Indiana Tribüne, Volume 11, Number 58, Indianapolis, Marion County, 15 November 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint Füglich . UUd SOQVisgS. ttitllttq, .Xriftttwe kostet durch der. ZrCi(Tl) Cent per Soch, die Ssustszi Ciilf" 5 IiaiJ pif Bo$i. CfiiJ ju'tws 1) CntJ. Vr VsS o;10tdtt te c3tt2ila-f f rw. sßt-zj IS Mrvlandür.

JndnnapoliS. Ind., 15. November lL37. Auch echt amerikanisch. Ueber die vom Kabel nur sehr flüchtig gestreift: Ausweisung des ehemaligen amerikanischen (5onsuls Van Riper aus Rußland wird deutschen Blättern aus St. Petersburg folgender Bericht erstattet: Ein in den Annalen des diplomatischen CorpS unerhörter Scandalproceß bat dieser Tage in Moskau seinen AbSchluß gefunden. Der dortige amcrikanifche Consul, Van Niper, der unlängst infolge einer Forderung der rufstschen Regierung auf Verfügung des Prästdcnten Clevcland feines Amtes enthoben wurde, ist jetzt auch ausgewiesen und per Etappe an die russische Grenze befördert worden. Die Strafe ist eine unerhörte, aber verdiente. Van Riper, welcher aus einer angesehenen Familie stammt, war zu Ende der siziziger Jahre nach Rußland gekommen, um Äbsatzplätze für amerikanische Baumwolle in Rußland zu finden und gleichzeitig Depots für russischen Thee und russische Wolle für Amerika zu gründen. Amerikanischer Eonz'ul in Moskau war damals Weber, ein Deutscher, der sich des besten RufeS erfreute. Van Riper, der bald umfassende Verbindungen angeknüpft hatte und nach der einträglichen Consularstelle lüstern war, verstand eS durch Intriguen und Verleumdungen, den Conj'ul Weber aus dem Sattel zu heben und seine eigene Ernennung zum Consul durchzusetzen. In derselben Zeit begannen in Moskau auch die Vorbereitung? zur Beschickung der Weltausstellung i n R e w -Orleans, und Van Riper wurde der russische Hauptcommissär für dieselbe. Hier begann nun seine betrügerische Thätigkcit. Die russischen Aussteller, welche ihm ihre Papiere und Waaren zustellten, wurden von ihm mit Versprechungen überhäuft und vergalten ihrerseits seine angebotene Vermittlung auf Erlangung von Medaillen und Ehrendiplomen mit Geschenken und, wie man es hier nennt, mit Dankbarkeit" in klingender Münze. Die Geschenke erhielt hauptsächlich die Frau Van Ripas, welche die Unterhandlungen mit den Kaufleuten zu führen hatte, da ihr Gemahl der russischen Sprache nicht mächtig war. DaS Ehepaar organisirte nun ein förmliches Diplom bureau und erhielt in kürzester Frist enorme Summen. Der ,Grafhdanin" beziffert dieselben auf über 40,000 Rubel Silber. Als nach dem Schlune der Ausstellung die Medaillen von der Jury vertheilt wurden und Van Riper, von feiner natürlich nicht befriedigten Clientel um Erfüllung feiner Versprechungen angehalten, mit Bitten und Drohungen überhäuft wurde, verband er sich mit dem in New-OrleanS brsindlichcn Eommiffar der russischen Abtheilung, H o f f m a n n, und gewann ihn zu einem Theilungsgeschäft. Hoffmann verschaffte nun trotz der Jury den russischen Ausstcllern die gewünschten Auszeichnungen und erhielt auch anfänglich die ansbedungene Commission. Das Ehepaar Riper fand diesen ModuS aber unvortheilhaft und weigerte sich, einen Rest von 16,000 Rubel, die Hoffmann zukommen sollte, zu zahlen. Hoffmann strengte nun einen Prozeß an. Van Riper wurde erst vor dem Handelsgericht zur Verantwortung gezogen, seine Briefschaften wurden mit Beschlag belegt und an das Justizministerium, später an das Ministerium des Inneren überwiesen. Auch der amerikanische Gcsandte in Petersburg erhielt endlich Kenntniß über den Handel Van Ripers, worauf derselbe seines Postens als Consul enthoben wurde. Nichtsdestoweniger blieb Van Niper in Moskau und setzte privatim seine Commissionsthätigkeit i fort, bis endlich auf besonderen Befehl j ftn )slt Rrnt ft r f viXl ttvttrt St. 1 4lU.lVUUlllj Ulllll Vtiil Verbot, jemals wieder russisches Gebiet zu betreten. Die amerikanische Ncgierung aber hat diese Maßnahme als gerechtfertigt anerkannt. OceaN'Wralkö. Äie von Washington aus gemeldet wird, wurden erst vor kurzer Zeit drei gefährliche Wracks, die im atlantischen Ocean umherschwammen, durch Regierungsschiffe der Ver. Staaten an "die Küste gebracht. So schaffte die Atlanta" ein Wrack, welches sich seit langer Zeit in der Umgegend der Küste von Telawäre herumgctriiben hatte, in den sicheren Hafen; die Ossippce" sprengte vermittelst Schießbaumwolle das Wrack der Hattie A. White" in die Lust, und der Zollcutter Forward" b'achte in die Tampa Bay ein Wrack, welches soeben in der 3!ähe des Leuchtthurmcs von Egmont Ker an den Strand gerathen war. Aus den Leistungen dieser drei Schiffe ist ersichtlich, wie nothwendig es ist, den auf dem Ocean herumschwimmenden Wracks größere Aufmerksamkeit zu widmen, als bisher. Auf der Lootfcnkarte für den nordatlantischen Ocean sind in der Nähe der Küste der Ver. Staaten nicht weniger als acht neue gefährliche Schiffswracks verzeichnet, welche vielleicht bei ihrem ziellosen Herumschwimmen in der 'vdtt dazu beitragen werden, das eine oder andere Schiff, welches das Meer in der Nähe der Küste befährt, in's Unglück zu stürzen. Besonders häufig finden sich die zielloS im Ocean herumschwimmenden Wracks in der Nähe des Fahrweges vor. welcher gewöhnlich von den Schissen auf der Reife von oder nach Europa benutzt wird. An der Kutte von Irland schwimmen gegenwärtig bereits seit mehreren Monaten die Wracks von zwei unbekannten Schissen herum. Auch auf der Strecke von New Aork nach dem Aeauator besin-

EXTffaTsSTtoJ

den sich viele Wracks, von denen man nur weiß, daß sie in vielen Fällen HunLerte, ja Tausende von Meilen sich auf dem Meere herumgetrieben haben, ohne zur Ruhe zu gelangen. Von Zeit zu Zeit verschwinden diese Wracks gänzlich und lassen sich nicht mehr sehen, oft jedoch bleiben sie monatelang in der Rahe der Oberfläche der See und lassen sich von den Wellen willenlos herumtreiben. Im Laufe des gegenwärtigen Jahres wurden mindestens' 200 derartiger gefährlicher Wracks aus dem atlantischen Ocean gesehen. ! Die maritime Association" macht ge-1 aenwärtla einen Vorschlag. welcher jeden- j saus die cacytung der ecmaü)te verdient. Der Vorschlag geht dahin aus, eine Conferenz aller Seemächte cinzuöerufen, anf welcher alle Fragen, soweit sie die gemeine Schifffahrt betreffen, einer gründlichen Beachtung unterzogen werden sollen. Vor Allen sollte aus dieser Confercnz darüber berathschlgt werden, wie dem Unwesen der wandernden OceanWracks am besten abzuhelfen sei. Es ist bereits der Vorschlag gemacht worden, einer jeden seefahrenden Nation einen bcstimmten Theil des Oceans anzuweisen, um die in demselben sich herumtreibenden Wracks aus dem Wege zu schaffen. Kein Mensch weiß, wie viele Schiffe einfach deshalb zu Grunde gegangen sind, weil sie auf ihrer Fahrt auf ein Wrack stießen, welches dicht unter der Oberfläche des Meeres einherschmamm, ohne sich auf die geringste Weife auch dem Auge des schärfsten Beobachters bemerkbar zu machen. Manchesmal ist es sogar dann nicht möglich, ein über der Oberfläche der See dm hertreibendes Wrack zu bemerken, wie z. V. in der Nacht oder zu Zeiten eines heftigen Sturmes. Die Angelegenheit ist wichtig genug, um die Aufmerksamkeit aller seefahrenden Nationen u verdienen. O, Ttt mein Oesterreich! Unter der Tasfe'schen Regierung creinen sich ganz wunderliche Dinge rn Oesterreich. Am 27. Octobcr hat dieselbe sogar zu der Trunkenheitsfrage mit einem Gefetzentwurfe Stellung genommen, der den berüchtigten blauen Gesetzen" der puritanischen Ncu-Engländer nachgeahmt zu sein scheint. Es ist selbstverständlich, daß die Wiener Zeitungen über diesen Entwurf ganz erstaunt sind. Die sicherlich sehr gemäßigte Allgcm. Zeit." giebt ihrer Verwunderung folgendermaßen Ausdruck: Der Geist dieses Gesetzentwurfes ist .'eicht zu fassen. Gcwerbegcsetzliche Einschränkung, etwas Tempcrcnzlerthum und strafrichterliche Sittenstrenge haben sich mit dem Bestreben, die Gerechtsame und Regalien $u schonen,' zusammengethan, und so entstand das Gesetz, womit Vestimmungen zur Hintanhaltung der Trunkenheit" getroffen werden. Die Hauptzüge des Gesetzes bestehen in Folgendem: ES soll auf je fünfhundert Einwohncr nur Eine Concession sür den Ausschank von gebrannten geistigen Gctränken ertheilt werden. .Ausnahmen sind in Frcmdenstationen zulässig. Auf je tausend Einwohner kann auch je eine Concession für den Klcinvcrschleiß sol6)cr Getränke ertheilt werden. Von Samstag 5 Uhr ölbends bis Vcontag 5 Uhr Früh müssen alle Ausschank- und Klcinvcrschleiß-Lo-cale geschlossen bleib cn. Der Paragraph 0, besonders Alinea 1, enthält das erziehliche Hauptstück des Gesetzes er muß wortlich citirt werden. Er lautet: Wer sich in Gast- oder Schankräumlichkciten, Localen, in welchen der Ausschank oder Kleinverschleiß oder Handel mit gebrannten geistigen Getränken betrieben wird, auf der Straße oder an sonstigen öffentlichen Orten im Zustande offenbarer Trunkenheit befindet, oder wer an solchen Orten einen Andern absichtlich in den Zustand der Trunkenheit versetzt, wird mit Arrest bis zu einem Monate oder an Geld bis z fünfzig Gulden bestraft." Hier stehen wir einer erziehlichen Maßregel von geradezu niederschmetternder Gewalt gegenüber, aber eö kann nicht fehlen, daß auch hier das Wort zur Geltung komme: L uiiimurn jus, summa saepc injuria. Gesetzt den Fall, cS vertrüge der Eine einen halben Liter Ungebleichten, ohne daß sein Lebenswandel dadurch in ein Zickzack vcrsicle, indeß der Andere schon bei einem Viertel - Liter den bezeichnenden Zustand Vater Noahs zur Schau trägt. Es wird dann der Erste, ungeachtet er daS Uttllch größere Vergehen begangen, fr und ungeahndet feine Straße neben, indeß der Andere dem wachsamen Auge des Gesetzes verfällt. Es ist sehr zu befurchten, daß durch diesen Paragraphen, entsprechend den Gesetzen der Zuchtwahl und des Kampfes um's Dasein, die naturlichc etrunkenheitsarenze erhohtwlrd. insofcrne sich jeder Branntwcintrinker, c (v. .- , c t ja jeocr .ruircr uoeryuupr oenn oas Gesetz kennt hier keinen Unterschied zwischen SchnapS, Wein nnd Bier bemühen wird, sein sogenanntes Deputat, das heißt jenes Ouantum, bei welchem er an der schmalen Grenzschcide zwischen nüchtern und dem Gegentheil angelangt ist, zu vermehren. In so einem Falle vermag' eine entschiedene Willenskrast und stetige Uebung ganz Unglaubliches. Perkeo war nur ein Zwerg, aber er lcistete Großartiges zur Hintanhaltung der strafrcchtlichenFolgen des Paragraph 6. Will man eine Prämie setzen auf die Widerstandsfähigkeit gegen den Alsohol? Wer aus Eonto des Alkoholgenusses Schulden gemacht hatte und neue Schulden auf ein Quantum von unter fünf Litern contrahirt hat, kann nicht auf Zahlung geklagt werden. Wer im Laufe eines Jahres dreimal einen Rausch gehabt Schaltjahre gelten offenbar auch für nur ein Jahr dem kann bei Strafe von Arrest oder fünfzig Gulden der Besuch von Gast- und Schankräumlichkeiten untersagt werden. Das Alles und noch manches Andere wird in einem Motivcnbcrichte, aus dem hervorgeht, daß die Landesbehörden keineswegs gleicher Meinung über dieAnGelegenheit waren, desgleichen in einer statistischen Ausstellung, aus welcher zu ersehen ist, daß in den verschiedenen Ländcrgebicten die Verhältnisse ganz unglaublich auscinandergehen Nicderösterreich 2,33 Millionen Einwohner, ! V093 Gast-, Schank- und Kaffeehäuser, ' 043 Locale mit bloßem Ausschank von

gebrannten aeisiiaen Getränken ; (3all

zien 5,90 Millionen Einwohner, 1370 Gast-, Schank- und Kaffeehäuser, 17,752 bloße Branntweinschänken endlich durch Wiedergabe des in den Niederlanden, also einem Seefahrerstaate, geltenden Trunkenheitsgesetzes mehr oder minder passend erläutert. Wir sind vorläufig noch viel zu sehr überrascht, als daß wir ' eine merltorllche Krttlk des Gesetzen!wurfcs vornehmen könnten. Für heute genüge die gegebene Analyse. Eines nur sei bemerkt: Wer von heute ab es noch wagen sollte, uns das Volk der Phaaken zu nennen, dem werden wir in stiller Verachtung den vorliegenden Gesetzen!- j wurs mit dem besonderen Hinweis aus Paragraph 6, Alinea 1 unter die Nase halten. Weöpen und Taranteln. Als ich so erzählt ein Naturfreund neulich in Ealaveras Eountn in Eali- j formen eine Reise über Land machte, stieß ich in einer Gebirgsgegend auf einen ; Anblick, der mich unwillkürlich fesselte. Ich stieg von meinem Pferde ab, ließ ! dasselbe grasen und begab mich unter den Schatten eines großen Baumes, von wo aus ich den seltsamsten Kampf, den ich je in meinem Leben geschaut, ansehen konnte. Ein Schwärm Wespen kämpfte mit einer riesigen Tarantel einen Kampf utf Leben und T?d. Die Wespen waren von einer eigenthümlichen Art. Sie waren viel größer und schwerer, als die gewöhnlichen Wespen, während ihr Hinterer Körpertheil mit dem vorderen aus eine kaum sichtbare Weise zusammengehalten wurde, so dünn war die Verbindung." Die Wespen entwickelten indessen eine sehr große Geschwindigkeit und flogen herum, wie ein Blitz. Sie schienen sehr aufgeregt zu sein; vielleicht hatte sie der Hunger wüthend gemacht. Ich verfolgte ihre Bewegungen mit wachsamem Auge und entdeckte bald die Ursache ihres Zornes. Eine große Tarantel war unter einem abgestorbenen Baumstamm hervorgekrochen und wollte sich augenscheinlich so schnell wie möglich in ihre benachbarte Behausung unter der Erde begeben, als sie von. den Wespen überfallen worden war. Jede Wespe stürzte sich zu wiederholten Malen auf die Spinne und vergrub in dieselbe ihren Stachel, was ihr große Schmerzen zu bereiten schien. Sie wehrte sich gegen ihre Angreifer, wie ein . Bär, stellte sich auf ihre Hinterbeine und . benutzte ihre vorderen Beine, um sich gegen ihre Angreifer zu vertheidigen. Es war offenbar, daß sie um ihr Leben kämpfte, und daß ihr einziges Bestreben darauf gerichtet war, ihren Schlupfwinkel unter der Erde zu erreichen, wo ihr die Wespen nichts mehr würden anhaben können. Dagegen schienen die Wespen die Absichten der Spinne sehr wohl zu kennen und versuchten, dieselben möglichst zu verhindern. Sie wiederholten ihre Angriffe rastlos und griffen ihr Opfer mit ihren Stacheln so häusig an, daß dasselbe kaum wußte, wie sich zu wehren. Trotzalledem kämpfte die Spinne muthig fort, bis zum letzten Ende. Schließlich hatten die zahlreichen Wcspenstiche den Leib der Tarantel so durchbohrt und vergiftet, daß sie an den erlittenen Verletzungen sterben mußte. Nach dem Ende der Schlacht näherte ich mich dem Schauplatze derselben, um die Leiche" der besiegten. Spinne in Augenschein zu nehmen. Als ich herankam, flogen die Wespen fort, sie begaben sich jedoch nicht weit und schienen mit großem Argwohn aufzupassen, was ich mit ihrem Opfer eigentlich thun würde. Ich sah mir die todte Tarantel gründlich an und kehrte dann unter den Schatten meines Baumes zurück. Aus diesen Augenblick schienen die Wespen nur gewartet zu haben. Sie kamen sofort zurückgeflogen und stürzten sich auf die Spinne, um dieselbe in Stücke zu reißen. In einer unglaublich kurzen Frist hatten sie den Leid derselben Stück bei Stück sortgeschleppt, um damit ihre junge Brüt zu füttern oder vielleicht auch, um sich in ihrer Vorrathskammcr Fleisch" sür den Winter einzulegen. Später hatte ich Gelegenheit, mit Ansicdlern zusammen zu kommen, welche schon seit langen Jahren in dieser Gegend wohnten. Ich erfuhr von ihnen, daß diese Art Wespen es zur Zeit Hauptaufgäbe gemacht zu haben scheinen, die giftigen Taranteln zu tödten. Wo immer sich eine Tarantel vor diesen Wespen sehen läßt, wird sie sofort anaegriffcn und so lange mit energischen Angriffen verfolgt, bis sie todt auf dem Platze licgen bleibt. Gegen diese Feinde vermöge sich keine einzige Tarantel zu halten. DaS Telephon. Es giebt wenige Erfindungen in der Neuzeit, welche in wunderbar kurzer Frist eine so schnelle Verbreitung gefunden haben, wie das Telephon. Dasselbe hat sich bereits in allen civilisirten Ländern derart eingebürgert, daß es fast zu einem unentbehrlichen Lcbensbedürfniß geworden ist. Noch vor fünf Jahren widmeten die Gelehrten der Britifl) Association of Science" dem Telephon nur ein Interesse, wie man es einem gewöhnlichen wissenschastlichen Spielzeuge entgegenbringt. Jetzt sind in Telephon-Unternchmungen in Großbritannien allein über zehn Millionen Dollars an Capital angelegt, und daß diese Anlage keine verfehlte gewesen ist, erhellt aus dem Umstand, daß sie bereits mehr als $750,000 an Dividenden bringt. Für Entfernungen auf kurze Strecken, wie z. B. für verschiedene Räumlichkeiten in einem und demselben Gebäude, leistet ! das Bell'sche Telephon noch immer ganz gute Dienste, es laßt sich aber nicht gut verwerthen, wo es sich um größere Entfernungen handelt. Edison war der Erste, welcher eine bedeutende Verbesserung in dem Telephon herbeiführte, um eine bessere Klangfülle desselben zu erzeugen. Er erfand das Mittel, das Diaphraam" geaen einen aus Kohle hergestellten Knopf anvibnren zu lassen. j und Professor Hughes vervollkommnete die Erfindung noch dadurch, daß er sein berühmtes Mikrophon erfand. Vermittelst dieses Instruments konnte das lcifeste Wispern in dem Telephon deutlich geyort werven.

Das ursprünglich Bell'sche Telephon ist jetzt gleichfalls verbessert worden. Sachverständige Elektriker stellen bereits jetzt die Behauptung anf, daß das Tclcphon sich nahezu so weit entwickelt habe, daß es fast gar nicht mehr verbessert werden kann. Das Telephon ist jetzt in beinahe allen bedeutenden Städten von Europa und Amerika in Gebrauch. Paris, die Hauptstadt von Frankreich, hat jetzt eine Tcle-phon-Centralstation, in welcher nahezu 1000 verschiedene Drähte einmünden, ganz von den Nebcnstationen abgesehen, die mit der Hauptstation verbunden sind. Man hat in Paris von vorneherein den vernünftigen Gedanken gehabt, die Telcphondrähte in -die unterirdischen Abnigsgrüben, die sogenannten Katakomben", zu legen, sodaß die Drähte über der Erde gar nicht sichtbar sind. In Belgien sind die Telephon-Vorrichtungen bereits derart vorgeschritten, daß man von Stadt zu Stadt tclcphonircn kann, wie man z. B. vermittelst der telegraphischen Drähte telegraphirt. Nirgends ist indessen das Tclcphonsusicm besser eingerichtet, als in Berlin. Es giebt dort bereits vier Eentralstationen und außerdem zwei öffentliche Telephonämter, welche Jedermann zur Verfügung stehen. Für 50 Pfennige erhält man das Recht, sich vermittelst deö Telephons fünf Minuten lang mit Je mand zu unterhalten, der selber ein Telephon im Hauje besitzt oder doch leicht an ein Telephon berufen werden kann. Ausgezeichnet sind auch die Vorrichtengen in dem Gebäude der Berliner Börse, welche eö ermöglichen, daß der telephonische Verkehr von dort aus mit der Außenwelt möglichst ungehindert stattfindet. Den größten Aufschwung jedoch hat das Telephon in den Ver. Staat? genommen. In New Jork allein giebt eö über 7000 Abonnenten" auf das Telephon, die mit Centralstationen" verkehren, von etwa 2500 Privat-Tclephonen ganz abgesehen. Deutsche Lokalnachrichten. Königreich Sachsen. Eine festliche Vereinigung alter Schiu

ler des Gymnasium Albcrtinum in Freibcrg anläßlich der 350jährigen Jubelfeier dieser berühmten Vildungsanstalt hat vor Kurzem hier stattgefunden und dauerte zwei Tage. Das Gymnasium ist zwischen 1515 von Johannes Rhagius als lateinische Schule gestiftet morden, wurde aber erst 1537 zur Zeit der Einführung der Reformation in Freibcrg unter Herzog Heinrich dem frommen eine ossentliehe Anstalt. Das Festprogramm brachte den Theilnehmcrn am ersten Abend im Stadtthcatcr eine Ausführung der Tragodie Dte Perser" von Acschylos durch Schüler, am zweiten einen großen Festcommers. Der Maurer Fröbel aus Freiberg hat sich erhängt. Der Fabrikarbeiter Busch aus Grünau ist ertrunken; der Reisende B. Frahnert von der Firma E. A. vcathcr ln Leipzig erlag einem Schlaganfalle; der Stcinbrucharbeiter Dietze aus Liebschwitz wurde verschüttet und als Leiche aufgesunden; der Gutsbesitze? Beycr aus Stöntzsch starb an Blutvergiftung infolge eines Insektenstiches und der Hohlmacher Heinrich Drobisch aus Struppcn wurde von einem Eteinblock erschlagen. Niedergebrannt sind in Verdau das Dampfsägewcrk des Baumeisters Karl Müller und in Wildbach die Ockonomiegebäude des Gemeindcvorstands Möckel. Hessen-Darm stadt. Das Lehrer Römer'sche Ehepaar in Gießen feierte kürzlich die goldene Hochzeit. Innerhalb der letzten Zeit feierten zwei Ehepaare in Hirschhorn a. N. die goldene Hochzeit, nämlich der Holzsctzer Joseph Weber und der Glaser Ignatz Earlö. f Stadtgärtncr Born in Mainz. Die Ehefrau des Philipp Dreher, geb. Am. Schöps, von Baicrseich ist seit dem 12. September, wo sie nach Frankfurt gegangen, spurlos verschwunden. Es wurden verurthcilt : wegen Meincids die Wittwe des Landwirths Pctcr Müller I. von Birkenau zu 15 Monaten und der Dlenstmann Theodor Zimmermann von Offcnbach zu 3 Jahren Zuchthaus; wegen Brandstiftung der Taglöhner G. Laut von Wcrsau zu 5 Jahren ZuchtHaus ; wegen Sittlichkeitverbrechen Eonrad Jung IV. von Hochweisel zu 2 Jahren S Monaten Zuchthaus und Lorcnz Schmidt von Oppenrod zu 2 Jahren derselben Strafe. Königreich Baiern. f Oberauditeur Christian v. Hirsch an einem Cchlaganfall, BezirksgerichtsDirektor Benno Fleiner, dcr pensionirte Lehrer Georg Zitzlspcrgcrund die Wittwe des Staatsbibliothek - Eustos Körner, alle in München. Der Gütlerssohn Joseph Braun von Osseltshausen wird seit längerer Zeit vermißt und glaubt man, daß er irgendwie verunglückt ist. Wegen Brandstiftung wurde der verheirathete Glasschleifer Franz Schmidt zu 4 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurtheilt. Der Söldner Matthäus Weinmüller von Ebcrsbach, der seine Frau ermordete, wurde in die Irrenanstalt Kaufbcurcn überführt. Vom Kirchthurm stürzte in Ottenhofen der Sohn des Gütlcrö Konrad Nikol etwa vier Stockwerk hoch herab und verletzte sich so schwer, daß an sein Aufkommen garnicht zu denken ist. Die goldene Hochzeit feierte der königl. Oberförster a. D. Möller mit seiner Gattin in Bayreuth. fJn Osterhofen Veteran Fr. Xaver Bauer. f In Pfaffenhosen Antonie Hollweg die sog. Hirten-Toni seit mehr denn 23 Jahren krank und bettlägerig. Unzählige Male war ihr seit dieser Zeit zu Ader gelassen worden, was allein ihr auf kurze Zeit etwas Erleichterung verschaffte. Der Einwohner Johann Moosbauer von Senndorf wurde wegen einer Reihe von Brandstiftungen zu 13 Jahren Zuchthaus verurtheilt. f Wirthschaften Lent in Kaltenbronn. Der taubstumme Buchbindcrgeselle Schwingenschlögl von Pleinting tödtete seiner Zeit im - Siebcr'schen Bräuhause daselbst den Dienstknecht Schosscr durch einen Stich in's Herz, weil er sich irrthümlicher Weise von Schosser verspottet glaubte. Schwingenschlögl erhielt dafür 1$ Jahre Gefängniß. In Hofkirchen erhängte sich der Austräger Grill auf dem Anwesen seines Sohnes, in der Frohnfeste zu Inaolüadt der daselbst eaen Unfugs in-

haftirte Schuhmacher Jos.'Taufcher; be: Lindau ertränkte sich der Sattler Martin, indem er sich vom Dampfer Ehristoph" herab in deu See stürzte. In Aschaffenburg wurde der Rangirer Morhard überfahren und tödtlich verletzt ; in Grimliug wurde der Austragöbauer Math. Frimbergcr von einem Pferde erschlagen, in Jmmenstadt wurde der Oekonom Stcurcr durch einen Fall beim Besteigen des Eiscnbahnzuges schwer verletzt; in Pfaffenhofen starb der Einwohncr Laubpfcifcr an Blutvergiftung. Es wird behauptet, Berührung einer ganz unbedeutenden Wunde mit Bettwäsche, die bei der Operation seines Sohnes benützt worden war, sei die Ursache der Blutvergiftung gewesen. Der Kutscher Joh. Beck von Pleß wnrde, als er betrunken über die Eisenbahn fuhr, todtgefahren ; der Gütler Leyerer von Neumarkt wurde in Folge des Durchgehens seines Gespannes gegen einen Baum gedrückt und getödtet ; in Waldkirchen verbrannte der Sohn des Lehrers Aigner auf der Viehweide an der Edelmühle; in Wolfratshausen starb die Frau des Tagarbciters Hupfauf in Folge eines unglücklichen Sturzes. Bei Würzburg wurde der Knecht des Gastwirths Konig von Neustadt a. S. todtgefahren. In Zwiefel starb der Zündholzstößler Wegsöhn an Blutvergiftung. Königreich Württemberg. s Schultheiß Beck in Oberstetten. f der Küfermeistcr Konstantin Bolz, in Rottenburg. f der langjährige bewährte Vorstand des Turnvereins, Bäckermeister Victor Renz, in Schorndorf. In Gögglingen wurden in diesem Sommer zwei Mädchen in einer Kapelle vom Blitz getroffen. DaS eine hat sich bald wieder erholt, das andere Mädchen, Walpurga Braun, siechte unter schrecklichen Leiden dahin und ist nunmehr gestorben. Die Sektion ergab, daß zwei Blitzstrahlen am Rückgrat herunterfuhren, aber nur äußere Nervenstränge getroffen haben ; daher das lange Siechthum. Es feierten: das 50jährige Amtsjubiläum der Lehrer Schmidt in Nordstetten; die diamantene Hochzeit der Kaufmann Johann Baptist Pfriemer in Rottenburg mit feiner Ehefrau, geb. Johanna Daub ; die goldene Hochzeit der Obcramtsgeometer F. Bechtle in Eßlingen mit seiner Ehefran geb. Kachel, die Ehepaare Müller Friedrich Kunz, Bauer Andreas Blaich und Schäfer Jakob Kühnle in Simmozhcim und das Ehepaar Jakob Maute in Thailsingen. Der wegen Unterschlagung von Pflcgschaftsgeldcrn steckbrieflich verfolgte Schreiner Haarer von Tübingen hat sich in Schaffhausen erschossen. Durch Verletzungen in Folge Sturzes kamen um's Leben: der in der Sigelberg'schen Brauerei in Feuerbach angestellte Heizer Grimm, der ledige Maurer Eberhard aus Stuttgart und der Seckler Mcßner aus Trossingen; der Erdarbeiter Heinrich Jörg aus Heilbronn wurde von einem Eisenbahnzuge überfahren und getödtet ; der Tagelöhner Ulrich Schönig aus Sonthenn und der Heizer. Aatthäus Frey aus Stuttgart (Wolframstraße) erlagen einem Schlaganfalle und der Privatier Bendel in Waldsee ist ertrunken. Es wurden verurtheilt: Wegen Meineids Michel Lang aus Schirmbach zu OJahren Zuchthaus; wegen Unterschlagung von Postqel-

dern der Postbote Herrscher aus Nassau zu 1 Jahr Gefängniß (seine Frau erhielt 7 Monate Gefängniß wegen Hehlerei ; wegen des Versuchs, seinen Schwlegcrsoh'n zu vergiften, der Pfründner Michel Beck aus Hcrbsthauscn 5 Jahre Zuchthaus ; wegen Kindcstödtung die ledige Näherin Katharina Spohrer aus Dahenfeld 4 Jahre Gefängniß ; wegen Sittlichkeitsverbrechen die beiden ledigen Weingärtner Gottlieb Rieger und Karl F. Aldinger aus Fellbach 2 bezro. 2 Jahre Gefängniß ; wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode' der Schlosser Mar Ströhle aus Raoensburg 9 Jahre Zuchthaus. Provinz Hessen-Nassau. Der Lehrer an der Realschule, Dr. Jde in Easscl. Die Zahl der Meineidsund Sittlich kcitsprozcsse vor den Schwurgcrichten der Provinz nimmt leider von Jahr zu Jahr zu. So wurden in der soeben beendigten Schwurgcrichtsperiode des Easselcr Landgerichtsbezirks außer einem Mordvrozcsse nichts weiteres als MeincidS- und Sittlichkeitsprozesse verhandelt, in 7 Tagen nicht weniger als 9 Fälle. Fünf Angeklagte wurden verurtheilt, darunter der Gerichtsvollzieher Goldschmidt aus Rothenburg, welcher etwa 20 Ehefrauen in unsittlicher Weise insultirte, zu 15 Monaten Gefängniß und der Hilfsbremser Karl Theodor Weniger aus Eiscnach, welcher in der Umgegend unserer Stadt, bei Niederzwehrcn und bei Bcbra mehrere Gewaltakte gegen Frauen auf offenem Felde beging und die ganze Gegend förmlich unsicher gemacht hatte, zu 6 Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust. Der jüngst verstorbene Joh. Balthasar Zimmermann in j Frankfurt a. M. hat der deutsch-katho-j lischen Gemeinde 2000 M., der Taubj stummenanstalt, der Blindenanstalt, dem Thierschutzvcrcin und der Filiale der barmherzigen Schwestern auf dem Mittelweg j je 1000 M. testamentarisch vermacht. j Der Prokurist der aus eine so gemeine j Art fallirten Firma Th. Schwahn Sohn ! in Frankfurt ist plötzlich verhaftet worden. Der Schreiner W. Folge von Bicber hat sich erhängt und der Schmiedemeister Sartorius von Gräoeneck bei Weilburg ließ sich von einem Eisenbahnzuge todtfahrcn. In Easscl erlag der Landgerichtsrath a. D. Fulda einem Schlaganfalle und der Rangirmeister Oetzel wurde von einem Zuge überfahren und getödtet. Thüringische Staaten Der Dienstman Hcuchling aus Gotha und der Porzellanmalcr Emil Kirchner aus Plaue haben sich erhängt und die in Gotha in Dienst stehende Earoline Lange aus Schänau v. d. W. hat sich ertränkt. Der Arbeiter Keller aus Schnett erlag einem Schlaganfalle. Die Oels- ; dorfmühle in Köstritz und die Gehöfte der Gutsbesitzer Büschel und Tyrosf in j Nodias bei Kahla sind abgebrannt. N-?snnt lMttckzi'S ..Beat Havanna . i : Cigara". ! Die besten Jürgen kaust man U ' H. Schmedel, No. 422 Virginia Arenue.

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- 16 gegen Neuralgie. y Berichte der die Erfolge von St. Jaiob Oel, welche vorLahren erzielt urden und jeyt it stätigt werden. Kknralgielund Löhmnug grhtilt. Nod. 1880. Cpringsield, Ten. Meine Frau litt 18 Monat an Neuralgie nb Lähmung, kein Mittel wollte ihr helfen. Nachdem sie ungefähr eine Flasche Et. Jakob Oel aufgebraucht hatte konnte ste wieder gehe. Jos. P. Murph,. 6 Jahre später. Tauerndlgehellt. Springfleld, Tenn., Oktober 17, 188. Vcine Frau war gelähmt und konnte keinen Schritt gehen. Ehe sie eine Flasche St. Jakoba Oel aufgebraucht hatte war sie im Standet Hause herumzugehen. Jos. P.Murph?. VLftenlkide gehettt Nodemler 1880. Scott Depot. Putnam So., 3. La. Ehe ich anfing St. Jakob S Oel tu gebrauche war ich bettlägerig in Folge on Hüftenschmer en ; jetzt bin ich im Stand mit Leichtigkeit ia Zimmer herumzugehen. Thoa Tor?. 6 Jahre später Tauernd gesellt. Scott Depot. Putnam Co..W. Wa..LS Oli.,1836. Zwölf Tage war ich bettlägerig in Folg rheumatischer Schmerzen in der Hüfte. Nicht brachte wir Linderung bis ich ein Flasche Ct. JakobS Oel anwandte. Nach einer dreimalig gen Anwendung war ich geheilt. ThoS. Tormey. Neuralgie nnd NhenmatismuS geteilt. Tower Hill. Appomator Co.. La., Nov., 1836. Jahre lang hatte ich an Neuralgie und Rheu matiSmuS gelitten. Tag und Nacht quälten mich acute Schmerzen. Ich versucht St. Ja kobö Oel und alle Schmerzen Verschwanden. NobertL. ,U. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. HAMBURGER BRUSTTHEE Brust, Lungen und der Kehle. ur in Orizinsl-Packttk. Prik, 23 Cents. I ttca dxetdeken iu h.iden. IHJC C1URI.ES X.ifüE.lX& LO BiXTLSQ&, US. imhi alte ian(beittn tet 0'0-i-GH000 Gin kinderlose Ehe ist selten eine gläckliche. Wie nnd wodurch tiefem Uebel in kurzerHeit abgeholfen erden kann, zeigt der RettungS'Unker", 2S0 CeUea, mit nah:?, getreue Bitvern, elcher von dem alten deutschen HeU'Jnstitut in New Fork berausgezebea wird, auf die klarste Weise. Junze Leute, tie in den Etand der Ebe Neten wollen, sollten den Cxruch Schiller: D'rum prüfe, wr sich ewig bindet", wohl beberzizen, ui,d daS rortreffltche Auch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt Ui LebenS thun ! Wird für 25 CeutS in Prstmrke, in deutscher Sprache, sorqsam erpackt, fr versandt. Adresse : DeutecfcellH-Iiiirtttut,1I Clinton Plice, New York, N. Y. 30 Judianavolis, Ind., beiul Buchhändler G. Keyler, 2 Süd Dclaware sät. i-OÖO'i" 1 Rtt I . . Oursttemovss . ,,,,M ttiif wuuuui 1 1 1 Beo StlngSt Mos - qulto and AU Insect Cites, ; rnrixs, elotches, Humors, Eirth.-Tna.rka, and every form osakin fclerclscs poaltively cured oa do nost deiieato Eüa wiüont leavinff a scar, by 33!ox OlXLt33a.02a.tPrico SScts.. SOcts. and $1. At !lrarsist3 er by mall. Th Hop PE1 Mnfg Co., Kew London. Conn. Uttle 119 PiiU for siclc-headaciie, dyspepeia, bUiousneEB and consttoation bave no equaL. 25c In oCen Sixothtten ,u (jaden. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten Wssi g! Waekpnlver, (baking powder,) C?gittf eis? (flavoring extracts) und Gswiwze, Alles rein und unverfälscht haben o! len, dann sragen Sie nach H. SÖLLIDAY'S Maaren nnl zebraucheu Sie keine andern. 96, 98 L5 100 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. KT Zweiggeschäft in Wtchita, Kan. V. H. DOII'S J. X. L. ffifrtrffrrnsl firniß KjZj U uuuu5ai Lege gSefeml Mozart - Oatte ! XH,oot J?oh, Gigenthumn Tal zrößte, schönste nnd .üttefte derartige Lokal in Ux Stadt. Die geräumige nnd schön j gerichtete Halle steht Vereinen, Logen und privaten zsr Akhaltuug von Lällen, Covzerten ? TOvrAm,ttTttn4tt tintr Ii?:?raln ?R?hi. W fc. VVlHWWHH)M - " en zur Vnfögnns. .0 2 Pt tU Saison 18S7. A. Gaylor, Office: 460 -Nord Wot tr. Telephon 949.

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