucht ergreifen könnte. Er erreichte seinen Zweck, insofern es sich um die Ervlosion handelte, sonst aber nichts. Das ga'.ize Zuchthaus erbebte in seinen (runovcsten, als gerade die mei sten Gefangenen bei ihrem Mittagessen waren. ljit Beamten eilten mit lyren Revolvern in der Hand in den Flügel des Gebäudes, wo die Erschütterung erfolgt war, und gelangten auf diese Weise bald in die Zelle von Jesse Pomeroy, aus welcher der Gasgcruh am stärksten strömte. Tort lag der junge Mordbube bewußtlos auf dem Boden. Sein Haar auf dem Schädel und die Augenbrauen waren verbrannt, und sein ganzer Leib zeigte Spuren, daß das Gas m der ganzen Zelle erplodirt war und ihn stark verbrannt hatte. Bald war auch der Gefangrnßarzt zur Stelle und brachte Jesse wieder zum Bewußtsein, worauf er die Wunden desselben versah, so gut wie dies eben anging. 'Trtttr fifrtr'it rirt Sr 5 Ullll VtUUU IUUII Vlil VUiVltVlktVltil nach dem Hospital, wo er sich noch gegenwärtig befindet. DaS aus der entzweigeschnittenen Roh entströmende Gas hatte allerdings viel Unheil angestiftet, aber jedenfalls nicht in der Weife, wie Jesse dies erwartet hatte. Ein Theil der Mauer war geborsten, aber nicht weit genug, um einen Menschen durchzulassen. Uebrigens hätte Jesse auch von der besten Flucht-Gelegcnhcit keinen Gebrauch machcn können, denn er war durch die Gewalt der Erplosion sofort bewußtlos zusammengebrochen und konnte auf diese Weise seinen ursprünglichen Plan nicht ausführen. Der Gefängniß-Aufseher Rüssel, welcher seit der Verurtheilung Jesscs denselben im Zuchthause zu überwachen hat, erklärte einem Berichterstatter gegcnüber: St den letzten zehn Jahren hat Jesse Pomeroy in seinen Mußestunden Chemie und Jngenieurmesen studirt, aber auf eine Weise, wie kein anderer Mensch. Der Bursche weiß aus dem geringfügigsten Gegenstande eine Mordwaffe zu machen und hält uns in sortwährenderAufrcgung. Sogar zinnerne Teller und Becher oder Löffel aus Blei werden in seinen Händen nicht allein für ih'l selber, sondern auch für alle anderen Insassen des Gefängnisses gefährlich. Sein letzter Spaß" ist ein augenscheinlicher Beweis dafür, daß mit ihm überhaupt nicht zu spaßen ist, und daß ihm der Mordinstinct sozusagen im Blute liegt. Um seine Freiheit zu erlangen, hat er auf eine Weise sein Leben riskirt, die gerade zu thöricht war. Er mußte soviel wissen, daß die Erplosion, weil er sie in seiner eigenen Zelle verursacht hatte, in erster Reihe ihn selber treffen mußte. Trotzallcdem wagte er es, die Mauer zu sprengen, in der thörichten Hoffnung, daß sich die Erplosion nur auf die Wand allein beschränken

werde. Xit Art Und Weijö, wtö er )tvt Vorhaben durchführte, weist auf ungewöhnlichen Scharssinn hin, und es ist zu bedauern, daß ein Mensch mit einer so hervorragenden geistigen Befähigung sich über den Standpunkt einer gewöhnlichen Mordbcstie nicht erheben kann." Petroleum in Connectieut. Nidgesield, eine hübsche Stadt in den Abhängen der Connecticut Hills", ist bisher nur als Sommerressort für reiche Leute bekannt gewesen. Viele wohlhabende Bürger aus New Jork haben sie benutzt, um in ihr den Sommer hindurch zu leben, und auch Herr P. C. Lounsbury, der Gouverneur von Connecticuts

wohnt gegenwärtig in der freundlichen Stadt. Einer der stetigen Mitbürger von Nidgesield ist Peter E. Cornen, ein Mann, welcher eine ziemlich bewegte Vergangenheit hinter sich hat. Er war im Jahre 1849, als die erste Aufregung über die Eoldfunde in Californien sich kund that, nach dem fernen Goldlande qegangen und hatte dort Glück gehabt. Reich mit Gold beladen, kehrte er in die Heimath zurück und wollte fortan sein Leben in müßiger Beschaulichkeit gerneßen. Später jedoch kam er von dieser Idee ab und betheiligte sich mit großem Eifer an den Petroleum-Funden inPennsylvanien. Tollkühn setzte er manchmal den letzten Cent seines Vermögens auf's Spiel, um noch reicher zu werden, und häusig genug war er kaum im Stande, sich über dem Wasser" zu halten. Gegenwärtig ist jedoch seine Stellung derart, daß keine Bank sich scheuen würde, seinen Check für eine halbe Million Dollars zu honoriren. Es siel ihm ein, daß in der Umgegend von Nidgesield sich reiche Petroleumlager befinden müssen. Aus seinen früheren Erlebnissen wußte er gam genau, daß Petroleum besonders dort sich vorfindet, wo Bäume, mit ölartigen Früchten, wie z. V. Kastanien, Wallnüsse und Buchen, wachsen. Vor einigen Jahren war in der Umgegend ein Brunnen gebohrt worden, dessen Wasser sich absolut nicht zum Tränken von Vieh eignete, weil es zu sehr nach Petroleum roch. Dieser Umstand war für Peter E. Cornen eine weitere Crmuthigung, den Untergrund von Nidgesield für petroleumhaltig zu betrachten. Jetzt hat er es wirklich zu Stande gebracht, daß sich eine Actien, Gesellschaft in der Stadt gebildet hat, um nach Petroleum zu graben, und jeder Bürger in der kleinen Stadt erwartet von der Zukunft, daß sie ihm in der Form von Petroleumquellen Reichthum und Glück verschaffen werde. Ob diese Erwartungen sich erfüllen werden, bleibt allerdings vorläufig noch abzuwarten, obgleich die Ansichten Sachverständiger" die Annahme der Bürger der Stadt von vorneherein bestätigen. Vom Jnlande. In Pueblo in Colorado werden demnächst großartige Kupferwerkc errichtet werden. Das Hauptgebäude wird aus Backsteinen aufgeführt und einen Umfang von 600 bei 120 Fuß erhalten. Die Gesellschaft wird das Kupfer aus der 0 Meilen entfernten GreenHorn - Range bearbeiten und verspricht sich einen großartigen Erfolg. Großes Pech hatindiesem Herbst der Nheder H. P. Ncad in Kenosha in Wisconsin gehabt. Drei seiner Schiffe sind p Grunde gegangen zu: letzt der Dreimaster Myosotis", der den letzten Nachrichten zufolge nur wenige hundert Fuß vom Hafendamm von St. Joseph in Michigan auf den Strand gericth und auseinanderbrach. In Plainfield in NewJersey wäre Frank B. Harte, der älteste Sohn des bekannten Schriftstellers Bret. Harte, beinahe den Folgen einer Vergiftung erlegen. Der Betreffende ist bereits seit längerer Zeit kränklich, und sein Arzt Satte ihm eine Medicin verschrieben, doch atte seine Mutter aus Versehen ihm statt dieser Medicin einen Eßlöffel voll Laudanum verabfolgt. Der Irrthum wurde indessen glücklicherweise noch rechtzeitig entdeckt und" durch sofort angewandte Gegenmittel die drohende Gefahr bescitigt. - Die Stadt Wheeling inWestVirginien befand sich vr. einigen Tagen in großer Ausregung, als in der Stadt die Nachricht verbreitet wurde, es sei in der Stadt eine Verschwörung angezettelt worden, um das Haus eines wohlhabenden Bürgers Namens Jacob Wise in die Luft zu sprengen. In der That war eine kleine Dynamitpatrone vor dem Wise'schen Hause geworfen worden und erplodirte unter lautem Knall, olne jedoch den geringsten Schaden anzunchten. Es stellte sich später heraus, daß Jemand sich nur einen schlechten Scherz" gemacht hatte. Aus demGefängniß in Tahlequah im Jndianer-Territorium sind dieser Taae fünfzehn der schlimmsten Desperados im Südwesten ausgebrochen und bis jetzt noch nicht wieder eingebracht worden. Die Kerle hatten ein Loch, welches so groß war, daß ein Mann bequem durchschlüpfen körnte, durch die Mauer gebrochen und sich, nachdem sie die Schließer gebunden und geknebelt hatten, aus dem Staube gemacht. Unter den entwischten Gefangenen befinden sich fünf Mörder, drei Pferdediebe und sieben leichtere Verbrecher. Red Jim", einer der entflohenen Mörder, hat bereits sechs Menschenleben auf dem Gewissen. Zu einer späten Stunde Nachts wurde neulich in Des Moines in Iowa ein alteö Ehepaar erschreckt, welches dort an der Ecke der östlichen Fünften- und der Elm-traße wohnt. Es wurde mit Steinen gegen ihr Haus geworfen, was Kelley so aufregte, daß er seine Flinte in die Hand nahm und aus dem Hause ging, um die Ruhestörer zu vertreiben. em? Frau folgte ihm, schlug aber dabei eine andere Richtung ein. Kelley hielt sie für einen seiner j Angreifer und schoß auf sie los. Die : Ladung drang der armen Frau in die Brust und verursachte eine Wunde die, sich wahrscheinlich als tödtlich ausweisen wird. Ueber einen Aufruhr von Koblenaräbern wir.ausP.o.chonta ..in

Virginien mitgetheilt! .iZwlschclt den farbigen und den ungarischen Kohlengräbern in dieser Gegend herrscht eine sehr aufgeregte Stimmung, die möglicher Weise noch zu schlimmen Auftritten führcn kann. Die Neger vertrieben vor einer Wocke die Ungarn aus den Bergwerken uno setzten sich in den Besitz derselben. Es wurden bei dieser Gelegenheit 40 bis 60 Schüsse abgefeuert, aber es ging kein Menschenleben dabei vcrloren. Gouverneur Lee hat drei MilizCompagnien aus Lynchburg hierher bcor-

dert, und dieselben sind hier bereits ange- ' kommen. Es herrscht jeyt Ruhe, aber j man befürchtet blutige Krawalle." Von dem schrecklichen Schicksal, Menschenfresser zu werden, oder von Menschen gefressen zu werden, sind eingestandenermaßen sechs Matrosen der Barke Augusta" bewahrt worden, welehe soeben als Schiffbrüchige mit der Barke Union" in New Jork angckom-' men. Ihr von Pernambuco kommende? Schiff acrieth am 12. October unter 16 Grad Breite und 43 Grad Länge in einen heftigen Orkan, in welchem sowohl der Capitän, wie der erste Steuermann und ein Matrose über Bord gewaschen wurden und der daS Schiff so beschädigte, daß der Rest der Mannschaft beschloß, sich in die Boote zu flüchten. Das eine Boot mit dem . zweiten Steuermann und fünf Matrosen erhielt beim Niederlassen einen Leck und ist wahrscheinlich bald untergegangen. Die übrigen sechs Matrosen in dem zweiten Boot hatten keine Zeit, sich mit Proviant zu verschen, außer einem kleinen Beutel mit Schiffszwieback und ein wenig Trinkwasscr, und trotz äußerster Sparsamkeit hatten sie nach achttägigem Umhertreiben nur noch zwei Quart Wasser übrig. Sie erlitten die beiden folgenden Tage schreckliche Qualen durch Hunger und Durst und beschlossen endlich, am nächsten Taae durch's Loos zu bestimmen, wer von iynen sterben solle, um den Anderen zur Nahrung zu dienen. Glücklicherweise erschien, ehe es dazu kam, die Barke Union" und rettete sie. Von den: fortgesetzten Elend aus Austernschifsen meldet der Valt. D. Corr.": Die Austernsaison dauert kaum einen Monat lang, und doch sind bereits von Seiten der Hände" auf Austernbootcn bei dem Vundescommissär Nogers ausfallend viele Beschwerden eingereicht worden. Unter diesen Vcschwerdeführern besinden sich namentlich Pennsylvanier in großer Zahl, welche von sogenannten Nunners" zum Dienste auf Austernbootcn verlockt und dann nicht blos um ihren Lohn betrogen, sondern auch noch schwer mißhandelt worden sein wollen. Sie seien, so erzählen sie, in unmenschlicher Weise zur Arbeit angehalten und dann, wenn sie es nicht mehr zu ertragen vermochten, von dem Capitän auf's Brutalste behandelt worden. Unter Anderem wurde der Commissär davon in Kenntniß gesetzt, daß zwei junge Männer aus Bridgeport im Raume eines in der Fishing-Bai besindlichen Fahrzeuges gefangen gehalten werden, damit sie keine Beschwerde über die ihnen von Seiten des Capitäns zu Theil gewordene wahrhaft cmpörcnde Behandlung einreichen könnten. Dieser Tage mußte Hr. Rogcrs einen Mann nach dem Marine-Hospital schicken, welcher durch seinen Capitän schwere Verletzungen am Kopfe davongetragen hatte, u. s. w. Leider aber sind im Allgemeinen die Vundesbehörden, obgleich sie davon überzeugt sind, daß die Klagen der armen Fischer in den meisten Fällen nur zu begründet sind, aus Mangel an Mitteln gar nicht im Stande, derartige Fäkle zu untersuchen und die rohen Patrone zur Rechenschaft zu ziehen. Alles, was 'sie thun können, ist, geduldig auf die Ankunft des betreffenden Fahrzeugs im Baltimore? Hafen zu warten und dann den Capitän zu verhaften. Aber so leicht lassen sich diese Herren auch nicht fangen, und deshalb verweisen wir noch einmal auf die Nothwendigkeit, daß dem Polizeimarschall ein Nemorquer zur Verfügung gestellt werde, um die verdächtigen Fahrzeuge an Ort und Stelle aufsuchen zu können." eit einigen n'c o n a r e n harten manche bittere Streitigkeiten zwischen den beiden Farmern Alexander Wooldridge und Henry Douglaß stattgcfunden, welche in der Umgegend von Horn Lake in Mississippi ansäßig waren. Vor einigen Tagen trafen sie sich in Honi Lake, und Wooldridge nahm die günstige Gelegenheit wahr, seinen Revolver zu ziehen und seinen alten Feind zu fragen, ob er bereit sei, mit ihm abzurechnen. Douglas erwiderte, er wolle lieber Einen" hinter die Binde gießen, zog dann aber ohne weitere Worte schnell auch seinen Revolver aoö derTasche und schoß. Wooldridge bekam eine Kugel in die rechte Brust, sieWuf den Rücken und war todt. Douglaß, der Mörder, ist erst 35 Jahre alt und ein Neffe des Nichters A. H. Douglaß von Memphis in Tennessce. Die beiden feindlichen Farmer waren verheirathet .und Familienväter. Der junge Douglaß hat nach Verübung der Mordthat die Flucht ergriffen und treibt sich jetzt in der Umgegend von Lake Horn umher, ohne daß eiu Versuch gemacht worden wäre, ihn zu verhaften. Er wird jedenfalls noch verhaftet worden, doch ist eS zweifelhaft, ob es gelingen wird, ihn des vorsätzlichen Mordes zu überführen. Vom Auslande. E in eigenthümlicher Kon flikt ist in Lyon zwischen Polizei und Iustiz ausgebrochcn. Seit mehreren Tagen weigerte sich der Polizcichef in Lyon, dem Gerichtshof Mannschaften zur Aufrcchterhaltung der Ordnung zur Vcrfügung zu stellen, weil, wie er behauptet, derselbe nur Anspruch auf den Schutz der bewaffneten Macht im eigentlichen Sinne, nicht aber auf den Schutz der municipalen Polizei habe.- Als unlängst bei einer im Publikum ausgebrochcnen Un-r.-uhe der Gerichtspräsident Chivot ein schriftliches Gesuch an den Commissär der Nächstliegenden Polizeiwache sandte, einige Beamte in den Gerichtspalast zu schicken, antwortete dieser, er habe den formellen Befehl erhalten, diesem Wun- ' sche nicht nachzukommen. Die gleiche . Ausforderung des Staatsanwaltes an den Commissär blieb ebenfalls erfolglos. , Der Gerichtshof hob darauf seine Sitzung auf. Da derselbe Zwischenfall sich am nächsten Taae wiederholte, erklärte

der Präsident, daß die Würde und Un; abhängigkcit des Gerichtshofes unter solchen Umständen nicht gewahrt wären, und daß daher keine weiteren Sitzungen abgehalten würden, bis Wandel gcschaffür sei. Um indessen die Gefängnisse nicht zu sehr mit Untcrsuchungsgefangenen überfüllen zu lassen, wandte er sich an die Militärverwaltung mit der Bitte, ihm vier Mann und einen Korporal zur Verfügung zu stellen. Der Justizminister, welcher von der Sache in Kenntniß gesetzt wurde, ordnete eine Untersuchung an. Dieser Tage fand vorder Strafkammer zu Vamberg eine interessantc Verhandlung statt. Der Oberamtsrichtcr S. in L. war nämlich wegen Betrugs angeklagt worden, weil er bei dem Zwicken" genannten Kartensviel gemogelt" hatte. Nachdem ihn das Schöffengericht freigesprochen hatte, kam die Angelegenheit auf Berufung deS Staatsanwalts hin vor die Strafkammer. Der Angeklagte räumte das Bemogeln unumwunden ein und führte an, daß das Bemogeln in einem Spiele u?ie Zwicken" erlaubt sei. Bei den Studentenspielen auf der Kneipe sei das Bemogeln ja kommentmäßig". Unter großer Heiterkeit, die sich selbst der Nichter bemächtigte, lcgte Anwalt Hänle cine Art Kartcnspielcr-Koder" vor ur.ö dann ein Monatsheft der Gartenlaube", in dem in Wort und Bild das Bemogeln im Vierskat" geschildert ist. D?r Angeklagte betheuerte, durchaus keine dolo'se" Abjicht gehabt zu haben. Ihm als Nichter, als Mann in den besten VerHältnissen, könne man vernünftiger Weise eine solche Absicht nicht unterschieben, und daß er gerade seinen besten Freund um 40 Pfg. habe betrügen wol? len, sei nicht denkbar. Bemogelei" und Betrug sei ein himmelweiter Unterschied. Der Staatsanwalt beantragte das Schuldig", der Gerichtshof aber sprach den Angeklagten frei, da derselbe aus den angesührten und anderen Gründm in dem guten Glauben gehandelt !abe, im Zwicken sei nach Ort und Umtanden das Mogeln lediglich der Spickstrase unterworfen. U n t e r d e n Gaben, welche zum Jubiläum des Papstes von der katholischen Christenheit der ganzen Welt gestiftet werden, befinden sich nicht nur seh? werthvolle Kostbarkeiten, sondern auch interessante Raritäten. So hat ein katholischer Pariser Verein dem Papst zu seinem Jubiläum ein in weißen Maroquin gebundenes Buch mit massiven Mosaik'Ecken geschenkt, welches das Vaterunser in bundertund fünfzig Sprachen enthält. Dleses Buch sollte jchon Papst

Pius VII. überreicht werden, als dieser zur Krönung Napoleons I. nach Paris gekommen war. Am Tage vor der Krönung aber ließ sich Kaiserin Josephine daS Buch zeigen. Bei dieser Gelegenheit entglitt dasselbe ihren Händen und wurde in einer Weise beschädigt, daß man damals auf die Ueberrcichung verzichten mußte. Das Buch war um einen hohen Preis in die Hände des Pariser katholischen Vereins gelangt, der es nun einem der Nachfolger Pius' VII. bestimmte. ErwähnenSmerth ist, daß sich in der zur Zeit in Pest stattfindenden Ausstellung von Geschenken für den Papst auch die Gabe eines Jsraeliten besindet, und zwar des in Komorn wohnhaften Dr. L. Raab. Es ist ein unscheinbares Buch voller Zahlen, aber von nicht zn unterschätzendem Werthe. DaS Buch ist nämlich ein Universal-Kalendcr für die julianische, gregorianische, jüdische, jüdischgregorianische und jüdisch-juliani-sche Zeitrechnung. Zwanzig Jahre emsiger Thätigkeit hat Dr. Raab diesem kolossalen Werke gewidmet und als Tribut seiner Huldigung sendet er dasselbe nach Rom. Kein Geringerer als, der Fürst:Primas wird dasselbe dem Papste überreichen und das ist ein vollgiltigcs Zeichen der großen Toleranz, deren sich dieser bedeutende Kirchenfürst befleißigt. Vor einigen W o cy e n stanv in Paris ein jnnger Ingenieur, Namens Eugen Orbecchi, unter der Anklage vor Gericht, an einem Mädchen, Marguerite Mathis, einen Mordversuch begangen zu haben. Orbecchi hatte das Mädchen vor einiger Zeit in den unsaubersten VerHältnissen kennen gelernt und hatte sich die Aufgabe gestellt, es zu emer anständigen Frau zu machen. Er richtete ihr eine passende Wohnung tinp sorgte für ihre Bedürfnisse und wollte sie mit einem rechtschaffenen Mann verheirathe.. Das Mädchen verfiel aber immer, wieder in seine alten Gewohnheiten,, verkehrte nach wie vor mit ihren frühereu. Liebhab, niedrigster Sorte, die sich vmr ihr er nähren ließen, und stellte die Langmuth ihres Beschützers auf die härtesten Proben. Zn wiederholten Malen zog er Maguerite aus dem Schlamm und hoffte auf einen endlichen guten Erfolg. Als er aber neulich seinen Schützling abermals in unwürdiger Begleitung traf, wurde der junge Mann von heftigem Zorn ergriffen, stürzte mit einem Messer auf das Mädchen los und brachte ihr einigc ganz unerhebliche Vcrlehunaen bei. Die Geschworenen sprachen . "Eugen Orbecchi frei. Zwei Tage nach der Verhandlung erhielt sein Vertheidiger einen Brief von Orbecchi, in welchem dieser erklärt, daß er im Begriff sei, sich das Leben zn nehmen, weil er seinen einzigen Lebenszweck, die Rettung von Marottrerite Mathis, verfehlt habe. Zum Schluß theilt der junge Idealist seinem RechtLbeistand mit, daß er in einem Hotcl unter dem Namen Jules Duval sich mit Chloroform vergiften werde, und bittet, atte Vorkehrungen zu treffen, damit er nicht lebendig begraben werd., Der junge Ingenieur hat Wort ge? halten. Seine Leiche ist in einem Hotel, der Citö Vergöre aufgefunden worden M a n klag: noch i m m e ? d ? r über, daß das Klima in den Ver. Staatn nicht gesund sei. Eine Widerlegung dieser Behauptung findet man in der Thatsache, daß es in der kleinen Stadt Union in Missouri mehr als 30 Leute gibt, welche ein Alter von über 90 Jahren erreicht haben. Zu 15j ä h r i g e r Zuchthausstrafe wurde in Montgomcry, Ala., der frühere Ctaatsschatzmeistcr von Alabama, Vincent, vcrurtheilt, welcher der Veruntreuung von Staatsgeldern angeklagt ist. Vincent erklärte sich dreier, gegen ihn erhobener Anklagen schuldig.

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