Indiana Tribüne, Volume 11, Number 58, Indianapolis, Marion County, 15 November 1887 — Page 4
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J HS,-? ä h B MwmSS -ÄfLtllVT!f- k VSr' 1 A mm mmm j Der gröstts Schmerz enstiller u aufderWclt. Lindert .Heilt H NHeumattdmuö, Seuralgia, ii Schwellungen, lahme u. steife A Glieder oder MuS?eln, Eicht, Nückcn- . (fZclcnksclimerzcn, Kreuzwch, Brand-, Schnitt u. Wrühw::ndctt, Frostbeulen, Quetschungcn, Stopf, Chren und Aahnwc?), Seschwüre, zc. Inallen Apotheken zu haben. Preis LZ Cents per Flasche. ö Zfi 3, JndianapoliZ, Ind., 15. November 1837. Vn unsere Lsser ! 31 suchen unssri Les:r allt UnrcztlNäsigktiten in BezukZ au? TOicfnttßß der .Tribüne un3 so siniH li möglich mitzuteilen. Die Lese, der .Tkibün- flni ersucht. lein Abon AentSgelder an die r3;er, sondern m an Herr Schmidt, unsern EoleZtor oder in dc? Offle; ,u de iiile. Her, SchmtM 4. fZr alle au der Offtk , enden Leitungen erantertttZ, stellt selbst setr.e Xtlair an. und all entgehende erluS fall, in. Git büttn diStzald i,n sor Schaden tu demai zen, der tZm dadurch erwachsen Unnt, dat Sudskrn ttsazldsk an Jemand anders als an ihn, oser n der Offte bezahlt roerd. ei djt den der betr. krS,k ine v,n Herren 8$niot vt,r,tZ,!, Qntttunz iaben. m i OivttttandSregitter. , ?,:, ,, find di ti dir RuttlT.) i b u ii c n. S. Graham. M.. 27. Oltober. Edda Elbrigt. R , 12. November. Bai. ForbeZ.K.14. November. Frank Hillty, Tl., G. November. H. T. Brandt. M.. 10. November. Joseph LSHZe, ff.. 10. November. Herman Ackeloni, M., 5. November. Eduard Meyer. M.. 9. November. ö e i r a i i n. Milton Clark mit Josevbina E. Harritt. CbaS. F. Veager mit Levy RevnoldS. Jacob SazalowZky mit Rächet CominSky X 3 ö ä 3 ? 4 X i t Mary R. Patterson. 70 I., 13. Nsvör. Mo 3. 14. November. William NoaH, 6 I.. 12. November. Frau M. versiH:rte unS gestern, daß sie wäyrend der kalten Jahreszii! nicht odne Dr. Bull's Husten Syrup sein könnt.'. KS- Da? Testament von CaSpar Wil Helm QUlde rezistrilt. Die Wittwe ist Universalerbin. Kause Mucho'S "Lest UAVäna Zlj?srs". LS- David Butten niurde a'Z Admi nistrator des NachlasstZ vo, LewiS B. Gardner ernannt und stellte 52000 Bürg schast. Umgezogen ist Kelleber nach 23 West Waihington Str., gegenüber der NeS Osfice. AuZ der Waschanstalt deS Chinesen Yun Lee. No. 214 West Washington Strafe, tvurden gestern 520 und einige Pakete Wäsche gestohlen. .Prüfet alles und bcha'.tet da beste". Dr. August König'S Hamburger Tropsen und Brustthee sind ansgeznchnete Heil' Mittel. tST Die Polizei' CommWre haben den Contrakt zur Errichtung der 12 neuen Patrolstationen an Ch. Eden für $675 vergeben. D'üselben wurden nur zum Zmeckeder telephonischen Verbindung mit der Polizeistation errichtet. Besucht den AuctionS-Akrkaus von Juvelen. No. 71 Ost Washington Str. im Vance Bloc?, jeden Abend um?X U'.r LS' Nora Burnham und Maggie Chaney, Insassinnen des FreudenöauseS der Annie Horn, girikthen heute mit ihrer Landlady in Streit und schlugen bei die f er Gelegenheit die Fensterscheiben ent zvei. Sie wurden eingesteckt. kS Die Beziehungen zwischen Corv' ner Wagner und den County CommissZ ren sind noch immer dieselben, dak gehi daraus hercoe.daS die CountyCommisiäle sich wieder einmal von ihrem Anwalt Spencer anweisen licün. die Rechnungen deZ Coroners zum witauS größten Theil nicht zu bewilligen. MerrsSaumpfeisen, lange deutsch: Pstlsen. Crga?rensvttz?n etc. der LSm MuSo. No 193 OS Waidwaton Str. tSS" Ein Herr C. S. Hubbard von Henry Co., der ein Philantrop sein soll, befindet sich in der Stadt und beabstchziz! eine Gesellschast zu gründen, welche Grau samkeit gegen Kinder und Thiere verhin dern soll. Er hat schon eine AnzahlPersonen gesunden, welche sich der Gesell. schast anschließen wollen, und zwir lauter Prominente. Wir meinen dcr erst: richtige Schritt zur Berhüttng der Grau samkeit gegen die Kinder wäre der. daraus hinzuarbeiten, daß die Kinderarbeit in den Fabriken verboten und daß Schulzwang eingesührt werde, damit die Kinder nicht mehr, der Gelegenheit etwas zu lernen, beraubt werden können. Zu denbestenFeuerVersicherungS' Geselllchasten des Westens gedört unbedingt die .Franklin von Indianapolis. Ihr Vermögen betrözt $232.000 Herr John Wocher ist Präsident dieser anerkannt guten Gesellschast und ist als Agent der folgenden Gesellschaften hier tbStia : Britisd Amerika. Vermögen 5800 000. Detroit F. & M. Vermögen $900 000. Ecanklin, Ind., Vermögen $232 000. erman American. N. V.. Vermögen $5,150 000. Die .Franklin- hat nicht nur billige Raten, sie lZkt auch auker den regelmäßigen Raten, selbst bei großen Verlusten keinen Ausschlag erfolgen, vr. Her man T. Brandt, ist Solicitor f Er die hiesige Stadt und Umgegend.
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Eine vom Unglück hUmgtsuchte Familie. Edwcrd Malia.dtr Vajer der Wittwe de? kürzlich ermordeten Straßenbahn fuhrmak'.ne- George De Bürger wurde gestern McmiZtag auf dem I. B. & W. Geleise gelobtet. Der Mann war a!S Sandschaufltr der Ba'vn angestellt, und das Unglück ereignlte sich als er mit einem Zuge zum Mit!agsi!n in die Stadt sarcn wollte. Er stand dabei auf dem Treppenaufgang zu einem Waen, als cr plötzlich tv.ti,U, kopfüber fi;l und dabei dar Genick brach. Man braute die Leiche nach der Familienwohnung No. 1011 West WaZdinetsn Strok?. D? Mann war ö8 Jahre alt und hinte?!ößt Frau und Kinder. Voars er Aldermeu. Gestirn Abend fand eine kurze Sitzung dir Aldermen stat?. Die von den Courcilmen übermittelten Geschäfte wurden in zustimmender Weise erledigt. Aus Empfehlung des Justiz. Comites wurde die Oedinanz, welche der Jndiana poli? Writing Telegraph Co. das Wege recht verleiht, passilt. Die Oedinanz zur Verbesserung der tzendriös Straße wurde so amendirt. daß der Stadt die Kosten abgenommen werden. und dann passtet. Nach Ecledigung einiger unwichtiger Geschäfte erfolgte Vertagung. icn es,?estszHsev. S uvt rior fioml. Zimmer No. 1. Mary A. HickS ge. gen Iahn Moore u. A. Schadenerfad' klage. In Verhandlung. Eli Kennedy gegen John Smith u. A. SchadenerfMazr. DeZ Kiägtt Pferd war von dem scheugewordenen Pferde Smith'S niedergeworfen und so schlimm verletzt worden, da& In an eS tödten mußie. Die Geschworenm sprachen dem Kläger $135 zu. John Sca't gegen Amanda 'scatt; Scheidung biwillit. H. Vorg?r gegen Henry Licht nberger Gesuch um EinhaltZbefehl. Gütich beigelegt: Zimmer No. 3. Eiiza R. Eip:y gegen John G. Coopkr u. A. Klage aus Taxlien. Beigelegt. Celia M. Lest?r gegen Georg Lyon und Georg Feeney. BesitzrechtZklage In Verhandlung. Criminalgericht. Samuel Herr und Frank GallS bekannten sich deS PferdediebstahlS schuldig und wurden zu 6 Jahren Zuchthaus ver urtheilt. G:o?ge Hackcr, der von einem Frie denZgericht gegen die Verusfzeilung apel lirthatte, bikln.te stch schuldig und wurde um $1 und Kosten bistiast. Er hatte sich der Gotteslästerung schuldig gemacht. Die Anklagen gegen die Wirthe Bin. Kerstinz und Conra?) Wolf mußten, weil die Zeugen ncht erschienen waren, ausge schoben werden. Dotizei-Grrtcht. Patrick Caaday wurde um $3 und Kosten wegen FriedenSstSrung und um $Z und Kosten wegen eine? Rausche? be strost John Hasket, angeklagt $5 gestohlen zu haben, wurde entlasten. Leopold Zink und Bud Mo rision. angeklagt $30 von Ignatz Jorger gestohlen zu laben, werden morgen prozessirt. Charles Wilson und Squire Cameron. angeklagt $90 gestohlen zu haben, wurden entlassen. Lyrnan Merrick wurde wegen eine? Rausche? um $25 und Kosten bestrast und auf 30 Tage in3 Arb-itShauS geschickt. Benjamin Stokely,. angeklagt JameS Howard geschlagen zu haben, wurde freigesprschcn tturz urd zur ache. Dyspepsia ist schrecklich. Eine kranke Leder bedeutet Elend. Unverdaulichkeit ist ein schlimmer Feind guten HumsrS. Dcr menschliche VerdauungSapparat ist die komplizir'este und wunderbarste Sache. Er gerät!) leicht außer Ordnung. Zu fette oder zu zS5e Nahrung, schlechte ttücke, Kummer, lange? Wachen, unregel' mäßiges Liben und andere Dinge die nicht sein sollten haben die Amerikaner zu einem Volke dyspeptischer Men schen gemacht. Green'S August Flower hat ln dieser Beziehung schon viel gute? gethan und Viele glücklich gemacht. Kein Glück ohne Gesundheit. Green'S Auaust Flame? bringt Gesundheit und Glück den Dysp'ptischen. Verlang: von Deinem Apotheker eine Flasche Fünsund. siebzig CentS. Nene Klagen. 'Josie Wllson gegen Charles Wilson. Scheidungsklage. Grund: Treuloses Verkästen. Margareth Miller gegen George W. Miller. Scheidungsklage. Grund: treu lose? Verlüsten. Bridget Toomey gegen die Cheasereake & Ohio River Eisenbahn.Gesellschast. Schadenersatzklage. Klägerin verlangt $5.000 Schmirzensgeld dasür. daß sie am 20 Oktober bei einem Unfall der gerannten Bahn den Arm brach und in nerliche Verletzungen erlitt. Ella Freeman gegen Clay Freeman. Scheidungsklage; Gründe: grausame Behandlung und treuloses Verlosten. Tausende sind von dem bklübmtzn Solvation Oe! geheilt worden und Tau sende sind deS Lobes desselben voll. ES heilt rascher und sichrer als wie irgend ein anderes Mittel, Rücken, und Gelenkschmerzen, Kopf. Obren, oder Zahnweh und kostet doch nur 25 Cents.
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(ing.sandt.) Geehrte Redaktion ! Bitte um Aufnahme dieser vaar Zeilen in ihrim geschätzten Blatte : Nachdem ich mit stets wachsendem Interesie mehrere Eingesandt die zur Grün dung einer Carpenter-Union auffordlrZen an diescr Stelle gelesen Habs, bin ich zur Ueberzeugung gekommen, daß da? Be mühen r.iä.t so ganz nutzlos sei. und daß wir bcrechtigt sind, a'if einen ziemlich guten Ersola zu rechnen. Mir wurde von mkhreren Carpentttn, mit denen ich üdfr diese Sache sprach, gesagt, es würde sich wohl keiner zurückziehen, wenigstens wür den sich alleDeutschfpkkchendrn sofoit anschließen. Wenn dies der Fall ist. so können wir im nächsten -.üdsahr mit einer gut organisirten Union dastkben. Ich n t)t daher. j:tzl bald tüatig a'.'S Werk zu gehea und fcr)i?e hiermit den Schrcidir d?Z ersten Eittgksandt auf. cn diessc S?clle Ort und Zttt anzugeben wo sich diejenigen Carpenter die die Sache vorläufig in die Hand l.edmen wollen, treffen können, um dann gcmeinschastlich zu handeln. Ein Carpenter. (Eingesandt.) Indianapolis, 14. Nov. 18L7. Geehrier Redakteur! In Ihrem werthesten Sonntagöblatt finde ich die lobende Tapferkeit deS Polt. zisten Tiden gegen die alte Frau Rexroth gepriesen. Tiben ist nämlich ein Mann sür Lavr and Order, und nicht allein zu Lande, sondern auch zu Wasser, waS er letzten Freitag bewiesen hat, indem er mir und meinen Nachbaun Gänse auS dem Plea sant Run Creek gefischt hat, um 10 CentS am Stück zu machen. Er ist überhaupt sehr tapfer gegen hilf lose Knaben und Frauen. So hat er vor einem Monat einen zwölfjährigen Kna ben weggeknüppelt. als derselbe meine zwei Kühe auf den CommonS" hütete. und daS nur um 1 Dollar auS mir zu presien. Tiben ist eine wahre Zierde der deut schen Nation und flößt Jedermann einen furchtbaren Respekt vor unserer Polizei ein. Achtungsvoll H. Emmelmann. Hatt'S 8100 Velobuung. $100 Die Leser der .Jndiana Tribüne" wer den sich freuen, zu erfahren, daß eS wenigstens eine aefürchtete Krankheit aiedt. welche die Wissenschaft in all idren Stadien hat kuriren können, und da? ist der Katarrh. Hall'S Katarrh-Kur ist die einzige jetzt in der medizinifchen Brüderschuft bekannte potttlve Kur. Ver ikatarrh ist eine ConstitutionSkrankheit und kkssrdkkt eine constttutionSaemäkiae Be handlung. Hall'Z Katarrh'Kur wird eingenommen und wirkt direkt auf daS Blut und die Schle'mboutilSchen des SyitemS. dadurch die Grundlage der Krankbeit zerstörend und dem Patrenten stärke gebend, indem sie Die Konstltu linn ausbaut und der Natur in idrer Arbeit hilft. Die Eigenthümer haben so v,el Vertrauen zu lbren Heilkräften, datz sie bundert Dollars für ieden iall an bieten, den ste nicht heilt. Laßt Euch die Liste der Zeugnisse kommen. Adresstrt F. I. C h t n e y & 6 o., Toledo, O: Verkauft von Apothekern, 75 CtS. Katarrh-Kur. Grnssktdnm Nt?aas. Milton A. Morris an -TbomaS A. MorriS. die östliche Hüllte deS südwestli chen Vieitk'.S von Src. 26. Twp. 16. R. 3. $5000. Harry I. Milligan. T,ufl?e. an Mi letuö F. Bell. Lot 21 in Cqr. 13 von S. A Fletchtr, Jr.'Z nordöstliche Addition. $175. Drusilll, WiiherS an Ma:y F. Tbowp son. Thkil der LtS 63. 69 und 70 von Outlct 150 1.269. S. A. Fletcher 6z Co. an Jda Bark.k, Lot 37 in Mary C. Master's Sudd. von Outlot 2 in Trake k Müyhew's zweite Add. $200. C. S. Ewing an Hubbard William?, Südbä'ste von Lct 4 in Square 1 in der Süöoft Add. $350. John H FurnaS. A'stank!', an John V. Jngling. LotS 3 und i in Square 4 in Blidgevort. $1000. William ff. Sbkpard u A. an Hannah Lahey. Lot 117 in McKernan & Pierce's Subdiviflon von OutlolS 120. 121 u. 123. $50. Har:y I. Milligar', Truste?, an Mary C. Tindall. Lot 21 in Millizan'S Par Lane Add. $350. Vaupermtk. Lavira Harder. Ccttage an Columbia Ave., zw. 10. u. 11. Etc. $100. ficr klein StadtdtrsZd. Frl. Emma Reitze! feiert heute ihren Geburtstag: Mucho'S Äigarrcr-.laden befindet stch ti Vt. I' t)n ia!ötatan Straft. S" 17 Falle Diphlheria. 6 Fäll Scharlachfieber und 5 Fülle von Masern in der Stadt. In M. Hanson'S Schubladen. 422 Tvd Meridian Straße, findet man stets eine große Auswahl von Stiefeln. Scku hen. Pantoffeln ?c. Beste Qualität und billige Preise. Alle Reparaturen werden prompt besorgt. S- Daniel Moore wurde heute als Testamentsvollstrecker für die Nachlöstenfchaft von Richard I. Wells eingesetzt Bürgschast $1800. Zr Andrew Feemeyer und Gattin adoptirten heute Jesse OZborn. Ltzterer ist bereits 16 Jahre alt und lebte bei seinen Adoptiv.Eltern seit er 2 Tage alt war.
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Vem vlnölcknd. Die amtlichen Bericht der Fabrikinspektorcn in Deutschland betonen, daß die Ernährung der weiblichen Areiter eine schlechtere ist, als bieder männlichen. Viele Arbeiterinnen gcnießen zu verschiedenen Mahlzeiten nur schlechten Kaffee, entweder mit Brot oder Kartoffeln. Dies hat seinen Grund in dem geringeren Lohne der Arbeiterinnen, in der Putzsucht und in dem Mangel an häuslichem Geschick und wirthschaftlichcr Befähigung. Die Männer leiden hierunter weniger, weil sie durch WirthSHausbesuch oder andere Zwischcnmahlzelten die ungenügende Ernährung ausgleichen. Ueber die Putz- und Vcrgnü: gungssucht und das häufige Besuchen von Tanzgelcgenhciten seitens der mciblichcn jugendlichen Arbeiter wird vielseitig Klage geführt. Hinsichtlich dcr männlichen Arbeiter wiederholen sich die Klagen über den häusigen Wirthshausbesuch und den übermäßigen Genuß von Spiritussen- Der Aufsichtsbcamte für Pommern erblickt hierin den Hauptschaden, an welchem die Arbeiterbevölkerung der Provinz krankt, und meint, die zunächst liegende Aufgabe sei die Verdrängung dc3 Branntweins. Es hat an Bemühungen nicht gefehlt, dem Wranniweingenuß dcr Arbeiter entgegenzuwirken, wenigstens innerhalb der Fabriken und Anlagen selbst. Den wohlwollenden Absichten scheinen sich inbesten erhebliche Schwierigkeiten in de Weg zu stellen, welche zum Theil wenigstens rn dcr Gesetzgebung zu finden sein würden. So wird aus Posen berichtet: Wie im vergangenen, so hat auch in diesem Jahre die königliche Regierung durch eine Verfügung an die Unterbehörden dem Ausschani: von Branntwein durch die Aufscher an die ihnen unterstellten Arbeiter Einhalt zu bieten versucht; ein Wiederaufleben der Eabinetsordre vom ll.November 1846,in welcher der Kleinhandel mit Getränken den Fabrikinhabern und deren Geschäftsführern nicht gestattet ist, würde leichter zum Ziele führen. Einen bemerkenSwcrthen Versuch zur Bekämpfung des Branntweingenusses machen die Vereine gegen den Mißbrauch geistiger Getränke. Der hessische Landesverein regte bei den Fabrikinhabern die Verabreichung von Kaffee zu geringen Preisen mit Erfolg an. Ueberall scheinen sich die Arbeiter mit dieser Einrichtung leicht zu befreunden, und mehrfach wird berichtet, daß seitdem Fälle von Trunkenheit nicht mehr vorge? kommen sind. Via 5 London wrri gc schrieben: Der junge Earl Eairns, dessen Abenteuer und Erfahrungen in Heirathsangelegcnhciten seit einigen vier Jahren das Stadtgespräch ausmachen, gehört entschieden zu den Leuten, von denen man sagt, daß sie mehr Glück als Verstand haben. ES war nicht sehr verständig, die hübsche Schauspielerin Fortescue sitzen zu lassen, blos um ihr ein Trostgeld von 10,000 Psd. St. zu bezahlen ; es war ebenso unverständig von ihm, um die Hand der New Jorker tLrbin Adele Grant zu werben, blos um von ihren Eltern als ein lockerer Zeisig an die Luft gesetzt zu werden. Nun kommt aber das Glück an die Reihe. Lord Eairns hat sich zum dritten Mal verliebt, und zwar in Miß Olive Berens, wie ihre Vorgängerinnen in der Gunst des Lord eine blendende Schönheit, und sie hat sich mit ihm verlobt. Sie hat ihre Körpcrreize von ihrer Mutter ererbt, die eine Herbert von Mucroß ist. Sie war die Lieblinasnickte deS Helden von Abu Klea, Sir Herbert Stewart, ö Die Bereits gehören zu der fajhlonabelsten Gesellschaft und sind bei Hofe gut angeschrieben. DaS ist aber noch nicht das ganze Glück. Soeben ist auch der alte Onkel des Lord Eairns, Mr. McEalmont, das Haupt des gleichnamigen Bankgeschäfts, mit Hinterlassung eines Vaaroernlögens von drei Millionen Pfd. Sterling aus dem Leben geschieden und der dem jungen Lord 'zufallende Antheil beläuft sich auf eine runde Million! Man hosjt, daß mit dem Glück auch der Verstand bei dem jungen Aristokrater seinen Einzug halten wird. Wie traurig eö jetzt mit der Besoldung in der türkischen Armee aussieht, davon zeugt folgendes Gcschicht: chen: Die Kapelle des in Bagdad stationirten Infanterie - Regiments pflegt immer am Nachmittag vor der Wohnung des dortigen Generalgouverneurs einige Musikstücke zur Aufführung zu bringen. Vor einigen Tagen og die Kapelle wieder mit klingendem Spiele vor das Gouverneursgebäude, erklärte aber, als ste dort angekommen war, daß sie nicht spielen werde, bis sie ihren seit Monaten schon rückständigen Sold ausgezahlt erhalten habe. Der Kapellmeister und mehrere Mitglieder der Kapelle wurden darauf hin sofort verhastet. Ein türkis ch er Würden tr!: gern der dem jungen Fürsten von Bulgarien angenehm sein wollte, sandte diesem jüngster Tage in den Konak von Sofia ein Geschenk, das selbst hingehen konnte.. Aasselbe bestand in einer reizenden jungen Sklavin, deren höchste Kunst in der Herstellung echt türkischen Kaffees besteht, Fürst Ferdinand nahm das Geschenk mit bestem Danke an, doch hat das Mädchen in seinem Auftrage die Bezeichnung Sklavin" ablegen müssen: dasselbe bezieht fortan einen kleinen Gehalt und figurirt als erste Kaffceköchin" im Haushalte des jungen Fürsten. Selbstoerständlich bereitet Fräulein Almare" dies Getränk nur für den hohen Gebieter allein, die übrigen Leute müssen stch, wie die W. A. Z." weiß, mit jenem Kaffee begnügen, den ein Koch herstellt. . Der Sohn des King Bell von Kamerun, welcher mit mehreren Genassen in Ottenscn (bei Hamburg) das Zimmerhandwcrk erlernt, hat sich, wie seine Kollegen, als Lehrling bestens bewährt und nehmen dieselben zur gründlichen Erlernung der Deutschen Spruche einen Unterricht bei einem tüchtigen Lehrer. Die kameruner Jünglinge zeigen '.ine erfreuliche Lernbegierdr.
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