Indiana Tribüne, Volume 11, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1887 — Page 2
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rrvu l3Ut .Xrttan Kfiit.dukch Un ?,z,ilZ iJ ,tt,er5?oö,. M esnetagS -5Ctilt5 C.ntl jt StoQ. ib 1 .nil. icjt' w Vz?srZS,jL5!Lg ' U Ja Ofe SttO WarvZandSr. Indianapolis. Ind.. 12. November 1837. DaS ücüm eines GoldsncherS. Wer das Leben eines Goldsuchers im fernen Westen nicht kennt, macht sich in der Rege! von demselben einen ganz falschen Begriff. Man denlt sich, ein Goldsucher lebe herrlich und in Freuden. Hat er einen guten Fund gemacht, dann begebe er sich mit seiner Ausbeute irgendno in eine Minenstadt, wo er lustig drauf los lebe, bis sein Geld zu Ende gegangen sei. Tann kehre er wieder zur Arbeit zurück und suche sich einen neuen Platz aus, der ihm reichlich Gold liefert, bis er wieder im Stande ist, sein früheres Leben von vorne anzufangen. In der Wirklichkeit gestaltet sich das Leben der Goldsucher ganz anders. Dasselbe ist reich an Mühen und Enttäuschungen aller Art. Beim Anbruch des Frühjahrs begibt sich der Goldsucher an seine Arbeit. Oft hat er keinen anderen Gefährten, als einen alten, hartnäckigen Maulesel, auf den er seine gesammte irdische Habe sowie soviel Lebensmittel gepackt hat, als der Esel tragen kann. Der Glücksritter zieht in die Berge hinaus, ohne zu wissen, welches Schicksal seiner wartet. Er ist mit seinen Gedanken und mit seinem Maulesel allein, und. bekommt nur dann wieder andere Menschen zu sehen, wenn er wirklich kostbares Metall gefunden hat oder wenn ihn die Nothwendigkeit zwingt, aus der nächsten Stadt oder aus dem nächsten Minenlager sich neue Vorräthe an Lebensmitteln zu holen. Der Speisezettel des Goldsuchers ist sehr einfach. Auf demselben steht nur: Speck, selbstgebackenes Brot und Kaffee. Manchesmal gelingt es dem Manne, einen wilden Vogel oder überhaupt ein Stück Wild zu schießen, sodaß er in seine Küchenordnung ein neues Programm" einführen kann, doch sind diese Fälle keineswegs häusig. In der Negel lebt er nur von Kaffee, Brot und Speck, d. h. wenn er genug Mittel besitzt, sich diese Lebensmittel zu kaufen. Auch wohnt er in keinem Palast. Er ist schon froh, wenn er sich ein Zelt kaufen kann, welches ihm bei Sturm oder Nacht Zuflucht gewährt ; fehr häusig begnügt er sich mit einem Loche als Wohnung, das er neben seiner Arbeitsstätte im Berge ausgegraden und worin er sein Lagerbett auf dem bloßen Erdboden aufgeschlagen hat. Mit nie rastendem Eifer ist er bemüht, nachzuforschen, ob sich in der von ihm aufgesuchten Gegend keine Erzadern besinden. Trifft er an einer Stelle ein, wo seiner Meinung nach vielleicht etwas zu sinden wäre, dann schlägt er in der Negel zuerst sein Lager auf, rückt sich aus mehreren Steinen oder Felsstücken eine Art Kochofen zusammen, macht sich eine Mahlzeit zurecht, weist seinem W!aulesel einen Weideplatz an und richtet sich überHaupt so heimisch ein, wie ihm dies seine Mittel aestatten. Hat er sich genügend ausgeruht, dann begibt er sich an die eioentliche Arbeit. Unermüdlich forscht und gräbt er vom frühen Morgen bis zum späten Abend nach, und der Schweiß rinnt ihm dabei von der Stirne, ohne daß er häusig auch nur die geringste Spur vou Edelmetallen sindet. Manmesmal blitzt in seinen Augen ein Blick der Hoffnung auf. Er hat eine Erzader gefunden, die mit Goldkörnern gespickt zu sein scheint. Mit sieberischer Hast macht er sich daran, seine Beute näher zu untersuchen, doch stellt es sich in der Regel heraus, daß sein ganzer Fund einfach Katzengold war! Sehr viel haben auch die Goldsucher von dn i'Clairn-Jumper3M zu leiden, schlechten Gesellen, die fast durchweg in den Diensten reicher VergwerksBesttzer stehen und den armen Goldsuchern überall nachschnüfseln. Ist dem Prospector" einmal das Glück hold gewesen und hat er wirklich eine reiche Erzader gefunden, dann ist er noch keineswegs sicher, daß er in dem Besitze derselben bleibt. Die "Clairnjurnpers" schleichen sich wie Diebe herbei, belegen den Platz mit ihrem Markzeichen und ihrem Namen, und nehmen ihn dann als ihr Eigenthum in Anspruch. Will der arme Prospector" sein Recht wahren, dann muß er sich an die Gerichte wenden, in denen er nicht immer Gerechtigkeit sindet. Die reichen Herren, in deren Diensten die "ClaimjumpersM stehen, haben Geld vnd Einfluß genug, um ihn, den Armen, um die Früchte seiner Entdeckung zu betrügen. So kommt es, daß vielfach auch erfolgreiche Goldsucher ihr ganzes Leben lang arme Teufel bleiben und zufrieden sein muffen, wenn sie bis zum Anbruch des Winters genug Staub" gesammelt haben um den Winter hindurch, während das Wetter ihnen die Arbeit in den Bergen unmöglich macht, in einer der zahlreichen kleinen Minenstädte leben zu können, bis ihnen der neueinbrechende Frühling wieder die Gelegenheit bietet, ihren alten, beschwerlichen Beruf vou Neem aufnehmen zu können. Fische im Lel. i In der Stadt Albert Lea in Minnesota herrschte vor einigen Wochen große Aufregung, als die Kunde eintraf, daß auf der nur wenige Meilen von der Stadt entfernten Farm des A. G. Hazard eine .unaewohnlich reiche Quelle von Naturgaö entdeckt worden fei. Jetzt hat man m f" , . , aus oerjetoen arm eine zweite ntöer kuna gemacht, die noch wichtiger zu wer den verspricht, als die erste. Tie Sache ist namllch dle: Als zwei in Diensten des Mr. Hazard stehende Männer am Fuße eines kleinen Hügels gruben, stießen sie auf eine Oelquelle, die sich Zwischen zwei Felsen befand. Das von den Arbeitern aufaeorfene Loch füllte sich schnell mit einem
dünnen, gelblichen Oel, sowie die Erde, die beim Graben ausgeworfen wurde, entfernt worden war. Das. Oel drang tn dünnen Strahlen zu allen Seiten des neu gebildeten Baffins hervor. Eine weitere Sprengung war nothwendig, um das Becken zu erweitern. Durch dieselbe wurde eine zwei Fuß breite Oeffnung in einer Seite des Bekkens hergestellt, und eine Höhle wurde sichtbar, ans welcher ein starker Oelgeruch drang. Es dauerte längere Zeit, ehe die Arbeiter es wagen konnten, in die Höhle einzudringen. 'Sie hatten sich
eme Slcheryntslampe von einem alten Kohlengräber angeschafft, der sich ihnen auf der ErforschungSreise" gleichfalls anschloß. Der Kohlengräber drang zuerst in die höhle, hatte sich aber in derselben kaum einige Minuten aufgehalten, als er zurückkehrte und einen Eimer verlangte. Er bekam denselben und drang von Neuem in die Hohle. Als er herauskam, war sein Eimer mit einem dünnen, gelblichen Oel angefüllt, welches schmutzfrei und klar war, wie Waffer. Indessen sollten die Arbeiter durch eine Entdeckung überrascht werden. In dem Oeleimer befanden sich mindestens SO Fische, welche lustig in den Oel herumschwammen, alS ob Petroleum ihre Lebenselement sei. Die Fische waren einen bls zwei Zoll lang, von hellgelber Farbe und ohne Schuppen. Sie waren den Fischen ähnlich, welche man in der Mammuth-Hohle ln Kentucky findet. Ein alter Franzose, der in früheren Jahren in den Sardinen-Fischereien in Frankreich veichastlgt war, kochte mehrere dieser in Petroleum gefangen? Fische und meinte spater, sie schmeckten ebenso gut, wie die besten französischen Sardinen. Dadurch wird die ganze Geschichte entschieden nsby". Die kranke Schwester. Als Sheridans Truppen so erzählt ein früherer Spion kurz vor dem Auf bruch der Eonfoderirten unter General Earln in der !ähe von Straßbura in Birginien im Lager lagen, erhielt ich von (Ven. Earln den Austraq, mich in die Reihen der Bundestruppen einzuschleichen und dort für ihn Splonendienste zu leisten. Die beiden feindseligen Armeen standen sich so nahe gegenüber, daß sich zwischen ihnen absolut kein neutrales Operationsgebiet befand, und die mir zu Theil gewordene Aufgabe war in Folge dessen hr schwierig. Wie sollte ich unbemerkt und ohne Aufsehen mich unter die BundeSfoldaten mischen? Diese Frage war sehr schwer zu beantworten, doch verfiel ich schließlich auf eine Idee. Ich wußte, daß sich in der Näh? von Straß bürg ein HauS befand, in welchem die Wittwe eines Mannes wohnte, der als eiftiger Südländer in den Reihen seiner Genossen im ehrlichen Kampfe gefallen war. Tie Wittwe war eine glühende Anhänger! deö Südens, wie mir gleichfalls bekannt war. Leider mußte sie e5 sich gefallen lassen, daß in ihrem Hause sich Bundestruppen festgesetzt hatten, so daß sie für ihre Idee" kaum noch thätig sein konnte. Immerhin aber wußte ich genau, daß sie mich unter keinen Ilmständen im Stiche lassen würde. Daraufhin baute ich meinen Plan. .Ich borgte mir aus bekannten Familien den vollständigen Anzug eines Frauenzimmers, ließ mir den Bart und meinen Schnurrbart abrasiren und hüllte mein Gesicht in Tücher ein, als ob ich schwer krank wäre. Dann zog ich getrost fort. In der ökähe der feindlichen Linien zog ich die Frauenkleider an, und war bald von den feindlichen Vorposten abgefaßt. Ein Ofsieier stellte mich zur Rede, und ick) gab ihm folgende Antort: heiße Frau Manworth; mein Gatte wurde bei Bull Run getödtet. Ich wohne in einer Bleckhütte ungefähr eine Meile von hier, wo Ihr Bundestruppen die großen rothen Scheunen niedergebrannt habt. - Meine Schwester, Mrs. Akrow, wohnt anderthalb Meilen von hier; ich bin krank und müde und will inich zu ihr begeben, bis die ganze Geschichte vorüber ist." Auf diese Erklärung hm wurde ich am standslos lveitergelasZen. Man hielt mich zwar noch zweimal an, aber jedesmal verschaffte mir meine Erzählung einen freien Durchgang. So gelangte ich unbehindert bis an das Haus der Mr. Akrow. Dasselbe beherbergte eine ganze Masse von Ofsicieren der Bundesarmee, und ich mußte an etwa sechs Schildwachen vorüber, denen ich immer die alte Geschichte wieder zu erzählen hatte. Manche Soldaten wollten mit mir Spaß machen, weil sie mich für eine Frau hielten, doch dachte Niemand daran, mir den Zutritt zu verwehren. Endlich konnte ich mich der Frau Akrow vorstellen und ihr unbemerkt mittheilen, wer ich war und weshalb ich gekommen war. Sie fand sich sofort in meine Lage zurecht und brachte mich in ein Zimmer, wo ich als schwer kranke Frau mich in's Bett legen mußte. Frau Akrow pflegte mich auf die liebenswürdigste Art und auch zwei Marketenderinnen von der Aundesarmee besuchten mich und leisteten mir Pflege, ohne jedoch je zu erfahren, daß ich ein verkleideter Mann war. Frau Akrow theilte mirAllcS mit, was ich nur wissen wollte. Ich hielt mich in ihrem Hause acht Tage und acht Nächte auf, und dann begab ich mich wieder in das Lager des Gen. Early zurück. Meine Aufgabe war mir vollkommen gelungen. Ich war im Stande, die genauesten Mit? theilungen über die Stärke und die Stellung des Feindes zu machen, hielt es aber natürlich nicht mehr für nöthig, mich meinen Kameraden in der Verklcidung einer alten Frau zu zeigen. Klein oder Großbetrieb ? Die kürzlich erzielten Fortschritte auf dem Gebiet der Elektricität scheinen dazu bestimmt zu sein, in lern Fabrikwesen eine förmliche Umwälzung herbeizuführen. Es ist eine wohl bekannte Thatsache, daß größere mechanische Kräfte zu einem viel billigeren Preise hergestellt erden können, als kleinere ; der Vortheil für den Betrieb von Großfabriken liegt demnach auf der Hand. Dagegen hat auch der Großbetrieb seine Nachtheile. Es müssen lange Traggürtel und Leitungen angewendet werden, ehe die Arbeit in den großen Fabriken vollständig in Gang
gesetzt'weren rann, und zu Zelten einer Gcschäftsflauheit, während welcher viele einzelne Theile des Gesammtbetriebs in Stocken gerathen müssen, ist cS noch immer nothwendig, das ganze Räderwerk" in Ordnung zu halten, obgleich trotzalledem viele Arbeiter feiern. Es wird auf diese Weise eine Menge Kraft vergeudet, die sonst gut verwendet werden könnte. Der elektrische Motor scheint vollständig dazu berufen u sein, dem Uebelstande abzuhelfen. Man kann einen kleinen elektrischen Motor ebenso billig im Betriebe halten, wie einen großen. Dabei verursacht es durchaus keine Mühe, den Betrieb zu irgend einer Zeit einzustellen. Es ijt jetzt durchaus möglich, eine große Fabrik in Betrieb zu sehen, ohne dabei eine große Anzahl von Schäften, Gegenschaften, Zugbändern u. s. w. zu verwenden. Ein derartiger Plan gehört durchaus nicht mehr in das Gebiet der
Chimäre, und er ist sogar stellenweise ; bereits in Wirklichkeit angewendet worden. In England z. B. hat man Maschinen zum Färben von Ealicostoffen im Gange, von denen eine jede ihren eigenen ' Motor hat und unabhängig von andern in Betrieb gefetzt werden kann. Die Möglichkeit, die BetriebSkraft über eine weite Strecke hin zu verwenden, ohne dabei sie zu sehr zu schwächen, wird den Klemfabrikanten in den Stand setzen, sein Geschäft in einem kleinen Raume fortzusetzen, ohne daß er dabei größere Kosten hat, als sein reicher Nachbar. . Dieser Umstand ist ganz dazu angethan, dem Großbetrieb der Fabriken eine gewisse Grenze zu setzen. Man nehme nur den Fall an, daß eine große Firma zu denselben Kosten ihre Fabrik in Betrieb sehen kann, wie das tausend andere kleine Fabriken thun können. Sie alle l?nnen ihre Betriebskraft zu demselben Preise erhalten, wie der reiche Millionär. Sollte nun zufällig das betreffende Fabrikgeschäft im Allgemeinen den Krebsgang gehen, dann würden die kleineren Fabrikanten viel weniger zu leiden haben, als die Groß-Fabrikanten. Der Geschäftsdruck würde sich mehr gleichmäßig auf die Klein-Fabrikanten vertheilen und sie dadurch in den Stand fetzen, die Flauheit" besser ertragen zu können, als wenn sie nur auf den Schultern eines einzigen Mannes oder einer einzigen Firma, wie groß sie auch sei. ruhen sollte. Auch würden die gewöhnlichen Fabrikarbeiter weniger zu leiden haben, wenn sie Gelegenheit haben würden, in den kluen Fabriken fortzuarbciten, wenn auch in der Groß-Fabrik für sie keine Arbeit mehr sein sollte. Es ist übrigens nicht durchaus noth wendig, sich in dieser Angelegenheit allein mit der socialen Seite der Frage zu beschäftigen. ES kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß wir in Zukunft einem Klein:Fabrikationswefen entgegengehen, welches vermittelst der Elektricität von einer Eentralstelle aus mit der nöthigen BetriebSkraft versehen werden wird. Vom Jttlande. Z u z e h n Iah ren Z il ch thaus wurde rn Racine in Blsconsln John Jambor vcrurtheilt. welcher überwiesen worden ist, einen Versuch zur Ermordung des früheren MayorS Sccor mittelst einer Dynamitbombe gemacht zu haben. Jambor hat die Berufung beim 5Dbergericht angemeldet. Einer Nachricht aus Springsield in Missouri zufolge wurden von den neun Bald - Knobbcrs, welche der VerÜbung des im März d. I. an Eharles und William Green in Christian Eount, begangenen Doppelmordes beschuldigt sind, sechs aus dem Gefängniß in Ozark nach Springsicld gebracht. Die Beamten beobachten über den Grund dieser Versetzung Stillschweigen, es heißt jedoch, daß die Bald-Knobbers die Gefangenen zu befreien geplant haben. Der Ehcf der Bald-Knobbers, D. Walker, welcher sich unter den Gefangenen befindet, behauptet, die Beamten seien unnöthigerweise in Angst gerathen, er wenigstens wisse nichts von einem Plane, ihn und seine Mitgefangenen zu befreien. Ueber eine Mordthat als Folge verbotener Liebe wird aus Allentown in N. F. berichtet: Die Detectios Hain und Smith verhafteten in Slatinlzton Frau Annie Vrickner und Hermann Bach, welche Beide beschuldigt werden, am 27. Octobcr hier den Ehemann der Ersteren ermordet zu haben. Anfänglich neigte die Polizei sich der Ansicht ZU, daß Vrickner Selbstmord begangen habe, im Laufe der Untersuchung jedoch wurde festgestellt, daß ein ganz brutaler Mord vorlag. Der Verdacht lenkte sich sofort aus die beiden Verhafteten. Man hatte Bach, der mit Brickners Gattin ein unerlaubtes Verhältniß unterhielt, kurznach der Zeit der That das Haus verlassen sehen, und neulich früh fand die Polizei auch den über und über mit Blut befleckten Nock des Ermordeten in einem Dachzimmer versteckt." Das französische Widderschiff 23ouuet", welches von Weitem fast wie eine Tampfvacht aussieht, besindet sich in amerikanischen Gewässern. Es gehört zu dem französischen Geschwader, welches in amerikanischen Gewässern kreuzt, und war von dem Flaggenschiff Minerva" begleitet, welches nach Philadelphia fuhr, während Bouvct" den Hafen von New York besuchte. Dieses Widdcrschiff ist 250 Fuß lang, hat einen Tiefgang von 18 Fuß und vom Bug einen sich vom Bugspriet abwärts erstreckenden Ctahlwidder, welcher in eine scharfe Spitze ausläust und ein Fahrzeug zehn Fuß unter der Wasserlinie durchbohren kann. Der Bouvet" fuhr von New Vork nach Baltimore, wo er wieder mit der Minerve" zusammentrifft, um mit ihr nach Jacksonville in Florida und von dort nach Cuba zu fahren. Dort werden die beiden Fahrzeuge währenddes Winters an der Küste kreuzen. Um die Zustände im wilderen Theile von Arkansas recht deutlich zu machen, legt ein dortiges Blatt einem dortigen Nichter folgende Rede an die im Gerichtssaale anwesenden Männer in den Mund: Meine Herren, dieser hohe Gerichtshof hat zwar nichts dagegen einzu? wenden, wenn Sie zuweilen, so oft die Umstände es zu erheischen scheinen, auf einander schießen. Aber ich bemerke eben, daß eine Ihrer Kugeln durch einen, diesem Gerichtshofe angehorigen Ueberrock gegangen ist und eine OuarttIMe
zerbrochen lat, die in der Tasche stak, so daß der Inhalt ausgelaufen ist. Ich wünsche es hiermit einzuschärfen, daß, wenn vor diesem Gerichtshofe mehr so unvorsichtiges Schießen vorkommt, der Nichter sich bewogen fühlen wird, sich selber zu betheiligen und dem schlechten Schützen zu zeigen, wie ein Arkanfaser schießen sollte. So, jetzt, Herr Anwalt, fahren Sie fort mit Ihrer Rede." Auf Sandy Hook hat S. D. Smolianinow Versuche gemacht, Pan-
zerplattcn mit Kugeln, die mit Nltrogly- I ? i. cerin gcsuur waren, zu zerirummern. jr verwendete 92pfündige Hohlkugeln, gefüllt mit 5 Pfund Nitroglycerin, und schoß dieselben aus einer 100 Pfd. gczogencn Parrott-Kanone mit 18 Pfd. prismatischem Pulver auf einen vierzehnzölligen geschmiedeten Panzer ab. Tie erste Kugel machte auf der Platte einen 4 Zoll tiefen Eintrieb und rückte die Platte drei Zoll weit. Die zweite brachte einen 14 Zoll langen und einen halben Zoll breiten Niß in der Platte hervor und zerriß zwei 2 3 Zoll dicke Bolzen. Tie dritte schlug eine Vertiefung von 5 Zoll hinein. Nach diesem Schuß fand man, dan die Platte 18 Zoll von ihrem ursprünglichen Standpunkt verschoben und von der hölzernen Plattform, auf welcher sie befestigt war, losgerissen war. Bis dahin hatte die Panzerplatte allen, selbst Nitro.Gelatin-Gc-schössen widerstanden. ZweiMänner, die vor einigen Abenden vor McKernans Hotel in Ästoria, N. V, standen, bemerkten einen Mann, der von Vlackwellö Island her auf das Land zuschwamm. Als der Schwimmer in der Nähe des Hotels das Ufer erreichte, sahen sie, daß er Sträflingskleider trug. Sie brachten ihn in's Hotel und benachrichtigten die Polizei, welche den Flüchtling abholte. Im Stationshause gab der Mann an, er heiße Thomas O'Connor und sei von der Strasinsel geflohen, ' wo er eine dreimonatliche Haft zu verbüßen hatte. Während der Sergeant allein war und die New Forker Behörden von der Flucht O'Eonnors per Telephon benachrichtigte, sprang O'Eonnor, dem man trockene Kleider gegeben und erlaubt hatte, sich am Ofen zu erwärmen, plötzlich auf und war im Nu auf der Straße. Ein herbeigerufener Polizist folgte dem Flüchtling, stürzte aber in der Dunkelheit und mußte wegen einer Verletzung am Fuße die Jagd aufgeben. O'Connor entkam in den Wald bei Woodside und ist seitden nicht mehr gesehen worden. Zur Beantwortung eines Schreibens, welches vor Kurzem im hydrographischen Bureau in in Washington einlief und in welchem der Verfasser über das etwaige Vorhandensein von unterseeischen" Oelauellen um Auskunft bat, wurde von besagtem Bureau eine AbHandlung ausgearbeitet, in welcher es u. A. heißt: Das Vorkommen von mehr oder weniger großen Massen Ocls an der Wasseroberfläche sei wahrscheinlich auf mit Petroleum oder andern Oelforten bcladene Fahrzeuge, welche Schiffbruch litten, zurückzuführen. So z. B. in dem Falle, wo Capitan Pryde vom britischen Dampfer St. Andrews' Bau" am 30. September unter 36 Grad nordlicher Breite und 55 Grad westlicher Länge durch eine etwa hundert ?)ards im Quadrat messende und einen Fuß tiefe Oelschicht fuhr. .Viele Berichte aus dem Golf von Mexico aber ließen darauf schließen, daß die Möglichkeit vom VorHandensein unterirdischer Oelquellen nicht auszuschließen sei. Als Beispiel wird angeführt, daß der britische Dampfer Stroma" am 19. September unter 23 Grad nördl. Breite und 89 Grad westl. Länge auf eine' Oelschicht stieß, die fünf Meilen umfaßte und einen starken Petroleumgeruch verbreitete. Die Fläche war vollständig ruhig, während die See im Uebrigen ziemlich hoch ging. Aehnliche Vorkommnisse werden von Eapitän Alerander vom britischen Dampfer Bernard Hall" von Lieutenant Crosby vom amerikanischcn Kriegsdampfer Gedney" berichtet. Vom VuSlaude. Ueber das Pracht st ü ck d c s Louvre-MuseumS, die Venus von Milo, veröffentlicht Professor Karl Hasse, der Vreslauer Ordinarius der Zcrgliederungskunde, in dem Archiv für Anatomie und Physiologie" eine bedeutsame Untersuchung. Durch Messungen mit Hilfe von Aufnahmen durch Lichtdruck hat Hasse herausgebracht, daß bei der Venus von Milo, was ganz absonderlich klingt, die rechte und die linke Gesichtshälfte nicht die nämlichen Maße ausweisen. Der ganze unterhalb dc: Nase gelegene GesichtSabschnitt des Bild: Werkes zwar, Mund, Lippen und Kinn, sind streng regelmäßig; der. ganze oberhalb dieser Grenze gelegene Kopftheil aber ist unregelmäßig. Die linke Schä? delhalfte ist breiter als die rechte; außerdem aber erscheint eine bemerkenswerthe Unregelmäßigkeit der für den seelischen Ausdruck so wichtigen Augcngegend ; die linke Seite steht höher als die rechte, außerdem ist jene der Mcdiancbene mehr genähert als diese. Hasse, bei sich der Ueberzeugung, daß die Venus von Milo streng nach einem vollendeten Modell anatomisch nchtig gearbeitet ist, ging nun daran, bei gut regelmäßig und kräftig gebildeten N.'ännern und Frauen die beiden Gesichtshälften genau auszumesscn und die gefundenen Maße mit einander zu vergleichen. Dabei ergab sich, daß beim Menschen in Wirklichkeit beide Gesichtshälsten gemeinhin nicht regelmäßig sind, sondern gerade in dem Sinne unregelmäßig, wie es an der Venus von Milo dargestellt ist. Es erweckt, sagt Hasse, Erstaunen, wenn man sieht, mit welcher. Genauigkeit, ihm selber unbcwußt, ein vollendeter Meister der Natur nacharbeitet. Am 9. October begingen die Maurer Grabein'schen Eheleutc in Kottbus (Brandenburg) da? sehr seltene Fest der ehernen Hochzeit, d. i. das siebzigjährige Ehejubiläum. Der Jubilar steht im 90., die Jubilarin im 87. Lebensjahre. Zehn Kinder sind ihrer Ehe entsprossen, von denen noch sünf leben. Von den übrigen Nachkommen sind noch 18 Enkel und 14 Urenkel am Leben. Der älteste Sohn starb im 59. Lebensjähre, der zweite Sohn siel als Stabstcomveter km 19. Jaljre feiner Militär-
Llensizeit am 26. Ju5l ISöö auf den Höttstadter Höhen, im letzten Gefechte der preußischen Südarmcc. Archidiakonus Bronisch überreichte dem Jubelpaar die vom Kaiser verliehene Ehejubiläumsmcdaillc nebst einem im kaiserlichen Auftrage von ocm Geh. Eabinctsrath v. Wilmowski gesandten Glückwunschschreib;n. Man schreibt aus Kcilberg in Bayern : Kein Jägerlatein sondern pure Wahrheit ist cS, daß dem Leibe einer auf der Jagd in Engclthal geschossenen Häsin zwei lebende Junge entnommen wurden. Als nämlich an dem Leibe des geschossenen Thieres noch verschiedene Bewegungen wahrgenommen und dasselbe sofort gcössnet wurde, befanden sich in demselben drei
Junge, von denen eines bereits todt war, die anderen zwei aber noch lebten. Die Thicrchen hüpften munter herum und nahmen auch die ihnen später vorgesetzte Milch gerne an. Einesonderbare Modi ist in Paris aufgetaucht. Auf den KirchHöfen werden an den Gräbern Metall? büchscn in der Form der Sparkassen angebracht, in welche die Besucher in der Gräberwoche ' ihre Visitenkarten gleiten lassen sollen. Die Hinterbliebenen Familien wollen hierdurch erfahren, wer von den Lebenden ihrer Todten noch liebevoll gedenkt. A u s T e in e s v a ? wird v o m 19. Qct. über ein Eifersuchtsdrama gemeldet: Vor einigen Monaten wanderte ein Bulgare mit einer Frau und deren Tochter nach Ungarn ein und ließen sich in der Ortschaft Mehala nächst Tcmesvar nieder. Bald stellte es sich heraus, daß die Frau die Geliebte des Bulgaren sei, und es gab mitunter heftige Scenen zmischen den Letzteren, wobei auch die Eifersucht mitspielte, denn der Mann hatte auch mit der hübschen Tochter seiner Geliebten ein Verhältniß angeknüpst. Schließlich riß dem Weibe , die Geduld und sie trennle sich von dem galanten ,, Stiefvater". Der Letztere gab sich alle Mühe, die beiden Frauenspersonen zu versöhnen, diese wollten jedoch nichts mehr von ihm wissen, was ihn decart crbitterte,daß er blutige Rache zu nehmen schwor. Heute Vormittag lauerte er der zur Ar beit gehenden Frau in der Nähe der Festungswäle am Ercrcierplatze auf,und als sie zusammentrafen und sie seine Bitte abermals abschlägig beantwortete, siel er mit einer bereit gehaltenen kleinen Hacke über die Arme her, versetzte ihr zwei Hiebe auf das Hinterhaupt und wollte gerade zu einem dritten, diesmal mit der scharfen Seite, ausholen, als drei Soldaten aus einem Graben hervorsprangen und den Attentäter überwältigten. Bevor sie ihn jedoch hieran verhindern konnten, vcrsehte er auch sich selbst einen Hieb am Kopfe, durch welchen er schwer verwundet wurde. Die Frau brachte man in bewußtlosem Zustande nach Mehala; an ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Der Thäter wuidc in's Jnquisitcnspital überführt. Am 24. October berichtet man aus Paris, nach Beendigung der Vorstellung von Surcouf" in den Folies Tramatiqucs, verließ der Schauspieler Bcllucini die Bühne, um sich in ein Wirthshaus zu begeben, als er plötzlich von einem Menschen angefallen wurde, der ihm einen Faustschlag in das rechte Auge versetzte. Auf das Geschrei deö Künstlers eilten Leute herbei, der Attentäter wurde verhaftet und in das nächste Polizeiburcau gebracht. Dort erfuhr man, daß der Gegner des Schauspielers eiu alter Matrose war, welcher der Vorstellung beigewohnt hatte und im höchsten Grade über die Mißhandlungen erbittcrt war, welche die Matrosen im Stücke von dem berühmten Korsaren Surcouf erlitten hatten. Er verließ die Galerie des Theaters mit dem Entschluß, sich an dem Darsteller des Surcouf zu rächen. In der Dunkelheit aber hatte er den eigentlichen Schuldigen, Herrn Morlet, verfehlt, und Herr Bellucini mußte für seinen Eollegen büßen. Letzterer wird mit einem blauen Auge davongekommen, der heißblütige Matrose wird längere Zeit im Gefängniß verweilen müssen. Der letzte Wunsch eines zum Tode Verurtheilten. Man berichtet auS Stuttgart: Der zum Tode verurtheilte Plassenburger Zuchthäusler und mehrfache Mörder Wild fragte, als ihm das Urtheil verkündigt wurde, ob er eine Revision beim Reichsgericht persönlich vertreten könn. und als dies verneint wurde, erklärte er: So verzichte ich aus die Revision; mit den Schreibereien kommt man doch nicht weit, ich verzichte auch auf die Gnade Eures Fürsten. Aber ich will, daß man an dem Schaffst eine Vorrichtung anbringt, damit ich mich selbst köpfen kann." Nachdem früher schon in der Ausdehnung der ganzen deutfchcn Küste Vriestauben-Stationen errichtet worden sind, welche sich der Marinevcrwaltung unterstellt sinden, hat man neuerdings mit dem Versuch begonnen, die Brieftauben auch an Bord der deutschen Kriegsschiffe einzugewöhnen, um so eine Verbindung zwischen diesen und jenen Stationen zu ermöglichen. Es ist daraus zu schließen, daß diese Verbindung für den Landdienst jedenfalls zufriedenstellende Resultate ergeben haben muß. Zur Zeit befinden sich nach der letzten darüber erfolgten Veröffentlichung größcre Vrieftaubeuflationen von je 500 Tauben in den Festungen Metz, Straß-' bürg, Mainz, Köln, Königsberg, Posen ' und Tkorn entbalten. ! i Unsere Dienstboten. Warum verläßt Du den Dienst meiner Frau nach kaum vier Wochen? Ja, sehen Sie, gnädiger .Herr der karge Lohn, die magere Kost von den Liebhabern der Gnädigen sehe ich auch nie einen Pfennig . Discretion ich wüßte wirklich nicht, was mich hier halten sollte? ! o Du un föiroscDn,' Mozart Hallo, empfiehlt sei reichhaltiges Lager von eiahei , heimischen und importirten reinen 1 A Wei e ! Z bester Qualität, zn den billigsten Preisen. NechteS lmportirtrS Oelterser . Nasser i Orisioal-Krügen. Waare w?rkea iJ'S $cnl geliefert.
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