Indiana Tribüne, Volume 11, Number 47, Indianapolis, Marion County, 4 November 1887 — Page 2

Zndiana Tribune. Srscheiut ?ög liH nd H enntsgS.

ftVitagttch .Xrttane toütt durch dn Xt2D V SsS, kli 3tt2tag8.XrM"ö nJ x ch. 3 mliosMH b 9t8, i Vs? tsejfcht in t$szttfs$lsj 5 p: DfK-- 1ZSSMa?vlandSr. Indianapolis, Ind.. 4. November 1887. Wie Murietta ein Desperado wurde. hut Zckr. als in Callsornlen das Eoldneoer ausbrach, wohnte rn der Nahe von Sonora in Tuolumne County ein mnaer Menkaner Namens Joaaum Murietta mit seiner svrau Carmelita. Die fSiliir welckie dem (5bevaar aebörte. . im w 7 r j ' war nur klein, aber sie enthielt doch drei Zimmer und genügte den Anfpnlchen der beiden jungen Leute vollkommen. Hin I öle Hutle herum hatte Joaqrnn aus der Wlldnin ein förmliches Paradies gezchassen. Zu der damaligen Zeit waren m jener Gegend Gemüse und Blumen sehr rar, und Murietta hatte sich auf die Gärtner verlegt, welche ihm ern sehr hübsches Einkommen verschaffte. Ein Amerikaner vcamens Lvllwn, der in der Nahe Bergbau betrieb, hatte oez den MuriettaS em X'ogis ausgezchlegen, ' et - 't I.. I --w mm m I uno oas von lynl aezayire jco uqcio irua nicht wenig dazu bei, den Wohlstand des m .. ... r es.- rts I tungen Haares zu vermeyren. -icrn i r . r (-!. c c . . . - I levtert im oc ren Mleoen uno in oer oe- . sten Eintracht miteinander als eines Taaes m der llmaeaend cinioc wutte KDd I reffen auitauckten. die dtr oZoldüunaer I ' 1 7 ? w . . ' . - ,,S Srr iex-nrt 1T?isrtitrt irr Srt frt(Sfi4 W CS herhrinrintt Knrte i? he ' i -ii'" 'VV VW V v . wtu v.v v y v -w . - aannen in dem nahen Flufle nach Gold zu suchen, und ein jubelndes Geheul verZündete bald dem merikaniscütti Ebcvaar ..n f,m, (?nsfonno,r i, ?lk,nWV I V iltVMt V V IUMIIUV! VMJ "Vteurer wirklich Gold gefunden hatten und ,ick vorausnckt cd für anaere tt in w rs,n,n rt,,tf,rtif, t tr.rS.n V V VMVMW MMttV V . ,.f I7 . x i ,c Die ttoldsucher tvcxttn ch bald als Ithz ungebcrdige Nachbarn, mit denen - r . . . es schwer auszukommen war Murietta und ytme pxaujomt Mr. Wchon m.eden die Gesellschaft der Strolche, soviel . . ci,'. . , , 'c t ne konnten, schließlich aber wurden die jcerle immer frecher und wollten den muysam gepflegten garten u.'curleltas -m , Y f . , I rlfirT rntl it hhttrirtr tit nrn I r w .7 ' c - r Kl Vu l Boden dcokelben bcnnde sich Gold, und ne yarrcn ein recyr oazu, lyrc ialmsf .rs auszuschlagcn, wo eS ihnen gefiele. Me ängstig en Gatten baten ihren T l T Jtr"- V W inS f4 Kai- h .tn.m llrtFftfrt it I w uitv la'ii iv vinmi ttvvviuivn j lcn und ritt fort. Er hatte keine Ah- ' e r I nirng .davon was sich wahrend seiner ..lvczcnll vllycim crem,,, wuivz. . 5 ..7,?' aus. dan die Goldsucher aus der Gegend oer,wunocn waren uno oaf auy ein ' t , , f . und Füßen gebunden, lag Murietta auf dem Fußboden. Aus seinem Munde drang weißer Schaum, seine Augen rollten unheimlich, und Blut tröpfelte von seinen Schläfen herab. Wilson zog soinrt pin iwmW i.nS s,,rAiAnft; s;J I" v vi 1 Bande seines Freundes, worauf er ihm balf ausiuücben. Murietta wankte einen Äuaenblick berum. wie ein Betrunkener, kJ ' r 9,ttr fr, m,'r,r mnrm jf,r iSrnrnt-. heb von dem I'eibe aerinen. und man v v v 1 " I ... - ' . . ' I f n; h.n rft,n ttitrf Sat s?, m,f fÜrAterl Asts e ffhmnnn tremhrners ' I dreckern veracwaltiat worden ivar. .I 7...:... ..t.A.i. srx -uu44u ijcyciwc wie iu,cuu. 5x konnte nur in abgebrochenen Worten TtmiulXliytn' zalC Goldsucher während der wlkchenlelt ins rvf..x ct s. I iüiuuyciwacuüioilcnäciiuiu au 3 eingebrochen seien und ihr Muthen an ihm und an emer ,vrau aetud.lt hätten, worauf sie, nachdem sie ihn noch gebunden und geknebelt, aus der Gegend sorraeganaen feien, ann iturtte er sick laut jammernd auf seine Frau und bedeckte ihre bleichen Lippen mit glühenden Küssen. Wilson erlangte zuerst seine Be finnung wieder. Er überzeugte sich bald, daß Earmelita noch nicht todt war. und seinen eifrigen Bemühungen gelang eS, sie wieder in's Leben zu rufen. Sie erholte sich nach und nach so weit, daß sie die unglückselige Hütte verlassen und in Gesellschaft ihres Mannes die Iieise nach ihrer Heimath antreten konnte. Wilson et - r I "" ä? . . ZI 1IV baBM ar dld)e ,?reigrne nicht om : Mutige folgen bleiben wuivz. ti iruyer o rumge 'iuriena - r . . : - ff i ÄffiÄ v WM 5 ItUMUUW Vfc VUvon, w Glückes sollte ml . f.- . ; ' w:' fi ' dem er seine ,vrau in die Helmatn aebracht, kihrte er nach Tuolumne Eounty ,J?& f,..- r u:, v:i tzvüren l se'ne? inde and Kur oll k ? - ? v -r -5 Zeit darauf hien es, die fünf Mif ourier ßim ermord rg!su.,dcn wurden, und Niemand Zweifel, daran, wer die That '2 . ' . htnartnen hatte. 3ntt nr fifr ttrt miirri Murtetta ein Rauber. o 0 - - - - - J" Farmen in der Wüste. rse nrttüe (mertnntf e Klüfte" V V V p oon welcher es noch vor nicht langen r i v . T. r. . rr.-i i t raren oiefz, oafz ne vounanolg unoe; woynbar oder doch mindestens für den Ackerbau ganillch ungeeignet sei, fangt an, von der Oberfläche der Erde' immer mebr zu verschwinTen. Wo sie früher 0 . . l - L. r ec sich ausdehnte, ourr uno nur yler uno oa mit wilden Salbeistauden bewachsen, gibt eS ievt zur Sommerszeit grünende Felder i .?. rr- - t .o . r -f. " UND islTliiiC JtjjifKn, oenen ca uugcuaiciii; '. !. ' w. c ivf . rv. ä nicht an Negen und yau femt. n ' ' J. 1.- C. I.i.! jhrer aJtluC wuroe nemitg in ccmjcigcn Ehevenne Eountn in Nebraska, einem Countn, welches, beiläufig gesagt, unge, löö? l9 otcb ist. wie der nie Staat

erkundigen, ob sie wirklich nach dem Ge- ;g 12 Millionen BusHcl Gesetz gezwungen seien ihr Eigenthum treide fassen können, ferner sechs Banken. fremden .ndrmgllngen zu opfern. w ver ein Anlagekapital von ?I,500,: Wilson that semen freunden den Gefal- n ,rf-M .x.-,. c,'ir v '

ivuiiv .luiuvtu X a w er t Stadt besindlicken Sägemühlen und Ertrag i das HauS und blieb vor g 6rff .st ib usnraar. 0&s schreck fa t er tarrt stehen. An Handen "... ... w r-A. n,

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dann stürzte er sich mit einem wilden y .T" ' r ö-a ' :V Aufschrei in das nächste Zimmer. Dort Sulu.th unzweifelhaft an der spitze der lag Earmclita anscheinend todt auf ihrem Schlssfahrt aus denk Superlor - See.

Connecticut, eine landwlrtyicyastllcye j Ausstellung veranstaltet,- welche in der , Ctadt Sidnen, die unter dem 103. Grade . nördlicher Breite licat, abqehalten wurde.

Die Eröffnungsrede hielt Gcn. Marrow von der BnndcS-?lrmce, ein Mann, deseil langjähriges Verweilen im Westen ihn befähigt, ein zuverlässiges Urtheil über Land und Klima zu fällen. Sidney liegt am Lodge Pole Creek. einem Ncbcnfiupc des südlichen Platte--Stromes. Noch vor drei Jahren gab es in der ganzen Gegend kein einziges Farmhaus ;"heute steht man dort überall svarmbauser und blühende Gelder. ?er Erdboden ist ungewöhnlich reich, und liefert große Ertrage an welsch körn. CVIllii HliU tyufii UUV UllVUklt ViHlW i k:h.ih iimX ' iia HJvn lrft' lien. In bieiern Jahr herrichte in der Gegend nur in den Monaten Jurn Juli ; uns viuquii eine aroe urre, oocy yaoen sw . l r r r bekanntlich auch andere Theile der Zder. Staaten zu derselben Zelt an große? Trockenheit gelitten. Gen. Morrow itt der Anncht, dan daS Kima in der früheren Wüste sich vollsländia verändert, hat. Mit dem Vor: ' . dringendes Ackerbaues nach dem Westen zu hat sich immer mehr Regen und Thau eingestellt, der Pflug hat früher unfruchtbar urd trocken gewesenes xad aufgerlsien und zur Aufsaugung atmosphanicker Aledenchlaae empfänglich ge macht, und auf diese Weise wird die ganze frühere Wüste in den Stand gesetzt, nicht nur die Fruchtigkelt aus der Luft aufzunch men, sondern auch aufzuspeichern und nach und nach wieder von sich zu geben. so daß em reger, befruchtender Wechsel v m . r m r r verkehr zwischen der x.xt und der liroe - 1 i . t. Y! j. t r t . ermogilcur lviro. jjui oem )ororanaen der Civilisation verschwindet die Wüste t. c t. .rr 'JIa . immer mcyr uno iviro vlcueicyr in mu)i K . f l - " f r t r . t auzuserncr elr ganzuqi von oem viro boden verschwunden lem. Städte im Skordweften. rnr. tr.-f...- .:-..f:x JK vlliuciiu IC lUl l IM ciucuuiujc - , . t f Nordwesten ,st gegenwartig Duluth in Minnesota. Noch vor wenigen Jahren wurde sie im Eongrcn als eine Stadt bewitzelt, die nur aus dem Papier bestehe, I, , m7 a C der .buhmt sie derartig, da ihre ViUUl'"u """" Gedanken tragen, aus Duluth am u , . . f xerior-See em zweites Chicago zu machen m .KönigindeNrbmesiens' ... aiaa'," n,;, . .;. AU UVVlUtlUVtll. .UVtll UU? I I Ullk hatsach'e,Sak in einem Monat in dief e?mx ehr Getreide nach Duluth ' .? v ' :.i .r ..A. ÜCl KUl l WÜIUCU 11, Ul UUUJ juiuuu äh?end der ganzen Saison. Grundeiaentbum in Dulutb bat , llilktl IIVIUVIUI tll IUVII WilWl . J j . 1 p ätze, die per Frontsun kosten, - " s ' te i,.,-. , ' ;r,r CUMVIUC- in litun iiiuii ui iviiiiuvi iitz haben klich gute Baustellen k. i.en mehr alb 61000 per Fuß. Die Si.dt besitzt be, ' ' frirtw imA ttrt ssfiSiiS f ....,-. Ar. sj,.p dJUliytiVlUlU, iyilUJtS (plU.UUU IU uu. hat Duluth ein Opernhaus für ftinn n00 Unv ffinf ßAukftfsiSudf . deren Bau insgesammt 8150.000 kostete. Ein i;.s V L n t-ä. dlVWV VII ItLII 1VUVII -.Ul 1IVU V ,UII l?:s, k'k:. ?sn,Vnl her in d I , - 0 7 auf 25,000 bis höchstens 33,000 Ein wohner beziffert. Duluth ist natürlich vor Allem auf l"n iiaiurua agc ,1015. em v c nacö ist die Stadt der Endpunkt seine natürliche Lage stolz. Dem Nanien oer 4 cr v r nördlichen Pacincbahn, obgleich gegen diesen Anspruch das etwa 40 Meilen welter iiach Often zu belegene Ashland Zs, erner l l aum von UiUlY aus eine , r r r rr IWlttllAkM.WtHlA r r SK;iHntMAA W A V viiiu wuy uuu, ,ua ,uVlJu 200 Meilen in nordwestlicher Richtung, .... d . uuucitui uuu vcimiucii ic 0wciu- , f f . f , f . I ( - vayn lwsst uiun mit oer canaolscyen I Sl? -t. I! Mitn vvM-uuy 1,1 ""'a 3U frt Sslrnita rrfefn fcrttt tadt allerdings einigen auf ihre natürliche Lage st ci L .. ' Grund bat. 1 1 ifrts it stt itS UMI "U",kVk " , . nA,ftrrtff ist rBauAäk! dasclbü unaebeuerl cd c'l ' ' hohe Preise bezahlt werden. Man darf indessen nicht außer Acht lassen, daß die Wasserwege heute lange nicht mehr die große Rolle spielen, wie damals, als Ehicago noch eine junge Stadt war. Die aclsic-Elsenbahnen haben jetzt thatsächlich nur New Nork als ihren östlichen Ausgangspunkt, und sogar MlnneapoliS und St. Paul sind gegen wärtig in einem gewissen Sinne viel be deutendere Elsenbahn-Knotenpunkte, als Duluth je werden kann. Auch weiß man in uluth dies ganz genau. Die Stadt befindet sich aber im Mittelpunkt einer reichen Minenaeaend. die besonders reich an 6isen und Kupfer ist, und dieser iiiuj uu Hl uiim iivuv u i i. utiu vu lt Umstand allein sichert der Stadt eine l5 be Zukunft rade gegenüber von Duluth auf der .m..,. t.r.' c.j v:I U1IV(.ILII Willi Cki -UUUII, VI IIIUIU IllU VII bden Cchwcstcrstädi' W flC ClU UUllCIulll UlU ViUUÖDUIlCl. lli r - fV w n : . 7. ursprüngliche upenor ist etwa-7 alter und großer und bat emen sehr gut bef" Hafen. Außer Duluth und deu be den Superiors ist noch die Stadt Ash- , - V ' tj l'."'.""in Z" nennen, welche die l eu aufblühenden v-.tnntf nS slsrtrntrilf nS tit I ...vv,.. j. Schnupftabak. Aus Paris trifft die Nackrickt ein. dak I die traniDHldifit S'ehtmtinner in Metern I J J " v Jahre dem .Eultus'' des Tabakschnupfens I C Xl ..St.! ..V. V t. .... t 4"auyc"ÜCt u,l öcnjcivcii wleoer in Mode gebracht haben. Junge Leute, die oen )eoraucy oes a)nupftabaks nur von Hörensagen kannten, sind jetzt eifrige Liebhaber desselben geworden und suchen stJ". i.. ... ClJ.rjj c ... . , , - vcu oeili) oer altertyumllcyen, kostbaren Tabaksdosen zu setzen, die man jetzt nur noch in den Läden der Handler vitf Offs .vidrtrn.f 1 .X 4. ri. i umiumuii jiuuci uuu jocitgc in I X .".. sS . T i 1 1 a . iuleien zuzn n vorneymen greifen I slnm k ih Wsf '..Tt. V. ?. - i u"o ut itiiic, uup inau ic sehr häusig zu kostbaren Ehrengeschenken verwandte. . Viele Juwe.llere rn Pans kerttgenbt

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neue aoarsoosen nacy anriren ?custern" aus Gold oder Silber an ; in vielen Elublokalcn der Stadt sindet man große Dosen mit feinen Sorten Schnupftabak aufgestellt, und alle Anzeichen dcuten darauf hin, daß Tabaksdosen als Weihnachtsgeschenke in diesem Jahre in Paris in großer Nachfrage sein werden. Man erzählt sich, daß das Schnupfen von Tabak zuerst in Spanien in Mode kam, es hat sich aber von dort aus bald über alle anderen nördlichen Länder Europas verbreitet und fand überall eifrige Liebhaber. Noch vor einem Jahrhundert war die Fabrikation von Schnupftabak eine wichtige Industrie in Irland, Schottland und Wales, und auch in Deutschland, Polen und Schweden wurde viel Schnupftabak fabricirt. Die reichsten Leute schämten

sich nicht, eine Priese zunehmen, und zocen häusig mir Stolz ihre kostbaren Dosen hervor, um mit denselben Staat machen zu können. Auch m den Per. Staaten wurde uü: her sehr viel Tabak geschnupft. Zu Zei- . r i .-. ien unseres unavoangigteus zmeges trug fast ein jeder Gentleman" eine silberne Tabaksdose mtt sich in der Tasche herum; reichere Leute pflegten sogar goldene und mit Edelsteinen ausgelegte To- : ... ? r r n - - c jen init jiq) yerumrragen. ZvlS auf oen heutigen Tag kann man an dem Eingange zu dem SitzungSsaale des Senats im Eapitol zu Washington große Behälter sehen, die ursprünglich dazu bestimmt waren, die erren Senatoren mit Schnupftabak zu versehen. Jeder der Herren hatte daö Recht, sich aus diesen Behältern beliebig häusia seine Dose mit dem kostbaren Stoff" zu füllen; Onkel am bezahlte dafür natürlich die Rechnung. Man ging damals mit Schnupftabak fehr freigebig um, und es aalt für eine Art geselliger Höflichkeit, Anderen eine Priese Tabak anzubieten. Besonders ln Schottland, Holland Schweden und Norwegen wurde viel Tabak geschnupft. In Island brauchte fast jede Person Schnupftabak, der in einem entsprechend eingerichteten Stück von dem Horn eines Rindviehs aufbewahrt wurde. Wollte in Island Jemand eine Priese nehmen, dann schüttelte er das Horn tüchtig durch, steckte das dünne Ende des Ho-rnes in seine Nasenlöcher und schlürfte dann das Ambrosia- mit großem Behagen ein. ES galt für sehr liebenswürdig, wenn ein Gastgeber mit seinem Tabakshorn bei Tische die Runde machte und jedem Gast mit freundlichem Zwang eine Portion Schnupftabak aus dem Horn in die Nasenlöcher schüttete. Seit den letzten 50 Iahren ist das Schnupfen in allen civilisirten Ländern der Welt sehr in Abnahme gekommen, so das; heut zu' Tage ein rechtschaffener Schnupfer angestaunt wird, wie ein Wunderthicr. Ob cS den fran;Ssischen Dandies gelingen wird, die seither nahe- " j t. L fm ms WT zu vergessene jutnsr oes Tavatscynup: fenS wieder in's Leben zu rufen, bleibt allerdings abzuwarten. Vom Jnlanve. Seür gut nachgemachte Fünsdollar:Goldstücke circuliren jetzt in Illinois und werden ihren Weg wahrscheinlich bald auch anderswo sindcn. Man nehme sich deshalb in Acht. Der Telegraph meldete, daß ein solches falschcs Goldstück, das vollkommen in Form, Größe und Gewicht war und die Jahreszahl 1855 trug,' im Haupt-Post-amt vom Postmeister von Euba, Jll., eingezahlt worden war. Während der Countu-Fair in Mount Halley, New' Jersey, hatte die Christliche Temperen; - Union der Frauen" auf einem Erfrischungsstande Eatsup" in Bierflaschen ausgestellt. Die Beer-VottlerS Asio'ciation" in Philadelphia, deren Eigenthum die Flaschen sind, hat nun an die Union die Frage gerichtet, 'wer ihr die Erlaubniß gegeben r t t n r r , 's . aoe, oie lascyen, welcye lyr nicyt geören, zu gebrauchen, und wie sie in den esltz derselben gekommen sei. ÄlS jetz? ist noch keine Antwort erfolgt. Ein größtentheils deutsches kanadisches Counry ist Waterloo-Count :m mittleren Theile der Provinz Onta rio, mit seiner an der Grand TrunkEisenbahn gelegenen Hauptstadt Berlin. Der dortigen deutschen Bevölkerung gereicht es gewiß zur Ehre, daß die für den Herbsttermin zusammengetretene GrandJurn nichts zu thun hatte! Es lag kem einziger Eriminalfall vor, und von sieben Cioilklagen wurden vier durch Vergleich rasch geschlichtet, und die drei übrigen wurden ohne Zuziehung von (seschwore nen erledigt. Einer der ältesten Orte :n sen Ver. Staaten ist Tubac in Pima Eounty in Arizona. Das geht anS einer Bittschrift hervor, welche kürzlich im (Se-neral-Landamte zu Washington etnge troffen ist und darauf hinausgeht, daß der Landmesser von Arizona angewiesen werden solle, in die Stadtgrenzen von Tubac eine Viertelsection hineinzuziehen, welche durch den Fehler eineS früheren VermesierS auf der Karte als freies I Land erscheine, obwohl gerade daraus der , ..a :t ai i:. f : Pauplwoynlycii oer vsiaoi, cic ijchu chen Gebäude, der Friedhof, die Kirche u. s. m. sich befinden, mit Schätzen von großem historischenWerth. Dieses Land Y r r , ? stT veanspnlche zeyt ein unwlssenoer cerila ner. der erst jetzt seine ersten Bürgerpa viere herausgenommen habe. Das Gesuch gibt an, daß die Stadt 50,000 Einwohner besaß, als sie im Jahre 1539 von Boranaoo entöeat wuroe. le war oa mals die Hauptstadt der Papago-Jndia ner und später auch die erste Hauptstad von Arizona. Nar einiaen Taaen lanaten zwei fremde Männer Abends mit dem Dampfer Fhrystenan" in Verplante r rx' ri i t? i. cn Csl oini in eia;cicr ouiily, ji. -u Einer von ihuen beaab sich in das Hole voll D. Keo'n, während der Zweite vor der Thüre stehen blieb. Der Mann, welcher in das Haus gegangen war, traf dort nur die Frau deö Wirthes vor. Er bestellte sich bei ihr ein Glas Bier und etwas zu essen, als sie ihm aber daS GlaS Vier einschenken wollte, kam er an sie heran, packte sie mit der einen Hand an die Gurgel und :oa sie an die Geldlade, ! welche er berauben wollte. Er erlangte aber nur $5 m Silber, da die tfnrn oas Papiergeld rasch eingesteckt hatte.. Als der Räuber ihr das Papiergeld wegnehmen wollte, schlug sie zwei Flaschen an icinen Roytt enkwei nd Vcxz?chktk i$P

nicht unbedeutend. Xer Kerl stoy. naa;dem er die Frau wider den Eisschrank geschleudert hatte, auf die Straße und wurde unterwegs noch von mehreren Flaschen getroffen, die ihm die Frau als Abschied" nachgesandt hatte, worauf er in der Dunkelheit verschwand. Der andcre Kerl hatte sich gleichfalls aus dem Staube gemacht. Eine Blutspur, die bis an den Fluß führte, lieferte den Beweis, daß die Flaschen ihr Ziel nicht verfehlt hatten.

Im Zuchthause von Arizona! in Z)uma machte dieser Tage eine Anzahl ' von Gefangenen einen verzweifelten Flnchtversuch. Als der Superintendent" morgens die Thüre zu dem eigentlichen Gefängniß öffnete, warf sich einer der Gefangenen mit einem Messer aus um. und während er ihn hielt, eilten sieben andere (öesangne hinaus, (iincr brach n der Office nne Schublade aus uno bemächtigte sich eines Revolvers. Der Superintendent" rief der Wache ;u. den Sträfling, der ihn hielt und vermessene. zu erschießen, doch wurde dies von einem anderen auf Lebenszeit verurteilten . trasllng besorgt, der dem am vlus- j bruchöoersuch betheiligten Sträfling den j soeben erbeuteten Revolver entriß. Die j Wachen schössen dann auch und tödtetcn einen und verwundeten drei Sträflinge, emen davon tödtlich. Keincr entkam. Der Superintendent" hat sehr schwere Wunden davongetragen. Noch neuere Berichte sagen: Von den Sträflingen, welche niedergeschossen wurden, sind zwei weitere gestorben. Tte Wunden des Superintendenten" Nates sind sehr schwer und es ist die große Frage, ob er am Leben bleiben wird. Man vcrwendet sich für die Begnadigung des lebcnslänglichen Sträflings Rlggs, welcher den Sträfling, der den Superintendenten" zu ermorden versuchte und nahezu ermordet hat, auf der Stelle niederschoß. Eln gebildeter junge? Kaufmann" in Deutschland hat an die R. I. Staatszcitung" ein Schreiden gerichtet, aus welchem hervorzugehen scheint, daß der junge gebildete Mann nicht an übermäßiger Bescheidenheit lei det und obendrein sich von den edeldenkenden Vamen Amerikas, an die er sein Schreiben richtet, einen der Wirklichkeit nicht ganz entsprechenden Begriff macht. Das Schreiben lautet: Altendorn, i. Westf., Germania. 16. Okt. 1837. An die Expedition der gropten und gelefensten deutschen Zeitung, )!cw Jork. Eine Bitte an alle cdcldcnkenden Damen der Vereinigten Staaten. Ein gebildeter junger Mann, Kaufmann. richtet an alle eoeldenkenden und mit Glücksgütern gesegneten Damen der Vereinigten Staaten die ergebenste Bitte, ihm ein Eapltal von 120,000 bis 150,000 Mark zur Anlage einer Schneidemuhle und zur Gründung eines Holzhandels hochgeneigtcst zur Verfügung, stellen $u wollen. Derselbe verspricht, das; er seiner gütigen Helferin nicht nur stctö in treuem Andenken sich erinnern, sondern auch jede Gelegenheit, sich derselben dankbar oder ihr einen honetten Gegendienst, von welcher Art er auch immer sem möge, zu erweisen benutzen wird. Offerten werden gütigst an die Erped. d. Zcitg. unter P. H. 1887 erbeten." Sie werden also gütigst so lange annonciren, bis Offerten eingereicht werden. Wenn ich das Geld erhalte, so können Sie einer Belohnung und zwar keiner schlechten für Ihre Mühe sicher sein. Auch bitte ich noch, die Annonce gest. gesperrt zusetzen, damit sie eher in die Augen fällt. Ich habe noch circa 1000 gestempelte europ. Briefmarken und würde ich Ihnen diese als Bezahlung vorläufig gern schenken, wenn Sie solches wünschten. Eine weitere Vergütung bin ich vorläufig nicht zu leisten im Stande. Sollten Sie erst Zeugnisse oder Bescheinigungen der BeHorden wünschen, so werde ich Ihnen diese sofort einsenden. Ich bitte Sie also nochmals, die Annonce gest. doch a rat is einzurücken, sollten Sie dieses aber nicht können, so bitte ich um Entschuldiaung, daß ich Sie mit diesem Schreiben belästigt habe und zeichne Hochachtungsvoll! Wilh. Schulte. Vom VnSlaude Aus den Schweizer Alpe wird berichtet: Eine eigenthümliche Er' scheinung ist die Entleerung von hochgelegenen Alpenscen, die dadurch entsteht daß die mächtigen Eismassen, welche das Wasser einschließen, von demselben durchKrochen werden. Am Marielensee (zwischen dem Aletsch- und dem Älcscherqlctscher, 7,800 Fuß über dem Meeresspiegel gelegen,) konnte man diese Erscheinung in der Racht zum 4. September beobach: ten. Mit ungeheurem Getöse stürzten die Wassermassen, Bäume und Geröll mit sich führend, in die Rhone herab, die in wenigen Minuten um 5 Fuß 8 Zoll stieg. Dank dem niedrigen Wasscrstande und. der vor einigen Jahren mit großen Kosten ausgeführten Rhone-Eorrcction wurden Ueberschwemmungcn verhütet. Auch in den Jahren 1872 und 1878 fanden solche Entleerungen statt. Der von mächtigen Eismassen umgebene See enthält etwa eine Million Kubikmeter Wasser. Man ' beabsichtigte dcmsclben einen künstlichen Abfluß auf der Seite dcs WeschcrgletschcrS zu verschaffen und dadurch die Wasscrmenge um die Hälfte zu verringern. Die Geldmittel dazu hat die Bundesversammlung bereits bewilligt. Ein anderer See, der Raschilersce, nächst der Clubhütte aus dem Stälzcrhorn, wird durch eine schwache Quelle gespeist. Beim Einwintern friert der Abfluß des Sees sofort zu, letzterer steigt, und das überfließende Wasser gefriert, so daß die Ufer sich allmählich erHöhen. Die hohe Temperatur der Quelle läßt den See aber nie ganz zufrieren, und so bilden die Seeufcr einen macht!gen stumpfen, mit Wasser gefüllten Eiskegel. Im Frühjahr, bei Eintritt milden Wetters, arbeitet daS Wasser am Zersetzen des Eises, und eS kommt dann irgendwo zum Durchbruch. Erfolgt dieser oben, so entleert sich der See langsamer, d. h. in dem Maße, wie der Aofluß daS Eis durchfrißt. DieS dauert . mehrere Stunden. Findet das Wasser ' aber weiter unten eine Oesfnung, so verursacht der Druck des vorhandenen Was- . serauantums eine plötzliche Erweiterung derselben und der See. entleert .sich in we. in Minuten. ES ist dann hochinteressant xu lebe, wie Hie bedeutende

Wassermenge längs der steilen, für 'Vieh kaum zugänglichen Halde des Dros" herunterstürzt und den Schluchten des Almenscrtobcls zueilt. Im Thale hat das Wasser noch eine solche Stärke, daß ein kräftiger Mann es kaum durchwaten kann. Eine auffallende Erscheinung ist in Graubünden das Abschmelzen der Gletscher während des letzten Sommers. Alte Jäger erinnern sich nicht, die Gletscher jemals so sehr abgeschmolzen vorgefunden zu haben. Aus Monte Earlo wird berichtet: Die Ehroniquc scandalcuse" von Monte Earlo ist in den jüngsten Tagen um folgenden vielbesprochenen Fall bereichert worden: Ein circassischer Prinz, Namens Sergius Kipiani, welcher hier wegen seiner excentrischen Neigungen allgemein bekannt war, wurde unter dem Verdachte, der . russischen (Y. 5. m r- -

Prinzessin cazlsnow -.eine mmme v?a verhaftet wurde, weil man sie . beschul digte, im Magazin -du Louvre Waaren gestohlen zu haben, jedoch wegen Mangel an Beweis wieder in Freiheit gesetzt wurde. Wlan erzählt, oaj Prinz Kapiani der Verehrer der Prinzessin war, und daß diese ihm vor neun Monaten, da Beider Geldmittel knapp wurden, ern Diamanten-Halsband mit dem Auftrage übergab, dasselbe zu verpfänden. Der edle Prinz kam wohl diesem Auftrage nach, behielt jedoch das Geld für sich und begab sich mit dem nächsten Zuge nach Monte Earlo, wo er das ganze Geld blS zum letzten Loulsdor verspielte. Auf telegraphifchen Auftrag des Prokurators wurde Pnnz Kapiani verhaftet ; man fand keinen Sou bei ihm vor. Er stellt es in Abrede, der Pnnzessin Nazisnow Geld unterschlagen zu haben und behauptet, daß die Anzeige derselben aus Elfersucht erfolgte. Vor etwa zwei Jahren wurde in der Prager städtischen Sparkasse von einem Dicnstmann das Wiener Kommunal-LooS S. 1583 No. 11 zur Velehnung überreicht. Seit jener Zelt kam regelmäßig zur Uierfallzeit ein anderer Dienstmann, der die Interessen bezahlte, bis schließlich auch die Interessenzahlung unterblieb und sich Niemand mehr um das LooS kümmerte. Dieser Tage erhielt, wie daS Prag. Tgbl." belichtet, die irma A. S. Poraes aus dem Graben den Auftrag, die Nummern der im Besitze der Sparkasse befindlichen Loose in den Ziehungs- und Restantcnlisten nachzusehen, -und da stellte es sich heraus, daß das erwähnte KommunalLoos mit dem Haupttreffer von 200,000 Gulden gezogen worden ist. Von dem glücklichen Gewinner hat man keine Spur ; die beiden Dienstmänncr wurden wohl ermittelt, allein sie sind nicht in der Lage, über den Besitzer-irgend welche Auskunft zu ertheilen. Der Th eaterbrand in Exeter hat die Fürsorge für vierundachtzig Waisen nöthig gemacht. Außerdem wurden durch das Unglück fünfzehn Frauen zu Wittwen, und eine große An-zahl-anderer Entschädigungsansprüche wurde geltend gemacht, von denen einige durch Zahlung einer Pauschsumme erledigt worden sind. Die größere Anzahl der Waisen sind Mädchen, und man veranschlagt, daß zur Versorgung der Waisen wenigstens 11,000 Pfd. Sterling erforderlich find, abgesehen .von der den Wittwen zu gewährenden Unterstülninn. DieEtiquettensrage spielt bekanntermaßen nirgendwo eine größer Rolle als in China. Sie erstickt sich natürlich auch auf die Sprache, in so fern derselbe Gedanke eine verschiedene Ein kleidung des Ausdrucks erfährt, je nach dem Stande desjenigen, zu dem man re det. Als das auffallendste Beispiel gelten die Redensarten der Chinesen, wenn sie ausdrücken wollen, daß Jemand sein Versprechen nicht erfüllt hat. Ist der Mensch, von dem die Rede ist, ein gemeiner Kerl ohne Titel und Reichthum, so bedient-man sich, der Wef.-Ztg." zufolge, auch nur einer einfachen, ungeschminkten Phrase und sagt etwa: Ein Schuft bist Du ! " Ist er ein rangloscr, doch wohlhabender Bürger, so sagt man: Ei, mein Lieber, ein Ehrenmann muß sein Wort Ehalten." Wie der Rang steigt, wird auch die Redensart höflicher. Zu einem Bürgermeister sagt man : En). Edlen haben die Güte gehabt, mir Hoffnung zu machen, und ich wage, diese meine Hoffnung auszusprechen." Einem Mandarin giebt man nur zu verstehen: Se. Enellenz hätten aus angeborener Huld und Gnade sich geneigt ermiesen, eines unterthänigsten Bittstellers demüthige Wünsche anzuhören, und ihnen beifällig zu lächeln ; woraus m,i, wenn es nicht zu kühn wäre, schließen zu dürfen glaubt, daß Se. Ercellenz geruhen wolle. dieses Lächeln deö hohen Mundes durch eine thätige Gewährung zu besiegeln." Steht die Persönlichkeit, welche das Versprechen nicht ersüllt, noch höher, so lispclt man nur aus dem Staube, in den man sich geworfen: Sr. Schatten Gottcs wußten in dcro Weisheit am besten, was dem Sklaven geziemt, und dieser müsse die unaussprechliche Huld bewundcrn, wenn ihm der Fuß eines Verwandten der Sonne in den Nacken getreten werde ; gleichwohl wage man, eine mil dere Gnade in Bezug auf ,'rühere Aller höchste Zusicherung in untcrthäniqster Demuth zu erwarten u. s. w." Dies sind Redensarten in aus steigender Linie. Aehnliche in absteigender öinic miNutheilen, wie sie in dem blumenreichen chinesischen Kanzleistile gang und gäbe sind, würde hier zu weit führen. Möglicherwcise handelt es sich auch in der nordamcrikanischcn Zeitung vom Jahre 1819, aus der Vorstehendes genommen, nur um eine Persiflage, wenngleich die Möglichkeit, daß solche Redeblumen auf dem Boden des Himmlischen Reiches sprießen, nicht für ausgeschlossen gelten darf. Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequemlicbkeit ann nicht besser gewahrt werden, als dmch die . . Koch-Gas-Oefeu!

des unterschlagen zu haben, verhaftet. Die Prinzessin Nazisnow ist .übrigens dieselbe Dame, welche unlängst in Paris

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gegen alle Schmerzen. Berichte Über den Erfolg von St. Ja?oi? Oel, welche vor Jahren erjielt urden und iet bestätigt erden. ElIderrrnktkZ Handgelenk geheilt Znnl 1881. Leaver, Beaver &., $. vor einigen Tagen siel ich vom Wagen und verrenkte mir das Handgelenk tn einer fchltm men Weise ; die Schmerzen waren fnrchtbar. Konnte keinen Finger bewegen und nicht schla ,. - sen. Nachdem ich Et. Jakobi Oel angewandt att waren alle Schmerzen in 10 Minuten ver chnzunden. E. C. AtkinS. ö Zthre spltkk. ? Leaver, Veaoer Co.,Ta.,'t9. Oktober 1838. . ...Lor etliche Jahre fiel ich vom Wagen und .verrenkte mir das Handaelenk. Ich urd ' entnluSt St. Jak,b Oel zu versuchen ' w tn kurzer U ständig geheilt. Q. S..tk!n. Sie Leid eine? ektn?. Lloomingtvn, Jlls., OLoöer l?30. Ich $cte viele Jahre ea rheumattsch, Echmenen in meinem Leniek litten ttr.b konnt Burch nicht Linderung finden. r4 Einreibungen mit Ct. Jakebk Oe! pellt rtch last gani!ed her, yere. S.ls,. SZaWkpiltex-gehtttt. lsomington, IIS., 13. Okt. IS. Jch'aiaud eS werr im Jad 1830, all 14 durch t. Jaiflfcl Oel von StheumatiSmuI be freit wurde. Derselbe hatte sich im Senkel lestgesedt und ich konnt nicht ohn Stock gehen. Nach migen Einreibung en mit dem uSge zeichneten echmerzenftiller war ich hergestellt und bin seit der Zeit von allen Schmerzen ver schynteblleden. y.re, .I?,lsm. TKE CHARLES A. VOGELER CO., SaNImo. UU! 1 Mli WWKoenUs WHAMRIIRsiFR TROPFEN fleam Oluttrankheiten, Leber- n. Magenlelden $mt, M cau tU fünf gUI li-CQ U ctu xtbke ju hiden. ICS CUARLES A. TOCLSE IU, BilTnOS.XS. OOOOOO Gine kinderlose Ehe ist selten eine glücklicde. Mit und wodurch diesen, Uebel in k u r z e r Z e t t abgeholfen werden kann, zeigt der .,kettungS,n?er, 2S0 Seiten, wit atur. getreuen BUvern, welcher von dem alten deuchen Hell-Jnstitut tn ?te:v gork berau?gfgcten wird, auf die klarste 23 ? ifc. Junqe Leute, die in Uz Staub der Ede ticken wellen, sollten teu Txruch Schillers : D'ium prüfe, wer sick ewig bindet-, wohl behcrztzen, u,,d dsZ rertreffllche Auch lesen, ebe sie den wichtigsten Scdritt M Leben tbu 1 Wird für Le: in Pcstmarkea, in deutscher Sprache, sorasam erpackt, srct reriantt. Airesse : veutKcKÜN-lQlltut,Il cilllioul'w. Ver York. N.Y. iin JntianavvliS. Jud., beim Wuchhudter G. Kaylcr, 20 Öud ixiUwar SU 004-004-00 iiüiiiu'iiau Cures Remove8 Tant Sunburn, Bee Stinest Moe- ' qulto and All " InseetCItes, J ' narixa, blotcueh, Humors, Birth-nartrn, aad every som osskia blemlfihaB. Toslt!vcl7 cered oa Vio rxoet ddlcat fiila wltlxcmt leavtaj a scar, cy Hop Oin t333.e3Xt, rrico 5ots.. COcta. and 51. At drusrzlsts or br mall. . The HopPlN MinTtf Co., I'ew London, Conn. Uttia Ilop li ii ior CJt-aeaaAcne, ayepepsi, bUlousnessondeonstlptionhavenoe4uL SSo. In allen Apotheken ,u hat,. , ; sioaws Drug Store, (SptitZeke.) Zlo. 22 West Wasbingtoustr. Rener Laden; gute, reine und frische Waaren. Recepte werden mit Sorgfalt angefertigt und nach irgend einem Theile der Start gelitfert. Geo. W. HIoo.ii & Co., fST 6 wird Deutsch gesprocken. MantleS, Grates uud' ZiegelHeerde. Große uaZi, tedr'ge Pikise. Für Naturgas eingerichlet wenn gewünscht. . .Quick Meai" Gasolin Oefen. N?I'V ?II0UttIIL" RXOLS. Wir oetkaufen Ranae (Kochösen) billiger kl ir. gendein Hau in der Stadt, ochefer, Bas urner und He,,Sfen aller Sorten E bezahlt sich, bet un vr,usxr,che, he Sie lausen. Wm. H. Bennott 8on, st. 38 Süd Mridia Ctral. O 1 9 sär di, Saison 18S7. M. Eaylor, Office: 40 Nord Wost 8tr. Televbon 94. Mozart Halle ! Jaoob BoB Sigeuthümer. Da größte, schönste und älteste derartige Lokal in de? Stadt. Die geräumige und schön eÄgerichtete Halle sieht Vereinen, Logen und Privaten zur Adheltuag von Vällen, Conzerteu und Versammlungen unter liberalen Bedingen zur Verfüsuao. W. I. DOM'S !. A.. L. GgssVllöWe Zas öeste 'st

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