Indiana Tribüne, Volume 11, Number 60, Indianapolis, Marion County, 17 November 1887 — Page 2

Indiana Tribune. Erscheint ZigliiZ und Sounlags.

SVitir.ich .Tribüne Kftet durch Un ,!,, 1Z tZ pe och, Mi Conntagi rtt-! tti p, Ciii4 nfana 11 mtl. ei yo u;tl?w"t so SsrssR$l8f tu 2!5Öf!e;iSOÖ, MarvlandQr Indianapolis, Ind.. 17. November 1887. Plantagen Arbeiter. Die neulichen Arbeiterwirren !n Loui ' stana haben die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Lage gelenkt, in roelcher sich die dortigen Arbeiter auf den Zuckerplantagcn befinden. Zuverläfsigen Gewährsmännern zufolge stehen sich' dort die Arbeiter um kein Haar beer, als die Lohnsklaven' in Eu- ' ropa. Tie tüchtigsten Arbeiter erhalten in der Zeit von Neujahr bis zum Beginn der Zuckerernte, welche geroöhnlich , zu Anfang November stattfindet, einen Tagelobn von 65 Cents, roobei fie noch immer Aozüge aller Art für verlorene ArbeitStage, Verspätungen u. s. ro. sich gefallen lassen müssen. , Sie erhalten dabei allerdings eine freie Wohnstätte, doch besteht dieselbe in der Regel nur aus einer kleinen Blockhütte, die an Umfang kaum 12 bei 15 Fuß mißt. Mit seinem Lohne hat der Arbeiter seine Familie zu unterhalten, zu ernähren und zu bekleiden. Nach Angaben erfahrener Aufseher bringen es die Arbeiter nach allen Abzügen auf höchstens 20 Tage im Monat, sodaß sie an Monatslohn nicht mehr als $13 erhalten. Dabei erhalten sie denselben nicht im baaren Gelde, sondern nur in Anweisungen auf den Store", aus welchem sie ihren 93c darf an Lebcnsmitteln, Kleidern u. s. o. zu entnehmen haben. Die Anweisungen gelten nur für den Laden, welcher in oer Regel dem Eigenthümer der Plantage gehört. Die Preise in dem Laden sind so hoch geschraubt, daß die Käufer für jeden Artikel ungefähr 100 Procent mehr bezahlen müssen, als der wirkliche Kaufwerth der Waaren beträgt. Da die AnWeisungen der Arbeiter nur für den einen bestimmten Laden ausgestellt sind, so müssen sie dort kaufen, ob sie nun wollen, oder nicht. Auf diese Weise er hält der Plantagen-Besitzer an dem Geroinn, welchen er in dem Laden macht, fast die ganze Hälfte des Lohnes seiner Arbeiter wieder. Im Grunde genommen verdient demnach ein Arbeiter auf den Zuckerplantagcn nur etwa $6. 50 per Monat. Bei dem Eintritt der eigentlichen Zuckerernte werden die Arbeitspreise allerdings erhöht. Der Arbeiter erhält einen Tagelohn von 75 Cents bis einen Dollar per Tag; arbeitet er außerdem noch zur Nachtzeit, dann erhält er für sechs Stunden 50 Cents mehr. Aber auch in diesem Falle wird der Lohn nur in Anweisungen auf den Kaufladen ausgezahlt, und die Arbeiter sehen fast niemals baares Geld oder einen Weg vor sich, um sich aus der modernen Sklaverei befreien. Ist das Jahr zu Ende, dann jtecken sie in der Regel noch in Schulden oder sind so arm, daß sie nothgedrungen einen neuen Eontract für das nächste Jahr eingehen müssen, nur, um ihr Leben fristen zu können. Es gibt unter den Plantagen-Besitzern allerdings auch einige ehrliche Ausnah men. Manche Arbeitgeber bezahlen iyren Leuten höhere Löhne, und zwar in baarem Gelde, sodaß die Arbeiter ihre Lebensbedürfnisse dort kaufen können, wo sie am billigsten bedient werden. Doch sind solche Fälle, wie oben gesagt, nur Ausnahmen. In der Regel wird das Ausbeutungs-Priucip der Arbeiter auf den Zuckerplantagen bis zur äußersten Consequenz durchgeführt. Der jetzt in Louisiana von .den Arbeitern in Scene gesetzte Strike war in der Hoffnung unternommen worden, daß die mächtige Organisation der Arbeitsritter ihnen zur-Hilfe kommen werde. Die Hoffnung ist in die Brüche gegangen und die armen Striker haben die Kosten ihres verfehlten Unternehmens" zu tragen. DaS alte Lied und. das alte Elend wird nach wie vor auf den Zuckerplantagtt , z Recht" bestehen. Erleichterter Diebstahl. Ein New Yorker Blatt meint, eS fei eigentlich ein Wunder, daß Betrügereien von Bankbeamten nicht noch viel häuftger vorkommen. Wenn nicht die überwiegende Mehrzahl der Angestellten ehrlich wären, so hätte Canada bald keinen er t a- 1 " ' c - c r r i r iflB meyr iur oie ourcvaeorannien ai sirer u. s. m. Diese Angabe ist nicht unbegründet. In New Iork allein sind 101 Banken thätig ; drei andere Banken besinden sich im Zustande der Liquidation. Ihrem Geschäft nach sind es 4S National-, 33 Staats- und 22 Svarbanken. Von den Nationalbanken besitzen manche ein Be triebscapital von nur $150,000, dod aibt es welche, deren Vermögen sich fiod r Y :i die Millionen hinein beläuft. Von den sogenannten Staatsbanken steht die Bank of America" mit $3,000,000 Grundkapital an der Spitze, doch gibt eS auch' Staatsbanken, deren gesammter m 1 if . f il . o . C A i sr rnr nelcylyum ncu yocyiiens nuj tiw,wu oezmert. Ein großer Theil der Geschäfte der . s r t r (m.Xf. wanken wiro nalurucy ourcy xta)zi und .Cbecks" vermittelt. DleAusgl chung der Rechnungen in baarem Gelde wird jeden Vormittag in dem ClearingHousc" besorgt. Es ist durchaus keine Seltenheit, daß der Zahlclerk einer Bank ' O" fc! . . -1 an einem einzigen age eine vis jwci Millionen Dollars durch seme Hände ge hen läßt, ohne daß er aufgefordert' wer den würde, vor dem nächsten Tage über das Geld Nechenjchast abzulegen. Aur t t l rA Peroem yaoen oie zanren immer n vedeutendes Neservecavital auf Laaer. um damit etwaigen außergewöhnlichen Ansprüchen gegenüber gerecht werden zu können. Sind die eigentlichen Geschäftsstunden der Bank vorüber, dann zählt ... . t T wf der Zahlclerk das voryanoene iciö nach, ob nickt im Laufe der Tagesgeschäfte Irrtbümer ooraekommen seien. Es bleibt

Km die Fürsorge für die selber

Äank'blS zum nächsten Tage vollständig allein überlassen, und er kann in der Zwischenzeit mit ihnen' anfange, was ihm gerade gut dünkt. Niemand erkundigt sich darnach, wo er bleibt, wenn die GechSftsstunden vorbei sind. Es licat vollständia in seiner Hand.

mit dem gesummten Baargelde der Bank durchzubrennen. wenn er nur will, und er ' hat dazu von 3 Uhr Nachmittags bis zum ' nächsten Tage um 9 Uhr Morgens Zeit. Die Flucht nach Canada ist ihm leicht genug gemacht. Von New York aus fayren zeoe vtacji zwei rprcbzuge au, Montreal und der Zahlclerki kann sich mit größter Leichtigkeit mit dem gesammten Kassenbestande der Bank nach Canada flüchten, ehe man überhaupt weiß, daß er seinen Posten verlassen hat. Es gehört eine große Selbstüberwindung dazu, bei einem Jahreseinkommen von höchstens $3000 bis $5000 jeden Tag Hundcrttausende von Dollars durch seine Singer gleiten zu lassen, ohne sich dieselben anzueignen. Dabei pnd die Zahlclerks ihrer Stellung niemals sicher. Sie können nicht wissen, ob die Verwaltung der Bank in andere Hände geräth und ob ein neuer Director nicht auf den Gedanken kommt, irgend einem seiner Verwandten oder Freunde, dem er auf eine billiae Weise u einem ansiändiaen Broterwerb verhelfen will, den Platz eines Zahlclerks . zu verschaffen, so daß sie. die alten Beamten, ibrer Weae gehen müssen. Angesichts derartiger Mög lichkeiten" ist es wirklich ein Wunder, da Durckbrennereien von Zahlclerks in den Banken nicht häusiger vorkommen. DaS Einkommen HeS ttaiserS Wilhelm. ES ist fast unmöglich, so schreibt Kk Hermann im . Sammler", Beilage zr Auasb. Abd;tq. . über das Einkommen des Kaisers einen wahrheitsgemäßen Auf, sah zu schreiben. Und zwar aus folgenden Gründen. Einmal gehört zu dem Einkommen auch daS Einkommen aus dem Prioatvermögen, und darüber das Richtige zu schreiben, dursten außer dem Leibbanquier deS Kaisers, dem Baron Cohn aus Dessau, nur wenige Sterbliche im Stande sein. Aber auch über daS aus öffentlichen Kassen stammende Einkommen des Kaisers kann man nicht wohl schreiben, und eS könnte dies selbst der erwähnte Herr von Cohn nicht, auch keine andere Finanzgroße, auch kerne staatsrechtliche Größe und zwar au3 dem einfachen Grunde, weil der Kaiser eben n solches Einkommen gar mehr hat. Das Reich qiebt dem Kaiser nicht einen Pfennig an Civilliste, Dotation oder wie man sonst diese aus der Staatskasse bezahlten Summen zur Bestreitung der Kosten der Hofhaltung zu nennen pflegt. Zwar bewilligt der Reichstag dem Kai fer alljährlich einen ansehnlichen Posten; er betragt m dem Etatsiahr 1837 88 nicht weniger als 2, 00,000 Mark. Diese Summe aber bildet nicht eine Einnalmequelle für den Kaiser, sondern ist lediglich ein DlspositionssondSdes Kaifers zu Gnadenbewilligungen aller Art". Vorab erhalten daraus Nicht pensionsberechtigte Invalide des Krieges- von 1870 71 aus Grund des Kaiserlichen Erlasses vom 22. Juli 1884 die Summe von 1 Million, sodann andere Invaliden und deren Hinterbliebene etwa eben so viel. Im Ganzen wurden von den Rechenkünstlern deS Reichshaushaltsetats für das genannte tatsjahr, 2,467,500 Mark an Gnadenbewillungen für die genannten Personen herausgerechnet. Es bleiben dem Kaiser somit zu Bewilligungen' auf anderen Gebie ten, insbesondere auch für andere gemeinnützige, im Reichsinteresse zu fördecnde Zwecke" nicht viel mehr als 100, 000 Mark. So stellt denn die Kaiserliche Würde sich dar als ein unbefoldetes Ehrenamt", wenn es gestattet ist, diesen in den Kreisen der gewöhnlichen Sterblichen üblichen Ausdruck auf so hohe Verhältnisse anzuwenden. (! !) Nun hat aber die Nepräsentationölast Wilhelms I. und damit auch die mit ihr verbundenen Kosten seit der Kaiserproklamation wesentlich zugenommen. Dafür t:n t 5 . reifüv: ciiuu uci ovuici iciuc viiuu;uuiuuutj. es r r r n - X irr yai sie zu oenreiien aus senen Bezul en, die ihm als König von Preußen zutehen oder aber aus seinem Prioatvermögen. Die Gesammteinkünste deS Königs von Preußen setzen sich zusammen 1) aus einer im Voraus von den Domänen und Forsten hinmegzunebmenden Rente von 7,719,29 Mark und 2) emer alljährlich von den Kammern gleich den anderen StaatSausgaben zu bewilligenden Dotation, einem Zuschuß zur Rente des Kron-Fideicomniß-FondS, im Betrage von 4,500,000 'Mark. Im Ganzen also betragen die Einkünfte des Königs von . Preußen alljährlich 12,219,296 Mark. Die so häufig aufgeworfene Frage: .Wie viel hat der Kaiser jährlich ,u verzehren?" ist damit noch nicht gelöst und kann auch so lange nicht gelöst werden, als nicht bekannt wird, wie viel von den Ausgaben auf den Kaiser fallen, vnd welche Summen er den Prinzen zur Verfügung stellt. ES läßt sich nur fagen, daß der preußische Staat seinem Königshause zur Bestreitung des UnterHalts die Summe von nahezu 12 Mill. Mark zur Verfügung stellt. Auf den Tag berechnet, ergiebt dies 33,477 Mark 52 Pf. Die Ausgaben für daS Kaiserliche HauS in Rußland betrugen nach dem der Oeffentlichkeit überaebenen RechnungS abfchluß für das Jahr 1834 nicht wemger als 10,560,000 Rubel, also nahezu 30,000 Rubel im Tag, also eine selbst bei einer Umrechnung von 1 Rubel 2 Mark bedeutend höhere Summe. Gegenüber dem Einkommen eines Privatmannes besitzt die Civilliste, Krondotation oder wie sie sonst genannt werden mag, einen wesentlichen Äorzug, der ihren Werth gegenüber dem Privatvermögen noch bedeutend erhöht. Der König ist befreit von den öffentlichen Ab gaben und Lasten. So sind beiipsels eise die könialichen Schlösser u. f. . von der Gebäuoesteuer befreit. ES führt uns dies auf eine Bestim LUNg in dem Gesetze vom 27. Januar

I8ö8. Vartn heißt eS nämlich'in 2: j Außerdem werden die in der anliegenden, Nachweisung verzeichneten Schlösser nebst Gärten und Parks der ausschließlichen Benutzung des Königs, unter Uebernahme der Unterhaltungslast auf den Krön-Fideicommlß-Fonds, vorbehalten." Es sind dies die Schlösser, Gärten und Parks in Homburg, Wiesbaden, Hannover, Cclle, Osnabrück (hier nur die Bel'-Etage mit den darüber besindlichen Mansarden und den unteren Räumen- im linken Schloßflüael), Glücksburg, Kassel und Wilhelmshöhe. Wie der Kaiser seine 12 Millionen ver-' endet, das ist eine Frage, welche sehr . natürlich und sehr interessant ist, auf die wir aber eine eingehendere Antwort, als ! Vorzüglich" schuldig bleiben müssen. Es ist bekannt, daß der Kaiser für seine Person äußerst wenig Ansprüche macht und nur. geringe Bedürfnisse bat. Auch die Hofhaltung wird in bescheidenen Grenzen gehalten. Aber e3 ist doch eine recht zahlreiche Familie, wenn auch einzelne Prinzen größeres Privatvermögen besitzen und sinanciel! unabhängig dastehen. . Von Jahr zu Jahr mehren sich die RePräsentationskosten, und bei Anwesenheit erlauchter fremder Gäste wird nicht j

gespart. Doch erzählt man sich, daß der Kaiser Nicht gerade von der Hand in den Mund gelebt" habe, und daß unter der Vera mögensoerwaltung des Herrn Cohn sich die Güter sowohl als die Milliönchen recht hübsch abgerundet" haben sollen. Mit zuverlässigen Angaben kann indeß Riemard dienen. Smity tfon Smithville. Vor einigen Taqen ist in der Stadt Smithville in Burlington Countn, Rnxr Jersey, ein Mann gestorben, welcher un- i ter den Politikern von New Jersey seit einer langen Reihe von Jahren eine hervorragende Stellung eingenommen hat und überhaupt als Vorbild einer gewissen Gattung amerikanischer Politiker gelten kann. Hezekiah B. Smith war aus den Neu Eugland-Staaten, wo er ein bedeutendes Vermögen erworben hatte, nach New Jersey gekommen und hatte in der Nähe von Mount Holln eine Fabrik und ein Dorf errichtet, welches sich später zu einer Stadt entwickelte. Die ganze Stadt war sein Eigenthum, und bald gelang eS ihm, in der Politik des Staates eine hervorragende Rolle zu spielen. Zu Beginn der Greenback-Bewegung warf sich Smith zu einem Führer derselben auf und setzte es durch, daß er als Vertteter der Greenback-Partei vor etwa zehn Jahren in den Congreß gesandt wurde. Nach Ablauf seines Termins bewarb er sich um das Amt wieder, wurde aber ge-' schlagen, weil sein Gegner für jede Stimme ßI6 bis 20 bezahlte. Auf einen solchen theuren Stimmenkauf wollte sich Smith nicht einlassen, obgleich er sonst durchaus nicht geizig war und den Stimmenkauf ganz offenkundig betrieb. Wer für ihn stimmte, wußte ganz genau, was er von ihm zu erwarten hatte. Ich bezahle $5 iaav und $10, wenn ich erwählt bin," lautete die freimüthige Geschaftsdevtse" des Politikers. Spater schlug sich Smith auf die Seite der demokratischen Partei und versuchte alle Candidaten dieser Partei, sofern sie ihm angenehm waren, erwählen zu helfen. Schließlich siel es ihm ein, sich selber als Candidat für Staatssenatsr auf dem demokratischen Ticket ausstellen zu lassen. Er wurde erwählt, und fortan spielte er in dem Senate von New Jersen eine hervorragende Figur. In dem Sitzungssaal des Senats nahm er stets einen Sitz in der ersten Reihe ein und wohnte gewissenhast den Verhandlungen von Anfang bis zu Ende bei. Auch stimmte er jedesmal fleißig mit, während das Redehalten nicht seine Sache war. Der Senat von New Jersey besteht nur au3 21 Mitgliedern, eS ist daher felbstverständlich, daß die Mitglieder und Beamten desselben bald mit einander bekannt werden. Smith hatte schon drei Jahre lang regelmäßig den Verhandlungen dieser Körperschaft beigewohnt, als eines Tages der Secretär des Senates, Wm. A. Stiles, aus den Gedanken kam, sich ihm vorzustellen. Er begab sich zu Smith, streckte ihm seine Hand entgegen und sagte: Senator, wie geht's? Ich denke, wir sollten uns jetzt nachgerade kennen!" Smith rückte seine Brille zurecht, warj auf ihn einen langen, forschenden Blick und sagte dann: Ich bitte Sie um Entschuldigung. Wie ist Ihr Name?" Diese kühle Antwort versetzte Herrn Stiles in eine solche Demoralisation", daß er auf die Frage die Antwort schul dig blieb und ie ein begossener Pudel von dannen ging. Seit der Zeit ließ er den Mann in Ruhe, der so sachgemäß" war, daß er sich nicht einmal um die Namen der Beamten kümmerte, die mit ihm jeden Tag in Berührung kamen. Im Uebrigen war für Smith die Politik keineswegs Ueberzeugungssache. Als Gouverneur Äbbett ihm die Ernennung eines Günstlings abgeschlagen hatte, ließ er sein Geschäft im Stiche und beitete" so lange, bis er die Wiederauf stellung des ' Gouverneurs verbindert )atte. Aehnliche Politiker sindet man bekanntlich in beiden Parteien, wenn sie auch nicht immer solche Originale sind,' irr Ixt T- . rr ' ' wir VMlly von Mllyviue. Vom Anlande. In Chicago hat kürzlich ein gewisser Krupper aus Scheidung von seiner Frau angetragen, und zwar auf' den Grund Ijm, daß die Frau ihm sein' lölz'rnes Bein vom Leibe geschnallt und ihn damit durchgeprügelt hat. Es gibt doch noch Neues unter der Sonne. Die Beschlüsse, welche in der kürzlich in Quebec abgehaltenen Pro-uinzial-Conferenz, die von allen Provmzen der Herrschaft Canada beschickt war, angenommen wurden sind soeben veröffentlicht wordene Während dieselben sich in den entschiedensten Ansdrücken für die Fortdauer der Zusammengehörigkeit mit dem britischen Reiche aussprechen, befürworten, sie ebenso entschieden eine tandels-Union mit den Vereinigten tasten. .. Da Städtchen Godesberg am Rhein beherbergt einen Schlosser, der fefc feblende line Hnd durck eine eiserne

ersetzt hat. Dieser Ritter mit der eisernen Hand" machte in unliebsamer Weise von sich reden, da er häusig mit seiner eisernen Faust dreinschlug und, wo er traf, schwere Verletzungen anrichtete.

Nachdem verschiedentliche Bestrafungen ! nichts gefruchtet haben, ist er nunmehr, ! wie die Franks. Z." erzählt, wegen ! .schwerer Mißhandlung in der letzten Strafkammersitzung zu Bonn zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt worden;' auch wurde die Einziehung seiner eisernen Hand angeordnet gewiß ein genchilV ches Kuriosum, das einzig dasteht. j Ueber eine neue Dampfschiff - Verbindung mit Afrika wird auö Baltimore gemeldet: JncorporationsPapiere für ein Compagnie zur Errichtung einer amerikanischen Dampfschiffs Verbindung mit dem Congo - Gebiet sind' hier formell ausgefertigt worden; mit diesen Dampfschissen sollen zwischen hier und der Westküste von Afrika Passagiere, Waaren und die Post bcsördert werden. Gegenwärtig controllire.r ' Deutschland und England allein den Handel dorthin. Ein nicht unwichtiger Punct in dem Unternehmen ist, daß der Auswanderung nach dem Conao - Gebiete Vorschub geleistet werden soll, um Colonien in dem schwarzen Erdtheil" zu gründen ; das Grundcapital für das Unternehmen beläuft sich auf zwei Millionen Dollars und kann noch um eine Million erhöht werden." Die Stadt Trinidad in Colorado hat schlimme Erfahrungen mit sahrenden Künstlern gemacht. Die Electric Oil Co." welche bisher überall im Freien Concerte gegeben und ihr unsehlbares Heilmittel" dabei verkauft hatte, kam vor Kurzem nach Trinidad und versuchte dort ihr Glück aus die alte Weise. Als es indessen für die Concerte ein wenig zu kühl geworden war, miethete sie das Opernhaus und nahm von jeder Person 10 (ents Eintritt. Das Haus war bereits am ersten Abende gut gefüllt, aber vergebens wartete das Auditorium auf den Beginn der Vorstellung. Schließlich ergab es sich, daß drei Mitglieder der Gesellschaft durchgebrannt waren und sämmtliches Baargeld au3 der Kasse mitgenommen hatten. Natürlich vergaßen sie auch dabei, ihre Rechnungen im Hotel oder sonstwo zu bezahlen. Zwei Mitglieder der heilkundigen Truppe" waren offenbar in das Complott nicht eingeweiht worden und wurden von ihren übrigen Collegen in "Versatz" zurückgelassen. Was die beiden armen Teufel ohne Geld und mit Schulden in Trinidad ansangen oder vielmehr, wie sie dort fortkommen wollen, ist ein bis jetzt noch nicht gelöstes Räthsel. Such is life ! Ein in Denver in Colorado erscheinendes deutsches Blatt meldet: Wie weit der Kunsteifer zuweilen Leute Hinreißen kann, welche auf den die Welt bedeutenden Brettern" thätig sind, hat sich kürzlich in einem hiesigen Musentempel gezeigt. Gegeben wurde eines der in Amerika üblichen Blut:, Mord-, Entführungs- und Spectakelstücke, die den gesunden Sinn des Volkes verpesten oder doch der ungesunden Richtung desselben Rechnung tragen. Unter anderen blutigeu Scenen" kommt in dem Stücke auch eine Schlacht vor. Einer der Statisten, welcher einen Soldaten spielte, hatte sich in seine stumme Rolle so lebhaft hineingedacht, daß er glaubte, es handle sich in der That um die Erfechtung eines blutigen Sieges. Er stieß mit seinem Bajonett blindlings darauf los und traf eine der Schauspielerinnen, eine Miß Huffmann, mit dem kalten Stück Eisen in die Seite. Die Wunde ist zum Glück nicht lebensgefährlich, wird aber die Verwundete immerhin mehrere Tage an das Bett fesseln' Ob der tapfere Statist ein Ertra-Honorar für seine Leistung erhalten hat, können wir nicht sagen. Wir meinen, etwas Abkühlung im Gefängnisse könnte einem derartigen KunstiEnthusiasten nichts schaden." Obgleich Maine seine Prohibi-tions-Gesetze kürzlich wieder verschärft hat, nimmt der Genuß starker geistiger Getränke dort beständig zu. Die soeben veröffentlichten Berichte des BundesSteueramtes zeigen daselbst einen Zuwachs von 12 Procent in dem Beirage der in den letzten 3 Monaten vereinnahm? ten Steuern für geistige Getränke. Der dortige Gouverneur Bodwell, welcher sich sehr bemüht, Prohibition in Marne iur Thatsache werden zu lassen, obgleich dies seine Vorgänger während der letztverflossenen 40 Jahre nicht fertig gebracht batten. aiebt Obiaes u. aber saat. er wolle die Sache setzt auf andere Weife c . t.r v angreifen uno ein ccr un uciuuuucu , Constablern ernennen, deren Pflicht die strenge Durchführung der Prohibitionsgesetze sein solle. Indeß glaubt man,.! daß er damit auch nichts erreichen werde. , Mittlerweile wird in den bedeutenderen . Städten des Staates, Bangor, Port- f land, Lewiston, Bath und Rockland, , überall Schnaps und sogar Bier ganz ohne Scheu verkauft, als ob es kein Pro- . hlbitionsgesetz gäbe. Eine immer stärker? werdende Bewegung macht sich in Folge . von allen diesen Thatsachen im Staate , geltend, um in die nächste Staatsgesetz-' gebung Männer zu erwählen, welche bemöglich der Getränkefrage vernünftiger, Ansichten hegnu Vom Auslande. Am 26. September wurde km Theater zu Montigno die Eselshaut" aufgeführt, die Schauspielerin Lillie Du, mont sah als Prinzessin so reizend aus,' daß sie unzähligcmale heroorgcjubelt wurde. Bei zwei jungen Leuten, die dort in dem Schnittmaarengeschäste des Charles Delabosse angestellt sind, hielt das Entzücken auch noch während det Nacht an, und am nächsten Morgen aus dem Wege in daS Geschäft kauften die beiden Enthusiasten gemeinschaftlich einen Strauß aus Bourbon-Rofen und trugen ihn in die Wohnung der Künstlerin. Ihr bescheidenes Klopsen wurde von dem Geräusche übertönt, das eine im Inneren der Küche in Bewegung gesetzte KaffeeMaschine machte. Erst als diese verstummte. wurde ihnen qeöffnet, die Kaffeeköchin erschien an der Schwelle und fragte . nach ihrem Begehren. Der Aeltere machte den Wortführer, und aus der Ursache dak die lAesiZiLktSstunde sckon nabe Keran gerückt sei, rief er eilig: Gib dieses Blumen und diese Karten deiner .Herrin.

hier hast du fünf SouS für dieSesorgung, Alte." Ohne eine Antwort abzuwarten, stürmten die beiden Freunde fort und hatten die Angelegenheit fast vergessen, als sie plötzlich eine Ehrenbeleidi-

unsklagc zugestellt erhielten. Bei der eutigen Verhandlung sagte Fräulein lllle Dumont. die Klaaerm. dem Richter: Ich trage ein anderes Costüme als Märchenprinzessin, als wenn ich meinen Morgenkaffee bereite, aber deßwegen kann ich mir als erste Naive und Liebhaberin des Theaters nicht gefallen lassen, daß man mich .Alte" titulirt." Wie," schreit eine der Geklagten, das Weib mit dem gelben Gesichte, der runzeligen Stirne, mit den matten Augen und dem zerrütteten Haare soll die gottbegnadete Schönheit gewesen sein?" Halten' Sie ein," ruft der Richter. Sie häufen ja Beleidigung auf Beleidigung und vergrößern das Klagematerial in leichtfertiger Weife." Der Commis, den Angst befällt, naht sich Mademoiselle Lillie und sagt: Madame, ich bitte Sie in meinem und meines Kameraden Namen, uns zu verzeihen, aber wirklich, der Anblick war zu schrecklich." Mademoiselle Lillie richtet sich hoch auf und meint: Um Ihrer schönen Rosen willen soll Ihnen vergeben sein, allein ich knüpfe meine Milde an eine einzige Bedingung." Und die ist?" fragt schüchtern einer der Commis. Schmö: ren Sie bei Ihrem Schutzpatron Mer? cur, daß Sie nie und Niemandem eine Schilderung des Negligös machen, in welchem Sie mich dazumal bei Ueberrei: chung der Blumenspenden getroffen." Ach, Madame, glauben Sie mir, ich gebe mir selbst Mühe, den Anblick zu vergessen." Mademoiselle wendet sich an den Richter und ruft: Mein Herr, ich appellire an Ihren Amtseid, halten Sie das Erfahrene streng geheim." Aus Leipzig schreibt man dem Fränk. Kur.". Bei allen sächsischen Wahlen, mögen sie nun dem Reichstag oder dem Landtag gelten, tritt eine Erscheinung ganz eigenartig hervor, welche eines der hauptsächlichsten Agitailonsmittel der Kartellparteien beilegt: nämlich die Ausnutzung der Studentenschaft zu agitatorischen Zwecken. Wir haben zwar gehört, daß auch an anderen deutschen Universitäten, beispielsweise in Würzburg, wo früher die Burschenschaft ten bei Wahlanlässen den Demokraten zu Liebe die Bürger haufenweise zur Urne schleppten, die Studentenschaft thätig in den Wahlkampf eingreift; aber in dem Umfange, wie das in Dresden (in Bezug auf die Studirenden des Polvtechnikums) uno vor Allem in Leipzig bei den Tausenden von Hörern der Universität geschieht, möchte es doch anderSwo schwerlich wieder verfrommen. Hier werden vor den Wahlen massenhaft an den Hörsälen Plakate vertheilt, in .welchen die Studentenschaft darauf aufmerksam gemacht wird, daß sie, wenn sie auch zum flößten Theil noch nicht wahlberechtigt ei, daß auch ihr Opfer auf den Altar des Vaterlandes" legen könne und sich dem Wahlcomite der Ordnungsparteien" iur wersugung stillen solle, cacyoem oie Studenten schon vorher ui allerhand Dienstleistungen verwendet sind, werden n m rfr s-- c sie am Wabltage zu ganzen Rudeln aufgeboten und ausaesandt, um die Wähler, deren Adressen ihnen eingehändigt werden, zur Urne zu transportiren. Hauptsächlich in die ländlichen Wahlkreise werden sie hinaus geschickt, und es ist bei der beglaubigten Thatsache, daß ein einziger Studio allein 40 säumige Wähler zur Urne getrieben hat, gar nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, die KartellParteien hätten bei der jüngstenReichstagswähl ihren mit wenig Stimmen Majorität erfochtenen Sieg, zu B. in LeipzigLand, ganz allein der Mithilfe der Studentenschaft zu verdanken gehabt. Die Verdienste der Letzteren werden auch nach der Wahl durch öffentliche Belobiqungen Seitens des Wahlkomites ,er Ördnungsparteien jedesmal anerkannt, ja, bei der letzten Reichstagswahl kam es vor, daß ein Theil der in dieser Richtung bekannt gewordenen Leipziger Studentenschaft nach andern Städten, z. B. Halle, eigen bezogen" wurden. Der Maharadjahvon Barod, der sich gegenwärtig in Paris aufhält, läßt sich daselbst von einem jungen Maler portraitiren. Ruu besteht oer Maharadjah darauf, auf dem Bilde in feinem mit Juwelen übersäeten Nationalkostüm zu siguriren, welches Gewand mit dem Aufputz einen Werth von ungefähr sechs Millionen Dollars repräsentirt, und es ist ihm selbstverständlich unheimlich, ohne genügenden Schutz in das Vorstadt-Atelier zu gehen. Er wandte sich daher an die Polizeidirektion, die die ihm auch auf seinen Wunsch drei Zi-vil-Detektives beistellte, welche während der Sitzung unausgesetzt die Atelierthür bewachen, auf daß kein Unberufener eindringe. Der Maharadjah zahlt mit Wonne den Taglohn der Polizisten und hat denselben außerdem für die erfolgreiche Bewachung seiner unschätzbaren Person eine nette Gratifikation versprachen In den Zwischenpausen guckt der Maharadjah, wie die W. A. Z." wissen will, fleißig in den Vorsaal, ob auch alle drei Wächter auf ihren Postev sich besinden. BlühenderStil. Der Böcsenberichterstutter deS Leib;. Tagbl." leistet sich folgenden Erguß : In allen Wipfeln rauscht es. Auf ödem Fels schlagen Blüthen aus. Grüner Wiesenteppich erquickt das Auge. Aus der Erde Tiefen entspringen verborgene Lebensquellen. Kommt ein neuer Frühling an'gezogen und zaubert seine Wunder? Wird daS Alter wieder jung und gelangt eS zu frischen Kräften? Verändert hat sich im großen Ganzen nichts. Die Weltlage ist dieselbe geblieben, die Friedensbedürftigkeit aller Staaten tritt immer deutlicher hervor, und die Börse hat ja überhaupt nie daran gezweifelt, sie, die dazu, berufen ist, täglich den Credit der Staaten festzustellen. ..." Triumph derKunst. Ich versichere Sie, das Portrait meiner Frau ist so sprechend ähnlich, daß ich mir die Ohren zuhalten muß, wenn ich es. an.sehe!" Anlangt Muüo nvost Havanna Ogmn. ' Die best Bürgt kauft an bei H. vchsedel. No. 43$ vkgiata Nvenut.

MskokV M ' 1(1&X ülr;

18 gegen alle Schmerzen. MS" Berichte über den Erfolg von Lt. JakobZ Oel, welche vor Jahren erzieit wurde unfe lest bestätigt werden. " ridexrenlteS Handgelenk geheilt In! 1881. Braver, Beaver Co.. Pa. . vor einigen Tagen siel ich vom Wagen und verrenkte mir das Handgelenk in einer schlim nen Weise ; die Schmerzen waren furchtbar. Konnte keinen Finger bewegen und nicht schla. Jen. Nachdem ich St. Jakobi Oel angewandt beut waren alle Schmerjen in 10 Minuten ver schwundeil. . S. S. Atktn. K Jahre später. Beaver, Beaver Co.Pa., t9. Oktober 188. Lor etlichen Jahren siel ich rom Wagen und verrenkte mir da Handgelenk. Ich würd' veranlaßt St. Jakobs Oel zu ersuchen und war in kurzer Zeit vollständig geheilt. 8. CJUIUI. Sie Leide eine? Redakteurs. loomington, Jll., Oktober 18?0. Ich habe viele Jahre an rheumatische Schmerzen in meinem Lenke! gelitten und konnte durch Nicht Linderung finden. Drei Einreibungen mit St. Jakob i Oel pellten mich lft an, wieder her. Perc,A. F.lsdm. 8 Jahre fpiiter geheilt. loomivgton, JllS., 18. Okt. 188. Jch'alaube ti war im Jahre 1830, al ich durch Et. JakobS Oel von Rheumatismus be freit wurde. Derselbe hatte sich im Senkel festgesetzt und ich konnte nicht ohne Stock gehen. Nach einigen Einreibungen mit' dem ausge. zeichneten Schmerzenstiller war ich hergestellt und bin seit der Zeit von allen Schmerzen in schontgeblieben. P.re, ..Fgls.m. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, IM HAMBURGER TROPFEN tarn Sluttrankhetten, Leber- n. Magcnlcileu Viel, bO atntf ctfr lunf gulAcn f 2.00 ; tu alte Slpetfcctcn zu hade. IB CU11LES Xm TGGEUEft 10, B ILTIS Ott, SO. 000000 in, kinderlose he ist selten eine glückliche. 2i5ie und wodurch diesem Uebel inkurzereit abgeholfen werden kann, zeigt der ..Rettungs'Ättker", 250 Seiten, mit nztut getreuen filtern, welche von dem alt deutsche Hkil-Jnstitut in J.'ew Kork herauög.?zkkea wird aufdie klarste Weife. Juuze Leute, tie in den' Stand der Ehe treten wollen, sollte, den Spruch Schillers: ,D'ru m prüfe, wer. sich ewtg bindet-, wohl beherzigen, uiid dat rortresfliche' Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt Ui Leben tonn 1 Wird für 2ö Cent In Postmarke, i deutscher Sprache, sorgsam verpackt, fretrenandt. Adresse : voutscelleU-Inst1tnt.1! Chntonl'LM New York, N Y. Ja JndisnarcliS, Ind., beim Buchhändler G. Keyler. 29 Sud DeUware SU 000000 Cures 4 Rernoves Tan Sunburn Cee StlngSf Klosqulto and All Insect Bltes, . rarixs, BLOTcuis, Humors, Birth-niarks, and mry form ofslda blemlsliea, poeltlrely curod oa thx) rno6t delicato skiu withxrai leavia a scar, by TTop Oln-fm ext;. Prico 5cta., COcts. and $2. At drurcists or by mafl. The HopjPni MMif g Co., liew Iiondon, Cosa. Littie iiop t-i.iaior sicK-ncaaacae, ayspepsia, biüouaaecs and caastipation have no equaL 25o In allen Apottjeten , Hab. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten ? s i-.-g ! Backpulver, (dakiQA powder,) Q$tlQCtt, (flavoring extracta) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht baden wol ltn, dann fragen Sie nach H. F. SOLLIPAT'S Waaren no! zebranchen Sie keine andern. 96, 88 & 100 Süd Prnnfylvauia Str. Indianapolis, Ind. tS Zweiggeschäft in Wlchita, Kan. Mozart - Hatte ! Jacob Bos, Sigenthümel Da größte, schönste uud öltefte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung don Vällen, Couzerten und Versammlungen unter liberalen Vedin gen nr Verfugnng. O 3 für die Saison 1887. Al. GayKor, Office: 400 Nord Wot tr. . Teledbon 949. W. R DOM'S I. X. Ii (ötjisp'jfiie Aas Beste Qüv DösöT!

VI

AMWkKmniW

P"i,

5 f v jj s I r väteu

W

H

So

Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pek.nst)'vankastr. liefert ausgezeicbnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für bydraulische Elevators, Maschinen und Motore,s" sowie zum Feuerschutz. Kosten äußerer deutlich mäßig. Tliornu V 3Iorri , vräktent.

VMM

. - ?ar :ixz s

'-UomSYlllE.NtwAlBAtlYK CWICA60 Die kürzte und direkteste Linie von ra:oiAVArojL.is ach Frankfort. D?lpbi, Montieello, Michig, Ciiv, Chicago, und alle Orlen un nördlichen Indiana, vttchi. gan, nördliche llinoi, Vikconfin, Iowa, Mwuesoia, ?!ebrat'a, Kansak, Z!ew MklicoZ Dakota, edada, Slrds. Kalifornien und Oregon. 2 direkte Züac täglich 2 von Indianapolis nach dicagg; ebenso nach Michigan City. Sle?antt Pnllmann Schlaf Waggon auf den 7!ücht,üg.' Gedäckmarke bi an's Rk'seziel ertheilt. ein ahn hat größere e emlichkette thu billiger Katen al wir. VUi und ?utrtr tcht ,u Ubertreften. Stahl-Eelet. , tll Plarser nd Stoßktffen, Luttbremsen und a.'msdrnn lt rtchtungen, inübrtrfsitche Sorth', fS, migra. ten, Land und Tourlilen., nav irgend et Ort, der von anderen ?abnen beruht wnd. iLenn an nördlich, südlich. Lttch i.er ftltch , reis wünscht, kau? man nicht da tAtg, tUtt, h man uner Preis, u. s. vo, ges'he, Begen jllljtrtm end man sich c .J. D. Balrlwln, Distrikt ?aflßtM Igint, . Süd Jllinoi Ctta&t, Jndianax I, Jd Vogn 8. atsds, nttalEnDaT4i. Mi, tm; CI. . Cdll. rel Vaagi?, fr. M.r ?? Luxus ! Die Gee Line Route" (l & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn befördert Passagiere nach Clncinnati, Clovoland, 13niItilo, und allen Neu . England Städten. Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Fjork ohne Wagenwtchstl. Direkte Verbindung nach ! in80uri, Arkansas, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. Md.igtteAattN. ZST" Man wende sich wegen näherer Jnsor mation an D. B. Martin, Gen'l Pass Agent. S l e o e l a n d. . J. Nichols, (gen'l West. Agent. t.otl. t Chlont;', Mt. LouIk azl Pittsbnrß- Itallroad. Brtl-tabeUf für rntSjcfCfcfcc v2d 2p:2l-fi;t. Gob 1 . STiar, tfeiT c: LiJ trlafj?r Nnvn.Dpot, ?dxl., i, folgt: etatunca. chnittg ioüjkfl-iechnCffl teern. Abg.Jdia,az:l ? In!.4anb'g2iiv , Stich 0 Danton , Piaua . Urdana :3n w 6:i3 b:4. 8: -: 3 9:4 11:10 . Hl 05 ':5!m t.009l 6:10. 6:4). l 0 P.rn :38 . 7:io , 9 00 , 9 i . 9:H W'.Xi . l:OOCrn 31 . 2i . 3t . 6 . lolodu.... OJ . Riroatt 12-3t!m: w eteutintlSe. 4:3.' . b:oo . S.i . 2 l55a 4 :20 Eitfitr.g 6 6 3 6: 7 S: :i U) , s;tt6ura r (arrttburg... OJtai , vautrnor.... , Daj(tnatoB.. . Uaitlcila. .kl? fe'orj.... , Vofton. 4 t:v 6 00 . 7 3' 3:üOa 4 bO 25 7::-v Iflclich t güql-'ti, ouSptrompt" gonug. JHHMII W - w. v ü fctrch 6t PiUkbvr. Harrdurg. 9ilabn;o und St Port, d chje!, Sir in fSapeairechfel .ch BsUtmo, Ba'&irgtcr u?d Äcon. ffy- a(rfatt nach aSea Oeültche tdt, iScn ßaiirtJaVrUrtn?uttQa d WftI Bat in dem eubt.euriau, Sck cir J2inoi bh Sashngtn Strafe und t Nato,, Ztvoi uteau Jndtanarolt. ;u lctn. Schl2frsaz,rt fflr ,n tmBoiaul gesichert s-rn durch xxlUaltc bet dnUgnten w ZtalVurtca. sder t 8nlt Cpct U Jndinaro:i, Jsd. 0. . riug, . . y. . ordofl., Washix ton und Jllt'vis Straß. Ind'pl. VnAera, SenlL a,?r, PtttSburg, Pa. . . od. ul. Ofiaeter.udt5et..Tgert ftttlfcBrC. o. WABASH S0ÜTE ! Fall Sie die Ttadt nach irgend einer Rich. tung hin n verlassen beabsichtigen, gehen Sie. znr abash Ticket.ssiee, Zlo. 56 M,S WaxSZvgtß Straß,,. Indianapolis, pnd erfragen die Fahrpreise nnd näheren Mi!--theilnogen. Besondere Aufmer5sainkeU dird Laud-Kaufern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt.TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten! Die direkteste Linie nach FORT TVAYNE, TOLEDO, DETROIT nnd allen östlichen Stuten vklhlvagzonk, Palast. Schlaswaezonk, znderlässtger Anschluß nnd dollßändige Sicherheit rnachen die aroße Wadash Z3ahn die beliebteste Paffagier-Babn in Amerika! F. I. Wade, Diftritt-Paffagier und Land-Vge Jndianax lt,Jd. I . k2 m i t h, General Ticket-dlanager. l. i h a u d l e r, em..Pass.. uud Ticket.rgt. Ct. ftmlt , ro.

RtT( "