Indiana Tribüne, Volume 11, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1887 — Page 1
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Renes per Telegraph. Q t i I t x w u I i $ t e n. Washington. 10. Novbr. Etwa wärmeres Wetter.
Louis Lingg Steckt eine Dynamitpatrone in den Mund Und zersprengt sich den Kopf. (Spezialdepefche der Judiana Tribüne.) C h i c a g o, 10. Nov. 10 Uh? Morg. LouiS Lingg veranlaßte eben die xplo ston einer Dynamit Patrone in feinem Munde. Cr ist noch nicht todt, aber er wird bald sterben. Chicago. 10. Nov. 9 Uhr Morgens. LouiS Lingg hat eben Selbstmord began gen, indem er sich eine Kugel durch den ra.fet ! cm - v? vrn ?? . ivviiU" l uuv vuuut ist jedermann ein Rätdsel. ßfl rvrrmunn im ,rtUljU, vu seine Zelle nicht verlassen durste und die selbe auf'S schärfste bewacht wurde. ' Chicago. 10. Nov.. 10 Uhr. ES heißt nun,' daß Lingg sich nicht v et mit telst eines Revolvers, sondern vermit telst eines Zündhütchens daS Leben nahm. Er nahm dasselbe in den Mund und zündcte eS mit dem Lichte an, daS in seiner Zelle brannte. Die Wache hatte ihn gesehen, glaubte ab:r, daß er eine Cigarre anzünden wolle. Fast der halbe Kops wurde weggerissen., EtNZel Uttn stnd nicht zu erhalten. I rr 9. t r m ... tt Chicago, 10. Nov. Unmittelbar i ... rp.... .r ... rt . k. . .. . ee nacy oer xpionon oegao ncy oer yeriss in Lingg's Zelle. Ledterer lag auf dem Rücken, auS groben Löchern im Kopfe Orfltrtl hrtS Crr nllimilf rtA lWM. VMW -X.M. UIWM Ein Arzt wurde gerufen. Derselhe sagte. Lingg habe höchstens noch eine Stunde ... 314 ItVlII) Man fand die Hülse der Patrone. Die selbe ist sehr klein und konnte leicht ein geschmuggelt werden. Um 10 Uhr 15 Minuten untersuchte der Arzt nochmals 'und meinte, daß c8 bochlnoch eine Möglichkeit sei. dak er . tz. Y l ( a g 0 , 10. Nov. Criminal vnia rf.. snm,t.. w urfiH Geisteszustand ur.tusuchen zu lassen, ad. Da? war beinabe ,ur selben .eit. als Lingg Selbstmord beging. Sein Abschied. Dienstag Nacht lieb er im .Allarm einen lüngiren Artikel veröffentlichen, an dessen Schluß er sagt; : Kameraden, ich werde Euch nicht wiedersehen. Leb wohl, ich wünsche Euch Erfolg. ES lebe die Anarchie. LouiS Lingg. HeuteVormittag laSLingg einZeitung. Er wollte die englische Uebersedung seine? Briefes sehen. Sein Blick fiel auf die Worte : "Lingg will surely hang". Er rief den Wächter herbei und fragte denselben, waZ daS Wort surel bedeute Der Wächter erklärte eS ihm. wcrzuf er lächelnd sagte : So so, also gewiß ! (Tpezialdepesche der Indiava Tribune ) Starb. C h i c a g 0 , 10. Nov., 3 Uhr Nachm. Lingg ist tott. DrahtnaHriHten. D ie A nar chisten. Chicago, 9. Nov. Der Gang der Geschäfte in der County Court wurde , ,,, n. zg..H, unterbrochen, welcher ein Gesuch ein. reichte LouiS Lingg für irrsinnig zu er klären. Richter PrendergS'i erklärte, daß er die Anwesenheit deS StaatSanwalteS für nothig halte und verschob deshalb die Sache btS 2 USrNachmittagS. Am yiaajinmag war vtiuncu uniocicnu unu er erhob den Einwand, daß die Sache vor daS Criminalgericht gehöre. Der Richter wies die Sache ab mit der Erklä rung, daß dieselbe vor das Crlmlnalge richt gehöre und daß er nicht eher etwas thun würde, diS das Criminalgericht stch weigere vorzugehen. Advokat Hunt reichte daS Gesuch da raus in dem Criminalgericht ein, war aber gestern nicht mehr im Stande, den Richter zu finden
Habeuö Corpus V ersah ren. C h i c a g o. 9. Nov. Advokat Salo mon erhielt heute Nachmittag die Unterschristen von SvleS, Jielden und Schwab fiir ein HabeuS CerpuS Gesuch. Die Gründe woraus sich dasselbe stützt, sind rein technischer Natur. Der Hauptgrund ist der. dak bei Fällung deS Urtheils der Supreme Court die Verurtheilten nicht anwesend waren, weShalb dasselbe un giltig sei.
Das Gesuch wird morgen dem Crimi-l . I nalgericht übergeben werden. Advokat Salomon ersuchte die Ge ängnißbeamten um Unterzeichnung eines AsfidavitZ des Inhalts, daß die Gefan genen zur Zeit, da da? Obergericht fein Urtheil abgab, im Gefängniß waren. Dieselben weigerten stch sedoch. dem Aer langen nachzukommen. A!S Grinnell davon hör:e. daß SpieS C?ajao unu uiciucu 11 Vuucu uv c jl. t v cy: .fv . : &.t.,a fr Verkahren eingeschlagen hätten, erklä.te er, oqb er leinen oni an oen Gouverneur .. ' . V . .U.l.l.U . V . I HJICOCI SUluajIcycn UUUC. (Nit welchem Rechte. Nimmt denn der. Herr StaatSanwalt eS den Verurtheilten übel, emen, gebräuchlichen Rechtsweg im Gerichte einzuschlagen ? Abcr von Necht nirtr ii h$ hi?n rrte& nifmrilS die I cr m in r t . . r . : n . . ! 4i t . I J I AiKiiiivin. Die merkwürdigsten Gerüchte durch. laufen die BiaZt. dubi, cöb am 3.agc . .- a t p v 00 . I der Hinrichtung die 16000 Mitglieder der Certral Labor Union nicht zur Arbeit gehen wollen. Dieses Gerücht hat die Polizei m emen wahren schrecken ver setzt. Die Bäckermeister der Nordselte haden ihre unven er,uqr. morgen genug nt . tn . . O- V . ! . I roo lur ziver .age zu lau,en, w ... n, t iti .... Gelittien am yimug mqi zur Aroeil gehen wollen, und zwar in Uebereinstim. mung m t der Central Lador Union. Die Polizei beabsichtigte, deshalb am Freitag alle Drehdrucken oNen zu lassen, . . . m v r . aaiam w m m ,1, n um lcucii ouuvi um uu. viuum u..möglich zu machen. An deu Tunnell Eingängen sollen Truppen aufgestellt weroen. Die Arbeiterzeitung' lat heute in einem längeren Artikel : .WaS nun mözlich: Störungen bei der mkrs,inlicken Srmarduna einiaer unserer Verulteilten betr fft. so suhlen wiri unS veranlaßt, jetzt und an dieser Stelle eine Erklärung abzugeben. Uns ist von irgend welchen Plänen nichts bekannt. Sollten solche Pläne abr existiren. so ersuchen wir hiermit die betreffenden Personen, in unserem Namen nicht nur. sondern besond.rZ in dem der wackeren Frau Parson'S, die beiläufig gesagt, ihren Gatten schon j?tzt verloren gibt und von ihm Abschied genommen hat für immerdar . daß ste von der Ausführung derselben Abstand nehmen mögen. Wenn die K appe m't unseren Märtyrern fällt dann fall dieser Ton unverfälscht mit irgend etwa? Anderem d rch das weite Land ziehen. rm?elk d.Nen nrnke Msbr. beit jetzt noch in dumpser. stumpfer Theil, nabmlostakeit dabei steU und anhört, wie der Geldvöbel brüll,: .J)r Blut komme über un und unsere Kinder !" dieses Mördervolk soll ,ur Erkenntniß besten aebrackt werden. vaS eS mit der Ermor. duna unserer, seiner besten Männer tbut. Erhält aber die herrschende Würgerbände durch einen bombenhosten Zwischenfall die Gelegenheit dazu, daS Phili tterium von Neuem aeae., die .aefäbr. lichen Anakchisten" aufzustacheln, dann ainae viel, kür diele Äeit zu viel von der Wirkung diese infamen Mordes per. m.r nm se ii tta l.en will hsl6 ? .m. - o n"ow" u . . der Erwürgung , unserer Verurtheilten ins m.rd .in.n M..bm.rd Nekt I"" . , . gngm n RZubnn an den V.rtheidin ihr riM.r der mr, it knliü machen wie nach der biblischen Sag. die Kind.. Israel, ., gethan ,u. 3,1,. als der Würgengel durch Egypten ging. Sie mögen hingehen und durch Trauer zeichen an ihren Hausthüren andeuten, wie ihnen zu Muthe ist. Halte stch Frei tag Jeder zu Hause Wer nicht arbeiten muß. der gehe nicht die Arbeit. Mag die Weltstadt in düsterem Schwei gen mit der schändlichen Arbeit fttg werden, welche die'Regimr vorhaben, möge eS so still sein, daß selbst Diejeni gen. welche im Austrage der Vereine nach Art der Berliner Jhring-Malow Putsche zu machen versuchen sollten, da nicht wagen dürfen. In und um die Jail. Die Anarchisten dursten heute nicht auS ihren Zellen und nur wenige Besucher wurden einaelasten. (Ist eS nicht eine barbarische Grausamkeit, Menschen welche zum Tode verurtheilt stnd, einzeln den ganzen Tag in kleine Zellen zu sperren. und mit ihren Gedanken allein zu lasten ? D. R.) Zum ersten Male seit die Supreme Court ihr Urtheitgefällt hat wurde Nina Van Zandt nicht eingelösten.- Von allen'
Verwandten der Verurtheilten wurde bloß Engel' betagte Frau eingelassen. -In der Jail herrschte den ganzen Tag über Grabesstille. Kurz vor Mittag rief SpieS den Wächter vor seiner Zelle. Er wollte, um die tödtlich langsam ver gehende Zeit abzukürzen, ein wenig plau dern. Um 2 Uhr heute Nachmittag erhielt Parsons folgendes Telegram : Unterzeichnen Sie sofort die Petition,
welche ich für Sie. Engel und Fischer k . r. . . . i. . nn. cyc o.&. v aufgefetzt he.be. Alles Ihr Leben und daS der Andern mag davon abhängen. Um Himmels Willen unterzeichnen Sie fofott. W. P. Black. Parsons las die Depesche mehrere Male, und drehte stch schließlich um. als der Dkpeschendot! 75 CentS Gebühren verlangte. Da stieß ParsonS die Depesche durch daS Gitter, seine Augen schössen Blitze und ersagte zu dem Boten : Nimm k: ?,s, n iil sin mtni md mMt nU Ue un6ejaUte Devescke sckicken T ' Jmr,nh hS AmiHsliS iu&hn itnei kattolische Priester um eine Unterredung Mtit tg im y m ( v mit Schwab nach, weil er. wie ste gehört Wien, katholisch getaust sei. Schwab vermeizerte ihnen die Unterredung. Schießbaumwolle. Bomben w m . . . . uno '40ilzcllttgen. Dr. Holloway fand heute vor seinem eause ein ineS Packet mit Schießbaum toolle. Auf dir Pgrch des Hauses No. glaekson Straße wurde eine Bombe gisunden. Dienstag Abend sa'z ein Polizist t'mn mnn umschauen und die Treppe zu Grinnell'S Wohnung hinauf g,n. Als der Polizist hlrankam, wollte . . vjjjanri baoonlslufen, flo der Polizist gbaftete ihn. Man and ab olut nichts Verdächtiges an ihm. nichts destoweniger diktirte ibm der ffriedenZrichter eine Ge fznanißsirafe wegen unordentlicher Aufsüirung. I . 4. K)tt un0 3in0e yaen heute an Vorverhör. Sie wurden bis aus Weite. eingesteckt. Es heißt, ste wären Mitalieder einer Anarckistenaruvve und I J w " " " - '-""T'T' " -w waren beauftragt gewesen, Waffen für dieselbe zu kaufen. rjhX Die Ueberreichung des Gna d eng suche?. Spring siel d, Jll.. 9. Nov. Die Delegation zur Uederreichung deS Gna dengesucheS kam heute Morgen hier an. Sie besteht' aus etmi hundert Personen. Die Delegation von New York besteht auS den Herren I. E. Quinn. Sam. GomperS, L. I. Ferrell und Edward King. Die Petitionen füllten einen mit telgroßen Koffer; dieselben würden anein einandergereiht eine Länge von elf Mei len haben. Die Thüren deS Empfangszimmers wurden um halb zehn Uhr geöffnet und die Delegation trat ein. Der Gouvernör faß an einem Tische. Black trat vor und die VerDndten setzten stch im Halbkreis um ihn. Black viklaS seine. Adresse. Als er sagte, daß vor der Heumarktversamm lung die Polizei niemals die Bersamm lungen der Anarchisten unterbrochen habe, unterbrach ihn der Gouvernör mit vertrage: 01 0118 rofl9rf I rvn . w n Jawohl sagte Black feierlich, und diese Versammlung war nach der Aussage varrtson'S erne friedliche. Capt. Black brauchte zwanzig Minuten. um leine Adresse zu verlesen. Er hob hervor, daß die Angeklagten keinen ge rechten Prozed gehabt HStt.n. daß Kelier von ihnen die Bombe geworfen, noch ge ahnt habe, daß eine Bombe geworfen werden würde. Er schloß mit einem rüh I v rw . . rt w rrt , . . . . . . IrinAin MlHViall n Xi IM . k, 9 . .4 K. "vv7 tM" V " . Gouverneurs, so dag alle Anwesenden m .. rn i . . . ft Bewkaung g.ki.Ihin und die Tbr. , Nach Black sprach Genera, T.nmbnll. ?ann S"a ,,"l '? terin der Amnestie-Astociation, ihr folgte daS LegiSlatutmitglied Haines von Wau kegan, dann Senator Stceeter. Damit schloß die VormittagSsttzung. Am Nachmittag sprach William Urban als Vertreter der Central Lzbor Union. Er sprach über daS Niederschießen Bag leyS durch einen Pinkerton Detektiv und .r ver,eioe ,rer usgrng. ES war offenbar, daß der Gouverneur nach und nach immer mehr Jntereffe sür den Fall gewann. AIS Samuel GomperS. der PrSstden der Federated TradeS UnlonS die Ge schichte der Achtstundenbewegung in 183Z beschrieb, sragte ihn der Gouverneur, ob die Bewegung eine friedliche gewesen sei ' Ja, sagte GomperS. ES war also Ihre Absicht, die Arbeit?. zeit zu reduziren. damit mehr Leute Be fchästigung fänden? Ja. - Der Gouverneur stellte wiederholt Fra gen an GomperS und dieser suchte zu zei gen. daß die Arbeiter nie so thöricht varen. Gewalt gebrauchen zu wollen. Black reiste am Abend nach Chicago
zurück, das Weitere George Schilling überlastend. Wm. M. Saltcr. H. D.'Lloyd und McConnell von Chicago waren von 5 Uhr bis 6 Uhr 15 Min. allein mit dem Gou. veneur. Sie legten demselben eine große Anzahl von Begnadigungsgesuchen vor. Was gesprochen wure. davon verlautet nicht?. Der Gouverneur ließ sich genau über die Situation unterrichten und sagte, eö gehe nicht an, die Sache lange
zu verzögern, . er sei es den Verurtheilten chuldig, möglichst rasch zu handeln. '. Ein Brief von Spies und ein Brief von Parsonö. George Schilling legte dem Gouvernör einen Brief von Spies vor, wenn der elde schreibt, daß wenn eZ nöthig sei, ein Opfer zu wählen, um die Andern zu te reien, er den Gouvernör bitte, ihn als Opfer zu .wählen. Ec fei bereit aus freier Wahl zu sterben, wenn er die an d.rn retten könne. ParsonS schrieb, da er verurtheilt wor den sei. weil er an einer Versammlung auf dem Heumarkt Theil genommen habe. o möge man ihn so lange leben lasten, bis seine Frau und seine Kinder, welche ebenfalls an dieser Versammlung Theil genommen hätten, ebenfalls prozesstrt und virurtheilt worden seien, damit ste zusammen sterben könnten. D i e W a h l e n. 'Die demokratische Mehrheit im Staate New Vork wird bloß 15.000 sein, immer hin eine sehr große Mehrheit. Die Mehrheit Foraker's in Ohio wird etwa 27.000 sein. Die Union Labor Paity hat in Cincinnati an Stimmen verloren und bloß 13.000 bis 15.000 Stimmen abgegeben. In Iowa haben wahrscheinlich die Re publikaner gestegt. Die Berichte sind noch unvollständig. In Chicago erhielt Gar) 56,081 Stimmen für da? Amt des SuperiorrichterS Capt. Black erhielt 6253. DieZ zeigt. daß die Anhanget der Ardeiterpartei zum weitaus größten Theil sich des StimmenS enthielten. In Pennsylvania haben die Republika ncr mit 36 893 Mehrheit gesiegt, ein Ge winn von 6630 Stimmen für die Demo kraten. In Oregon ist das Prohibitionöamen. dement mit 7000 Mehrheit geschlagen worden. In Virginia haben natürlich die Demokraten gewonnen, in Massachusetts natürlich die Republikaner. In ParsonS. KansaS. hat die Union Labor Party ihr ganzes Ticket gewühlt. Die dürfen morden. Valparaiso. Ind.. 9. Nov. Die Grandjury in Valparaiso hat gestern ihre Untersuchung über die Bahnkatastryphe zu KoutZ, Jnd , nach Verneh mung einer großen Anzahl Zeugen been der. . Obgleich der Bericht noch nicht be kanr.t gemacht ist. heißt es, daß die Grandjury zwei Anklagen erHoden habe. Die Advokaten stnd indeß dir Meinung. daß eine Virfolgung der Betreffenden nutzl s sein würde. Die Herren Gesetz gebr von' Jndiana haben eS nämlich schon lange dahin gebracht, daß es in die sem Staate kein biuc? auf verbrecherische Fahrlässtgkeit anwendbares Gesetz meh giebt! Deshalb werden die Angeklagten wahrscheinlich -straffrei ausgehen, resp. gar nicht versolt werden. Fremdenhaß und Knownoth i n g i ö m u S. San Francisco, 9. Nov. Fol gende Depesche wurde heute an Gou verneur Ogleöby abgeschickt : DU ame rikanische Allianz, mit einer Mitgliedschast von 3000 bittet. Sie dem Gesetze seinen Lauf zu lasten." , SchtffSnachrichten. Angekommen in: Plymouth: .Rhynland" von New Pork nach AntVlrpen; Suevian" von Hamburg. Queenstown: Alaska" von New Bork. Ver Uabei Der deutsche Kronprinz. L o n d o n. 9. Nov. Die Berichte über daS Befinden deS Kronvrinzen lauten derartig, daß man die Hoffnung auf Ge nefung fast aufgiebt. Die Aerzte stimmen darin überein, daß der Zustand des Kronprinzen ein sehr kritischer ist. Wien. 9. Nov. Prosessor Stark. ein Spezialist behauptet, daß Dr. Mackerzie den Kronprinzen vollständig falsch behandelt habe, und daß derselbe ohne Zweifel am Krebs leide. Sozial! st enversolgung. Breölau, 9. Nov. Hier wird der Prozeß gegen die verhafteten 33 Sozia, listen unter Ausschluß der Oeffentlichkes verhandelt; einhundert Zeugen stnd bau vorgeladen: die Gefangenen werden von einer starken Abtheilung Militär bewacht.
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