Indiana Tribüne, Volume 11, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1887 — Page 2
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ffymtU9f ,7iUan, tai'A lt Sri-ttJJ y T,stS x KSsch,. M esn.atajjfl Är:&;? J t pt Ssch. ?.tiH zrlasi J5 5l. HaJ isttt a i:M?;:i9t?a rr Üa5t. se- D. MsvlsnbKe. JndiaQpo!iS. Ind., 14. November 1837. 2er bttibte Tramp. VlS sich vor einigen Tagen die 22 Jahre alte hübsche Tochter (5clida des Farmers Warren Slingcrland in Venton Townfhip in der Nähe von Scranton in Pennsylvanien Abends zu Bett begeben vollte, nahin sie in ihrem Zimmer einen Geruch von Tabak niahr, der ihr aufsiel. Sie war müde und entkleidete sich, ehe sie jedoch in's Bett stieg, siel es ihr ein, einmal unter die Bettstelle zu schauen. Ein armselig gekleideter Tramp starrte ihr in's Gesicht, der sich unter dem Bette verborgen hatte. Tu Schurke, was willst Du hier V redete ihn das Mädchen an, ohne sonst zu schreien oder gar in Ohnmacht zu fallen. Der Tramp kroch langsam und ohne ein Wort zu sagen aus seinem Versteck hervor und wollte sich gerade durch das offene Fenster im Schlafzimmer in's Freie retten, als die muthige Cclida ihre bloßen Anne um seinen Hals warf und gleichzeitig laut um Hilfe schrie. Bald waren ihr Vater und ihre zwei Brüder zur Stelle und drangen auf den Einbreche? ein, ehe derselbe Gelegenheit gehabt hatte, sich der Umarmung dcs Mädchens zu entwinden. Die Männer faßten ihn energisch am Kragen, schüttelten ihn ordentlich durch und drohten ihn zu tödten, doch bat er so flehentlich um sein Leben, daß Celida dadurch gerührt wurde und ihren Vater uud ihre Brüder veranlatzte, dem Fremdlinge kein Leid anzuthun. James, der älteste Bruder, machte den Vorschlag, man solle den Tramp ordentlich durchpeitschen und dann laufen lassen, doch wollte der Vater nichts davon wissen und sandte den jüngstcn Sohn zum nächsten Friedensrichter, um den Einbrecher in's Gefängniß bringen zu laffen. Ein Eonstabler kam nach geraumer Zeit und nahm den Gefangenen in die Küche Singirlands, wo derselbe ruhig bis zum nächsten Morgen schlief, während der Beamte kein Auge zuthat. Dann wurde der Tramp auf einen Wagen gepackt und fuhr unter der Bewachung des Eonstablcs, sowie unter Begleitung der Familie Slingerland zum Fricdcnörichter, der ihn sofort ins Verhör nahm. Was haben Sie zu Ihrer Entschuldigung zu sagen?" fragte ihn der Nichter, nachdem die Anklage auf gesetzliche Weise vorgebracht worden war. Ich heiße David Kenyon," erwiederte der Landstreicher. Ich will Ihnen offen gestehen, daß ich in den letzten zehn Iahren bereits verschiedene andere 9?amcn geführt habe, doch dieser ist der richtige. Ich bestreite nicht, daß man mich in dem Hause dieses Herrn gefunden hat, doch war es durchaus nicht meine Absicht, der hier anwesenden jungen Dame ein Leid zuzufügen, besonders dann nicht, als ich sah, wie schön sie war. Nie in meinem Leben habe ich einen Angriff auf ein weibliches Wesen gemacht, und auch in diesem Falle lag mir ein ähnlicher Gedanke fern. Ich war hungrig, und sah das Fenster offen stehen. Ich kletterte in's Zimmer und verbarg mich unter dem Bett, um in der Nacht im Hause nach einigen Lebensmitteln zu suchen. Es ist schon lange her, daß ich den Athem eines schönen Mädchens an meiner Wange spürte und von zwei weichen, vollen Armen umschlossen war. Ich bin gern bereit, auf sechs Monate in's Gefangniß zu gehen. So viel ist mir das Vergnügen werth, welches mir die junge Dame für einige Augenblicke bereitet hat. Ich habe weiter nichts zu sagen." Mit diesen Worten senkte er seinen Kops zu Boden. Im nächsten Augenblick stand Miß EeUda auf. Ich bitte," sagte sie zu dem Richter, schicken Sie den armen Teufel nicht in's Gefängnis. Ich bin mit seiner Erklärung zufrieden, daß er nicht die Absicht gehabt hat, mir ein Leid zuzufügen, und da er auch sonst in unserem Hause keinen Schaden angerichtet hat, so wünsche ich, daß Sie ihn freilassen. Ich bin davon überzeugt, daß er kein schlechter Mensch ist." Die Nede des Mädchens gefiel dem alten Farmer nicht, auch seine Söhne waren mit Derselben durchaus nicht zufrieden. Celida jedoch erklärte wiederholt auf das Bestimmteste, sie wolle den Mann frcigehen lassen. Derselbe sei durch die Behandlung, die er seit seiner Gefangennahme erlitten, ohnehin genug bestraft worden. 3ch werde genau nach dem Antrage des Mädchens entscheiden, falls dieDame bei ihrem Vorhaben bleibt," sagte der Richter. Saite die Anklägerin tZ wünscht, wird der Angeklagte freigelassen werden." Die Männer warfen auf Cclinda wieder einen mißbilligenden Blick, sie ließ sich aber durchaus nicht einschüchtern. Bitte, sprechen Sie ihn frei," wiederholte sie, und der Richter leistete ihrem Antrage Folge. Der Tramp, seht ein freier Mann, dankte seiner Retterin mit glühenden Worten. Ihre Herzensgüte und ihr freundliches Lächeln würden ihm zeitlebens eine süße Erinnerung sein. Dann zog er unbehindert von dannen. Apfelwein in Connecticut. Auch in diesem Jahre ist in Connectitut die Avfelernte qan; ausae:eichnet aerathen, und eö ist in Hülle und Fülle das Material da, um guten Apple Jack", Cider" und Apfelbutter für beit nachsten Winter zu bereiten. Thatsächlich aibt es im Staate so viele Aevfel. daß man für sie qar keine Verwendung mehr finden kann. Hunderte von Aushcls der besten Fnichte werden dem -öiti) zum Mutter vorgeworfen, und Tausende von BushelS bleibcn'unter den Bäumen liegen, weil Niemand cS der Mühe wenh
hält, sie aus'zuhclsen. FSsier, vle reer j sind, gelten fast ebensoviel, als ob sie mit
den besten Aepfeln gefüllt werden. Man kann die auserlesensten Früchte zu 20 Cents per Bushel oder zu 50 Cents für das ganze Barrel kaufen. Der Vorrath an Fässern ist bereits vollständig erschöpft, und die Farmer sehen sich in Folge deffen vci anlaßt, die Aepfel, welche sie nicht gerade unter den 'Bäumen verfaulen lassen wollen, nach den Fabriken zu bringen, in welchen Cider", gepreßt wird. Die Ciderpressen in Connecticut sind fast ohne Ausnahme noch nach der alten Mode gebaut, werden aber trotzalledcm recht fleißig in Anspruch genommen. Die Farmer sind eben conscrvatio und qeben nicht viel um Neuerungen, von deren Vortheilen sie sich nicht sofort überzeugen können. Die Farmer von Connecticut stehen von Alters her in dem Rufe, tüchtige Cldertrrnker zu sein. Sie benutzen den meisten Apfelwein für ihren eigenen Haushalt und denken nicht daran, ihn zu verkaufen. Irin oder zwtt Äarrels von dem edeln Stoff" verwandeln sie wohl m Ckllg für den Hausgebrauch, den Rest jedoch speichern sie in ihren Kellern auf und benutzen ihn den ganzen Winter und den nächsten Sommer hindurch, bis eine neue Apfclernte wieder frechen Clder" ormgt. Manche tzarmer legen 40 bis 60, ja noch mehr mit Apfelwein gefüllte Fässer in ihre Keller und trinken ihn so fleißig, daß sie manchesmal keinen Tropfen mehr übrig haben, wenn der Hochsommer herannaht. Trotzallcdem schlagen sie me die Gelegenheit aus, einem Fremdem einen Pitcher" voll Clder" zum Genuß anzubeten, solange sie noch selber ein Faß im Keller liegen haben. Kinderausveutung. (ii3 der .Hamd. Reform. ") Unverdächtige Zeugen, wie die Fabri-ken-Jnspectoren, erzählen uns so haar sträubende Geschichten von der Ausdehnunq der Kinderarbeit in Deutschland, dem dcmorslisircnden Einflüsse und den diesbezüglichen Gesetzesübertretungen der Industriellen, daß der Bundcsrath wohl oder ubcl den Beichlunen des Nclchstaa.s betreffs Cinfchränkung der Kinderarbeit zolge geben muß, wenn er anders überHaupt irgend welchen Anspruch auf Arocltersreundllchkelt erheben will. Wir erfahren aus den Amtlichen Mittheilungen der mit Beaufsichtigung der Fabriken betrauten Beamten", daß die Zahl der Kinder in den Fabriken raplde angewachsen ist. Während deren :m Jahre 1884 nur 18,882 bcjchästlgt waren, zählt daS Jahr 188 bereits 21,053, also gegen 1834 mehr 2171. Davon kommen allein auf das Königreich Sachsen 10,170. Hier ist gegen '1334 ein Plus von 1504 zu verzeichnen. Aber man begnügt tch heutzutage nicht mehr blos mit der Ausnutzung der jugendlichen Arbeitskraft, soweit es das Gesetz gestattet; es werden Falle konjtatirt, wonach Kinder im zarten Alter von vier Jahren an der Industrie zum Opfer fallen. Der Bericht für Düsseldvrf enthält folgenden Passus: Ich traf häusig in Schleifercien, in kleinen Webereien und Riemendrchcrcicn Kinder von 4 10 Jahren, welche angeblich nicht beschäftigt, sondern nur von Cltern oder Geschwistern beaufsichtigt wurden ; nur in wenigen Fällen gelang es mir, trotz der offenbaren, durch die von Arbeitsstosfen beschmutzten Hände nachgewiesenen Unwahrheit der Angaben, die Beschäftigung festzustellen." Im Aufsichtsbezik Köln-Koblenz sindet, wie nähere Ermittelungen ergaben, häusiger die Anstellung von Kindern unter zwölf Jahren als Steinschläger in den Basaltstcinbrüchcn am Rhein statt, und zwar in der Art, daß dieselben an den Tagen mit nachmittägigem Schulunterricht meist von 47, selten bis 3 Uhr Abends, an schulfreien Nachmittagen auch wohl länger, und zwar regelmäßig, in der genannten, mit Unsallgcfahr verbundenen Weise arbeiten." In SchwarzburgSonderShauscn arbeiten einige 50 Kinder im Alter von 713 Jahren in 27Prioathäuscrn für die (Porcellan-)Fa-brik." Ueber die Beschäftigung von Hui rindern tu der Industrie wurden im Aussichtsbezirk Planen seitens einer Aezirksschnl-Jnspektion (5rhebungeu angestellt. Es fanden sich nicht wenige Veispiele einer 10 st ü n d i g t täglichen Arbeitszeit, welche Kinder von nur 7 oder kaum 7 Jahren außer der Schulzeit u verrichten hatten. Diese offittellen Daten genügen! Seitens der Industriellen treten erwiesenermaßen immer wieder in einzelnen Fällen Versuche zu Tage, ,,den revidirenden Beamten bald von der einen, bald von der anderen Seite mit Täuschungen oder offenbar unhaltbaren Ausreden an der Feststellung der Straffälligkeit zu verhindern." So wurde dem Aufsichtsbeamtcn für Zwlckau m einem Falle ,,von dem betreffenden Fabrikanten zur Entschuldigung angeführt, daß die noch nicht 12 Jahre alten Kinder nur 'eine kurze Zeit und ohne Lohn arbeiten, um die Arbeit kennen zu lernen und sich einzurichten, damit sie dann nach zurückgelegtem 12. Lebensjahr sofort etwas verdienen könnten." Wie menschenfreundlich doch diese Fabrikanten sind, wenn es sich um ihr eigenes Interesse handelt ! Daß Sachsen die Brutstätte der Kinderarbeit ist, war ja längst bekannt. Daher auch der Eifer der sächsischen Handelskammern gegen jeden Arbeitsschutz, denn in diesen Handelskammern sitzen gerade die Ausbeutcr der jungen Generation. Diese Thatsachen geben aber auch eine Erklärung sür das Amrachsen der Cocialde? mokratie speciell iin Königreich Sachsen. Verschiedene der Fabriken-Inspektoren welche Gelegenheit gehabt haben, den verderblichen Einfluß der Kinderarbeit auf die Erziehung und Sittlichkeit wahrzunebmen, vlaidircn mehr oder weniger für die Einschränkung resp, das Verbot der Kinderarbeit. Da die Fabrikarbeit auf die jüngeren Kinder", heißt es u. A. im Bericht des Aufsichtsbezirks Minden, den nachthciligstcn Einfluß ausübt,. so dürste wohl zu erwägen sein, ob ein Verbot der Kinderarbeit oder eine weitere Kürzung der Arbeitsdauer ohne große Schädigung der Industriellen und der Arbeiter durchführbar wäre." Ein andercr Beamter will in Erwägung gezogen wissen, ob gewisse Arten der Hauslndu-
strle aus' reschSgesetzllchem Wege zu verbieten seien. ' Wir glauben, die Herren Fabriken-Jnspektoren würden sich noch offener ausgesprochen haben, wenn sie auf Zustimmung der Regierung hätten rechnen können. Aber schon nach den vorliegenden Ermittelungen haben wir zu verlangen, daß der Körper und Geist tödtenden Kinderarbeit sowohl in den Fabriken als auch in der Hausindustrie ein Ende bereitet werde. Der Bundcsrath wird Gelegenheit haben, den Beweis zu erbringen, ob er
in Wahrheit eine sociale mesorm anstrebt. Der Arbelterschutz wird die Probe j auf das Exempel liefern. Frauen in der Industrie (AuS der .Franks. Zeit.') Während für das Jahr 1835 in Folge übereinstimmender Anordnungen sämmtlicher deutschen Negierungen den Fabrikinspcctorcn aufgegeben war, in ihren Berichten der Frage der Arbeitszeit ihre ' specielle Aufmerksamkeit zuzuwenden, sollten sie für das Jahr 1886 Vorzugsweise ihr Augenmerk auf die B e s ch ä ftigung der Llrbeiterinnen richten und mittheilen, ob dieselbe mit besonderen Gefahren für Gesundheit und j Sittlichkeit, namentlich für die körper-i liche und sittliche Entwickelung der jugendliehen Arbeiterinnen verbunden sei. Ferner sollten sie sich über die Einrichtungen . äußern, die von Arbeitgebern oder unter i deren Mitwirkung getroffen sind, um die Ausbildung der jugendlichen Arbeiterinnen für den HauSfrauenbcruf zu fördern. Nach der Mehrzahl der Berichte hat gegenüber 1884 eine Zunahme in der Zahl der Zahl der Arbeiterinnen überHaupt stattgefunden. Zahlenmäßige Angaben für die beiden Jahre 1834 und 1886 stehen nur für die kleinere Hälfte der Aufsichtsbezirke zu Gebote. Es ergibt sich aus denselben eine durchschnittliche Zunahme der Arbeiterinnen um 7 8 Procent. In den Berichten wird indeß hervorgehoben, daß die Zunahme in der Zahl der Arbeiterinnen fast überall Schritt mit der Zunahme und Ausdehnung der Anlagen und der wachsenden Zahl der Arbeiter überhaupt gehalten habe. Der überwiegende Theil der Arbeiterinnen ist in der Textilindustrie beschäftigt, in welcher annähernd die Hälfte der Arbeiter aus Angehörigen des weiblichcn Geschlechtes besteht. In einzelnen Bezirken entfällt auf die Arbeiterinnen noch ein weit größerer Theil, so im Königreich Sachsen 64 Procent, im Aufsichtsbczirk BrcSlau - Licgnitz 66, im Schwarzwaldkreis 73 und in beiden Neuß 90 Procent. Der Textilindustrie folgt an Bedeutung für die weibliche Arbeit die Industrie der Nahrungs- und Genußmittrl. An der innerhalb derselben stattgefundenen Vermehrung der Arbeiterinnen ist hauptsächlich die 6igarrenindustrie betheiligt. Verschiedentlich wird berichtet, daß bei dieser Vorzugsweise die kleineren Fabrikanten mehr oder weniger bedacht scheinen, die männlichen Arbeiter durch weibliche zu ersetzen, welche sich sowohl in der Regel mit biltigeren Löhnen begnügen, als auch in ihren sonstigen Ansprüchen genügsamer sind." Nicht uninteressant dürfte die Angabe aus dem Aufsichtsbezirk Plauen sein, daß die weiblichen Arbeiter im Allgemeinen, sobald sie den erzielten Verdienst als ausreichend erkennen, mehr als die männlichen jeder Verlängerung der Arbeitszeit in Fabriken abgeneigt sind und dieselbe, selbst wenn sie nur für kurze Zeit beabsichtigt ist, zu hindern wissen. Nach den Mittheilungen der Fabrikinspektoren sindet eine Beschäftigung der Arbeiterinnen vielfach in solchen Betrieben statt, welche mit besonderen G e -fahre n für die Gesundheit, namentlich sür die körperliche Entwickelung der jugendlichen Arbeiterinnen verbunden sind. So hält der Aufsichtsbcamte sür den Bezirk Oppeln die Verwendung weiblicher Personen in der V e r g w e r k i n d u st r ie bei der Bedienung der Blende- und Thonmühlen für bedenklich und erachtet eine Einschränkung der Frauenarbeit für angezeigt. Der Aufsichtsbcamte für Mersc-burg-Ersurt hält es im Hinblick auf den erforderlichen großen Kräftcauswand sür bedenklich, Frauen, insbesondere jugendliche Arbeiterinnen, beim Befrachten der Lowren mit Prcßkohlstcincn und Vriquets zu beschäftigen. Auch die Verwendung der Arbeiterinnen als Schleifer und Polierer in Betrieben der KleineisenIndustrie wird als unthunlich bczeichnet. In der Textilindustrie, die für die Frauenarbeit am meisten in Frage kommt, wird in mehreren Berichten eine besondere Gesundheitsgefahr für die in Betrieben dieses JndustriezweigeS beschäftigten Arbeiterinnen in Abrede gestellt. Es wird aber in einzelnen Berichten constatirt, daß mehr oder minder Gefahren für die weiblichen Arbeiter in der genannten Industrie vorHanden sind. So weist der Aufsichtsbcamte sür Düsseldors darauf hin, daß im Verhältniß zu den männlichen Arbeitern die Verlctzungsgefahr sür die weiblichen zwar wesentlich geringer, die KrankheitSgesahrdagcgen erheblich größer sei. Besondere Gefahren für die Sittl i ch k e i t der Arbeiterinnen, insbesondere auch der jugendlichen, werden für die meisten Betriebe in Abrede gestellt. Die Mehrzahl der vorliegenden Berichte vermag Gefahren dieser Art weniger in der Beschäftigungsweise der Arbeiterinnen inneryalb der einzelnen Betriebe, als vielmehr in den a u ß e r h a l b der letzteren stehenden Verhältnissen zu erblicken. Innerhalb der Fabriken und Anlagen mache sich das Bestreben, männliche uno weibliche Arbeiter thunlichst in getrennt ten Räumen zu beschäftigen, geltend. Immerhin bleibe aber, namentlich in älteren vn kleineren Betrieben, noch manches zu thun, um sittliche Gefahren für die Beschäftigung von Arbeiterinnen wenigstens innerhalb der Arbeitsstelle überall nach Möglichkeit auszuschließen oder zu beschränken." Gefahren dieser Art werden in einer Reihe von Berichten für Betriebe angenommen, in welchen ein gemeinsames Arbeiten beider Geschlechter, zumal bei hoher Temperatur, stattfindet. In den Mittheilungen findet sich auch eine umfangreiche Aufzählung derjenigen Einrichtungen, welche von Arbeitgebern
oder unter ' Leren MiFnnrkung getroffen sind, um die Ausbildung der jugendlichen Arbeiterinnen für den Hausfrauenberuf zu fördern. Die Schaffung solcher Einrichtungen ist durchaus ancrkennenswerth, aber wenn sie irgeud welche wohlthätige Einwirkungen ausüben sollen, so ist vor allem nothwendig, daß eine weitgehende Beschränkung der Verwendung von weiblichen Arbeiterinnen, namentlich der verheiratüeten, in den Fabriken stattfinde, damit dieselben ganz ihrem Hausfrauenberufe leben können. Im Allgemeinen zeigen die Berichte,
daß in der deutschen Industrie die Frauen- und Kinderarbeit übermäßig , ausgebeutet wird. Vom Inlands. Die Wald f euer, welche in Voone .Eountu, West - Virginien, ! wüthen, entwickeln eine so große Hitze, daß die Bäume zu blühen und Blätter t zu treiben anfangen. Eine h ü b s ch e N a ch t r a g Svension ist dem in Newburyport in AtassachuscttS wohnhaften, zugleich erblindeten Flottcnmatrofen Joseph Füller be-. willigt morden. Sie datirt vom 27. ! October 1863 und hcläuft sich aus $13,: 085. I n N u s s e l l v i l l e in Kentucky ist man bei dem Bohren nach Wasser auf dem öffentlichen Marktplatze in einer Tiefe von 100 Fuß Fuß auf eine reiche Schwefelquelle gestoßen, deren Wasser selbst die berühmte Buena Vista-Quelle an Heilkraft übertrifft. Gen. Wcaver von Iowa hat den Präsidenten Clcveland brieflich sucht, zu Gunsten der ausgewiesenen Ansiedler in O'Brien-Eounty cinzuschrciten. Der Präsident erwiederte, oajj er das harte Loos dieser Leute aufrichtig bedauere, aber gegen das Urtheil dcö Gerichts sich nicht auflehnen könne. Eine A n z a l l v r o m i n e nter Kaufleute hat jetzt beim GeneralPostmeister Protest erhoben gegen dessen Versügung, daß sür bisher als Poststücke vierter Klasse betrachtete Sendungen das Porto für erste Klasse berechnet werden soll, wenn das Geschäft oder Gewerbe des Absenders aus dem Umschlage angegeben ist. JnElPaso inTeras traf vor einigen Tagen John Fricl ein, der die 600 Meilen von der SocialistenColonie Topolobampo in Mexico zu Fuß zurückgelegt hatte. Der Armee hatte kein Geld, um die Eisenbahn zu bezahken. Von allen Eolonistcn sind seiner Angabe zusolge nur noch 150 in Topolobampo übrig. In Hadonfield bei Camden in New Jersey rettete eine Mutter ihr Kind auf Kosten des eigenen Lebens. Sie schob das Kind in der Stube in einem Wägelchen hin und her und stieß dabei den Petroleumofen um. Die Betten und Kleider des Kleinen singen Feuer, und bei dem Versuche, dieses zu löschen, was ihr auch gelang, geriethen ihre eigenen Kleider in Flammen, und sie verbrannte. Vor zehn Jahren wurde dem Bergmann Thomas Hughcy in Lambertoille inWcst-Äirginicn eine kleine Tochter gestohlen. Vor einigen Tagen erschien nun das Kind plötzlich wieder bei seinen Eltern und hatte in der Tasche seines Kleides eine Rolle Papiergeld, welche insgesammt 8000 betrug. Wie das Kind verschwand und wo es gewesen, ist ein Geheimniß, welches die Eltern nicht lösen können. Jedenfalls haben sil jetzt ihr Kind wieder. John G. Whitte von New Z)ork besitzt ein Messer, das der erste Napoleon in seiner Reisetasche nachzutragen pflegte, bis er es in 1812 bci'seiner Flucht aus Nußland verlor. Das Messer wiegt nahezu ein Pfund ; es cnthält vier Klingen und 16 Werkzeuge, darunter eine Säge, einen Knopfhaken, einen Bohrer und Pfropfziehcr und eine Schecre. Es ist mit solidem Gold ausgelchlagen, und aus den Perlmuttcrgnffen ist das kais. Wappe? und napoleonische N ebenfalls in Gold angebracht. In Macon, Georgia, wurde kürzlich der Hilfs-Vundesmarschall Wm. I. Vlcdson von dem Detectiv RhodeS von Florida verhaftet, und zwar auf den Verdacht hin, einer der fünf Männer gewesen zu sein, welche am ö. Icovcmber 1834 John Holisield in Brooksville in Florida ermordeten undHS00raubten,welehe der Unglückliche zu jener Zeit bei sich hatte. Wegen dieses Mordes wurden bereits früher vier Personen verhaftet, doch hatte Niemand daran gedacht, das; auch ein Hilfs - Bundesmarschall ein Tt)eilnehmer an dem Verbrechen gewesen sein könne. Ueberdennoch inimer in Blüthe stehenden Unfug des FuchöprellcnS in den hiesigen höheren Lehranstalten wird aus Madison in Wisconsin gemcldct: Zwanzig Freshmen" der hiesigen StaatsUniversität sind unter der Anklage verhaftet worden, einen Sohn des Universitäts - Professors Nosenstcngel dem Fuchsprellen ausgesetzt zu haben. Dieselben hatten dem Jünglinge einen Strick um den Hals geschlungen und ihn nach dem Mendota-Sec geschleppt, wobei sie vou der Polizei ertappt wurden. Sie mußten am folgenden Morgen vor Gericht erscheinen, ihr Verhörist jedoch bis auf Weiteres verschoben worden." Aus Los Angeles in Ealifornien wird der gewiß seltene Fall gemeldet, daß die dortigen Advokaten sich weigerten, die Vertheidigung eines verihierten Burscken zu übernehmen, der ein kleines Mädchen mit besonderer Grausamkcit angefallen hatte. Diese Rechtsvertrete? haben damit ein bemerkenswerthes Beispiel von Selbstachtuna qeaeben. Manche von ihnen hätten sich vielleicht durch Loseisen" des Verbrechers mitte, s der üblichen gesetzlichen Tüfteleien Ruhm und Kundschaft erwerben können. Daß keiner der Versuchung nachgab, beweist, daß man anfängt, den Advokatenberuf in einem etwas höheren Lichte aufzufassen, als dies bei den alten großen Lichtern der Profession vielfach der Fall ist. Das kürzlich seitens des kanadischen Parlaments erlassene Gesetz, wonach auf jeden importirten Chinesen ein Zoll von 8100 entrichtet werden muß, hat neulich in Montreal folgende Wirkung gehabt: Im dortigen Hafen trak.ein Varkschiä ein. aus welchem.ier
Koch und der Kaiüten-Auswärter (5hkne, sen waren. Der Capitain des Fahrzeuges, welcher von dem erwähnten Gesetze nichts wußte, war sehr entrüstet, als die Sollbeamten von ihm die Verzollung der beiden Chinesen verlangten, sah sich indessen, als seine beiden, für seine leibliche Pflege sorgenden zopfigen Untcrgedenen unter Zollverschluß" gebracht, d. h. von den Zollbeamten verhaftet und festgehalten wurden, doch gezwungen, je H100 Zoll für den Koch und für den Aufwärter zu entrichten. JnPoplar Bluff, dem Hauptorte des County Vutlcr im südöstlichen Missouri, hatte sich seit einigen Tagen ein entsprungener Insasse der Staats-Jrren-stalt von Desiance in Ohio aufgehalten, ohne bis dahin als solcher erkannt worden zu sein, da er sich ganz vernünftig benommen hatte. Während er aber in einer Schnapskneipe nahe dem Bahnhof war, forderte er plötzlich sehr barsch den in Poplar Bluff wohnhaften und in der Kneipe anwesenden Neger Doe" Powell auf, ihm einen richtigen, tüchtigen Jig" vorzutanzen. Anfangs weigerte sich Powell, aber ein ihm an die Stirn gehaltcner Revolver änderte sein Benehmen und er tanzte darauf los. Schneller, schneller!", schrie ihm der Wahnsinnige zu, oder ich blase Dir deinen schwarzen Hirnschädel fort!" Und der Neger tanzte, bis ihm der Schweiß in Strömen daZ Gesicht herablief. Endlich erbarmten sich seiner nicht der Verrückte, sondern einige Umstehende, und Powell
rannte wie besessen davon. Der Tanzliebhabe? aber wurde später verhaftet, und es wurde nach mehreren Tagen durch telegraphische Anfragen festgestellt, daß er aus obiger Anstalt entflohen war. Er heißt George Sanderson und ist jetzt nach seinem richtigen Aufenthaltsort zurückgebracht worden. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Posen. In Arcugowo erschoß sich Rittergutsbesitze? Roszinski. In Czcrnikau wurde der Maurergeselle Luck beim Schulbau von einem Balken erschlagen, bei Fraustadt wurde der Maurer Krüger' todtgefahren, in Miloslaw verbrannte die Frau des Bäckers Dretzki in Folge einer Spiritus:Crplosion, in Posen verunglückte im Fahrstuhl einer Dampstischlerei der Gesell Sternberg. Provinz Sachsen. Der frühere Kaufmann, jetzige Mülicrgesclle Louis Posse aus Egeln ward wegen betrügerischen Bankerotts zu ö Monaten Gefängniß verurthcilt, die Arbcitcr Robert Wcinhausen und Hugo Becker von Halbcrstadt erhielten wegen Raubes und Körperverletzung 4 resp. l Jahr Gefängniß. In Danncseld feierte der Lehrer Langcnbcrg sein 50jähriges Amtsiubilaum. clvjtmoro begingen : in Erfurt der Kutscher Bieqner, in Lützcn der 18jährige Bichler, in Langcneichstädt der Landwirth Lutzkcndorf, m alzwcdcl die Frau des Arbeiters Hüne. In Halle ertrank der Arbeiter Lohmann, in Wittenbcra der Sohn des Tischlers Kohler In Wippern kam der Pflegesohn des Bäckermeisters frneor. Lorcnz durch einen Sturz um's Leben. Provinz Hannover. f Der Ortsoorstchcr von Schude. Köthner H. Eicke. In der Ortschaft Püggen brannte G Gebäude nieder. Der Altentlieuer Daniel ledemann und Gemahlin in Hinstedt feierten die gol dene Hochzeit, aus welchem Anlaß ihnen die Ehejubiläums - Medaille verliehen wurde. Die Tochter des Arbeiters Heinrich Kobbe m Altenweroer, ern Kind im schulpflichtigen Alter, und der Fuhrmann Daniel 9!oltemever aus Egestorf sind ertrunken : der chornjtelnfegerge selle Sabath aus Hannover starb an Verletzungen, die er beim Sturze von einem Dache erlitten, und der Vollhöfner H. Meinke aus Gr.-Wohnste, Kreis Zeven, wurde durch zufälliges Losgehen seiner Jagdflinte erschossen. Provinz Westfalen. 5?rau Wittwe Wilhelm Ritzel in Lü denschnd hat der Stadt 400,000 M. zum Bau eines Krankenhauses und 15,000 M. zu e:ncr Stiftung für würdige Arme nc!chenkt. f In Rlcdermarsberg Dc chant (?aspari. Es wurden verurteilt: Wegen Meincids der Heuerlina Heinrich Lohofcncr aus Wabenhausen zu ö Monaten Gefängniß, die Haushälterin Anna Maria Schöncbcrg aus Essener Vcrg zu emem Jahr, der Schäfer Qe? hard Büning aus Haltern zu 10 Mona tcu derselben Strafe ; wegen Raubs und DicbstahlS der Fabrikarbeiter Karl Schmollcnvach aus Ahlen und der Schlosser Robert Viclhaber aus Ärmster zu jc 3 Jahren Zuchthaus ; wegen Brandstiftung das lömhrlge Tlcnjt mädchcn A. Hußmann auS Riemke zu 2 Jahren Gefängniß; wegen Körperverletzung mit nachfolgendem Tode der Schneider Bcrgiickcr aus Jfenstcdt zu IC Jahren Zuchthaus; wegen Kindesinords die L tjährige unverehelichte Näherin Wilhelminc Holtmann aus Mordvögge zu I Jahren Gefängniß. Rhcinpro v inz. f Der ehemalige Rcgierungspräsiderrl. zu Köln. Otto v. Bernuth, in Bonn. Die Scidenwaarcn-Großfirma HcinriH, Joachimsthal in Elbcrseld ist insolvent und bietet ihren Gläubigern 45 Prozent; die Passiva werden mit 150,000 Mark angegeben. Die Eheleute Jakob Rade? macher und Frau Eatharina Margaretha geb. EonradS zu Hcrschcid in der Bürgcrmcistcrci Witzhcldcn feierte das Fest ihrer eisernen Hochzeit, ein Fest, das bes kanntlich den Abschluß einer (ZSjährigen Ehe bedeutet. Der Psarrer Karl Joh. El. Osfcrmanns von Lommerfum bei EuSkirchen erlag einem Schlaganfalle. fflt dik Saison 1887. M. Eaylor, Office: 460 Nord Wet ttir. Telephon 949.
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HAlvlDlmULtt TROPFEN "15 gegen Magenleiden. Ä3- Berichte über die Erfolge von Tr. Äuqnft könia'L Hamburger Tropfen, welche vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt werden. kicherer Crfolg-Tkptcmbcr 1876. Et. Bonifaee, ?a. Vlein Sohn litt seit längerer Zeit an einem Vagenleiden, welches keinem der vielen ange wandten Mittel weichen wollte. Auf Anratben eine Freundes gebrauchte ich Tr. August ,d nig'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war er wieder hergestellt. Th omas D tt. kach 11 Jahreu obige? Zeugniß bestätigt. St. Loniface, 8. Februar. 1887. Vor Jahren litt mein Sohn an einem hefti tigen Magenleiden. Ein Nachbar rieth mir. ihm Dr. August König'S Hamburger Tropfen u geben, ich befolgte den Rath und er wurde geheilt. Heute ist er ein gesunder und kräjti ger junger Mann. Tho. Ott, Postmeister. frage gebraucht Juni 1878. Manchester. N. S. Schon seit Jahren gebrauche ich Dr. August König' Hamburger Tropfen, sie wirken immer auSzezetchnet und folltenin keinemHaufe fehlen. Herman Rittner. Nach 9 Jahren. Manchester. S?. H.. t. Februar, 1887. Bereitwillig bezeuge ich, daß Tr. August König' Hamburger Tropfen mich von Unver, daulichkeit, etc. geheilt haben und kann ick die Anwendung diese ausgezeichneten Heilmitteis nicht warm genug empfehlen. Herman Rlttner. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. I AMoky w Gegen NheumatiSmnS, Vkeuralaia, Frostbeulen, Hkleaschnft, Kreuzweh, Rückenschmerzeu, Lerßauchnnfle, Srühungea, Schnittwunden. Zahnschmerzen, opfweh, randwund'. Pi ea Ernt, in allen vxotheke ,u Hitn, XHX CHARLES i.. TOCELEB CO., BALIllOßH.ra. Oi-OGOOO Clne kinderlose he ist selten eine glückliche. Wie und wodurch diesem Uebel iakurzerZeit abgeholfen werden kann, zeigt der ..RettungSÄnker", 2 Seiten, mit natur getreuen Bildern, welcher roa dem alten deulfchea Heil-Jnstitut in New gor! hcrauszegebea wird, ufdie klarste Weise. Junge Leute, die in den Stand der übe Neten ivoLen, sollten den Spruch Schillers: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzizcn, und tai rortressllche Buch lesen, ehe sie den wichtigsten Schritt deS ZebenS thun l Wird für 2S Cents in Pestmarken, in ieutscher Sprache, sorqsam verpackt, frei reriandt. Adresse : Iuthealiei1-Iiistitut,l 1 ClintonPlaco. New York. N.Y. I Indianapolis, Ind., beim Wuchhaodler G. Keyler, 29 Siid Delaware St, 00001-00 lüur iiiii'iBnii i il 0ST- Cures Rernovea P- M ClIMKlIfN Tan. Sunburn, Bee StlngSf Mlos "qulto and All Ineoot R2AJ I nXFLES, BLOTCHES, 4 Humors, Birth-marks, and. vexx form ofsldn blemlshes, posltivcly cured on tho xnost delicate Bkin without leavinff a scar, by Ol Tl t-TTl 030.tPrice 25cts., COcts. and $1. At druzista or by rnaiV . Th Hopm MWTg Co., uew Xionaon, uonn. Llttle Ilop Pill sor Bict-headache, clyspepeia, biliousneea and constlpatioa Lave no equai. 25c In allen Arotheken ,u haben. Wenn Sie den b e st e n, r e l n st e n und stärksten Ni g! Backpulver, (baking powder,) Otr0CtV (flavoring extracts) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht haben wol len, dann fragen Sie nach H. EV SOLLID AY'S Waaren nu! jebrauchen Eie kewe andern, tt, Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. tST öveiggeMst in ffltäilo, Zkai. Henry Klaiismann's p. 265 und 267 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rehrgeflechte für Stühle. Villiae Breise, Prompte Bedienung U. H. DOMf'S f, A.. Xj. &Um Aas öeste Kl? D6?6MZ
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