Indiana Tribüne, Volume 11, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1887 — Page 2
Sndiana Tribune. Erscheint ff jfM nd S SNStAgS.
CMtAU4 .Jrifiünt- kostet durch Un ZrlfttU fitrtl Joch, lii nntaz? , .rtiRn, i fsati 9 och, m ,nfai II Cntl. Um Ys5 tagtet ttt QSTBXl&liaQlSM 91t 5V SfAes? 1L0S.Marvlandl!r. Indianapolis. Ind., 10. November 1887. (Sine seltsame Pflanze. W!e das 23ien. Med. Blatt." mittheilt, erregt seit einiger Zeit in den Londoner ärztlichen Kreisen eine eigenthümliche Pflanze großes Aufsehen. Dieselbe besitzt die Eigenschaft, dajj man nach ihrem Genusse nieder süße noch bittere Substanzen schmecken kann, und man hofft von ihr, daß sie sich für die.Arzneimittellehre noch von großem Nutzen erweisen wird. Die Pflanze wurde dem Director von King's Gardens in Kew durch den Gouverneur von Madras, Sir Monstuart Grand Duff, übersandt, von Professor Thlstleton Dyer und andern Fachmännern untersucht und in Bezug auf ihre Eigenschaften gründlich klajsificirt. Dr. David Coopcr hielt über sie in Ootacamund erst neulich einen Vortrag, in welchem er u.A. anführte, die Pflanze heiße Gymnerna sylvestre, gehöre zur Gattung der Asclepiaden und komme hauptsächlich auf der Halbinsel Dekan, in Assam und an der Küste von Koromanadel vor. Auch auf dem afrikanischen Eontinent wird sie angetroffen. Sie gehört zu der Qtatruig der Schling pflanzen, hat einen holzigen Stamm und besitzt lange, dünne Zweige, an denen Blätter von anderthalb bis drei Zoll Länge befestigt sind. Die Blätter sind elliptisch oder nahezu eiförmig gestaltet ; an der unteren Seite besinden sich auf ihnen haarförmige Auswüchse, während die obere Seite im dunkelgrünen Schimmer leuchtet. Bereits in der indischen Pharmacopöa in ihrer letzten Ausgabe wird der Pflanze Erwähnung gethan. Die pulverisirte Rinde der Gymnerna" wurde seit langer Zeit von den Hindus als ein Mittel gegen den Schlangenbiß angewendet. Für diesen Zweck wurde eine Abkochung der Rinde äußerlich benutzt. Die merkwürdigste Eigenschaft der Pflanze wurde jedoch erst von Capt. Edgeworth entdeckt. Derselbe fand aus, daß ein Mensch, welcher einige Blätter der Gjmnema." in den Mund nahm und dieselben kaute, dadurch vollständig die Fähigkeit verlor, durch seinen Geschmack zwischen Süß und Bitter zu unterscheiden. Nach den Angaben des Capt. Edgeworth dauerten die Nachwirkungen des Gymnerna" - Genusses volle 24 Stunden lang, und pulverisirter Zucker schmeckte ihm während dieser Zeit, als ob er Sand wäre. Dagegen wurde die Geschmacks-Empsindung für saure, beißende oder salzige Substanzen durch das Mittel nicht beeinflußt, während Ehinin z. B. einfach wie aufgelöster Kalk schmeckte. Dr. David Eooper hat auf Grund der Angaben des Capt. Edgeworth die Wirkungen der Pflanze gleichfalls untersucht, machte aber dabei die Wahrnehmung, daß dieselben nicht volle 24 Stunden andauerten, sondern nur ungefähr zwei Stunden lang anhielten. Die chemische Analyse lieferte den Nachweis, daß die Pflanze zwei Harzarten enthält, von denen das eine in Alcohol löslich ist, während das andere, das sich in bedeutend größerer Menge vorfindet, nicht vermittelst Alcohol gelöst werden kann. Durch geeignete Behandlung wurde aus der Pflanze eine organische Säure entwickelt, welche mit der Chrsophan-Säure einige Aehnlichkeit besitzt. Diese Säure, welche auf den Namen Gymneminische Säure" getauft morden izt, besitzt die Eigenschaften der Pflanze in heroorragendem Maße und bildet in Verbindung mit einem bisher noch nicht ausgeschiedenen Grundstoff ungefähr sechs Procent ?on den Blättern der Pflanze. Die Gymnema" wird wahrscheinlich noch berufen werden, kraft ihrer Eigentt)ümlichkeiten in der Pflanzenheilkunde eine große Rolle zu spielen. Chinesische Nippsachen. Will ein Fremder das chinesische Stadtiertel in San Francisco besuchen, so stellen sich ihm sofort zahlreiche MongolenJünglinge zur Verfügung, die ihn durch das Labyrinth von Chinatown" als Führer begleiten wollen. Wer aber auf dieses Anerbieten hereinfällt, der wird von den Söhnen des himmlischen Reiches der Mitte" ganz gehörig über das Ohr gehauen. Der eigentliche Lohn des Führers ist allerdings nicht zu unbescheiden. Letzterer steckt jedoch mit seinen Landsleuten unter einer Decke und versteht es ganz meisterhast, mit Hilfe derselben dem Fremden möglichst viel Geld aus der Tasche zu locken. Für Geld kann man in Ehinatown" Alles haben, was man nur will. Sogar echte chinesiche Räuber", mit riesigen Revolvern in den Gürteln, werden von den Führern den staunenden Fremdlingen ln abqele aenen Schlupfwinkeln gezeigt, wie sie beim .- m t j-v n Syti velsammenntzen uno icoeii Augenbllp gegen einander loszufahren scheinen. Der Fremde, der diesen hehren Anblick" aenossen bat. erbalt die zarte Aufforderung, die Räuber durch ein Geldgeschenk iu versöhnen, welches sie in den Stand setzt, mindestens ein Viertelpfund Opium iu kaufen. Nach tzmvsana emer aenu senden Geldsumme alätten sich die Gesichter der furchtbaren Räuber" und sie lassen ungehindert den Fremden seiner j 1 , r Wge geyen, oyne ton wegen jeincs un befuaten Eindringens in die Räuber boble" weiter ;ur Rechenschaft zu ziehen. Äehnlich werden für die Fremden Opiumund andere Lasterhöhlen förmlich in Bereitschaft gehalten, und nirgends kommt der neugierige Gast ohne ein erhebliches Geldopser davon. Am interessantesten sind in Chinatown" die Kaufläden, in welchen mit anaeblick echt chinesischen Schmuck- und Nippsachen gehandelt wird. Im vorigen Jahre wurden diese Lc&en von einer aani
erstaunlichen Menge fremder Gäste vesucht und machten in Folge dessen glänzende Geschäfte. 'Die Besitzer dieser Läden sind schlau über alle Begriffe. Im vorigen Jahre verkauften sie ihre Waaren noch zu einem halbwegs mäßigen Preis, seither jedoch haben sie ihre Preise in vielen Fällen auf das Zehn-, ja Hundertfache erhöht, und verkaufen obendrein den leichtgläubigen Fremden allen möglichen Schund, welcher überall hergestellt wird, nur nicht in China. Besonders schmungvoll betreiben die Chinesen in San Francisco den Handel mit grotesk gestalteten
Porzellan- nnd Thonwaaren, w angeblich aus China stammen, aber in Wirk lichkeit in Frankreich massenweise fabrizirt werden. Die Anwendung von Maschinen ermöglicht es den Franzosen, derartige Artikel noch billiger herzustellen, c rr- f ? i 1. t iim 015 Die uijtnejen oies rroy oer oiuigcn Handarbeit in ihrem Lande thun können, und die schlauen chlnesilchen Kaufleute in San Francisco wissen dies sehr gut auszubeuen. In einem Häusergeviert in San Francisco besinden sich allein sechs Kaufläden mit chinesischen Bric a bracs", deren Eigenthümer sich gegenseitig spinnefeind zu lern scheinen, vnner jchimpst den An dern einen Schwindler, Betrüger und Lumpen und warnt jeden anständigen Menschen", von ihm zu kaufen. Bricht aber der Abend an und werden die Läden Geschlossen, dann finden sich die Besitzer derselben in einem gemeinschaftlichen Locale ein und vertheilen unter einander vergnügt die Beute, welche sie im Laufe des Tages an den dummen Frcmdlingen" gemacht haben. - Leiden eines Schiffbrüchigen. Von der Mannfchaftundden Passagieren des Dampfers Vernon", welcher kürzlich aus dem Mlchlgan-See untergegangen ist, gelang es bekanntlich nurdem 23 Jahre alten schwedischen Matrosen Arel Stone, mitdem Leben davonzukommen. Der junge Mann ist seither im Ma-rine-Hospital zu Chicago untergebracht worden und erzählt über seine letzten Erieomsse aus dem Vernon" Folgendes: Ich weiß, daß unser Dampfer auner einer aus 25 Personen bestehenden Bemannung noch mindestens 25 Passagiere an Bord hatte, darunter mehrere Frauen. Außerdem war das Schiff mit Fracht so schwer beladen, wie noch nie. An einzelnen Stellen ragte das untere Verdeck nur anderthalb Zoll über das Wasser empor. Ueberall waren schwere Stücke Eisen und Tonnen mit Fischen,Kartoffeln und Aepfeln aufgehäuft, so daß sich im Zwischendeck nicht mehr das Geringste .i r s c aussiapein iteg. otiüi oas ooere Promenadendeck war mit Fracht vollgestopft. Das Schiff qmq so schwer im Wasser, daß der zweite Bootsmann gleich beim Beginne der Fahrt dem Capitan Thorpe gegenüber die Befürchtung aussprach, das Boot werde zu Grunde aehen müssen, wenn es von einem Sturme überfallen werden sollte,. doch lachte der Capltaln ihn nur aus und sagte, es liege durchaus keine Gefahr vor. Wir verließen Good Haroor am Freitag Nachmittag 15 Minuten nach 5 Uhr. Kaum waren wir m die See hinaus aefahren, als unsere Maschine brach. Es gelang sie zu repariren, ohne daß wir in den Hafen zurückzukehren brauchten, und wir fuhren welter. Zwischen 9 und 10 Uhr erhob sich ein scharfer Wind, der sich nach und nach in einen tobenden Sturm verwandelte. Ich bm seit meiner Kindheit zur See gewesen,aber ein solches Unweiter habe ich nie mitgemacht. Das Schiff schwankte und rollte dahin, wie em Holzblock. Bald tauchte es in den riesigen Wellen unter, bald klimmte es an denselben wieder in die Höhe oder legte sich gar aus die Seite, sodaß Jedermann befürchtete, es werde im nach ten Augenblick ganz und gar umkippen. Nur der Capitän, welcher mittlerweile fleißig der Schnapsflasche zugesprochen hatte, lachte jeder Gefahr. Die Passagiere begaben sich bald tn ihre Kajüten, weil es für sie zu kalt war, an Deck zu bleiben. Sie sollten das Licht des nächsten Tages nicht mehr erblicken. t& machte die Wabrnebmuna. dak die Luken nicht ordentlich geschlossen waren. und theilte dies dem Capitan mit, indem ich zugleich nett), einen Theil der Ladung über Bord zu werfen, damit man besser an die Zugange gelangen könne. Der Capitän erwiderte barsch, ich möge mich um meine eigenen Angelegenheiten kümmern, und schickte mich fort. In meiner Unruhe begab ich mich nach unten in den Heizraum und sah, daß die Heizer bereits tief im Wasser standen, welches durch die offen gelassenen Luken m das Innere des Schiffes gedrungen war. Sie meldeten den Vorfall dem Capitän, und derselbe ließ an den Pumpen arbeiten, doch konnte man nicht wahrnehmen, ob dieses Mittel half. Trotzdem behauptete der Capitän, wir würden bis zwei Uhr sicher in Manitowoc landen. Es wurde Mitternacht. Meine Wache war zu Ende, und "Dutchy" ein ande rer Matrose, nahm meinen Posten ein. ! Ich begab mich in meiner Koje zu Bette. Bald war ich fest eingeschlafen, als ich plötzlich aus meinem Bette durch einen heftigen Ruck des Schlftes herausgeworsen wurde. Ich suhlte, daß das schlss zu Grunde ging. Als ich mich aufraffte und mit meinen Kleidern in der Hand die Thüre meiner Koje öffnete, drang mir sofort Wasser entgegen. Ich ergriff meinen Lebensretter, schnallte ihn mir um den Leib und stieß das Fenster ein, worauf ich durch dasselbe in das Wasser sprang. An Bord deZ Schisfes erklangen so furchtbare Schreie der Verzmeiflung, daß sie selbst das Toben des SturmeS übertönten, doch war ich kaum sechs Fuß weiter geschwommen, als das Schiff mit allen seinen Insassen unterging. In einer Entfernung von etwa einer Viertelmeile sah ich im See ein Lebens-rettungs-Floß, und ich arbeitete mit allen Kräften, um dieses Floß zu erreichen. Nur mit Mühe konnte ich meinen Kopf über Wasser halten, doch langte ich nach etwa einer halben Stunde endlich an dem Floß an. Auf demselben befanden sich sechs Leute von unserer Mannschaft, zwei Heizer, der zweite Ingenieur, ein Kohlenschaufler, ein Deckarbeiter und der Koch. Die meisten von ihnen hatten außer dem Hemd und den Beinkleidern nicktS auf dem Leibe. Es war bitterkalt und das Wasser, welches über das Floß
schlug, gerann zn EiS. AIS af unter ! meinen Genossen angelangt war, erzählten mir dieselben, das Wasser sei während der Zeit, daß ich schlief, durch die Luke plötzlich so massenhaft eingedrungen, daß es das Feuer in dem Maschinenraume auslöschte- Der zweite Ingenieur versuchte mit Hilfe eines Heizers ein Rettungsboot loszumachen, hatte aber keinen Erfolg. Unterdessen habe das Angstgeschrei in den Cajüten ihnen beinahe ganzlick die Besinnung geraubt und sie waren endlich sroh, auf das Floß zu kommen. Ich ertheilte meinen Genossen den Rath, die Ruder zu ergreifen und sich durch stete Arbeit vor dem Erfrieren zu schützen. Sie waren aber in ihrer dünnen Kleidung bereits derartig erstarrt, daß sie nicht mehr im Stande waren, ihre Glieder zu bewegen. Die Wellen schluaen über das Floß und rafften meine hilflosen Gefährten fort, um sie sie für immer zu begraben. Nur Bill" blieb noch übrig. 'Er hielt wacker Stand, aber auch seine Stunde kam. Ungefähr um 5 Uhr Morgens warf er seine Hände in
die Höhe, rief aus: Es gibt für uns keine Rettung mehr," und starb. Kur; darauf sah ich ein Fischerboot aus Sheboygan vorüberfahren. Ich j zog mein Hemd aus und winkte ihm u, ; aber sie beachteten mich nicht. Ich sah ' noch viele andere Schisse vorüberfahren, : r. fjc; i cYA.itr: r. aoer oicciucn anenen meine toiyugimic gar nicht beachten zu wollen. Wieder brach die Nacht an. Ich hatte an Bord des Flosses nur noch einen Freund, den todten Bill. Seine Kleider waren auf dem Holz festgefroren, so daß er nicht von dem Wasser fortgespült werden konnte. Ich war müde und mußte schlafen. Ich legte meinen Kopf auf die Brust meines todten Kameraden, schlang meine Arme um die Leiche und war bald entschlummert. Erst am nächsten Morgen ließ Capt. James N. Comstock vom Dampfer Pomeroy", der zufällig vorüberfuhr und meine Lage bemerkte, ein Boot in den See setzen, welches mich an Bord des Pomeroy" brachte. Ich war gerettet." Stone ist an seinem ganzen Leibe geschwollen und sieht fürchterlich aus, doch hegt man im Hospital die Hoffnung, daß es gelingen wird, ihn am Leben zu erhalten. Vom Jnlande. In Fort Valley in Georgia wohnt ein hervorragender" farbiger Bürger, welcher sich rühmt, er sei, als er noch ein Knabe war, von Jefferson Davis fürchterlich dnrchgeprügelt worden. Die Prügel haben den Mann nicht abgeschreckt, zu den wenigen .farbigen Demokraten zu gehören, welche sich in Fort Valley besinden. Nach einer dem Marine-De-partement in Washington zugegangenen telegraphischen Nachricht aus Lynchburg ist in der Nähe von Salem in Virginien neben dem Bahngeleise die Leiche eines Mannes gefunden worden, welcher den in seinem Besitz befindlichen Papieren zufolge . der Marine-Assistenarzt Dr. George Arthur war. Dr. Arthur war vor einigen Tagen von Washington nach Shelbyville in Tennessee zu seiner Hochzeit abgereist. Vor einigen Tagen trat Reo. F. T. O'Reilly, der Pastor der katholischen St. Marys Kirche in Lawrence, Massachusetts, vor Gericht als Ankläger gegen die Frau Hannah Toorney, die Besitzerin eines Wirthslokales, auf. Er wies nach, daß ein neun Jahre altes Kind sich in dem Laden der Beklagten betrunken habe. Die Frau wurde zur Erlegung einer Geldstrafe von $15 sowie zum Ersatz der Gerichts kosten verurtheilt und außerdem auf vier Monate in das Correctionshaus gesandt. Der Landcommissär Sparks in Washington hat die Löschung einer großen Anzahl von Eintragungen auf Wüstenländcreien in Betrage von 15,000 Ackern in der Nähe von Great Falls in Montana angeordnet und zwar auf den Grund hin, daß dies für den Betrieb der Landwirthschaft geeignetes Gebiet sei,auf welchem man auch ohne künstliche Bewässerung gute Ernten erzielen kann und das deshalb nicht dem Gesetz in Bezug auf Wüstenländerei anheimfällt. Ferner erklärt der Commissär die seitens der nördlichen Pacific?Bahngesellschaft getroffene Ausmahl von 600 Ackern Land imTerritoriumWashingtou innerhalb des verwirkten Theiles des Araco Central-Eisenbahn-Grants sür ungiltlg, weil das betreffende Gebiet nicht der nordlichen Pacific-Bahngesellschast überlassen wurde. Etwa e in Dutzend Tramps fielen in der Nähe des Bahnhofes zu Berwick in Pennsylvanien über den Hausirer S. Stanley von Towanda her, nahmen ihm seine Waaren ab und streuten diese umher. Der Hausirer wehrte sich und schwebte in großer Gefahr, als ein Bürger Namens Thomas McHugh von Pittston ihm zu Hilfe eilte und einen der Tramps Namens Brumman durch einen Schuß tödtete. Zwei andere Tramps wurden verwundet, die anderen ergriffen die Flucht. McHugh stellte sich dann freiwillig der Polizei. Fräulein Clara Forster, die reizende Tochter des Millionärs und Holzhändlers Forster in Fairchild in Wisconsin, hat sich aus ihren Ehesesseln, in die sie kürzlich auf eine fo leichtsinnige Weise durch eine sogenannte Scherzheirath gerathen war, auf eine eigenthümltche Weise befreit. Da ihr angetrauter Gatte", Edmund Foß, auch einwilligte, so haben sie vor einem dortigen Friedensrichter schriftlich und eidlich erklärt, daß Alles nur Spatz gewesen sei. und sie durchaus nicht die Absicht gehabt hätten, sich zu kriegen". Dann haben sie gegenseitig diese Schriftstücke,. ordent lich unterschrieben, ausgetauscht und nun halten Sie sich wieder für berechtigt, anderwärts eine Ehe einzugehen. Vordem Gesetz aber dürste dieses Auskunftsmittel wohl kaun bestehen, wenn's einmal zum läppen kommen sollte. Ein netterBeamter ist Patrick Kallahan, de? Werftemeister im Hafen zu iemphls.. Derselbe bekleidet sein Amt seit 12 Jahren, hat aber noch me Rech nung abgelegt. Obgleich sein Salmr , nur V2000 beträgt und er bei Antritt ' desselben nur ein geringes Vermögen besaß, wird er jetzt auf H150,000 werth schätzt. Vor vmser.Zeit wurde im
Stad'tratd eine Resolution eingebracht, die dem Werftemeister aufgibt, namentlich an den Stadtrath zu berichten, wie viel er von den im Hafen xon Memphis landenden Booten eingenommen habe. Kallahan, der in der Sitzung anwesend war, erhob sich und weigerte sich entschieden, solche Berichte einzureichen, mitdem Bemerken, daß es kein Gesetz gebe, welches ihn dazu zwingen könne. Diese Weigerung hat nun Anlaß gegeben, seine Bücher durch die Grandjury des Countygerichts untersuchen zu lassen, und wahr-
schemllch wird die (örandjury ihn in Anklagestand versetzen. Ueber den Bustle der Frau Heinz wird aus New Fork gemeldet : Mit dem Dampfer Ems" traf neulich in hiesiger Stadt Frau Emilie Heinz ein, die ihren in Preußen lebenden Angehörigen einen Besuch abgestattet hatte. Als sie sich vom Dampfer auf den Dock in Hoboken begab, erregte der riesige Bustle der Dame die Aufmerksamkeit der Zollbeamten und sie wurde deshalb, als sie auf dem Dock des Castle Garden angelangt war, freundlich ersucht, sich in ein Privatzimmer zu verfügen, wo die Inspectorin McQueeny ihre Kleider untersuchte. Es stellte sich heraus, daß der Bustle, welcher durch Bänder, die über die Schultern und um die Hüfte liefen, in geschicktester Weise befestigt war, zollPflichtige Gegenstände enthielt. Die Inspectorin entnahm dem Bustle sechs verschiedene Stücke Wollenzeuq für Kleider, zwei wollene und zwei gehäkelte Shawls sowie eine beträchtliche Menge seiner Spitzen. Frau Heinz, deren Körper: umfang ein sehr stattlicher gewesen war. als sie das Zimmer der Jnspectorrn vc: trat, kam aus demselben erheblich" abaemaqert wieder heraus. Der Bustle, welcher im Ganzen 28 Pfund wog, wurde mitsammt seinem Inhalt consiscirt." Aus EauClaire in Wisconsin wird eine fürchterliche Blutthat gemeldet. In dem dortigen GallowayHotel war ein verheiratheter Mann Namens Edward Richardson ' angestellt, wurde aber von dem Eigenthümer Fred Hanson im letzten Jahre entlassen. Damit nicht genug, ließ sich Richardsons Frau von ihrem Manne scheiden und heirathete den Hotelbesitzer, dem sie obendrein eine zehnjährige Tochter in die Ehe mitbrachte. Richardson ging nach St. Paul und erhielt dort eine Anstellung in einem Concertlocal, kam aber vor einigen Tagen wieder nach Eau Clalre und stieg im Galloway-Hause ab, als ob er mit dem Eigenthümer des Hotels noch immer ein guter Freund sei. Kurze Zeit vor der Abreise Richardsons bot Hanson seinem früheren Schmagener" eine Ciqarre an, die dieser ausschlug. Wenige Augenblicke später die Männer waren in den Corridor getreten sielen mehrere Schüsse, und gleich darauf stürzte Hanson mit dem Rufe ich bin geschossen" in die Halle. Man suchte sofort nach Richardson und sand ihn blutbedeckt nahe der Treppe ; eine Kugel war ihm in den Kopf gedrungen und wenige Stunden später war er eine Leiche. Hanson, der einen Schuß in den Unterleib erhielt, dürfte ebenfalls nicht wieder aufkommen. Man hat bis zur Stunde mcht erfahren, was die Veranlassung zu der grausigen That gewesen, geht aber wohl kaum sehl. wenn man annimmt, daß Eifersucht das Motiv bildete und daß Richardson den ersten Schuß gethan. Der Neger Bill Williams war in der Nähe von Cablestou, Craven County in Nord Carolina, wegen eines Baumwoll-Diebstahls verhaftet worden und sollte nach dem Gefängniß abgeführt werden. Unterwegs gelang es ihm. einen jungen Farmer 3!amens Luke Rüssel, der zu seiner Geleitsmannschaft gehörte, zu erschießen und dann die Flucht zu ergrei: fen. Der Mörder ist bisher noch nicht wieder verhaftet worden. Vom Auslande. Ein Ueberblick übr die deutschen Colonien Rußlands zeigt uns dieselben als drei große Gruppen in dem weiten Reiche vertheilt. Die erste Gruppe wird von den Ansiedlungen des St. Petersburger Gouvernements gebildet, die zweite umschließt die Colonien an der Wolga, die dritte die Niederlassungen in Südrußland und am Kaukasus. Veranlaßt wurden diese Ansiedlungen durch Kaiserin Katharina II., die am 4. De cember 1762 in einem Manifest einen Aufruf zur Emigration nach Rußland ergehen ließ. Die größte Anzahl deutscher Colonisten sind der Einladung gefolgt, weil sie sich damals in ihrem Vaterlande in irgend einer Weise religiös bedrängt fühlten. So finden wir neben Protestanten und Katholiken am Nordufer des Schwarzen Meeres Mennoniten, im Kaukasus Jerusalemsfreunde und Klötianer und andere Schattirunaen christlicher Bekenntnisse. Die russische Regierung hatte bei dieser Aufforderung, Colonisten nach Rußland zu entsenden, ein doppeltes Ziel im Auge. Zunächst sollte das wüst und unbenutzt liegende Land bevölkert, angebaut und der Nationalreichthum dadurch vermehrt wer? den, dann hoffte man aber auch, daß die deutschen Colonisten durch ihr Beispiel einen bildenden Einfluß auf die benachKarten russischen Bauern ausüben würden. Sie sollten in der vernünftigeren Bearbeitung des Bodens, in Weinbau und Gartenkultur für den russischen Ackerbauer eine Schule sein, die ihn ur Nachahmung anregte. Der erste ver genannten Zwecke wurde vollkommen erreicht. Dagegen ist die zweite Aufgabe der deutschen Colonisation bis heute durchaus ungelöst geblieben. Um die Gründe dafür zu erfahren, veranlaßte die russische Regierung den competentesten Beurtheiler dieser Verhältnisse, den kaiserlich-russischen Staatsrath A.Klaus, ein umfassendes Werk über dies: ausländischen Colonien zu verfassen. Dieses Werk, von dem auch gleichzeitig eine deutsche Ausgabe veranstaltet wurde, bringt uns zum erstenmale authentische Nachrichten und sichere statistischen Mit, theilungen über die halbe Million in Rußland lebender Deutschen. Nur zu wahr ist es im allgemeinen, daß mir Deutscheu uns im Auslande zu rasch mit dem fremden Element verschmelzen. Mit um so größerer Befriedigung erfahren wir deshalb von. Herrn Staatsrath Klaus, daß die allgemeine Annahme in Rußland eine rühmliche Ausnahme finde. Die deutschen Colonisten in Runland
haben ihre nationalen Eigenthümlschkeiten unversehrt zu erhalten gewußt. Obgleich schon ihre Väter und Großväter im Lande geboren wurden, pflegen sie ihr Nationalbewußtsein und sehen auf den armen unwissenden und trägen russischen Bauer stolz herab. Eifersüchtig bemahren sie ihre Sprache, ihren Glauben, ihre Sitten und Gewohnheiten, sprechen neben ihrer Muttersprache höchstens ein ganz barbarisches Russisch und gehen niemals eheliche Verbindungen mit den Völkern anderen Stammes ein, von denen sie umgeben sind. Die Londoner Times" bringt eine Zuschrift betreffs der Krankheit des Kronprinzen, in der es wörtlich heißt: Gesetzt, der Prinz von Wales litte an einer Krankheit, welche nach der Meinung der hervorragendsten Londoner Aerzte sein Leben ernstlich bedrohte. Gesetzt, der Kronprinz würde einem deutschen, auch noch so hervorragenden Arzt übergeben, der jene Ansicht sür unrichtig erklärte, der ihn von England nach Deutschland überführte und ihn noch weiter abseits brächte, ohne ihn London besuchen zu lassen, obschon er nur wenige Stunden auf der Bahn davon entfernt vorbeifuhr. Gesetzt schließlich, daß alle englischen Aerzte, die ursprünglich ihre entgegengesetzte Meinung abgeben, ihren Abschied erhielten, und daß der einzige englische Arzt, der ihn sehen darf, ein Militärarzt sei (Dr. Schrader), ohne Erfahrung in jener Art von Krankheit, an welcher der Prinz leiden soll. Die Fälle wären völlig gleichartig ; und welcher vernünftiae Mann würde dann be-
Häupten wollen, daß der britische ärztliche trL t. c t Tctif. 't. .-i illno uno oas ocgrcisilcyerweise angsiliche Publikum nicht guten Grund hätte, M W r sich zurückgesetzt zu suhlen? cocr gesteht Sir M. Mackenzies Tüchtigkeit zu; aber leider giebt es in seinem ccgenwärtigen Verhalten Punkte, die mcht mit den hergebrachten Grundsätzen medicinischer Etikette vereinbar sind. Er würde sowohl dem Interesse seines hohen Patienten als seinem eigenen Rufe am besten dienen, wenn er darauf dringen wollte, das? des Kronprinzen Zustand ienen bervorragenden Berufsgenossen zur Kennt--r.i .-. . :t c. ca r iut5 uuiijciciji urniuc, uic iuu uuaj -cuin riefen und mit denen er sich dort berieth". Eine eingehende D a rl egung (in der Münchener Allg. Ztg.") über die Landesvertheidigungs-Verhält-nisse Italiens gegenüber einem Angriff durch Frankreich schließt wie folgt: Die gewaltigen Anstrengungen Italiens, seine Streitkräfte zur See zu heben, haben dazu geführt, da ß die Flotte schon heute eine recht achtungsgebietende Stellung unter den Flotten Europas einnimmt. Der französischen ist sie jedoch noch lange nicht gewachsen. Das macht auch ihre Mitwirkung bei der Landesvertheidigung schmierig. Erst wenn ein erheblicher Bruchtheil der maritime Streitkräfte Frankreichs durch eine mit Italien verbundene Seemacht abgelenkt wird, sinket die italienische FlotteAussicht auf eine wirkungsvolle Betheiligung am Kriege. Abgesehen davon, daß ihr dann die Möglichkeit gegeben ist, den Kampf vielleicht sogar in die französischen Gewässer zu verlegen, tritt sie dann erst recht in den Genuß vorbreiteten Ausgangsstellungen, welche für eine bewegliche und offensive Mitoertheidigung der italienischen Westküste sür sie vorsorglich geschaffen sind, beziehungsweise noch geschaffen werden. Diese Stellungen sind namentlich die Rhede von Vado westlich von Genua, der Kriegshafen von Spezzia und die xu befestigende Stellung bei der Insel Maddalena, im Nordosten der Insel Sardinien. Trotz der großartigen Verstärkungen und Verbesserungen, welche die Land- wie die Seemacht Italiens von Jahr zu Jahr erfahren hat, kann Italien keineswegs erwarten, einem Angriffe Frankreichs gewachsen zu sein. Es bedarf zu Wasser wie zu Lande eines Bundesgenossen, und zwar um so dringlicher, als der Landesfeind durch Festsetzung in Tunis und die Einrichtung des Hafens von Bizerta zum Kriegshasen auch die Südküste bedroht. Nach Lage der Dinge kann dieser Bundesgenosse nur Deutschland sein. Dasselbe fesselt mindestens zwei Drittheile Der französischen Landmacht und die Hälfte der französischen Streitkräfte zur See. Die Vundesgenossenschaft mit Deutschland sichert aber den Italienern .?uch die Fähigkeit zu einer offensiven Kriegführung. Prinz Ferdinand von Hohenzollern, Osficier im 1. Garde? Regiment z. F., der muthmaßliche rumänische Thronsolger, gedenkt in diesem Winterhalbjahr eine der deutschen Universitäten zu besuchen. Der Prinz legte in Düsseldorf die Abiwrientenprüfung ab und setzte auch als Osficier in Potsdam seine Studien der rumänischen Sprache, Geschichte und Verfassung fort, zu welchem Zwecke der rumänischen Gesandtschaft in Berlin ein rumänischer Univer-.sitats-Professor zugetheilt ist. ' ranz und Albert Ritter, zwei junge Burschen im Alter von 16 resp. 17 Jahren in Frankfurt a. M., hatten die väterliche Kasse ganz bedeutend geplündert, um den jungen Fürsten von Bulgarien in Sofia besuchen zu fönnen. Von diesem Plane hatten sie verfchiedentlich gesprochen, doch hatte man niemals geglaubt, daß siedenselbenwirklich zur Ausführung bringen wollten; als aber die jungen Leute' plötzlich verschwanden und man das Fehlen des Geldes bemerkte, da errieth man sofort, wo man die Beiden zu suchen hatte. Der Vater machte sich auf und kam den Ausreißern auf die Spur. In Budapest wurden sie durch die Polizei festgenommen und an den Vater in Wien ausaeliefert. Sie hatten von den geraubten j 4700 Mark nur noch 4137 Mark ve, sich : das Fehlende hatten sie bereits für Reisespesen und zweitägigen Aufenthalt in Wien verbraucht. Einen traurigen Epilog in einer alanzvöllen KÄnstlerlaufbabn , brachte der Jnseratentheil eines Berliner ! mr . . m 'rt . I Cn'.rf' Tl -t - Vianes: lonuanrnngi ioiuigcr vac ! genheitskauf. Zur Linderung der fchreck- , lichen Noth der Familie des erblindeten ' HosschauspielerS Mittell soll ein schöner, großer Brillantring billig verkaust werden. Reeller Preis 2000 Mark. Gefl. Okierte u. s. w." ! MerrlHaumpseisen, lange deutse) , Vftifeo. CigarrensviUn etc. bei O. 5!o. IN 07 Oastisgton Qtt.
Tzt. 5 TV?VS
apww ir , ' rftfT XIV 24 gegen Rückenschmerzen. " " " w I " B w nJASWW Del, eich vor Jahre erzieit wurde und jetzt ' nrfififft flft firfrtT a r cAift ciang, wciccst. ciCB i ten Ledk geheilt 1882.S!o. 103 Prince.Str.. New Fork. N. D. Ich hatte deftige Schmerzen in den Lende und konnt kaum gehen. Ich ersucht in, lasche Et. Jakob !, 3 linderte die Schmerzen, eint ,eite Flasche heilte mich. 5. S. Shayne. 4 Jihre später-geheilt. 103 Prince.Ctr.. New Dort. N.D.. 1. Nov. 186. Ich bestätig mein früher gegebene Zeugniß, wurde vollständig geheilt. St. Jakobs Oel pkht an der ExiZe. Ich kann es auf' ärmste empfehlen. E.E.SHa,e. iikelchene geheilt ngn? 1881. 1 Middleser.Lt?., Lomell. Mass. j Vor ngesahr nci Monaten hatt ich Stücken 1 Pechen die heftigsten Schmerzen quälten mich und ich war unfähig da HauS zu verlassen. Ich ersucht St. Jakobs Oel und weniger wie i ne Flafche hellte mich. David 2ar, nee. SO sP geheilt. Lowell, Vass.. N Okt. 18SS. or einiaen Jahren bekam ich einen heftige umatilchen Anfall. Ich rsucht St. Jakob und war i einige Tagen wieder hergestellt. David Lawrence, i kettender. 1 w Etraßburgh, TuSearamak Co., Ohls. Ich litt feit Jahren an Rheumatismus und nicht lindert mein Schmerzen bis ich St Jakob Oel anwandte. Der Gebrauch von Imet Flaschen linderte die Schmerzen ganz be ieutend. John DifZenbacher. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. vfl 33limiitßivttttiff 5 fk C C''ViV Ä HAMBURGER TROJPFEN Oluttrankheite, Leber nLZagenleideu JccU, M Ccxm tirt fünf glas 4 ZJX ; i tdca Kpoth,k u lafenu XSX CHAUIS Ju TOGXUB CO. BXITIS0U,X9. d Den einzigen Weg VVamtkökrRft voUständig herzustellen. noseldstdteschnnbar unyeuvarenaaevon I Geschlechtskrankheiten sicher und danerud zu heile, ferner, genaue Auftläruna über 0 karkktt! Weiblichkeit l kbe! bindn. 6 nisse derselben und Heilung, zeigt das ae 'diegene Buch ttx ettunaS.kkr:"2s. 01 Aufl.. 250 Seiten mit zahlreiche leben. is treuen Bildern. Wird tn deutscher Srrache 61 gegen Einsendung von 25 LentZ in Post StamxS, sorgsam vervackt, frei Versandt. Adresse: vnten,llell.lntttnt,1icu ton Plare. nahe Broadway. w Tork, I W.T. I Indianapolis, Ind., dtm Buch häudl ct. Keyler. 29 Süd Delawue Lt. XTJT O Cures Rernove Tan, Sunburn, Be Stlngs, Mos - qulto and AU n . I W HllC0 j 'PIXPLES, BLOTCUES, Humors, larta-TTiiirVii, and every form osstin blemishe, po6itively cored on tha moet delicate Bkin withont leaTing a bcw by TTox OizLtm.en.t. Prioa 25cta., COcts. and 11. Th9 HopPlll TSimTg Co.. Kew London, Conn. Llttle Bp PllU sor clck-headache, dyspepela, büloui-Q gi and oonatlpfctl on ha ve no equ&L 25c. At dru? clsta or by mail. 3 Sm Bsotfecten iu habe. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten H?$! Vackpnlver, 0aking powder,) 0$ttäCt' (flavoring extracts) und G? Würze. Alles rein und unvkrfölscht haben wol len, dann fragen Sie nach A. F. SOLLIDAY'S Waaren nnl zebranchen Sie kein, andern. SS. 8 100 Süd Pennsylvania Str. Judianapoli, Ind. KT Zweiggeschäft in Btilt, Stau. Henry Klausmann's Bs CIp. 205 und S67 Nord New Jersky Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert undlackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrzeflechte für Stühle. Oilliae reise. Vrompte Bedienung. T. E DOAI'S I. X. L. 4 siMme Pa. lkeste Qm tml
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