Indiana Tribüne, Volume 11, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1887 — Page 2
5S535W5S35PC
Zndiana Tribune. Erscheint gäalitZ end ö u A t S 5. 7Vtllich .Xrlsa taftet durch ZiifiTll stet pt t9o4 fci 5tial iri-' f m or ff ach, Qrib pkn II 9t:tl 32 IBJtlchVft in 9tfr!l!4U?l ' GfGttt 1Q0Ö CSattylanbüx Indianapolis, Ind.. 9. November 1887. j - Unsere ü,'ten, Vertheidigung. Unser Marine-Tepartement in Wash ington hat soeben den Bau von zwei Schiffen beordert, welche für den Schutz unserer einheimischen Küsten bestimmt sein sollen. Bereits am 23. Juli d. I. hatte Secretär Whitney eine Aussorderung an Contractoren erlassen, Angebote für den Bau zweier schneller Torpedoboote einzureichen, die nicht mehr als $90,000 jedes kosten sollten. Außerdem wurde den Erbauern der schnellsten Boote eine tzrtravcrgütung für besondere Fahrgeschwindigkeit sowie für die eigentlichen Torpedos zugesagt. Die Schisse sollten j möglichst gut und modern aus in Ame-, rika hergestelltem Stahl gebaut sein. In der Concurrenz um den Bau der Schiffe trug die Firma Herreshof in Bristol in England den Sieg davon. Sie hat sich anheischig gemacht, zroei Torpedoboote zu bauen, welche in der Stunde 22 Knoten zurücklegen. Der Ruf der Firma ist derart, daß Herr Whitney sich veranlaßt sah, ihr den Contract zuzuweisen, besonders da sie den billigsten Kostenanschlag aufstellte und mit dem Torpedoboote Stiletts" den Beweis .lieferte, daß sie der von ihr übernommenen Arbeit vollständig gerecht werden kann. Hatten die Ver. Staaten ein halbes oder ein ganzes Dutzend solcher Boote zur Verfügung, wie sie jetzt von der Firma Hcrrcshoss gebaut werden sollen, dann würde die gesammte Kriegsmarine in den Ver. Staaten auf einen entschieden günstigeren Standpunkt gelangen. Die rage der Küstenvertheidigung wäre damit besser gelöst, als dies sogar mit dem Aalinski'schen Dynamit - Torpedoboote geschehen könnte. Sind übrigens die jetzt den Herreshoffs zum Bau übergebenen Boote erfolgreich, dann liegt kein Hinderniß vor, auch den Bau anderer, ähnlicher Boote vornehmen zu lassen. Der letzte Congreß hatte zwei Millionen Tollars für den Bau von KüstenverthkldigungsMitteln" bewilligt. Die mit der Verwendung dieser Geldsumme betraut gewesene Behörde trägt sich jetzt mit dem Plane, die fünf doppelthürmigen Monitors Puritan", Amphitrite", Monadnock", Miantonomoh" und Terror" mit einer entsprechenden Anzahl von Widdern, Torpedobooten undeigentlichen Torpedos zu versehen. Sie will den Versuch machen, ob es ihr nicht gelingen wird, Torpedoboote herstellen zu lassen, die im Stande sind, unter die Stahlnetze zu dringen, die gegenwärtig von vielen Kriegsschiffen zum Schutze geaen feindliche Torpedos mitgeführt weroen. Eine besonders wichtige Frage in dieser Beziehung bezieht sich auf die beste Art von Widdervorrichtungen, die man an unseren Kriegsschiffen anbringen soll, doch ist dieselbe bis jetzt noch nicht aus zusriedenstellende Weise gelöst worden. Ein anglo:amerikanijches Blatt fügt obigen Angaben folgende Randbemerkung bei: Es ist augenscheinlich, daß unser Z)!arine-Dcpartement seine wichtige Aufgäbe, den Schutz unserer großen Seettädte und unsererHäfen imAllgemeinen, nicht außer Auge gelassen hat, sondern sich nach besten Kräften mit den für diescn Zweck bewilligten Mitteln bemüht, allen vernünftigen Anforderungen gerecht zu werden. In dem Departement ist man überhaupt der Ansicht, daß eine Sicherstellung unserer Küsten gegen einen etwaigen Angriff von Feinden nicht zu theuer hezahlt werden kann. Ueberdies brauche man das Geld dafür ja nicht dem Auslande zu geben, sondern könne es zur Hebung der einheimischen Industrie benutzen. An Kleingeld im Säckel Onkel Sams fehle es ohnehin nicht." Wilde Pferde. Im Allgemeinen ist man allerdings davon überzeugt, daß das Pferd ein sehr nützliches Thier ist, doch cjibt es auch Länder, in welchen man diese Ueberzeugung nicht theilt. In Australien z. B. gib: es eine Unmasse wilder Pferde, welche dort zu einer wahren Landplage geworden sind. Man hat dort sogar für das Todten wilder Pferde eine Prämie ausgesetzt, und im Jahre 1875 wurden in 3!eu'-Süd-Wales allein über 7000 wilde Pferde erschossen. Die wilden Thiere sind besonders für solche Pferde verhängnißvoll, die sich bereits in gezähmtem Zustande befinden. Kommt eme Heerde in der Freiheit aufgewachsener Pferde in die Nähe von menschlichen Ansiedelungen und trifft dort auf gezähmte Rosse, dann ist zehn geen eins zu wetten, daß die zahmen Thiere mitlaufen und in kurier Zeit verwildern, ohne je wieder an die Heimkehr in ihre ursprüngliche Heimath zu denken. Jeder Pferdezüchter in unserm Lande weiß, daß auch die zahmstm Pferde leicht wieder in den Zustand der Wildheit verfallen, wenn man ihnen . hierzu nur die Gelegenheit bietet. Es ist noch nicht sehr lange her, als es in unseren südwestlichen Territorien Sitte war, junge Füllen oder sogar schon eingeübte Arbeitspferde mit einem Brandmal zu versehen und sie dann für längere Zeit frei . auf die Weide zu lassen. Wollte man diese Pferde nach dem Verlauf eines oder zweier Jahre wieder gebrauchen, dann erwiesen sie sich durchweg so wild und ungeberdig, wie Mustangs. Heut zu Tage liegt allerdings nicht mehr so große Gefahr vor, daß gezähmte Pferde in den unwirthlichen Grenzgegenden" wieder in den Zustand der Verwilderung gerathen. Roch Murray erzählt in seinen Reisen in NordAmerika", daß er Augenzeuge war, wie Tausende von wilden Pferden in wildem Lauf neben seinem Lagerplatz .vorübereilten und Alles niedertrampelten, waS sied auf ihrer Bahn befand. Soaar die
5?l '!t,i5,!, MMN YKN IHM
senden Heerde niederaerNlfn, untz aus Reitpferde der Reifenden ließen sich von dem allgemeinen Taumel hinreißen und ! brannten mit durch, sofern sie nicht durch : Leitseile und Pflöcke an einer bestimmten j Stelle befestigt waren. Bis aus den! heutigen Tag giebt es noch am oberen Colorado vereinzelte Heerden wilder Pferde, doch nehmen sie an Anzahl fast ebenso rasch ab, wie die dem Verderben unvermeidlich entgegengehenden, 'Büffel. Dagegen lasten sich die wilden Pferde bei einiger Sorzsalt uns acyrenmmV ieia;i lslsimrn wie man nocb beute an den Hunderttausenden wilder Mustangs in Mexico und Süd-Amerika bis nach Patagonien hinunter sehen kann. Herr I. H. Sted hielt kürzlich vorder Gesellschaft für Naturkunde in Bombay in Indien einen interessanten Vortrag. in welchem er die Behauptung aufstellte, daß das Pferd in seinem ursprünglichen Naturzustande zuerst im mittleren Asien gelebt und sich erst von dort aus über die ganze Welt verbreitet habe. Jedenfalls ist es nachgewiesen, daß die noch jetzt aus der Ho qebene Pamir herumschweifenden wilden Pferde nicht die Abkömmlinge von zahm gewesenen Pferden sind. Eine andere interessante Frage ist gleichfalls von der Wissenschaft bisher noch nicht gelöst worden,, nämlich die, ob ein alter, ehrwürdiger Droschkengaul in etwa drei Jahren auf den amerikanischen Prairien wieder wild und übermüd thig werden könnte. Jenny Lind. Ans London ist die Nachricht eingetroffen, daß die berühmte schwedische Nachtigal" Jenny Lind nach einer wochenlangen schweren Krankheit gestorben ist. Jenny Lind war am 20. October 1820 geboren und zeichnete sich schon in ihrer Kindheit durch eine - ungewöhnlich schöne Stimme aus. Sie war erst 9 Jahre alt, als sie bereits im Hoftheater zu Stockholm auftreten durfte. Als eine der Genien in Mozarts Zauberflöte" errang sie bereits in Iahresfrist einen' bedeutenden Erfolg, doch sollte sie erst ihre besten Lorbeeren erringen, als sie im Jahre 1833 in demselben Theater die Agathe" im Freischütz" sang. Im Jahre 1642 wurde sie nach Paris berufen und sollte dort im großen Opernhause singen, doch weigerte sich der damalige OpernDirektor, roie eS heißt, auf Anstiften der Primadonna Mlle. Stoltz, sie zur Probe sinaen zu lassen, was die junge Sängerin so emvorte, daß sie den , Beschluß .faßte, niemals mehr in Paris öffentlich aufzutreten. Durch Meyerbeers Einfluß kam sie im Jahre 1844 nach Berlin, wo sie tut erst deutsch zu lernen , begann. Im September desselben Jahres reiste sie nach ihrer schwedischen Heimath zurück, um den Krönungs feierlich leiten des Königs Oscar beizuwohnen, traf aber bald wieder in Berlin ern, wo sie eine Anstellung als Primadonna im königlichen Opernhause erlangte. Sie trat dort am 15. November als Norma" in der gleichnamigen Oper Bellinis auf, und ihre Leistungen wurden mit ungeheuerm Beifall aufgenommen. - Später lang die schmediscke Nachtigal" in Hamburg, Köln und Koblenz und kehrte dann über Kopenhagen in ihre nordische Heimath zurück. Im Jahre 1845 wurde sie mit Mendelssohn bekannt und trat unter seiner Leitung in den Gewandhaus - Concerten zu Leipzig auf. Das Jahr 1847 sah sie in London, wo sie in der Zauberflöte", in der Nachtwandlerin" und im Robert dem Teufel" stürmischen Beifall errang. Auch in Concerten trat sie damals vielfachuf und wurde besonders wegen der Art und Weise bewundert, in welcher sie schwermüthige nordische Melodien zu singen pflegte. Im Jahre 1849 folgte sie einem Rufe P. T. Barnums und , kam nach den Ver. Staaten hinüber, um auch hier als Sängerin aufzutreten. Die Neclame Barnums gesiel ihr jedoch nicht, und sie faßte den Beschluß, ihre amerikanische Tour auf eigene Faust zu vollenden. Sie brauchte mit dem Geschäft nicht unzufrieden zu sein, denn dasselbe lieferte ihr einen Reinertrag von $100,000. Am 6. Februar 1852 heirathete sie den Pianisten Otto Goldschmidt, der von Hamburg aus nach Boston gekommen war. Ihre Reise durch die Ver. Staaten gestaltete sich zu einem wahren TriumphZuge. Ihr Erfolg ermuthigte sie, auch nach Mexico und Cuba zu reisen, doch erzielte sie dort merkwürdiger Weise seinen Erfolg und ließ ihre Zuhörer kalt. Nach ihrer Rückkebr nach Europa trat Jenny Llnd - Goldschmidt, wie sie jetzt allgemein genannt wurde, in Holland, Deutschland und England aus. Sie verdiente ungeheuer viel Geld, erwies sich aber dabei stets mildherzig, und verschiedene wohlthätige Stiftungen rühren von ihr her. Es ist vielleicht nicht allgemein bekannt. daß die berühmte Sängerin stets um ihre rr i? r r r. ' ilmme aus. eine wayryasl pemticue Weise besorgt war. Diese Besorgulß war nicht ganz unbegründet, denn es gelang ihr manchesmal nur mit großer Mühe, das Metall" in ihrem glockenkellen Organ vor dem . Verderben zu schützen. Die holeragefayr.. Der Präsident deö New Forker Ge sundheitörathes stellt sich m einem amU lichen Schreiben an den Mayor Hinsichtlich der Choleraaefahr von den quarantäairtcn italienischen Dampfern im hiesigen.Hafen nicht nur auf den allein richtigen, sondern auch auf einen humanen Standpunkt. Die Angelegenheit ist weit aenug gediehen, das energische Emschreiten der Behörden ' nothwendig zu machen. Die bisher ergriffenen Vorsichtsmaßreaeln dürften sich am Ende als unzureichend erweisen, und es ist in der That für das ganze Land das Schlimmste zu befürchten, wenn man die Einwänderung aus inficirten italienischen Häfen noch fernerhin gestattet. Herr Bayles pflichtet in dieser Beziehung allen Bedenken bei, welche von ver bekannten Untersuchunscommission des Collie of PhysicranS and Surgeons" in Philadel?t)ia überdiesen bedeutungsvollen Punkt erhoben wurden :Der Strom jener Ein-
svaydtruna sxfft? M aus jMjeuö von bey lZkstqhfn dex Per, Staaten f e rn g ehalten werden, In dem Rechenschaftbericht des genannten Ausschusses von Sachverständigen wird das Verlangen folgendermaßen begründet: Wenn die direkte Einfuhr von Einwände' rem aus europäischen Häfen, welche ossenkunbig insicirt sind, nicht zeitweilig ganz verboten wird als eine nothwendige Bedingung der öffentlichen Sicherheit, oder wenn die BeHandlung solcher Einwanderer nach ihrer Ankunft an der New Forker Quarantäncsttation nicht auf der Stelle gründlich gebessert wird, so muß unser Schutz gegen eine Epidemie in der jetzigen Jahieszcit hauptsächlich auf dem glücklichen Nnlstande beruhen, daß der Winter vor der Thür ist; denn unter der Einwirkung strenger Kälte pflegt sich die Seuche nicht auSzubreiten. Daß aber unter den Passagieren der Alcsia" Cholerafälle noch so lange .nach ihrer Landung an der Beobachrungsstation vorkamen, beweist an sich schon die Unwirksamkeit der Maßregeln, welche zur Ausrotrung der. Krankheit daselbst ergrissen und durchgeführt wurden. Obgleich wir nun bislang noch keine Kenntniß davon erhalten haden, daß die Cholera sich irgendwo aus dem Festlande gezeigt habe, so fühlen wir uns an geslchtS der fast unwiderstehlichen Uebertragbarkeit des Choleragiftes und in Anbetracht der ursprünglich ganz unzureichenden, jetzt aber noch sehr mangelhaften Polizeiemrichhingen auf Hoffmans Island gleichwohl zum Ausdruck der Ansicht verpflichtet, daß wir das Glück, von einer schweren Heimsuchung bislang verschont geblieben zu sein, mehr dem Zusall als einer guten Verwaltung zu danken haben." Es läßt sich also nicht leugnen, daß die Verhältnisse an der Quarantäne ganz danach angethan sind, um dem Mavor von New Aork eine bezügliche Anzeige bei der Bundesregierung in Washington zur Pflicht zu machen. Das ist auch der Rath des Präsidenten des Gesundheitswesens. Das Land steht in diesem Augenblick vor der folgenden Alternative: entweder absolutes Verbot der EinWanderung aus Cholerahäfen, oder aber Zulassung der Seuche, welche von EinWanderern aus solchen Gegenden importirt werden mag. Da kann die Wahl nicht schwer werden. Das einzige wirksame Mittel der Nothwehr kann aber, wie Herr Banles richtig hervorhebt, in humaner Weise zur Anwendung kommen. Vor etlichen Iahren verweigertendie Sanitätsbeamten von Buenos-Avres einem italienischen Choleraschifs die Einfahrt in den Hasen. Der Dampfer mußte umkehren. Dadurch ward Argentinien in jenem Jahre freilich vor einer Eholeraepidemie bewahrt, allein die Sterblichkeit unter den Passagieren jenes Unglücksschifses war geradezu entsetzlich. Was Argentinien sich erlauben konnte, würde der Union schlecht anstehen ; und deshalb ist es ganz in der Ordnung, daß von den Maßnahmen, welche die Bundesregierung eventuell auf Ersuchen des Mavors von New Z)ork in der Sache zu ergreifen berechtigt ist, nicht allein die jetzt in der Quarantäne weilenden Passagiere der Alesia" und Vritannia," sondern anch die Leute an Bord des demnächst hier fälligen Dampfers Burgundia" ausgeschlossen sein sollen. Mit diesen muß man fertig werden, so gut es geht; weiteren Nachschub aus den Choleradistricten Italiens kann die Regierun sich aber verbitten, indem sie, durch ihre Consuln an den betreffenden Hafenplätzen rechtzeitig in Kenntniß gesetzt, nöthigenfalls eine Hafensperre gegen bezügliche Schiffe erklären läßt. Dazu reicht das Quarantäneaeseh von 1878 vollständig aus. Die Rücksicht auf den blökenden Mittelmeerhandel muß zeitweise zurücktreten vor der größeren Rück? sicht auf den allgemeinen Gesundhei tszustand des Landes. (N. Y. Staatsztg.) Vom Anlande. Die Ernte von Erdnüssen (Pe nnts) in Virginien wird in diesem Jahre auf rund eine halbe Million Vushel geschätzt. Auch in Appleton in Wisconsin hat ein Skatturnier stattgefunden. Es betheiligten sich 40 Mann daran, von denen die Hälfte Anglo-Amerikaner waren, die auch die Hälfte der ausgesetzten Preise gewannen. Gespielt wurde an zwei Abenden, und zwar nach Altenburger Skatregeln. Der erste Preis wurde mit 1450 Points gewonnen, der zweite mit 963.' ' Am meisten zeichnete sich aber ein Herr Hermann Heckert aus, der als Minus-Macher" eine Lokalbcrühmtheit erlangt hat und der es auch beim Turnier glücklich aus minus 1629 Points brachten Ueber eine neueMassenvergiftung wird,, aus Pittsburg gemeldet: Achtzehn bis zwanzig Personen, welche in Soho, einem südlichen District dieser .Stadt, wohnen, erkrankten dieser Tage unter Symptomen der Arsenik - Vergifwng. Todesfälle sind bis jetzt nicht angemeldet aber mehrere der Patienten sind gefährlich krank. Die Angelegenheit wird vom Gesundheitsrath untersucht. Man glaubte anfangs, daß die VergifWng auf den Genuß sogenannter Bolog-na-Wurst zurückzuführen sei, es scheint aber jetzt kaum'' einem Zweifel zu unterliegen, daß die Erkrankung der betreffenden Personen eine Folge des Genusses -vergifteter Milch ist." Ueber eine Familientragödie wird aus Waterloo in Iowa berichtet: 23m. Mudafrom, welcher beschuldigt wird, Christian Henne ermordet zu haben, hat ein' umfassendes Geständniß abgelegt. Er erzählt, daß er in der Nacht vom 8. auf 9. October mit Henne in einem Bett geschlafen und ihn vor Tagesanbruch mit den Betttüchern nahezu, erstickt habe. Hierauf habe erden bereits Bewußtlosen in den Hof geschleift und in die dort besindliche Cisterne gewarfen. Mudafrom gibt zu, daß er mit Frau Heune verbotenen Umgang geflogen und daß diese ihn veranlaßt habe, ihren Mann umzubringen. In Folge dieses Geständnisses ist 'die sofortige Verhaftung der Frau Henne angeordnet worden. Das Bundes - Pensionsde-, partement läßt, gegenwärtig schwere Anklagen gegen, den Penstons-Agenten: I. B. Moore in Omensboro in Kentucku untersuchen. . . Seine. Ankläger sind vorzügsweise unwissende . Farbige, , die. er überredete, durch .ihnen, einen Anspruch auf ihre Pensionirung betreiben zu lassen. .. Er ließ, sich von ibnen im Voraus
Gebühren be:ablen und sväter nock Nacb-. zählunaen leisten, . so z. B. von einem- ' rS r rr n'n''l yxaxx jpjcr im ganzen $35. vxt ideale daI Geld einfach in Leine Tas&e, onc
sich roettcv um sein? funden zu kttmmern, Ihnen gegenüber gab er sich für ejnen Pen, sions-Agenten aus, obgleich x mit dem Pensions:Departement m keiner Perbin, dung steht. Die Strafe für solche fälschliche Angabe besteht in $1000 Geldbuße und in Gefängnißhaft. In New Orleans gehen Deutsche und Franzosen zusammen gegen die Sonntagötyrannei. Die dortigen Franzosen haben sich, unbekümmert um den Deutschenhaß ihrer Landsleute an der Seine, förmlich den Deutschen angeschlossen, um. Schulter an Schulter mit ihnen für eine liberalere Auffassung und Durchführung der Sonntagsfeier zu kämpfen. Die dortigen Deutschen haben kürzlich einen Brnid für Recht und Freiheit" gebildet, und die dort sehr zahlreichen Franzosen, namentlich die franzosischen Ereolen, traben beschlossen, mit den Deutschen gemeinsame Sache zu machen, und haben ihrerseits einen ähnlichen Bund gegründet und zu ihrem Schlachtruf ihr Iatrte et Justice" erkoren. Auf diese Weise hofst man jetzt in New Orleans zuversichtlich, den Sieg über die englisch-amerikanischen Puritaner zu erringen. - Ueber ein Räuberstücklein" wird aus Pueblo in Colorado gemeldet: Mehrere maskirte Männer hielten den ostwärts fahrenden Salt Lake-Erpreßzug der Denver & Rio Grande-Bahn einige Meilen von Grand Junction an. Sie zwangen den Locomotivführer, Heizer, Postboten und Erpreßboten, den Zug zu verlassen. Einer, der Räuber bewachte die Bahnbediensteten, während seine Kameraden durch den Zug gingen und die Passagiere um ihre Werthsachen erleichterten. Die Räuber begaben sich dann in den Erpreßwaggon, vermochten aber nicht, den Geldschrank zu öffnen. Die Postsäcke wurden aufgeschnitten und alle registrirten Briefe und Packete geöffnet. Nach anderthalb Stunden ließen die Räuber den Zug weiter fahren, während sie sich selber .in das Gebirge flüchteten. Wie viel Geld sie gestohlen haben, ist nicht bekannt. Von den kaum glaublich en Schandthaten zweier Kinder gegen ihren eigenen Vater wird aus der xennsylvanischen Fabrik- und Bergwcrksstadt Wilkesbarre berichtet: Der reiche Kaufmann Moritz Hoffman wurde vor einiger Zeit von seinen Kindern, einem Sohn und einer Tochter, ins Irrenhaus nach der 50 Meilen entsernten vennsylvanischen Stadt ldanville entführt. Der oberste Irrenarzt zu Danville entließ indessen Hofsman bald, nachdem er sich überzeugt hatte, daß der Mann nicht verrückt war. Seitdem wohnte Hoffman in Phillipsbürg in 3!cw Jersey. Kürzlich wagte er es, nach Wilköbarre zu kommen und sein Hans zu betreten, seine beiden Kinder jedoch, die nach seinem Vermögen trachten, zagten ihn hinaus und trieben ihn mit vorgehaltenem Revolver um das Haus herum. Der Sohn schlug sogar den Vater mit einer eisernen Stange auf den Kopf. Der alte Mann ging auf's Gericht und nahm einen Haftbefehl gegen seine Kinder, heraus, indem er beschwor, daß er vor ihnen seines Lebens nicht mehr sicher sei. Die Kinder wurden sofort verhaftet. Sie sind zwar zur Bürgschaft zugelassen worden, es fand sich aber Niemand, der für diese Unholde Bürgschaft leisten wollte. Einen Aal, der 19 Unzen wog und eine Länge von 16 Zoll hatte, hingegen keine Augen besaß, hustete kürzlich der Deutsche Heinrich Steiner in Busfalo, N. I. aus. Der Mann ist 31 Jahre alt und war bis zum letzten Monat des vorigen Jahres ganz wohl gewesen. Damals trank er eines Abends in der Dunkelheit ein Glas Wasser, welches der städtischen Wasserleitung entnommen war, wobei er beim Schlucken einen kleinen Knäuel, vielleicht von der Größe einer Haselnuß, den Schlund hinabrutschen fühlte. Zwei Monate später verspürte er Schmerzen, die sich stetig vergrüßerten und namentlich in der Magen gegend fast unleidlich waren. Ein deutscher Arzt, Dr. Retel, behandelte ihn aus verschiedene Magenleiden, je nachdem die Symptome seiner Beschwerden wechselten. Alles half nicht. Da beschloß Steiner auf den Rath seiner Schwiege?mutter, eine sogenannte Pferdekur" durchzumachen, da er zu der Ueberzeugung gelangte, daß er einen riesigen Bandwurm im Leibe habe. Er kaufte sich also, ein Quart Whisky und trank davon, bis er sinnlos berauscht war. Als er erwachte, war ihm sehr übel und er mußte sich überaeben, wobei der oben erwähnte Aal ans Tageslicht gefördert wurde. Der Aal war trotz seiner Blindheit ziemlich lebhaft und lebte noch vier Stunden. Steiner hat sich seitdem wieder ziemlich erholt, will aber nie wieder Wasser trinken. Vom Auslande. Eine?.. neue akademische Einrichtung,: die seit längerer Zeit in der Schwebe ist, scheint jetzt ihrer Verwirklis chung nahe. - An der Berliner Unioersität soll noch in diesem Jahre auf? Kosten der russischen Staatsregierung ein Romanisches Institut .zur Heranbildung von Professoren des römischen Rechts für die russischen Unioersitätcu eröffnet werden. Zunr Unterhalt e dieses Instituts sind sehr beträchtliche Mittel angewiesen worden. Die juristische . Fakultät der Berliner Universität wird die Leitung des Instituts haben. Ueber die Lage der Vorbereitungen bringen russische Blätter jetzt folgende Mittheilungen: Die Rigasche Ztg." schreibt: Im Sommer dieses Jahres erging an die : einzelnen. Universitäten des russischen Reichs die Aufforderung, Kandidaten in Vorschlag, zu bringen, deren weitere Ausbildung in jenem Institut erfolgen sollte. . Die Juristenfakultät der Universität Dorpat hat in solcher .Veranlassung einige Kandida-. ten der Jurisprudenz dem Minister . der Volksaufklarung präsentirt. . Wie 'wir gegenwärtig ; erfahren, sind von diese Kandidaten die Herren oanä. zur. WilHelm v. Sceler (aus Riga) und cand. zur, Paul Sokolowski (aus Livland) vom Ministerium . d Volksaufklarung zur Entsendung nach Berlin bestimmt worden. Beide 'Herren sind seinerzeit von der Universität Dorpat mit der goldenen Medaille für.'-juristische Preisschristen ausgezeichnet.worden... Der Lehrkursus in Berlin ist' auf'' zwei Jat)re bemessen ; . als Gegenleistung haben die Zöglinge sich,' auf vier Jahre der Staatsreaierung für die Bekleidung eines Lehsstuhls des rö-
mischen Hechts n einer der UnivexsttSten Rußlands zur Verfügung zu stellen. Die Pet, Wkd." berichten in derselbenTache, daß im ganzen zehn junge Juristen beHufs der bezeichneten speziellen Ausbildung entsandt werden. Von der Petersburger Universität sind hierzu die Herren Schaschkowski und Horwitz ausersehen worden. Zum Kaiser Dom Pedro, tur sich gegenwärtig in Paris aufhält, kam, wie die Wiener Allg. Ztg." erzählt, derHerausgeber eines französischen wissenschaftlichen Blattes und bat denselben, bei seinem Organe als Mitarbeiter thätig zu sein -und ihm besonders über wichtige wissenschaftliche Entdeckungen und Vorkommnisse aus Brasilien zu berichten. Dem Kaiser leuchtete die Sache ein, er versprach recht fleißig zu sein, Und fragte endlich denHerausgeber in seiner bekannten Sparsamkeit, ob er bei besonders interessanten Fallen Telegrammspesen nicht scheuen solle. Der Herausaeber erklärte sich bereit, in diesem Punkte einige Opfer zu bringen und Dom Pedro Meinte zuletzt, ob und wie die Arbeiten honorirt würden. Der Journalist nannte das übliche Honorar. Dom Pedro erklärte sich einverstanden und meinte liebenswürdig: ,,Jch würde Ihnen gern umsonst schreiben, aber das Geld, das ich mit Schriftstellern verdiene, gehört nicht mir, ich habe es vom Anbeginn meiner litterarischen Thätigkeit für ein Waisenhaus in meiner Hauptstadt bestimmt." Die Reu-Ruppiner Märk. Ztg." enthält folgendes Eingesandt": Unsrer stillen Pauline (Eisenbahn Neu-Nuppin-Paulinenaue) ist wieder etwas Menschliches passiert. Als ein allerdings 3 Achsen langer Zug die Steigung diesseiis Bentzin-Carwesee zu überwinden hatte,, verlangsamte sich sein Tempo immer mehr und mehr, bis endlich, noch bevor die Höhe ganz erreicht, tr gar nicht mehr weiter konnte und zum Stehen kam. Jedoch nicht lange, denn bald bewegt er sich wieder,aber rückwärts, und wie schnell konnte er den Berg herablaufen ! Endlich weit jenseits BentzinEarwesee gelangte er wieder zum Stehen. Die ob dieser eigenthümlichen Beförderung erstaunten Passagiere sahen zum Fenster hinaus, friedlich standen auf dem Acker lm schönsten Sonnenschein mehrere Joch Ochsen, ihre Führer saßen am Graben des Eisenbahndammcs und verzehrten eben ihr Vesperbrot. Wenn Se na witer wolln, denn mötenwiwoll de Ossen anspannen!" rief der gemüthliche Knecht den Reisenden zu, welches Wort mit schallendem Gelächter begrüßt wurde. Das müde Dampfroß hatte sich indessen durch das mühelose Bergablaufen so weit erholt, daß es dieser Assistenz nicht mehr bedürfte und keuchend die Höhe des Berges erklommen. Mit 40Minuten Verspätung langte der Zug glücklich in NeuRuppin an. Hoffentlich hilft es zur Verhütung der Wiederholung solcher Zustände, daß ein Mitglied des Direktorinms das Ereigniß selbst erlebte. Ein 'entse tz lich e r Fall von Gräbcrschändung wird aus Belgien gemeldet. In Corbes hat der Todtengräber die Gräber geplündert, um seinen Vorrath an Kleidern und Wäsche zu vermehren. Eine vorgenommene Hausdurchsuchung führte zur Aufsindung einer riesigen Quantität von Wäsche, Kleidern, Schmuck u. f. m. Alle gefundenen Gegenstände wurden auf die Mairie ge; bracht, wohin die Einwohner gerufen wurden, um die ihren todten Verwandten geraubten Sachen zu agnoszieren. Fast jede Familie fand irgend einen Gegenstand, den sie reklamirte. Die Entdeckung des ruchlosen Verbrechens wurde durch die Magd des Maire herbeigeführt. Diese Frau verlor vor wenigen Monaten ihr einziges Kind 'und hängte um den Hals der Leiche ein goldenes Medaillon, das . sie als Familienerbstück hochschätzte. Wer beschreibt ihre Entrüstung, als ste an einem Sonntag entdeckte, daß die Tochter des Todtengräbers das Medaillon ihres todten Kindes als Schaustück trug. Sie zeigte den Fall an, und die gerichtliche Untersuchung ergab den Beweis des von dem Todtengräbcr verübten Verbrechens. Er wurde verhaftet und am nächsten Tage in seiner Gegenwart eine Untersuchung der beraubten Gräber vorgenommen. Unter anderm fand man eine vollständig nackte Leiche, der sogar der Sarg weggenommen war. Die Erbittcrung der Bevölkerung ist eine furchtbare. Von einer im bäurischen Wald noch heute geübten, durch ihre patriarchaltsche Einfachheit für sich selbst redenden Art der Buchführung berichtet man von dort: Die Waldtagelöhner, welche bei ihren geringen Bedürfnissen und da ihre Arbeitgeber, meist große Holzbauern, für ihres Leibes Nahrung auf die eine oder andere Weise direct sorgen, nur sehr wenig baaren Tagelohn in die Hand bekommen, oft nicht mehr als wenige Groschen neben der Kost und anderen Naturalbezügen, rechnen mit ihrem Brodherrn auf die folgende einfache Weise ab: Der Bauer und der Holzhauer haben ein jeder einen Holzspahn, beide Spähne werden aufeinander gelegt und
für je emen Arbeitstag ein ISmjchrntt gemacht, worauf.der Bauer seinen Spähn in den Kasten sperrt, und -der Holzhauer seinen mit nach Hause nimmt, so daß Keiner dem Spähn des Andern beikann. Am Schlüsse des Monats wird abgerechnet. Beide Spähne werden zusammengelegt und die Einschnitte am Rücken, die natürlich genau zusammenstimmen müssen, gezählt und bezahlt; die geschehene Abrechnung wird am Schlüsse durch f bezeichnete So war's schon zu unserer Väter Zeiten -und so ist es mehrfach auch heute noch, wennschon Eisenbahn und Holzhandel den alten Brauch mehr und mehr verdrängen. errsSaunLseifen. lanae deutse i-Pskisrn l?i:'.i.nsvttzen etc. bei Wm. to o: too rfl Maskinatnn S!-. Jodn Weilaeder, Salnou n Billindchalle, US Vennsvlvania Ott.
f WWödAMZD
HAMBURGER TROPFEN gegen tlnverdaulichkeit. y Berichte Über die Erfoiae von Dr. August Snig'S Hamburger Tropfen welche oorJahnn er. zielt wurden und jetzt bestätigt werden. gezeichnete Wirkungen. Schrill. South AdamS, Mass., 26. De,. 1875. (Si gereicht mir zum Vergnügen Ihnen die Mittheilung machen zu können, daß Ihre Dr. Llugust önig'S Hamburger Tropfen mich ron Unverdaulichkeit befreit haben, die ir seit längerer Zeit viel ju schaffen machte, S. Seim. ch 12 Jhrrn, Zyionite, Mass., 7. FeS.'IS57. Ihn Tr. August KSmg'S Hamburg er Tropfen haben mich dauernd geheilt und kann ich mein - mov Jahren gegebene Heugni? nur bestätigen. tXroxlen sollten In feinern Häuf fehlen. . Ce.im. rsnne sich gncr Velikblyrtt. Lantam. Ohio. 1. Februar. T8Q7. Schon seit langen Jahren sind Ihr Dr. ugust Snig' Hamburger Tropfen tin ftändt es Hausmittel bei mir und baden ch diefetbe immer als ausgezeichnete Mittel gegen Un. Verdaulichkeit bewahrt. In biestaer Gegend jind diefe Tropfen sehr beliebt. Valentin!,,. Zer ta pa,se Dorrithig. Cae Cirp, Iowa, . Februar 1837. Ihre Dr. August König' Hamburger Drop, fen halte ich in meinem Hause stet vorräthig und dürfen dieselben niemal ausgehen. Mem ?xrau gebraucht sie regelmäßig, da dies Tropw en juthrem Wohlbesinden ungemein be trage LorenjSlanV. THE CHARLES A. VOGELER CO;, Baltimore, III Segen henmatt?S, RrartToit, Froftbenlen, Herekchb. reuzweh, enlchmerze, verftanchnnren, vrühuuge, Echnsttwundrn, Sahnschmerzen, opfweh. randvundm. Vi 60 Ccntl; ! all othke , hab. SB OUBIM X. TOGXUS CO, BXLTUOU. XSU , n m 10 Den einzigen Weg K5H5Ä5!i!Ä 1 HTrDfJibßfcliTfAir IVi ttetdutötgrraniBciten nakrunddanerni m Ä teile, ferner, aenaue Aufklärn üb Mbrreitl Weiblichkeit ! Ehe ! pinder, I .T c r c j- , 9 a nille derselben und Heilung, zeigt das ae, LT? fcj,n SU itA .s.?." 94 o jj VUM( ,,.1. VlIllUHHP'WHtllr Aufl., 250 Seiten mit zahlreichen lebe treuen Bildern. Wird in deutscher Sprache gegen Einsendung ron 2 UenU in Post Stamrs. soraiam rervackt. frei versandt. f 01 ßton Pl.irc. nahe Broadwaj, New York, N.T. I Indianapolis, Ind., beim Buch, Adresse: Iteutlil!.IiiiiHtat.ll Clla. Händler li. iteyler, 29 8ua leiawwe st. jrrr tv ovtöTV q Cures Rernoves Tan, Sunburn, Bee Stlngs, Mos ' qurto and All k InsectBItes.. j rriPLES, blotchis, Humors, Eirtb-mark, and every form osskin blemißh.es. positively oored on the inost deliota akin without leavinff sc&r, by Hop Oixj.tm.ent. Prioe 25cts., SOcts. and $1. - At dnieclsts or trv maiL The HopPiH ManTg Co., New London, Conn. L.utie iiopjnusiormck-ne&dache.dyapepaiA, bmouaneaeand constipationhavenoequal. 25c In allen Apotheken ,n habt. Wenn Sit den b e st e n, r e , n st e n und stärksten VsficSl Backpulver, (baking powder,) ' Ojttact, (flavoring extracts) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht haben wol len, dann fragen Sie ach H. F. SOLLIDAY'8 Waaren u! zebrauchen Sie keine ander. 96, 98 8 100 Süd Prnnfylvauia Str. Jndiauapoli, Ind. ET Z,iggelch2fl in Blitia, flau, Henry Elausmann's W6VöYMe, co. 203 und s7 Nord New Jersky Str. Tische, Wühle u. Stände werdm auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werdm aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Btlliqe Vreise. Prompte Bedienung. Du.tch flniißijGD-fljißiifDP, Etablirt stit 1859. siWe? Meijen (3o., - Ecto Harnn end Spnisa Stresi, CTrliun B-aUOins.) NQYT Tork. borgtn all Arte ron 4lmeXäflmitxti0en,Peronalatifsordervngn tic für diste Zeitung, uouti für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. B4mmtli.li. D.mtiehAmerIkaniMh. Zeitwgwi li.ff.n ia unteren GtthifU-Lok&I nr tnlmk TTtoht U. Pmhlflnua mat, - Die geehrte Emuitbw deeteeher Eimer werda MbtunToU roht, u. ilu FmblUtiv umc sedatratar ra fteereeaasak
Xn "
SKMhk M (ML &J
MM
LLUw-ä
9 J AI
WOMMV
Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd VennsvVvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten auberor deutlich mäßig. nrtioma.H A.. Morrl, - rräfitent.
! -CD-OUISYlilE.WtwftBAWTaCHICÄCO fafö- " Die kürzzfte und direkteftt Linie von INDIANAPOLI8 ach Fronkfort. DchbZ. Montieello. MichZga Citv, Chicago, and alle Orten n nördlichen Jndiaua, Vttchi aan, nördlichen Allinois, Visconfia, Iowa, vlwnesoia. ebrai'a, Kanse. Nev Vericol Dakota, evada, Eaiado, Talifornien nnd Oregon. 2 direkte Jüqe täglich 2. von Indianapolis nach ttieago;' ebensS' ach ichigan City. , EleganU Pnllmann Schlaf däggon auf den Nachtzug.'. SepSckmarke di an'k Reiseziel ertheilt. ,tn ahn hat größer, , nellchk,U,n ed., b.lligr Raten all wir. leii , ?uixirn n.cht,n vde?trffn. Stahl,lt. , er Vlattor end Stoßttfsin, öustbksn und 5 ober 9n rtchtungen, unUberttksfitch Vtthl' für migran, tn, tnb und Turift,.Btüt nv gevd et O t, der on andere ahne derühl rrd. . . Sevn man nördlich, südlich, östlich w ftllch r re.se wünscht, kauf an nicht da nttygt Ulst Itl man unser Pr,f u. s. . sehe. egk derem end an sich t X. X. Baldwln, Diftrikt Pafsagi? Ijent, . 2 cab Jlinei Cttalt, Jndianax, I, IR. Rod U. .so. B. O. 01L.. ireraM3iroaUit, Cititil Baffattlt tttU . . . ciiitta. axi. Luxus ! Die Bee Line Noüte" (l & 8T L und C C C & I BAHN). - - Diese ausgezeichnete Bahn deZördkrt Passagittt nach R K, CleTolandy - Buslalo, und allen Neu England Städten. Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Aork, ohne Wagenvechstl. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkansas, Teias, Kansas, Nebraska, Colorado, Califor . . - v nien und Mexiko. . Mtdtigste Katen. - ' CST Man wende sich wegen näherer Jnsormatwn an D B. Martin, Gen'l Pass. Agent. ' ?lelad. .. V. J. Nichols, Gen'l West. Agent, St.. Ohioatfo,- St. LonlH and lltt8ttxir5 Xlallx-oad." ; Bnt'XabtZt für durchgehend nd Lokal-SSge. vo l?. mxt, 1887 'n: ZSg rlafse da Uion,Di?ot,JdxlI.. t fei,:
Statt. Schnkzg Poftiug. vchllzg Ar. a.J,tane?l'4-MrU:l4ls! HJOQX nk.amd'ait, 0:13 , 1:0? 6:39 . 6:10, , ichoi... 6:45 1:31. 7:10, :4. , Danton 8:30 . 3:2i . 9:oo , . .... . Ptana 8:S3 m 3:3 , 9 o , drdana 9:41 . 4:16 , 9:.' 4 . . lumdu.... U:lO . 6:00 . ll:lo . . - ... , 9t.T( 133091 l:(X)Qm , teudenvU. l:)u ; 4:30 . , vhttltng..... 6:oo . 6:25 , Utidur.... :K5 o:u) , . Harrtbrg... :0dv 3:2Umoi . alttsor.... I 6:1 , asdinato.. 6:Ci . 7 4'. . Vdtlad,lk,la. 6:00 . : . .em Kort.... 7:3, 9 . . gfton 3.O0JlaF... 7:d" m
Täglich. rögltch, genommen Sonntag. Pullmavn'I Valaft, chlas. , Hotel.rZage d,rch btl Pittidva. Harrllbura, hilad,l,hta und ft Kett, , SeSsel,' BUI in Sagchs,l ?ch valtimor, ashingto ud oko. EZT' ffaTfarten aS alle vksttiche ttuaw in I aln Haxt.ahrlaNn.Nr, d. Sskk und in de Stadt'Bunau, 9ft der JLtnot nK kSasdingto EUal und i U.to Devst Cure. JdtaV0llk, habe. - SchlafniasaNM Wr, ta oraui gesichert rerdn durch R?xl'.iCUt bet dantn trn tadtVur ,dr t vmtr, D?ot u ZndienaxoliI, Jd. v. N. Otklvg, . 9. XL , kdoft.S fSafllif ton und Jltnoi Straß. rd',i. meS VXtVtta, nl. eZagr, Pittlburg, P. ..?,,. 0enl. Va5.ir, und iit::ltti t . wtt --. i WABASH BOTITE ! Fall Sie die Stadt nach irgend einer Nich. tung hin zn derlassea beabsichtigen, gehen Sie znr Vabash Ticket. Office, Zlo. 56 ped Z3aZtZiugtsa Straß,, Jndianapoli, und erfragen die Fahrpreise und näheren it theUnnge. Besondere ÄnsmerfsamkeU dirb Land-Käusern und .. (Zmigranien zugewandt Rundfahrt-TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordweften! Die direkteNe Linie - ' nach FORT "WAYNE, TOLEDO, DETROIT nd all, östlichen Städten ' - VtihlvagssS, , Palaft'Vchlafvagsonö, znverlSsfiger Anschluß nnd dollftSndige Sicher, heit machen die aroys Wabash Qabd ? die beliebteste Paffagier-Bahn m Nmerika l F. I. Warte, Diftrikt-Paffagier. und Land.Zlgen Jndiana, olt 9, J. '- 3 o .' S m i t h, Seneral Ticket-Manager. T. k h a n d l e r, SeuPass.. nnd Ticket.gt St. Löki. N.
i t
