Indiana Tribüne, Volume 11, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne. erscheint ?i S li H und S ouie gs. täIttch, .Tribüne kot den XiImtIS -w Cnt pr &05, bi onstafll Cliil ?U B$l. t!ith4 icfscnts IS tinil V tngejwtt in Bax?lft4it;iaf f pi 2'.
ßf-r 10 vlHör&IanbSr Indianapolis, Ind., 5. November 1887. . Dahomey. Ein unternehmender Yankee hat neulich dem Könige von Dahomen in Afrika einen Besuch abgestattet und lz!elt sich mebrere Tage lang in der Hauptstadt desselben auf. 2cr König trat sekr lic: bnön?ürdig gegen unseren Yankee auf und that Alles, was in seinen Kräften stand, damit er Land und Leute kennen nen lernen könnte, sodaß unser Gewährsmann jetzt im Stande ist, Zuverlassizes" über das Reich des Negcrfürsten mitzutheilen. Zu Ehren scin-smerikanifchen GaeS ließ der afrikanische Monarch seine Truppen vor demselben Parade machen. Das Heer deS Königs von Dahomey besieht auö 5000 Frauen und 12,000 Männern. Die Frauen haben nur die Pflicht, die Leibgarde des Königs zu bilden; die Männer müssen in den Krieg ziehen, fc:llS sich dieNothlvendigkeit dazu herausstelle Die Tracht der weiblichen Krieger ist seh? einfach. Sie besteht aus einer Kappe und einem kurzen Kleidchen auS Baumwolle, uz. welches sich ein Gürtel schlingt, in b:in sich tin langes Messer und eine Tabakspfeife befindet. Die Aeine und die Fiifc? d-r modernen Amazonen sind gänzlich unbekleidet. . Die Uniform" der männlichen Soldaten ist noch viel einfacher. In der Regel laufen sie barfuß herum, und zwar barfuß biL an den Hals. Auch dem Markte der Hauptstadt von Dahomey wo man seine Lebensmittel einkauft, hat unser Fankee einen Besuch abgestattet und sich dabei ungeheuer über die billigen Preise gewundert, für welche man dort Lebensmittel aller Art kaufen kann. Für einen Cent konnte er 30 Hühnereier haben; zehn Pfund Nindfleisch kosteten zwei Cents, zwei Hühner etwas mehr, als einen Cent, und ein Bushel Trauben, Bananen oder andere Früchte nicht einmal einen ganzen Cent. Der Lebensunterhalt in der Stadt des Negerkönigs ist so fabelhaft billig, daß eS für einen einzelnen Mann fast unmöglich sein würde. Lebcnsmittel im Werthe von einem Cent während eines einzigen TageS zu verzehren. Freilich mag eS indem gesegneten Lande" auch häufig genug vorkommen, daß eS Cincm an dem Cent fehlt. Auf eine sehr einfache Weise weiß man mit den Verbrechern in Dahomey umzugehen. Cin gewisser Tag wird als Feiertag bkzeichnct, an welchen: sich die getreuen Unterthanen um den Palast ihres Monarchen schaarcn müssen. Hat nun Jemand n?irllich ein Bcrbrcchcn began: gen oder sich sonst auf irgend eine Weife daS Mißfallen dcS Monarchen zugezoqen, dann wird er an diesem Taae aus dem Gefängniß geholt und auf eine höhe Platform vor dem Palast gebracht, auf welcher sich eine entsprechende Anzahl von vgotälznllchen lanaen Körben befindet. Der König sitzt über den Angeklagten zu Gericht. Das Verfahren tit sehr kurz. Hat der Verbrecher" vor den Augen des Monarchen keine Gnade gefunden, so wird er sofort ir. einen der Körbe gelegt und auf eine Rutschbahn gebracht, die on der Platform nach unten führt. Im nächsten Auqcnbllck befindet sich der Korb mit seinem Inhalt unten, und die massenhast unter sich drängenden Unterthanen halten es für höchsten Patriotismus, nenn sie den Verurteilten in möglichst kurzer seit rn kleine Stucke schneiden kon nen. Der irdischen Gerechtigkeit ist auf diese Weise nach Ansicht der Unterthanen des Königs von Dahomey vollständig Genüge gelelZtet. Unser Yankee meint, man sollte auch hier bei uns manche Institutionen", wie sie jetzt im Reiche der Dahomeyö qang und gäbe sind, in S Leben rufen. Mit der Frage der billigen Lcbenömittel würden nch wohl viele Leute ln den über. Staaten bald genug versöhnen, wohl aber kaum mit der DahomcyJuitlz, obgleich auch die unsere in vielen Beziehungen nicht iel bczicr tst. Texanische Banditen. Die teranische Seite am unteren Rio Grande, ist schon seit langer Zeit nicht sn einer solchen Schreckensherrschaft kelmzesucht worden, wie gegenwärtig. Tag Raubertuum jtehk dort jetzt in vol ler Blüthe, und alle Geschäfte stocken. Die Pojtkutzchen haben ,hre regelmäßig en Fahrten eingestellt, und die Cowbovs" wagen sich zur Nachtzeit kaum aus ihrer Behausung heraus, aus Furcht, den Räubern in die Hände zu fallen. Ein Kaufmann vcamcnS Manuel Guerros, welcher in Roma und in Rio Grande City in Starr County zwei autbesuchte Läden besitzt, entwirft von der Lage an der Grenze nachfolgende Schilderung: . Der Rio Grande läuft durch ein tiefeS Thal, welches zu beiden Seiten von Schlingpflanzen und Cactus umgeben ist. Bisher hatten die Räuber am Rio Grande ein freies Leben" im vollen Sinne des Wortes, doch fehlte es ihnen bislang an einem gemeinschaftlichen Oberhaupt. Jetzt hat sich ein solches in der Person des Antonio Zurrante atmn-. den. Zuirante ist ein Eingeborener, hat sich aber erst seit drei Monaten zu einem Räuberhauptmann ersten Ranges entwickelt. Er betreibt sein Geschäft nach italienischer oder griechischer Art. Cr mag seine Opfer nicht ermorden, führt s sie aoer als elem rn entlegene Schlupfwinkel und gestattet ihnen dann erst die Freiheit wieder, wenn sie sich durch ein schweres Löscgeld befreit haben. CineS seiner ersten Opfer war Sennor Derrena, welcher in Teras, 00 Meilen weit vom Rio Grande, wohnte und ein sebr wohlhabender Viehzüchter war. intZ Taa.cZ urde c? flWto i
der Rahe semes Hauses niedergeschlagen, gebunden und geknebelt und über die Grenze nach Merico in eine Gegend gebracht, welche ihm vollständig unbekannt war. Die Behandlung, welche er erlitt, war schrecklich. Man drohte, ihm die Zähne einzuschlagen, und ließ ihn hungern und dursten, bis der etwa (30 Jahre alte Mann fast vollständig aufgerieben war. Crst dann traf eine Geldsumme im Betrage von HI, 500 ein, die von deu Räubern als sein Löscgeld verlangt wurde, die Hilfe kam jedoch zu spät. Nach einigen Tagen war Berrcna an den
Folgen seiner in der (Gefangenschaft erlittenen Verletzungen gcstorbcii. Auch Manuel Gucrror fürchtet sich vor den Banditen. Er verließ seine Heimath in Roma in Gesellschaft von sechs bewanncten Leuten, und hatte kaum die Eisenbahn-Station Pena in Mexico erreicht, als er durch telegraphische Deped)tn erfuhr, daß mayrend )ctner Abmesenhcik in seinem Hause d!e an ihn gerichtete Aufforderung eingetroffen sei. ttck durch ein Loicaeld von 83000 von den Banditen Freiheit zu sichern. Ein anderer reicher Burger von Teras Na mens Dconacio Garcia in Rio Grande City wurde sogar aufgöfördert, 15,000 an die Räuber zu bezahlen, wenn tr am Leben bleiben wolle. Das Landvolk, besonders die arme Klasse, hält es mit den Räubern und hilft denzelben auf alle Weise, sodaß eS fast unmöglich wird, der Verbrecher habhaft zu werden. Jetzt soll die Staatsregierung von Texas mit ihren Rangern" deu Räubern den Garaus machen. Die Bande ZurranteS besteht nach zuverlässigen Berichten aus etwa 23 Mann. Es wird dem Staate TeraS einen Hau te Geld kosten, ehe es ihm gelingen wird, ihr daS Handwerk zu legen. Politik und .'duazantäne. Vor cinincn Tagen erschien der Bericht nnes Untersuchungsausschusses dcSCollege of PhnsicianS und Surgeonö" von Philadelphia über die Quarantane:Einrichtungcn in den verschiedenen östlichen Häfen. An diesen Bericht anknüpfend, sagt die R. 5). Staatszcitung" : Jene Herren sind keine Alarmisten, und Sen jatlonszucht liegt ihnen fern, allein ihre objektiven Beobachtungen an Ort und Stelle beweisen leider nur zu deutlich, daß eine wirksame Cholcra:ö)uarantäne n i r q e n d s b e st e h t. In Philadel phia, Baltimore, New Orleans und anderen crponirtcn Häfen fehlt es sogar an einer Scheui:Quarantane; der Staat New Jork hat wcnigstcnS'sür die Errichtung geeigneter Gcbäulichkeiten zur Detinirung verdächtiger Einwanderer, zur Dcsinsiciruna ihrer Habiellqkcttcn und zur Hospitalbehaudlung der thatsächlich vorgefundenen Cholera kranken in liberalcr Weise gesorgt. Das ist aber auch Alles. Wie das Material verwaltet und benutzt wird, gereicht den betreffenden Aemterinhabcrn zur Schmach und Schandc. Ueber die ganz natürliche Ursache der auf Swlnburne- uud Hofiman-Jsland herrschenden Verwahrlosung geht der Bericht der ärztlichen UnkersuchungscomMission aus Philadelphia freilich mit höflichem Stillschweigen hinweg ; wer die Verhältniße aber auch nur oberflächlich kennt, der wird die Wurzel des geiahrlichen Uebels einzig und allein in dem Unwesen dcö SportelsystemS suchen können. Die im Hafen von New Jork erhöbenen Quarantäncgebühren belaufen sich jährlich zum allermindesten auf 50,000 ;vuuvv ituvi jiiyLiiiiiu uijuv uu 000 Dollars. Diese enormen Summen TN n ff n v el v f v ri t r f t f f rt r " 1 1 ? 7 C Indern unverkürzt in die Taschen der Beamten, welche sich in der That nicht einmal .berechtigt" halten, einen Theil ihres Einkommens für nothwendige Re? paraturcn an den ihrer Sorge unteritelltcn Anstalten zu verausgaben. DaS dazu etwa benöthigte Geld sigurirt vielmehr itandlg im Staatsbudget. Ä)re eS nicht gegen daS pccuniare Interesse der Politiker und Aemterjäger, so wurde die Legislatur daS nurzur Corruption leitende Sportelsystem überhaupt längst abgeschafft und aus den Quaran; tanestcllcn Aemter mit sirirtem Einkommcn gemacht haben. Es wäre schlimm für das Land, wenn es erst der Lehre einer durch Fahrlässigkeit der Qnrantänebeamteneingeschlcppten Cholcraepidemie bedürfte, um die Legislatur von der zwingenden Nothwendigkeit dieser Reform zu überzeugen. Damit wäre jedenfalls insofern viel zcholfcn, als die Sanitätsinspektion der auS fremden Hasen ankommenden Schle dann doch wenigstens die für eine wirksame Ausführung der QLarantäne nothwendigst Mittel liefern würde, ohne dem Staat in dieser Hinsicht neue Lasten aufzubürden. Unter den jetzt an betreffen der Stelle herrschenden Umständen scheint es dort an Allem zu fehlen. Der Ausdruck Schweinerei ist nicht salonfähig, aoer er tt voa, kaum starr genug zur Kennzeichnung der jämmerlichen VerHältnisse auf den in Diebe stehenden Inseln. Man ließ die Lazaroni, welche gewöhnlich starrend vor Schmutz" das unsaubere Zwischendeck des Schisfes verlassen, sich buchstäblich im Drecke wälzen, sorgte an der Bcobachtungsstation nicht für die so nothwendige Reinlichkeit, ließ es überhaupt an aller sanitätspolizeilichen Aufsicht mangeln und hielt im CholeraHospital auf Swinburne Island sogar die Anwesenheit eines HausarUes für überflüssig. Dabei constatirt oer Bcricht ferner einen höchst schmutzigen Zustand der Commoditäten, fehlerhaste Anlagen der Trinkwasserbchälter und eine ungenügende Einrichtung der DesinsicirungSkammern. Man scheint in der That nichts unterlassen zu haben, was der Ausbreitung der Cholera irgend Vorschub leisten könnte. Was nützen Quarantänegcbäude, in welchen zur Roth an die tausend verdächtige Einwanderer untergebracht werden . können, wenn ihre Verwaltung auS politischen" Gewinnrücksichten und aus übel angebrachter Knauserei selbst die bescheidensten Forderungen der Wissenschaft und Erfahrung nicht berücksichtiqt? Im Lichte der vernichtenden j Kritik dieser Commission vorurtheilS- ; freier und berufener Aerzte ist man bei i nahe versucht, die Cholcraquarantäne, ' wie sie bislang in der unteren Bay aus- ! geführt wird, für wenig mehr als eine brutale Detinirun- bedaueyGvttche?
Menschen zu erklären, während es andererscits nicht dem geringsten Zweifel unterliegt, daß bei einer gewissenhaften Aussicht im Sinne des jetzigen Standes der Wissenschaft die grausame Härte der Quarantäne, als einer nothwendigen Echutzmaßrcgel, fast ganz vermieden, die Gefahr der Ansteckung aber völlig besei? tigt werden könnte. Zur Durchführung der wünschenswerthen Reform des "QuarantänewcscnS agitirt der Commissionsbcricht für eine Nationalisirung jener Anstalten und ihre Uebernahme durch die B u n d r s r c g l eru n g. Zu Gunsten dieses Vorschlages lassen sich in der That sehr viele und gewichtige Gründe anführen. Nicht nur, daß auf diese Wcisedle Quarantäne möglichst . einheitlich und wirksam organisirt werden könnte, sondern einer der wichtigsten Zweige der öffentlichen Gesund heitöpflege würde zugleich auch den corrumpirenden und schlimmen Einflüssen der Loealpol!t!k fast ganz entzogen. Die Quarantäne gehört alS nothwendiger Theil dcS Dienstes zur Ueoerwachung deS EinwandcrungSwesenS logisch zu den
Funktionen der Bundesregierung. Die Nrähen Indianer. Von allen Indianern auf dem nord amerikanischen Continent haben sich keine den Weißen so freundlich gezeigt, wie die Absarakas oder Krähen-Jndianer im jetzigen Territorium Montana, welche : c v f. cf . r v : r: aus cct ijcri jtcaiji wujciuui uiijuiliij sind. Um so mehr Erltaunen hat jetzt , die Nachricht erregt, daß die Krähen" den Beschluß gefaßt haben, gegen die Weißen den KriegSpfad zu betreten. Die Nrahen:Jndlaner zahlen etwa 3200 Mliglieder und haben eine sehr hübsche Reservation von über 4,500,000 Äckern Land, von denen mindestens eine Million Acker sich zu Zwecken des Acker-; baueS ganz ausgezeichnet eignen, sie waren stets friedlich und verträglich, und machten auS ihrer Freundschaft gegenüber den Weißen niemals ein Hehl. Dies machte sie bei den anderen Indianern verhaßt. Die Siour, Schwarzfüße, Schlitznazen lNez Perces) und Dickbänche (EroS Ventrcs) wußten stets, daß die Krähen cs mit den Weißen hielten, wenn eS zu offenen Feindseligkeiten zwischen den beiden Rassen kam, und dieses Bewußtsein erzeugtc in ihnen im Laufe der Zeit die Ueberzeugung, daß die lrähenIndianer Feiglinge seien, denen kein anderer Indianer nachgeben müsse. So kam cs, daß die Krähen allgemein gehaßt und verachtet wurden, und nicht minder lzäusig geschah es, daß ihre Nachbarm zu ihnen herüberkamen und ihnen Pferde und anderes Eigenthum stahlen, so häusig sie dies nur thun konnten. Wollten sich die Krähen wehren, dann wurde ihnen von Seiten der Bundesbeamten begreiflich" gemacht, daß sie als gute Indianer Frieden und Ordnung halten und sich in keine Kämpfe mit ihren Nachbarn einlassen sollten. Zum Gespött für ihre anderen Nasscngenossen befolgten sie diescn Rath, bis ihnen die Geschichte schließlich denn doch über den Kopf zu wachscv begann. Vor nicht allzulanger Zeit hatten die Picgans wieder einmal den KrähenIndianern eine Menge ihrer besten Po: nies gestohlen. Pserdediebstahl gilt bei den Indianern überhaupt für kein Verbrechen, und sogar die zahmen Krähen" halten es für keine Sünde, sich an dergleichen Geniestreichen" zu betheiligen. Diesmal wollten sie ts sich indessen nicht ruhig gefallen lassen, daß ihnen ihre werthvollsten Pferde gestohlen wurden, und sie faßten den Beschluß, sich an den Piegans auf eine empfindliche Weise zu rächen. Sie zogen gegen dieselben in's Feld und hatten auch wirklich einen ganz ausgezeichneten Erfolg. Sie erbeuteten von den Pieganö eine Masse Pferde und brachten dieselben im Triumphe nach Hause zurück. Der Jubel in der ganzen Reservation war groß, und die siegreichen" Krähen faßten den Beschluß, zu Ehren ihrer Jagdbeute einen feierlichen Sonncntan;" zu veranstalten. Sie waren mit den Vorbereitungen für dieseö barbarische Fest bereits weit genug vorgeschritten, um dasselbe beginnen zu können, als plötzlich der alte Agent Gen. Williamson, welcher die Jndianer-Agen-tur in Fort Kcogh versieht, gegen die AbHaltung der Feier einen recht eindringlichen Proceß ablegte. Dieses Verbot machte die sonst so geduldigen KrähenIndianer wüthend, und trod ihrer langbewährten Friedensliebe brachen sie bei diesem Anlaz; in ossene Rebellion aus. Sie waren den Weißen so lange treue Kameraden gewesen und hatten für dieselben gethan, waS sie nur konnten, und sollten sie nicht einmal daS Recht haben. nach altindianischer Sitte den Sieg über ihre Gegner zu feiern ? Der Aufstand der Krähen-Jndianer ist noch nicht zu Ende, doch werden sie wahrscheinlich sich ohne großes Blutver gießen mit ihren weißen Bundesgenof sen" einigen. Für den Pariser Weiy nachtsmarkt wird alS Modespiel General Boulanger als Stehauf fabrizirt. Der Jntransigeant" liefert dafür folgende Reklame: Dieses volkstümliche Sinnbild der Stärke Frankreichs und der Sicherheit der Republik wird jeder Pa; triot gern besitzen und verbreiten." Nach diesem Puff, meint der Figaro" mit einem volksthümlichen Ausdruck, kann die Bude zugemacht" werden ; diesen Einfall werden die Marktschreier dcö Boulanalsmus nicht überbieten können. Eine eigenthümliche Vir von Visitenkarten sind in Südafrika im Gebrauch. In Kapstadt z. B. herrscht die Sitte, am Fuße der Haupttreppe seines Hauses einen Kaktus zu pflanzen, in dessen Blätter der Besucher im Fall der Nichtannahme seinen Namen ritzt. Die an der Pflanze haftenden Blätter tragen dann in Silberschrift die Namen der Besucher. Damen, welche die Namen der Neujahrsgratulanten von denen anderer Besucher gesandelt haben wollen, bestimmen einen besonderen Zweig des Kaktus für diesen Tag. Hofstil. Durchlaucht haben geruht, sich die Sonnensinsterniß anzu'ehen, und haben durch ihren Hauöhofmeister Ihre vollste Befriedigung über das aroßartige Schauspiel auösprechen las-
Vom Jnlande. Bnffalo Bill soll in Lonbon 350,000 verdient haben. Seine Büffel und Indianer haben viel mehr gezogen," als die Redm dcS seligen Bcccher. Furchtbarer Wassermangel herrscht in Ehristian Eounty in Kentucky. Seit dem ersten Mai ist fast kein Regen mehr gefallen, und alle Bäche, der Fluß, die Eistcrnen und Brunnen sind trocken.
Familien sind genöthigt, ihre Wäsche nach Waschanstalten in Nashville und Louiö rille zu schicken. Manche Familien müssen meilenweit für ihren Wasserbedarf senden. Die anhaltende Dürre hat gro-! ßen Schaden an Maiö und Tabak angerichtet; die Farmer sind entmuthigt, und das Vieh sucht vergebens alle Weiden nach Wasser ab. Au ch in Arkansa S machen die Prohibitionistcn stetige 'und ununterbrochene Fortschritte. Seit 1884 haben bei den Loealoption-Wahlen die Prohibitiouistcn schon in 30 Counticö auS den 7S, die eS im ganzen Staate gibt, außerdem aber auch ,n den größeren Städten Hot SpringS, Cureka SpringS, Fayettcvillc, Jonesboro und Batcöville gesiegt, auch werden sie voraussichtlich demnächst in ' Rewport gewinnen, welches bisher stets j als eine Beste der Gegner der Prohibition ' ?ialt. Das von der Legislatur ncuerlasene Getränke:Gesetz kommt außerdem praktisch der Prohibition fast gleich. : In Waterloo in Iowa wurde vor einigen Wochen Christian HcmmS' Leiche im Brunnen naze seinem Hause gefunden, und die CoroncrS-Jury gab zuerst einen Wabrfpruch auf Tod durch Ertrinken ab. Aber die Nachbarn schöpften Verdacht, daß Hemm nicht freiwillig den Tod gesucht habe, sondern daß ein Verbrechen vorliege, an dem HemmS Neffe Wilhelm Mundfrom schuld sei. Der Neffe wurde m'.t einer Hinrichtnng bedroht, um ihm ein Geständnis; abzu- -pressen, aber der Sheriff befreite ihn und ! brachte ihn vor Gericht. Dort Zagte die Frau Hemms aus, sie habe in der Nacht j im Zimmer, in welchem Mundfrom und Hemm schliefen, ein Geräusch wie von einem Kampfe und Röcheln gehört, und bald daraus sei Mundirom ausaestanden. habe seine Stiefel angezogen und etwas ! aus dem Hause getragen, worauf er wieder zu Bett gegangen sei. HemmS Tochter, welche am nächüen Tage zuerst aufgestanden war, hatte tiefe Stiefclspu? ren gesehen, die vom Haufe nach dem Brunnen und zurück führten. Auf diese Verdächtigungen hin ist Mundfrom dem Criminal-Gericht überwiesen worden. Ueber vereitelte Lynchjustiz wird aus Apalachicola in Florida gemeldet: Roiv Bromn, ein junger Weiß-r. der in der Nähe von Doyle an? fässig ist, erschien vor dem Countyrichtcr, um anzuzeigen, daß er neulich Abends im fünf Weißen, ' welche ihre Gesichter geschwärzt und einen Sttick'bci sich hatten, überfallen worden sei. Ein Gerücht beschuldigte ihn nämlich der - Ermordung eines gewissen Vrown. Einige Tage vor dem unheimlichen Besuche hatte er einen anonymen Brief halten, worin ihm angekündigt wurde, daß er den Tod durch den Strang erleiden müsse. Vrown widersetzte sich seinen Angreifern und schoß einen derselben über den Haufen, worauf die Kameraden desselben die Flucht ergriffen. Er weigert sich, das County zu verlassen, hat aber vor feinen Feinden eine solche Angst, daß er cs nicht einmal wagt. Nachts in seinem Hause zu schlafen. Er sitzt jetzt jede Nacht mit einer geladenen Flinte zwischen den Knieen auf cincm Stuhle und wartet auf feine Feinde. Nun hat er sich unter ben Schutz des Gerichts gestellt." AuS W a b a s h i ll I n d i a n a wird mitgetheilt, daß Eharlcs Moore, der als Telegraphist zu Huntington zur Zeit des furchtbaren EifenbahniUnfalleS bei Kouts angestellt war, wahnsinnig geworden ist. Er legte seine Stelle vor mehreren Tagen nieder. Cr sagte, daS Herz breche ihm, so oft er daS Vüreau betrete, und sich die Sinne in's Gedächtniß zurückrufe, die sich dort abspielten, alS die Angestellten die Nachrichten von der Tödtung und Verbrennung der Passagiere erhielten. An dem auf den Unfall folgenden Tage fei, wie cr später erzählte, in dem Dcpefchen Vüreau zu Huntington eine Anzahl Angestellte zusammen gekommen, und diese, sowie die Telegraphisten und das Zugpersonal hätten sich weinend in den Armee gelegen, alS die schrecklichen Nachrichten einliefen. Der Chef-De-peschircr vermochte eS nicht mehr über sich zu bringen, jede Stunde neue UnglücksBotschaften ;u telegraphiren, und berief Moore an den Schlüssel. Der junge Mann machte die obigen Mittheilungen, ehe er wahnsinnig wurde. Erst vor einigen Tagen sing cr an, sich derart zu geberden, daß an seinem Wahnsinn nicht mehr gezweifelt werden konnte. Vor einigen Tagen wurde in der Marine-.Äcademie zu Annapolis eine wichtige Berathung über die Vorzüge der Aluminium-Bronze als Kanonenmetall abgehalten. Der Berathung wohnten die hervorragendsten Ctahlgießer und Ingenieure des Landes bei. ES wird behauptet, daß Aluminium-Bronze wegen ihrer außerordentlichen Dehnbarkeir füt die Herstellung von Kanonen sehr schweren Kalibers das beste Metall fein würde. Man schlägt vor, einen Block AluminiumrVronze herzustellen, diesen auszubohren und dann konische Stahlhülsen von allmählich zunehmendem Durchmesser hineinzutreiben. Es wird behauptet, daß eine so hergestellte Kanone auch nicht mit viermal jo viel Pulver gesprengt werden könnte, wie jetzt bei Stablkanonen als SicherheiiSgrenzegilt; daß die Kanonen um 20 Procent billiger herzustellen sind, und drei Fünftel der Kosten ein unverlierbares Kapital sind, da die Bronze immer wieder umzefchmolzen werden kann, während bei den Stahlkanonen V3 Procent der Kosten auf die Arbeit entfallen, und eine zerstörte Stahl- ! kanone zu nichts mehr zu gebrauchen ist. ! Auch hebt man hcrocr, daß die Bron- ' ekanonen nicht dem Rosten ausgesetzt j irnd. i Ueber eine gehe! mniß volle ! Mordgeschichte wird aus San Francisco berichtet: Im hiesigen Gefängnisse sitzt zur Zeit Dr. Bowers unter dem Verdachte, seine Frau Cäcilie umgebracht zu ..haben. Kürzlich fand man nun:. die Leiche Heury VenhayonS. eines Bruders der.,Lrau VowerS, uns. in demselben
Ziemer fand man ein von dem Berstordenen uny einigen Anderen unierschriebencS Bekenntniß des Inhalts, daß Benhayon sich selber umg-bracht habe und der Mörder seiner Schwester sei. Dr. Bowcrs sei an dem Morde unschuldig. Der unhcmllichc Fund rief große Auf: rcgnng hervor. Es wurde der Verdacht rege, daDr. Bowcrs selbst die Ermordüng seines Schwagers und die Fälschung der Unterschriften unter dem Geständnisse veranlaßt habe. Dieser Verdacht wurde immer stärker, und jetzt hält man ihn allgemein für begründet. Der Coroncr leitete eine Untersuchung ein und glaubt Anhaltspttnkte für die Annahme gefunden zu haben, daß ein gewisse? John Dimmig von Clcvcland, Ohio, der seit drei Jahren hier wohnt, den Mord begangen und daß - ein A. Löwenstein ihm dabei geholfen habe. Beide wurden verhastet, aber Löwenstein wurde nach 24 Stunden wieder entlassen, da sich seine Unschuld herausstellte. D!mm!g besint det sich vorläufig noch in Haft. Es ist sestgestcllt, daß Bcnhayon durch Gift umgekommen ist."
Vom Ausland, tiu Ein erschütternder U n, glücksfall hat sich in dem etwas abgelegt nen Dorfe JagdhauZ bei Deutsch-Krone ereignet. An einem Abend in der Domr r i !- r t. tr - f . cm merunz veglvl sicy cer ulsveslyer c. auf den Anstand, um für seine Küche noch ein Reh zu schießen. Bald darauf hört er auch im Gebüsch in seiner Nähe etwas rascheln, und in dem guten Glauben, Wild vor sich zu haben, giebt er in der Richtung dieses Geräusches einen Schuß ab. Er hatte nur zu gut gctroffen, wie sich bald darauf herausstellte, aber welch' ein Wild? AuS vielen Wunden blutend, lagen die beiden Töchter dcS ArbeitSmanneS Schmidt am Boden. Die Bedaucrnswerthen (eine ist zwölf Jahre, die andere zwanzig Jahre alt) waren auf der Suche nach ihren Hühnern gewesen und auf dem Rückwege begrissen, als sie die Unhcilstätte ohne Ähnung von der drohenden Gefahr be.raten; die ganze, aus Rehposten bestehende Gewehrladung war ihnen vorn in den Korper gedrungen, da sie dem Schützen das Gesicht zugekehrt hatten. Die aus zwei verschiedenen Orten eiligst herbeigerufenen Aerzte stellten fest, daß die zwölfjährige Auguste Schmidt am schlimmsten weggekommen war, da ein Rehposten die Lunge durchbohrt hatte, während verschicdene andere in Brust, Unterleib, Schenkel und Kniescheibe eingedrungen waren; ihre zwanzigjährige Schwester Pauline war an Schulter, Schenkel und namentlich im Unterleib verwundet. Der unglückliche Schütze ist ein alter, allgemein beliebter Herr. Anläßlich der Unterhandlungen über den rranzösifch-italienischen tandelSoertrag ruft die France" den talienern zu: Sichert unS die Neutralität im Falle eines deutsch'.franzosi: scheu Krieges und wir erneuern Euch den Vertrag lis 1892, dem Zeitpunkte des Ablaufes fast aller unserer Conventionen, nöthigcnfalls sogar auch mit einer Crstrcckung. Ihr wollt uns durch einen Vertrag binden, indeß Eure Flotten morgen vor Toulon erscheinen können, indeß ein Armeecorps ad majofcm Bisrnarckii gloriam Nizza oder Savoyen bedrohen könnte! Nein, Herr Crispi, nein, meine Herren Luzzatti und EUena, Frankreich kann unter solchen Umständen nicht untcrhandeln. Entweder Ihr zeigt Euer Spiel und theilt uns Eure Abmachung?? mit Deutschland mit oder vorwärts mit dem allgemeinen Tarif! Nach einem Jahre dieses ökegimcs kommt wieder nach Paris und dann werden wir weiter reden. Absolutes Vertrauen ist gegenwärtig zwischen Italien und Frankreich unmöglich. Freundschaftliches Mißtrauen, das ist heute, nach der Reise Crispi's, die einzig mögliche Haltung. Gehen Sie also nach Rom zurück, meine Herren Unterhändler, und warten Sie, bis die Ereignisse, gesprochcn haben, werden. Entweder franzoscnfreundlich oder frnnzoscnfcindlichdic Wahl muß getroffen werden!" Italien r ü stet sich mit aller Macht zur Absendung der großen Erpcdition, die den Krieg gegen den abyssinischen Häuptling Ras-Alula und seinen Herrn, den König Johannes, führen soll, um sie für das Blutbad von Dogali zu strafen. Da die Stärke dieser Hcercsabthcilung 30,000 Mann beträgt, so läßt sich erkennen, daß es sich nicht um eine bloße Besetzung der wichtigsten Punkte und um Defensive, sondern'wohl um einen ernsten Krieg handeln wird. Bereits am 5. November soll der erste von den Zwanzia Dampfern Neapel verj lassen. Die übrigen werden im Laufe i des Monats November alle Truppen und jdiS gestimmte Ausrüstungsmaterial dcS I Erpeditionscorps nach Massauah brinI gen. Unmittelbar vor Abfahrt der ersten I Truppen von Neapel so.ll König Humbcrt dort eintreffen, um daS ErpeditionScorps zu besichtigen. Die Vorbereitunl gen, welche Italien in großartigem Maßl jtabe trifft, haben in Conttantinopel ' großes Mißtrauen bcrvorgerufen, da ! man dort allgemein ocn Verdacht hegt, l eS werde nur ein kleiner Theil der Trup- ! pen nach Massauah gebracht, die Hauptl abtheiluna des Corps aber in Tripolis .-- -1 c f. ir:j". v : ausgesaunr weroen, um, aijrum, wie oic I .-5 r. :s .it. '-t t:.franzo,en es in unis ejeujan, uve. vier dem Sultan gehörige Provinz das Pro? tektorat Italiens :u verhängen. Bereits die nächste Zukunft wird zeigen, ob diese Befürchtung gerechtfertigt war. Die Italiener leugnen auf'S Entschiedenste, dahin abzielende Plane zu haben. ' ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers hy addressing Geo. P. Rowell & Co., Nwsppr Advortiaing - Dureau, lO Spnaoa St, New York. nd lOoxm. so lOO-Paa
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HAMBUnlitK TROPFEN gegen Vlutkrailkheiten. Die'großtcn Erfolge erzielt. Qtttt ,uderläsüs. St. Helena, 5?ekr., 7. fc8. 188T. Ihre Tr. August König' Hamburger Trex fen kann lch ganz besonders gegen VluUrank lzeiten empfehlen und sollten dicsrlden in tei nem Hause fehlen. In meinersainilie haben sie sich stetS alS zuverlässiges Mittel bewährt. Auch sehr viele meiner freunde unb bekannte sind große Verehrer diese berühmten Dledüin und möchte nicht ohne dieselbe sein. Ei roirkeu inmer, ?en nlchti anderes helZcu 12. Sark Lillr. LnfeiNar. Call inner. Jtt., II. 6.. 1837. Schon seit !, Jahren halte tq kr. K:o2 JlSma'ft Hamburger Troxse stet i Hause t0TTätt)tfl. &tcfclfrn sin ein ouSstfrt4nrtt lutrttniflOTgsmtttf l und sinnen auf Stern HtevMleamrvcn. Oentdtet Hin. vklryichtt kle resrlmißls. Baltimore, Id., 4. Januar, lSS7. ,. eeit Jahren gebrauche ich reaelmSbig Tr. ugust ftönia'l Hamburger Troxlen gur Blut, iniguna und bin St mit den Wirkungen dieses usgrzrlqneie VkUMlttklS ttklS luincvk irmrien. 3Lt xrcf je jind ui meinen Hau 1MU JUJCKN. Jtart 53. 0. Sanfter. 429 SI. Carslir. Strafe. THE CHARLES A.VCGELER CO., Balllmon, 121 DWChKmnlK HAMBURGER BRÜST THEE 83n Uc JttAnttciUB ttx Vrusd, Lungen und der Kehle. Uc U OiljtnaUtirftun. Pi, tS QcnU. ja ll pptbtf ii4 bad SU CTTir.T.CT A. TlMiKiXU lV IU1TU0S1; ES. 000000 Gine kinderlose k ist selten ein: cUllic. HJit iuio wodurch diesem Uebel la kurzer! et t abgcho!fen?erden kaun, zeigt tNettungS,Ankcr", 22) Seite, mit nr.vjx Eland der Ehe Neica sollen, sollten den CpraJj EchttS: iD'rura prüfe, er l i l kl?tg bindet .hl tkkrz'z?z, u:,d tzS rcrtrefj Buch lesen, l sie dea stchtigsten Stritt Ui Veien tdna l Wtrs sür 2 Len.S in oftai jrtts, ta deutscher Crrache, forjfant vkrpackt. fr rinlt. Ndresse : VLUt!Zclislli1-Ijtirnt. 1 1 Clta'cn Plioe. New York, N Y. Ja Jnrtar.a'iolis, 5d., bei LZuchhauller G. KejUr, 2S Sud DcUwtre BL 000000 Cures Md Removes Tan, Sunburnv Dee St!ng3f tVlos cjurto and AU Insect CiteSf rarixs, CLOTcurj, Hnnnra, IUrd-T-i r.r aad ovtivy fjrraof cV'-i blanüus, pol"rc exred 03 iho vxccX doV.cr.tx rüa wlUiont leavlnj a c&r, by rTTox? OlXLtnxoxLt. rrlco CScta.. COcta. &ml kl. At iruästa er fer masl. The Hop Pül TSaaTff Co., l7o w London. Conn. Lfttle slop Plllt sor Bick-hcadocc, dytpepglA, billousnass and coasttpation. hv no eq.uL 5o. In allen volbeken zu lzabea. U. ö. I. X. Li GöllssllöWe Zas öeste g?&g Döfsn! Henry Klausmann's a M etöftäUe 9 CTo. 203unb 20 7 Nord New Jerscy Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgcpolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgefl.chte für Stühle. Billtae Vreise, Prompte Bedienung. Jodn Wetlacder. Saloon u. BilliardHallc, ! , SN GlnttfHfttttfrt Qt Deutsche IJdzmjigo Etablirt seit 1859. ßMeffieJenßo., Ecke Nassau end Spruce Street, tTrliuna Bulldinff.) KevrYori bMorsta alle Artra roa CehäflmTtrHgrri,Prrtxcdaxtfsordrnmg9t et$. für dU Zeitung, $owit für alle deutschen Blätter in dea Ver. Staaten und Europa. Clwntlich Dentaeh-lmerilcaniteb Ztitoasta Usn ra" unterem Geschaiu-Lokal so firelea Xtaaieat des Psbllkaa tut XM fftehrtea Benninber deut Elttttr i Wdea MbtugmU tttnent, ui Uu Pabülsa
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